@ExMachine : Vielen Dank für Deinen Bericht. Du hast sicher ein paar Fehler gemacht, aber im Grunde genommen kann so was jedem in Kenia passieren. Umgeschickt ist es, mit einer Nutte eine "Liebesbeziehung" aufzubauen, relativ wenig zu zahlen und dann ehrlich sein und sagen, dass man ein anderes Mädel daten möchte. Hättest du gesagt, dass Du in Kenia arbeitest und ein paar Tage ein Seminar in Nairobi besuchst und dann das Hotel gewechselt hättest und per whatsapp noch ein bßchen kommunziert hättest, hätte sich der Ärger bei der Profinutte in Grenzen gehalten. Oder beim Abschied ein paar Euro mehr geben und Hoffnung auf ein späteres Treffen machen. 230 Euro für die lange Zeit, die Du mit ihr verbracht hast, waren vielleicht auch etwas wenig. Auch wenn hier immer Preise gepostet werden und jeder stolz ist, so wenig wie möglich zu zahlen, manchmal wird bei den Angaben auch etwas untertrieben. Für 230 Euro hast Du die Nutte 14 Tage gebucht, das ist in Kenia nicht viel, da hatte sie wohl Hoffnung auf mehr und ihre Hoffnung hat sich ja letztendlich erfüllt. Manchmal muss man bezüglich des Geldes sehr aufmerksam sein, was gerade angebracht ist.
Die Polizei in Kenia hat eigentlich kein großes Interesse, uns Weißen Probleme zu machen. Die wissen natürlich, dass wir richtig Stress machen können auch im Nachhinein, wenn uns was nicht passt. Aber natürlich sollte man denen kein Material liefern. Kenia ist extrem prüde. Vibratoren, Analsex, Homosexualität sind tabu und die meisten Kenianer finden das auch nur ekelhaft. Auch Nackfotos sind eigentlich tabu, auf jeden Fall aber Fotos oder Videos, auf denen Sex zu sehen ist.
Deine Nutte scheint gut organisiert zu sein. Bilder in einer Whatsapp-Gruppe austauschen, sowas habe ich auch noch nicht gehört.
Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, dass die Profinutte einiges von dem erpressten Geld an die Polizei abdrücken musste. Die Polizei nimmt viel lieber Geld von Einheimischen, das ist viel sicherer. Die machen hinterher nicht so viele Probleme bzw. die können sich gegenseitig viel besser einschätzen, was geht und was nicht. Vor ein paar Jahren war die Polizei in Kenia allerdings noch viel vorsichtiger bei Touristen. Mittlerweile ist Bestechungsgelderpressung von Touristen auch möglich. Das habe ich früher nicht gesehen Da waren die Matatufahrer noch froh, wenn ich mitgefahren bin, da die Polizei mich nicht bei Geldübergben dabei haben wollte. Das hat sich aber in den letzten Jahren geändert.