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Member hat gesagt:An der Stelle mit Immobilien geht meine Frage an alle raus, die schon ausgewandert sind und Erfahrungen mit Condo-Käufen gemacht haben. Die meisten Off-Plan-Condos mit Ausländeranteil sind gefühlt zu gut, um wahr zu sein. Selbst größere Bauträger mit geringem Insolvenzrisiko bieten teilweise einen festen jährlichen Return on Investment von 6–8 % über 5–7 Jahre (abhängig vom Projekt) an. Im Regelfall waren etwa 45 % mit einem festen ROI abbezahlt, außerdem keine Selbstverwaltung, keine Hotellizenz etc. nötig.
Wie sieht es im allgemeinen aus mit Bauverzug in Thailand?
Anwaltskosten zur Vertragsprüfung?
Wie oft muss man anreisen für Verträge/Eintragungen?
Gibt es Risiken abseits der Bauträgerinsolvenz?
Was zu gut klingt um wahr zu sein, ist es meistens auch. Diese festen jährlichen Returns werden nicht vom Bauträger sondern von einer Tochterfirma angeboten. Diese geht gerne mal Insolvent..und das wars mit deiner garantierten RoI. Ich habe schon von Fällen gehört wo dann behauptet wurde das der Mieter ausgezogen ist aber in Wahrheit der Makler die Mieteinnahmen einfach behalten hat.
Immos in Thailand haben meistens minderwertige Bauqualität, verlieren an Wert, lassen sich gebraucht selbst mit Verlust nur schwer verkaufen. Mieter zerstören das Inventar oder prellen die Miete/Nebenkosten, Makler zocken auch gerne ab. Ständig geht was kaputt und als Ausländer zahlt man Ausländerpreise für Neuanschaffung/Reparatur. Man wird ja schon durch die Ausländerquote stark benachteiligt, da Thais ihre Condoanteile viel günstiger erwerben können...
Kauf lieber Immos in Deutschland, oder vielleicht Dubai etc..aber in Thailand ist das unter aktuellen Bedingungen kein gutes Investment


