Thailand Auswandern mit 30?

        #61  

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Member hat gesagt:
An der Stelle mit Immobilien geht meine Frage an alle raus, die schon ausgewandert sind und Erfahrungen mit Condo-Käufen gemacht haben. Die meisten Off-Plan-Condos mit Ausländeranteil sind gefühlt zu gut, um wahr zu sein. Selbst größere Bauträger mit geringem Insolvenzrisiko bieten teilweise einen festen jährlichen Return on Investment von 6–8 % über 5–7 Jahre (abhängig vom Projekt) an. Im Regelfall waren etwa 45 % mit einem festen ROI abbezahlt, außerdem keine Selbstverwaltung, keine Hotellizenz etc. nötig.

Wie sieht es im allgemeinen aus mit Bauverzug in Thailand?
Anwaltskosten zur Vertragsprüfung?
Wie oft muss man anreisen für Verträge/Eintragungen?
Gibt es Risiken abseits der Bauträgerinsolvenz?

Was zu gut klingt um wahr zu sein, ist es meistens auch. Diese festen jährlichen Returns werden nicht vom Bauträger sondern von einer Tochterfirma angeboten. Diese geht gerne mal Insolvent..und das wars mit deiner garantierten RoI. Ich habe schon von Fällen gehört wo dann behauptet wurde das der Mieter ausgezogen ist aber in Wahrheit der Makler die Mieteinnahmen einfach behalten hat.
Immos in Thailand haben meistens minderwertige Bauqualität, verlieren an Wert, lassen sich gebraucht selbst mit Verlust nur schwer verkaufen. Mieter zerstören das Inventar oder prellen die Miete/Nebenkosten, Makler zocken auch gerne ab. Ständig geht was kaputt und als Ausländer zahlt man Ausländerpreise für Neuanschaffung/Reparatur. Man wird ja schon durch die Ausländerquote stark benachteiligt, da Thais ihre Condoanteile viel günstiger erwerben können...
Kauf lieber Immos in Deutschland, oder vielleicht Dubai etc..aber in Thailand ist das unter aktuellen Bedingungen kein gutes Investment
 
        #62  

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Als jemand der 30 Jahre "ausgewandert" feiern kann, erlaube ich mir zwei Anmerkungen.

  1. Dein Körper wird schon mittelfristig wohl auch auf Klimaveränderungen reagieren, das was du heute noch als halbwegs angenehm warm im T-shirt empfindest, das wird nach fünf Jahren Aufenthalt schon eventuell dazu führen, daß du zum Pullover greifst.
  2. es gibt für die meisten Menschen nicht nur einen "place to be". Ein pendeln je nach Saison zwischen 2 oder 3 Wohnsitzen halte ich für deutlich besser.
In dem Sinne: "have fun"
 
        #63  

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Servus Danpeter,
ich wollte mal fragen, wie es aktuell bei dir so aussieht. Wie sieht es mit deinem Visum aus? Vorallem wie hast du dich hinsichtlich Unterkunft entschieden? Ich liege vom Alter her und finanziell aktuell noch ein Stück hinter dir, aber die allgemeine Situation ist ähnlich. Ich habe zwar nichts geerbt, kann aber in Saudi-Arabien fast das gesamte Gehalt monatlich anlegen, da die Wohnung, einmal jährlich Flüge (genutzt für Weihnachten und Neujahr) in die Heimat usw. gestellt werden. Sofern keine Kriege oder sonstigen Krisen auftreten, habe ich bis 2030 etwa 750k–850k zusammen.


Bis auf Thailand konnte ich für mich alle besuchten Länder ausschließen:
EU-Länder zu kalt und zu teuer, Saudi-Arabien + Dubai + Abu Dhabi zu warm, Singapur zu teuer, Vietnam politisch fragwürdig, Philippinen nicht auf „westlichem Standard“, Marokko aus vielen Gründen ausgeschlossen.


Aktuell hängt bei mir alles bisher Ersparte in Aktien. Bis 2030 wäre natürlich das Ziel, etwas zu streuen: 5 % Gold, 35 % Immobilien (1 Condo selbstbewohnt, 1 vermietet) und 60 % Aktien.


An der Stelle mit Immobilien geht meine Frage an alle raus, die schon ausgewandert sind und Erfahrungen mit Condo-Käufen gemacht haben. Die meisten Off-Plan-Condos mit Ausländeranteil sind gefühlt zu gut, um wahr zu sein. Selbst größere Bauträger mit geringem Insolvenzrisiko bieten teilweise einen festen jährlichen Return on Investment von 6–8 % über 5–7 Jahre (abhängig vom Projekt) an. Im Regelfall waren etwa 45 % mit einem festen ROI abbezahlt, außerdem keine Selbstverwaltung, keine Hotellizenz etc. nötig.

Wie sieht es im allgemeinen aus mit Bauverzug in Thailand?
Anwaltskosten zur Vertragsprüfung?
Wie oft muss man anreisen für Verträge/Eintragungen?
Gibt es Risiken abseits der Bauträgerinsolvenz?
Hallo, aktuell bin ich noch in Deutschland und genieße meine Zeit hier noch etwas. Es gibt auch noch ein paar private Dinge, die ich hier für mich klären muss, bevor ich endgültig auswandern werde – und das werde ich!


Bis dahin arbeite ich mal hier, mal da in verschiedenen Jobs in Teilzeit, um mich nicht selbst versichern zu müssen zu gottlosen Preisen. Auch mein Erspartes vermehrt sich mit rund 5 %, und das reicht mir locker zum Leben in Deutschland und um Urlaube zu machen.


Im Februar geht es nach Mombasa, einfach weil ich hier viel darüber gelesen habe und dort die Wärme und die Frauen genießen werde.


Was das Thema Visum in Thailand angeht, werde ich wohl nicht darum herumkommen, das Elite Visa kaufen zu müssen. Ich informiere mich aktuell dazu, und das scheint einfach auch die entspannteste Lösung zu sein, auch wenn diese schon ihren Preis haben. Aber für 20 Jahre Visum für ca. 67.000 € scheint es ein gutes Investment zu sein.


Ich frage mich auch, ob man zuerst das 5-Jahres-Visum kaufen kann und bei Ablauf dann auf ein höheres upgraden kann. Laut Website sind Upgrades möglich, nur zur zeitlichen Einordnung steht dort leider nichts.


Ich denke, ich werde innerhalb der nächsten 2–3 Jahre wirklich auswandern. Auch wenn ich es gerne früher machen würde, gerade wenn hier aktuell 0 Grad sind, wäre das jetzt zu übereilt. Ich werde dieses Jahr 30 und habe es eigentlich nicht eilig, mein Umfeld hier zu verlassen.
 
        #64  

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Member hat gesagt:
Was das Thema Visum in Thailand angeht, werde ich wohl nicht darum herumkommen, das Elite Visa kaufen zu müssen. Ich informiere mich aktuell dazu, und das scheint einfach auch die entspannteste Lösung zu sein, auch wenn diese schon ihren Preis haben. Aber für 20 Jahre Visum für ca. 67.000 € scheint es ein gutes Investment zu sein.
Wenn Du wirklich vor hast, dauerhaft in Thailand zu bleiben, gibt es ja auch noch ein paar andere Visa-Optionen:
  • DTV (Destination Thailand Visa) : sehr günstig, gültig für 5 Jahre. Es reicht, wenn Du alle 6 Monate kurz das Land verlässt (z.B. Wochenendausflug im benachbarten Ausland) und dann wieder neu einreist.
    Bei den Anforderungen musst Du schauen: entweder, Du bist (zumindest bei Antragstellung) bei einem (aus TH-Sicht) ausländischen Unternehmen beschäftigt, für das Du remote tätig sein darfst. Oder Du bist selbständig ("digital nomad") und hast (nur) ausländische Kunden (aus TH-Sicht). Oder Du meldest Dich (z.B.) zu einem mehrwöchigem Muay Thai-Kurs an.
  • LTR (Long Term Resident) Visa: hierfür musst Du 500.000 US$ in Thailand investieren. Falls Du ein Condo kaufen willst, würde das zum Investment gehören. Der Rest könnte z.B. in thailändische Staatsanleihen angelegt werden.
  • Non-Immigrant ED, auch als "Education Visa" bekannt. Wenn Du dauerhaft in TH bleiben willst, wirst Du sicher ja auch die Sprache lernen wollen. Du könntest Dich bei einer Sprachschule anmelden, die Dir dann beim Visum helfen würde.
    Falls Du Interesse an dieser Option hast, schau Dir mal folgendes Video und auch den zugehörigen YT-Kanal an. Vielleicht seid Ihr ja "Brüder im Geiste" und das könnte auch Deine Lösung sein. Auf jeden Fall hättest Du dann ein Jahr mit "überschaubaren Kosten" und genügend Zeit, Dir klarzumachen, ob Deine Entscheidung die richtige war - und danach überlegen, welches Visum dann das richtige für Dich ist. Wer weiß - vielleicht ist das dann ja auch das Non-Immigrant O "married to Thai citizen" ;-)
 
        #65  

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Mit 30 habe ich viel erlebt. Zwar habe ich auch hart gearbeitet, aber ich wusste zu leben. Dazu bedurfte es auch eines guten Einkommens, aber auch, besser genau deshalb, viel Disziplin.
Ich habe auch damals viel und gern gearbeitet. Um mich herum gab es viele erfolgreiche 50'er, die die gleichen Autos fuhren und in der gleichen Gegend wohnten. Alle zollten mir ihren Respekt, dass ich mit 30 realisierte, was sie selbst erst mit 50 realisiert hatten. Nicht nur, weil sie es damals nicht konnten, sondern weil einige schlichtweg zu geizig waren. Einige von denen weilen leider nicht mehr unter uns, ohne viel erlebt zu haben. Das ist echt schade für sie, aber gut für die Erben.
Ich hatte es bestimmt bereits mehrfach geschrieben. Man lebt nur einmal. Es ist nicht Sinn und Zweck sein Geld in der Gänze sofort auszugeben, aber ein wenig Luxus sollte sich jeder gönnen. Der eine mehr, der andere weniger. Eben je nach dem, wie viel man besitzt.

Der junge TO scheint "grounded" zu sein. Ich denke, seine Entscheidung wird die richtige sein.

Ich mit meinen Bedürfnissen würde meinen Standort splitten. In den kälteren Monaten (nicht nur Winter) wäre ich immer in Asien, um asiatische Frauen zu vögeln. Im Sommer würde ich dann eine der asiatischen SLT'en mitnehmen und andere Kontinente unsicher machen. Das erfordert keinen Mehrfachmillionär. Gut angelegt sind 1 Million vollkommen ausreichend. Wer denkt, mit 3k€ im Monat lässt sich kein gutes Leben finanzieren, der hat noch nie 1 Million besessen!

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du glücklich wirst. Ganz gleich, ob hier, in Asien, oder auf dem Mond. Denke nicht viel darüber nach und genieße dein Leben.
 
        #66  

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Member hat gesagt:
Mit 30 habe ich viel erlebt. Zwar habe ich auch hart gearbeitet, aber ich wusste zu leben. Dazu bedurfte es auch eines guten Einkommens, aber auch, besser genau deshalb, viel Disziplin.
Ich habe auch damals viel und gern gearbeitet. Um mich herum gab es viele erfolgreiche 50'er, die die gleichen Autos fuhren und in der gleichen Gegend wohnten. Alle zollten mir ihren Respekt, dass ich mit 30 realisierte, was sie selbst erst mit 50 realisiert hatten. Nicht nur, weil sie es damals nicht konnten, sondern weil einige schlichtweg zu geizig waren. Einige von denen weilen leider nicht mehr unter uns, ohne viel erlebt zu haben. Das ist echt schade für sie, aber gut für die Erben.
Ich hatte es bestimmt bereits mehrfach geschrieben. Man lebt nur einmal. Es ist nicht Sinn und Zweck sein Geld in der Gänze sofort auszugeben, aber ein wenig Luxus sollte sich jeder gönnen. Der eine mehr, der andere weniger. Eben je nach dem, wie viel man besitzt.

Der junge TO scheint "grounded" zu sein. Ich denke, seine Entscheidung wird die richtige sein.

Ich mit meinen Bedürfnissen würde meinen Standort splitten. In den kälteren Monaten (nicht nur Winter) wäre ich immer in Asien, um asiatische Frauen zu vögeln. Im Sommer würde ich dann eine der asiatischen SLT'en mitnehmen und andere Kontinente unsicher machen. Das erfordert keinen Mehrfachmillionär. Gut angelegt sind 1 Million vollkommen ausreichend. Wer denkt, mit 3k€ im Monat lässt sich kein gutes Leben finanzieren, der hat noch nie 1 Million besessen!

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du glücklich wirst. Ganz gleich, ob hier, in Asien, oder auf dem Mond. Denke nicht viel darüber nach und genieße dein Leben.
danke für deine Worte, tatsächlich gebe ich keinen wert auf teure Autos oder andere status Symbole, ich würde auch von mir sagen ich bin "grounded".
 
        #68  

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Mit ner Million wäre ich ohne einen Moment zu zögern weg. Das reicht locker für 10-15 % Rendite im Jahr steuerfrei, wenn man auswandert und das Geld klug anlegt.
Mit 30 ist es aber wichtig geerdet zu sein und sich nicht in irgendwelchen Blödsinn reinziehen zu lassen.
Wenn das aber so ist, kann man sich - gerade so jung - ein tolles Leben machen.
 
        #69  

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wenn ich zurück denke was ich mit 30 gemacht, verdient und ausgegeben habe, also sehr gut gelebt habe mit meiner Erfahrung jetzt mit über 60, würde ich normal weiter Arbeiten , das Geld sein ding machen lassen und zwischendurch in den Kalten Monaten das leben in ein wärmeres Land geniessen. Thailand ist sehr schön, ich Liebe es, kann aber auch sehr gefährlich sein. ich kenne mehrfach bekannten die innerhalb 3/4 Jahren alles verloren haben was sie sich im Leben aufgebaut haben. dabei handelt es sich auch bei einige die mehr als du zu Verfügung gehabt haben. Sei sehr Vorsichtig
 
        #70  

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Member hat gesagt:
wenn ich zurück denke was ich mit 30 gemacht, verdient und ausgegeben habe, also sehr gut gelebt habe mit meiner Erfahrung jetzt mit über 60, würde ich normal weiter Arbeiten , das Geld sein ding machen lassen und zwischendurch in den Kalten Monaten das leben in ein wärmeres Land geniessen. Thailand ist sehr schön, ich Liebe es, kann aber auch sehr gefährlich sein. ich kenne mehrfach bekannten die innerhalb 3/4 Jahren alles verloren haben was sie sich im Leben aufgebaut haben. dabei handelt es sich auch bei einige die mehr als du zu Verfügung gehabt haben. Sei sehr Vorsichtig
Ich möchte das mit einem realen Beispiel einordnen, ohne zu werten:
Ein ehemaliger Bekannter war Ende der 80er Jahre erstmals in Pattaya. Die permanente Aufmerksamkeit, das „I love you“, „you are handsome“, „I miss you“ – also eine Form von dauerhafter Bestätigung, die er aus Deutschland nicht kannte – hat bei ihm zu einer völligen emotionalen Überhöhung geführt.

Zurück in Deutschland hat er daraufhin sein geerbtes Elternhaus verkauft. Das waren damals rund 300.000 D-Mark, also sehr viel Geld. Er ging zurück nach Thailand und hat dieses Vermögen innerhalb von zwei bis drei Jahren vollständig aufgebraucht.

Der Punkt ist nicht Pattaya oder Thailand an sich, sondern wie schnell emotionale Überstimulation und Wunschdenken zu irrationalen, finanziell zerstörerischen Entscheidungen führen können. Genau deshalb sollten Investitionsentscheidungen immer nüchtern, distanziert und unabhängig von Emotionen getroffen werden.
 
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