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Thailand Auswandern mit 30?

        #51  

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Member hat gesagt:
An der Stelle mit Immobilien geht meine Frage an alle raus, die schon ausgewandert sind und Erfahrungen mit Condo-Käufen gemacht haben. Die meisten Off-Plan-Condos mit Ausländeranteil sind gefühlt zu gut, um wahr zu sein. Selbst größere Bauträger mit geringem Insolvenzrisiko bieten teilweise einen festen jährlichen Return on Investment von 6–8 % über 5–7 Jahre (abhängig vom Projekt) an. Im Regelfall waren etwa 45 % mit einem festen ROI abbezahlt, außerdem keine Selbstverwaltung, keine Hotellizenz etc. nötig.

Wie sieht es im allgemeinen aus mit Bauverzug in Thailand?
Anwaltskosten zur Vertragsprüfung?
Wie oft muss man anreisen für Verträge/Eintragungen?
Gibt es Risiken abseits der Bauträgerinsolvenz?

Verstehe ich das richtig? Du denkst an Investitionen in Immobilien in Thailand??
 
        #52  

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Member hat gesagt:
Sofern keine Kriege oder sonstigen Krisen auftreten, habe ich bis 2030 etwa 750k–850k zusammen.
...das wären dann bei geschätzten 50 Jahren Restlebenszeit ca. 1400 € / Monat, damit kommt man nirgendwo weit, wenn keine Regelmäßigen Einnahmen dazukommen.
Natürlich sieht die Rechnung wesentlich besser aus wenn man von 6% Rendite bei Anlage ausgeht, die muss aber erst erreicht werden.
Vietnam w.g. Politischer Verhältnisse auszuschließen aber TH als geeignetes Land für Investments zu sehen ist fragwürdig.

Ich würde erstmal abwarten bis es soweit ist und dann nochmal nachdenken. Dein geplanter Anlage Mix für das Kapital scheint o.k.
 
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        #53  

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Member hat gesagt:
Hallo ich bin neu hier und habe schon ein paar Berichte und Diskussionen zum auswandern gelesen, jedoch sind die meisten 50+...
ich bin 28 Jahre und habe ca 1 millionen euro vererbt bekommen, dies ermöglicht einen nunmal über eine vielzahl an dinge nachzudenken. Ein oder 2 häuser in Deutschland zu kaufen und zu vermieten etc, allerdings werde ich einfach mit deutschland nicht warm, Ich bin die letzten jahre immer für 4-6 wochen am stück im Urlaub gewesen und immer Strand,Sonne und Meer und der deutsche Winter ist für mich auch das grauen aufgrund von Rheuma ahnlichen Symptome . Letztes Jahr war ich ihn Thailand das erste mal und es hat mir sehr gefallen, das warme Wetter, der Strand und das gute Essen. Natürlich ist nach einem Urlaub dort nicht alles abgedeckt was Thailand zu bieten hat aber ich werde dieses und nächstes Jahr nochmal dort hin fliegen und vergleiche zu meinem ersten Urlaub in Phuket ziehen.

Ich habe schon etliche dokus übers auswandern nach thailand geschaut und viele youtuber verfolgt, die das "wahre Leben" dort zeigen. Grundsätzlich bin ich wirklich nicht abgeneigt jedoch mache ich mir einfach Gedanken zu Visa und einfach das Auswandern allgemein. Der ablauf alles in Deutschland zu verkaufen und einfach mit seinen wenigen hab und gut auszuwandern ist doch einfach zu abstrakt für mein deutsches Gehirn muss ich zugeben, weswegen ich gerne mehr Infos, Pläne und Ratschläge haben wollen würde

Ich freue mich schon auf eure Antworten, Fragen und Ratschläge!
Hey, ich bin 29, habe ähnliches vor. Da es jedoch mit Visum schwer wird für uns (altersbedingt) denke ich eher darübef nach 3 Monate in Thailand und dann 3 Monate in Vietnam zu verbringen. Die restliche Zeit im Sommer dann in Deutschland.
 
        #54  

Member

Member hat gesagt:
Hallo ich bin neu hier und habe schon ein paar Berichte und Diskussionen zum auswandern gelesen, jedoch sind die meisten 50+...
ich bin 28 Jahre und habe ca 1 millionen euro vererbt bekommen

Ich freue mich schon auf eure Antworten, Fragen und Ratschläge!

Zum ersten wünsche ich Dir viel Glück und Gesundheit und zum Zweiten würde ich an Deiner Stelle das nicht an die große Glocke hängen das Du viel Kohle geerbt hast. Im Internet schreibt man mit Tinte und nicht mit Bleistift. Noch dazu berichtest Du wo Du überall bist. Hua Hin und nennst auch das Hotel wo Du gerade abgestiegen bist. Ich an deiner Stelle würde vorsichtig sein. Es gibt Personen die warten nur auf so eine Gelegenheit.
Wie gesagt viel Glück und Gesundheit und lass es Dir gut gehen. Egal in welchem Land.
 
        #55  

Member

Member hat gesagt:
Anschrift und Telefonnummer hat er aber nicht angegeben? Oder hab ich das überlesen?

DEN werden sie auch ohne diese Marginalien sicher ausfindig machen; übrigens kann man nach TH nicht auswandern, es ist kein Einwandererland, der Staat ruft hier keinen (wie früher in AUS, NZ etc.) sondern er duldet die besuchenden Figuren (mit welchem Visum auch immer), solange sie jederzeit ausreichend Geld nachweisen können (z.B. für KKH u. Heimreise). Wer massiv straffällig wird darf seine Sachen sofort packen (falls er nicht eh schon einsitzt)

Also alles ganz genauso wie in DE - auch dort müssen die islamistischen u. sonstigen Facharbeiter ja Kapital, Einkünfte usw. nachweisen, bevor sie DE entern dürfen. Wer massiv straffällig wird darf seine Sachen sofort packen (falls er nicht eh schon einsitzt)
 
Zuletzt bearbeitet:
        #58  

Member

Member hat gesagt:
Selbst größere Bauträger mit geringem Insolvenzrisiko bieten teilweise einen festen jährlichen Return on Investment von 6–8 % über 5–7 Jahre (abhängig vom Projekt) an. Im Regelfall waren etwa 45 % mit einem festen ROI abbezahlt, außerdem keine Selbstverwaltung, keine Hotellizenz etc. nötig.

Wie sieht es im allgemeinen aus mit Bauverzug in Thailand? Ist die Regel
Anwaltskosten zur Vertragsprüfung? Kann man machen, einklagen aber teuer
Wie oft muss man anreisen für Verträge/Eintragungen? Einmal und dann überweisen
Gibt es Risiken abseits der Bauträgerinsolvenz? Ja, schlechte Bauqualität…
Der Ertrag ist Brutto, da gehen noch 15% Steuern runter in Thailand…dann gibt es noch die monatlichen Kosten ca 50 THB pro Qm…

Nach 5 Jahren musst Du renovieren, sonst sind die 6% futsch…
 
        #59  

Member

Ich finde, der Begriff "Auswandern" ist generell etwas aus der Zeit gefallen. Er kommt wohl noch aus dem 19ten Jahrhundert, als die Leute nach Amerika ausgewandert sind - ohne Aussicht auf Wiederkehr. Wobei streng genommen sind die damals auch schon nicht mehr gewandert, sondern mit dem Schiff gefahren.

Heute ist die Welt doch komplett anders: Du kannst überall einfach und günstig hinfliegen. Du kannst jederzeit Zurückkehren. Und im Normalfall kannst Du auch einfach weiterziehen, wenn es nicht passt oder langweilig wird. Diese Entgültigkeit gibt es nicht mehr. Wer will denn heute als junger Mensch noch "für immer" an ein und dem selben Ort bleiben?

Und noch eine kleine Anekdote für den Threadstarter: Ich hab vor fast 30 Jahren als junger Hund mal in Tokio gearbeitet. Da hat mir ein älterer Deutscher (der war dann so Mitte 40) gesagt: "Wenn Du mit 30 Jahren noch in Deutschland bist, dann schaffst Du es auch nicht mehr, Dich auf die Rahmenbedingungen im Ausland einzulassen. Dann bist Du zu sehr im deutschen System drinnen und kommst nicht mehr raus!". Gut, die Welt hat sich seitdem extrem verändert und Japan war zum Arbeiten schon immer schwierig, aber heute als Fuffziger glaube ich schon, dass da was dran ist.

Mach den Schritt lieber früher als später. Wir haben ja doch einen ganzen Haufen Member hier, die Europa früh verlassen und ihr Leben lang im aussereuropäischen Ausland gearbeitet und gelebt haben. So wie ich das sehe, bereut das keiner. Auf der anderen Seite kenne ich aus meinem privaten Umfeld auch genügend Leute, die etwa nach 10 Jahren Philippinen einfach genug hatten und dann mit 40-50 nach Deutschland zurück gingen. Das war auch kein Problem. Nichts ist für die Ewigkeit. Mein Wort zum Sonntag 😃
 
        #60  

Member

Member hat gesagt:
Ich finde, der Begriff "Auswandern" ist generell etwas aus der Zeit gefallen. Er kommt wohl noch aus dem 19ten Jahrhundert, als die Leute nach Amerika ausgewandert sind - ohne Aussicht auf Wiederkehr. Wobei streng genommen sind die damals auch schon nicht mehr gewandert, sondern mit dem Schiff gefahren.

Heute ist die Welt doch komplett anders: Du kannst überall einfach und günstig hinfliegen. Du kannst jederzeit Zurückkehren. Und im Normalfall kannst Du auch einfach weiterziehen, wenn es nicht passt oder langweilig wird. Diese Entgültigkeit gibt es nicht mehr. Wer will denn heute als junger Mensch noch "für immer" an ein und dem selben Ort bleiben?

Und noch eine kleine Anekdote für den Threadstarter: Ich hab vor fast 30 Jahren als junger Hund mal in Tokio gearbeitet. Da hat mir ein älterer Deutscher (der war dann so Mitte 40) gesagt: "Wenn Du mit 30 Jahren noch in Deutschland bist, dann schaffst Du es auch nicht mehr, Dich auf die Rahmenbedingungen im Ausland einzulassen. Dann bist Du zu sehr im deutschen System drinnen und kommst nicht mehr raus!". Gut, die Welt hat sich seitdem extrem verändert und Japan war zum Arbeiten schon immer schwierig, aber heute als Fuffziger glaube ich schon, dass da was dran ist.

Mach den Schritt lieber früher als später. Wir haben ja doch einen ganzen Haufen Member hier, die Europa früh verlassen und ihr Leben lang im aussereuropäischen Ausland gearbeitet und gelebt haben. So wie ich das sehe, bereut das keiner. Auf der anderen Seite kenne ich aus meinem privaten Umfeld auch genügend Leute, die etwa nach 10 Jahren Philippinen einfach genug hatten und dann mit 40-50 nach Deutschland zurück gingen. Das war auch kein Problem. Nichts ist für die Ewigkeit. Mein Wort zum Sonntag 😃
Das würde ich nicht unbedingt so sehen. Gerade, da auswandern heute leichter und nicht mehr unbedingt endgültig ist, macht es durchaus auch in späteren Lebensjahren noch möglich.

Eben genau wie Du sagst, im Unterschied zu früher. Wer im 19. Jhd nach Amerika ausgewandert ist, für den war es (fast) immer endgültig. Oder gehe noch weiter zurück: Die Donauschwaben, die Siebenbürger Sachsen oder die Wolgadeutschen. Die hatten auf gar keinen Fall die Möglichkeit zur Rückkehr.

Aber heute sind doch viele Auswanderer (und schau Dich nur hier im Forum um) durchaus dezent jenseits der zwanzig, oder? Und sie schaffen es. Oftmals sind es gar Renter. Insofern würde ich diesem Satz Deines japanischen Kollegen widersprechen.

Der Vorteil des frühen Auswanderns ist jedoch unbestreitbar: Wenn es sich herausstellen sollte, daß man nicht dort bliben möchte oder gar nach Deutaschland zurückkehrfen möchte, ist das nach 10 Jahren Ausland eines 30 Jährigen leichter als nach 10 Jahren bei einem 60 Jährigen.
 
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