Argentinien Buenos Aires – Buenas Carnes!

Moby

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und nicht… Buenos Carnés, denn so klein sind manchmal die Unterschiede im Spanischen. Denn das würde „gute Ausweise“ bedeuten. Und die sind nun wirklich nicht lecker.

Die argentinische Hauptstadt war also der zweite Teil meiner Paraguay Reise. Um genauer zu sein ein Urlaub im Urlaub, denn es ging nach rund einer Woche auch wieder über Asunción zurück in die traurige Heimat.

Rein zufällig gibt es seit kurzem hier einen eigenen Länderbereich:headbash:.
Deshalb meine Erfahrungen hier. Und die Stadt und das Land haben einen eigenen Bereich auch wirklich verdient. Buenos Aires hat mich wirklich… Beeindruckt! Ist denke ich das richtige Wort.
Es ist eine wirkliche Weltstadt, die so ganz anders ist, als die Städte die ich in den letzten Wochen und Jahren in Südamerika erlebt habe.
Ich würde sogar sagen, die Stadt sollte jeder im Leben einmal gesehen haben.

Wie der Titel schon verrät habe ich hier das beste und zugleich günstigste Fleisch ever gegessen! Und nicht nur einmal.
Leckere Häppchen auf zwei Beinen gab es auch zu genießen, auch wenn hier nicht der Fokus darauf lag. Das hat die (ehemalige) Regierung und Stadtverwaltung über die letzten Jahre leider erheblich erschwert. Wenn auch nicht unmöglich gemacht.


Aber der Reihe nach…

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Vor Abflug nochmal kurz die Nachrichten gecheckt und da hatte ich mal wieder einen Volltreffer gelandet:

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Zum Glück hatte ich eine dünne Jacke dabei, denn die brauchte man die ersten Nächte auch wirklich. Dann wurde es besser und tagsüber wars durchgehend T-Shirt Wetter.


Die Stadt ist riesig! Auch durchgehend hohe Gebäude mit rund 10 Stockwerken sind dort der Standard und beim Anflug hat man einen guten Überblick:

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Geflogen bin ich den kurzen 2-stündigen Hüpfer ganz standesgemäß mit Aerolineas Argentinas

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Rüber zum Terminal und die Immigration war dann kurz und schmerzlos. Vielleicht auch deshalb, weil wir nicht von Übersee kamen, sondern nur vom Nachbarn.
Leider gab es keinen Stempel oder Visa in den Pass. Obwohl ich ihn gerne gehabt hätte und danach gefragt habe. Egal.

Und dann erwartete mich schon die Taximafia. Wie wohl fast überall auf der Welt.

Hinzu kam das Problem, dass man erstmal noch keine Pesos hat und hier auch nicht wechseln kann. Ich habe nirgendwo eine Wechselstube gesehen, noch ungeachtet des Kurses. ATM auch vergeblich, denn da würde man alleine physikalisch gar nicht genug Scheine herausbekommen um sich was kaufen zu können. Auch hier erstmal ungeachtet des Kurses, aber dazu später mehr.


Der Airport liegt eigentlich recht zentral und die Fahrt zu meinem neuen Hotel würde normalerweise eher sowas um die 3$ kosten. Aber dafür fahren die Geier natürlich nicht.

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Die ersten, die einen überfallen offerieren für 30 oder 40$. Jeden Tag steht anscheinend ein Blöder auf.

Nach ein bisschen hin und her dann mit einem einig geworden, der gerade einen Fahrgast abgesetzt hat. Zähneknirschend für 10$, aber man muss ja weiterkommen.
 
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@Moby da fällt mir sofort der "Dólar Blue" ein!
Dollar blue in Argentinien :baaee:

ja, dass wollte ich auch schreiben;-)
Zwar mit eigenen Sätzen, aber der Link schadet ja nicht.



Weiter im Text:

Meine kurzfristige Wahl viel dann aufs NH Tango

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Von der Kette gibt´s mehrere in der Stadt, und dieses ist zwar schon etwas in die Tage gekommen

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, aber die Lage und Aussicht ist genial:

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Rechts vom Obelisco geht diese Art Broadway weg, auf dem jedem Menge Theater, Restaurants, etc. sind.
Links davon geht es direkt in die verkehrsberuhigte Altstadt mit ebenfalls jeder Menge Lokale, Einkaufsmöglichkeiten, etc.

Dort kann man auch erstmal zum Geldwechseln hingehen, denn das ist das A und O.
In so einer Straße wird man alle drei Meter von Vermittlern nach „cambio“ angesprochen:

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Das nervt zwar dann auch bald etwas, aber die sind nicht aufdringlich, sondern rufen das einfach so vor sich her. Man frägt nach dem Kurs (welche überall recht Ähnlich sind) und geht dann mit dem Vermittler in eines der Geschäfte dort. Die haben alle einen abgeteilten Bereich mit Theke und (ganz wichtig) Geldzählmaschine. Man sagt wieviel Dollar oder Euro man tauschen will (100er geben den besten Kurs) und bekommt die Menge Pesos aufgeschrieben oder genannt. Und das Geld natürlich bündelweise und durch die Maschine gelaufen lassen.
Das Ganze ist durchaus „vertrauensvoll“, voll üblich und wird von den Behörden anscheinend toleriert.

Die Argentinier dürfen/durften meines Wissens nach ja kein Fremdwährungskonto haben, niemand vertraut der eigenen Währung und deshalb ist die Nachfrage nach Devisen ja so groß. Hab mal wo gelesen, das Argentinien eines der Länder mit den größten Dollar-Bargeldreserven unter den Kopfkissen sein soll.



- Die Kurse und der Wert (vor einem Jahr, als ich dort war, denn heute sieht das schon wieder ganz anders aus:(



Der offizielle Kurs lag bei 1 $/€ zu 200 Pesos.
Durch den inoffiziellen „Bluedollar“ gab es immer rund/gut 400 Pesos.
Der größte Schein war der 1000er (also knapp 2,5 $ wert) und somit hatte man immer Bündelvoll davon dabei:

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Hier schon mal was zum BicMac-Index:

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Komplettes Menü kostet dort somit weniger als 2$! Problem ist nur, dass es echt Schade wäre sich mit Fastfood vollzustopfen, wenn das richtig hochwertige Essen nur minimal mehr kostet.


Die Regierung wollte zu der Zeit (auch kurz davor) jedoch die offizielle Divisen Einfuhr stärken. Deshalb gab es bei Zahlungen über eine internationale Kreditkarte einen Bonus/Nachlass von bis zu 30 oder 40%. Die hat VISA z.B. gleich dem Kunden abgezogen und sich später von der arg. Zentralbank zurückgeholt. Da gab es eine Zeit lang sogar ganz Schlaue, die sich legal über ein PayPal-Konto im Ausland in arg. Währung einen Tesla bestellt haben und damit angeblich durchgekommen sind 😆 Aber das ist nur eine Anekdote und das Schlupfloch wurde dann gestopft.


Mein Hotelzimmer hätte zum offizielle Kurs 180$ die Nacht gekostet. Via KK zwar mit Abzug, aber am günstigsten (mit rund 80$) dann immer noch mit dem Bluedollar. Auch wenn mann hier via Barzahlung (klar mit Zählmaschine) dann wieder ein paar % VAT zuzahlen musste. Waren glaube ich 9%, was bei KK nicht nötig gewesen wäre.


Hört sich alles kompliziert an, ist es vor Ort aber dann eigentlich nicht mehr. Man sollte aber halt grob nicht mehr Pesos wechseln, als man bis zum Ende ausgeben möchte.



Das ist mal ne Straße, die würde unseren Stadtplanern so gar nicht gefallen:

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Ich finde sie hingegen gut:coool: ! Und der Verkehr rollt hier und weiten Teilen der Stadt eigentlich auch gut. Die haben da oft grüne Welle und dann überquert man im Taxi auch mal 10 oder 20 Blocks am Stück.
 
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Dann mal auf ins Nachtleben.
Und davon hat die Stadt jeden Tag bzw. Nacht der Woche eine Menge zu bieten. Ganz anders als viele Städte auf dem Kontinent, die ich zuvor besucht hatte. Eine Weltstadt.

Uber hatte glaube ich auch funktioniert, aber Taxis sind allgegenwärtig und günstig. Fahren alle mit Taxameter, insofern eigentlich kein Problem. Bis auf dieses Mal, ich Depp.


Also los nach…

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War auch eine Empfehlung vom Hotel Rezeptionisten. Tolles Ausgehviertel, viele Restaurants und Bars, die meisten auch mit Freiflächen.

Mein Taxifahrer war nett, und wir sind dann auch auf das Gespräch auf die für uns Männer interessanten Etablissements gekommen.
Vorab surrten mir noch ein paar Namen im Schädel wie z.B. das „Hook“, „Cocodrilo“ oder „Loch Ness“. Das waren vor Jahren mal die Topadressen wie ich in anderen Foren gelesen hatte, bis die Regierung eben den Großteil davon dicht machen ließ.

Hier mal ne ältere Karte zur Orientierung:

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Zu meiner Überraschung soll das „cocodrilo“ aber noch offen sein, also später mal einen Besuch abstatten.


Aber erstmal in Palermo umschauen und was essen. Auf dem Taxameter stand eine Summe X und ich hatte etwas aufgerundet. Aus dem Bündel 1000er die Scheine rausgezogen und ihm übergeben. Er zählt die noch ganz cool nach und ich steige aus. Ich stehe noch neben dem Auto und rechne kurz um und grüble, da steht er schon auf dem Gaspedal.

Für die Zukunft wusste ich nun, dass die Taxameter eine Komma-Anzeige haben, hinter der nahezu immer eine ,0 steht. Das ist dann das Problem, wenn man innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden mit unterschiedlichsten Währungen und Faktoren umgehen muss.
Schlussendlich hat er also statt 2€ rund 20€ eingesackt. Zum Glück war es das einzige mal Lehrgeld.

Kurz geschluckt und wieder zu den schöneren Dingen des Lebens:

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Yummy! Auf den gewünschten Punkt. Das können sie.


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Und bei den Preisen (wie erwähnt 1€ zu 400 Peso) tut auf einmal auch der Taxi Ausrutscher nicht mehr weh.


Was steht noch aus? Das Krokodil! Auf geht´s.

Laden ist zweigeschossig, aber unten Alles lehr. Ober dann genügend Dreibeiner und Putas:

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Allerdings war ich (für meinen Geschmack) von der Auswahl eher enttäuscht. Die waren alle nicht nur schon vor Corona hier, sondern schon im letzten Jahrtausend! Also alle eher „aufgepumpt“ und in ihren 30er und 40ern. Da muss ich auch gar nicht nach dem Preis fragen. Die Einzige, die mich vielleicht interessiert hatte hat den Laden dann spontan verlassen, jedoch ohne Anhang.

Die Stimmung insgesamt war jetzt auch nicht wirklich chillig, also habe ich es irgendwann gut sein lassen und zurück ins Hotel. Zumindest gegessen hatte ich ja exzellent und bin auch gerade erst angekommen.
 
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Jetzt musste ich mich aber auch endlich um den neuen Länderpunkt kümmern!
Also in den üblichen Portalen (Mileroticos, Skokka, etc.) mal gestöbert und via Whatsapp Kontakt aufgebaut.

Ach ja: ein lokale SIM zu bekommen war gar nicht so einfach. Karten gibt es zwar an jedem Kiosk für ein paar Pesos (oder Cent) aber die zu aktivieren habe ich nicht hinbekommen. Da nimmt es der Staat auch ganz genau und bei den Karten ist keine Beschreibung dabei und mein Spanisch jetzt auch nicht perfekt.
Also im Shop in einer großem Mall hatte ich dann Glück, auch wenn mir die Mitarbeiterin sagte, das die Aktivierung dann doch 1 bis 2 Tage dauern kann:eek:
War dann zum Glück doch nach 1,5 Stunden aktiv und ich wieder online.


Dann mal auf zu den Putas. Foto war super, aber wie die Realität dann halt manchmal dann so ist…
Einmal C12 süß-sauer mit karamellisierter Haut.

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Da haben sich zwei Chicas ein Apartment geteilt:

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Die zweite war während der Nummer lediglich hinter einem Vorhang, bisschen abgeteilt.
Beide leider super fotoscheu. Diese „Standard-Nummer“ hat dann 50$ gekostet, wenn ich mich recht erinnere und was vergleichbares kriegt man(n) in Kummerland ja auch dafür.


Zurück dann mal mit der Metro, und nachdem man an der Station keine Tickets verkaufen konnte wurde ich freundlich einfach durchgewunken. Erlebnis abgehakt:

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Am Abend dann mal diesen „Broadway“ abgelaufen:

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Da ist immer Mords was los. Einer der Läden, die´s wirklich auf die Spitze treiben ist die Pizzeria „Güerrin“:

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Ohne, dass ich davor was darüber gelesen oder gehört hatte sticht der Laden ins Auge. Einfach weil da zu jeder Zeit in beide Richtungen die wartenden Gäste um den Block stehen:

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Unglaublich. Da hätte ich mich nie angestellt, aber als ich kurz vor Schließung des Ladens schon auf dem Rückweg Richtung Hotel war und man dann wirklich (fast) spontan rein konnte, denn innen musste man immer noch auf einen freien Tisch warten, habe ich gedacht warum nicht.
Der Laden ist drei- oder vierstöckig:

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Man kann ja nicht jeden Tag Fleisch essen. Oder sollte es leider.

Also man muss ihnen lassen, sie haben Historie und die Pizzas machen optisch was her

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an Käse wird nicht gespart, aber mit unseren italienischen Pizzas haben sie nichts gemein.

Vielleicht habe ich aber auch nur die falsche mit extra viel cebollas und queso ausgewählt:

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Die Preise wie gewohnt ein Schnäppchen. Ne´ große reicht für eine ganze Familie.


Noch was (lustiges) am Rande. Der Dialekt. Die Argentinier sprechen viele Worte mit einem „sch“ aus:

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Sehr markant. Das hören auch Spanisch-Unkundige sofort raus. Nicht wild, aber manchmal musste ich echt schmunzeln.
 
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Neuer Tag, neue Pussy!


Den Anfang machte erstmal der Umzug in mein neues Apartment. Zu Beginn buche ich in neuen Städten ja erstmal selten mehr als 2 oder 3 Nächte. Wer weiß, was nicht passt.
Die stetige und phantastische Aussicht zum Obelisco hatte ich ja aufgesogen, aber hierfür viele weitere Tage eine Haufen Geld zu bezahlen ist nicht nötig.
Also hatte ich mir für die letzten Tage ein Apartment via Airbnb in Palermo besorgt.
Drei Vorteile: Es kostete nur 50$ die Nacht, Abrechnung super unkompliziert über $/€ via Airbnb wie überall auf der Welt ohne KK etc. und mitbringen konnte ich auch, wen ich will!

So sah das Apartment dann aus:

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Auch, wenn die Verwalterin inkl. Putzfrau vom Vormieter gerade noch sauber machen musste. Aber dazu habe ich mich halt eine halbe Stunde aufs Dach an den Pool begeben.


Nach Ankunft, Auspacken, usw. noch etwas die Stadt erkundet.

Die Architektur bleibt wirklich im Gedächtnis:

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Zum Abend hin hatte ich mir dann einen jüngeren Taxifahrer geschnappt (Venezolano, wie sich herausstellte), mit dem ich mich super unterhalten konnte und wir uns „verstanden“ 😉. Im Sinne von nicht nur antiken Sehenswürdigkeiten, sondern von lebenden auf zwei Beinen.


Er hat mich dann hier abgesetzt:

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Direkt gegenüber dem berühmten Friedhof, auf dem auch „Evita Peron“ liegt. Also direkt auf der anderen Straßenseite. Die ganzen Rumlungerer sind relativ harmlos, Buenos Aires ist auch nachts seehhr sicher. Wie ich dann später vom camarero erfuhr, hieß der Laden „D´Lirio“.
Im Laden selbst war noch fast nichts los wie ich feststellte, also noch mal um den Block.

Hier gibt es in den angrenzenden Straßen und Blocks noch eine Menge Restaurants, Bars, Kino, Mall, Fastfood-Buden, etc.
Also erst nochmal standesgemäß stärken:

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Kosten ein Schnäppchen, also nicht nochmal im Detail.

Hier waren nebendran dann auch schon die ersten „Nachtschwärmerinnen“ unterwegs und auf Beutefang. Aber auch hier war ich mal wieder viel zu wählerisch um sofort zuzuschlagen. Ich will ja noch in den Club!

Dort dann (um die Ecke) angekommen endlich wieder das vorgefunden, was ich in so vielen Urlauben schätze…


(ich teile es jetzt doch angesichts der Uhrzeit kurz auf)
 
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Das „D´Lirio“.

Eintritt waren für Männer irgendwas zwischen 5 und 10$. Kann mich nicht mehr exakt erinnern. Frei wäre schön, aber irgendwie muss die Spreu ja vom Weizen getrennt werden. Und „uns“ tut´s nicht wirklich weh. Gab an einem der folgenden Abende aber auch das Angebot 30$ für Flatrate (saufen), allerdings richtig Flatrate war es das dann auch nicht, da die höherwertigeren Getränke doch mitgezählt wurden… egal.

Der Laden füllte sich so langsam und die Chica Auswahl war auch endlich wieder nach meinem Geschmack:

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Es dauert keine 2 Minuten bevor man angelächelt, -gemacht oder -gegraben wird. Zuerst natürlich immer mal von den Veteranen, die überhaupt keine Hemmungen haben, aber nicht meinem Beuteschema entsprechen. Wenn man erstmal einige (höflich) vertröstet hat kann man sich auch etwas entspannter umschauen.
Ich meine, ich bin der Jäger, zahle und schaffe an! Und nicht die Beute!

Es gibt ein paar Big Spender, um die sich die Weiber scharen:

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Wer´s braucht. Leben und leben lassen.


Trotzdem wundert mich, dass der Club noch aufhaben darf. Ich meine der ist exakt das, was die Stadt komplett unterbinden wollte:

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Cien por ciento putas!


Und was mache ich? Ich hab´s dann natürlich wieder irgendwie auf das Mauerblümchen abgesehen. Ohne das abwertend zu meinen!
Unter allen Profis da drin, die sich natürlich meistens in Grüppchen kennen und unterhalten fange ich die Anbahnung mit einer kleinen Flaca an, die ein bisschen wie bestellt und nicht abgeholt dasteht.
Ich hatte im Vorfeld schon beobachtet, dass sie sich mit anderen Dreibeinern unterhalten hatte, aber irgendwie kam es nicht zum Deal.

Die Nacht war mittlerweile schon weit fortgeschritten und nach einem Drink und etwas Smalltalk offerierte ich ihr 100$ für die Nacht, was sie akzeptierte. Viel, wenig? Wartet es ab…

Die meisten Leute gingen eh schon, also es war kurz vor Licht an, und wir gingen auch.
In mein neues Apartment.


Was sich recht schnell bestätigte ist, dass sie kein Profi war. Sie ist anscheinend nur mal dort, wenn es die Haushaltskasse erfordert.


Die folgende Nummer war dann GF6 vom Feinsten:liekas:
Im Apartment angekommen noch etwas gemütlich machen und die Küsse, richtig intensiven Küsse, Zungenarbeit am ganzen Körper und Liebkosungen haben uns richtig in Fahrt gebracht. Und dann kam ja auch noch der Moby-Dick zum Einsatz:bett_ficken:
Mann, das steigerte sich und wurde eine der besten Nummern der letzten Jahre!
Die atmete, zitterte und verkrampfte zum Schluss sogar so, dass ich mir schon fast Sorgen gemacht hatte.

Geile Nummer! Dann endlich ein paar Stunden schlafen.
Sie sagte mir zwar schon , dass sie zeitig losmüsste, aber als wir beide bei Sonnenaufgang so im Halbschlaf wach wurden und sich bei mir schon wieder eine Monsterlatte regte hatte sie sich schon ins Bad aufgemacht. Ich konnte gar nicht so schnell schauen oder reagieren, aber sie wollte los. Chance auf eine Morgennummer musste ich leider trotz guter Worte und angebotenem Tipp fliegen lassen:wichs:

Wie ich noch erfahren habe ist sie Single Mom, deren Tochter zuhause liegt und sie deshalb auch zeitig zurück musste. Ob sie hiermit eine perfekte Mom ist möchte mal offen lassen, aber es erklärt auch irgendwie ihr Verhalten in der Kiste.

Auch sie war sehr fotoscheu. Wie die meisten hier. Deshalb nur ein paar nicht zu persönliche Impressionen und Erinnerungen:

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Ich persönlich finde die Chicas aus Argentinien viel ansehnlicher und geiler als zb Brasilien
Argentinien ist wirklich ein Traumland

soweit würde ich nicht gehen, in Sachen Geilheit habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Cariocas da sogar noch eine Schippe drauflegen. Ausnahmen bestätigen die Regel und vielleicht lag´s auch einfach nur daran, dass ich noch jünger und knackiger war😟
Das das Land und die Stadt wirklich toll sind habe ich ja schon erwähnt.

Wie ist es mit der Sprache bei den Girls ? Ist Englisch bei den Girls verbreitet ?

Also ich kann jetzt nur von Buenos Aires reden, und ich würde die Chance auf englischsprachige Leute etwas häher einschätzen, als im Norden des Kontinents. Einfach weil mehr Tourismus und Internationalität vorhanden ist. Ich habe auch den Eindruck, dass die Argentinier etwas mehr reisen als andere dort.
Aber das ist hit and miss. Man überlebt hier aber sicher auch ohne spanisch und kann seinen Spaß haben.

Beide Länder sollte man als Mann auf jeden Fall besucht haben

definitiv!
 
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In den darauffolgenden Tagen war ich dann glaube ich noch zweimal im D´Lirio, habe aber nicht jedes Mal eine mitgenommen.
Einmal hatte ich mich mit zwei so schicken Teenys (also schon volljährig) unterhalten und verhandelt. Wobei verhandeln kann man das gar nicht nennen als sie 300$ aufrufen. Und dann noch „cada una“ hinterherschieben. Also für Jede!
Da fange ich gar nicht zu feilschen an und hab´ sie stehen lassen. Wenn die Diskrepanz so groß ist wird das keine tolle Zeit und eine Partei steht zum Schluss unglücklich da.


Also ich habe mich da preislich jetzt nicht so durch alle Ladys durchgefragt, aber ich hatte schon den Eindruck (und auch vorab über Argentinien gelesen), dass so 150 bis 300 $ nicht ungewöhnlich sind. Zumindest in den und vergleichbaren Läden. Die Putas da drin sind immer in der Mehrzahl und viele, viele gehen da am Ende ohne customer raus und fahren mit ihren eigenen Autos nach Hause. Also das läuft hier etwas anders, als in anderen Ländern. Sich da „unter Wert“ zu verkaufen, dafür sind sie anscheinend zu stolz und hoffen auf den gelegentlichen Big Deal.

Ach, und versuchen die in Pesos (zum BlueDollar Kurs) zu bezahlen kann man gleich vergessen. Den Kurs kennen die sicher besser als wir😆




Was gibt es noch zu sehen?

Etwas nord-östlich vom Obelisco gibt es die „Galerias Pacifico“. Die ist so groß wie ein ganzer Block und innen durchaus sehenswert:

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Wenn man dann noch etwas weiter östlich geht oder fährt kommt man zum Hafengelände. Also eher zum ehemaligen Hafen, der restauriert wurde und eher für Touristen und Fußgänger angelegt ist. Mit so einer Art Speicherstadt links und rechts:

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Da ist jeden Abend die Hölle los und es gibt unzählige Restaurants, Bars, etc.

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Das vermisse ich an anderen lateinamerikanischen Städten manchmal etwas. Hier kann man sogar ein paar Stunden entlangschlendern oder einkehren und es wird nicht langweilig.

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Richtung Fluß gibt es hier bestimmt auch ein paar günstig gelegene Airbnb´s:

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Sehr sicher ist es auch (man kann hier sogar den Bullen direkt über die Schulter schauen :coool: :

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Und das Essen ist natürlich mal wieder phänomenal:

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Jetzt weiß ich auch endlich, wie man sein Fleisch grammatikalisch korrekt bestellt (unten links: „jugoso“, wird hier aber [schugoso] ausgesprochen).

Bewährt haben sich für mich hier entweder das „Bife de Chorizo“ oder das „Ojo de Bife“ für jeweils lächerliche 7 oder 8$:

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Yummy!
 
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So, sorry, dass es nun wieder ein paar Tage gedauert hat.
Der Bericht sollte nun auch (aus verschiedenen Gründen) ein Ende finden.
Erstens, weil euch die Steaks ja schön langsam zu den Ohren rauskommen müssen, die Chicks hier wie gesagt recht fotoscheu sind und ich so richtige neue Knaller nicht mehr im Petto habe. Ach ja, und ich muss schön langsam wieder anfangen zu packen😁😎


Was ist noch erwähnenswert?


Vielleicht, dass Tinder wie in DACH auch kaputt ist!
Also es gibt schon schöne Profile und Chicks, aber die Match- und Antwortquote ist sehr überschaubar. Also zumindest, wenn man kein junger Clooney ist. Die Argentinier sind schon ein stolzes Volk. Also zumindest die in BA.


Lieferservice über eine der Plattformen (ich glaube es war Skokka) habe ich mal probiert. Ging sich gut an, sie einen Amateur-Touch, Aussehen wie ich es mag und Kosten auch im Rahmen. Sie wollte dann, dass ich ihr ein Uber schicke. Das war mir dann irgendwie zu kompliziert (an welche Adresse genau, ist sie da?, etc….) und habe ihr gesagt, dass sie ein Taxi oder Ähnliches nehmen soll und ich den Transport ihr natürlich bezahle. OK, sie kommt…


Oder auch nicht. Ich habe dann 1,5 Stunden im Apartment und der Kneipe an der Ecke gewartet. Zwischenzeitlich war sie dann auf einmal nicht mehr online. Zum Glück hatte ich da schon das zweite cerveza vernichtet um mich nicht unnötig aufregen zu müssen.
Also online hier ist hit & miss.


Am Ende der Woche ging mein Rückflug nach Asunción dann recht früh Morgens. Bis auf, dass dann erstmal kein Taxi oder Uber weit und breit war und ich noch ziemlich ins Schwitzen gekommen bin ging danach Alles reibungslos.

PS: Rücktausch von Pesos am Airport ist ausgeschlossen! Also gebt am Besten vorher Alles aus. Ich habe mir dann noch zwei Aftershaves im DutyFree gekauft, dass kann man zur Not ja immer noch brauchen oder verschenken.
 
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