Thailand Inselhopping und Pattaya mit einem Newbie

Tag 9

Um 8.00 aufgestanden und gepackt. Wir waren zügig fertig. Mein Sohn hat dann noch gefrühstückt, für mich gab es einen Kaffee. Der Fahrer kam minimal zu spät. Wie immer Einsammeln der Mitfahrer, dann warten am Pier auf den Katamaran. Um 12.30 Uhr ging es dann los, zuerst nach Koh Phangan, dann nach Koh Tao. Um 14.15 Uhr waren wir da. Wurden vom Fahrdienst des Hotels abgeholt, mussten allerdings noch etwas warten. Dann den Bungalow bezogen. War ok, vor allem sauber, aber sehr in die Jahre gekommen. Sind dann den Strand entlang gelaufen und etwas gegessen. Anschließend gab es eine gute Thaimassage. Abends nochmals zum Strand gelaufen und in ein Restaurant gesessen. Wir haben uns einen 1kg Grouper gegönnt (Zackenbarsch) mit Salat. Einschließlich 5 Bier waren dann 1000 Baht fällig.

Anhang anzeigen P1510311 Warten auf das Boot in Koh Samui.jpg

Anhang anzeigen P1510315 Pier von Koh Phangan.jpg

Anhang anzeigen P1510317 Pier von Koh Tao.jpg

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Tag 10

Konnte mal wieder nicht schlafen. Bin aufgestanden, am Laptop gesurft und um 8.00 Uhr an den Strand zum Kaffeetrinken gegangen. Anschließend mit meinem Sohn zum Frühstücken. Es hat dann angefangen zu regnen. Lt. Internet soll es so gegen 12.00 Uhr aufhören. Dann wollen wir einen Roller mieten. Der Roller wurde im 2. Anlauf gemietet, wir hatten unsere Pässe vergessen. Dann fuhren wir von Nord nach Süd entlang der Insel. Die Insel ist ja recht überschaubar. Zum Tanken kann man das Benzin in Literflaschen in Läden an der Straße kaufen. Fand ich lustig. Es kam dann noch ein Gewitter auf, das haben wir in einer Bar am Strand abgewartet. Noch einen Viewpoint besucht, als Eintritt musste man Chang kaufen und es wurde noch Haschisch angeboten. Um 18.00 Uhr haben wir dann die Roller wieder abgegeben. Dann ging es noch zum Baden ins Meer. Nach dem Duschen sind wir wieder an den Strand zum Fisch essen wie gestern. Heute gab es Barracuda. Ein DJ legte auf und es waren doch einige mehr Leute da.

Anhang anzeigen P1510335unser Strand morgens bei Ebbe.jpg

Anhang anzeigen P1510345Rollerrundfahrt auf Koh TaoShark Bay.jpg

Anhang anzeigen P1510357Rollerrundfahrt auf Koh TaoView rock resort.jpg

Anhang anzeigen P1510364Rollerrundfahrt auf Koh TaoDusit Buncha Resort.jpg

Anhang anzeigen P1510368Blumen vor dem Bungalow.jpg
 
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Tag 11

Heute Morgen gefrühstückt und dann sind wir losgelaufen die Roller holen. Wir sind dann mit denen an die Pier gefahren, um unsere Fahrkarten nach Chumphon zu holen. Dann noch ein Bier am Strand getrunken. Es zog sich zu und es sah nach Regen aus, also sind wir zum Essen gegangen. Nachdem sich die Wolken verzogen haben sind wir zurück gefahren. Am Strand haben wir dann die Überfahrt nach Ko Nang Yuan gebucht einschließlich 2 Taucherbrillen. Auf der Insel sind wir zuerst auf den Viewpoint gelaufen, von dem man die berühmte Aussicht auf die Insel hat. Danach zurück an den Strand, Bier getrunken und etwas geschnorchelt. Die Riffe sind alle tot und weiter draußen sah man dann schon etliche Fische, alle in tollen Farben. Noch etwas gechillt am Strand und um 17.00 Uhr ging es wieder zurück zum Resort. Dann war duschen angesagt mit anschließender Thaimassage. Die war wie immer hier gut. Danach sind wir noch Essen gegangen und haben noch einige Biere vernichtet.

Anhang anzeigen P1510385Streand in Ban Mae Hat wo der Pier ist.jpg

Anhang anzeigen P1510391Aufsflug zur Insel Ko Nang Yuan.jpg

Anhang anzeigen P1510395Aufsflug zur Insel Ko Nang Yuan.jpg

Anhang anzeigen P1510406.jpg
 
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Tag 12

Heute Morgen um 7.30 Uhr aufstehen und packen. Um 8.00 haben wir das Frühstück eingenommen. Um 8.45 Uhr wurden wir an die Pier gebracht. Um 10.15 ist der Katamaran dann gefahren. Um 12.00 Uhr waren wir an der Pier von Chumphon. Hier mussten wir dann bis 16.30 Uhr warten, bis uns das Taxi an den Flugplatz brachte. War eine Fehlplanung, wir hätten auch die Fähre nach Bangkok nehmen können, wäre billiger gewesen und hätte gleich lange gedauert. Das nächste Mal machen wir es besser. Haben jetzt zumindest gut gegessen und getrunken. Wir waren die einzigen Gäste in dem Lokal am Strand. Wir sind dann an die Pier zum Einchecken gelaufen. Kurz danach kommt ein Tropensturm mit heftigem Regen auf. Hatten schon Angst, dass der Flug ausfällt da alle Straßen überschwemmt waren. Nach einer Stunde hat der Sturm aufgehört und das Taxi war da. Wir wurden dann zum Flughafen gebracht. Dann wie immer Gepäckaufgabe und Einchecken. Sind mit einer Turboprop Maschine Typ Bombardier Q400 geflogen. In Bangkok auf dem Flughafen haben wir dann einen Bus gefunden, der uns in die Khaosan Road fuhr. Der setzte uns dann für 300 Baht direkt vor dem Hotel ab. Kurz eingecheckt und dann gleich auf die Khaosan Road. Extrem laut und viel Betrieb. Was gegessen und auf dem Rückweg noch was getrunken. War einfach nicht unseres, mein Sohn hat gelitten, es war ihm zu viel Gedränge und zu laut.

Anhang anzeigen P1510447am Pier von Chumphon.jpg

Anhang anzeigen P1510451am Pier von Chumphon.jpg

Anhang anzeigen P1510454am Pier von Chumphon.jpg

Anhang anzeigen P1510466Flughafen von Chumphon.jpg
 
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zunächst vielen Dank für die positiven Rückmeldungen. Und weiter gehts...
Tag 13

Aufstehen und Frühstücken. Wir waren die einzigen Europäer. Anschließend sind wir über die Kreuzung vor dem Hotel gelaufen und von einem Securityman angesprochen worden, der natürlich deutsch sprach und einen Freund in Berlin hatte. Der hat uns ein billiges Tukuk und eine Empfehlung für unsere geplante Klong-Tour gegeben. Wir sind dorthin gefahren und haben eine Klong-Tour gebucht. Dauer eine Stunde, war aber sehr enttäuschend was wir gesehen haben. Keinen Float-Market, was ich mir darunter vorstelle oder sonstiges. Dann haben wir das Wat Arun angeschaut, es war sehr heiß und sind anschließend mit dem Boot nach China-Town gefahren. Durch die engen Gassen gelaufen, es waren viele Leute unterwegs und es herrschte großes Gedränge. In den kleinen Geschäften gab es alles, was man nicht braucht. Dann ging es zu Fuß weiter zum Golden Mountain. Den haben wir dann bestiegen und die Aussicht genossen. Anschließend sind wir mit dem Tuktuk wieder zur Khaosan Road gefahren. Bier getrunken, gegessen, Bier getrunken, gegessen. Dann zurück zum Hotel, mein Sohn packte alles zusammen und das Taxi zum Flughafen haben wir auch klar gemacht. Dass er zurück musste schmerzte mich. War eine tolle Zeit mit ihm.

Dann begann für mich das Drama. Bin dann wieder auf die Khaosan Road gegangen. Über eine Seitengasse kam ich in eine Parallelstraße, die länger war wie die Khaosan Road. Da bin ich einmal durchgelaufen. Dann wieder zurück ins Hotel und geduscht. Dann bin ich nochmals in die Khaosan Road. Da wurde ich von einer blonden Thai angesprochen. Mit der mit in ihr Zimmer und 1500 gegeben. Der Sex war kurz, mein Schniedel war ihr zu groß, sie hat nur gejammert. Beim Weg zurück zum Hotel noch die dunkelhäutige Sarah aufgegabelt, die kam für 1000 mit, verlangte aber dann auch nochmals 1000 auf dem Zimmer. Einigten uns auf die Hälfte, aber die Stimmung war schon dahin. Zusammen duschen und ich konnte sie lecken, der Rest ging dann aber schnell, da sie es gefühlt sehr eilig hatte. Von daher war der Einstieg in die käufliche Liebe in Thailand teuer und frustrierend, ganz anders wie gedacht. Das hatte ich mir anders vorgestellt, aber da hilft alles lesen nichts, die Realität und die eigene Dummheit (oder Geilheit) holen einen ein.

Anhang anzeigen P1510476Rundfahrt auf den Klongs von Bangkok.jpg

Anhang anzeigen P1510483Rundfahrt auf den Klongs von Bangkok.jpg

Anhang anzeigen P1510565Rundfahrt auf den Klongs von Bangkok.jpg

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Tag 14

Aufgestanden und Frühstücken gegangen. Ich war immer noch deprimiert über den schlechten Einstieg. Mit dem Tuktuk zum Bangkok Southern Bus Terminal (Sai Tai Mai) für 300 Baht gefahren. Dann 45 Minuten gewartet und mit dem Bus nach Pattaya gefahren. Hat 119 Baht gekostet. Wir waren dann nach knapp 3 Stunden da. Hier mit einem Mopedfahrer (ich hinten drauf mit Rucksack) für 80 Baht zum Hotel. Hatte mich im August Suites einquartiert, über Agoda gebucht für 30€ die Nacht. Hier hat sich herausgestellt, dass ich 1 Nacht vergessen hatte zu buchen, d.h. ich hatte erst ab dem nächsten Tag gebucht. Für 1500 Baht die 1 Nacht zusätzlich bekam ich dann das Zimmer. Wäsche zusammensuchen und geduscht. Jetzt kann es losgehen.

Auf dem Weg zum Strand an einem Friseur vorbei gekommen, da habe ich mich aufhübschen lassen. Hat mit Haarwäsche 400 Baht gekostet. In der Affenhitze dann zur Soi 6 gelaufen, ein erster Durchgang. Ich war erschlagen über die direkte offensive Anmache, über die so offen zur Schau getragene Sexualität. Ich habe mich in die Scooterbar gerettet, da konnte ich ohne Mädels mehrere Bier zum Sonderpreis trinken. In der gegenüberliegenden Bar konnte ich dann die jungen knappst angezogenen Damen beobachten, gelangweilt und oft mit stumpfem Blick, die meisten auf ihr Smartphone starrend. Ein alter Herr saß dort, und wurde von einer jungen Thai bespaßt. Die Beiden haben nichts geredet, ab und an hat sie ihm den Nacken mit einem Tuch abgewischt. Beide sahen nicht glücklich aus. So möchte ich nicht enden. Danach weiter gelaufen und in einer Nebenstraße eine geile Braut angemacht. Die wollte für 1 Stunde 1000. War ja ok, aber auf dem Zimmer ist mir dann aufgefallen, dass es ein Katoy war. Was soll‘s, es hatte den perfekten Körper und somit in den Arsch gefickt. Es jammerte über meinen großen Schniedel. Konnte allerdings auch nach längerer Zeit nicht kommen, darüber war es sehr enttäuscht. Somit war der Punkt für mich auch abgehakt. Mehrere Straßen abgelaufen, dann die Beachroad rauf, aber es saßen sehr wenig Frauen da. Irgendwann sah ich eine Kleine die anscheinend wartet. Augenkontakt und dann kam sie langsam auf mich zu und sprach mich an. Klein und dunkel, etwas kräftig gebaut. Sie hieß Bee und verlangte für Longtime 1000. Sie wollte dann gleich ins Hotel. Sie hat dann ihre ID-Card abgegeben, die ich mir dann auch genauer angeschaut habe. Sie hieß Saifon mit Vornamen und war 39. Auf dem Zimmer dann getrenntes Duschen. Der Sex war nett, sie beklagte auch meinen großen Schniedel aber sie tat dann, wie wenn sie kommen würde. Dann ewig auf dem Balkon gesessen. Wir sind dann gegen später doch noch aufgebrochen und sind in die Soi Buakhao mit dem Bahttaxi. Jetzt weiß ich auch wie das funktioniert. Sie wollte mir ihre frühere Wirkungsstätte zeigen. Hier einige Biere getrunken, sie sprach derweil mit früheren Kolleginnen. Dann weiter in eine kleine Bar. Hier ebenfalls noch einige Bier getrunken. Hier hat sie noch von einem Straßenhändler einen Fummel gekauft, so dass sie nicht in ihr Zimmer zurück musste. Sie wollte natürlich, dass ich sie die ganzen nächsten Tage nahm. Ihrem Gespräch entnahm ich, dass momentan nicht viel läuft. Ihre frühere Kollegin ist jetzt mit einem Aussie verheiratet und geht in 2 Wochen nach Australien. Gegen 2 Uhr sind wir zurück ins Hotel. Hier bekam ich dann von ihr eine Massage und schlummerte dann einfach weg.

Es war ein netter Abend und sie erzählte viel in einem noch schlechteren Englisch als ich es spreche. Es ist die typische Geschichte, die ich im TAF schon so oft gelesen habe. Sie hat eine 16 jährige Tochter, die bei ihrer Mutter in Burinam lebt. Der Mann hat sie gleich nach der Geburt der Tochter verlassen. Die Tochter geht noch zur Schule, Bee schickt alles Geld heim. Ihr Zimmer kostet 2500 Baht, sie fährt mit dem Bus für 65 Baht auf die Beachroad. Ihr Zimmer hat keinen Fernseher, gar nichts. Auch die anderen Mädels, die wir besucht haben, sahen mich mit großem Interesse an und waren freundlich. Aber wenn ich ihre Geschichten höre lebe ich doch lieber mein langweiliges Buchhalterleben weiter. Ihr Leben ist nicht toll und vor allem ohne Zukunftsperspektive. Bee gewinnt keinen Schönheitswettbewerb, von daher passen wir zusammen. Sie ist pflegeleicht und lacht viel. Vor allem aber es geht von ihr keinerlei LKS-Gefahr für mich aus. Das ist mir im Moment auch wichtig. Allerdings stört mich das schlechte Englisch, vor allem nickt sie zu allem und hinterher merke ich erst, dass sie nichts verstanden hat oder verstehen wollte.

Anhang anzeigen P1510686 Bee.jpg
 
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Tag 15

Spät aufgestanden. Es kam dann etwas unlustig zum Boom Boom. „Do you want boom boom?“ fragte sie mich. Zu was ist sie sonst da. Wieder eine kurze Nummer, entweder hatte sie Schmerzen (was sie verneinte) und sie ist wieder schnell gekommen als ich sie geleckt habe. Wir sind dann anschließend zum Strand runter gelaufen und da den ganzen Tag gesessen. Suppe gegessen, Bier getrunken und im alten Holzliegestuhl gelegen bis um 16.00 Uhr. Mal sehen, was wir heute Abend machen.

So gegen 17.00 Uhr sind wir dann Richtung Walkingstreet aufgebrochen. Sind in ein Lokal, wo eine Liveband guten Rock gespielt hat. Wir waren zuerst nur wir 2, später dann 6 Zuhörer. Ich habe dann der Band einen Tip gegeben und wurde persönlich beim Verlassen des Lokales verabschiedet. Das ist mir auch noch nie passiert. Dann die Walkingstreet abgelaufen und zurück zur iBar. Da waren wir 10 Personen. Nicht prickelnd. Wir besuchten dann noch eine Disco, wo hauptsächlich Iraner? waren. Die anwesenden Damen waren alle etwas fülliger. Die Musik fand ich nicht so prickelnd. Anschließend wieder in die Poolbar von ihren früheren Freundinnen. Da sind wir dann bis 2 Uhr verhockt. Die Straße war nie langweilig.

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Anhang anzeigen P1510685 Strand von Pattaya.jpg
 
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Tag 16

Spät aufgestanden. Dann in eine große Halle unweit des Hotels zum Essen gegangen. Es herrschte viel Betrieb. Dann wieder zurück ins Hotel. Mir grummelte der Magen. Dann gingen wir los und in eine Massage. Ich leistete mir eine normale Thaimassage für 150 Baht, Bee bekam eine Fußmassage für den gleichen Betrag. Anschließend gingen wir eine Kleinigkeit essen. So gegen 18.00 Uhr dann an den Strand gegangen. Hier ließ sich Bee von einer älteren Frau die Karten legen. Die konnte sogar ein paar Brocken deutsch und war 65 Jahre alt. Sie hatte Humor. Die Karten waren goldfarben und man konnte im Licht des Handys kaum erkennen, welche Symbole drauf waren. Die Symbole entsprachen unseren Skatkarten. War schon seltsam in der Nacht unter den paar Leuchten an der Beachroad zu sitzen. Am Strand huschten die Ratten und Mäuse in großer Anzahl über den Sand. Ich ließ mir dann auch noch die Karten für 120 Baht legen. Sie sagt nur für 4 Monate die Zukunft voraus. Erst grundsätzliches und dann konnte man noch 5 Fragen (Sets) stellen. Was sie mir vorhersagte tut hier nichts zur Sache. Am meisten hat mich der Humor der alten Dame beeindruckt, auch die Sorgfalt wie sie die Tücher auf dem Boden ausgebreitet hat, glattgestrichen und dann die Karten sorgfältig gelegt hat.

Anschließend ging es in die Bar zu Bee‘s Kolleginnen, da es hier heute das Bier für 55 Baht gab. Es gab ein großes Hallo als wir einliefen. Gegen später wurde die Glocke geläutet von Bee. Ich hatte den Überblick über meinen Bierkonsum verloren. Gegen morgen dann bei der Abrechnung standen 1200 Baht auf der Rechnung, bedingt durch die Glocke. Aber alle waren sehr fürsorglich und bedauerten, dass ich ja morgen abreisen würde. Bee wurde dann richtig anhänglich und traurig. Da gab es dann auch zum ersten Mal Zungenküsse. Eine arg sensible Küsserin war sie nicht. Habe den Mädels dann noch geholfen, die schweren Eisenschiebetore zu schließen. Eines hat geklemmt und das bekamen sie nicht zu. Noch eine Anmerkung: Bee hatte es mal wieder nicht richtig verstanden, ich war ja noch einen Tag länger da. Ich konnte den ganzen Abend die Straße beobachten mit allen möglichen und unmöglichen Mopedverkaufsständen. Kleidung, Handtücher, Kuscheltiere, alles was das Herz begehrt und dann natürlich alles zum Essen. Von Früchten, über gegrilltes oder gebratenes, es gab einfach alles.

Danach die Überraschung des Abends. Bee wollte als Abschiedsgeschenk mit mir zur Karaoke fahren. Dafür musste ich aber erst noch zu einem ATM gehen. Sind dann in eine Isaan-Karaoke Bar gefahren. Hier kannte Bee fast alle und anscheinend wurde sie von ihrer Sister betrieben. Ich war auch der einzige Europäer. Es wurde gesungen (nicht von Bee) und Essen wurde aufgetragen. Irgendwann kam dann sogar noch der Taxifahrer mit Frau dazu. Es wurde immer mehr aufgetragen, Suppe, Lachs mit scharfem Meerrettich, frittiertes Schwein. Natürlich Bier ohne Ende. Wer die Rechnung bezahlen dürfte, war mir schon klar. Es standen dann 2200 Baht auf dem Bon. Für die Essensberge günstig. Was mir auffiel, viele Ladyboys und vor allem Homos ergötzten sich an ihrem Gesang.

Anschließend ging es noch in eine frisch eröffnete Bar. Ich war aber inzwischen so voll und müde, ich konnte mich fast nicht mehr am Tisch halten. Dann fuhren wir mit dem Mopped zur dritt zurück. Es war schon lange hell. Wir liefen im Hotel ein als andere rausliefen. Ich kam gerade noch aus meinem T-Short und Hose raus, meinen Aufschlag auf dem Kissen habe ich nicht mehr mitbekommen.

anbei leider ab jetzt nur noch ein paar lausige Handybilder

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Tag 17

Der letzte ganze Tag ist angebrochen. Mal sehen was er bringt. Es hat ziemlich heftig geregnet bis ungefähr 13.00 Uhr. Dann sind wir an den Strand, habe wieder Fisch gegessen und ich habe Ausschlag bekommen. Dann gab es noch Krebs. War lecker, aber schwierig zu essen. Danach wieder zurück zum Hotel und in die Bar. Es gab Fußball. Um 24.00 Uhr rum dann noch in die Walking Street. Auf der Fahrt dahin im Bahtbus hat eine junge Thai mit mir auf deutsch gesprochen. Sie lebte 4 Monate mit ihrem Freund in Augsburg und hatte das B2 Zertifikat gemacht. Sie hat einen 2 jährigen Sohn. Ihr gefiel es in Deutschland sehr gut, vor allem mochte sie, dass es kalt ist. Sie ist zurück, als die Beziehung zerbrach. Kurze Zeit später erzählt mir eine junge Thai, dass im Dezember ihr Boyfriend aus Germany kommt. Aber sie möchte nicht nach Deutschland, da es da so kalt sein. Sind dann in die Bamboo-Bar, da arbeiteten ein paar frühere Kolleginnen von Bee. Durfte dann Bier ausgeben. Anschließend wieder heftiger Regen. Dann noch in eine Isaan-Bar, wo live Isaan-Musik gespielt wurde. Da sind die Mädels dann richtig abgegangen. Wegen dem Regen Unterschlupf in einer Bar gefunden, wo Bee dann noch etwas aß und wir den Regen abwarteten. Dann ging es mit dem Bahtbus zurück zum Hotel. Ich hatte heftige Gliederschmerzen, konnte kaum auf der Toilette sitzen und im Bett kaum liegen.

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Tag 18

Um 10.30 Uhr den Wecker gestellt. Dann duschen und den Rucksack einräumen und auschecken. Ich konnte das Gepäck in der Lobby lassen. Wir sind dann an den Strand. Nach einiger Zeit kamen noch 2 Freundinnen dazu. Es wurde getrunken, habe dann wie immer ich bezahlt. Dann ging ein gehöriges Gewitter runter mit viel Regen. Sind dann in eine Bar dort wurde weiter getrunken, habe wieder ich bezahlt. Dann sagte ich, wir laufen den Strand hoch, ich sitze noch lange genug rum. Wir sind dann losgelaufen. Irgendwann hatten die Damen wieder Hunger. Hatte jetzt wirklich genug als ATM zu dienen. Kurz und bündig verabschiedet und zurück zum Hotel gelaufen. Dort wartete das bestellte Taxi schon, der Fahrer war eine halbe Stunde zu früh da. So ging es bereits um 17.45 los. Wir waren dann um 20.30 Uhr am Flughafen, es herrschte viel und dichter Verkehr. Die Damen im Hotel hatten gesagt, man braucht nie länger als 2 Stunden zum Flughafen. Soviel zu dem Thema. Ich musste dann dringend aufs Clo, Durchfall und heftige Gliederschmerzen. Konnte fast nicht sitzen. Das Umziehen auf der Toilette war eine Qual. Dann noch vom restlichen Geld eine Thai-Suppe gegessen. Und dann musste ich warten, dass die Zeit vergeht. Ich konnte früh einchecken und in aller Ruhe Richtung Boarding gehen. Dann Sicherheitscheck und Passkontrolle, danach 650m zu meinem Gate schlendern. Ich war dann eine Stunde zur früh da. Im Flieger bekam ich dann einen Fensterplatz. Nach dem Start eine Schlaftablette eingeworfen und ich war irgendwann für 4 Stunden weg. Der Rest war dann unspektakulär.

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