Investments nach dem Crash

Aktuell kehrt ja bereits so was wie Normalität an die Märkte zurück und die Volatilität nimmt deutlich ab.
Sehr optimistisch. Dafür bräuchte es ein klares Kriegsziel und Strategie wie dieses zu erreichen ist. Sehe beides, zumindest auf amerikanischer Seite, nicht.
Dazu kommt die Unsicherheit bei dem Zöllen.
Beides Faktoren, welche die Inflation befeuern werden. Das hat sich auch in Powell's Pressekonferenz gezeigt. Keine Rede mehr von Zinssenkungen und sogar Zinserhöhungen wurden nicht ausgeschlossen.
Trump hat es geschafft in nur 1 Jahr ein Chaos zu schaffen; die Märkte sind nur aufgrund der KI Euphorie noch relativ stabil. Wenn sich auch da noch Risse auftun, kann es eine richtig böse Korrektur bis hin zum Bärenmarkt kommen.
 
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Ich bin ebenfalls vorsichtig. Ich habe jetzt die Gewinne aus den Aktienpaketen, die ich nach Trumps Zollankündigung vor fast einem Jahr erworben hatte, vollständig realisiert.
Aus meiner Sicht ist die Beteiligung am Angriffskrieg der erste strategische Fehler in Trumps Amtszeit. Ein plötzlicher Rückzieher ist zwar denkbar aber nicht so einfach wie im Fall der Zölle. Von daher halte ich eine längerfristige Belastung der Weltwirtschaft für denkbar, mit entsprechenden Auswirkungen auf meine US-Aktien. Daher vorsichtshalber die Gewinnrealisierung.
Plan wäre ein sukzessiver Wiedereinstieg im Falle einer größeren Korrektur.
 
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Nachdem es jetzt jahrelang nur bergauf ging, wird irgendwann eine größere Korrektur fällig und sie wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Was letztendlich der Auslöser sein wird ist secundär..
 
Nachdem es jetzt jahrelang nur bergauf ging, wird irgendwann eine größere Korrektur fällig und sie wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche.
Der letzte Bärenmarkt liegt nicht einmal 3 Karte zurück.
Hinzu kommen die rasante Entwicklungen bei KI, Batterien, Self Driving und Robotik.
Die Gewinne der Unternehmen wachsen stetig und Margen werden besser.

Wenn eine größere Korrektur kommt, dann bin der (Geo) Politik.


Aus meiner Sicht ist die Beteiligung am Angriffskrieg der erste strategische Fehler in Trumps Amtszeit.
Nicht dein Ernst? Trump ist eine Katastrophe für die Weltwirtschaft und das internationale Standing der USA.
Die Märkte halten sich aus obengenannten Gründen noch relativ gut. Nicht wegen Trump, sondern trotz Trump.

Der Krieg im Iran ( ohne Zustimmung des Kongresses und Einweihung der Verbündeten) folgt weder einem klaren Plan noch gibt's eine erkennbare Strategie wie man die Ziele erreichen will. Auch keine Exit Strategie.
Mit seinen unbeherrschten Truth Social Posts setzt sich Trump nur noch weiter unter Druck und verprellt die Alliierten noch mehr. Dagegen war die Bush Regierung ein Segen.
Die (unrechtmäßigen) Zölle haben die Beziehungen zu vielen freundlich gesinnten Staaten verschlechtert und dafür gesorgt, daß die Inflation sich hartnäckig bei etwa 3% hält. Sinnvolle Zinssenkungen, um den schwächelnden Arbeitsmarkt zu stärken, sind daher vom Tisch. Nicht wegen Powell, sondern Trump selbst. Den goldenen Ausweg des SCOTUS Urteils gegen seine Zölle hat der Narzisst Trump nicht genommen, sondern die Unsicherheit mit neuen Zöllen (wahrscheinlich wieder unrechtmäßigen) noch verstärkt.
Die dauernden Drohungen gegen NATO, Grönland und das Handling der Epstein Files runden das Bild einer völlig chaotischen Präsidentschaft.
Ich bin gerne bereit mit dir eine Wette einzugehen, daß Trump als der schlechteste Präsident in die Geschichte eingehen wird.
 
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Wenn eine größere Korrektur kommt, dann bin der (Geo) Politik.

Der Krieg im Iran ( ohne Zustimmung des Kongresses und Einweihung der Verbündeten) folgt weder einem klaren Plan noch gibt's eine erkennbare Strategie wie man die Ziele erreichen will. Auch keine Exit Strategie.
Genau das ist ja meine Sorge, deshalb habe ich meine große spekulative Position auf US-Aktien aufgelöst.
Im Anlageportfolio bleibt der US-Anteil unverändert.

Die restlichen von Dir genannten Faktoren sind für meine Investitionsentscheidung nicht maßgeblich, mit Ausnahme der Zölle.
Die sind unsinnig, aber leicht durchschaubar.

Ich bin gerne bereit mit dir eine Wette einzugehen, daß Trump als der schlechteste Präsident in die Geschichte eingehen wird.
Wer soll das denn entscheiden? Ich könnte Dir auch nicht sagen, wer bislang der Schlechteste war.
Kommt wohl immer darauf an, wer das Geschichtsbuch schreibt.
 
Gold stürzt weiter ab, soll man verkaufen?
Das kann dir niemand beantworten.
Am Ende hängt es von deiner Anlagestrategie ab.
Bist du langfristig in Gold investiert, macht ein Verkauf (aus meiner Sicht) keinen Sinn.
Gold ist in der Nähe eines starken Widerstands.

Hast du eine Position zum Trading oder sogar gehebelte Derivate auf Gold, dann würde ich mich strickt an die beim Kauf gesetzten Stop Loss Marken halten, um die Verluste zu begrenzen.
 
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Das kann dir niemand beantworten.
Am Ende hängt es von deiner Anlagestrategie ab.
Bist du langfristig in Gold investiert, macht ein Verkauf (aus meiner Sicht) keinen Sinn.
Gold ist in der Nähe eines starken Widerstands.

Hast du eine Position zum Trading oder sogar gehebelte Derivate auf Gold, dann würde ich mich strickt an die beim Kauf gesetzten Stop Loss Marken halten, um die Verluste zu begrenzen.
2017 gekauft, Münzen
 
es kommt auf Deine gesamte Situation an.
Ich habe im gleichen Zeitraum gekauft und ein Teil verkauft 5% unter ATH Euro Preis.

Bei mir im Depot war der Anteil der Edelmetalle über 20%.

Im Fall die Situation weiter eskaliert kann der Goldpreis auch auf 4000 Dollar fallen. Wenn nicht wird eine Stabilisierung eintreten. Ich denke das ganze wird sich auf 3-5 Jahre wieder erholen. Vielleicht länger vielleicht auch kürzer.

Man kann ja auch andere schöne Dinge mit dem Geld machen.
 
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