Thailand Nach Thailand mit Partnerin

Sie meinte aber letztlich, sie müsse noch eine Nacht darüber schlafen, sie wolle schon gerne, aber sie möchte keinen Fehler machen. Eine Nacht darüber hieß aber, es müsse morgen sein, da es unser letzter Tag in BKK war. So fuhren wir zurück ins Hotel, ihre Erregung war noch ungebrochen, und wir hatten eine heiße Nacht zusammen.
 
Mi. 16.1.

Am nächsten Morgen brodelte es spürbar in ihrem Köpfchen, aber sie verlor kein Wort. Ich auch nicht. Nur wollte ich wissen, wie sie sich unseren letzten Tag in BKK vorstellt. Es kam, ich hätte es eigentlich wissen müssen, das berühmte keine Ahnung. Also schlug ich ihr vor, erst einmal ins Siam Paragon zu fahren. Sie meinte, das kenne sie ja bereits und so sagte ich ihr, dann irgendwas, was du noch nicht kennst.

Wir fuhren dann mit der Skytrain eine Station bis Chit Lom, gingen durch ein paar Kaufhäuser, wo sie glücklicherweise etwas fand. Danach landeten wir am Erawan Schrein, der ja in Thailand eine große Bedeutung hat und meistens recht voll ist. Was ich aber davon halten soll? Jeder hat so seine eigene Art, sich zum Narren zu machen (ich hoffe, es ist kein Member!). Wie ich mich zum Narren mache, habe ich ja hinreichend berichtet.


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Danach sind wir rüber nach Pratunam gelaufen und etwas in die dunklen Gassen mit zig Läden eingetaucht. Auf der Terrasse des Watergate Hotels haben wir etwas gegessen. Danach fuhren wir wieder zurück zum Hotel.

Aua sprach mich an, wo wir zu Abend essen sollen. Den gestrigen Abend noch präsent schlug ich das Fischlokal in der Soi 7 vor. Sie willigte kommentarlos ein.
 
Ich ließ uns am Grace Hotel absetzen und wir schlenderten durch das Araberviertel Richtung Soi 7. Auch, obgleich natürlich jede Menge Mädels an den Nachbartischen, diesmal kein Wolkenbruch. Danach, es war noch recht früh, holte ich ihre Einwilligung ein (ich bin schon weit gekommen, mein Buddha!) mit ihr die Suk Richtung Soi Cowboy (das wusste sie allerdings nicht) hochzugehen.

Sie schaute sich unterwegs die zig Stände an und irgendwann bemerkte sie, wo wir waren. Sie meinte aber, ohne etwas zu thematisieren, sie wolle nochmal rüber ins Sheraton, da habe es ihr gefallen. Nun gut, rüber in die Sheraton Bar. Als wir nach draußen gingen fragte ich sie, und jetzt? Dann öffnete sich der Himmel und Blitz und Donner brachen über mich herein. Sie wisse genau was ich vorhabe, mit ihr eine aus der GoGo zu fixxen, das sei überhaupt der Grund gewesen, dass ich sie mit nach Bangkok genommen habe und so weiter und so weiter.

Gewundert hatte mich das ehrlich gesagt nicht, hab‘ ja geschrieben, dass ich gespürt hatte, als sie den A..lochknopf gedrückt hatte. Geschrei, Stunk und Gloria, nur noch weg! Ich schnappte mir ein Taxi und ab, die Sukhumvit runter. Ich überlegte noch eine Runde im Nana-Zirkus zu drehen, hatte aber absolut keine Lust mehr, für gar nichts mehr. Nur noch ins Hotel und meine Ruhe. Irgendwann lief sie ein und ich sagte ihr nur noch, sie solle in ihrem eigenen Interesse das Maul halten, was sie glücklicherweise auch tat.
 
Eigentlich hat sich nichts mehr Spektakuläres ereignet. Am nächsten Morgen bin ich nochmal zu einem Gespräch mit den Kollegen gefahren, danach mit Aua irgendwo was essen. Dabei verhielt sie sich glücklicherweise diszipliniert.

Abends, wie geschrieben ging es wieder zurück. Der Dienstwagen brachte uns frühzeitig zum Airport und da wir mit Thai First flogen, war das einchecken komfortabel, die F-Lounge ist auch okay und wir wurden rechtzeitig mit dem Elektrowägelchen zum Flieger gebracht.

An Bord motzte sie natürlich, weil im Thai Upper Deck die Sitzplätze so angeordnet sind, dass man nicht nebeneinander sitzt. Dafür kann man beim Essen gegenüber sitzen, was sie wieder beruhigt hat. Ich jedenfalls war froh, dass ich alleine sitzen konnte und der Spuk endlich ein Ende hatte.

Der Flug führte über Zürich, und ohne längeren Aufenthalt kamen wir schließlich in FRA an.


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Ich hoffe, die Story war für Euch kurzweilig. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, kriege ich jetzt noch Achselschweiß und latente Wutausbrüche. Mir hat das Schreiben aber auch geholfen, weil ich nochmal viel von dem Erlebten kompensieren konnte.

Natürlich war es mir auch eine große Freude, Euch etwas für Eure tollen Berichte zurückgeben zu können. Exemplarisch habe ich mich einmal beim Schreiben bei Riva bedankt, meine damit aber auch Santos, Benzel und viele andere, deren Beiträge ich geradezu verschlungen habe.

So long, Thaivisit
 
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Das war eine beeindruckende Story! Buddha sei Dank habe ich so was noch nie erlebt (höchstens in abgeschwächter Form). Ich denke, aus dem Dilemma kann man sich nur durch einen klaren Schnitt befreien. Wie war das bei dir? Gabs eine Fortsetzung des Dramas?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es schon noch Fortsetzung(en) gab. Aus beruflichen Gründen ließ sich das leider nicht vermeiden.
 
@Cavigliano: Mit "But that's life" hast Du alles sehr treffend auf den Punkt gebracht. Wäre doch glatt langweilig, ohne die Auas und das damit verbundene Unbill. Man wächst an seinen Aufgaben und, Ihr hättet weniger zu lachen!

LG Thaivisit
 
Interessant wie schonmal gesagt, mich wundert mit welcher Ruhe du diese Frau ausgehalten hast. hut ab!

noch mal hast du sie bestimmt nicht mitgenommen, oder.

Wenn du noch mehr Story dieser Art in Petto hast dann laß es uns heir wissen.

Wobei ich ja noch gehofft habe das du sie an irgendeiner Ecke an einen Thai verkauft hast.

@mizuu: Na ja, immer war ich nicht so ruhig. Doch, wie schon oben geschrieben, weitere Trips ließen sich aus beruflichen Gründen nicht vermeiden. Im Großen und Ganzen wären das z. T. Wiederholungen. Okay, einmal hat sie in Hong Kong das Hotelzimmer zerlegt, aber was konnte, kann, mich noch erschüttern? An einen Thai verkauft? Nö, auf die Idee bin ich nicht gekommen. Ich mag nämlich die Thais.

LG Thaivisit
 
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