So haben wir die Zeit vertrödelt und uns dann mit dem Peninsula Shuttle zur BTS bringen lassen. Mit dieser sind wir dann die Silom Road runter gefahren. Ich wollte mich bewusst der Sache vom Rama-Denkmal aus durch die Parallelstraße der Silom nähern. Da gibt es auch einige Restaurants, wo man sich für die Patpong stärken konnte. Wir fanden auch einen Italiener, wo man essen (und rauchen) konnte. Danach hieß es dann: auf in den Kampf. Sie wusste ja nichts von der Patpong.
Gegenüber vom Eingang zur GoGo Straße ist ne Kneipe, die Aua ganz nett fand. Also setzten wir uns dahin und tranken noch was. Plötzlich rutschte ihre Laune abrupt in den Keller, ich wusste nicht warum (eigentlich heute noch nicht). Es kam auch gleich der Befehl zum Aufbruch. Dennoch schlug ich den Weg gegenüber ein. Wir gingen durch die Stände, wo natürlich jede Menge Schlepper der Liveshows auf Beute lauern. Irgendwann fragte sie mich, ob die auf der Bühne fixxen und so. Ich sagte, keine Ahnung, was auch stimmte. Ich war zwar Jahre zuvor mal in solchen Etablissements, und da waren es tatsächlich noch eindrucksvolle Shows. Ich erinnere mich an eine, wo ein Pärchen von der Decke auf einem laufenden Motorrad heruntergelassen wurde und akrobatisch ihren Fixxjob verrichtete. Wie ich aber hörte, waren diese Zeiten Vergangenheit.
Was mich nach dem Stimmungstief total wunderte, Aua wollte sich so eine Show ansehen. Also ließen wir uns in so eine Show abschleppen, irgendwo in einer Seitenstraße, im 1. OG. Wir hockten uns auf eine runtergekommene gepolsterte Bank an der Wand und ich betrachtete mir die deformierten Geschöpfe, die sich da rekelten. Eine steckte ein Blasrohr in ihre überdimensionale verfilzte Körperöffnung, wobei es ihr sogar gelang, das Rohr festzuklemmen und einen Luftballon abzuschießen. Es folgten noch ein paar andere Einführtechniken, aber auf Grund der ästhetischen Grenzwertigkeit war es auch Aua schnell zu viel und wir gingen.