Frankreich Naturistendorf Cap d‘Agde

Da es hier scheinbar auf reges Interesse stösst, werde ich gerne über „Drei Tage am Meer“ ( Henning May) berichten.

Um es bereits vorwegzunehmen, es ist sehr sehr eindrucksvoll das ganze.

Dieser Bericht wird aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein FKK-Resort handelt gänzlich ohne Bildmaterial funktionieren.
Ich habe gerade nachgeschaut und gemerkt, dass ich kein einziges Foto von der Anlage, dem Strand oder sonstigem geschossen habe.
 
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Zur Anreise :

Flug nach Montpellier, danach gings mit dem Zug nach Agde.
Von dort gehts mit UBER ( ca 25€) oder mit dem Bus ( 1.3€) ins Stadtzentrum.

Leider war aufgrund der Kurzfristigkeit natürlich alles im Nudistendorf ausgebucht.

Airbnb im prüden/angezogenen Stadtteil von Agde bezogen und danach flugs ins Nudistendorf.
Leider die Action am „La Baie de Cochons“ (Schweinchenstrand) verpasst aufgrund der späten Uhrzeit. Jedoch ist das Treiben im Swingerdorf ebenfalls sehr interessant.

Die Männer waren grösstenteils komplett Nackt, während die Damenwelt ihre Dessous und Fetishwear zur Schau stellte.

Interessant war ebenfalls der Fakt, dass die erste Reihe an der Promenade wie ein Kino/Theater bestuhlt war. Soll bedeuten die erste Reihe der Restaurant der Promenade waren allesamt zur Strasse ausgerichtet.

Man sah diverse Fetish-Dinge.
Zb. Mann an der Leine mit Hundemaske, komplett nackter Mann mit Schnur um den Penis usw usw.

Ich streifte durch die verschieden Bars sowie Shops. Dort hatte man die Möglichkeit zuhause vergessenes nachzukaufen.
Von Dildo‘s über Netzoberteile bis Peniskäfig gab es alles zu kaufen.

Ganz wie es sich gehört, habe ich über die Tage an welchen ich im Nudistendorf war jeweils gleich nach der Eingangstor blankgezogen und liess den Namen Programm werden.
Komplett nackt unterwegs zu sein ist ein riesiges Stück Freiheit.

Anfangs war die Reizüberflutung im Dorf riesig, es war wirklich ALLES unterwegs.
Ob 70 jährig und rüstig, oder 24 und knackig.

Was ich interessant fand war folgendes…

Intimrasuren waren bei 95% der Frauen vorhanden, bei den Männern plusminus 70%.

Ebenfalls interessant wie auch unerwartet waren die Intimpricings. Diese waren bei der Alterssparte 45-55 am meisten vorhanden.
 
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Stimmt es, dass man als Solo-Mann im Nudistendorf eher unerwünscht ist und sich allenfalls durch Zahlung eines 3-fachen Eintrittspreises Einlass verschaffen kann? Sowas hatte ich gerade bei Google gelesen. Oder hat man bei dir eine Ausnahme gemacht, weil du ggf. als „knackiger Adonis“ das Durchschnittslevel hebst?
 
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Stimmt es, dass man als Solo-Mann im Nudistendorf eher unerwünscht ist und sich allenfalls durch Zahlung eines 3-fachen Eintrittspreises Einlass verschaffen kann? Sowas hatte ich gerade bei Google gelesen. Oder hat man bei dir eine Ausnahme gemacht, weil du ggf. als „knackiger Adonis“ das Durchschnittslevel hebst?
Jain, du vertauschst was bzw. Die Information ist halb richtig. Ich kann leifer nicht behaupten das ich zur Gattung „knackiger Adonis“ gehöre.
Gehöre eher zur Sektion Bierbauch. Sonst bin ich zimlich durchschnittlich. Wobei die asiatische Damenwelt sagt jeweils „ooh big 🍆“ aber ja wenn man die vergleichswere vor Ort hat😂

Zum aber zum Thema zu kommen man das Naturistendorf aufteilen.

Tageseintritt ins Naturistendorf kostet als Fussgänger/Tagestourist 11€ .
Dies ist für alle gleich, ob Mann/Frau/Paar.

Im Dorf (Shops,Restaurants) ist alles für jeden zugänglich, auch dort keine Beschränkungen.

Am Strand gibt es 2 Abschnitte, den Naturistenstrand und den Schweinchenstrand.

Naturistenstrand klar, alle nackig am sonnen baden, sport treiben etc.
Weiter vorne der Schweinchenstrand, dies ist dort wo die Action geht, würde etwa 70/30 oder 75/25 das Verhältnis schätzen. Auch dieser kostenfrei und für jeden begehbar.

Wo gerne Unterschiede gemacht werden ist bei Clubeintritten wie zb der Schaumparty. Diese ist jeweils nachmittags.
Eintritt als Frau : glaube kostenfrei (nicht sicher)
Eintritt als Paar : 25€
Eintritt als Singlemann : 500€

Somit ja, es wird differenziert. Bei Teilweise Nightclubs kommt man als Singlemann ebenfalls nicht rein oder überteuert.
 
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Der erste Abend war für mich ein Ankommen, sich mal zurechtfinden in der Örtlichkeit. Mal wissen was wo ist.
2-3 Bars ansehen und geniessen.

Auf dem Streifzug durch Heliopolis, so wird der halbrunde Gebäudekomplex genannt sieht man immer mal wieder korpulierende Paare/Gruppen.
Je nach Mut und Akteptanz darf man da auch mitmachen.
Bei mir bliebts an diesem Abend beim gemütlichen Zuschauen und leichten Masturbationen.

Ausgeschlafen ging am nächsten Tag um 10:00 zurück ins Naturistendorf. Diese Uhrzeit wurde gewählt, weil ich mit einem Bekannten zum Frühstück abgemacht habe. Kannte ihn noch nicht persönlich, sondern aus einem Nachbarforum.

Bei diesem Frühstück wurde mir bewusst wie offen die Swingerkultur im Cap d‘Agde gelebt wird.

Auf dem Campingplatz meines bekannten gab es Frühstück (Rührei, Brot, Fleisch etc. )
Ebenfalls beim Frühstück dabei war seine „Wohnwagenfreundin“ ( österreicherin, welche ihren Wohnwagen nebem Ihm parkt.

Wohnwagenfreundin, weil die beiden mehrfach Sex am Schweinchenstrand hatten, auch an der Schaumparty waren unf zu guter letzt auch schon Wohnwagen/Zelt geteilt haben um einander im französischen Hochsommer zu wärmen.

Die junge Dame (28) war sehr aufgeschlossen und horny.
Dies zeigte sich im klassischen „ooops gekleckert, kannst du mir die Konfitüre ablecken“ und schon musste der linke Nippel gesäubert werden.

Dieses Spiel ging immer so weiter und endete in gegenseitigen Streicheleinheiten.

Bei der anschliessenden gemeinsamen Dusche in der offenen Grossraumdusche wurde nicht an Shampoo gespart und sich gegenseitig gesäubert.

Dies natürlich alles mit der Zustimmung beiderseits, sprich Ihrerseits sowie auch das OK meines Bekannten.

Als Sie dann in der Dusche sich hinknien wollte, musste ich die Geschichte unterbinden.
Dies aber glücklicherweise nicht für lange.
Weil öffentlicher Sex auf dem Campingplatz verpönt/nicht erlaubt ist, wurde die Location gewechselt und wir fanden uns in Ihrem grosszügigen Wohnwagen wieder.

In den kommenden 2h wurde diverses ausprobiert und getestet.
Was dabei sehr komisch ist, man zieht sein gegenüber nicht aus. Wegfall eines teil des Vorspieles.

Nach mehreren Runden im Wohnwagen, wollte ich noch weiter an den Schweinchenstrand…
Es war Sonntag , 13:30.
 
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Der Schweinchenstrand….
Was soll ich dazu sagen?
Es gibt wohl nichts eindrücklicheres wie dieser Strandabschnitt.
Noch nirgends auf der Welt hab ich so etwas gesehen bzw. erlebt.
Die Erfahrung war von einer anderen Welt.

Nach den sehr vergnüglichen Wohnwagenstunden ging es alleine zum Schweinchenstrand. Jedoch ist man dort ganz und garnicht alleine.
Der Strandabschnitt war unglaublich voll.

Was ich dort gesehen beziehungsweise erlebt habe, lässt mich auch in der Retrospektive mit offenem Mund zurück.

Wo fange ich nun an.

Um ehrlich zu sein ist es schwierig zu eruieren wo man anfangen soll.
Man sieht jeweils sehr einfach, wo es am Schweinchenstrand Action gibt.
Die Action geht immer bei den Menschentrauben bzw Männertrauben ab.
Dies soll bedeuten, ein Paar oder mehrere Personen beginnen etwas zu starten und innert weniger Augenblicke bildet sich eine wichsende Männertraube, wobei jeder sich erhofft noch „part of the game“ zu sein.

Auf jedes meiner sexuellen Abendteuer an diesem Tag einzugehen ist nicht möglich. Ich war von 13:30 bis ca 19:30 am Strand und war dabei gefühlt dauersteif.

Noch zur Erklärung, es gibt am Strand ungeschriebene Abschnitte. Es hat z.b im hinderen Teil des Schweinchenstrandes eine Gay-Area, wo Männer sich gegenseitig befriedigen. Dies alles ganz normal und öffentlich. In den Dünen gibt es allerlei Action, dies ist zwar verboten, weil Naturschutzgebiet, wurde jedoch nie kontrolliert. Dort gibt es ebenfalls eher Bi-Action. Ich zb habe mir dort im Rahmen eines kleinen GB einen blasen lassen.

Erlebnisse, welche mich mit staunen zurückliessen waren folgende.

1. Cumslut Nora und Fanny, diese beiden Spermaversessenen Frauen haben 3x pro Tag einen Gangbang gemacht und abends in der Wohnung nochmals. Beide Damen stehen auf AO und Schlammschieben. Ich hab von einem Herren, vermutlich der Freund gehört, „dies ist die 16 Ladung jetzt“
gem Recherche hat Nora letztes Jahr mal über 100 Ladungen an einem Strandtag „eingeholt“

2. Tranny-Sex, ich wurde auch Zeuge eines korpulierenden Paares, welche beide transsexuell waren. Dieser Akt wurde von vielen Männern begutachtet und nach Abschluss beklatscht

3. das lowlight für den Herren.
Im Vorbeilaufen habe ich ein Paar gesehen, welches gerade Sex hatte in der liegenden Doggyposition.
Der Mann hat sich abgemüht um zuzustossen, während die Dame vorne auf Ihrem E-Reader ein Buch gelesen hat.

Einer Errektion musste wirklich nie verschwendet werden, entweder man wurde fertig geblasen und der Proteincocktail landete im Mund/Gesicht der Dame. Oder man durfte auf den Körper ejakulieren.

Falls noch Fragen bestehen, schliess los!
 
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So haben sie sich sicher Sodom und Gomorra vorgestellt in der Bibel ... klingt super :dog:
 
Eine kurze Erklärung für all die, die sich unter Cap d‘Agde nichts vorstellen können. Präziser müsste es übrigen Village Naturist heißen.

Bei der Anlage handelt es sich um eine 1976 gegründete FKK Anlage, die mittlerweile eine Größe von 105 Hektar aufweist. Etwa die Hälfte der Anlage ist der Campingplatz René Oltra. Der Rest besteht aus Appartments (Port Ambonne, Heliopolis, Port Nature usw.). Dazu kommen noch einige Hotels wie z.B. das Oz Inn.

Das Thema Strände wurde ja schon beschrieben

Dann gibt es noch Bäckereien, Supermärkte, Friseure usw. Dazu zahlreiche Dessous Shops. Zum Teil mit eigener Fertigung auf Maß (Annexe).

Es gibt zahlreiche Restaurants. Dazu kommen dann Bars wie die Pilouterie am Hafen (überwiegend tagsüber) und z.B. die Arche II im Knoten von Port Natur (Abends ab etwa 21:00 Uhr bis Ende um 01:00 bzw. 02:00 Uhr geht’s dort ab). Und dann gibt es die s.g. Club Libertins.

Da in der ganzen Anlage FKK kein Problem ist, ist es eben auch i.O. wenn am Abend Dessous getragen werden.

Aber: es ist offiziell in der gesamten Anlage (außer den Club Libertin) Sex in der Öffentlichkeit verboten. Ist zum Teil ein bisschen strange, wenn die Frauen halb (oder ganz) nackt in der Arche oder dem Melrose Café auf der Theke tanzen und dann nur ein bisschen fummeln erlaubt ist. Es weisen auch überall Schilder darauf hin, dass der Sex in der Öffentlichkeit bei Strafe von bis zu 15.000€ verboten ist. Es patrouillieren auch immer wieder die Flics in der Anlage.

Die Club Libertins sind geschlossene Clubs. Somit kann von außen niemand rein schauen. Und damit ist dann eben auch alles erlaubt. Stellt euch vor, ihr geht in eine kleine Diskothek, steht an der Theke um euch ein Getränk zu organisieren und auf dem Hocker neben euch wird gerade wild gevögelt. Und nach einem freundlichen Blickkontakt kann es durchaus passieren, dass ihr zum Mitmachen eingeladen werdet. Zusätzlich gibt es in den Club Libertins auch Spielwiesen und Duschen. Achso ja, einige verweigern Frauen in Hosen den Eintritt.

So, es wurde schon danach gefragt, wie es mit Solo Herren aussieht. Ja, einzelne Herren zahlen einen höheren (meist den doppelten) Eintritt gegenüber den Paaren. Allerdings: wir waren im Sommer mit Hausfreund dort und wollten ins Kamasutra. Auch hier hättet der Hausfreund deutlich mehr zahlen müssen. Da aber Singlefrauen gratis rein kommen, haben wir behauptet, wir zwei Männer wären das Paar. Hat funktioniert.

Zur Reisezeit: ab etwa Mitte Mai füllt sich die Anlage und ist im Juli/August komplett voll. Aber auch im Rest vom Jahr gibt es bei besonderen Anlässen (Valentinstag, Tag der Frauen, Oster, Pfingsten, Halloween und besonders zu Sylvester) einen größeren Besucheransturm. Aber nicht mit dem Sommer zu vergleichen. Das ganze Jahr über sind die besten Tage der Freitag und Samstag, an dem viel französische Paare aus der Umgebung kommen. Die schlechteste Zeit ist Mitte März. Da hat fast alles geschlossen. Wer jetzt glaubt, außerhalb der Saison tut sich nichts, der sollte bedenken, dass man in der Zeit immer wieder auf die selben, meist französischen Paare trifft. Und wenn man sich dann ein bisschen kennt, dann geht viel.
 
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