Pattaya Nichts erwartet und trotzdem entäuscht – Existenzkrise in Pattaya

Tag 2 von 11 – 11.08.14 – Teil 3/4

Ich bot riva sofort meinen Platz und rückte einen Stuhl weiter nach rechts, während Nam meinte das ich hier bei ihr sitzen bleiben sollte. Mir war das allerdings ganz recht: Nam auf links gezogen, dazwischen riva als Puffer missbraucht und ich vorest aus dem Schussfeld, bevor Madamé mit ihren Pseudo-Deutschkenntnissen aus dem resultierenden Gespräch was in den falschen Hals bekommt.

Während riva ein Getränk orderte, machte es sich Member stoupiotis gegenüber in meiner Stammbar „gemütlich“ und zog ein Girl für eine ST durch. An riva´s Gesichtsausdruck konnte man die Ausdrücke „bewunderung“, „entsetzen“ und „erstaunen“ gleichzeitig ablesen, daher man ja laut seiner Aussage erst gerade von einer ST-Tour kam. Ich meinte spaßeshalber „das er sich hier wohl ein wenig länger aufhalten müsste als geplant“ und fügte an, das man für solch eine Aktion „ordentlich Kopfkino braucht, was der Franke ja mal nicht hat“. Eines der Mädel aus der Bar kam dann zu uns rüber und fragte mich (in beisein von riva) das „sie meinen Freund will“. Ich meinte spaßeshalber das sie noch fünf Minuten warten soll, ergo trollte sie sich wieder.

Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns über seinen letzten Reisebericht: ich entschuldigte mich gleich mal dafür, das ich seinen bis dato überhaupt nicht gelesen habe bzw. nur Fotos sah. Fünf verschiedene Locations in einem Bericht fand ich sehr überdimensioniert, welches ich aber versuchen werde bei Gelegenheit nachzuholen. Er ging auf einige Begebenheiten ein, die ich in wagen Erinnerungen hatte.

Ansonsten unterhielt man sich über die Freelancer und verschiedene Strategien: mich interessierte eine Begebenheit aus seinem ersten Reisebericht, wo es „Beschwerden“ wegen seines Bartes beim „Pussy lecken“ gab, daher ja der Franke seit neuesten auch Bart trägt. Er erklärte mir die Situation und meinte abschliessend, das die Mädels bei den Lesben ja was ganz anderes gewohnt sind. Ich war froh, das „Pussy lecken“ nicht zu meinen Stärken gehörte, sondern ich eher die Abteilung „Cunt Destroyer“ war. Das muss man sich mal vorstellen: da ist man schon Klassenbester und dann lecken dir die Lesben einen Strich durch die Rechnung. Irgendwie fies.

Was ich unter anderem auch anmerkte waren die Outfits der verschiedenen Locations, wobei ich hinzufügte das ich mich das erste mal mit einem Tank-Top in der Öffentlichkeit blicken lasse und mir gleich einen Sonnenbrand abgeholt habe. Dabei sah ich parallel zu riva runter und sah Flip-Flops an ihm. Ich merkte das kritisch an, den der Franke hat es nicht so gerne wenn man ohne festes Schuhwerk sich neben ihn setzt. riva argumentierte aber, das dies ja nur die Soi 6 ist: in der Walking Street selbstredend Gogos würde man schon auf Äußerlichkeiten achten, worauf ich ihn zustimmte.

Ich musste dann leider mit der Tür ins Haus fallen und meinte zu riva, das ich immer noch im Aufwärmmodus bin, dies mein zweiter Tag ist und ich mich hier erstmal selber wieder finden muss. Eine gemeinsame Tour würde es zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben, ich für meinen Teil wusste ja selber nicht genau, was ich hier eigentlich sollte (siehe Prolog) und hielt es für Frevel, jemanden wie riva der von „Dreier“ zu „Dreier“ springt und sich durch Pattaya wichst, sich mit jemanden wie mir die Zeit verschwendet, der nicht einmal weiss wie man Freelancer korrekt im Insomnia anquatscht.

Nam´s Handy machte sich plötzlich bemerkbar und sie unterbrach mein Gespräch mit riva, das sie zurück ins Gasthaus müsste, wegen ihren Sachen: ihre Schwester machte Probleme und deswegen musste sie zu ihr. Ich ging zur Bar, zahlte meinen Deckel und übernahm riva´s Getränk seiner Wahl auch noch gleich mit. Ich verabschiedete mich noch bei ihm und während Nam ihren Roller startklar machte, lies ich gegenüber riva nochmal den „Party-Franke“ raushängen: ich hob die Arme und meinte, das wir noch die besten Jahre vor uns haben. Ich stieg auf den Roller und wir donnerten die Soi 6 runter Richtung Beach Road.

Im Zimmer angekommen ging ich sicher, das Nam auch ja nichts vergaß und meinte zu ihr, das ich nicht erwarte das sie zurückkommt: sie sollte sich um ihre Schwester kümmern und ich würde dann mal langsam „aktiv“ werden. Als Nam dann ging, war es 19:45 Uhr: ich simste erstmal Member AsianLover an ob der Bock auf eine Soi 6 Tour hat, der mir aber gleich absagte daher er am nächsten Tag eine eigene Tour hatte und dementsprechend früh raus musste. Ich wusste nicht wirklich was mit mir anzufangen, wechselte erstmal das Outfit und begab mich nochmal Richtung Soi 6.

Daher es regnete und ich ohnehin viel zu früh unterwegs war, ging es erstmal in einen Massagesaloon. Ich war auch schon vor den Urlaub sehr an einer Gesichtsmassage interessiert und erkundigte mich nach den Preisen: 500 Baht stand dort auf der Preistafel und ich fragte eines der Mädels an der Tür, in welchen Verhältnis das steht. Immerhin kostet eine „Full Body Oil Massage“ 300 Baht während das Gesicht ja nur ein kleinere Fläche zum Körper ist.

Die meinte nur lachend „yes i know, too expensive for you“ und lies mich dann doch zur Öl-Massage überrumpeln. Ich dachte mir nur „aber bloss die Finger weg von meinem Schwanz“ und machte in der Kabine gleich mal auf mega-shy. An den Schwanz wurde mir trotzdem gelangt und auf Nachfrage des Extra-Service verneinte ich. Anschliessend fragte ich sie, wie hoch den so der reguläre Tip bei den Massagekräften ist, wobei ich eigentlich jetzt schon bereute die Frage überhaupt gestellt zu haben: wer verkauft schon unter Wert. Sie meinte lachend, das sie 500 Baht sehen will, ich beließ es aber dann bei 100 Baht: eine Kuss auf die Wange gab es noch oben drauf. Sie sah gar nicht so schlecht aus mit ihrer dunklen Haut, allerdings schon jenseits der 40.

Als ich in der Soi 6 ankam, hatte es bereits zum regnen aufgehört: es war noch weniger los als sonst und ich wurde allen Ärgernisses auch schon vor der ersten Ladyboy Schwutte angegraben. Jetzt kam mir ein Hinweis aus dem Forum sehr gelegen und zwar packte ich meinen Zauberstab aus.....in Form von einem Mentos Stick. Ich gab ihr ein Mentos und dieser Ladyboy griff den Mentos mit zwei Händen, lies von mir ab und ich ging meiner Wege. In meiner Stammbar angekommen begrüßte ich die Mädels und fragte das eine, die vorher noch an riva „gebaggert“ hatte, ob den die ST Nummer geklappt hatte, welches sie verneinte.

Ich setzte mich in den Aussenberich und ließ mir erstmal eine Shisha bringen (Flaterate rauchen zumindestens für vier Stunden für 150 Baht, im Insomnia kostet der Spaß schon 220 Baht). Das Mädel was mir die Shisha brachte, wollte einen LD sehen: bekam sie (ich orderte für mich gleich eine Coke), allerdings ging sie daraufhin gleich wieder auf Kundenfang. Aus Spaß fragte ich die Dienstälteste ob die denn heute Nacht für mich Zeit hätte, welches sie aber lachend verneinte, daher sie schon einen Customer hätte: ich ließ aber trotzdem einen LD springen, rein aus dem „man kennt sich ja bereits seit drei Jahren“ Bonus.

Ich sah was sonst noch am Start war, wobei mir bloss wirklich zwei auffielen: da war diese eine mega-shy Maus wo ich so richtig Bock gehabt hätte, sie quietschen zu lassen. Allerdings war ich mir bei der nicht sicher, ob Member stupious bei der drei Stunden vorher schon reingestrullt hatte. Dann eine, die mir schon beim „Mittagessen“ aufgefallen ist: sie hatte so einen blauen Einteiler an, hübsche, große Augen und eine gute Körbchengröße. Sie lief an mir vorbei und ich fragte sie, ob sie heute Nacht schon einen Customer hätte: das verneinte sie. Ich fragte also, ob sie Lust mit mir und Insomnia hätte: da hatte sie Bock drauf und gab mir so ein rundes „okay“ Zeichen mit Zeigefinger & Daumen.

Ich sagte ihr dann das sie noch machen kann was sie will, daher ich noch nicht vorhatte zu gehen: ich wusste nicht einmal ihren Namen. Wii hiess sie, welches ich mir von einem anderen Mädel habe sagen lassen. Ich verabschiedete mich von den Mädels von aussen (und meiner Shisha) und vergnügte mich mit Wii innen weiter. Sie meinte lachend zu mir, das sie nach der Aktion „tod“ ist daher ich ja Nam´s „Boyfriend“ sei. Ich meinte, das dies nicht stimmte: ich würde mich mit keiner Thai einlassen, schon aus beruflichen Gründen.

Wir feixten rum und ich fragte nach ihren Hintergrund: kein Baby und schon 29 Jahre, wobei ich natürlich den Erstaunten spielte. So jung aussehend: sie sehe doch aus wie 21, wobei ich ihr die 29 natürlich ansah. Ich fragte sie, auf was sie Lust hätte: ich richtete mich bei meinen Longtimes immer nach den Mädels, weil ich sie ja nicht langweilen wollte. Zur Auswahl hätte ich für sie Massage, Insomnia oder Kino. Sie lachte und meinte „alles“. Ich lolte. Sie fragte mich, auf was ich denn Lust hätte: ich meinte, sie im Zimmer flachzulegen. Sie lolte.Wii meinte dann, das wir die Zeit auch mit einer Shorttime verkürzen könnten: ich lachte und meinte, das ich für sowas schon zu alt wäre. Sie lolte wieder.

Ich fragte noch ein wenig nach: sie erzählte mir, das sie einen deutschen Boyfriend aus Hannover hatte und er mit ihr Schluss gemacht hätte. Ich ergänzte, weil er offensichtlich nicht mit der Situation klar kam: entweder man akzeptiert, das das Mädel einen Job als Bargirl hat oder man sorgt für den Lebensunterhalt (sponsern). Sie bejahte das.

Jetzt ging eine Dreier-Diskussion (auf thailändisch) mit Wii und zwei weiteren Mädels los: ich hörte immer nur Nam, Nam, Nam. Ich unterbrach die Mädels und meinte, das ich nicht Nam´s Boyfriend bin und sie sogar noch befürwortet, Geld hier zu lassen welches ich via FB Messenger belegen könnte. Die zwei Mädels zogen wieder ab und ich blödelte weiter mit Wii rum, als plötzlich mein Handy klingelte und Nam fettes Konterfei über den kompletten Display zu sehen war.

Wii kugelte sich vor lachen und ich schickte sie erstmal weg. Ich ging ran und Nam raunte mich an, wieso ich ausgerechnet in ihre ehemalige Bar ein Mädchen auslöse, wo doch die Soi 6 so groß ist. Ich wies Nam nochmal drauf hin, das wir keine Beziehung miteinander führen, ich meinen Spaß haben will und nur wegen ihr in der Bar kein Mädchen auslöse (was mal voll gelogen ist), sondern nur hier bin weil ich halt alle (naja eigentlich kenne ich nur eine) hier vom letzten Jahr noch kenne. Ich meinte dann noch sarkastisch, ob es für sie jetzt in Ordnung wäre, wenn ich meinen Urlaub fortsetze, was sie offensichtlich nicht begriff und ich dann einfach auflegte.

Nam hatte mitbekommen, das ich in ihrer ehemaligen Bar auf „Mädelfang“ bin: entweder hatte ich hier einen Maulwurf oder ich war einfach zu sorglos mit meiner Facebook-Aktualisierung, was mir im Endeffekt aber beides egal war. Ich meinte zu Wii, die sich wieder neben mir eingefunden hatte, das wir nach der Aktion jetzt beide tod wären, sie aber meinte das es ja wohl für sie noch erlaubt sei, Geld zu verdienen (das erste Thai-Mädel mit Sarkasmus: das kann nur gut gehen).

Ich meinte zu Wii, das wir jetzt mal lieber gehen und lies mir die Rechnung geben: einmal Coke, einmal Heineken und vier Ladydrinks zusammen 720 Baht, was alles nachvollziehbar war. Für Wii´s Auslöse sollten es nochmal 600 Baht sein, welche aber letztes Jahr noch 500 Baht waren, daher wir schon nach 22:00 Uhr hatten: allerdings wollte ich jetzt nicht wegen 2,30 € diskutieren, schnappte mir Wii und verließen die Strasse durch den „Hinterausgang“ Soi 6/1, daher auf der Soi 6 es für mich mittlerweile zu unangenehm ist, mit einem Mädel in der Öffentlichkeit zu gehen.

Auf dem Weg zum Bahtbus gleichten wir unsere Aussagen ab: Insomnia Besuch, zu betrunken, gleich gepennt und danach noch gemeinsames Frühstück inklusive Verabschiedung. Das wir beide Sex miteinander haben werden, wussten nur wir.
 
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Tag 2 von 11 – 11.08.14 – Teil 4/4

Im Bahtbus und auf dem Weg zum Gasthaus fragte mich Wii so nach meinem Tagesablauf: unter anderem meinte ich, das ich alle zwei Tage in Tony´s GYM antanze. Wii sagte mir darauf, das sie Tony kenne und mit dem schonmal eine Shorttime hatte. Ich erwiderte erstaunt „that Tony ?“ und dachte mir „krasse Sache: gleich ist man lochverschwägert.“

Im Gasthaus angekommen zog ich Wii an der Rezeption vorbei: sie musste unter meiner Regie keine ID abgeben, ich dachte auch nicht das sie Ärger macht bzw. wenn was sein sollte, wusste ich ja wo sie arbeitet. Ich sagte noch der Nachtschicht an der Rezeption, falls Nam kommen sollte (die man ja bereits auch vom letzten Jahr kannte) sie auf keinen Fall bis zu die Zimmer lassen sollte.

Im Zimmer angekommen fiel mir gleich mal wieder der vergessene, obligatorische Gang zum 7eleven ein in dem sich Wii mal eben an einer der bereits vor-gekauften Zahnbürsten bediente. Wie sie sich allerdings an einem Shinga der Minibar bediente, rollte ich mit den Augen und meinte, wenn sie Lust hätte könnte man nochmal ins 7eleven: hier (in der Minibar) waren die Getränke mal eben um das 3-4 fache teurer, was sie allerdings nicht zu interessieren schien. Auf der Suche nach einen Flaschenöffner meinte ich dann das ich einen von der Nachtschicht holen könnte (Nam knackte die Flaschen stets mit ihren Zähnen), was sie aber ablehnte und das Bier zurück in den Kühlschrank stellte.

Wii ging als erstes duschen und auf Nachfrage ob sie Bock hatte auf gemeinsames duschen, verneinte sie (keine will wirklich mit mir zusammen duschen). Aber erst war mal „Schwanzcheck“. Wii meinte „big“ aber nicht unmöglich. Also ging sie als erstes duschen und danach ich. Sie fragte mich dann noch, ob ich Kondome und Gel am Start hätte (was ich natürlich hatte) und rauf ging es auf die Spielwiese für das gemeinsame Vorspiel. Ich fragte sie, wie oft sie denn kommt und sie meinte tatsächlich einmal von hundert. Ich staunte nicht schlecht, was ja nicht gerade viel ist und vertiefte mich weiter ins Vorspiel. Aufgrund dieser intensiven Küsserein stand „er“ innerhalb kürzester Zeit wie eine eins und Wii machte sich über das Kondom her.

„69“ sagte sie, welches den Umfang des Kondomes in cm beschreibt. Mit solchen Zahlen kannte sie sich aus und meinte wieder „big“ , welches indirekt eine Beschreibung für das vorölen bedeutet. Sie nahm die Flasche und drückte: es kam aber nichts raus.Ich merkte, das die Innenkappe der Flasche noch zu war (weil ich es ja neu gekauft hatte) und fing zum lachen an. Wii blaffte mich aber an und meinte „ob wir jetzt Sex haben wollen oder rumblödeln“. Was für eine Ansage, aber sie hatte auch recht: ich erinnerte mich an meine erste ST in Pattaya, wo ich auch mit den Lachen nicht aufhören konnte. Das arme Mädel war dann irgendwie verunsichert: keine Ahnung, aber auf so etwas scheint man hier allergisch zu reagieren.

Aufgrund der Situation war meine Nudel erstmal auf Halbmast: GV funktionierte aber irgendwie trotzdem. Aufgrund der Aktion oder aus was für Gründen auch immer biß mir Wii erstmal in die Unterlippe, welcher resultierende Cut noch drei Tage lang zu spüren war. Wie ich sie also so in der Missionarstellung durchnahm, meinte ich zu ihr das sie „sexy“ ist, welches sie mit einem grinsendem „i know“ erwiderte. Ich lolte, dachte mir aber eher das sie süß ist, mehr auch nicht.

Sie war dann kurzzeitig oben und dann wieder unten in der Missionarstellung, wo sie mir ihre Beine ordentlich in de Rücken keilte. Sie stöhnte ziemlich schnell und war auch ziemlich schnell via Höhepunkt fertig: die ganze Nummer dauerte keine zehn Minuten. Ob das jetzt gespielt war oder nicht, konnte man(n) ja schlecht beurteilen, aber ein Verdacht besteht ja immer. Ich bekam wieder dieses gegrinste „ok“ Zeichen mit Zeigefinger und Daumen von ihr präsentiert und ich blieb auch weiter erster Verlierer im „Nummern schieben“.

Ich fragte Wii ob ich jetzt einer dieser hundert bin, bei dem sie einen Orgasmus hatte. Da wurde das Ergebnis nach oben korrigiert und meinte es wären dann wohl zehn von hundert. Ich sagte dann, das sie jetzt fünf Minuten Pausen machen könnte und es dann weiter ging. Sie lachte nur und meinte, das eine zweite Nummer nicht drin ist (und das trotz Longtime). Hatte sie noch nie gemacht und würde sie auch nie machen.

Wii ging zum duschen und mein Leben zog an mir vorbei: ich fing wieder genau da an, wo ich im letzten Urlaub aufgehört hatte. Ich brachte meine Nummern einfach nicht zu Ende, was ich mittlerweile als Behinderung ansah. Allerdings wollte ich meinen Prolog, so wie ich ihn geschrieben hatte, nicht als Ausrede verwenden. Das schien mir zu billig, aber eine Antwort auf die Frage hatte ich auch nicht.

Wii kam raus und fragte mich, ob ich Bock auf Insomnia hätte. Ich wollte eigentlich nur noch allein sein, nur gut das jetzt ihr Handy klingelte (welches sich während der Nummer auch schon bemerkbar machte). Sie ging ran und erzählte mir von einem familiären Problem: ob das jetzt in Ordnung ginge, wenn sie gehen würde. Ich zog eine Fresse, aber nicht wegen ihr sondern wegen mir.

Sie bekam offensichtlich ein schlechtes Gewissen und sagte, das ich mir keinen Kopf machen sollte. Ich meinte dann zu ihr, das sie gehen könnte: „family first“ ich wollte sie ja nicht zwingen zu bleiben. Wir standen still, sie umarmte mich und legte dabei ihren Kopf auf meine Brust. Ich habe dann wieder diese „good man“ Gedöns, das ich schon zigmal von den Mädels anhören dürfte, um die Ohren geknallt bekommen. Ich hätte in dem Moment kotzen können!

Jetzt war aber erstmal Zahltag angesagt: ich hatte nur noch große Scheine und drückte ihr 1000 Baht in die Hand. Ich sagte zu ihr, das ich so eine Aktion als Shorttime werte und das ich eine Gratisnummer sehen will. Wii wollte dann meine Handynummer und meinte, das sie mich nicht morgen (weil da „Mother´s Day) ist, sondern übermorgen sehen will. Nachdem ich ihr sie gab, konnte ich schon wieder lachen. Ich begleitete sie zu Tür und fragte, ob sie noch Geld für ein Taximotorbike haben will, diese Frage aber gleich wieder zurückzog daher ich ein Bargirl gerade 1000 Baht für eine Shorttime Nummer gezahlt habe.

Ich begleitete sie zur Tür, öffnete sie, tschö mit ö und weg war sie. Ich schloss die Tür und es klopfte: wiederum öffnete ich und davor stand eine grinsende Wii, die mir sagte „ich liebe dich“ auf deutsch. Offensichtlich ein Überbleibsel ihres deutschen Ex-Boyfriends aus Hannover. Ich fand die Aktion süß (beide wissend das dies nicht ernst gemeint war) und antwortete wiederum „i love you,too.“ Sie war weg und ich legte mich alleine aufs Bett: der Frust stieg wieder hoch und ich fragte mich, was ich hier in Pattaya überhaupt noch sollte.

Es war 01:43 Uhr als ich Nam über FB Messenger kontaktierte, ob mit ihrer Schwester alles in Ordnung sei: ich bekam dieselbe Belehrung die ich bereits in meiner Stammbar mündlich übers Handy, nun auch schriftlich mitgeteilt. Am Ende meinte ich, das wir das gerne weiter in meinem Zimmer ausdiskutieren könnten, daher ich heute ohnehin alleine wäre. Dann fragte sie mich, warum ich nicht im Insomnia bin: da hätte sie nämlich gewartet. Ich dachte mir „du kranke Stalking Bitch: nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ich dort mit Wii aufgetaucht wäre“. Sie schrieb sich abermals in Rage und ich meinte, das ich keine Lust auf eine Diskussion auf der Ebene hätte: sie meinte, das ich sie bitte nie mehr kontaktieren solle! Den Gefallen machte ich ihr und loggte mich aus dem Chat aus.
 
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Erstmal was in eigener Sache: vielen Dank für die bis dato positiven Kommentare. Leider feht mir die Zeit, um auch jeden wirklich vernünftig antworten zu können, daher ich ja gerade aus dem Urlaub bin und bei mir zu dem Zeitpunkt (traditionell) auf der Arbeit viel zu tun ist. Ich will ja auch lieber weiter den Reisebericht schreiben und ich denke, ihr könnt drauf verzichten, wenn ich zu den Statements nicht drauf eingehe.

Wie gesagt will ich zügig mit dem Bericht vorankommen, denn die wirklich krassen Teile (in meinen Augen natürlich) kommen noch. Wer schon ein wenig gespickt hat in einem Nachbarthread, der weiss was hier noch für "Geschütze" aufgefahren werden. Also dran bleiben: da müssen wir beide durch und jetzt geht es erstmal weiter im Text.

Tag 3 von 11 – 12.08.14 – Teil 1/2

Um 11:30 Uhr begann bei mir der Tag: es ging erstmal zu Tony´s GYM. Normalerweise bietet Tony auch eine gewisse Anzahl an Besuche an, welche an einer Art Zeitkarte abgestempelt werden. Dies wurde offensichtlich in den letzten zwölf Monaten geändert: stattdessen gab es eine Tageskarte und eine Monatskarte für stolze 4800 Baht, was eben sechsmal teurer ist als in Deutschland.

Ich hatte zwar die „Terms & Conditions“ nicht komplett durchgelesen, konnte mir aber gut vorstellen das diese Karte auch ausserhalb Pattaya gilt (falls Studio vorhanden): anders konnte ich mir diesen hohen Preis nicht erklären. Ich entschied mich für eine Tageskarte für 220 Baht. Im Office sprach die Rezeptionistin besser englisch als ich und nachdem ich die Karte erworben hatte, ging ich auf den gegenüberliegenden Komplex, gab die Karte ab und das Training konnte beginnen. Danach lief ich dann via Fußmarsch wieder zurück ins Gasthaus: die 20 Baht, die ich nicht für den Bahtbus ausgab, warf ich einen beinlosen Obdachlosen in die Schale.

Danach war duschen angesagt und ich hatte nur wenig Lust auf die Mädels, weil ich ja wusste das heute „Mothers Day“ ist und die alle zuhause bei Mami sind. Deswegen ging ich zum Friseur, um meine restlichen Geheimratsecken mich auch noch zu entledigen. Hier gab es ja in meinem letzten Reisebericht eine lustige Diskussion und nachdem sich ja mein Stammfriseur weigerte, bei mir den „letzten Schritt“ zu gehen, ging ich hier eben zum „Full-Service“ an den Start.

Die Haare wurden komplett abrasiert und der Bart gestutzt (sah nie besser aus). Danach ein After-Shave wo ich noch sagen wollte das er mit meiner offensichtlich sensiblen Haut aufpassen soll, was aber schon zu spät war. Ich erinnerte mich an das Massaker vom letzten Jahr (war im gleichen Laden), welches sich dieses mal aber in Grenzen hielt. Danach gab es noch eine Ohrensäuberung und eine Schultermassage: der ganze Service kostete lächerliche 450 Baht, wo ich gleich mal 150 Baht als Tip drauflegte. Es gab es zwar auf Facebook ein paar vereinzelte „Walter White“ Kommentare, doch im Endeffekt war das die beste Lösung für beide Seiten.

Danach ging es zur Massage, wo ich mir einen Laden für Kopf und Gesicht empfehlen lies. Als ich aber dort ankam, gab es nur die Kombination Kopf und Schulter, welche zwar mäßig aber nur 200 Baht kostete. Wenigstens langte mir bei dem Service keiner an den Schwanz und mit 20 Baht Tip verließ ich den Laden wieder.

Nach „essen fassen“ ging es auf die Beach Road, um Zigaretten und Jack Daniels für meinen Chef zu kaufen. Irgendwie finanzierte er mir ja indirekt diesen Trip mit und das war eben meine Art „danke“ zu sagen. Dort angekommen zog erstmal eine Parade vorbei (Army, Marine, etc.) mit Polizeieskorte & Co. Ausgerechnet jetzt hatte ich mein Handy beim laden, welches doch ein paar schöne Schnappschüsse für zuhause geworden wären.

Im 7eleven drinnen orderte ich zehn Packungen Zigaretten (gesplittet in fünf mal L&M und fünf mal Marlboro) und zwei kleine Jack Daniels Flaschen. Das ganze kostete mich 1480 Baht. Ich fragte was mit dem Kassenbon ist, den ich nicht ausgehändigt bekam. Man verwies auf „Mothers Day“ (Alokoholverbot) und deutete auf die gerade vorbeiziehende Parade. Ich lolte, entschuldigte mich und ging nach draussen: überall standen Polizisten an den Strassen, um diese abzusichern was mich meine gerade erworbene Tüte, nur noch enger an den Körper pressen lies. In meinem Gasthauszimmer angekommen verstaute ich die Sachen und es ging wieder nach draussen.

Es war 21:00 Uhr und ich ging nochmal zur Körpermassage: vielleicht würde ich ja heute einen Glückstreffer wie letztes Jahr landen und eine Massagemaus für heute nacht gewinnen. Aussen vor einem Laden quatschte ich eine sehr gutaussehendes Mädel an und wurde dann innen von einer wenig gutaussehnden Dame „bearbeitet“. Clever: bei den hübschen „Eyecatchern“ zog es einen rein und zack wurde man von so einer 45 jährigen massiert. Allerdings war das voll der Noob: sie meinte, das dies eine ihrer ersten Massagen sei, sprach kaum Englisch und wenn, dann hatte ich es nicht verstanden. In der Session simste mich AsianLover an, der Lust auf eine Soi 6 Tour mit mir am nächste Tag hatte. Da sagte ich zu, in der Hoffnung das ich Wii absagen konnte, daher die ja morgen auch mich via Handy kontaktieren wollte.

Nach der Massage durfte ich anschliessend noch duschen und wurde mit Babypuder (LOL) eingerieben. Ich klatschte 300 Baht auf die Bank plus 20 Baht Tip. Vor dem Laden quatschte mich ein Homo an, der offensichtlich auch in den Saloon arbeitete. Er fragte mich, wo ich hingehe: ich meinte „da lang“ und deutete auf eine Richtung meiner Wahl. Er sagte, das ihn mein Körper gefällt: verständlich, daher ich ja dran arbeite (ziemlich „likeable“ eben). Abschliessend fragte er mich, ob ich morgen wiederkomme: ich „bedauerte“ daher ja hier viel zu tun ist.

Danach zog es mich wieder auf die Beach Road: ich wollte nur mal gucken, nichts anfassen. Es waren auch viele da, aber nichts gutes dabei: die totalen Absturztorten, schlimmer als auf der Walkingstreet. Es war sogar die Polizei vor Ort und sogar ein Marijuana Angebot war dabei. Doch da war ein Mädel, so eine hübsche Strahlemaus wo ich mich wieder zu leicht habe hinreissen lassen, nachdem ich noch nicht einmal die komplette Strasse hinunter gelaufen bin.

Ich ging zu ihr und sie stellte sich mir vor. Ich fragte, warum ihre Augen so gerötet waren. Drogen? Immerhin war das mein erster offizieller Freelancer: kein Check, keine Festanstellung in einer Bar/Gogo, nichts. Sie meinte aber nur, das sie müde sei...nichts weiter. Ich fragte sie, ob sie Hunger hatte und sie wies mir den Weg in ein Lokal. Als wir drin waren, fragte ich sie was sie nebenbei arbeitet, wenn sie mal nicht an der Beachroad steht. Sie meinte, das sie als Bedienung IN DEM Lokal arbeitet, wo wir gerade essen. Ich lachte und wollte ihr Alter wissen. Sie meinte 36 Jahre und ich lolte: das ist mal eben 1978 Baujahr genau wie ich. Auf genauer Nachfrage stellte sich raus, das sie acht Wochen älter ist als ich. Sieht so eine 36 jährige aus?

Anhang anzeigen BeachRoad.jpg
 
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Tag 3 von 11 – 12.08.14 – Teil 2/2

In „ihrem“ Lokal gab es für mich dann eine Suppe, während sie zur Fischplatte griff: faire 350 Baht stand auf der Rechnung. Das Wechselgeld von 50 Baht wurde hierbei in zwei zwanziger Scheine und in eine zehn Baht Münze gesplittet, was clever war aufgrund eines potenziellen Trinkgelds.

Danach ging es via Bahtbus zum Gasthaus, aber nicht vorher nochmal im 7eleven vorbeizuschauen. Ich meinte zu ihr, das sie kaufen könnte, was sie benötigte. Sie griff dann zu einem Shampoo, während ich auf eine Zahnbürste pushte. Sie hatte aber eine selber dabei, was mich freute und ich mir dachte „endlich mal eine die mitdenkt“.

Als wir dann die „South Pattaya Road“ (Eingang Walking Street) Richtung Gasthaus hochschlenderten, war auf der rechten Seite ein Obdachloser wo ich mir dachte „dem gibst du jetzt mal Geld, immerhin war ja der Abend bis jetzt recht günstig“. Man muss dazu sagen, das der Freelancer meiner Wahl meine rechte Hand hielt bzw. „händchen halten“ am Start war. Die Strasse die wir gingen, hatte so einen 30 Grad Winkel nach oben: man musste also ein wenig mit dem Oberkörper nach vorne driften, um so das Gleichgewicht halten zu könnnen. Jetzt sah ich eben diesen Obdachlosen, griff zu meinem Geldbeutel und ließ dadurch die Hand meiner „Angetrauten“ los: die bekam Rückenlage und bevor sie endgültig auf den Arsch knallte, konnte sie sich noch an so einem Stromkasten festhalten, der an einer Laterne befestigt war.

Anhang anzeigen Stromkasten.jpg

Den Stromkasten hätte sie fast abgerissen, der Deckel war auf alle Fälle futsch (ein Stromzähler kam zum Vorschein). Alle Beteiligten die Zeuge dieses Szenarios wurden, schauten peinlich berührt weg und ich musste selber aufpassen, das ich nicht laut zum lachen anfing. Ich zog sie schnell wieder zu mir und der Penner ging leider leer aus. Ich entschuldigte mich bei ihr: immerhin hatte ich sie ja losgelassen, trotzdem hätte ich mich nicht mehr eingekriegt wenn in der Strasse das Licht ausgefallen wäre.

Im Gasthaus angekommen gab ich der Nachtschicht 200 Baht für Alkohol & Co. Denen Jungs etwas zuzustecken, gehörte für mich zum guten Ton und das Geld saß ohnehin locker, nachdem ja jetzt auch der Obdachlose von vorhin ins leere gelaufen war. Sie gab ihre ID an der Rezepion ab und wir gingen auf das Zimmer.

Oben angekommen fragte sie mich, wie lange sie bleiben soll: Shortime oder Longtime? Ich dachte, das hatten wir beim „Vorstellungsgespräch“ schon geklärt: deswegen wiederholte ich nochmal Longtime. Sie sagte darauf, das sie dafür 2000 Baht sehen will und ich sagte darauf, das ich mich wohl eben gerade verhört hätte.

Für mich war die Beachroad immer die „Flaniermeile des kleinen Geldbeutels“. Was ich dort teilweise für Preise in den Reiseberichten gelesen hatte, ging weit von den Vorstellungen weg die die „Strahlemaus“ gerade vor mir äußerte. Ich ärgerte mich, mit meinem Premieren-Freelancer nicht vorher die Modalitäten geklärt zu haben, weil mich ein TAF Member (ich nenn jetzt keinen Namen) dazu angestiftet hatte, dieses zu unterlassen.

Okay ich lass die Katze aus dem Sack: es war Member Carradine, der mir letztes Jahr bei einer Gogo Tour zu dieser Masche geraten hat. Danke dafür: du schuldest mir 2000 Baht!

Ich war irritiert und der Freelancer meiner Wahl sagte dann, das sie täglich 300 Baht für ihre Wohnung zahlen müsste. Ich dachte mir „irgendwie nicht mein Problem“ und fragte dann, wie lange sie denn für Longtime bleiben könnte. Sie sagte dann bis 06:00 Uhr, dann ginge es in die Arbeit. Für mich die lächerlichste Bezeichnung von Longtime, seit dem ich in diesen Forum registriert bin, aber anstatt sie jetzt für 500 Baht rauszuschmeissen war ich einfach zu nett und „downgradede“ auf Shorttime, wobei ich 1000 Baht vorschlug und sie zögerte.

Sie willigte ein, aber für mich war die Messe gelesen: während sie duschte, hatte ich schon keinen Bock mehr. Als ich dann vom duschen zurückkam, lag sie schon nackt auf dem Bett und ich dachte „hoffentlich wird das was“. Es baute sich Druck auf, denn ich wusste wieviel Geld ich gerade für eine Shorttime durch den Lokus spülte, die ich gar nicht wollte.

Das war nicht mehr die Strahlemaus von gerade eben: das war eine abgezockte Thaischlampe und genauso verlief die Nummer auch. Blowjob war noch drin, aber was für einer: während sie mir die Eichel „befeuchtete“ sabberte sie sich selber an. „Was für ein Dödel“ dachte ich mir und musste schon wieder in mich reingrinsen.
Der Rest war nicht einmal erwähnenswert: bei dem Versuch sie geil zu machen, scheiterte ich. Erst nach dem zweiten Anlauf kam so etwas wie „Freude“ bei ihr auf. Bei mir war nach ein paar mal einlochen nicht mal mehr Halbmast: sie meinte darauf hin „too much bumbum“. Ich nutzte dann noch die Zeit, sie zu lecken: dabei schmeckte ich das Gel rund um die Mumu, was allerdings nicht so schlecht schmeckte wie es sich jetzt lesen mag.

Ich hatte dann aber keinen Bock mehr, weil von ihr null Resonanz kam und schickte sie zum duschen. Ich stieg aus dem Bett und zog nur meine Shorts an. Sie kam raus, zog sich um, zupfte mir sogar noch die Bettlacken zurecht und da war es wieder: dieses strahlende Lächeln, in das ich mich gerade noch verliebt hatte.

Jetzt war „auszahlen“ angesagt und ich gab ihr einen Schein. Sie grinste mich nur debil an und ich fragte „whats wrong“ ? Ich sah meinen Fopa: anstatt ihr 1000 Baht zu geben, gab ich ihr nur einen hunderter. „Voll peinlich“ meinte ich, das sollte eigentlich ihr Tip für das Motorbiketaxi sein (was mal so nicht stimmt, wollte mich nur rausreden). Ich gab ihr dann die 1000 Baht Entlohnung, wobei sie die 100 Baht „brav“ behielt (...und wieder Geld weg).

Auf dem Weg zur Tür bekam ich noch ein Küsschen und sie meinte, das sie „den“ (also meinen Schwanz) das nächste mal in Aktion sehen will. Ich meinte „klar, ich weiss ja jetzt wo du arbeitest“. Sie war dann weg und ich sah auf die Uhr: um 23:38 Uhr wurde das Foto aufgenommen und um 00:13 Uhr war ich schon wieder alleine auf dem Zimmer. Dazwischen die Fahrt mit dem Bahtbus, der Einkauf beim 7eleven und „Duschzeit“. Eine abartige Geldverschwendung innerhalb kürzester Zeit: ab morgen würde ich wieder zum Kamagra greifen.
 
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Tag 4 von 11 – 13.08.14

Um 10:30 Uhr wachte ich auf und ich fragte mich jetzt schon, wie ich den Tag rumbringen sollte: das kam davon, wenn man die Nacht nicht zum Tag machte. In der Soi 6 gab es dann erstmal Frühstück mit deutscher Bewirtung, wo ich mich dann auch das erste Mal auf deutsch unterhalten habe nachdem ich ja die letzten Tage auch dort angesprochen worden wurde, ich nicht aber unbedingt das Bedürfnis hatte mich mitzuteilen. Es gab ein Ham Omelett mit zweimal Coke für 190 Baht, was für die Kindergartenportion viel zu teuer war.

Gegenüber meiner Stammbar machte sich gerade ein Mädel „arbeitsfertig“ die mich sah und ich mal kurz zum „hallo“ sagen rüber ging. Sie fragte mich gleich nach Nam und meine Gegenfrage war, wieso eigentlich hier jeder denkt das ich ihr Boyfriend bin? Sie kam dann auf Wii zu sprechen (das Mädel, das ich hier ausgelöst hatte) und fragte, was mit der gelaufen ist. Ich blieb natürlich bei der offiziellen Version Insomnia, zu betrunken, gleich gepennt, danach Frühstück. Sie glaubte mir (natürlich) kein Wort, wobei sie mein Butterfly Image lachend zur Rede stellte.

Danach ging ich Richtung Pharmacy, um mir unter anderem Sonnenmilch für meine verbrannte Schulter zu kaufen: auf dem Weg zur Beach Road rief mir ein Mädel einer Bar hinterher, wieso ich so sexy-handsome bin. Ja diese Frage stellte sich der Franke auch jeden Tag.

In der Pharmacy angekommen kaufte ich mir erstmal einen Sunblocker mit Lichtschutzfaktor 75 für stolze 320 Baht. „Deutsche Apothekenpreise“ dachte ich mir und fragte nach Kamagra. Die Verkäuferin wollte pro Tüte 60 Baht und ich konnte sie dann auf 50 Baht runterhandeln, nachdem ich ihr zwanzig Tüten abnahm. Das machte einen Discount von 25 cent pro Tüte, was sich gesamt auf 5 € belief. Ich fand den Deal recht gut.

Danach ging es zur Öl Massage für 280 Baht, nicht wie üblich 300 Baht: ich lies es aber ohnehin auf 300 Baht aufgehen. Das Mädel was mich massierte hieß Mimi und war 36 Jahre alt. Sie sah hübsch aus, es gab den üblichen Smalltalk und ich fragte sie, warum sie keinen Boyfriend hat. Sie meinte, das sie ein „badgirl“ sei und ich lachte, weil ich meinte das ich ein „badboy,too“ bin. Sie könnte ja mal meine „pseudo-ex freundin“ Nam fragen. Sie schlug dann vor, das man ja unter den Umständen dann „boyfriend-girlfriend“ sein könnte und mussten darauf hin beide lachen.

Während es aber den Anschein hatte das man sich nett unterhält, hatte Mimi schon meinen Schwanz in der Hand: sie hielt ihn wie eine Hundeleine und ich dachte mir „professionell sieht anders aus“ schon aufgrund weil ich mal wieder vorher überhaupt nicht wegen dem Sonderservice gefragt worden bin.
Sie fragte dann wieviel ich tippe und ich meinte, sie soll mal stecken lassen: ich würde nie bei happy-ending kommen. Sie fragte mich dann, wann ich immer komme und ich sagte immer bei „bumbum“ was natürlich auch mal voll die Notlüge war. Ein wenig traurig auf den nun jetzt verlorenen Zusatzverdienst machte sie mir dann schon, wobei ich sagte das sie sich keinen Kopf machen braucht: ich würde ihr ohnehin Trinkgeld geben.

Nach der Massage gab ich ihr dann 100 Baht extra, dafür lies ich mir aber ein Küsschen auf die Wange geben. Für die andere Wange wollte sie nochmal 100 Baht sehen, wobei ich spaßeshalber dachte das das wohl ein kleiner Unverschämtheitsanfall sei: 100 Baht waren schon zuviel, normalerweise tippte ich ja mit 20 Baht.

Im Gasthaus lies ich mir sagen, das die Klimaanlage repariert worden ist. Es war 14:30 Uhr und ich musste Zeit totschlagen. Ich ging wieder auf die Soi 6 an der Lisa Bar vorbei: ich fand die Mädels in ihren Kostümen einfach zu putzig und ich fragte, ob man Lust auf ein Gruppenfoto hätte. Natürlich sollte das nicht umsonst sein: ich meinte 30 Baht pro Mädel, wobei ich mir dachte „je mehr Mädels auf dem Foto, umso besser“. Das war aber im ganzen ziemlich schwer zu koordinieren und am Ende hatte ich immerhin fünf Mädels (davon hat sich wieder mindestens ein Ladyboy mit eingeschmuggelt) auf dem Facebook Snapshot.

Anhang anzeigen LisaBarGruppenfoto.jpg

Danach wollten natürlich alle das Foto sehen und man war leicht beeindruckt von dem Handy, was ich hatte: eben dieses HTC „Butterfly“ für gerade mal 190 € aus zweiter Hand, aber mit einer hochauflösenden Bildqualität. Eines der Mädels meinte dann „you have telling about 300“, worauf ich es dann auch aufgehen lies. Es war ohnehin Low Season und ich dachte, da ist man froh über jeden Sonderverdienst. Ich lies dann 300 Baht liegen, meinte zu dem Mädel sie solle es aufteilen und ging dann in meine Stammbar.

Ich hing dann mit den Mädels ab: es gab einen Shisha Pott für 150 Baht (sowas hält vier Stunden und wurde mir sogar von einem Mädel vorgeschossen, aufgrund das sie sich reichlich davon bediente), aß eine Kleinigkeit in Form von Würsten für 20 Baht und irgendjemand putzte mir die Schuhe für 100 Baht. Zwischendurch simste ich AsianLover an, ob es bei der Soi 6 Tour bleiben würde und um 18:00 Uhr ging ich dann wieder, weil ohnehin noch nichts los war. Auf dem Weg Richtung Beach Road, wo ich in den Bahtbus steigen wollte, wurde ich noch von mindestens zwei Bars angequatscht, weil man mich natürlich aus den vergangenen Jahren kannte und ich meinte, das ich ohenhin heute Abend mit einem Freund aus Deutschland nochmal vorbeischauen würde.

Ich lief dann die Beachroad Richtung Gasthaus: entweder hielt ich mich links um dann von den ganzen Schneidern angequatscht zu werden oder ich lief am Wasser entlang, wo die ganzen Marijuana Angebote kamen. Im Gasthaus angekommen gab es erstmal Dusche, dann Klamottenwechsel und anschliessend rief ich AsianLover an, um einen Treffpunkt für unsere Soi 6 Tour auszumachen.

Um 20:00 Uhr trafen wir uns am Eingang der Walkingstreet. Zuvor ballerte ich mir noch ein paar Koffeintabletten in den Kreislauf, weil ich nicht gerade der fitteste und schon ziemlich müde war. AsianLover hatte dann so eine Tüte mit Holzfiguren (für die Familie) dabei, wo ich ihn vorschlug die Teile irgendwo zu deponieren, auf die Idee ich allerdings erst gekommen bin wie wir schon im Bahtbus saßen und ich den Fahrer fragte, ob er noch fünf Minuten warten könnte (was er bejahte). Mein Gasthaus war zwar in der Nähe (was ich mal zu dem Zeitpunkt voll verpeilte), aber AsianLover kannte in der Nähe einen Massageladen (den ich nie wieder gefunden hätte: hier sahen für mich alle gleich aus) und übergab die Tüte mit der Bitte, man möge doch drauf aufpassen, weil er ja (mehr oder weniger) Stammkunde ist und diese morgen wieder, wenn er sich massieren lässt, abholt. Die Mädels im Saloon filzten aber erstmal den Inhalt: man wurde gefragt ob das eine Bombe oder gar Drogen wären, ich meinte „alles clean“ und ab ging es wieder in den Bahtbus. Wir heizten dann die Second Road Richtung Soi 6 runter: da war null Verkehr zur besten Zeit und wir hatten locker an die 60 Sachen drauf. AsianLover der hinten am Steg „Platz“ genommen hatte, konnte einen schon fast leid tun, so durchgeschüttel hatte es ihn.

Eingang Soi 6 und los ging es von der Second Road aus Richtung Beach Road: „viel gegrabsche um nichts“ könnte man zusammenfassend sagen wobei natürlich wieder die Ladyboys am unverschämtesten waren und uns am längsten aufhielten. Auf der „Tour“ gab es ein paar altbekannte Gesichter: sogar Nacharee´s (meine erste SLT) Mamasan hat mich wieder erkannt und auf dem Rückweg kehrten wir dann in meine Stammbar ein.

Der weibliche Bartender fuhr mich dann an, das es „jetzt Zeit ist“. Ich meinte „Füße stillhalten“ und zählte die Mädels, als auch die Gäste durch. AsianLover meinte, was los sei und ich meinte, er solle abwarten. Ich zählte sicherheitshalber nochmal die komplette Belegschaft, das Ergebniss passte und es konnte losgehen: Tür auf und ein fetter Ringbell mitten in der Low Season.

Eine Lokalrunde zu schmeissen hatte hier in der Bar für mich mittlerweile Tradition: immerhin begann hier meine Pattaya Karriere und rückblickend hätte es mich auch schlimmer treffen können. Deswegen pushte ich ein wenig das Karma nach oben in der Hoffnung, das dies so ein kleiner Restart für mich in diesem Aufenthalt sein würde: die Ausbeute bis dato war ja mehr als mangelhaft.

Ich lies mir zur Feier des Tages (und als Dankeschön) noch ein Küsschen von jedem Mädel aufdrücken, wobei AsianLover (der nebenbei sein Getränk selber zahlte) drauf achtete das auch keine ausblieb. Die Rechnung lag dann bei 1480 Baht: kein neuer Tiefstwert, aber ich konnte damit leben. Das Mädel das mir die Shisha von heute nachmittag vorgestreckt hatte, schmiss sich dann an AsianLover ran während sich mir so eine „skinny-braut“ auf den Schoß setzte: die hatte ich schon am Vortag mit einem Customer aus einem ST Zimmer rauskommen sehen, wobei der Customer gegenüber seiner männlichen Reisebegleitung (die unten mit einem anderen Mädel wartete) sie in den Himmel lobte. Mein Fall war sie nicht, aber mir gefiel ihr kesser Kurzhaarschnitt. AsianLover klärte „sein“ Mädel dann gleich mal auf, das er schon ein Mädel für die Nacht hätte, diese um 01:00 Uhr abholt und das es mit einer ST Nummer nichts werden wird.

AsianLover und ich unterhielten uns dann über die Soi 6: er war der Meinung das wenn man hier durch läuft, das ja nur mit Stress verbunden ist. Wir kamen drauf, das dort nichts vernünftiges dabei war: er hatte gerade mal fünf Mädels auf dem Schirm, meine Wenigkeit nur drei und wir redeten hier von über 60 Locations (Stand August 2013). Eine war dabei, die so ein „Miss Untouchable“ Charakter zeigte und auf ihrem Handy rumspielte: die war noch die Interessanteste. Ich meinte das es von Jahr zu Jahr schlimmer werden würde, aber der Oberhammer von dem ich noch nichts wusste, sollte noch am gleichen Abend folgen.

Wir diskutieren dann über Pattaya im allgemeinen: den Mädels wurde es dann irgendwann zu blöd und trollten sich wieder nach draussen, wobei es nie beabsichtigt war das die mit uns abhängen. Ein Mädel blieb aber bei uns und wollte sich mit ihren Deutschkenntnissen bei uns einbringen: das nervte zwar, aber es war das geringere Übel am Tag.

Auch ging es um Voraussetzungen, wenn man eine Beziehung mit einer Thai führen würde: welche Optionen hätte man? Man zieht nach Thailand und würde trotz seiner guten Ausbildung, welche man sich in Deutschland hart erarbeitet hat, keinen vernünftigen Lohn bekommen (einfach mal die „Arbeitspolitik in Thailand“ googeln). Alternativ könnte man ja sein Thaibeziehung in Deutschland festigen: aber in wie fern werden hier Abschlüsse aus dem Ausland anerkannt? Mal vom gesellschaftlichen Status abgesehen, das der Partner seiner Wahl mal eben all seine Freunde, aufgrund einer Distanz von 10000 km, verliert: das würde ich keinem Mädel antun!

Wir kamen zum Schluss, wo wir uns fragten in wie weit man noch so ein Leben wie dieses führen könnte: man würde ja nicht jünger werden und ich persönlich hoffte, das ich an einem Herzinfarkt draufgehe, wenn ich mal wieder hier eine Nummer schieben würde. Ich dachte, das wäre für alle Seiten die beste Lösung.
Das Gespräch dauerte gute zwei Stunden und genug der Melancholie, weil jetzt war es Zeit für Entertainment: AsianLover fragte mich, wie es mit Pool Billard aussieht und ich kannte direkt die perfekte Location. Ich zahlte den Deckel in meiner Stammbar und gingen nach draussen, wo ich einem Mädel (das mich aber erst wieder erinnern musste) noch 150 Baht für die Flaterate Shisha schuldete (die sie mir zuvor ausgelegt hatte).

Schräg gegenüber in der Spidergirl Bar wurden wir fündig und bildeten mit zwei Mädels je ein Team. AsianLover bekam ein ziemlich schlankes Mädel mit mal eben null Oberweite während ich den Charmer der Ü35 erlag: annehmbare Körbchengröße, dafür Riesenzinken im Gesicht.

Anhang anzeigen SpiderGirlPoolTeam.jpg

Los ging es und mir fiel auf, das die Mädels sich nicht einmal einen Ladydrink geordert hatten (eigentlich sprech ich immer ein Mädel an und sage im selben Atemzug, das sie sich einen LD genehmigen soll), was mal eben in den günstigsten Barbesuch aller Zeiten in die Annalen eingehen würde. Wer meine Pool Karriere vielleicht durch die Reiseberichte ein wenig verfolgt hat, der wird wissen das ich mit 0:6 von den Mädels bereits abgezogen worden bin und ich vielleicht jetzt diese Negativserie beenden würde. AsianLover gewann mit seinem Mädel das erste Spiel und tatsächlich gewann ich das zweite, was nicht nur diese Serie reissen ließ, sondern (so traurig wie es auch klingen mag) auch das erste persönliche Highlight in diesem Aufenthalt war.

AsianLover fragte mich dann noch, ob ich ein Sixpack habe und wenn mich etwas sexuell anregt, dann ist es mein T-Shirt zu lüften vor Laufpublikum: okay ganz so extrem war es dann doch nicht, vor allem weil ich kein Sixpack habe, aber mit V-Shape (für unsere Fitnessfreunde) konnte ich dann doch dienen, daher Crunches (60 Wiederholungen pro Trainingstag bzw. 180 Wiederholungen in der Woche) zu meinem Aufwärmprogramm gehören.

Zu guter letzt ging es dann in die Bar wo Jodie arbeitet (der wo ich das Handy auf dem Postweg geschenkt hatte) und daher ich wusste, das sie im Moment mit ihrem neuen Freund unterwegs ist (um ihr so erfolgreich aus dem Weg zu gehen), ließ ich mich mit AsianLover beim Rest der Belegschaft blicken bzw. mich die Mamasan ohnehin schon am nachmittag gesehen hatte und ich meinte, das ich sowieso heute noch vorbeikomme. Wir kamen rein und es waren sechs Mädels am Start: eine hässliche und / oder fetter als die andere! Ich war schockiert und ich fragte das Mädel, welche ich 2000 Baht für ihren Geburtstag über Western Union überwiesen hatte, ob das heute die komplette Belegschaft ist. Sie bejahte und mir haute es endgültig die Kinnlade runter.

Das war mal so ein Highclass Schuppen mit viel hübschen Mädels, klasse Entertainment und bester Stimmung vor drei Jahren, der sich abgehoben hatte in der Soi 6 und jetzt nur noch eine Absteige darstellte. Das zog mich mental voll runter! Ich meinte zu AsianLover, das er sein Bier finishen und dann sein Mädel abholen soll. Gesagt, getan teilten wir uns die Rechnung (ich war mit einer Coke für 50 Baht dabei) und gingen Richtung Beach Road, nicht aber vorher in einer Pharmacy anzuhalten wo AsianLover ein paar „Fisherman Friends“ Drops sowie einen „Tascheninhalator“ für die Nase kaufte. In der Apotheke streunte eine Katze (Hygienevorschiften „at its best) und ich lies ein Foto machen: ob das die einzigste Pussy war die ich an dem heutigen Tag zu fassen bekam, stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

Anhang anzeigen PharmacyPussy1.jpg

Kurz vor der Beach Road wurde AsianLover noch von einem Ladyboy „angegriffen“, wo er ein „don´t touch...sunburn“ fauchte, was eigentlich keine Ausrede war, sondern die Wahrheit. Das könnte sich aber zusammen mit dem Mentos Trick etablieren, also vielleicht einfach mal ausprobieren und davon berichten.

An der Beach Road angekommen fragte AsianLover wie es weitergeht: dabei sprach er auch schon vom nächsten Jahr. Ich meinte, das ich doch irgendwie schon alles vorher gesehen hätte und meinen Pattaya Aufenthalt bis dato total überflüssig fand. Ich sagte das ich mich versuchen werde, durch die Gogos hochzupushen und man hätte ja noch die komplette Freelancer Front. Im Moment war ich aber einfach zu müde (weil seit 10:30 Uhr schon wach) und total demotiviert, auch wegen dem Untergang der Soi 6. Wir würden aber in SMS Kontakt bleiben und eventuell eine Soi LK Metro Tour anstreben, daher ja da die Gogos nicht ganz so abgezockt sind wie auf der Walkingstreet. Mit diesen Worten verblieben wir und AsianLover ging seine Wege.

Ich ging dann zurück in meine Stammbar: total übermüdet, aber zu früh zum pennen. Ich schnappte mir nochmal ein Mädel (inkl. Ladydrink) und zeigte ihr Fotos von meinen vergangenen Urlauben. Danach ging ich: die Dienstälteste der Bar fragte mich, wo mein Mädel (für die Nacht) sei. Ich meinte zu ihr, das ich keins habe, ausser sie würde mit mir gehen (was ich allerdings nicht ganz so ernst rüberbringe). Sie lachte und meinte, das ich ja eher „Freund“ als „Customer“ wäre. Ich dachte mir „auweia: wenn jetzt schon die zu dir sagt, das sie nicht mit dir mit geht, die du vor drei Jahren nicht mal mit den Arsch angeschaut hast, dann ist es echt bald Zeit hier Schluss zu machen“.

Es war 00:30 Uhr: draussen tollten die Mädels herum und ich fragte mich, von woher die diese Energie nehmen. Ich würde einfach alt werden und war nur noch müde. Ich fuhr sogar mit dem Motorbiketaxi für 100 Baht anstatt mit dem Bus für 20 Baht und kam um 00:45 Uhr im Gasthaus an, ging aufs Zimmer und schlief sofort ein...allein.
 
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Tag 5 von 11 – 14.08.14

Gegen 09:30 Uhr wachte ich das erste Mal auf, was sich wohl „geordneten Urlaubsschlaf“ nennt. Allerdings musste ich die komplette Nacht durch die Klimaanlage regulieren, zudem war es sehr laut auf den Strassen: gerade um 04:00 Uhr war die Hölle auf dem Gang. Allerdings wer erwartet schon hier, das man um diese Uhrzeit in Pattaya schon schläft?

Ich zwang mich weiter zu pennen und würde auch mal versuchen, einfach nichts an dem Tag zu machen, um so fit in das Nightlife starten zu können. Allerdings hatte mein Trainingsplan was dagegen, so das ich mich gegen 12:30 Uhr ins Tony´s GYM schleppte.

Ich holte mir mein Tagesticket für 220 Baht im Office ab und ging in den gegenüberliegenden Komplex. An der Rezeption angekommen meinte die Dame, das sie die Karte von mir schon das letzte Mal gesehen hatte und diese nicht benötigte. Ich meinte, wenn ich die jetzt behalten würde, könnte ich ja das nächste Mal umsonst rein kommen weil es ja nur ein Tagesticket ist. Ich legte augenrollend das Ticket auf den Thresen und die Schufterei begann.

Danach ging es wieder zu Fuß etwa zwanzig Minuten zu meinem Gasthaus: die zwanzig Baht, die ich mir durch die Busfahrt sparte gab ich wieder den beinlosen Obdachlosen, der immer an der selben Stelle war. Dreimal war ich in GYM, somit hatten wir dreimal 20 Baht was immerhin 1,45 € ausmachte. Eigentlich wollte ich ja sechsmal ins GYM, aber das Wetter hier machte mir am meisten zu schaffen, daher es meinen Biorhythmus ordentlich beeinträchtigte.

Um 15:00 Uhr kam ich zurück, ging dann duschen und zum Essen fassen. Geplant war nochmal in der Lisa Bar (Soi 6) vorbeizuschauen, daher ich eine ganz hübsche auf dem (gemeinsamen) Foto entdeckt hatte: den Weg dorthin nutzte ich für einen Abstecher auf die Soi Honey um diese auch mal tagsüber zu sehen, daher es mir ja letztes Jahr im dunkeln mit dem Ladyboy die Premiere dort verhagelt hatte.

Angekommen war alles dabei von „grenzwertig“ bis „trostlos“. Ich fragte mich wirklich langsam (auch rückblickend auf die Soi 6) was wohl passiert ist: ich dachte alle hübschen Mädels hatten mittlerweile ihren Sponsor, während die „weniger gutaussehenden“ weiter anschaffen würden.

Danach machte ich einen U-Turn und schlenderte die Pattayasaisong Road runter. Die 1000 Baht die ich mir gerade gespart hatte, konnte ich anderweitig investieren wie in einen kommenden Massagesaloon. Ich gab mir die traditionelle Thaimassage, die erste seit meiner Ankunft und eine, die ich in meinen letzte vier Besuchen in Pattaya auch nur einmal genommen hatte, nachdem es im letzten Jahr um die Zeit rund um den rechten Hüftknochen eine Zerrung gab.

Mit dem Mädel was ich bekommen habe, wurde natürlich redlich geflirtet, trotzdem war die Massage an einen Stellen doch ein wenig schmerzhaft. Ich meinte zu ihr, jedesmal wenn sie mir „ausversehen“ Schmerzen zufügt, würde ich sie jedesmal „ausversehen“ treten (daher die Beine komplett frei waren). Sie meinte zu mir, das die Griffe auch tödlich sein könnten und ich lolte.

Wir kamen weiter im Gespräch über den Smalltalk hinaus und sie war mir voll sympathisch bzw. die Chemie schien zu stimmen. Ich fragte mich insgeheim, warum ich so jemanden nicht in den Bar´s & Co treffen konnte. Sie war bis dato das zweithübscheste Mädel in Pattaya, welches ich bis dato in diesem Aufenthalt getroffen habe.

Wir unterhielten uns dann noch über ihre Englischkenntnisse, die ich sehr gut fand: mich interessierte, ob einen Englisch in Thailand über die Schule gelehrt wird. Sie verneinte und meinte, das sie sich das Englisch alleine über ihre Customer angeeignet hätte. Ich fand das ziemlich krass, alleine so einem Englischrepertoire nur über Kundenbindung an den Tag legen zu können.

Ansonsten „jammerte“ ich natürlich nur zum Schein wegen der „ach so schmerzhaften“ Behandlung rum: sie meinte dann scherzhaft, das ich ja das nächste Mal wieder auf eine Öl Massage wechseln könnte und ich meinte das wir das morgen gerne machen könnten. Ich speicherte dann den Standort am Handy über Google Maps ab und als ich mich auf den Rücken legte, war die Buxe schon ein wenig ausgebeult. Sie sah das und ich meinte so schelmenhaft, das sie da nicht so hinschauen braucht: da gäbe es nichts zu sehen. Sie sagte dann, das ließe sich ändern und ich musste lachen.

Ich zahlte dann für die Massage 200 Baht, wobei ich 100 Baht als Trinkgeld gab: dabei wollte ich aber meinen obligatorischen Kuss auf die Wange. Den täuschte sie aber nur an, als Reaktion gab es ein witziges Schmollen meinerseits aus, wir amüsierten uns und ich sagte dann, das ich morgen wieder vorbeischauen würde.

Danach ging ich in eine gegenüberliegende Bar (Scooby Bar), weil ich mal tierisch auf den „Topf“ musste. Zum Schein kaufte ich mir ein Shinga (Tag 5: erster Alkohol) und ging dann aufs Klo. Ich las ein Schild, das die Benutzung des WC´s 5 Baht kostete: ob das nun auch für Gäste wie mich, der immerhin ein paar Baht in Form eines Kaltgetränks liegen ließ, galt wusste ich nicht. So ein Dreikäsehoch, nicht älter als vier Jahre, bewachte dabei die Kasse und ich hinterließ meine fünf Baht.

Nach meiner „Sitzung“ (ich weiss: zuviel Information) suchte ich dann nach Toilettenpapier und wurde NICHT fündig. Zum „Glück“ fand ich neben dem Waschbecken einen Korb voll mit bereits weggeschmissenen Papiertüchern: ich wollte gar nicht wissen, wofür die gebraucht worden sind: ich griff einfach zu und meine anale Zone war wieder blütenrein. ECKELHAFT!

Danach habe ich mit so einer MILF, welche aber dann doch schon weit über Zenit war, zwei Runden Billard gespielt: sie hatte zwar einen Drink für sich geordert, der aber nie ankam (was mir nur Recht war). Das Spiel ging 1: 1 aus und ich machte mich danach auf dem Weg zur Soi 6.

Vor der Spidergirl Bar lungerte ein Ladyboy, auf der Suche nach Kundschaft, herum: daher ich ja in einer bestechenden körperlichen Topform war, konnte ich diesen ganz leicht austricksen und ich denke, das die folgende Situation auch in das Lexikon „Wie vermeide ich Kontakt mit einem Ladyboy“ aufgenommen werden kann.

Ich ging eine Diagonale im 45 Grad Winkel nach rechts (anstatt gerade aus laufen) und zog den Ladyboy somit auf meine Position. Jetzt war links eine Riesen-Lücke: ich drehte mich nach rechts um die eigene Achse (wie ein Football Spieler) und rannte in diese freie Lücke nach links in die gegenüberliegende Diagonale. Der Ladyboy versuchte noch nach meine Schulter zu greifen, wo er aber keine Chance hatte, aufgrund seiner Stöckelschuhwerks dementsprechend nicht so schnell war. Auf Bedarf kann man so etwas sicherlich noch variieren mit Körperfinten oder Ausfallschritten: der Franke wünscht viel Spaß beim ausprobieren.

Vor der Spidergirl Bar saß ein Mädel und amüsierte sich köstlich über das gerade gebotene Schauspiel: ich lud sie dann auch zum Billard und Ladydrink ein und dachte mir „ja vielleicht ist das auch genau dein Ding: beim Pool mit den Nutten, einer Shisha und cooler Mukke abhängen“.

Anhang anzeigen SpiderGirlBarPoolshe.jpg Anhang anzeigen SpiderGirlBarPoolme.jpg

Das Spiel endete abermals 1:1 und nachdem ich noch 20 Baht meiner Spielpartnerin zusteckte, sagte ich das ich später nochmal vorbeischauen würde und checkte erstmal mal meine Stammbar.

Wii war tatsächlich da und frei: ich fragte sie, ob sie Lust hat nach innen zu gehen und das hatte sie. Nach den obligatorischen Ladydrink fragte ich sie, warum sie sich gestern nicht bei mir gemeldet hatte und sie meinte, das sie keine Zeit gehabt hätte. Ich meinte aber das dies kein Problem für mich sei, daher ich sowieso nichts erwartet hätte. Sie wusste aber ohnehin schon, das ich wieder hier her (in der Bar wo sie arbeitet) kommen würde.

Wir blödelten dann rum und ich meinte, das sie nicht so nah an mich kommen sollte: ich wäre übelst verschwitzt und wollte sie ungern einsauen. Sie meinte dann, ich könnte hier ja duschen gehen und ich sagte dann „aber nur mit ihr“. Sie grinste und meinte, das das kein Problem wäre und ich verneinte gleich: vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Fall, wo ein Bargirl meinte, das sie mit mir duschen könnte. Nachher fand ich auf der Rechnung eine Barfine, die ich nie so akzeptiert hätte, worauf Wii lachte.

Wii war wirklich wunderschön, ich verlor mich in ihren Augen und dann passierte das, was auf keinen Fall passieren durfte: ich verliebte mich in sie! Ich war in dem Moment schockiert über mich selber: gerade ich sollte doch wissen, was LKS einen antun kann und jetzt saß ich da mit einer thailändischen Prostituierten, mit der ich mal eben so null Zukunft miteinander haben werde. Ich war immer noch so blöd wie vorher und hatte nichts dazugelernt.

Ich sagte zu ihr das wir jetzt eine ganz beschissene Situation haben, ohne weiter meine Gefühle gegenüber ihr zu erläutern. Ich fragte sie, was sie wollte. Ich wollte ihr ein Geschenk machen: Tasche, Kleid, Handy, der Preis sollte keine Rolle spielen. Ich bat sie aber dann spaßeshalber, nicht mit einem Hauswunsch oder gar einem Auto um die Ecke kommen zu wollen: soviele Leben hätte ich dann doch nicht zur Verfügung, um so etwas abzubezahlen.

Sie lachte und ich meinte, das wir einen Tag zusammen bräuchten. Ich fragte sie, ob sie für mich einen „day off“ nehmen könnte und gingen zusammen meinen Handy Kalender durch. Am Wochenende meinte ich wären zuviele Customer und ich würde noch bis Mittwoch in Pattaya bleiben: sie schlug daraufhin den kommenden Montag vor und würde mich anrufen.

Sie fragte mich dann ob ich schon ein Mädel für heute Nacht hätte und ich sagte, das ich heute ins Insomnia gehen würde: wenn sie Lust und keinen Customer hätte, könnte sie ja dazustossen, daher ich ja weiss das hier um 01:00 Uhr Feierabend ist. Für sie klang das okay und ich machte ihr noch den Vorschlag, wenn ich auf den Nachhauseweg nach Deutschland bin, noch einen Abstecher nach Hannover zu ihrem „ex-boyfriend“ machen werde, um den Bastard ein Puzzle in die Brille zu schlagen. Ich mein: ich kenne den Typen gar nicht, kenne die Hintergrundgeschichte zwischen ihm und Wii nicht, aber ich hatte ein großes Bedürfnis mich ihm mitzuteilen. Ich dachte dann später „wenn Liebe solche Reaktionen bei dir hervorrufen kann, dann ist das irrational und gestört“.

Nach begleichen der Rechnung von 180 Baht, ging noch 20 Baht an die Bar und 20 Baht an Wii. Ich verabschiedete mich und ging nach draußen Richtung Beach Road. Auf dem Weg dorthin hielt mich ein Ladyboy auf und wir hatten wieder eine Situation für das Lexikon „„Wie vermeide ich Kontakt mit einem Ladyboy“. Eine Gruppe aus drei Amerikanern war hinter mir stehen geblieben, während mich der Ladyboy versuchte hochzuheben, um mich in seine Bar zu tragen (so etwas ist mir letztes Jahr passiert).

Bei dem Versuch blieb es aber, daher ich mich dank Mutter Schwerkraft auf meine Knie fallen ließ. Der Ladyboy zog schmollend ab und die Gruppe Amerikaner lachte anerkennend, das dies eine gerade sehr beeindruckende Strategie war. Ich sagte scherzhaft, das ich drei Jahre lang an der Front war und dies alles Erfahrung ist. Jeder lachte und ging seiner Wege.

Ich schlenderte dann die Beach Road runter und an einem Massagesaloon erweckte eine Bulldoge meine Aufmerksamkeit. Daher ich Tiere liebe, aus beruflichen Gründen aber keine eigenen haben kann, fragte ich die Mädels aussen am Saloon ob sie mit mir und den Hund ein gemeinsames Foto machen könnten. Sie meinten aber das ich vorsichtig sein sollte, denn er springt und das tat er wirklich: bei dem Versuch ihn zu streicheln, rammte er mich mit seiner Körpermasse fast in die Tür. Ich packte ihn und eines der Mädels drückte auf den Auslöser.

Anhang anzeigen Geiler Hund.jpg

Bitte nicht fragen, was das für Flecken (welche ich gerade jetzt erst selber entdecke) auf meinem linken Hosenbein sind: verfrühte Inkontinenz, Hundesperma oder ähnliches...ich weiss es nicht.

Als ich wieder aufstand, vögelte der Hund mein Knie. Ein Mädel rief „he want to bumbum you“ und ich meinte spaßeshalber, das ich jetzt nicht gerade in Stimmung wäre: vielleicht später und lolte. Die Massageladys verabschiedeten mich und ich sagte „nothing is for free“. Ich zückte einen 20 Baht Schein und hielt ihn einer der Mädels hin. Diese wollten den aber gar nicht annehmen und ich sagte „na wenigstens für den Hund“. Ich platzierte den Schein unter einem der Sitzkissen und bekam ein fettes Dankeschön.

Danach ging es ins Central Festival zum McDonalds essen fassen, nur das ich danach den falschen Ausgang nahm und mal prompt in die Gegenrichtung lief (wieder Richtung Soi 6) in die ich eigentlich nicht musste. Ich checkte dann Google Maps (so macht man das im Jahr 2014), der mir dann sagte das ich die Soi 8 zu durchqueren habe um so wieder auf die Beach Road zu kommen.

Auf dem Weg in das Gasthaus schrieb ich AsianLover noch eine SMS, das mich LKS wieder voll erwischt hätte und ich heute im Insomnia wäre (er mir aber dann für die Nacht abgesagt hat). Ich Zimmer angekommen sah ich mit meinem weissen Tanktop und meiner „Walter White“ Gedächtnisfrisur aus wie ein russischer Prolet. Ich duschte und relaxte vor mich hin. Mein Gedankengang war, das dies eine lange Nacht werden würde: mit oder ohne Wii. Ich war zu aufgedreht und um 23:15 Uhr ging es los. Mein erstes Mal alleine (war ja vorher immer bereits mit ausgelösten Mädels am Start) im Insomnia.
 
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Schnell nochmal was in eigener Sache: es sind ja doch ein paar Kommentare eingegangen, auf die ich antworten MUSS. Wir machen das so: ich schliesse den Tag noch ab mit einem weiteren Teil und dann widme ich mich in einem seperaten Beitrag der "Fanpost". Bis später und jetzt erstmal weiter im Text (und Bild).

Tag 6 von 11 – 15.08.14 – Teil 1/2

Raus aus dem Gasthaus, um der Nachtschicht noch mit 200 Baht ihre Arbeitszeit zu versüßen, ging es auf direkten Weg zum Insomnia. Innen zog es mich gleich eine Etage höher in den Club: ich ließ mir für die VIP Empore einen Stempel aufdrücken, um mal die Getränkepreise zu checken. Daher ohnehin noch um die Zeit „Happy Hour“ war, brauchte man nicht mit seiner Member Card „zahlen“. Ich ging dann runter in die Ibar nur um festzustellen, das trotz VIP Card dort die Getränke zur selben Zeit mal eben dreimal so teuer waren.

Es war noch ziemlich leer und ich versuchte herauszufinden, wie man Freelancer im Insomnia auf der Suche nach poten(t)ziellen Customern erkennt. Ich hatte genau diese Frage in einen meiner letzten Berichte gestellt: man will ja auf keine falsche treffen alá „ich will mich hier nur amüsieren,eine Shisha rauchen, was trinken und dann quatscht mich so ein notgeiler Sack an“. Mir wurde dieses Szenario ziemlich komplex, aber idiotensicher erklärt. Ich kam zu dem Ergebniss (und da muss ich jetzt ein bisschen weit in den Bericht vorgreifen) das ich mir es entweder zu einfach oder einige von euch (ich nenn jetzt keine Namen) sich es zu schwer machen.

Ich kann jetzt natürlich nur von der Low Season sprechen und habe keine Ahnung, in wie fern sich so etwas im Dezember abspielt: aber hier saßen die Mädels auf den Sitzreihen wie Hühner auf der Stange, man lief vorbei und wurde sofort ins Visier genommen. Das war das selbe „gestehe“ wie auf der Beach Road oder der Walking Street, nur halt sitzend und mit Tischen. Man musste nur rüber und das Mädel ansprechen: theoretisch (und da verwette ich Haus und Hof) hätte man seine Nummer unter eine Minute klarmachen können. So einfach ist das.

Ich kam dann an einer zweier Gruppe vorbei und wurde ungefragt an den Tisch gezogen. Sie war keine Augenweide, hatte aber 86 „likes“ auf ihren Profilpic auf Facebook. Das sollte mir mal jemand erklären. So wie es den Anschein hatte, wollte sie aber eher ihre Freundin „verkuppeln“: Kategorie Beer-Bar-Girl (links im Bild) und genau das, was ich nicht suchte. Ich meinte, das ein Freund oben im Club auf mich wartet und wir nur Positionen getauscht hatten, was mir mal eben als spontane Ausrede eingefallen ist. Ihr Name war Newkoy (rechts im Bild) und meinte nur „you are here for fun“: schon hatte man einen Deppen in Form von Franke gefunden, der ihnen Getränke und Shisha in der Ibar als auch dann nochmal oben im Club in der VIP Section kauft.

Anhang anzeigen Newkoy&Friend2.jpg Anhang anzeigen Newkoy&Friend1.jpg

Sie hatte eine Art Gutschein, davon bekamen wir für 640 Baht ein Kit aus einer Jack Daniels Flasche, Cola und Wasser. Wir konnte sechsmal Jacky Cola zapfen, was für mich ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis war. Ich meinte dann zu meinem Beer-Bar-Girl, das ich auf ein anderes Mädel warte (selbst wenn Wii nicht gekommen wäre, hätte ich mir definitv jemand anderen gesucht) und sollten mal lieber weiterziehen. Gesagt, getan hinterliess mir Newkoy ihre Facebook Adresse, um ihr die Bilder zuzusenden (auf dessen Abruf ich heute noch warte) und ich fing wieder unten bei der Ibar an, um meine Suche fortzusetzen.

Bei den Pooltischen sah ich eine krasse Braut mit einem noch krasseren Undercut. Sie hätte ich sofort „eingepackt“, die aber schon in Begleitung mit einer Freundin und zwei Italienern war. Ich wollte sie einfach mal ansprechen, auch wenn es nur wegen ihrer Hammerfrisur ist: allerdings konnte man sich sicherlich gut vorstellen, das die beiden männlichen Begleiter das weniger witzig gefunden hätten, deswegen unterband ich mein Vorhaben. Aber ich schlussfolgerte, das die beiden Mädels aus der Gogo ausgelöst worden sind und jetzt mit Billardspielen am Start sind.

Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, das genau diese Frau meinen kommenden Pattaya Aufenthalt auf einen neuen Maßstab hieven wird. Man muss dazu wissen, das ich täglich in eine Word.Datei auf meinem Laptop Stichpunkte für den Reisebericht schrieb, um auch ja kein Detail zu verpassen: diese Undercut-Barbie, von der es später noch ein Foto geben wird, hatte ich genauso wie es jetzt in den Bericht zu lesen ist, beschrieben und nur Stunden später wurde ich mit ihr konfrontiert. Aber dazu zum gegebenen Zeitpunkt mehr.

Mich zog es von der Ibar wieder nach oben in den Club: also nutzte ich den Inneneingang und kreutzte dadurch den selben Türsteher. Wir fingen uns zum unterhalten an und man erkannte mich sogar vom letzten Jahr aufgrund des Schlägerei Vorfalls mit Paul/Jodie vom August 2013.

Oben im Club angekommen blieb ich an einem Tisch stehen, weil einer der Kellner meinen Weg blockierte: ein Blick nach rechts und da stand so eine Dreier Gruppe an Mädels. Ich fragte das bestaussehenste Mädchen, ob ich denn hier stehen bleiben könnte: es wäre alles so voll und da hab ich wenigstens Platz, um was zu trinken. Sie bejahte und man kam ins Gespräch: ihr Name war Natti und 32 Jahre alt. Ich fiel dann doch mit der Tür ins Haus und meinte, ob sie zusammen mit mir die Nacht verbringen wollte. Sie fragte mich gleich, was ich den bereit wäre zu zahlen (genau das Szenario was riva in einem Nachbarthread beschrieb: die Mädels wollen gleich Klarheit) und ich meinte das normalerweise bei Low Season ich 1000 Baht gebe, aber wenn die Performance stimmen würde 2000 Baht. Sie wollte ohnehin 2000, sah aber auch aus wie eine 2000.

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So eine Kategorie hatte ich noch nie: wir tanzten, hatten Spaß und es galt auch für die anderen beiden Mädels Customer zu finden, wobei wir ziemlich schnell fündig wurden.


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Im Laufe der Nacht sah ich auch viele andere potenzielle Granaten an mir vorbeilaufen, wo ich mir dachte das ich mit meiner Entscheidung mit Natti doch ein wenig zu voreilig war: das war wohl „Lehrgeld bezahlen“, allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt wo ich Natti traf schon keinen Bock mehr auf suchen. Ansonsten verlief meine erste Nacht „alleine“ im Insomnia sehr harmonisch: das war genau mein Ding! Drauf geschissen auf die Gogo´s und Beer-Bars, wenn ich doch das alles hier hatte (und mal eben einer Barfine entgehen konnte). Von Wii „verabschiedete“ ich mich innerlich auch schon und ihrem potenziellen plus 500 €uro Handy: warum soviel Geld ausgeben für ein Mädchen, wenn ich davon zehn Hühner dieser Kategorie bezahlen konnte?

Wir wechselten dann in die Disco Marine, wo ich die Handtasche meiner Auserwählten tragen durfte (großes Kino). Der Schuppen hatte auch Klasse, vor allem was die Musik anging. Ab 04:00 Uhr war dann für mich nur noch Wasser statt Alkohol am Start, daher in einer Stunde Feierabend war. Wir gingen danach Richtung Gasthaus wo ich AsianLover stolz simste, das ich LKS in nur einer Nacht überwunden hätte.

Angekommen gab sie ihre ID Card ab und wir gingen aufs Zimmer. Dort wollte sie ein paar Fotos von sich über ihr Handy geknipst haben wollen, dessen Wunsch ich natürlich nachkam. Sie meinte dann, das sie die 2000 Baht jetzt sehen will und ich sagte, das ich vorher nicht bezahle: als Kompromiss bot ich ihr an, das sie 1000 jetzt und die anderen 1000 bekommt, wenn sie dann zur (hoffentlich) späten Nachmittagsstunde das Zimmer verlässt. Damit war sie einverstanden.

Ich fragte sie, was sie regulär arbeitet wenn sie mal nicht im Insomnia als Freelancer steht. Sie sagte, das sie in einer Bank in Bangkok arbeitet und auch Auslandserfahrung gesammelt hätte, u.a. auch Deutschland. Jetzt wäre sie in Pattaya zum Urlaub machen.

Sie wollte dann von mir tatsächlich meine Preispolitik wissen, was ich bereit wäre für welches Mädchen wieviel auszugeben. Ich ging ins Detail und sie meinte, das sie eigentlich gar nichts müsste: sie war dreißig Minuten im Insomnia und wurden dabei sieben Mal angequatscht (ich war Nummer acht). Unter anderem war dort auch ein Pakistani, den sie gleich wieder mit 4000 Baht weitergeschickt hatte. Sie suche sich die Leute aus und nicht umgekehrt.

Ich fragte sie dann, wie sie überhaupt zum „freelancern“ kommt und sie antwortete, das sie vorher im Baccara (DEM Baccara, das ich ein Jahr vorher noch in den Himmel gelobt hatte und jetzt stand eine ehemalige Angestellte vor mir) gearbeitet hatte, an Gewicht zunahm und dann freiwillig aufhörte. Natürlich kenne sie dort auch die Barfines und je nach Gegebenheit würde sie diese auf ihren Lohn aufschlagen.

Ich fragte sie dann, ob sie eine eigene Zahnbürste dabei hätte: hatte sie und sah die Zahnbürste von Wii. Ich meinte, das Mädel kommt vielleicht wieder und sollte die mal schön da lassen, wo sie ist (in einem alternativen Zahnputzbecher). Dies wurde aber ignoriert und die acht Baht Zahnbürste, die gerade einmal benutzt worden ist, wanderte in den Müll was Mutter Natur bestimmt weniger amüsant fand. Sie hatte sogar ein eigenes Mumugel dabei, was ich sehr profesionell fand. Geimensames duschen war auch drin, wobei sie das Make-up drauf ließ.

Ich sagte dann, das ich ein Abschlussproblem hätte und sich deswegen keinen Kopf machen bräuchte. Davon wollte sie dann die Hintergrundstory hören und auch, ob es denn selber mit der Hand „klappt“. Ich meinte dann, wenn ich erfolgreich „finishen“ kann wäre ein tausender extra drin. Sie fragte dann, ob sie sich am Ende selber befingern soll: dann könnte ich wiederrum darauf „abschliessen“. Ich meinte dann, das mir das wiederrum ein bisschen zu peinlich wäre und wir es beim regulären Geschlechtsverkehr belassen könnten.

Dann wurde die Nummer geschoben, wobei ich mich vorher an Kamagra bediente: ein Blowjob kam zum Vorschein und sie ballerte mir mal eben mit ihren Zähnen voll an der Eichel entlang. Sie fragte mich, ob ich das mag: ich meinte, das das ja dazugehört „er“ aber ohnehin schon „steht“ und wir den Part im Prinzip skippen könnten. Ich fragte sie, ob sie Spaß am Blowjob hätte: das bejahte sie und ich meinte, wenn dem so ist, sie ruhig weitermachen könnte.

Der GV war an sich dem Preis wert: sehr gute bis top Performance, wobei sie oben wie unten gut mitgegangen ist, gute Lautstärke, nur die Silikontitten die ich vorher noch gegenüber ihr gelobt hatte, hätten ein wenig mehr mitschaukeln können. Aber sie kam und war soweit befriedigt.

Danach war „Redezeit“ und wir blickten beide in die Zukunft: sie würde ja auch nicht jünger werden und war froh einen regulären Job haben zu dürfen, wobei sie das Freelancern solange wie möglich noch machen wollte. Aber wenn sie ihren Zenit erreicht hätte, dann wäre Schluss. Sie wollte dann noch meine Hintergrundstory mit mir & Nam wissen und die Gründe für mein Abschlussproblem. Sie hörte wirklich gut zu und gab mir das Gefühl, das sie das auch interessierte.

Für mich war das der Beginn einer neuen Ära: keine billigen Absteigschlampen neben mir im Bett, sondern nur noch High-Class-Bitches. Dafür war ich bereit zu zahlen und der Aufwand hatte sich bereits amortisiert. So ein Menü hatte ich noch nie serviert bekommen und das war erst der Anfang: umschlungen schliefen wir beide zusammen ein.
 
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Tag 6 von 11 – 15.08.14 – Teil 2/2

Um 09:30 Uhr wachte ich das erste Mal mit tierischen Kopfschmerzen und einem Megaständer auf: das waren die Nebenwirkungen von dem Alkohol gepaart mit dem Kamagra, das bei mir immer nach der ersten Einnahme (danach scheint sich erst der Organismus dran zu gewöhnen) einen Bluthochdruck erzeugte. Dagegen gab es erst einmal Kopfschmerztabletten aus Good old Germany.

Natti wurde durch meine Abwesenheit im Bett wach und wo sie schonmal wach war, meinte ich zu ihr das ich schon wieder könnte. Gesagt, getan habe ich es aber nicht geschafft aufgrund mangelnder Kondition zu dieser Uhrzeit sie kommen zu lassen , was für sie aber kein Problem war.

Um 11:30 Uhr wurde ich dann durch das klingeln von meinem Handy wach und wie konnte es auch anders sein, war meine Mutter in der Leitung die mir ein paar familiäre und berufliche Updates gab. Die Verbindung war sehr gut und ich glotzte Natti von hinten auf ihren nackten Arsch. Das war wieder so eine Situation wo wenn ich jedesmal einen Euro kriegen würde, wenn mich meine Mutter auf meinem Handy anruft und ich hab eine Prostituierte nackt neben mir liegen: dann hätte ich jetzt einen Euro.

Ich hab allerdings gar nicht so genau hingehört und klang ihr gegenüber sehr müde. Sie fragte mich, das sie das nicht verstehen würde: immerhin hätten wir ja fünf Stunden Zeitunterschied und ich meinte, das man hier schon aufgrund der Wetterkonstellation gar nicht so richtig müde werden kann, daher es nie unter 28 Grad abkühlt und es nachts wie auch tagsüber die selbe Temperatur hat.

Ich beendete dann das Gespräch und es ging mit Natti in eine weitere Runde: sie schien jetzt richtig wach zu sein und schrie mir das Zimmer zusammen. Ich hörte draussen schon das Putzpersonal und ich bat Natti, doch ein wenig mit der Lautstärke herunterzufahren. Nach der Missionar kam ein selbstständiger Wechsel in den Doggy: ich musste voll acht geben mit diesem harten Rohr. Ich hätte ihr da locker in den Arsch ballern können, aber Natti „führte“ mich dann so das nichts passieren konnte.

Sie kam, war zufrieden und pennte weiter. Um 14:00 Uhr waren wir dann beide wieder wach und duselten vor uns noch ein wenig hin. Sie fragte mich, ob ich Pornos auf meinem Handy hätte. Hatte ich und sie wollte die via Bluetooth, was dann auch so in Ordnung ging. Danach gab sie mir ihre Handynummer und meinte, das ich mit ihr jederzeit die Nacht verbringen könnte. Ich fragte dann, wie es denn mit einem Discount aussah, was sie verneinte (verständlich). Ich dachte mir aber, das ich mich nicht an ein Mädel den ganzen Aufenthalt binden will und hackte Natti ab. Ich meinte dann, das man sich ja ohnehin im Insomnia sieht und dann schauen wir, was sich ergibt.

Um 15:30 Uhr ging es raus aus dem Zimmer und gleich mal am Putzpersonal, das schon mit den Augen rollte, die nur drauf warteten das wir endlich abzogen. Unten an der Rezeption ließ Natti sich noch eine Visitenkarte des Gasthauses geben, ich denke um eventuell mal eine Shorttime Nummer hier abzuziehen: es lag ja nahe genug an der Walking Street / Insomnia (die Frage auf eine Provision für mich gegenüber der Rezeption hätte ich mir zu gerne gegeben).

Ich begleitete Natti noch zum Taximotorbikestand, ging was essen und dann in den Massageladen von gestern. Leider war „mein“ Mädel von gestern schon beschäftigt und ich bekam Ersatz. Ich wäre dann bei der Ölmassage fast eingepennt, so platt war ich. Danach ging es wieder ins Gasthaus zum duschen und rechnete danach den finanziellen Schaden von der „gestrigen“ Nacht durch, in Form von Insomnia und Marine: ohne Nuttenentgelt von 2000 Baht kam ich auf 85 €uro was viel zu viel war, allerdings nur wegen der beiden Ischen in Form von Newkoy und der Beer-Bar-Schachtel am Anfang, die mich mal eben sauber abgezogen hatten.

Es war 21:00 Uhr: ich war müde, aber schlapp machen galt nicht. Nach ein wenig 7eleven shoppen und einen warmhaltigen Snack (in Form von Spaghetti Bolognese) ging es anschliessend um 22:00 Uhr ins Insomnia zur Happy Hour. Der Laden war logischerweise noch leer (weil er um die Zeit erst öffnet) und ich konnte mich mal den Getränkepreisen widmen: ein Heineken gab es im Club zur Happy Hour für 95 Baht, während ich in der Ibar trotz Memberdisount zur selben Zeit 145 Baht zahlte.

Der Türsteher von dem Schlägerei Vorfalls mit Paul/Jodie im August 2013 erkannte mich dann wieder und daher ohnehin noch nichts los war, pushte er mich das ich seinen Kollegen detailiert den Vorfall erklären sollte: ich hab ihn dann natürlich supergut aussehen lassen und lobte, wie heroisch er von der Treppe sprang, nur um Paul von mich zu trennen und wie er dann Verstärkung rief, das Paul nicht weiter auf mich einschlagen konnte, wie er mir erste Hilfe leistete und nie die Übersicht verloren hat. Klar sah die Wahrheit ein wenig anders aus (was sich in meinem letzten Reisebericht nachlesen lässt), aber „mein“ Security war hier gerade der Mittelpunkt und das hat mich für ihn gefreut.

Ich zeigte dem Personal, das mittlerweile zu fünft um uns herumstand, Fotos vom letzten Jahr mit dem Türsteher und mir & meinem Cut / der Schwellung an der Lippe. Die checkten dann auch die restlichen Bilder: da waren mal eben die Prostituierten der vergangenen vier Aufenthalte drauf (und das war mit dem „Butterfly-Effect“ nicht wenige), was zu einem erstaunten Geraune führte.

Danach ging dann jeder wieder seinen Job nach und nachdem im Insomnia noch nichts geboten war, machte ich einen Abstecher ins Marine. Das war aber noch leerer (die waren gerade am Aufbau), aber der Manager erkannte mich vom Vortag (haben sogar ein Foto zusammen). Immerhin hatte ich ihn ja (auch wenn passiv) drei Mädels und zwei Customer in den Laden gezogen. Ich meinte dann das ich ohnehin später vorbei schauen würde, entschied mich aber dann erstmal zum Gogo-Hopping um die Zeit zu überbrücken (am Ende sollten es vier Läden werden, u.a. der Beach Club: ich blieb auf der Soi 15).

Von „bedauernswert“ bis „monoton“ war alles dabei, besonders erwähnenswert der Laden neben den Club Mistys: ich bin anstatt in den Mistys eben in dieser Absteige gelandet, weil ich den Eingang verwechselte. Da ging ein Table durch den kompletten Raum, wo in der Mitte eine Badewanne stand oder zumindestens die Fläche nass gehalten wurde, wo sich ein Mädel nackt einseifte. Es waren gerade zwei Customer auf der kompletten Fläche, wo ich einer davon war. Insgesamt waren es fünf „Mädels“ und eine davon Ü50, wo sich gleich zwei an mich schmissen. Die Trulla in der „Wanne“ zeigte mir unentwegt ihre Mumu, wobei ich mir dachte was die jetzt von einem erwartet: sollte man bei dem Anblick geil werden oder was?

Ich ließ mich vor lauter Mitleid zu drei Ladydrinks hinreissen, so ein Absturz war der Laden. Es kamen die obligatorischen Fragen auf von woher man kommt, wie lange man bleibt, etc. Ich sagte dann das ich noch einen Freund abhole, daraufhin die Mädels meinten das man ja wiederkommen könnte, worauf ich sagte „wohl kaum“. Sie schlugen dann vor, das pro Mädel 500 Baht Barfine fällig werden würde und ich konterte, das ich dafür bezahlt werden sollte, wenn ich mit euch eine Nummer schieben müsste, was die natürlich nicht checkten.

Ich ließ mir dann die Rechnung geben: mein Drink plus 3x LD. Hinzu kam noch ein Drink für die Kellnerin (weit über den Zenit), den ich mal so überhaupt nicht erlaubt hatte. Ich beschwerde mich auch gegenüber der Belegschaft wegen so einer Unverschämtheit, wo dann alle mal ganz ruhig geworden sind. Der Schaden betrug 600 Baht: so konnte ich natürlich auch mein Geld verbennen.

In der letzten Agogo (bevor ich dann wieder ins Insomnia ging) war ich bereits mit Member Carradine letztes Jahr drin (mal wieder den Namen vergessen). Der Laden war voll und somit kein Stuhl mehr frei: ich wurde direkt an die Badewanne mit zwei Mädels (nackt) gesetzt. Die planschten und seiften meine Unterarme ein: meine Jeans bekam dadurch ein paar Spritzer ab und ich dachte mir „nur gut das morgen Laundry fertig ist“.

Ich wurde dann mit den üblichen Smalltalk konfrontiert, während das eine Mädel meine Hand immer an ihre Mumu führte, wo ich mir auch fragte, ob das sein muss. Eigentlich wollte ich nur Mädels gucken und jetzt nicht zwangsweise mich unterhalten müssen bzw. mich in so einer Situation wiederfinden. Den Bogen überspannte dann aber eines der Mädel, die aus der Badewanne langte und mit ihren nassen Griffeln voll in den Schritt griff. Sie grinste dann und sagte „he is still sleeping“. Ich dachte mir nur, das du da besser deine Hand wegnimmst oder ich dich vor versammelter Mannschaft ertränke.

Mir reichte es: ich schnappte mir meinen Becher (mit der Rechnung drin), meinen 80 Baht Red Bull und ich setzte mich auf die „Ersatzbank“ wo die anderen Mädels auf ihren Einsatz warteten (natürlich hab ich vorher den Kellner gefragt, ob ich da sitzen darf). Ich trank aus, zahlte meinen Deckel und machte mich wieder auf den Weg ins Insomnia.
 
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Wolltest Du dich nicht der "Fanpost" widmen? :bye:

Hab ich mir fest vorgenommen, allerdings kommt jetzt mein absoluter Lieblingsteil (gesplittet in drei Teile). Ich will den kompletten Tag definitiv noch posten, weil er soviel Potenzial mit sich bringt: er wird dann auch vieles aufklären oder wer meine Reiseberichte kennt, noch mehr Fragen aufstellen als ohnehin schon offen sind. :mrgreen: Man schreibt sich später...:bye:



Tag 7 von 11 – 16.08.14 – Teil 1/3

Kurz nach Mitternacht kam ich dann im Insomnia an und gleich vorweg: vor 01:00 Uhr braucht man erst gar nicht dort aufkreuzen. Ich hatte sogar in meiner Verzweiflung Natti vom Vortag eine SMS geschrieben, ob sie heute auch hier wäre.

Ich zog also meine Kreise in der Ibar als auch im Club und sah tatsächlich die Undercut Perle vom Vortag wieder. Hier mal ein Archivfoto von Pow, wo ich mir aber nicht so sicher bin ob sie wirklich so heisst.

Anhang anzeigen PowStage.jpg

Sie stand hinten in der Ibar beim Buddhastand (wo der Security später zu mir meinte, ich solle da bloss nicht reintreten, sonst hätten wir beide ein Problem) mit ihrer Freundin.

Ich war schon aufgeregt, gesellte mich zu ihr an den Tisch und fragte: „are you searching for company? Can i stay here with you“? Ich wurde von ihr registriert, sie nickte mit dem Kopf und dann kam erstmal nichts mehr. Ich bekam dann noch die Pfeife von der Shisha in die Hand gedrückt, aber im großen und ganzen war es das auch schon.

Ich versuchte mich dann irgendwie einzubringen, sagte das sie mir schon gestern aufgefallen ist und ich mich bereits in ihren Haarschnitt verliebt hätte. Dieses ganze „Sweetmouth“ gelabere eben was ich normalerweise auch sonst immer abziehe, um bei den Mädels Eindruck zu hinterlassen (was im Normalfall auch zieht, ausser man heisst Pow).

Sie zückte ihr Handy: ein Samsung Galaxy S4, mit einem 5 Zoll Touchscreen und einer 13MP Kamera. Das Teil stieß an die 400 €uro Grenze, während ich mit meinem HTC One aus zweiter Hand da stand. Sie klang ziemlich ernst: „you know, i´m 32 years old and i have a 14 year old son“. Sie zeigte mir Fotos von dem „kleinen“ Racker: sie sahen auf den gemeinsamen Bildern aus wie Bruder und Schwester. Ich flappste zurück „i don´t care, i´m 36 years old“.

Pow machte mir in dem Moment einen sehr desinteressierten Eindruck und ich hatte Zweifel, ob sie überhaupt nachvollziehen konnte, was ich überhaupt von ihr will. Ihre Freundin (von der es später noch ein Foto gibt) setzte vom äußerlichen noch mindestens zwei Nummern drauf (Hammer Lidschatten) und musterte mich seit meiner Ankunft an „ihren“ Tisch mit dem „was bist denn du für ein Lappen“ Blick. Klar: ich hatte ja noch den Soi 6 Mief an mir und spielte mal eben in einer ganz anderen Liga.

Ich war dann erstmal still am Tisch. Weitere Freundinnen kamen, wurden begrüßt und ich wurde nicht mehr beachtet: wie das berühmte fünfte Rad am Wagen. Ich versuchte dann doch ein wenig Aufmerksamkeit zu erreichen, in dem ich zur Ibar Mukke tanzte. Ich fragte sie enthusiastisch, ob sie auch tanzen mag und wir dann später in den Club nach oben gehen. Sie sah zu mir hoch mit ihren 150 cm und sagte leise „later“. Das war es dann auch schon wieder mit der Konversation von ihrer Seite aus. Mein letzter Appell an sie war, das wenn sie was zu trinken möchte, ich gerne was für sie mitbestellen kann: sie tippte auf ihren Orange Juice und meinte, das sie eigentlich überhaupt keinen Alkohol trinkt, gerade jetzt daher sie aufgrund einer Erkältung einen rauhen Hals hatte.

Bekanntschaften kamen & gingen und ich blieb still am Tisch. Irgendwann setzte sich der Trupp in Bewegung und ich dackelte brav hinterher. Wir kamen dann an dem Podest an, wo sich die Mädels „präsentieren“ konnten (siehe auch Pow erstes Foto). Ich stand genau vor der Treppe und wurde von den Mädels permanent auf Seite geschoben, was ich aber erst später checkte (das ich im Weg stand).

Gegenüber meinte ich, Jodie gesehen zu haben (der ich ein Handy über den Postweg schenkte) und versuchte mich bemerkbar zu machen, was aber wenig bewirkte daher es viel zu laut war. Sie hatte richtig ordentlich zugenommen: ihre Oberweite kam dadurch ordentlich zur Geltung, weil sie ja normal flach wie ein Brett war. Ich ließ also meine Undercut Perle Pow stehen und ging zu Jodie rüber: sie stand dort mit einem Südeuropäer und ich fragte sie, wie es ihr geht. Sie begrüßte mich und fragte mich auch, wie es mir geht. Ich fragte sie, ob sie Spaß an ihrem neuen Handy hat und sie so „what?“ Ich zückte mein Handy und zeigte ihr das Foto, das ich im TAF bereits im Prolog gepostet hatte. Sie meinte „i´m not this girl“ und ich so „was?“. Sie: „I´m not this girl on this Picture“. Ich wiederrum: „i´m so motherfucking sorry, enjoy the rest of the night“. Mal wieder eine total peinliche Aktion: wie gut das ich hier nur alle zwölf Monate aufkreuzte.

Als ich wieder bei Pow war, bestellte sie sich einen Bacardi Breezer worauf ich gleich einen „Red Bull“ mitorderte. Als der Kellner mit der Rechnung kam, musste ich mich schon vor Pow drängeln, das ich überhaupt mal was für sie zahlen darf. Die Unkosten mit der Membercard waren 200 Baht und gleich vorweg meine einzigsten Ausgaben für „Mädels“ im „Insomnia“. Ging es vielleicht noch billiger?

Wir blieben dann in der Mitte und tanzten: es war sehr eng und ich konnte nicht mein volles Tanzrepertoire ausschöpfen, aber alles im machbaren Bereich. Währenddessen sah ich zu Pow´s Freundinnen: ein Mädel im Punkstil hatte sich einen Pakistani gekrallt, während die Freundin die mich in der Ibar noch so verächtlich ansah einen Japaner am Start hatte (zu dem war sie immerhin nett). Von den zwei Nasen war ich eigentlich der beste Fang.

Einzig und alleine die Zeit machte mir Sorgen: es war 02:30 Uhr und es waren noch zweieinhalb Stunden bis Ladenschluss. Ich war nüchtern, die Mädels soffen auch nicht und alleine an der „Good-Time“ konnte ich mich nicht hochziehen. Ich fragte Pow wie lange sie noch bleiben möchte, daher ich mich nach ihr richten wollte: letztes Jahr wo ich so gepusht hatte, als ich das Insomnia mit Jodie verlassen wollte, bin ich ja mal schön auf die Nase gefallen und den Fehler galt es zu vermeiden.

Sie sagte dann „up to you“ und ich meinte „up to you“. Ich wollte ohnehin gehen, machten noch ein Foto für das Archiv und finishten unsere Getränke.

Anhang anzeigen Pow&MeClub.jpg


Wir gingen dann Richtung Garderobe, um ihre Handtasche abzuholen (was das Schlüsselband um ihren Hals erklärt: man gibt seine Sachen ab und bekommt ein Schliessfach). Es ging dann Richtung Ausgang, der auf dem Weg dorthin voll war. Um Pow nicht noch die letzten Meter zu verlieren, stellte ich mich vor sie, nahm sie von vorne an den Händen und schob mich durch die Masse so im Schneepflug Prinzip, sie in meinem Windschatten hinter mir.

Draussen angekommen ging sie noch zu einen der mobilen Essstände: sie orderte sich was mit Rührei und Beilagen, was einem ganz schön die Bude verstinken kann. Pow zahlte selber und machte nicht einmal ein Anzeichen, das ich dafür aufkommen sollte. Sie fragte mich, wie weit es in das „Hotel“ ist und ich meinte, das es keine 400 Meter entfernt wäre. Ich deutete dann auf ihr Schuhwerk: solche Sandalen, die mir schon bei einem TAF Member negativ aufgefallen sind. Ich meinte, das ich noch nie ein Mädel gesehen habe die sich mit sowas in die Disco traut. Sie lachte und meinte, das die voll bequem wären: gestern trug sie Stilettos und konnte später kaum noch auftreten.

Wir gingen dann zum Gasthaus: ich ließ ihr eigentlich freie Hand. Ab und zu griff sie nach meinem Oberarm, aber die meiste Zeit war sie doch sehr auf Abstand bedacht: also einen halben Meter Distanz zwischen uns waren da keine Seltenheit. „Händchen halten“ war nicht ihr Ding.

Sie gab dann an der Rezeption ihre ID Card ab und oben im Zimmer angekommen setzte sie sie sich auf die Bettkante. Ich fragte sie, ob sie die komplette Nacht bleiben könnte und nannte ihr eine ungefähre Uhrzeit wie lange ich sie gerne hier hätte. Für sie war das kein Problem und ich fragte, wieviel sie denn sehen will: sie meinte 2000 Baht, was für mich zu diesem Zeitpunkt vollkommen in Ordnung ging.

Sie setzte sich dann an den Tisch und fing zum essen an: dabei zückte sie ihr Handy und es kamen Fotos von ihren drei Strandhäusern, ihren Sohn, sie im ungeschminkten Zustand, damals noch mit langen Haaren und ihren europäischen Freunden, die alle wie Modekatalog Models aussahen. Sie erklärte mir ihre Tattoos (sie hatte von einer Session sogar ein Handyvideo), was sie noch alles machen will und die Preise (sehr europäisches Niveau) an den verschiedenen Stellen, was das alles gekostet hatte. Ihr Arm war gerade „frisch“ deswegen sollte ich anschliessend Rücksicht nehmen: es tat noch ziemlich weh, weswegen sie „Painkillers“ zu sich nahm.

Während sie noch aus ihrer mobilen Menübox speiste, hörte ich irgendwo im Haus, das jemand einen Nagel in die Wand hämmerte und ich fragte Pow, ob sie das auch hört...
 
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Sorry das ich jetzt trotz "eigenauferlegten Kommentarverbot" trotzdem eingreifen muss.

@SH: erstmal "danke" das ich wegen dir nochmal den PC hochfahren durfte (der Wecker klingelt ja erst wieder in 4 1/2 Stunden, da ist noch Luft nach oben).
Ich hab deinen Beitrag über mein Smartphone gelesen und werde dazu Stellung nehmen.

Ich halte die meisten User im TAF für intelligent, allerdings gibt es immer wieder einen kleinen Bruchteil von Idioten die dann auf Aussagen wie deine für bare Münze nehmen und das eventuell Folgen für mich oder andere haben könnte.

Es gibt Menschen auf den Planeten, die kategorisiern ihren Kleiderschrank: da gibt es ein 1A Shirt, 1B Shirt, 1C Shirt und 1D Shirt. Diese werden in der Reihenfolge je nach Verschmutzungsgrad gewechselt, allerdings mit den passenden Schuhen dazu. Man kann ein 1A Shirt nicht mit einen 1B Schuhpaar anziehen, weil sie zuvor abgestimmt worden sind. Ein 1C Shirt und ein 1D Schuhpaar passen ebenfalls nicht zueinander, der Grund ist ja bekannt. Es geht also immer nur 1A Shirt zu 1A Schuhpaar, usw.

Dann gibt es Personen, die haben einen Businessplan für die nächsten drei Geschäftsjahre erstellt: dort werden Ausgaben aufgedeckt und somit ein Budget errechnet, damit man weiss in welchen finanziellen Spielraum sich man bewegen darf, um so schon einen nächsten Aufenthalt in Asien kalkulieren zu können.

Es soll auch Leute geben, die nehmen sich extra ein seperates Gepäckstück mit in den Urlaub, wo sie sämtliche Proteinstoffe mit sich führen, nur um ihr Idealgewicht halten zu können für das sie ihr halbes Leben so hart trainiert haben.

So leben dann diese Leute ihr Leben: solche Menschen sind zum größten Teils konservativ eingestellt, das heisst man duldet keine Störung von aussen. Wenn aber diese Struktur ins Wanken gerät und diese Menschen finden sich in einem Bahtbus wieder mit besoffenen Thaimädels, die lautstark ihren Geburtstag feiern oder man es wagt, sich neben eben solche Menschen zu setzen mit Sandalen, obwohl sie vorher über die PN Funktion gewarnt worden sind das man sich besser aus dem Weg gehen sollte, sonst würde man später aufgrund einer Arschloch-Aktion (und das ist so ein Fall) in einem öffentlichen Forum diffamiert werden....


glaubst du Silent_Hunter....glaubst du wirklich....solche Menschen ziehen sich ein Katzenkostüm im Hochsommer an, umgeben sich mit Anabolika-Proleten und haben Personen in ihrem Freundeskreis, die es offensichtlich laut deiner Aussage fröhnt, eine Toilette zu beschreiben?

In diesem Sinne, gute Nacht....
 
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