Bangkok No Money in Bangkok

Ich bin Ende 1990 in die Arbeitslosigkeit gerutscht und, obwohl Akademiker, keine neue Anstellung gefunden. Eine kleine Erbschaft hat mich dann in die glückliche Lage versetzt, einmal um die Welt zu düsen. In Thailand bin ich hängengeblieben. Trotz ständiger Bewerbungen (1991-1998) habe ich keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen. Selbst Rückläufe meiner Bewerbungsunterlagen war vielen Firmen zuviel. Da ich keine Lust hatte, in D zu versauern, habe ich meine Zeit "sinnvoll" in Thailand verbracht, verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, mich selbstständig zu machen und natürlich dem lockeren Leben in Bangkok gefrönt. Ich hatte mich letztendlich auf Technologie-Transfer im Bereich Umwelttechnologien eingeschossen. Allerdings hat mir die Krise in Südost-Asien 1997 dann einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Erst 1999 ist es mir wieder gelungen, in meinen Beruf einzusteigen.

Ich bin immer für ca. 3 Monate in Thailand geblieben. Dann war meine Wäsche immer dreckig und ich musste zwecks waschen und trocknen mal kurz nach D fliegen.:ironie:
 
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Da hast du eine tolle Erfahrung gemacht, wobei ich vermute dass es damals überhaupt nicht als lustig empfunden hast.
Ein Einblick hinter die Kulissen wird den meisten von uns sicher verwehrt bleiben.

Mir drängt sich eben die Frage auf was mit Dir in ähnlicher Situation in Deutschland geschehen währe (oh jeh)

Es war mit Sicherheit nicht lustig, kein Geld zu haben und als Bittsteller aufzutreten bzw. ein zuvor gemachtes Hilfsangebot eines Freundes anzunehmen. Zu oft habe ich in Deutschland die Erfahrung gemacht, dass zwar oftmals viel versprochen, aber wenig gehalten wird. Von daher habe ich erst einmal eine Hemmschwelle überwinden müssen und das ist mir verdammt schwer gefallen.
 
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