Phnom Penh - gestern und heute

Barnes

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27.10.2016
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Hallo zusammen,

Ich berichte von meiner ersten Reise nach Phnom Penh 1998 und der Rückkehr 2015.
Den Bericht habe ich bereits in einem anderen Forum veröffentlicht.

Nach PP ging es über Umwege. Koh Samui war der Start. Ein scharfer Kontrast damals...

Biman Bangladesch DC 10 FRA-BKK via Dhaka.
Hinten wird geraucht.
Hinten und vorne wird gesoffen.
Gute Stimmung. Gute Leute. Einige sollte ich wieder treffen.
Duty Free sei Dank und bereits gut für den Flug eingedeckt. Sicher ist sicher. Über die Flugsicherheit keine Gedanken gemacht. Kein WWW, kein Flyertalk, keine Horrorstories. Der Preis hatte überzeugt.

Nix Business und Champagner in der Lounge. No have Canon und Rimova.

Dhaka.
Prayer room im Wartebereich. Verschleierte Frauen. Noch nie gesehen. Spannend.

2014 wurde die DC 10 von BB, als letzte im Liniendienst überhaupt, endlich ausgemustert.

Dann weiter von BKK mit der ATR 72 nach Samui. Schön nah am Propeller gesessen. Die Ohren schmerzen. Zum Empfang abends Palmen. Der schönste Flughafen der Welt. Übernachtet im Chaweng Resort. Gibt es heute noch. Bungalow um die 1200 baht mit AC und Röhrenfernseher, dazu ein Himmelbett und eine Terrasse mit Blick ins Grüne.

Madonna singt: a long, long time ago, I can still remember...

Paradise found. Überwältigt.

Am ersten Abend im Liegestuhl unter Palmen von meiner kleinen Flasche Mekong, der Brandung des Golfs von Thailand und dem Jetlag in den Schlaf getragen. Ein Hund weckt mich sanft...

Bin wach. Der Schädel brummt...
 
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...how that music used to make me smile.

Bin mir nicht mehr sicher, aber gab es schon den einen McD auf Samui?
Auf jeden Fall gab es noch Charlies Huts in Chaweng am Strand. Mit Fan!
Man trank Kloster, Chang hatte damals deutlich über 6% und knallte sofort. Im Reagge Pub war immer was los, im Green Mango lief Cassius und später ging man in The Club.

Eine tolle Zeit. Mit der Honda Dream über die Insel. Der Duft des Fahrtwinds. Nachts der Duft des offenen Grills.
Moped. Kein Helm und keine Automatik. Jetski mit Vollgas. Ok, total bekloppt.

LOVE
What is it good for?
Som Tam mit Chicken und wir sammeln zusammen hoi am Strand. LKS? So schnell? (Viel) Zu schnell.

Lamai Bauhaus Pub mit Schaumparty. Danach The Club. Seltsame Leute kennengelernt. Half moon - full moon. Hauptsache Party. Hauptsache voll. Immer schön festhalten, auf dem Moped. Many accident with farrang.

Mumie mit Sonnenbrille. Spaß, Gefühle. Irgendwann ist irgendetwas passiert. Alles wird mir zu viel. Muss fort. Aber wohin?

Wohin? Wohin? Nach México! Hätte Spliff geantwortet. Herzlichen Glückwunsch.

Mir antwortete Amit Gilboa mit seinem Buch für 385Baht bei Asia Books in Chaweng. Sein Titelversprechen waren Guns, Girls and Ganja und das überzeugte mich sofort.

Hat ein paar Umzüge überstanden. Das Buch. Habe es immer noch. WWW gab ja es noch nicht für alle.

Phnom Penh. Gar nicht weit weg auf der Karte, aber trotzdem am Ende der Welt. Das passte mir gut. Ok, wie dahin? Das vertrauensvolle Reisebüro um die Ecke also. Erst nach BKK und dann mit Royal Air Cambodge nach PP. Ticket für PP würde am Don Muang auf mich warten.

You pay now.
No pompen.

Fragt nicht wieviel. Vergessen.

Günstig war es nicht. Mein Vertrauen in das Reisebüro wird belohnt und ich sitze alsbald mit meinem Ticket und einem

FELS
BROCKEN

im Magen im Abflugbereich...

Sorry.
Bilder von damals gibt es nicht.
It's all in my head.
Now.
Right now.
Vielleicht besser so.
Erst 2015 gibt pictures made with IPhone. Later.

Kurzer Zeitsprung.

A step to the left.

2015

Don Muang. Air Asia Flug nach PP. Khao San Pärchen, Neckermann Pärchen, Frauen allein in Gruppen. Touris.

ICH

And a step to the right.

1998

Viele Asiaten, kaum Ausländer. Eine deutsche Familie mit Kind. Wichtig. Botschaft?
Ein junger Engländer. Noch weniger Ahnung als ich, aber dafür viel entspannter. Cool. Wäre ich auch gerne, aber ich suchte doch das Abenteuer.
Welches Hotel er nehme? Wisse er nicht, er lasse sich irgendwohin fahren. Gut, wir fahren also nicht zusammen. Flug wird aufgerufen. Los geht's nach Phnom Penh. Ziel Sofitel Cambodiana...

Was wusste ich von Kambodscha?

Die letzten roten Khmer, irgendwo im Grenzgebiet zu Thailand hatten sich ergeben. Ein paar Jahre zuvor hatten sie noch

1
2
3...

Backpacker gemeuchelt. Die waren im Zug unterwegs gewesen. Nach nirgendwo.

Wahlen hatten stattgefunden. UNTAC sorgte für Sicherheit und ließ es sich Nachts im Martini gutgehen.
PP sei tagsüber ungefährlich, Nachts solle man dunkle und unbelebte Straße meiden. Hatte ich im Reiseführer gelesen. Ach so.

Der Flug war völlig unspektakulär. Angekommen verabschiedete ich mich von dem Engländer, der ein Mopedtaxi nahm. Ich war beeindruckt. Wir wollten uns abends im FCC treffen, von der Kneipe hatten wir beide gehört.

Ein weißer Toyota Crown brachte mich dann für ein paar US$ zum Hotel...
 
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Die Ankunft war beeindruckend. Was mag das kosten? Ich hatte noch ein paar Alternativen, sollte mein Budget nicht reichen. 100US$ mit Riverview und BF pro Nacht. Ok, für 3 Nächte.

Zimmer top, Blick auf den Mekong, cool und ein Casinoschiff am Ufer, cooler. Erstmal Hotelbesichtigung.
Vor dem Casinoschiff dann ein Warnschild, welches den Eintritt mit Waffen, Sprengstoff und Handgranaten untersagte. Konnnte mich also sicher fühlen. Später, hatte ja eine Verabredung.

Laut Stadtplan war das FCC gar nicht sonweit weg. Immer am Fluss entlang. Es wurde aber bereits dunkel. Mutig und Moped? Am Hotel selber warteten nur Taxis.
Ich hatte auch gelesen, man solle dem Mopedfahrer nie sagen, wann man abreise. Hm, würde das den sicheren Tod herauszögern können?

Also Taxi. In 5 Minuten war ich da.

Das FCC, der Foreign Correspondents Club, liegt vis a vis vom Mekong. Von der ersten Etage aus hat man vom offenen Balkon einen schönen Blick auf den Fluss. Deckenventilatoren surren leise.

"Saigon... shit. I am still only in Saigon. Every time I think I am gonna wake up back in the jungle".

Eine lange geschwungene Bar aus dunklem Holz. Schwarz weiß Fotos an beigen Wänden. So hatte ich es mir vorgestellt.
Hier sollen sich immer die Korrespondeten treffen. Scholl-Latour oder Hetkämper waren nicht da, aber der Engländer, vertieft in ein Gespräch. Ein weiterer Deutscher. Kannte sich aus. Die Diskussion über die politische Lage überforderte mich dann doch. Hun Sen hatte ich noch nie gehört.

Ein paar Bier später, es war gegen 21:00, kam der Vorschlag ins Martini zufahren. Sei ein cooler Ort.
Ok, klar. Hatte ich auch gelesen.
Mit dem Moped, OK?? Man solle sich den Moped Fahrer merken und immer den gleichen nehmen. Unten standen ungefähr 100 und sahen alle gleich aus. Wie soll das gehen? Und wäre es nicht sinnvoller das Risiko zu streuen? Vielleicht wollen mich nicht alle meucheln. Ich glaube, man sah mir die Bedenken an.
Also mit dem Deutschen und Fahrer zusammen aufs Moped.
Aber bitte keine dunklen Straßen zum Martini nehmen...

Der Duft des Fahrtwinds?
Nicht hier. Nicht wie auf Samui. Hatte man die Uferpromenade und die Brise des Flusses verlassen, raubte einem der Gestank des alten Mülls den Atem. Nicht zu beschreiben. Die Müllabfuhr war überfällig.
Zudem wusste ich nicht so recht, wie ich mich zu dritt auf dem Moped festhalten sollte.

Die Straßen waren auch noch dunkler und leerer als befürchtet. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir endlich an einem Parkplatz voller Mopeds, Tuk Tuks und Pkw zum halten.
Das sollte nun das Martini sein? Von außen eher eine Lagerhalle. Jedenfalls wartete davor eine undefinierbare Menschenmenge.
Der Eingang war schnell gefunden, immer der Musik hinterher.

Dann
geschah
es.
 
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SIE

war plötzlich da. Lief auf auf mich zu, umarmte und küsste mich und war einfach wunderschön. Wir blieben bis zum nächsten Morgen zusammen.
Ich habe ihren Namen vergessen, was ich noch heute bereue. Den Moment aber, vergesse ich nie. Ich traf sie auch die nächste Nacht bis zum nächsten Morgen.

Das Martini war ein Ort, den ich mochte. Das kalte Bier in der Hand. Pizza. Musik, tanzende Körper. Niederlagen beim Pool. Die Nackenmassage des Toilettenboys irritierte, störte aber dann auch nicht weiter.

Ins Sharkies hatte ich irgendwann reingeschaut. Mehr interessierte mich nicht. Ich hatte ja SIE und SIE passte auf mich auf.

Ein anderer Tag. Die Welt vom FCC Balkon.

Bettler ohne Beine hasteten, auf Krücken gestützt über die Promenade.

Eine Mutter mit Kind-sie waren beide sehr dünn-blieb mitten auf dem Boulevard stehen und kniete sich hin. Sie hielt den Kopf tief gesenkt, fast berührte sie den Boden. Ihre Hände waren über die Stirn zusammengelegt, es war eine sompiah, eine Geste des Bittens.

Die weißen Toyota Landcruiser vom Roten Kreuz, von der UNO und von Medecins sans Frontieres fuhren langsam und vorsichtig um sie herum.
In den Autos, so war zu sehen, saßen blonde Mittvierzigerinnen, deren neuer Lebensinhalt es nun war zu helfen, und die, zwei Scheidungen hinter sich, aber immer noch orangefarbenen Lippenstift tragend, dazu nach nach PP gekommen waren. Morgens traf ich sie alle traurig, aber geschäftig im Sofitel zum Frühstück mit Lachs und Croissant.

In einem anderen Moment war es eine Karawane schwarzer, funkelnder Limousinen. Blickdichte Fester verhinderten jeden Blick nach innen.

Eine junge Frau mit übergroßer Sonnenbrille zog sich andächtig weisse Stulpenhandschuhe zum Schutz vor der Sonne über und bestieg ihr Moped. Trotz aller Verkleidung bestand kein Zweifel an ihrer Schönheit.

Fiktion oder Wirklichkeit? Die Grenzen verschwammen. Ich bestellte noch ein Bier.
 
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Anhang anzeigen IMG_2559.jpg Und Gleich kommt ein Teaser.
TEASER
Ein Lichtbild.
Kann text-und kopflastige Beiträge auflockern. Habe ich gelernt.
3
2
1
Hier.
 
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Sogar mit einem
Menschen aus Indien.
Schaut hin!
Der
Mensch mit der roten Mütze. In Phnom Penh.
Über
Menschen aus Indien regen sich
Menschen aus Foren oft auf.

Lustig?
Nein, macht mich eher traurig.
Trauer.
Muss ich also schwarz tragen, wie die

Menschen aus Thailand?
Oder die Farrang in Thailand, die meinen es müssen zu müssen?

Habe irgendwo gelesen, ein Thailänder habe sich ein rotes TShirt angezogen mit der Aufschrift: this shirt is black.
Habe vergessen, wo ich das gelesen habe.
3 Bier am Tag sind zu viel. Soll die Gedächtnisleistung beeinträchtigen.

Hm, ist vielleicht er auch gar kein Inder. Und hat nur eine rote Mütze auf.
Mensch auf dem Lichtbild.

Dann hätten wir uns den Teaser sparen können.
Aber er ist smart. Und hat eine Mütze auf. Und ein weißes Thirt.
Lustig.

Geht später weiter mit Phnom Penh.
Ende mit off topic.
 
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Anhang anzeigen IMG_2319.jpg Kommt, wir stoßen an.
Bild Bier.
Gelogen, nicht PP.
Nenne den Bericht jetzt

Saufi, Saufi in Siem Reap

Kann noch eins. Waren erst 3.
Kleine.

Geht später weiter.
Mit PP...
 
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Danke für alle Likes und Kommentare, sei es positiv oder negativ.
 
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Der letzte Tag.

Das Touristenprogram war bald abgearbeitet:

Palast,
Wat,
Markthalle,
Russenmarkt,
Toul Sleng,
Killing Fields.

In dieser Reihenfolge an einem Tag ist es der beste Weg in die Depression. Aber das Kambodscha eine traurige Geschichte mit sich trug, wusste ich.

Gegengift.

Fröhliche Pizza brauchte ich nicht, Alkohol reichte mir völlig, um fröhlich zu werden.

Mit einer AK47 auf Tiere zu schießen interessierte mich auch nicht. Ein Jahr Bundeswehr hatte mich meine männliche militärische Ader ausleben lassen. Das G3 hatte immer Ladehemmungen gehabt, mein Krieg wäre schnell beendet gewesen. Gut so.
Waffen reinigen war mein Albtraum und an so machen nasskalten, einsamen Novemberabenden schmerzt mich manchmal noch immer die rechte Schulter vom Rückstoß der Panzerfaust.

Verdammt,
wie jetzt.
A
B
C
Pflaster alle.

Mein Lieblingsmopedfahrer hatte schließlich eine Idee, was noch zu erkunden sei. Ohne Erwartungen ließ ich mich mit dem Moped an einen Ort 11 km entfernt von PP fahren. Ich kam verstört zurück.

"I have seen horrors, horrors that you have seen. It is impossible for words to describe what is necessary to those who do not know what horror means.
Ich habe das Grauen gesehen, das Grauen, das auch Sie gesehen haben. Es ist unmöglich mit Worten zu beschreiben was notwendig wäre für jene, die nicht wissen, was Grauen bedeutet."

Hatte ich mich dort gesehen? Too much.

"Tell me, baby, what's my name?
Tell me, honey, baby guess my name
Tell me, baby, what's my name?
I'll ya one time you're to blame"

Ich ließ mich ins Hotel zurückfahren. Die Minibar war voll, so wie ich bald auch. Nein, ich war anders. Not same same, different.

Der Alkohol überzeugte mich schließlich.
Und der Blick auf den Mekong. Der Fluss war breit und träge, darüber hingen am blauen Himmel fette Wolken. Erhaben und ewig, alles gesehen und alle Antworten.
Die Farbe des Himmels wechselte bald, es wurde schlagartig dunkel, wie immer in den Tropen. Es wird Regen geben.

Das Casinoboot.

Da war doch noch etwas. Waffen und Sprengstoff hatte ich gerade auch nicht mehr dabei, es konnte also sofort losgehen...

Gut beschwingt. Johnny Walker war mein bester Freund.
Verabredung im Martini? Meine Blume aus Saigon. Lege den Gedanken schwer beiseite. Es gelingt. Jetzt schnell handeln. Kein Zittern, kein Zögern.
Ein Blick in den Spiegel überzeugt. Die Prüfung der Eigenwahrnehmung - dank "Selfie" - sollte mich erst Jahre später verunsichern. Ein frisches und gebügeltes Hemd hatte ich noch. Kann losgehen.

Den Aufzug aus der 5ten Etage genommen, durch die Lobby an der Massage vorbei. Müsste ich auch noch probieren.

Der Gang nach draußen in Richtung Fluss. Die dicke, schwere Wärme der Nacht umfängt mich. Es war jetzt kurz vor Mitternacht, als ich das NAGA betrat. Das Innere der Schlange.

Teppich und Plüsch.
Gold und Jade.
Arm und Reich.
Jung und Alt.
Schön und Hässlich.
Hell und Dunkel.
Gut und Böse.

Dickbäuchige Asiaten mit uralten Augen in glänzenden, schwarzen Anzügen schmücken sich mit den jungen wunderschönen Begleiterinnen dieser Nacht. Oder war es umgekehrt?

Es ist so kalt hier.

Jahre später sollte ich das Casino des Hotel Lisboa in Macao betreten und mich erinnert fühlen. Dort laufen die wunderschönen Damen auf dem race track im basement um ihr Leben und das ihrer Familien.

Schnell ein Bier und eine Zigarette. Die Hände müssen beschäftigt werden. Keep on moving. Ich verbrachte meine Zeit mit staunen.

Casino Hohensyburg? Well no, not quite. Not even close.

Roulette, Black Jack, Mahjong. Ich spielte nicht.
Cannot. Kann nur Automat.
Seltsame Durchsagen im Lautsprecher, die ich nicht verstand. Gespräche, Worte, Schreie, Musik. Der Duft von schwerem Parfüm.
Selbst meine Zigaretten der Marke Alain Delon gaben mir nicht das Gefühl, dazu zu gehören. 4 Bier später bekam ich noch gerade mit, dass es genug war. Zeit zu gehen.

Die
Schlan-
ge
spuckt
mich
aus
.
.
.
.
Schlafen. Very Longtime.

Den letzen Vormittag verbringe ich mit schwarzem Kaffee, Frühstück und der Phnom Penh Post in einem Riverside Café.
Der Himmel ist hell, blau und wolkenlos. Ein leichter Wind geht. Rikschas fahren eilig an mir vorbei. Den Bettler grüße ich freundlich. Er lächelt mich zahnlos, eine Alain Delon Zigarette lässig im Mundwinkel an und wünscht mir auf französisch einen schönen Tag.

Es geht mir gut. Ich bin zufrieden und es wird die Zeit kommen, zurückzukehren.

Mein RAMONA Koffer ist gepackt.

"you can checkout any time you like, but you can never leave".

Geht später weiter.
 
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Anhang anzeigen IMG_2443.jpg 2015

Flughafen Don Muang. Bangkok. Thailand. Abflughallen.

Der Mann tanzt

einsam.

Von einem Bein auf das andere.

Seine Füße stecken in bunten Turnschuhen der Marke NB. Nicht die Sorte, welche im Jahr 2015 Jahren hip waren, sondern jene, mit denen man wahrscheinlich richtig rennen kann.
Die Jeans ist weit über die Hüfte gezogen und verkürzt den dicken Oberkörper enorm.
In die Hose gesteckt ist ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Good Morning Vietnam“. Die Brille mit Metallgestell, die Gläser wirken graubraun und schmierig. Ein glatt rasiertes Gesicht, gekrönt von einer Nike Kappe.
Seine Tanzfläche wird begrenzt durch die Länge das Kabel seines Smartphones, welches er zum Laden in die einzige Steckdose weit und breit gesteckt hat.

Der Flug möchte jetzt bitte bald aufgerufen werden. Mein drittes kleines Heineken ist leer. In die Verkäuferin habe ich mich verliebt.

Mal wieder.
 
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