Rente, Infos, Ideen, Glaskugel, Gedanken

Herbst der Reformen
Das Problem ist gelöst 👍🏼
Wem die Rente nicht reicht, der braucht nicht länger in Pattaya herumgammeln sondern kann mit 70 jetzt steuerfrei weiterarbeiten 🎉

Wird nach meiner Einschätzung dem Möbelpacker oder Maurer mit niedriger Rente nicht weiterhelfen.
Dafür können sich Sesselfurzer (wie ich) im Alter steuerfrei etwas dazuverdienen.
 
Das Problem ist gelöst 👍🏼
Wem die Rente nicht reicht, der braucht nicht länger in Pattaya herumgammeln sondern kann mit 70 jetzt steuerfrei weiterarbeiten 🎉

Wird nach meiner Einschätzung dem Möbelpacker oder Maurer mit niedriger Rente nicht weiterhelfen.
Dafür können sich Sesselfurzer (wie ich) im Alter steuerfrei etwas dazuverdienen.
Nicht, dass jetzt der Eine oder Andere Frührentner Frust schiebt,
weil er nun doch erst mit den o.g. „70 Jahren“ bedingt steuerfrei etwas dazuverdienen darf.
Korrekt wäre - meines Wissens - dass die 2000 €/mtl. ab erreichen der Regelaltersgrenze
steuerfrei sind. Diese liegt (je nach Geburtsjahrgang und sog. Versicherungsjahren)
aktuell bei ca. 64-65 Jahren und steigt - Stand heute - bis 2029 auf 67 Jahren.

Also, alles halb so schlimm :hehe:
 
Also, alles halb so schlimm :hehe:
… es sind doch sowieso bis jetzt alles nur Wolkenschlösser.
Beschlossen ist noch überhaupt nichts. Ob das jemals ein Gesetz wird ist auch nicht klar, das einzige, was wohl sicher SCHEINT ist, dass die nach 1965 geborenen länger als bis 67 arbeiten müssen.
Aber auch da fließt noch viel Wasser den Rhein herunter bis dies geklärt ist und in welchem Jahr der „Herbst der Reformen“ stattfindet, das weiß auch noch keiner!
 
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Wolkanschlösser, naja. Wenn es der Regierung ernst ist werden die schon Gas geben müssen.
Schließlich soll das mit den 2000 € steuerfrei ab Januar 2026 gelten.
Mit dem anpassen des Renteneintrittalters haben die dagegen noch etwas Zeit.
 
hier aktuelle 2026- Einzelheiten zur Behandlung vor allem von Auslands- Renten etc.:

 
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Ich bin Mitte 40. Habe jetzt nicht 80.000 € auf die hohen Kante


Ich habe eine gute Möglichkeit gefunden, zu einer guten Rendite


Bis jetzt habe ich damit in zwei Jahren 20 bis 35 % Gewinn gemacht.


Ich suche mir bestimmte uhrenmodelle aus. Von Sinn, Seiko die sind ein bisschen höherpreisig und nach zwei Jahren verkaufe ich sie wieder mit Gewinn.


Von crypto habe ich keine Ahnung Aktien genauso wenig. So bekomme ich mehr als auf jedem bankkonto an Zinsen
 
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Jetzt kommt endlich die lang ersehnte Rentenreform, die die strukturellen Probleme des Generationenvertrages beseitigt!

Nein, nur Spaß. Das passiert natürlich nicht.

Stattdessen ein Schneeballsystem, bei dem neue Beitragszahler (Mini-Jobber, Selbständige, etc.) ins System geholt werden sollen. Das führt kurzfristig zu höheren Einnahmen, um die jetzt fälligen Renten zu zahlen, aber langfristig zu noch höheren Zahlungsverpflichtungen.
Das Problem wird also nicht gelöst, sondern verschlimmert und noch ein paar Jahre in die Zukunft verschoben.

Auch die eigentlich gute Idee mit der kapitalgedeckten Komponente ist eine Mogelpackung, weil sie nicht Teile des bestehenden Systems ersetzt, sondern unter Verursachung zusätzlicher Lohnnebenkosten oben drauf gepackt wird. Noch dazu landet das Geld in einem Gemeinschaftstopf, der der Manipulation durch die Regierung ausgeliefert ist, anstatt in einem individuellen Sparplan (wie der 401(k) in USA oder die 3. Säule in der Schweiz).
 
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Jetzt kommt endlich die lang ersehnte Rentenreform, die die strukturellen Probleme des Generationenvertrages beseitigt!

Nein, nur Spaß. Das passiert natürlich nicht.

Stattdessen ein Schneeballsystem, bei dem neue Beitragszahler (Mini-Jobber, Selbständige, etc.) ins System geholt werden sollen. Das führt kurzfristig zu höheren Einnahmen, um die jetzt fälligen Renten zu zahlen, aber langfristig zu noch höheren Zahlungsverpflichtungen.
Das Problem wird also nicht gelöst, sondern verschlimmert und noch ein paar Jahre in die Zukunft verschoben.

Auch die eigentlich gute Idee mit der kapitalgedeckten Komponente ist eine Mogelpackung, weil sie nicht Teile des bestehenden Systems ersetzt, sondern unter Verursachung zusätzlicher Lohnnebenkosten oben drauf gepackt wird. Noch dazu landet das Geld in einem Gemeinschaftstopf, der der Manipulation durch die Regierung ausgeliefert ist, anstatt in einem individuellen Sparplan (wie der 401(k) in USA oder die 3. Säule in der Schweiz).
Ich glaube, die Reform verschafft eher Zeit, als dass sie das Problem endgültig löst. Das demografische Verhältnis bleibt bestehen: Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Rentner finanzieren.

Die eigentliche Frage ist doch: Welche realistische Alternative gibt es? Beiträge erhöhen, Renten senken, länger arbeiten oder mehr Kapitaldeckung? Irgendeinen Kompromiss wird es am Ende wohl brauchen.
 
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Tatsächlich dürfte das Rentensystem durch die Minijobs unter dem Strich subventioniert werden. Dies insofern, als für jeden Minijob vom Arbeitgeber 15% vom Lohn in die DRV eingezahlt werden, jedoch dem Arbeitnehmer nur dann daraus Ansprüche entstehen, wenn er selbst freiwillig 3,6% dazu zahlt bzw. sich vom Lohn abziehen lässt. Viele Minijobber machen ja offensichtlich Gebrauch von ihrem Recht, sich von der Beitragszahlung befreien zu lassen.
Offenbar hofft der Gesetzgeber, dass es nach Abschaffung der Minijobs dann einen richtigen Push bei den voll sozialversicherungspflichtigen Jobs gibt. Das sehe ich aber nicht, insbesondere nicht im Niedriglohnbereich wie Gastronomie und ähnliche Dienstleister.
 
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Ich glaube, die Reform verschafft eher Zeit, als dass sie das Problem endgültig löst. Das demografische Verhältnis bleibt bestehen: Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Rentner finanzieren.

Die eigentliche Frage ist doch: Welche realistische Alternative gibt es? Beiträge erhöhen, Renten senken, länger arbeiten oder mehr Kapitaldeckung? Irgendeinen Kompromiss wird es am Ende wohl brauchen.
Zunächst einmal müsste man die nicht durch Beiträge gedeckten (versicherungsfremden) Leistungen aus der Rente herausnehmen. Das sind schon über 120 Mrd. pro Jahr.

Dann müsste man sich ehrlich machen und die Rente soweit kürzen, dass sie langfristig aus den Rentenbeiträgen finanzierbar ist.

Oder alternativ könnte man die Rentenlücke zusammen mit den versicherungsfremden Leistungen komplett aus dem Bundeshaushalt finanzieren. Indem man einen mindestens gleich hohen Beitrag an Subventionen, Geldern die ins Ausland abfließen, NGO-Finanzierung, etc., einspart.

Einnahmen, um das Rentenniveau zu halten, sind im Grunde genug da. Ich sehe da enormen Spielraum im Bundeshaushalt.

Das sehe ich aber nicht, insbesondere nicht im Niedriglohnbereich wie Gastronomie und ähnliche Dienstleister.
Wir haben ja hier Gastronomen unter den Membern. Die können uns mal erzählen, wo und zu welchen Preisen wir künftig ohne Minijobber essen gehen sollen.
 
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