KingPing
V.I.P
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Ich nutzte die Zeit im Hotel für etwas Körperpflege, rasierte mich und telefonierte mit Joy, erzählte ihr von dem Verhalten, das Mem an den Tag legte. Ich surfte noch etwas im Internet und wartete geduldig bis es 21 Uhr war. Mem kam nicht um 21 Uhr und auch nicht um 22 Uhr. Ich schätzte ihr Verhalten nicht und war wütend und enttäuscht zugleich. Ich hatte versucht sie telefonisch zu erreichen. Aber mal war nur ihre Mailbox dran und mal gab es überhaupt keine Verbindung. Der Zeiger rückte mittlerweile auf 23 Uhr vor und ich war mittlerweile richtig wütend, kam mir vor wie ein gereizter Tiger im Käfig. Es war die vorletzte freie Nacht für mich in Thailand. Ich hatte zu Gunsten von Mem und in Vorfreude auf einen gemeinsamen Abend mit ihr einem Tag mit Joy geopfert. Und was machte sie? Sie versetzte mich ohne mit der Wimper zu zucken. Ich hatte das Hotel kurz vor 23 Uhr verlassen und schlenderte ziellos die Sukhumvit in Richtung Phrom Phong entlang. Ich spielte mit dem Gedanken, einfach mit einem der letzten Busse nach Pattaya zurückzufahren, einfach zurück in Joys Arme, eine letzte Nacht und einen weiteren, halben Tag mit ihr zu verbringen. Sollte Mem doch bleiben, wo der Pfeffer wächst. Ihr manchmal egoistisches Verhalten hat mich schon öfters mehr als nur wütend gemacht. Andrerseits mochte sie einen Grund haben, weshalb sie mich nicht anrief. Ich wusste es nicht, war aber auch zu wütend und emotional, meine Gedanken ob dieses Verhaltens von Mem in sachliche Bahnen zu lenken. Wieder einmal wurde mir schmerzlich bewusst, wie verletzlich man sich machte, wenn man seine Gefühle offenbarte. Und ich war verletzt, ich hatte verzichtet zu Gunsten von Mem und nun wurde ich mit Füßen getreten.
Das Klingeln meines Fones riss mich aus meinen Gedanken. Ich schaute auf das Display und sah, dass Mem mich anrief. Die Uhr zeigte mittlerweile 23:30. Ich sah mich um, musste mich kurz orientieren. Ich war bereits an der Station Ekamei. Ich bin mehr unbewusst als bewusst in Phrom Phon in den SkyTrain gestiegen und habe mich auf dem Weg nach Ekamei. gemacht. Ich überlegte kurz, das Gespräch ganz einfach abzulehnen, aber letztendlich siegte die Vernunft in mir. Bevor ich Mem für ihr Verhalten verurteilte, sollte sie die Gelegenheit bekommen und sich erklären. Ich war sehr kurz angebunden.
„Hi.“
„Puchong, where are you?“
„Ekamei.“
„What you do in Ekamei?“
„Up to me. Where do you stay now?“
„I stay in Honey House.“
„Why didn´t you call me? I waited long time for you. I don´t like that!“
Ich wurde zusehends wütender.
„I stay with my friend in Restaurant from Hotel. I want to call you but I not have net.“
Na toll, wenn ich jemanden telefonisch erreichen will, dann mache ich das auch. Es wäre wohl das Einfachste gewesen, mal eben in einen Bereich zu gehen, in dem ein Netz vorhanden war. Ich hatte tatsächlich mehrere Textnachrichten von Mem bekommen. Es ist ein Service der Telefongesellschaften in Thailand, dem Anrufenden bei Nichterreichbarkeit seines Gesprächspartners eine kurze SMS zu senden, sobald er wieder mit einem Netz verbunden war. Von daher war ihre Erklärung schlüssig, allerdings für mich nicht akzeptabel, nicht mal ernsthaft den Versuch unternommen zu haben, mich zu erreichen und mich vorab zu informieren. Ich hasste nichts mehr, als in Ungewissheit zu verharren und mich der Willkür eines egoistischen Mädchens zu beugen. Gut, ich hätte etwas untenehmen können, war ja wohl schon unbewusst in Richtung Pattaya unterwegs. Ob ich tatsächlich gefahren wäre, vermochte ich für mich selbst zu beantworten. Meine Familie war mir näher als irgendeine andere Person und von daher wäre auch Joy nur eine Alternative gewesen, zu der ich mehr aus Trotz und Wut als aus einem anderen Grund Zuflucht genommen hätte. „I come back now.“ Eine Antwort wartete ich nicht ab und legte auf. Ich fuhr die beiden Stationen bis Phrom Phong zurück und schlenderte ohne Eile zurück ins Hotel. Ich betrat das Zimmer mit einem Gesicht, das nichts Gutes versprach und fand Mem im Bett liegend vor. Zu sagen, ich wäre würde stocksauer sein, wäre in diesem Moment eine glatte Untertreibung gewesen.
„You know before that you want to meet your friend!“ Sie reagierte nicht auf meine Feststellung. „I don´t like that you not talk about things like that before. I have only two nights and after tomorrow I must leave Bangkok at 5 o’clock to go for the airport. I decided to go with you to Bangkok to go out with you, dining, shopping a bit on Sukhumvit Road and maybe later into Insomnia. I want to spend time with you and I had to made a decision between you and Joy. And I want to spend time with you because I love you and you are my family too. And what did you do? You kick my feelings, you disappointed me. You can not tell me that you didn´t have the possibility to look for net connectivity and call me. Sorry, I don´t like your behaviour. It is not the first time that you did this.“ Während der ganzen Zeit fixierte ich sie mit meinem Blick und mit einer gewissen Zufriedenheit nahm ich ihre innere Reaktion auf, die sich in ihren Augen wiederspiegelte. Unsicherheit und wohl Erschrecken über meine heftige Reaktion zeichneten sich dort ab. Wurde ihr langsam bewusst, was ihr Verhalten ausgelöst hatte? Ohne ihre Reaktion abzuwarten drehte ich mich um und verließ das Hotelzimmer.
Das Klingeln meines Fones riss mich aus meinen Gedanken. Ich schaute auf das Display und sah, dass Mem mich anrief. Die Uhr zeigte mittlerweile 23:30. Ich sah mich um, musste mich kurz orientieren. Ich war bereits an der Station Ekamei. Ich bin mehr unbewusst als bewusst in Phrom Phon in den SkyTrain gestiegen und habe mich auf dem Weg nach Ekamei. gemacht. Ich überlegte kurz, das Gespräch ganz einfach abzulehnen, aber letztendlich siegte die Vernunft in mir. Bevor ich Mem für ihr Verhalten verurteilte, sollte sie die Gelegenheit bekommen und sich erklären. Ich war sehr kurz angebunden.
„Hi.“
„Puchong, where are you?“
„Ekamei.“
„What you do in Ekamei?“
„Up to me. Where do you stay now?“
„I stay in Honey House.“
„Why didn´t you call me? I waited long time for you. I don´t like that!“
Ich wurde zusehends wütender.
„I stay with my friend in Restaurant from Hotel. I want to call you but I not have net.“
Na toll, wenn ich jemanden telefonisch erreichen will, dann mache ich das auch. Es wäre wohl das Einfachste gewesen, mal eben in einen Bereich zu gehen, in dem ein Netz vorhanden war. Ich hatte tatsächlich mehrere Textnachrichten von Mem bekommen. Es ist ein Service der Telefongesellschaften in Thailand, dem Anrufenden bei Nichterreichbarkeit seines Gesprächspartners eine kurze SMS zu senden, sobald er wieder mit einem Netz verbunden war. Von daher war ihre Erklärung schlüssig, allerdings für mich nicht akzeptabel, nicht mal ernsthaft den Versuch unternommen zu haben, mich zu erreichen und mich vorab zu informieren. Ich hasste nichts mehr, als in Ungewissheit zu verharren und mich der Willkür eines egoistischen Mädchens zu beugen. Gut, ich hätte etwas untenehmen können, war ja wohl schon unbewusst in Richtung Pattaya unterwegs. Ob ich tatsächlich gefahren wäre, vermochte ich für mich selbst zu beantworten. Meine Familie war mir näher als irgendeine andere Person und von daher wäre auch Joy nur eine Alternative gewesen, zu der ich mehr aus Trotz und Wut als aus einem anderen Grund Zuflucht genommen hätte. „I come back now.“ Eine Antwort wartete ich nicht ab und legte auf. Ich fuhr die beiden Stationen bis Phrom Phong zurück und schlenderte ohne Eile zurück ins Hotel. Ich betrat das Zimmer mit einem Gesicht, das nichts Gutes versprach und fand Mem im Bett liegend vor. Zu sagen, ich wäre würde stocksauer sein, wäre in diesem Moment eine glatte Untertreibung gewesen.
„You know before that you want to meet your friend!“ Sie reagierte nicht auf meine Feststellung. „I don´t like that you not talk about things like that before. I have only two nights and after tomorrow I must leave Bangkok at 5 o’clock to go for the airport. I decided to go with you to Bangkok to go out with you, dining, shopping a bit on Sukhumvit Road and maybe later into Insomnia. I want to spend time with you and I had to made a decision between you and Joy. And I want to spend time with you because I love you and you are my family too. And what did you do? You kick my feelings, you disappointed me. You can not tell me that you didn´t have the possibility to look for net connectivity and call me. Sorry, I don´t like your behaviour. It is not the first time that you did this.“ Während der ganzen Zeit fixierte ich sie mit meinem Blick und mit einer gewissen Zufriedenheit nahm ich ihre innere Reaktion auf, die sich in ihren Augen wiederspiegelte. Unsicherheit und wohl Erschrecken über meine heftige Reaktion zeichneten sich dort ab. Wurde ihr langsam bewusst, was ihr Verhalten ausgelöst hatte? Ohne ihre Reaktion abzuwarten drehte ich mich um und verließ das Hotelzimmer.