Thailand Solo für KingPing, 3 Wochen in Thailand

Wir spazierten entlang der Sukhumvit bis zur Soi 7, kehrten im Beer Garden ein, suchten uns einen freien Tisch und bestellten uns eine Kleinigkeit zu essen. Obwohl ich mit Mem in attraktiver, weiblicher Begleitung war, spürte ich, wie einige der anwesenden Mädchen immer wieder versuchten, Blickkontakt herzustellen. Ich nahm es amüsiert war, störte mich aber nicht weiter daran.
Eigentlich war der Beer Garden nicht so mein Revier wenn ich in Bangkok war. Wie auch in Pattaya bevorzugte ich die kleinen Massagesalons in den Sois entlang der Sukhumvit. Aber gerne erinnerte ich mich noch an Geow, die ich zum Jahreswechsel 1999/2000 hier kennengelernt hatte.

Klein war sie, zierlich und mit einem verschmitzten Lächeln, das mich damals sofort fesselte und mich neben sie Platz nehmen lies. Wir wurden uns recht schnell einig und sie folgte mir in mein kleines, einfaches Guest House in der Soi Sri Bhumphen in der Nähe vom Lumpini Tower. Ich war auf der Suche nach einer Begleitung für einen Kurzurlaub auf Koh Chang, offenbarte ihr nach einer äußerst befriedigenden Nacht meinen Wunsch und merkte, wie sie rumdruckste. Ich ermunterte Geow, zu sprechen. Dann erzählte sie mir ihre kleine Story. Sie war bereits mit einem Amerikaner liiert und eröffnete mir, dass sie ihn demnächst heiraten würde. Er wollte in zwei Wochen nach Thailand kommen. Sie würden heiraten und sie würde anschließend mit ihm in die Staaten fliegen. Ich wusste um die Geschichten, die die Ladies häufig erzählen. Manchmal waren es die reinsten Ammenmärchen, häufig ein Mix aus Fantasie und Wahrheit, aber oftmals auch tatsächlich die Wahrheit. Und bei ihr hatte ich das Gefühl, dass sie die Wahrheit erzählen würde. Sie sagte, sie könne nicht weg, weil sie jeden Abend mit ihm telefonieren würde. Okay, das war erst mal kein Argument, nicht mitzufahren, denn mit einem Mobiltelefon war man ja überall erreichbar und es war schier unmöglich, beim Gespräch festzustellen, wo sich sein gegenüber gerade aufhielt. Aber hier lag es scheinbar etwas anders, denn wie sie mir erzählte, führten sie die Gespräche über einen Festnetzanschluss im Shop neben ihrem Apartment. Nun gut, es lag mir eigentlich fern, das zu kontrollieren. Aber ich war erstaunt, als sie mir anbot, mir die Papiere für ihre bevorstehende Hochzeit zu zeigen und um meine Anwesenheit während des nächsten Telefonates bat. Nun war es doch an mir, etwas erstaunt zu sein. Das entsprach nun mal gar nicht dem normalen Verhalten eines Working Girls. Aber gut, ich willigte ein. Ich hatte ein gutes Gefühl für sie und hoffte doch noch, eine Möglichkeit zu finden, Geow zu überreden, mit mir nach Koh Chang zu fahren. Aber erst einmal war es an der Zeit, Geow zu genießen, denn es war ein Genuss. Geow war eine Meisterin der französischen Kunst, dazu noch eine, die es genoss, einen Schwanz mit dem Mund zu liebkosen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück nahmen wir uns ein Taxi. Ich habe mir den Weg nicht so genau gemerkt. Ihr kleines Apartment lag am Klong, der zwischen der Sukhumvit und der Phetchburi Road entlang führte. Sie bat mich, in dem kleinen Restaurant Platz zu nehmen. Ich bestellte mir ein Bier und wartete auf sie. Ich fragte erst gar nicht, ob ich sie nicht nach oben begleiten könne. Sie hatte es mir nicht angeboten und würde ihren Grund dafür haben. Manche Mädchen schämen sich einfach, einem Farang zu zeigen, unter welch einfachen Umständen sie bisweilen leben. Nur wenige Minuten später kam sie wieder, hatte eine Mappe auf den Tisch gelegt, die sie auch sofort öffnete. Sie zeigte mir die Unterlagen für die bevorstehende Heirat. Ich war verwundert über den Umstand, dass sie mir das alles zeigen wollte. Es kommt nicht allzu häufig vor, dass ein Mädchen einem Farang belegbar beweisen wollte, dass sie die Wahrheit sprach. Ich nahm ihr Verhalten einfach an. Ich fragte Geow, wann ihr Verlobter immer anrufen würde. Sie blickte auf ihre Uhr und meinte, dass wir noch etwa 3 Stunden warten müssten. Drei Stunden waren eine lange Zeit. Zurück ins Guest House zu fahren würde sich nicht lohnen. Nicht dass die Entfernung zu groß gewesen wäre, nein, es war der alltägliche Wahnsinn des Straßenverkehrs in Bangkok. Wir beschlossen, nur bis zur Sukhumvit zu fahren, dort ein wenig zu bummeln, etwas zu essen und anschließend zu ihrem Apartment zurückzukehren.

Mir wurde jetzt erst richtig bewusst, dass Geow wie ganz selbstverständlich bei mir geblieben ist. Übliches Verhalten der Mädchen nach einer solchen Nacht war, dass sie sich früh morgens verabschiedeten oder häufig auch noch bis nach dem Frühstück blieben. Aber Geow verhielt sich fast schon wie meine feste Freundin. Aber irgendwie entsprach das auch dem Genuss den sie mir in der Nacht zuvor bereitet und der Leidenschaft, mit der wir uns vergnügt hatten. Das war mehr als nur Sex, müßig der Versuch, es zu beschreiben. Diese Gedanken geisterten mir durch den Kopf, während wir entlang der Sukhumvit spazierten. Geow wurde langsam unruhig, ich nahm es wahr und machte ihr den Vorschlag, zurückzukehren. Sie nahm ihn mit einem dankbaren Lächeln auf. Etwa eine viertel Stunde vor der vereinbarten Zeit waren wir zurück. Der Anruf kam pünktlich. Geow telefonierte fast eine halbe Stunde mit ihrem Verlobten. Mit einem Lächeln kam sie zu mir zurück. Sie setzte sich neben mich und drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Puchong, I can go with you to Koh Chang!“ Mir rutschte vor Überraschung fast die Flasche in den Hals. Ich verschluckte mich und musste ein paart mal husten. Was war denn jetzt passiert? „What happened?“, war das einzigen, was ich vor Erstaunen raus bekam. „I just told my boyfriend, that I want to go somewhere. You know, it is a spezial New year this year.“ Ja, eine Jahrtausendwende ist nun wirklich mal ein Ereignis, das nur alle tausend Jahre stattfindet. Ich musste ob meiner neunmalklugen innerlichen Feststellung schmunzeln. „Yes, I know.“ Selten, dass ich so sprachlos daherkam. „I asked my boyfriend if it would be ok to go for a couple of days to an island with my friend to celebrate this spezial New Year.. She just talked with my boyfriend and she gave him a statement that she would like to go with me.“ Bei der Anspielung auf ihre Freundin wies sie mit ihrem Kopf in Richtung der Besitzerin des Shops. Ich verstand und musste lächeln. Wieder einmal wurde mir bestätigt, dass die drei Lebensinhalte der Thais, Sanuk (Spaß), Sabai (Gesundheit) und Satang ihr alltägliches Leben maßgeblich beeinflussten. Sanuk würde Geow bekommen, auch Satang und das brachte in der Summe Sabai. Perfekter konnte man eine solche Entscheidung vor sich selbst wohl nicht rechtfertigen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Koh Chang und es waren herrliche 5 Tage und aufregende Nächte, die wir dort verbrachten.

„Puchong!“ Nur langsam drang eine Stimme in mein Bewusstsein. „Puchong, yoo nai?“ Ich hatte mich in einen kurzen Traum aus Erinnerungen verloren und Mem holte mich wieder zurück ins hier und jetzt. „Puchong, are you ok?“ Leichte Besorgnis schwang in ihrer Stimme mit. „Yes, I am ok, I just remembered someone I met here about 12 years ago.“ Ich hoffte, dass Geow einen guten Absprung und in ein angenehmeres Leben gefunden hatte.
 
Petrus, es war ist nicht ganz korrekt, ich bin ja noch nicht fertig und es wird auch noch etwas weitergehen.
 
Nachdem wir gesättigt waren, zahlte ich die Rechnung und wir gingen zurück zur Sukhumvit. Viel würden wir heute wohl nicht mehr machen. Morgen mussten wir früh aufstehen, wir hatten ein zeitlich straffes Programm zu absolvieren. Allerdings war der Abend noch jung und so früh schlafen zu gehen lag mir überhaupt nicht. Eigentlich war es auch nicht Mems Art, mal sehen, was der Abend noch bringen würde. Mem wollte allerdings erst einmal zurück ins Honey House. Ich hielt ein Taxi an und ein paar Minuten später waren wir wieder zurück. Mem fühlte sich etwas unpässlich und fragte mich nach einer Paracetamol. Ich sagte ihr, sie könne sich eine aus meiner Pillendose nehmen. Mem nestelte sich die kleine Dose aus dem Täschchen. Ich nahm es nur aus den Augenwinkeln wahr. Siedendheiß fiel mir ein, dass ich noch zwei Apcalis in der Dose hatte. Ein Blister ist mir aufgegangen und ich habe diese kleinen Helferlein zu den Paras in die Dose getan. Ich wollte noch reagieren, aber es war bereits zu spät. Mem hatte nicht auf die Tablette geschaut, die sie da in der Hand hatte. Es war keine Para sondern das kleine Helferlein. Ich sah gerade noch, wie die Tablette in ihrem Mund verschwand und mit einem Schluck Wasser runtergespült wurde. Nun, große Sorgen brauchte ich mir wegen Mems Fehlgriff erst mal nicht zu machen, zumindest nicht, was ihre Gesundheit anging. Mir ging allerdings etwas anderes durch den Kopf. Ich hatte vor ein paar Monaten mal in einem Artikel gelesen, dass Apcalis bei Frauen auch sexuelle Erregung auslösen würde. Ich hatte daraufhin mal einen Test gemacht und zu meiner Überraschung hat es bei meinem Mädchen gewirkt. Wir hatten eine berauschende Nacht und ich war am nächsten Tag wie ausgelaugt. Natürlich wusste sie Bescheid. Ob das Resultat jetzt allerdings auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen war oder auf die Wirkung als Medikament vermochte ich nicht zu sagen. Nun, ich würde ein Auge auf Mem werfen. Ich kannte sie ja recht gut und war mal gespannt, was sich bei ihr tun würde. Bis jetzt hatte sie ihre Sexualität immer gut vor mir verborgen gehalten, zumindest wenn sie nüchtern war und wir nicht zusammen einen gemeinsamen Event in einer Disko hatten und sie sich betrank. Mir ging allerdings auch ihr Verhalten in alltäglichen Situationen durch den Kopf, ich erinnerte mich noch an den Zwischenfall im Elevated Sky Train. Wenngleich ich es auch ablehnte, mit ihr zu schlafen, würde ich mit Sicherheit einem Erlebnis als heimlicher Beobachter nicht abgeneigt sein. Der Abend würde zeigen, was er zu bieten hat. Nach meiner Erfahrung würde es ca. 20 – 30 Minuten dauern, bis sich eine Wirkung einstellt. Möglicherweise etwas länger, da wir gerade zuvor gegessen hatten und unsere Mägen gefüllt waren. Ich schlug Mem vor, noch etwas zu unternehmen. Der Abend war ja noch recht jung, es war gerade einmal gegen 21 Uhr. Okay, wir würden morgen früh aufstehen müssen. Aber ich schätzte mal, dass die in Anbetracht der Wichtigkeit unserer Anliegen kein Problem sein würde, rechtzeitig aufzustehen. Wir mussten ja heute Abend nicht über die Stränge schlagen. Ich schlug Mem vor, noch etwas auszugehen. Mem fragte mich, wohin ich denn gehen wolle. Ich überlegte kurz und schlug vor, zur Soi 4 zu fahren. Ich hatte dort mit Ning, einer hübschen Masseuse, die ich in einer Massage auf der Soi 18 kennengelernt hatte, mal einen Pub besucht, in dem eine recht gute Live Band gespielt hatte.

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Erinnerungen an eine hübsche
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Masseuse namens Ning

Mam lächelte und war einverstanden. Sie trug sich noch ein Minimum an Make-up auf und 15 Minuten später verließen wir das Honey House. Ich stoppte ein Taxi Meter, es war zwar nicht allzu weit bis zur Soi 4 aber der Weg zog sich doch recht lang. Obwohl es Sonntag war, gab es doch reichlich Verkehr, knapp 20 Minuten später ließen wir uns am Nana Hotel absetzen. Ich bezahlte den Taxifahrer und wir schlenderten die paar Meter bis zum Pub.

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Wochentage spielten in der Soi 4 kaum eine Rolle, fast an jedem Tag der Woche war es gleich geschäftig. Bettler saßen am Straßenrand in der Nähe der kleinen Garküchen, nahmen ein spärliches Mal zu sich, vermehrt wurden wieder kleine Kinder eingesetzt, um Süßigkeiten an den Farang zu bringen. Das war nicht etwa unstrukturiert, dahinter steckte eine straffe Organisation, die zu Lasten der Kinder ein gnadenloses Geschäft betrieb. Das war eigentlich das Einzige, was mich nicht nur am NEP störte sondern auch an den anderen Spots dieses quicklebendigen Night Lifes. Zu Zeiten eines Thaksin Shinawatra, des geschassten ehemaligen Premierminister Thailands, wurde gerade gegen dieses rücksichtslose Geschäft hart vorgegangen und zumindest in diesem Bereich hatte seine Politik etwas Gutes: Das Geschäft mit den Kindern war erheblich zurückgedrängt worden. Nun gut, das war halt Thailand wie es leibt und lebt, kaum war Thaksin weg, übernahm das kriminelle Gesindel wieder die Dominanz. Es brachte nichts, sich darüber aufzuregen. Wirksamstes Mittel war, die Bettelei zu missachten und ja nichts zu kaufen. Aber leider gab es genug Farang, die sich darüber keine Gedanken machten und den Avancen der rausgeputzten kleinen Mädchen erlagen. Auch die Zahl der freischaffenden Ladyboys sowohl in der Soi 4 als auch auf der Suk hatte in den letzten Jahren extrem zugenommen. Indirekt waren daran wohl die Ladyboy Bars, insbesondere die erste und älteste Ladyboy Bar auf dem Nana-Plaza, die Casanova Bar, und die Jahre später etablierte Obsession schuld.

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​Zwei Ladyboys aus der Casanova Bar (NEP)
 
Auch heute war die Bar gut besucht, die Band hatte schon aufgespielt und ein Teil des gemischten Publikums tanzte zu den Rhythmen. Wir suchten uns einen freien Tisch direkt an der Tanzfläche, entschieden uns für einen direkt an der Wand. Erfahrungsgemäß waren das die guten Plätze und wir hatten wohl Glück, diesen Tisch zu bekommen. Er musste wohl gerade frei geworden sein, Flaschen standen noch drauf und gerade kam auch eine Kellnerin, begann abzuräumen und nahm unsere Bestellung auf. Mem ließ sich hinreißen und bestellte sich einen Cocktail, ich blieb, wie gehabt bei meiner Soda. Mem hatte vorher im Beer Garden auch schon etwas Härteres getrunken. Möglicherweise war es die Ungewissheit vor den bevorstehenden Pflichtterminen, die sie dazu bewogen, eigentlich unvernünftigerweise Alkohol zu trinken. Nun, ich würde ein Auge drauf haben. Mehr als 3 Glaser würde ich nicht zulassen. Ich wusste ja, was Mem vertragen konnte. Das erste Glas leerte sich recht schnell, ihr Blick in meine Richtung, fragend, war eindeutig. Ich nickte ihr zu. Mem wiegte sich etwas mit der Musik, ihr Blick wanderte unstet umher. Ich kannte diese Reaktion, der Alkohol begann bei ihr zu wirken. Mem suchte den Flirt mit Männern, sie liebte dieses Spiel. Allerdings schien sie heute kein Glück zu haben. Sie erntete zwar den ein oder anderen durchaus interessierten Blick, aber die meisten männlichen Gäste waren in Begleitung hier. Und entsprechend zaghaft waren ihre Seitenblicke unter den stets wachsamen Augen ihrer Begleitung. Es war immer wieder interessant das Verhalten von Working Girls, die einen Freund hatten, zu beobachten. Selten habe ich eifersüchtigeres Verhalten unter Thais gesehen, wenn hier zu großzügig mit Blicken umhergeschmissen wurde. Aber okay, Mem war in meiner Begleitung und so wurde sie wohl nicht als Konkurrentin eingestuft. Möglicherweise lag es aber auch daran, dass ihr Outfit heute Abend nicht ganz so gewagt war. Mem hatte auch das zweite Glas geleert und ich gestattete ihr noch ein drittes, kündigte aber gleichzeitig an, dass es das letzte sein würde und wir anschließend zurück ins Hotel fahren würden. Gut, dass Mem nicht widersprach. Wir waren jetzt schon über eine Stunde in der Bar und langsam näherte sich die Zeit Mitternacht. Ich kam mit 5 bis 6 Stunden Schlaf aus, Mem würde es müssen.

Mem schien von den erfolglosen Flirtversuchen resigniert. Angetrunken wie sie mittlerweile war, lehnte sie sich an mich. Sie hatte ihre Augen geschlossen und wiegte ihre Hüften. War sie sich der Nähe zu mir bewusst? Ich spürte, wie ihr Po sanft gegen meinen Schoß drückte. Ich hatte über die Zeit schon fast wieder vergessen, dass sie unbeabsichtigt eine besondere Tablette geschluckt hatte. Mem ergriff meine Hand und legte meinen Arm um ihre Taille. Die sanfte Bewegung ihres Pos blieb nicht ohne Folgen, unmerklich erst versteifte sich mein Schwanz. Wie bewusst war sich Mem über das, was sie da gerade machte. Ich hatte es schon oft mitbekommen, dass sie es in der Disko bei anderen Männern genauso gemacht hatte, zumindest wenn sie angetrunken war. In Thailand nahmen es die meisten Männer es dankend an, wenn sich ein Mädchen auf diese Art näherte. Ich erinnerte mich an unsere Disko-Besuche in Deutschland. Dort hatte Mem es nicht anders gehandhabt. Aber im Gegensatz zu Thailand reagierten die meisten Jungs ob einer solch bestimmt und eindeutig auftretenden jungen Frau recht irritiert und hilflos. Nun gut, Mem hatte es irgendwann begriffen aber ihr Verhalten nicht geändert. Möglicherweise war es ihr derart immanent, dass es ihr schon gar nicht mehr bewusst war. Ich jedenfalls konnte mich ihr jetzt nicht einfach entziehen, nein, ich wollte es in diesem Moment auch nicht. Ich genoss meine wachsende Erregung und Mems wiegenden Po. Mein Schwanz war mittlerweile steif und ich verstärkte unbewusst mit meinem Arm den Druck ihres Pos. Nach wie vor hatte Mem ihre Augen geschlossen, aber sie machte keiner Anstalten, innezuhalten. Meine Libido hatte die Regie übernommen und ich gab mich für Minuten, wie es mir vorkam, diesem herrlichen Gefühl intimer Berührung. Vergessen war in diesem Moment die bezaubernde Joy, vergessen alles andere um mich herum.

Urplötzlich löste sich Mem von mir, der Druck auf meine Hose war weg. Wie ich es in diesem Moment bedauerte, so begrüßte ich es aber auch. Was hatte Mem gespürt, war sie sich darüber im Klaren, was sie machte? Ich wusste es einfach nicht. Mems Glas war leer und sie fragte mich nach einem letzten Glas. Nun gut, danach würden wir ins Hotel zurück. Ich bestellte noch einmal und wenig später nahm sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht einen tiefen Schluck. Sie stellte das Glas ab, schlang ihre Arme um meinen Hals und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Thank you Puchong, that you help me so much!“ Ich lächelte sie an und meinte etwas verlegen, dass es kein Problem wäre. Mem stand mir nah und ich hatte es ihr versprochen zu helfen. Sie drückte mich wieder und sie musste definitiv meine Erregung spüren. Ich vermeinte durch meine Hose hindurch die Wärme ihres Schoßes zu fühlen. Welches Spiel spielte sie mit mir, meine Lust so derart anzustacheln. Wiederholt fragte ich mich, was in ihrem hübschen Kopf vor sich ging. Es war ja nicht das erste Mal, dass sie mich so spürte, aber heute hatte es eine ganz andere Qualität. Hing es mit der kleinen Lustpille zusammen oder hatte es etwas mit dem Umstand zu tun, dass ich eine Affäre mit Joy hatte. Sie hatte mich ja mal gefragt, ob ich mit Joy schlafen würde. Wollte sie etwas testen? Ich wusste keine Antwort. Allerdings machte ich mir im Moment nicht mehr allzu viel Gedanken darüber, ich war erregt, hatte einen Steifen in der Hose und im Arm ein Mädchen, das sich an mich schmiegte, ich allerdings, obwohl ich hin- und hergerissen war zwischen Lust und Vernunft, keinen Anstalten machen würde, mich ihr zu nähern und zu verlangen, was unsere Beziehung, womöglich unseren Familienfrieden nachhaltig beeinträchtigen würde. Ich schob sie sanft etwas von mir, wollte wieder einen klaren Kopf bekommen, Aber mit einer liebreizenden Person wie Mem an meiner Seite und mit einem Steifen in der Hose war das nicht einfach. Mem schien sich nur zögernd von mir lösen zu wollen aber schließlich machte sie einen Schritt zurück. Ich atmete einmal tief durch. Mems Blick fiel auf meine Hose. Nur zu deutlich war dort mein Zustand angezeichnet. Ich vermeinte ein leichtes Zucken um Mems Mundwinkeln zu bemerken. ‚Kleines Luder’, dachte ich bei mir ohne es aber böse zu meinen. Mem hatte wenig geschlafen, wie sie mir erzählte, hatten sie am Abend vorher gefeiert und ich wusste, was das für Mem zu bedeuten hatte. Möglicherweise waren die 3 Cocktails heute doch etwa zu viel und die kleine Pille schien auch Wirkung zu zeigen.

Ich fragte mich, und dies nicht zum ersten, wie Mem es mit ihrer Libido handhabte. Sie war ja auch nur ein Mensch und ich hatte ein natürliches Verlangen, einmal bei ihr Mäuschen zu spielen. Oft wachte ich des Nachts auf und lauschte, aber außer ihren tiefen Atemzügen vernahm ich nie ein verräterisches Geräusch, das auf etwas anderes schließen ließ als einfach nur Schlaf. Ich hatte mich mittlerweile wieder etwas beruhigt und meine Erektion war etwas abgeklungen. Allerdings war ich geweckt und es würde wohl nicht viel bedürfen, um meinen Nong Chai ebenfalls wieder zum Leben zu erwecken. Mem hatte mittlerweile ihr Glas geleert, die Rechnung war jeweils sofort bezahlt worden und Mem war mit meinem Vorschlag einverstanden, zurück ins Hotel zu fahren. Wir verließen den Pub und Mem übersah fast die Stufe, strauchelte ein wenig, fing sich dann aber sofort. Der Alkohol zeigte tatsächlich Wirkung, wie schon gesagt, wahrscheinlich auch infolge ihres Exzesses am Abend zuvor. Ich stoppte ein Taxi und gab dem Fahrer die Adresse vom Hotel an. Wie immer stieg ich zuletzt ein. Mem sah mich an: „Puchong, I am mao nitnoi!“ Ich war überrascht über diese Äußerung, es war eigentlich unüblich, dass Mem über ihrn Zustand sprach, wenn sie etwas angesäuselt war. „Don´t worry, I take care you.“ „Lu läow“, war alles, was sie sagte und lehnte sich an mich. Sie legt ihre Hand unverfänglich auf meinen Oberschenkel, unbewusst, wie mir schien. Ihre Augen hatte sie geschlossen. Aber allein schon die Wärme ihrer Hand reichte aus, mir ein wonniges Gefühl zu bescheren. Mem schien zu dösen, zumindest hatte es den Anschein. Der Verkehr ging nur stocken voran und durch die ruckende Fahrweise rutschte ihre Hand stückchenweise höher. Ich konnte mich nicht beherrschen, war machtlos gegen meine Trieb und lies hilflos geschehen, was ich nicht zu unterbinden vermochte. Das Blut schoss in meinen Schwanz. Er schien der Hand von Mem entgegenzustreben und stützte sich daran ab. War da nun ein gewisser Gegendruck, glaubte ich es zu spüren oder war es bloßes Wunschdenken. Ich blieb fast reglos sitzen, genoss dieses Gefühl heimlicher Lust. Ich wusste nicht, ob ich froh oder traurig sein sollte, als das Taxi endlich unser Hotel erreicht. Mem zog ihre Hand zurück und reckte sich etwas, gähnte und fragte mich, ob wir schon angekommen seien. Ich nickte nur, bezahlte den Taxifahrer und half Mem aus dem Taxi. Ich holte schnell den Schlüssel von der Rezeption und wir gingen aufs Zimmer. Mem zog sich ihre Sachen aus, zumindest bis auf BH und Höschen. Sie hatte kein Problem damit wenn ich anwesend war. Die Handtuchnummer beherrschte sie auch perfekt, nur manchmal erhaschte ich einen Blick auf ihren kleinen Busen wenn das Handtuch sich doch mal löste, wenn sie ihren BH auszog. Sie hatte sich nur ein leichtes T-Shirt und Shorts übergezogen, ihr üblicher Dress zum schlafen. Mem legte sich ins Bett und schloss sofort die Augen.
 
Ich ging ins Bad um meine Zähne zu putzen. Als ich wieder aus dem Bad kam sah mich Mem an, ich hatte mich umgezogen, trug ein leichtes Baumwollhemd und entsprechende Shorts. Mem sah mich an. „Puchong, I forgot to buy something. Can you please buy a bottle Detox from 7/11?“ Detox, dieses merkwürdige, grünliche Getränk war etwas, was Mem, wie sie mir erklärte, trank, um ihren Körper zu entgiften. Ich hatte es auch schon einige Male getrunken und es schmeckte nicht übel. Ob es die Wirkung hatte, die sein Name versprach, wusste ich nicht. Ich konnte Mem den Wunsch nicht abschlagen. Zu 7/11 war es ja nur ein Katzensprung um die Ecke. Ich zog meine Sandalen an, nahm mein Geld mit und machte mich auf den Weg. Ich war gerade im Innenhof als mir einfiel, dass ich meine Brille vergessen hatte. Ich überlegte kurz ob ich sie tatsächlich brauchte. Eigentlich nicht, aber ohne meine Lesehilfe kam ich mir etwas nackt vor. Ich ging zurück, die steile Treppe zu den Zimmern hoch und wartete geduldig, bis die Lady von der Rezeption auf mein Klingeln reagierte und mir die Tür öffnete. Ich vermutete, Mem eventuell schon schlafend anzutreffen und beschloss, leise zu sein. Fast geräuschlos öffnete ich die Tür zum Zimmer. Das Licht war vollständig gedimmt und nur ein weiches, warmes Leuchten erfüllte den Raum Ich wollte gerade den Schritt ins Zimmer machen, als ich ein leichtes Stöhnen vernahm. Bevor mein Verstand auch nur den Ursprung des Stöhnens zuordnen konnte, hatte mein sexueller Instinkt schon reagiert. Schlagartig hatte sich mein Puls beschleunigt und wieder vernahm ich dieses verhaltene Stöhnen. Vorsichtig, bedacht darauf, kein Geräusch zu verursachen, lehnte ich die Tür an. Mem konnte mich nicht sehen, ich machte vorsichtig einen Schritt nach vorne um etwas mehr vom Bett zu sehen. Ihr Stöhnen war nun deutlich zu vernehmen. Ich sah Mem auf dem Bett liegen, sie hatte die Decke genommen und zwischen ihre Beine geklemmt. Mit beiden Händen hielt sie die Decke zwischen ihren Schenkeln gespannt zog dran, und bewegte ihr Becken vor und zurück. Ich war fasziniert und bis aufs Äußerste erregt zugleich. Meine Hand hatte sich um meinen Steifen gekrallt, während ich Mem dabei beobachtete, wie sie sich selbst befriedigte. Ihr Stöhnen wurde lauter und ihr Becken bewegte sich heftig, unkontrolliert, als sie ihren Orgasmus bekam. Am liebsten hätte ich mich jetzt zu ihr gesellt, hätte das für sie getan, was sie sich gerade selbst geschenkt hatte. Es hätte sie aber mit Sicherheit in eine sehr peinliche Situation gebracht. Und möglicherweise hätte es das Besondere an unserer Beziehung, die heimliche Pflege erotischer Spannung zwischen uns, ein für alle Mal zerstört. So gewann die Vernunft und das Hoffen auf eine Fortführung dieser besonderen Beziehung letztendlich die Oberhand. So leise wie möglich schlich ich mich aus dem Zimmer und schaffte es fast geräuschlos die Tür zu schließen. Ich hoffte, dass Mem im Ausklingen ihrer Lust die minimalen Geräusche nicht mitbekommen haben würde, die das Schließen der Tür verursacht hatte. Ich würde es auch nie erfahren, denn Mem hatte keine Veranlassung, diesbezüglich Fragen zu stellen.

Aber ich hatte nun ein Problem, meine Libido war regelrecht aufgepeitscht und drängte nach Entspannung. Es war gerade mal kurz vor 23 Uhr, von der Zeit her könnte es noch für eine Massage langen. Ich nahm mein Handy und nach einiger Mühe, die Namen zu entziffern fand ich Odts Nummer. Ich rief sie an und hatte Glück, sie war noch in der Massage und war erfreut, als sie hörte, dass ich noch vorbeikommen wollte. Ich schätzte mich ebenfalls glücklich, sie noch anzutreffen. In dem Zustand, in dem ich mich befand, hatte ich keine große Lust, Neuland zu erforschen und war heilfroh, mich auf bekanntem Terrain bewegen zu können.

Odt erwartete mich bereits. „Sawadee kha, Puchong, sabai dee mai?“ Sie begrüßte mich auf Thai und ich antwortete entsprechend. „Sabai dee, khrup. Odt sabai dee mai?“ Es war der übliche Austausch von Höflichkeiten. Ich bat sie um eine Ölmassage für eine Stunde. Odt begleitete mich nach hinten und wies mir eine Kabine zu. Eigentlich hatten wir freie Auswahl, Kunden waren um diese Zeit keine mehr da. Nun, mir war es recht. Odt bat mich, meine Kleider abzulegen. Sie schloss den Vorhang und ging sich ebenfalls umziehen. Ich zog mich aus und legte mich bäuchlings auf die Matte. Kurz darauf kam Odt in die Kabine und kniete sich neben mich. Sie hatte das grelle, kalte Neonlicht außerhalb der Kabine ausgeschaltet, sodass nur noch die Beleuchtung im Vorraum die Umgebung erhellte. Die Kabine war so in ein dämmriges Licht getaucht. Mir behagte diese schummrige Beleuchtung, ließ sie doch so manchen Makel unsichtbar werden. Und dies meine ich nicht nur aus meiner Sicht. Odt begann schweigsam ihr Werk, begann, mit sanften Streichen das Öl auf meinem Rücken zu verteilen und massierte dann meinen Rücken gekonnt. Ich genoss diese sanfte Streicheln, wie sie gekonnt dort den notwendigen Druck aufbrachte, wo meine Muskulatur verspannt schien.

Es gibt leider zu viele Massagen, deren hauptsächlicher Umsatz nicht darin bestand, den Kunden eine gute Massage zu geben, sondern auf eine spezielle Handmassage bis hin zum Quickie an den Mann zu bringen, natürlich gegen einen saftigen Aufpreis, der den Preis für die gebuchte Massage oftmals um ein Vielfaches überstieg. Die Mädchen, die in solchen Massage arbeiteten, hatten womöglich zuvor noch nie eine Massageschule von innen gesehen. Die spärlichen Kenntnisse, die ihnen von ihren Kolleginnen vermittelt wurden, reichten gerade einmal für etwas, was ich als Einölung bezeichnen würde und ansonsten nichts mit Massage zu tun hatte. Ich hatte schon viele Massagen hier in der Soi 22 besucht und meine Erfahrung war, dass die meisten Mädchen, die hier arbeiteten, auch wussten, wie man gut massiert. Odt lag von ihrem Können auf dem Niveau dieser Mädchen, was ich aber besonders an ihr schätzte war, dass sie während der Massage bis jetzt nicht ein einziges Mal über Geld für Extraleistungen gesprochen hatte. Leider findet man Mädchen mit diesem Gespür für Empfinden, einem Kunden einfach eine Massage insbesondere mit einem Extra-Service genießen zu lassen und auf ein angemessenes Trinkgeld zu hoffen, recht selten.

Odt war mittlerweile mit meinem Rücken fertig und fing an den Beinen an. Meine Augen hatte ich geschlossen und ich genoss ihre Berührungen. Die Wärme ihrer Hände, das sanfte Gleiten über meine Haut entlang der Innenseiten meiner Schenkel genügte diesmal schon, mir zu einer stattlichen Erektion zu verhelfen. Aber so angeheizt wie ich durch die heutigen Vorkommnisse war, war es kein Wunder. Odt massierte meine Pobacken und ihre Hände strichen geschickt hinunter zwischen meine Schenkel, nicht ohne mit ihren Fingerspitzen sanft jene Stelle zu drücken, an der ich besonders empfänglich war. Ein Schauer der Wolllust durchlief mich und ich hob leicht mein Becken. Odts Hände fuhren von der Seite unter meinen Bauch und sie umfasste mit einer Hand meinen Steifen und drückte ihn ein paar Mal bevor sie mit ihrer Massage fortfuhr. Sie wiederholte das gleiche Spielchen noch einige Male bevor sie mich bat, mich umzudrehen. Dieser Aufforderung fieberte ich immer wieder entgegen. Mit einem Lächeln im Gesicht blickte Odt auf meinen steifen Schwanz. Sie ergriff ihn mit der Hand, beugte ihren Kopf vor und gab ihm einen leichten Kuss, flüsterte ‚Hello, Nong Chai Puchong, did not see you long time.’ Ich musste ob dieses netten Rituals schmunzeln. Da ich beim Beginn der Massage schon auf dem Rücken lag, hatte ich gar nicht mitbekommen, was Odt angezogen hatte. Sie trug lediglich Shorts und ein T-Shirt, ihre Haare hatte sie mit einem Stirnband gebändigt. Ihren BH hatte sie ausgezogen, ihre Brustwarzen drückten sich durch den dünnen Stoff ihres Shirts. Odt massierte meine Beine. Ich legte meine Hand auf ihren Oberschenkel und ließ sie langsam höher gleiten. Vorsichtig schob ich einen Finger unter den Saum ihrer Shorts. Odt legt ihre Hand auf meine und flüsterte, ‚Puchong, khaotodt na kha, Odt pen men, dschap mei dei!’ Ich entschuldigte mich und meinte, dass es okay wäre. Schade, ich hatte mir für heute Abend etwas mehr erhofft, aber Odt hatte ihre Tage und das hatte ich zu respektieren. So schob ich meine Hand unter ihr T-Shirt und streichelte ihre Busen, zwirbelte etwas ihre Brustwarzen, was sie leicht aufstöhnen ließ. Viele Frauen in Thailand, so ist es meine Erfahrung, waren an den Brustwarzen besonders sensibel, und generell schien es so als wären Frauen während ihrer Menstruation besonders scharf. Odt hielt unter meinen Berührungen inne, hörte auf zu massieren und genoss meine Berührung mit geschlossenen Augen. Sie hielt meinen Schwanz mit einer Hand und massierte ihn zärtlich. Sie beugte ihren Kopf nach vorne und ich hatte das Gefühl, dass mein Schwanz ihren Atem zu spüren vermochte. Ihre Zunge umspielte die Eichel, ungeduldig hob ich mein Becken etwas an, ihrem Mund entgegen. Odt verstand und wenig später stülpte sich ihr heißer Mund über meine harte Männlichkeit. Reizüberflutung, so gern ich es etwas länger genossen hätte, so plötzlich erreichte ich den Point of no Return. Mit verhaltenem Stöhnen ergoss ich mich in ihren Mund, ließ mich zurücksinken und gab mich dem kleinen Tod hin.

Ich fühlte mich jetzt großartig, Odt hatte mir gegeben, was ich so dringend brauchte. Sie hatte sich den Mund gespült und war zurück in der kleinen Kabine, setzte ihre Massage fort. Ich genoss diesen harmonischen Ausklang. Die Zeit verging nun schnell, ich bedankte mich bei Odt, zahlte den Preis für die Ölmassage und überließ Odt das Wechselgeld auf 1000 Baht. Sie bedankte sich mit einem Wai, geleitete mich zur Tür und verabschiedete sich mit einem Lächeln.

Über die Massage hatte ich Mem fast vergessen, erinnerte mich aber noch rechtzeitig an ihren Wunsch nach einer Flasche Detox. Ich besorgte die Flasche und machte mich auf den kurzen Weg zurück zum Hotel. Ich öffnete leise die Tür, das Licht war ausgeschaltet, Mem lag im Bett und schlief bereits tief. Mitternacht war vorbei und es war für mich ebenfalls Zeit zu schlafen.
 
Um halb Acht weckte mich mein Handy. Mem wachte ebenfalls auf. Ich ließ ihr den Vortritt ins Bad, Sie brauchte für gewöhnlich länger als ich. Unser Timing war ausgezeichnet. Nur ein paar Minuten nachdem ich mit meiner Morgentoilette fertig und angezogen war, war auch Mem soweit. Es war mittlerweile schon liebe Gewohnheit geworden, dass wir im Parrot Cafe frühstücken gingen, der Vormittag würde sich in die Länge ziehen und wir wussten nicht, wann wir es schaffen würden, einen Kleinigkeit zu essen. Nach dem Frühstück liefen wir die paar Hundert Meter zur Sky Train Station Asoke. Bei dem Verkehr an einem Montagmorgen mit dem Taxi entlang der Sukhumvit zu fahren, machte bezüglich des schmalen Zeitfensters, das wir hatten, keinen Sinn. Wir fuhren die zwei Stationen über Nana nach Ploen Chit. Wenig später betraten wir das Emerald Building, in dem die Etihad ihr Office hatte. Das Büro hatte gerade erst geöffnet, es gab noch keinen Publikumsverkehr und nach zwei Minuten nahm ich gegenüber der in dem typischen Kostüm der Etihad Crew gekleideten Dame des Custom Service platz. Ich erklärte ihr, dass ich aus gesundheitlichen Gründen den Flug am Sonntag nicht antreten könnte und auch, dass ich ein Ferngespräch mit Abu Dhabi geführt hatte, um meinen Flug umzubuchen, dass aber das Gespräch plötzlich unterbrochen wurde und ich nicht wüsste, ob mein Flug nun gecancelled worden sei oder nicht. Sie checkte meine Angaben anhand der Daten meiner E-Tix. „Sorry Sir, I don´t have any records due to a flight change. As it looks like, you have a No Show!“ Mir rutschte fast das Herz in die Hose, als ich die Tragweite ihrer Anmerkung begriff. Für die Airline sah es erst einmal so aus, als hätte ich den Flug ohne eine vorher erfolgte Umbuchung nicht wahrgenommen. Im Ernstfall würde dies bedeuten, dass mein Ticket ohne Anspruch auf Kostenerstattung einfach verfallen würde und ich mir ein neues Ticket für den Rückflug kaufen müsste. Ich musste jetzt sehr vorsichtig agieren und einen plausiblen Grund vortragen, warum alles so passiert ist wie es passiert ist. Es war nur gut, dass ich die Bescheinigung vom Arzt bekommen hatte. Ich erklärte ihr den Sachverhalt. Ich erzählte ihr von dem Telefonat nach Abu Dhabi, dass ich der Dame am Telefon alles erklärt habe und die Notwendigkeit einer Umbuchung aus gesundheitlichen Gründen vornehmen müsste. Ich erzählte ihr auch davon, dass das Gespräch plötzlich unterbrochen war und mehrmalige Wahlwiederholungen erfolglos blieben. Das war eine Notlüge, zumindest halbwegs, denn mein Handy hatte ja kein Guthaben mehr. Und somit hatte meine Aussage, dass Wahlwiederholungen erfolglos blieben, durchaus ihren Wahrheitsgehalt. Zum Schluss gab es noch etwas Honig: „I am a long time customer of Etihad and I so satisfied to fly with Etihad, I hope you will find a solution for me.“ One moment, Sir, I will look, what I can do for you.“ Damit stand sie auf und ging an den Nachbartisch um mit ihrer Supervisor zu sprechen. Es dauerte wohl keine Minute, bevor sie zurückkam, aber mir kam es vor wie eine halbe Ewigkeit. „Okay Sir, I just talked with my supervisor. Normaly this ticket should be handeled as a No Show with no possibillity to use it agan. But due to the fact that you were sick and not able to fly, we will make a rebooking.“ Bei den letzten Worten fiel mir ein Stein im Wert von knapp 500€ vom Herzen. Knapp 20 Minuten später war die Umbuchung in trockenen Tüchern. Ich verabschiedete mich herzlich von der Lady. Sie lächelte. „Next time you have a problem to make a rebooking on a weekend, you have to contact our airport office.! Ich versprach ihr, es zu tun. Erst jetzt wurde mir das kulante Verhalten so richtig bewusst. Es hatte immer noch die Möglichkeit für mich bestanden, zum Airport zu fahren oder die Etihad Staff am Airport zu kontaktieren. Ich schmunzelte in mich hinein. Ich hatte mich wieder einmal als Blade Runner bewährt, bin zur richtigen Zeit zur richtigen Seite hinuntegefallen. Das ganze Vergnügen hatte mich etwa 164€ gekostet, viel Geld für eine Verlängerung um nur eine Woche, aber immerhin besser und günstiger, als ein neues Ticket kaufen zu müssen.

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Odt "erleichterte" mich am Abend zuvor

Nun hatte ich zumindest schon einmal meine Angelegenheit erledigt. Mem war langsam ungeduldig. Der nächste Schritt war erst einmal der, ihr Bankkonto um 50.000 Baht aufzupeppen. Wir führen mit dem Sky Train zum Siam Center. Vom Timing her waren wir gerade richtig, die Filialen öffneten gerade erst ihre Pforten. Ich sprach mit einer Angestellten der Kasikorn Bank, meiner Bank, der ich seit Jahren die Treue hielt. Ein direkter Transfer würde einiges an Gebühren kosten und sie meinte, es wäre nicht sicher, ob das Geld sofort bei einem Update des Passbooks erscheinen würde. Es war ein, wenn auch geringer Unsicherheitsfaktor, der im schlechtesten Fall zur Folge hätte, dass wir einen Tag länger in Bangkok bleiben müssten. Nach kurzer Absprache mit Mem beschloss ich eine Barabhebung. Um 50.000 Baht Bargeld schwerer wechselten wir die Bank. Mems Bank war die Siam Commercial Bank, die eine Filiale nicht unweit der Kasikorn hatten, Etwa 20 Minuten später wies Mems Sparbuch einen Betrag etwas über 50.000 Baht auf. Der Zeiger der Uhr rückte unaufhaltsam vor, es war bereits kurz vor 11 Uhr und wir mussten uns beeilen, noch rechtzeitig in die Botschaft zu kommen. Aber das war letztendlich kein Problem, die Botschaft lag ja in unmittelbarer Nähe zum Siam Center. Es folgten die üblichen Sicherheitskontrollen, wir mussten unsere Telefone abgeben, bevor wir die Sicherheitsschleuse passieren konnten.

Glücklicherweise war nicht allzu viel los, scheinbar waren die skandinavischen Staaten nicht so beliebt als Reiseziel wie Deutschland. Mem musste noch ein paar Fotos machen und endlich war sie an der Reihe. Mem bat mich, sie an den Schalter zu begleiten. Wie zu erwarten war, kam die Frage nach ihrem Aufenthalt in Deutschland. Mem war ja zur Pflege meiner Frau für 3 Monate in Deutschland und ihr Visum würde von der Ausländerbehörde in Aachen für 2 Monate verlängert, sodass die Rückkehr nach Thailand über die im Schengen Visum veranschlagte Zeit hinausging. Ich erklärte der Angestellten die Umstände und dass keinerlei Verstöße gegen irgendwelche Regeln und Gesetze vorlagen, was auch jederzeit von der Deutschen Botschaft bestätigt werden könnte. Ich war nach diesem Gespräch zuversichtlich, dass Mem ihr Visum bekommen würde. Sie hatte ihre Rückkehrwilligkeit bereits einmal unter Beweis gestellt, auf ihrem Bankkonto war genug Geld vorhanden, es wurde lediglich mit einem Nicken quittiert, alle vorzulegenden Dokumente waren einwandfrei. Mem bekam eine Quittung mit einer Referenznummer. Sie sollte in 3 Tagen mal anrufen um sich nach dem Stand der Bearbeitung zu erkunden.

Ich schaute auf die Uhr, es war noch keine 12 Uhr. Wir hatten fast alles erledigt. Das Einzige, was noch blieb, war der Rückübertrag der 50.000 Baht. Ich bat Mem, 47.000 Baht abzuheben. So würde sie für die nächsten Tage noch etwas Geld für sich haben. Wir schafften es, noch vor 13 Uhr aus dem Honey Inn auszuchecken und um 14 Uhr waren wir schon auf dem Weg nach Pattaya.

In Pattaya angekommen, kam Mem noch kurz mit in mein Guest House. Jetzt, wo alles erledigt war und die gesamte Anspannung weg war, merkte ich doch, dass ich etwas geschafft war. Ich spürte Müdigkeit. Mem bedankte sich noch bei mir und machte sich auf den Weg zu ihrer Freundin. Sie versprach mir, mich am Abend anzurufen. Ich duschte, rief Joy an, dass ich wieder zurück sei und bat sie, vorbeizukommen sobald sie Zeit hatte. Ich legte mich hin und war Minuten später eingeschlafen.

 
Na, dann hast du ja noch einiges vor dir. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Lektüre. Am Wochenende werde ich wohl dazu kommen, wieder ein Stückchen anzuhängen.
 
Lass dich da mal nicht täuschen. Es gibt wohl kaum ein Land (ich kenne zumindest keines), wo Eifersucht derart dramatisch ausgelebt wird, wie in Thailand.

Nun, Radi hat zwar in meinem Bericht nicht so gut abgeschnitten. Er ist zwar etwas eigentümlich in seinen Ansichten. Allerdings musst du auch wissen, dass er über 20 oder 30 Jahre lang in Thailand (Pattaya) gelebt hat und ein Hotel geführt hat. Sich über einen solchen Zeitraum mit Konstanz zu behaupten und Gewinne zu erwirtschaften, gebührt Anerkennung. Und wenn einer seiner Gäste mal Probleme hatte, dann hat er sich auch darum gekümmert.
 
Zaghaftes Klopfen an der Türe weckte mich. Ich hatte die Vorhänge zugezogen bevor ich mich schlafen legte und wusste nicht, wie lange ich geschlafen hatte. Ich wickelte ein Handtuch um meine Hüften und öffnete die Tür. Joy stand vor mir, in der Hand die sauber eingepackte Wäsche, die sie zuvor zum Waschen mitgenommen hatte. Fast zaghaft lugte sie an mir vorbei. „Are you alone?“ Klar war ich alleine. Sie befürchtete wohl, auf Mem zu treffen. Als schenkte sie meinen Worten keinen Glauben, sah sie sich im Zimmer um. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Joy verstaute die Wäsche im Schrank und setzte sich zu mir aufs Bett. „You could do everything with Mem in Bangkok?“ Ich musste über die eindeutige Zweideutigkeit ihrer Frage schmunzeln. Ich erzählte ihr kurz, was wir alles erreicht hatten und auch, dass ich noch bis Sonntag bleiben würde. Irgendwie wartete ich auf die Frage von Joy, ob ich mit Mem geschlafen hätte. Aber Joy ging einen anderen Weg. Ihre Hand legte sich auf meinen Schenkel und wanderte langsam höher. Wieder schmunzelte ich innerlich, wollte sie mich auf diese Art testen? Es würde vergebene aber für mich angenehme Liebesmühe sein. Ich hatte gerade etwas geschlafen und auch, wenn mein Schlummer nur kurz war. hatte ich beim Aufwachen eine Erektion. Sie ist zwar etwas zurückgegangen, aber als ich Joys Hand an meinem Schwanz spürte, erwachte er sofort zum Leben und stand auf, wie es sich gehört wenn eine Lady darum bat. Es war eine schöne Einleitung zu angenehmer Kurzweil.

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Im Anschluss duschten wir gemeinsam und planten unseren Abend. Es hatte sich mittlerweile etwas eingespielt, dass wir zusammen ins Fung Pla Pao essen gingen um anschließend zurück in die ICU Bar zu fahren, um dort noch etwas Billard zu spielen. Meine Frage an Joy, ob sie Lust hätte, mit Mem zusammen die Walking Street unsicher zu machen, lehnte sie fast panisch ab. „If you want to go see Mem, you go alone, I not come with you.“ Ein eindeutig klares und auch endgültiges Statement.

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May Guest House Soi Lenkee

Ich hätte gerne ein Auge auf Mem geworfen. Sie wollte einen Gig landen und sich mit einem Freund treffen und den Erfolg des heutigen Tages mit viel Alkohol begießen. Ich war besorgt um Mem. Zwar versicherte sie mir immer wieder, dass, wenn sie im Vollrausch war, nichts passieren würde. Aber die Vergangenheit hatte ja eindringlich gezeigt, dass dem nicht so war, auch, wenn das Ergebnis nicht im Vollrausch entstanden ist sondern in einer emotionalen Ausnahmesituation. Und genau dieser Vergangenheit hatte ich zu verdanken, dass ich jetzt neben meiner kleinen Nichte noch einen knuddeligen, kleinen Neffen zu meiner Familie zählen durfte. Die gesamte Situation bereitete mir etwas Unbehagen, das mich bis zum Ende meines Urlaubs nicht mehr losließ. Und natürlich fiel es auch Joy auf. Ich erzählte ihr von meinen Befürchtungen aber sie meinte nur, dass Mem alt genug wäre. Ich akzeptierte es ohne weiter darauf einzugehen. Klar war Mem alt genug, aber andrerseits hatte sie auch zwei Kinder, die versorgt sein wollten. Und meine Frau und ich trugen einen nicht unerheblichen Teil dazu bei. Es war für uns allerdings selbstverständlich und wir verteilten keine Schuld sondern nahmen es einfach als das, was es war, nämlich zwei Kinder die wir liebten und in unser Herz geschlossen hatten. Sie konnten am allerwenigsten dafür, dass sie einfach da waren.

So verbrachte ich mit Joy die restlichen Tage meines Urlaubs, hatte jeden Tag Kontakt mit Mem und damit verbunden die Sorge um sie. Wir hatten uns dahingehend vereinbart, dass wir am Freitagabend zusammen nach Bangkok fahren würden. Ich wollte die letzten beiden Nächte sozusagen im kleinen Familienkreis verbringen und mit Mem noch mal in Bangkok um die Ecken ziehen. Ich hatte Joy zwar angeboten, mitzukommen, aber sie war partout nicht dazu zu bewegen, mich zu begleiten. Mit dem Besitzer des May Guest Houses hatte ich einen Late Check Out vereinbart. Die Stimmung zwischen Joy und mir war sehr gedrückt. Immer wieder fragte sie mich, wann ich denn nach Pattaya zurückkäme. Nun, dies würde nach meiner Planung im Dezember sein, ich sagte ihr aber auch, dass ich dann mit meiner Frau kommen würde. Ich bot ihr scherzeshalber an, mich mit ihr und meiner Frau zusammen zu treffen und einen schönen Abend zu verbringen. Ich sah förmlich das Entsetzen, das schlagartig in ihren Augen vorhanden war. „You are joking, I not want to see your wife?“ Eigentlich meinte ich es ernst. Es wäre nicht das erste Mal, dass meine Frau mit einem Mädchen zusammentraf, mit dem ich mehr hatte als nur ein gemeinsames Essen oder eine Massage mit erotischem Kontext. Pim, Mook, Nee und Mee wären nur einige der Mädchen, die meine Frau mittlerweile kannte. Ich lächelte sie an und meinte nur „Don´t worry, it won´t be a problem, but if you don´t want, I will not do that.“ Ich sah wie Erleichterung ihr Entsetzen in ihren Augen verdrängte. „But I want to see you. And you not forget me?“ Ich versicherte ihr, dass ich sie auf jeden Fall besuchen würde und mit Sicherheit auch nicht vergessen würde. Wie könnte ich das auch nur nach der schönen Zeit, die wir miteinander verbracht hatten.

Die Stunde des Abschieds nahte. Etwa 10 Minuten vor dem vereinbarten Treffen mit Mem verabschiedete ich mich von Joy Ich versprach ihr, mich umgehend bei ihr zu melden, sobald ich wieder in Deutschland sein würde. Ich hatte noch etwas Zeit bis zum vereinbarten Zeitpunkt zu dem ich Mem erwartete. Ich nutzte die verbleibende Zeit, um mich von ein paar Mädchen zu verabschieden, die ich schätzte. Wie immer war es schwierig, sie telefonisch zu erreichen. Nun gut, ich würde es später noch einmal versuchen oder ihnen zumindest eine SMS schicken. Nur bei Porn, meiner zärtlichen Masseurin, war ich mir ziemlich sicher, dass sie ans Telefon gehen würde. Ich wurde nicht enttäuscht, verabschiedete mich herzlich von ihr und sie gab mir wie immer den Rat, auf mich aufzupassen und bat mich, sie wieder zu besuchen, sobald ich wieder in Pattaya sein würde. Das Gespräch dauerte nicht lange und ich sah Joy war gerade aus meinem Sichtbereich verschwinden als Pi Pön mit ihrem Motorbike, Mem mit Tasche als Sozius, vor dem May Guest House hielt. Ich rief noch ein weiteres Motorbike Taxi von dem Stand gegenüber dem Onyx und nur wenige Minuten später waren wir unterwegs zum Aircon Bus-Terminal an der Pattaya Neua.

Busse nach Bangkok fuhren alle 20 Minuten, zumindest zum Eastern Bus Terminal an der Sukhumvit Road. Da ich wieder ins Honey House wollte, war das unser Ziel. Ich kaufte die Tickets und nach kurzer Wartezeit konnten wir in den Bus einsteigen und befanden uns nur wenig später auf dem Weg nach Bangkok. Ich freute mich wieder richtig auf einen ausgelassenen Abend mit Mem. Es würde für längere Zeit der letzte gemeinsame Abend dieser Art werden. Wir sprachen natürlich auch über ihr Visum. Nach wie vor war sich Mem nicht sicher, ob sie es erhalten würde. Bis zum heutigen Freitag hatte sie noch keinen positiven Bescheid von der Dänischen Botschaft. Ich beruhigte sie und versicherte ihr, dass sie ihr Visum wohl bekommen würde.

Die Busfahrt nach Bangkok dauerte wie zumeist knapp 2 Stunden. Die Fahrten von Ekamei nach Pattaya fallen in der Regel etwas kürzer aus, zumindest wenn man den Bus bekomt, der nur über dien Motorway nach Pattaya fährt. Einige Busse fahren über Si Racha und Laem Chabang, halten dort und lassen einige Passagiere aussteigen. Die Busse nach Bangkok fahren allesamt kurz nach dem Airport vom Bangna-Trat Express Way ab um Passagiere in Bangna aussteigen zu lassen. Der nächste Stop ist dann kurz nachdem der Bus über den Flyover in die Sukhumvit nach Bangkok einbiegt. Mittlerweile ist es für viele Bangkok-Reisende, die mit dem Bus von Pattaya kommen, eine dankbare Alternative, ebenfalls hier auszusteigen. Seit Kurzem ist der neue Streckenabschnitt des Sky Trains eröffnet und an der Kreuzung befindet sich eine Station. Auch wenn man ein paar Meter laufen muss, ist es immer noch eine schnellere Alternative ins pulsierende Leben Bangkoks zu kommen. Aber für uns war es wegen des Gepäcks halt keine Alternative. Wir fuhren bis Ekamei durch und nahmen uns von dort noch ein Taxi zu Sukhumvit Soi 22. Wie schon zuvor bekam ich auch diesmal das Zimmer mit einem kleinen Discount von 90 Baht zahlte 1800 Baht für zwei Nächte, bevor wir zusammen aufs Zimmer gingen.

Wir waren beide hungrig und machten uns schnell etwas frisch um eine Kleinigkeit essen zu gehen. Wir kamen gerade einmal bis zur Soi 18, als es plötzlich zu regnen anfing, Zwar war der Regen nicht so heftig wie zur Regenzeit, aber heftig genug, uns bis auf die Haut zu durchnässen, würden wir einfach weiter gehen. Wir suchten Schutz unter den Schirmen eines Garküchenbetriebes, der regelmäßig zu einbrechender Dämmerung an der Straßeneinmündung zur Sukhumvit öffnete. Er ist mir schon öfters aufgefallen, auch, dass er stets recht gut besucht war. Es war eine schnelle Entscheidung von uns, hier etwas zu essen.
Mem hatte sich Fisch bestellt und ich genoss Nam Tok Muh mit Khao Niau. Wie häufig schmeckte das Essen an diesen kleinen Straßenrestaurants besser als in so manchen anderen Restaurants. Was mich etwas störte, dass Mem ziemlich viel telefonierte, einige Telefonate führte sie auf Thai, wahrscheinlich mit eine ihrer zahlreichen Freundinnen. Aber das Telefonat gerade führte sie auf Englisch. Ich hatte irgendwie ein komisches Gefühl was den weiteren Verlauf des Abends anging. Bei allen anderen Anrufen war es ihr Fone, was klingelte, aber bei diesem Anruf ging die Aktivität von Mem aus, sie hatte den Anruf eingeleitet und ihrem Gegenüber gesagt, dass sie jetzt in Bangkok sei. Sie telefonierte fast 10 Minuten, bevor sie den Anruf beendete. Sie aß schweigend mit gesenktem Blick weiter. Ich fragte sie, was los sei. „Nothing special, onl my friend, he stay in Bangkok now. He is sick. I want to buy some medicine for him.“ „So this means you want to go see him. When do you want to go and how long will you need?“ About 1 hour maybe 90 minutes. He not stay far from here in a Hotel in Soi 33.“ Ich hatte schlagartig ein mieses Gefühl. Ich kannte Mem gut genug um die Situation einschätzen zu können. Aber ok, ich wollte erst mal abwarten, wie sich der Abend weiter entwickeln würde. Eine andere Wahl hatte ich zudem nicht. Ich konnte Mem ja nicht verbieten, ihren Bekannten zu besuchen. Ich hatte allerdings auch den Eindruck, als hätte sie diesen Besuch geplant, bevor wir nach Bangkok gefahren sind.

Zwar fiel Mem mein Stimmungswandel auf, aber sie ging mit keinem Wort darauf ein. Wir beendeten schweigend unser Abendessen. Ich bezahlte und wir gingen zurück zum Honey House. Im Drugstore kaufte Mem ein paar Medikamente, Ibbuprofen, Tiffy und noch etwas Menthol-Salbe. Es drängte sich mir der Eindruck auf, dass die Beschaffung dieser Medikamente lediglich ein Alibi-Kauf war. Wir verabschiedeten uns an der Soi 22 und Mem versprach mir, in etwa 90 Minuten wieder zurück zu sein. Nun gut, der Abend war noch früh, 90 Minuten von jetzt ab würde bedeuten, dass ich sie etwa gegen 21 Uhr zurückerwarten konnte. Ich hatte allerdings meine Zweifel, dass sie dieses Versprechen einhalten würde.
 
Es geht bald weiter, der Endspurt ist eingeleitet.

Mensch, wenn ich bedenke, dass ich fas 11 Monate gebraucht haben werde, 4 Wochen in Thailand zusammenzufassen....

Oh my Buddha....
 
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