Thailand Solo für KingPing, 3 Wochen in Thailand



Hi Charlie, Fotografie ist mein Hobby.

Wenn ich ein paar Sachen benötige, kaufe ich sie hier auf dem Flohmarkt.

Wo soll das Problem bei Fotos mit lesbischen oder zärtlichen Szenen bei Mädchen sein?

Vom Playboy sind Meilen weg.

@phenotom: Recht herzlichen Dank für die Anerkennung. Ich wünsche dir hier viel Spaß im Forum.
 


Ich muss mich für die lange Pause entschuldigen. Aber ich war ziemlich beschäftigt meine Sachen abzuwickeln, sodass ich in der letzten Woche kaum Zeit gefunden habe, an meiner Geschichte weiterzuschreiben. Der nächste Teil ist allerdings in Arbeit.
 


So, ich bin jetzt seit 2 Tagen wieder zurück in nkD. Die Rückkehr zu meiner Frau und die Anwesenheit meiner Schwägerin entschädigt mich teilweise für das bescheidene Wetter. Eine Erkältung zwingt mich im Moment sogar dazu, zu Hause zu bleiben, nun, Zeit, meinen Bericht weiterzuführen.....
 


Ich duschte noch schnell nachdem die beiden Mädchen weg waren und machte mich dann umgehend auf den Weg zur Soi Honey Inn. Ich hatte Interesse, meine Bekanntschaft vom gestrigen Abend zu vertiefen, vor Allem aber ging es mir darum, mein Versprechen einzuhalten. Nur wenig später hatte ich die Massage erreicht. Pim saß draußen und ein Lächeln überflog ihr Gesicht, als sie mich erblickte. Sie fragte mich, ob ich eine Massage möchte. Danach stand mir aber im Moment nicht der Sinn. Ich hatte Hunger und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, mit mir essen zu gehen. Ich hatte mich innerlich auf etwas Überzeugungsarbeit eingestellt. Umso überraschter war ich, als sie sofort zustimmte. Als Location schlug ich ihre das Fung Pla Pao vor, das sich zu dieser Zeit noch in der Soi Sophon befand. Scheinbar kannte sie dieses Restaurant noch nicht. Ich selbst habe es durch Chalita kennengelernt, eine Masseuse aus der gleichen Massage, in der auch Porn arbeitet, die mich mal dorthin mitgenommen hatte. Pim hatte ein Motorbike und übergab mir den Schlüssel. Wenig später waren wir auf dem Weg und fuhren zur Soi Sophon. Pim war etwas überrascht, sie kannte das Restaurant ja noch nicht, aber fand es doch erstaunlich, dass ein Farang dieser Art thailändischer Küche aus dem Isarn zugetan war. In der Tat habe ich noch nie viele Farang in diesem Restaurant sitzen sehen. Ab und an kam es zwar schon mal vor, aber es war eher die rühmliche Ausnahme von der Regel. Wir bestellten uns Dim Djum Muh, Nahm Tok Muh, Muh Yang und Muh Manau. Alle diese Gerichte zählten zu meinen bevorzugten Speisen aus dem Isarn.

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Während wir unsere Speisen genossen, erzählte mir Pim von sich. Sie komme aus Petchabun, habe zwei Kinder und vor kurzem erst einen Mann kennengelernt, den sie wohl sehr schätzte. Paul, so hieß er, war wohl Anfang 50, kommt aus England und würde etwa in zwei Monaten wieder nach Thailand kommen. Aber das interessierte mich im Moment weniger. Pim hatte eine außergewöhnlich positive Ausstrahlung auf mich, ein absolut gewinnendes Lächeln und ihre weiblichen Reize blieben auf mich nicht ohne Wirkung. Sie hatte sich ihre Brüste machen lassen und das Dekollete das sich mir darbot, war schon einladend. Ich lächelte sie an, legte eine Hand auf ihren Schenkel, das ertasten ihrer warmen, glatten Haut jagte einen wohligen Schauer durch meinen Körper, und eröffnete ihr sehr direkt, dass ich gerne die Nacht mit ihr verbringen würde. Sie lachte laut auf, aber ich sah nirgends ein Zeichen von Ablehnung. Sie sagte, dass sie das auch gerne möchte, aber sie hätte noch einen Termin mit einem Kunden gegen 23 Uhr. Ihm hätte sie schon zugesagt. Ich war etwas enttäuscht hegte aber die Hoffnung, dass der Kunde nicht kommen würde. Insgeheim flehte ich zu Buddha, dass es genau so sein sollte. Pim blickte auf die Uhr, es war mittlerweile fast 23 Uhr und für mich hieß es, die Rechnung zu bezahlen. Wir fuhren zurück zu Massage in die Soi 11 und ich setzte mich noch auf einen Drink mit Pim zusammen an den Tisch. Der Kunde, der zugesagt hatte, zu kommen, ließ sich bis jetzt, er war schon seit 20 Minuten überfällig, nicht blicken. Und mein Verlangen auf Pim wuchs. Ich hatte eine Idee. „Pim, your customer didn´t come yet. I think, you can give me an oil massage for one hour.“ Wieder lachte Pim in ihrer besonderen Art auf, nickte zustimmend und wir gingen in den Massageraum.

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Ich entledigte mich meiner Kleider und wenig später hatte ich es mir auf der Liege bequem gemacht. Pim begann mit ihrer Arbeit und ich merkte sofort, dass sie ihr Handwerk bezüglich Massage verstand. Immer wieder berührten ihre Fingerspitzen die sensiblen Punkte zwischen meinen Beinen und in der Folge bekam ich eine steinharte Erektion. Pims Timing war gut, fast exakt nach 30 Minuten bat sie mich, mich umzudrehen. Pim lächelte beim Anblick meiner Erregung. Sie zögerte nicht und griff sofort zu. Entgegen meiner Gewohnheit unterbrach ich sie. Ich meinte, es wäre jetzt Mitternacht und ihr Customer wollte ja schon um 23 Uhr kommen. Es spräche doch wohl jetzt nichts mehr dagegen, zu mir zu gehen. Pim sah mich schmunzelnd an und nickte nur mit dem Kopf. Ich erhob mich, wischte mir das Öl mit dem Handtuch ab und zwängte meine Erektion in die Hose. Es sah schon etwas komisch aus, als ich mit ausgebeulter Hose die Massage in Pims Begleitung verließ und wir uns aufs Motorbike schwangen. Mein Guest House, das Travellers Rest, lag ja gleich um die Ecke in der Soi LK Metro.

Wir gingen auf mein Zimmer und duschten gemeinsam. Ich bot Pim an, sie mit einer Massage zu verwöhnen. Wieder lächelte sie mich an, drehte sich wortlos um und legte sich bäuchlings aufs Bett. Ich begann mit ihrem Rücken und arbeitete mich langsam zu ihrem Po vor und wieder nach oben. Pim wurde merklich unruhig und ihr Po schmiegte sich immer wieder gegen meinen Schoß. Ich bat sie, sich umzudrehen. Ich ließ mich langsam nach unten sinken und mein Mund küsste abwechselnd ihr Nippel. Viele Frauen, die bereits Kinder haben, erregt dies ungemein und bei Pim war es nicht anders. Ich ließ mich langsam nach unten gleiten, ihrem fordernden Schoß entgegen. Mein Mund sucht die Stelle zum liebkosen zwischen ihren Schenkeln. Es ist immer wieder eine neue Entdeckungsreise, die empfindsamste Art zu erkunden, auf die eine Frau anspricht. Bei Pim fand ich es schnell heraus und ebenso schnell kam ihr Orgasmus. Ich ließ sie ein wenig zur Ruhe kommen und ich legte mich neben sie, sie kuschelte sich ein und begann mich zu streicheln, erst mit den Händen, dann mit dem Mund, der langsam über meinen Bauch nach unten wanderte. Sie beglückte mich mit einem Blowjob wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt hatte. Zufrieden und befriedigt schliefen wir ein. Auf diesen Abend folgten weitere Abende und zwischen Pim und mir entwickelte sich eine lockere Freundschaft, die bis heute andauert.

Und nun saß ich mit Pim im Restaurant vom Radi Mansion und mein Eindruck; dass Pim eine emotionale Müdigkeit ergriffen hatte, bestätigte sich im Laufe des Gespräches. Es war nicht nur die körperliche Müdigkeit, die ich bei ihr gespürt hatte, es ging bei ihr wesentlich tiefer. Pim hatte einen Freund, Paul aus England. Paul, Pim, meine Frau und ich sind mal zusammen essen gewesen und ich habe Paul als sehr ehrlichen und aufrichtigen Menschen kennengelernt, nach meinem Dafürhalten ein Partner für Pim, wie sie ihn besser nicht hätte finden können. Pim erzählte mir, dass die Beziehung mit Paul seit ca. 3 Monaten beendet sei. Es überraschte mich etwas, insbesondere als Pim mir erzählte, dass Paul die Beziehung beendet hat. Die Gründe lagen allerdings nicht auf emotionaler Ebene sondern lagen in Pauls beruflicher Perspektive. Ihm ging es finanziell nicht gut, er hatte seine Arbeit verloren und er hat Pim freigegeben. Er meinte zu ihr, dass es besser für sie wäre, sie würde sich nach einem Partner umsehen, der besser für sie sorgen könne als er. Und so wie ich Paul einschätzte, waren das seine realen Gründe und es hatte definitiv nichts mit irgendwelchen Geldforderungen seitens Pim zu tun. Und dass Pim diese Situation sehr angegriffen hat, sah ich ihr an, spürte es förmlich. Ihr herzhaftes Lächeln, ihr befreites und lebendiges Auftreten, alles das vermisste ich an ihr. Sie hatte zwar mittlerweile wieder jemanden kennengelernt, einen älteren Mann aus Neuseeland. Aber ob diese Bekanntschaft sich zu einer Beziehung entwickeln würde, war zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar. Pim hatte für den nächsten Morgen eine Verabredung mit dem Neuseeländer. Es war mittlerweile schon kurz nach 1 Uhr und wir gingen auf mein Zimmer. Pim ging zuerst unter die Dusche. Nachdem ich selbst geduscht hatte, legte ich mich zu Pim ins Bett. Es war schon fast ein kleines Ritual zwischen uns, dass ich ihr eine Massage anbot. Ich bat sie, sich auf den Bauch zu legen und begann, ihren Rücken zu massieren. Pim war nicht so entspannt wie sonst und ich verzichtete erst einmal darauf, sie an den intimen Stellen zu berühren. Ich bat sie, sich umzudrehen. Pim sah mich an und lächelte etwas zweideutig, strich mit ihren Händen über ihre Brüste und fragte mich, ob ich sie vermisst hätte, Ich war überrascht, eine solche Frage aus ihrem Munde zu hören, wie tief musste sie verunsichert sein, mir eine solche Frage zu stellen. Ich habe noch nie ein Mädchen nur auf ihre Geschlechtsmerkmale reduziert, schon gar nicht Pim. Ich mochte Pim als Pim, als Menschen, den ich kennen- uns schätzen gelernt habe. Und das sagte ich ihr so. Ein Lächeln huschte kurzzeitig über ihr Gesicht. Ich fragte Pim, ob sie etwas extra Entspannung wünsche. Sie nickte nur mit dem Kopf schloss die Augen und ich verwöhnte sie mit meiner Zunge und verschaffte ihr die Entspannung, die sie sich gewünscht hatte. Ich legte mich neben sie und sie tastete nach meinen Steifen. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass sie sich momentan zu einer adäquaten Gegenleistung verpflichtet fühlte. Ich nahm ihre Hand und bat sie, jetzt zu schlafen. Sie nahm mein Angebot an, kuschelte sich an mich und wenig später waren wir eingeschlafen.

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Am nächsten Morgen wurden wir durch das Klingeln ihres Telefons geweckt. Der Mann aus Neuseeland rief an und sagte, dass er jetzt im Hotel angekommen sei. Pim sagte ihm zu, dass sie in etwa einer Stunde bei ihm sein würde. Pim sah mich, nachdem das Telefonat beendet war, mit einem merkwürdigen Blick an, den ich bis heute nicht einzuschätzen weiß. Ich fragte sie, ob sie sich noch etwas entspannen möchte, Ein Schmunzeln flog über ihr Gesicht und sie nickte zustimmend. Ich nahm mir die gleiche Zeit und Sorgfalt für sie wie am Abend zuvor. Wir gingen im Anschluss zusammen duschen. Für ein gemeinsames Frühstück reichte leider die Zeit nicht mehr. Ich begleitete Pim noch nach draußen, sie verabschiedete sich von mir mit einem Kuss und wenig später fuhr sie mit ihrem Motorbike zu ihrer Verabredung. Ich habe leider kein Feedback von ihr bekommen, weiß nicht, wie das Treffen ausgegangen ist und was aus Pim geworden ist. Ich hoffe, ihr Leben hat eine positive Wendung genommen.

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Es war bereits Mittag, ich habe kurz mein Postfach gecheckt und bestellte mir ein gutes Frühstück. Bei Radi im Hotel war jetzt, Mitte/End September, recht wenig los. In der Hochsaison war es ein wenig lebendiger und ich traf schon mal den einen oder anderen Gast, der mit mir auf einer Wellenlänge lag. Aber jetzt war definitiv eine Flaute. Es war schon nach 14 Uhr als ich mich entschloss, das Hotel zu verlassen. Mit dem gemieteten Motorbike für ich in die Soi Buakhao, entlang der Soi Diana Inn und durch die Soi Honey Inn zurück zur Soi Buakhao. Ich erinnerte mich an das Mädchen aus der Massage kurz hinter der Straßeneinmündung zur Soi Buakhao. Und tatsächlich, als ich mich der Massage langsam näherte, nahm ich sie sofort wieder wahr. Aber auch sie hatte mich gesehen und kam sofort auf mich zu. Diesmal stürmte kein Ladyboy auf die Straße, der mich eventuell wieder abgeschreckt hätte. Was hatte dieses Mädchen bloß an sich, dass mich so derart anzog. Ich lächelte sie an und wurde gleichfalls dafür mit einem Lächeln von ihr belohnt. „You want massage from me, I give you oil massage, 1 hour only 200 Baht.“ Ihre Augen blinzelten mich dabei herausfordernd an. Ich stellte mein Bike ab, nahm sie bei der Hand und sagte nur „Ok.“

Eigentlich mochte ich Thais nicht, die ihre Haare in einem Blondton gefärbt hatten, aber bei ihr schien das plötzlich keine Rolle mehr zu spielen. Auch gab ich mich keinen Illusionen hin, was ihr Können als Masseuse anging. In der Soi Honey Inn lag das Interesse der Mädchen mehr darin, ihren fast ausschließlich männlichen Kunden eine „special massage“ zu verabreichen, die sich auf das einzige steife Glied konzentriert, das ein Mann bei einer solchen Ölmassage hat oder bekommt. Aber damit nicht genug, teilweise wird dann auch noch ein umfangreicherer Service angeboten, der dem eines Bordellbesuches hierzulande in nichts nachsteht, oder sehr wahrscheinlich besser ist. Klar, die Mädchen wollen Geld verdienen um ihre Familie zu versorgen und sich ein besseres Leben leisten zu können. Und das ist kaum möglich, wenn sie pro verabreichte Massage gerade mal die Hälfte oder gar nur ein Drittel des Geldes bekommen, was für 1 Stunde Massage fällig wird. So ist gerade in der Soi Honey Inn der Anteil an unqualifizierten Masseusen bezüglich der eigentlichen Arbeit verschwinden gering. Kaum eine hat auch nur jemals den Fuß über die Schwelle einer angesehenen Massageschule gesetzt. Aber es gibt auch Ausnahmen wie Pim, Su oder auch Nee, über die ich vorher schon mal geschrieben habe.

Ich hatte es mir mittlerweile auf der einfachen Liege bequem gemacht. Ich fragte nach ihrem Namen und sie stellte sich mir als Joy vor. Ihre Stimme klang in meinen Ohren angenehm. Ich stellte mich mit meinem thailändischen Spitznamen vor und „beichtete“ ihr vorab meine ganzen, kleinen Geheimnisse, dass ich leidlich Thai sprach, verheiratet war und dass meine Mia aus Buriram kommt, ich sie liebe und sie zurzeit in Deutschland weilt während ich hier das süße Leben genieße. Sie erzählte mir auf meine Nachfragen etwas von sich, dass sie 28 Jahre alt sei und einen Sohn hat, der 4 Jahre alt ist. Ihre Eltern kümmern sich um ihren Sohn und sie leben in der Provinz Kalasin. Ich stellte fest, dass ihre Massage gar nicht mal so übel war, zumindest nicht für jemanden, der diese Kunst nicht gelernt hat. Und natürlich unterließ sie es nicht, mich immer mal wieder dort zu berühren, wo ich es mochte und entsprechend reagierte. Unsere Unterhaltung war sehr locker und ungezwungen und mein Bauchgefühl bezüglich der Mädchen in Pattaya würde sich wohl wieder bestätigen, dessen war ich mir sicher. Joy bedeutete mir, mich umzudrehen. Höflich wie mein kleiner Bruder nun mal war, erhob er sich vollends als er nicht mehr zwischen Bauch und Liege eingezwängt war. Joy griff sofort zu und fragte mich auch direkt nach einer Spezialbehandlung. Ich fragte sie nach dem Preis, den sie mit 1000 Baht aufrief. Ich spielte ihr Empörung vor, das sei viel zu viel, für 1000 Baht bekäme ich ja schon eine Lady für Long Time. Und außerdem, so erzählte ich ihr, würde ich es niemals mit einem Mädchen in einer Massage treiben, mangelnde Privatsphäre würde bei mir keine großartige Lust aufkommen lassen. Und außerdem wäre Short Time sowieso nicht mein Ding. Ihre Reaktion, insbesondere angesichts meiner Erregung, die ja eigentlich meinen Äußerungen widersprach, war eine etwas verhaltene Enttäuschung. Übergangslos fragte ich sie, ob sie Lust hätte, mit mir heute Abend auszugehen, erfragte den Preis für die „bar fine“, den sie mit 300 Baht angab. Sie sagte ohne lange zu überlegen zu. Eigentlich wollte ich, dass sie sofort mitkommt. Aber sie bat mich, sie gegen 18 Uhr abzuholen. Ich willigte ein und wir tauschten unsere Telefonnummern aus. Für den heutigen Abend hatte ich ein Date sicher.
 
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Danke für das Lob
 




So verließ ich die Massage erst einmal alleine. Manchmal dienen solche, ich nenne sie einmal verzögerten Dates nur dem Zweck, Hoffnung zu wecken und in der Folge der Bezahlung der Massage einen etwas höheren Tipp zu bekommen. Das war mir schon klar und ich hatte Joy 600 Baht in die Hand gedrückt, 200 Baht für die Massage und 300 Baht für die Fine plus 100 Baht Tipp. Mein Gefühl allerdings sagte mir, dass dieses Date stattfinden würde. Ich verspürte diesbezüglich keine innere Unruhe sondern lediglich Vorfreude. Natürlich hatte ich für diesen Abend auch schon ein kleines Programm. Ich würde Joy ins Fung Pla Pao führen. Erfreulicher Nebeneffekt war regelmäßig die ehrliche Anerkennung, wenn ich meine weiblichen Bekanntschaften in dieses Restaurant führte. Es ist definitiv nicht der Anlaufpunkt von den Touristen, die Pattaya, egal zu welcher Jahreszeit auch immer, bevölkern. Aber das war eigentlich nicht der Hauptgrund, der liegt bei der wirklich großen Auswahl an typischen Speisen aus dem Nordosten Thailands, die nicht nur schmackhaft sind, sondern auch zu einem überaus angemessenen Preis verkauft werden.

Um kurz nach 18 Uhr fuhr ich vor der Massage vor, allerdings fehlte von Joy erst einmal jeder Spur. Eine Kollegin von ihr kam auf mich zu und sagte, dass Joy noch arbeitet. Aber die Information erklärte sich faktisch von selbst, denn just in diesem Moment kam Joy hinter einem zufrieden lächelnden Mann aus den hinteren Räumen. Ich wartete geduldig und nur ein paar Minuten später saß Joy in ihrem knappen, weißen Mini auf meinem Bike. Ich fuhr recht gemütlich und besonnen zum Restaurant, ich hatte einen ziemlichen Respekt vor dem Verkehr in Pattaya und wollte durch protzigen Fahrstil weder Joys noch meine Gesundheit gefährden. Wir trugen zwar beide Helme, aber das war nur ein rudimentärer Schutz. Ich war froh, als ich die Pattaya Sai Sam überquert hatte und in die ruhige Soi Bongkot einbog. Wenig später stellte ich mein Bike auf den sandigen Parkplatz des Fung Pla Pao ab.

Wie ich es nicht anders erwartet hatte, war Joy angenehm überrascht über die Wahl des Restaurants. Aber wie schon gesagt, es war ein für mich eher positiv beiläufiger Nebeneffekt. Wir nahmen an einem der niedrigen Tische Platz. Es gab zwar auch „normale“ Tische, aber ich bevorzugte die traditionelle Art, im Schneidersitz auf dem Boden hocken, zu speisen. Wie immer war die Bedienung sofort zur Stelle. Ich hatte meine Auswahl an Speisen, die ich mit Vorliebe aß, im Kopf, brauchte keine Speisekarte. Joy wählte etwas Spezielles für sich aus und ich überließ ihr die Wahl der Zugabe für das Dim Djum. Sie entschied sich für Seafood. Mir war es genehm. Wir unterhielten uns mit belanglosem Small Talk, lachten viel und lauschten der Duo, das die Gäste mit leichter Musik unterhielt.

Joy sah einfach zauberhaft aus. Ich wusste, dass sie 28 Jahre alt war, aus der Provinz Kalasin stammte und einen vierjährigen Sohn hatte. Während der vorhergegangenen Massage hatte sie es mir gestattet, sie zu berühren. Nun, ihr Busen war recht klein. Es war wohl mein Schicksal, dass mir immer wieder Mädchen gefielen, deren Busen nicht die üppige Form hatte, wie ich sie mir manchmal wünschte. Aber es lag mir einfach auch nicht, mir ein Mädchen als Gespielin auszusuchen und dabei nur auf ein primäres Geschlechtsmerkmal als Auswahloption zu reduzieren. Aber Joy hatte ein erfrischendes und herzhaftes Lächeln. Sie verstand es, sich figurbetonend zu kleiden, trug High Heels, die ihre makellosen Beine zur Geltung brachten und sie verstand es sich genau so zu bewegen, dass sie auffiel ohne dabei nuttig oder aufdringlich zu wirken. Kurzum, Joy war für mich eine Augenweide und ich genoss es, in ihrer Nähe zu sein und mit ihr gesehen zu werden. Ich konnte mich, ehrlich gesagt, eines gewissen Stolzes nicht erwehren.

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Ein Genuss der doppelten Art...


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...optisch wie kulinarisch.


Mittlerweile war das Essen aufgetischt, wir genossen es ganz einfach ohne viel zu reden. Fast 90 Minuten dauerte es, bis wir so satt waren, dass nichts mehr in uns rein passte. Wir relaxten noch etwas und während Joy die Soap auf dem Flachbildschirm verfolgte, orderte ich die Rechnung und bezahlte. Ich überlegte, wo wir denn noch hinfahren könnten. Ich bat Joy um einen Vorschlag, rechnete aber insgeheim mit einer für Thai Ladies in einer solchen Situation typischen Antwort: „Up to you.“ Aber Joy war anders gestrickt, „Let´s play pool.“ War ihr Vorschlag. Ich nickte zustimmend. Ich war kein guter Pool-Spieler und ich vermutete, dass Joy, da sie es vorgeschlagen hatte, darin doch einige Erfahrung hatte. Wir fuhren bis zur Pattaya Sai Song, gegenüber dem View Talay 6 befand sich ein Bar-Center und in der I C U –Bar fanden wir einen freien Pool-Table. Wir bestellten uns etwas zu trinken und begannen unser Spiel. Pool zu spielen ist für mich eine geistige Herausforderung, Geometrie des Balllaufs, Impuls und Drall, eigentlich alles Elemente der Physik, mit denen ich vertraut war. Aber das war eben nur eine Seite der Medaille, die andere Seite war das Ballgefühl beziehungsweise das korrekte Handling des Queues um die Spielkugel so zu treffen, dass das gewünschte Resultat erzielt wurde. Und ein ums andere Mal demonstrierte Joy mir ihre Klasse. Sie hatte das Gefühl, die Spielkugel so zu treffen, dass eine nach den anderen angespielten Kugeln in den Taschen verschwand und die Spielkugel dann auch noch so zu liegen kam, dass der Folgestoß erfolgreich sein würde. Joy machte nur wenige Fehler, die es mir dann erlaubten, meine sich abzeichnenden Niederlagen nicht ganz so dramatisch ausfallen zu lassen. Ich muss ehrlich gestehen, dass es etwas an meinem Ego kratzte, von diesem zauberhaften Geschöpf derart versenkt zu werden. Aber ich war ja lernfähig, und nach und nach entwickelte ich mehr Gefühl für das Spiel. Trotzdem hatte ich an diesem Abend keine Chance, einem Sieg meinerseits standen 5 Niederlagen gegenüber. Ich tröstete mich einerseits in der Hoffnung auf meine Lernfähigkeit und dem damit verbundenen Ehrgeiz den ich entwickeln konnte, andrerseits erfreute ich mich an dem Anblick Joys beim Spiel.

Ich mochte ganz einfach die Art, wie sie sich bewegte, die schüchterne Bewegung ihrer Hand, mit der sie ihren hochgerutschten Mini wieder ein Stück nach unten zog, alles das ergab ein in sich schlüssiges und attraktives Gesamtbild. Ich schätzte ihren Gang, aufrecht und gerade, wie sie einen Schritt vor den anderen setzte und sich sicher in den High Heels bewegte, vor allem aber optisch ansprechend. Im Gegensatz zu vielen Thai Ladies schritten ihre Füße parallel aus. Ich finde es manchmal einfach nur zum Schießen, wenn ich Thai-Ladies in High Heels sehe und die nicht in der Lage sind, sich damit ansprechend fortzubewegen. Mit nach außen gespreizten Füßen und bei jedem Schritt nach außen wegknickenden Beinen ähnelt das in den meisten Fällen dem unbeholfenen und um Gleichgewicht kämpfenden Knickstelzengangs eines betrunkenen Flamingos.

Wir beendeten unseren Pool-Abend, ich bezahlte die Getränke und wir fuhren mit dem Motorbike ins Radi Mansion. Wie auch an den Abenden zuvor war im Restaurant nichts los, das Personal hing gelangweilt vor der Glotze und zog sich die stumpfsinnigen Soaps rein. Joy gab ihre ID-Card ab und wir gingen auf mein Zimmer. Ich gab Joy eine 1000 Baht-Note, die sie dankend entgegen nahm, mich aber doch mit einem fragenden Blick ansah. Ich sagte ihr, ich mag es nicht, nach einer Nacht mit einem Mädchen den finanziellen Teil am nächsten Morgen abzuhandeln. Wenn eine Nacht mit einem Mädchen schön war, dann wollte ich dieses Gefühl am nächsten Morgen nicht durch eine simple Geldübergabe zerstören. Joy lächelte nur, zog sich ohne Worte aus. Ich bewunderte ihre Figur, Joy war eine Augenweide. Nun, ihr Busen war nicht gerade üppig und sie hatte Schwangerschaftsstreifen, aber die kamen mir nicht so schlimm vor, ihre Figur war einfach perfekt. Joy verschwand im Bad. Ich zog meine Sachen ebenfalls aus und wartete geduldig, bis Joy aus dem Bad kam. Ich huschte an ihr vorbei und ließ mir Zeit mit dem Duschen. Als ich aus dem Bad kam, staunte ich nicht schlecht. Ich hatte meine Kleidung etwas unachtsam aufs Bett gelegt. Nun hing meine Kleidung sorgfältig aufgehängt an den Bügeln im Schrank, die Schuhe, ebenso achtlos von mir stehen gelassen wo ich sie ausgezogen hatte, standen fein säuberlich ausgerichtet neben dem Schrank. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen und bedankte mich bei Joy.
Es ist mir schon im Restaurant aufgefallen, dass Sorgfalt und Aufmerksamkeit Joy eigen waren. Sobald das Eis in meiner Soda geschmolzen oder das Glas fast leer war, füllte Joy nach. Ich achtete auf solche Kleinigkeiten, die oftmals auch die innere Einstellung einer Thai widerspiegeln. Leider wird ein solches Verhalten von vielen Farang als selbstverständlich hingenommen. Aber das ist es nicht, es ist immer auch ein Zeichen der Wertschätzung, die einem Farang entgegengebracht wird. Fehlen solche Elemente in den Anfängen einer Bekanntschaft zu einem Mädchen, sollten die Erwartungshaltungen nicht zu hoch angesetzt werden.

Joy räkelte sich mittlerweile verführerisch auf dem Bett, ich entledigte mich meines Handtuches und legte mich zu ihr. Joy schmiegte sich an mich und ich spürte die Wärme ihres Körpers und mein Verlangen überkam mich. Ich küsste ihren Körper, ihre Brüste und ihren Schoß. Aber sie reagierte nicht wie von mir erwartet. Entgegen meiner bisherigen Erfahrung reagierte sie weder auf meine sanften Berührungen ihrer Brustwarzen noch auf meine intensiveren Küsse ihres Schoßes. Ich war etwas enttäuscht, waren doch dies bezüglich des Austausches von Intimitäten meine Vorlieben. Aber was sollte ich machen? Ich fragte Joy und sie antwortete mir ehrlich, dass es ihr eigentlich nur Spaß machte, wenn sie einen, wie sie wortwörtlich sagte „dick inside“ spürte. Ich war enttäuscht, hatte eine Frau mit einer aufregenden Figur und einem hübschen Gesicht an meiner Seite und nun passte das intime Spiel nicht zusammen. Gegen Kondome hatte ich eine gewisse Abneigung, das Kramen danach, öffnen und anschließende Überziehen war für mich ein Lustkiller mit entsprechenden Auswirkungen war. Aber Joy verstand mich und gab sich Mühe. Sie nahm sich meiner zärtlich an und nur wenig später fanden wir doch noch unsere gemeinsame Erfüllung.

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Die Nacht war vorbei...


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...und es hieß Abschied nehmen.


Am nächsten Morgen wachten wir erst sehr spät auf, wir duschten zusammen und anschließend fuhr ich Joy zurück in ihren Shop in der Soi Honey Inn. Ich war mir nicht so sicher, ob ich eine Wiederholung wollte. Vielleicht hatte es ja nur damit zu tun, dass wir während unserer ersten, Nacht noch nicht soweit waren, gemeinsame Harmonien zu finden. So fuhr ich in Gedanken zurück ins Radi Mansion. Ich hatte das Bedürfnis, mich für kurze Zeit zurückzuziehen um etwas nachzudenken.
 
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So, es geht endlich mal wieder etwas weiter. Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder ein Stückchen "Geschichte" aufgearbeitet und nun genug fertiggestellt, um mal wieder etwas zu posten.
 


Ich gönnte mir eine Stunde Ruhe. Mehr wäre auch nicht gegangen. Immer wenn ich in Pattaya war, durchflutete mich eine innere Unruhe, die mich antrieb, etwas zu unternehmen. Ich duschte mich kurz ab und der letzte Rest Trägheit war wie weggeblasen. Ich zog mir leichte Sachen an, ging in das Restaurant und bestellte mir eine Suppe.

Mittlerweile hatte ich auch Gesellschaft bekommen. Ein Hotelgast namens Winfried hatte sich an den Tisch gesetzt. Winni, wie ich ihn nannte, war schon Anfang 60 und das erste Mal in Thailand. Es entwickelte sich ein kurzes Gespräch über die Möglichkeiten, die Pattaya einem Geschiedenen bot. Radi war in der Zwischenzeit auch aufgetaucht und er empfahl Winni, sich mir anzuschließen, da ich über einen guten Erfahrungsschatz verfügte und ich mich auskennen würde. Winni äußerte, dass er gerne mal ein paar Ladies von der Beach Road klarmachen wolle, hatte aber keine Ahnung, wie das Ganze ablaufen müsse. In meiner mir eigenen Hilfsbereitschaft bot ich ihm dann an, mit mir einen kleinen Bummel entlang der Beach Road zu machen. Winni war, wie sich später herausstellte, ein absolutes Greenhorn, mit geringen Kenntnissen der englischen Sprache und wie sich später herausstellte absolut schüchtern. Insofern war seine Aussage, ein paar Mädchen klarmachen zu wollen, recht heiße Luft. Zusammen fuhren wir mit dem Bike in Richtung Beach Road. Winni entpuppte sich als miserabler Sozius, ständig bewegte er sich nach links und rechts, zuckte zusammen, wenn wir mal von einem anderen Bike oder Auto passiert wurden und so war ich fast mehr damit beschäftigt, das Gleichgewicht zu behalten und in einigermaßen gerader Linie zu fahren, als auf den Verkehr zu achten. An der Kreuzung Pattaya Klang mit der Pattaya Sai Song stand die Ampel auf rot und ich nutzte die Gelegenheit, ihm mal zu sagen, ruhig sitzen zu bleiben. Den Rest der Fahrt klappte das dann auch einigermaßen. Ich für entlang der Beach Road bis zur Soi Post Office oder auch Soi Prai Sanee und stellte dort mein Bike ab. Wir liefen die paar Meter zurück zur Beach Road. Ich breitete meine Arme aus und sagte zu Winni: „Willkommen in der größten Bar Thailands.“ Er schaute mich etwas verdutzt an und fragte: „Wo ist denn hier eine Bar?“ Ich lachte lauthals auf. „Winni, das ist die berühmte Coconut Bar, sie erstreckt sich von der Soi 1 bis zur Walking Street.“ Er schien es immer noch nicht begriffen zu haben. „Winni, die Beach Road ist die Coconut Bar.“ Er nickt langsam mit dem Anflug des Verstehens mit dem Kopf, oder in der Analogie an das alte Sprichwort „Der Groschen ist gefallen!“ konnte man bei ihm ohne Untertreibung sagen, das die bei ihm pfennigweise erfolgte.

Wir begannen unseren Spaziergang entlang der Strandpromenade in Richtung Pattaya Klang. Seine Absicht war es ja, sich ein Mädchen auszusuchen. Aber anstatt sich auf die dort stehenden und flanierenden Mädchen zu fixieren, begann er mich mit Fragen zu löchern. Okay, ich bin ein geduldiger Mensch und auch immer bereit, zu helfen. Aber manchmal nervt es mich halt, wenn ich bestimmte Worte höre, die für mich persönlich Reizworte sind. So fragte Winni mich mehrmals, ob die Mädchen hier wirklich so billig sind. Ich mag diese Wortkombinationen mit dem Attribut billig im Allgemeinen nicht so gerne, insbesondere aber in Verbindung mit Menschen. Billig erweckt bei mir die Assoziation zu minderwertig, zu Ramsch. Und ich mag deshalb generell keine pauschalisierten Aussagen zu Menschen in Verbindung mit dem Attribut billig. Das mag sich zwar im Nachhinein auf die eine oder andere Person als richtig erweisen, aber wie schon gesagt, erst im Nachhinein. Ich äußerte meinen Unmut: „Winni, die Mädchen hier sind erst mal nicht billig, sie bieten ihre Leistung preiswert an, verstehst du, was ich meine?“ Er guckte mich etwas verdutzt an und wieder tröpfelte der Inhalt meiner Aussage pfennigweise zum Verständnis. Zumindest ließ seine nächste Frage die Vermutung zu, dass er es verstanden hatte. „Was ist denn preiswert?“ Gute Frage, er hatte mich kalt erwischt. Ich hatte bis zum heutigen Tag noch nicht ein einziges Mal ein Mädchen aus der Coconut Bar mitgenommen. Allerdings hatte ich meine Informationen. „Wenn du ein Mädchen für Short Time mitnimmst, musst du hier mit Preisen zwischen 500 – 700 Baht rechnen.“ Winni blickte mich nachdenklich an. „Was ist denn Short Time? Wie lange bleibt sie denn dann?“ Klar, die berechtigte Frage eines Unbedarften die eine Standartantwort zur Folge hat: „You come, I go!“ So einfach ist das, oder scheinbar doch nicht, denn wieder schaute mich Winni fragend an. „Heißt das, dass sie geht wenn ich gekommen bin?“ Er hatte es erfasst und ich nickte zustimmend. „Was muss ich denn machen, wenn ich möchte, dass sie länger bleibt?“ Oh my Buddha, hat dieser Mensch denn keinerlei Vorstellungsvermögen. Langsam dämmerte mir, dass dieser unbedarfte Mensch sehr schnell zu Last werden könnte. Innerlich verfluchte ich mich bereits für meine ausgeprägte Hilfsbereitschaft. „Nun, es ist alles eine Sache der Verhandlung. Du musst mit dem Mädchen vorher ausmachen, was du vorhast, willst du sie Short Time, dann besprichst du mit ihr, was du möchtest und wie lange sie bleiben soll. Willst du sie Long Time, dann rechne mit ca. 1000 Baht und sage ihr, dass du möchtest, dass sie zum Beispiel bis zum nächsten Morgen bei dir bleibt. Der Preis richtet sich da nach verschiedenen Punkten, das Wichtigste ist, dass die Chemie stimmt.“ Ich bezweifelte allerdings, dass dieser Mensch überhaupt in der Lage war, ein zwischenmenschliches Gespür für ein Working Girl zu entwickeln. Das hat sich während unserer Gespräche herauskristallisiert. Sein Wissen über Thailand und insbesondere über Pattaya hatte er, wie er mir sagte, aus einschlägigen Erzählungen von Bekannten und aus einseitig geprägten Berichten der Medien in Deutschland. Und welches Bild da schwerpunktmäßig gezeichnet wird, braucht nicht näher erläutert zu werden. Und Winni war diesbezüglich das Paradebeispiel eines unbedarften, nicht verifizierenden und von diesen Medienberichten geprägten First Timers in Pattaya.

Nun liefen wir schon fast 20 Minuten gemütlich die Beach Road entlang, ich hatte schon zahlreiche Mädchen gesehen, die entweder langsam an uns vorbeischlenderten, uns mit neugierigem und einladenden Blicken auffordernd ansahen, genau wie die Mädchen, die einfach nur an den Palmen gelehnt standen oder auf der niedrigen Ziermauer saßen. Aber von alledem bekam Winni nichts mit. Stattdessen textete er mich zu. Wir waren mittlerweile an der Einmündung zur Pattaya Klang angelangt und ich beschloss, umzukehren und Winni mal zu dem zu bringen, wofür er eigentlich hergekommen war. Ich sprach ihn darauf an, er nickte beifällig und wir gingen langsam zurück. Aber anstatt meiner Aufforderung nachzukommen, sich doch einmal die Mädchen anzusehen, redete und fragte er weiter. Ich stellte meine Ohren auf Durchzug und hielt nach Mädchen Ausschau.

Ich habe zwei Trigger in mir, der eine schlägt an, wenn ein Mädchen meine Libido direkt anspricht, der andere ist der emotionale und wesentlich komplexere Trigger in Verbindung mit meinem Gespür für die richtige Chemie. Beide Trigger reagieren effektiv und verzögerungsfrei. Ideal ist, wenn beide Trigger gleichzeitig ansprechen, das kommt allerdings seltener vor. Spricht nur der Libido-Trigger an, bedeutet das für mich lediglich einen Gig, ein One Night Stand, oder aber eine Buchung für eine Foto-Session. Erfahrungen bezüglich einer Verlängerung der Zeit mit diesen Mädchen mit auf dieser Ebene getriggerten Entscheidung, verliefen meistens kläglich. Die besten Erfahrungen hatte ich mit Mädchen, die ich aufgrund des Ansprechens meines emotionalen Triggers auswählte. Und nach genau einem solchen Mädchen hielt ich Ausschau. Es war natürlich kein Garant für einen befriedigenden Event, aber auch wenn es nur bei einem Gig blieb, hatte ich bis heute diesbezüglich noch keine Enttäuschung erlebt. Ob sich das bei Winni so ergeben würde, wusste ich ja nicht, aber ihm ein Mädchen zu empfehlen, für das ich ein gutes Gefühl habe, wäre allemal besser als ihn mit einem Mädchen mitgehen zu lassen, bei dem sich mir die Nackenhaare sträuben würden.

Mittlerweile waren wir schon wieder auf der Höhe vom Royal Garden angelangt. Winni textete mich nach wie vor zu, hatte bis jetzt noch nicht eines der Mädchen beachtet und ich stellte mir die ernsthafte Frage, was er eigentlich hier wollte. Ich hatte längst abgeschaltet und beantwortete seine Fragen eher stereotyp als auf die Inhalte einzugehen. Währenddessen streifte mein Blick rastlos hin und her, suchte den Blickkontakt zu dem einen und anderen Mädchen, ohne das ein Trigger ansprach. Auf der kleinen Mauer zum Beach hin saßen zwei Mädchen, an einer blieb mein Blick regelrecht kleben. Ich vermochte sie zwar nur aus dem Profil zu erkennen, aber trotzdem sprach mein Trigger an, mein emotionaler Trigger. Als hätte sie meinen Blick gespürt, drehte sich ihr Kopf in unsere Richtung und ihr Blick traf den meinen und unsere Blicke hielten einander fest. Ich stupste Winni unsanft in die Seite ohne meine Blick abzuwenden. Winni fragte mich, was denn los sei. Oh my Buddha, wieder fragte ich mich, weshalb der Typ nach Pattaya gekommen ist, wollte er nur quatschen oder aufregende Erlebnisse haben und als Erinnerung mitnehmen? „Winni, wenn ich mich recht erinnere, bist du mit mir zur Beach Road gekommen, um Mädchen zu finden. Bis jetzt hast du nur gequatscht und nicht einen Blick für eines der zahlreichen Mädchen übrig gehabt, die uns bis jetzt begegnet sind und uns auch gemustert haben! Hast du dir schon mal ein paar Mädchen angesehen, denen wir begegnet sind?“ Den Blick, den er mir in diesem Moment zuwarf, vermochte ich nicht zu deuten, seine Antwort trieb mich an den Rand der Verzweiflung: „Wieso?“ Die geharnischte Antwort, die mir auf der Zunge lag, verkniff ich mir. „Schau mal zu den beiden Girls, die dort auf der Mauer sitzen und uns ansehen!“ Es dauerte ein paar Sekunden bis er realisierte, was ich meinte. Sein Blick fand die Mädchen ebenfalls. Seine Antwort brachte mich fast aus meinem seelischen Gleichgewicht. „Ja, was ist mit denen?“ Autsch, was will der Typ in Pattaya? Vor meinem geistigen Augen vollzog ich einen Countdown von 10 auf 0 bevor ich antwortete: „Mensch Winni, die sehen uns an, das ist eine Einladung. Und für die eine von den beiden Mädchen habe ich ein gutes Gefühl. Lass uns mal rübergehen!“ Ich wartete weder seine Antwort noch weitere Reaktionen ab und setzte mich in Bewegung. Wie ich nicht anders erwartet hatte, dackelte er mir nach.

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Joy bei meinem letzten Aufenthalt


Bei beiden Mädchen erhellte ein erfrischendes aber hintergründig gespanntes Lächeln ihre Gesichter. Ich lächelte sie ebenso offen an. Im Prathet Thai entsprach mein Lächeln dem Namen dieses Königreiches am Golf von Siam, dem Land der Freien. Ich fühlte mich frei, und die Herzlichkeit der Menschen hier erfrischte meine Seele ein ums andere Mal. In Kummerland liegt immer eine gewisse Schwere auf mir, es fällt mir schwer, befreit meine Gefühle zu zeigen, nicht, weil ich es nicht könnte, es ist mehr die Reaktion auf mein Lächeln. Misstrauen, Unverständnis darüber, dass man von einem unbekannten Menschen derart offen angelächelt wird, hinterfragende, missbilligende Blicke, was der wohl von einem will, ja teilweise bis hin zu aggressiven Reaktionen. Bezeichnenderweise kommen positive Reaktionen meist von denen, die nicht in diesem, unserem Land geboren wurden, es ist beschämend und befremdend für mich, wie meine Mitbürger auf eine solch offene Gefühlsäußerung reagieren. Ich schob diese bedrückenden Gedanken rigoros zur Seite, ich war im Land des Lächelns und war hier, um erfreuliche Dinge zu erleben.

Ich lächelte das Mädchen, mit dem ich Blicke getauscht hatte an, begrüßte sie mit einem freundlichen Sawadee khrup und fragte sie ebenfalls auf Thai, ob wir uns zu ihnen setzen dürften. Sie nickte freundlich und ich setzte mich neben sie. Winni setzte sich auf die andere Seite neben das andere Mädchen. Die erste Reaktion meiner Auserwählten war, dass sie mich fragte, ob ich Thai spreche. Es war manchmal erstaunlich, was eine korrekt ausgesprochene Grußformel alles bewirken konnte. Ich bestätigte ihr, dass ich über geringe Kenntnisse verfüge, gerade genug, um mich im Alltag zurechtzufinden. Sie lächelte mich daraufhin herzhaft an. Ich stellte mich mit meinem thailändischen Spitznamen Puchong vor, was erst mal zu einem schmunzeln ihrerseits führte. Sie stellte sich mir als Joy vor, was meinerseits ebenfalls zu einem Schmunzeln führte. Hatte ich doch gerade am Vortag ein erotisches Abenteuer mit einem hübschen, gleichnamigen Mädchen. Ich wies zu Winni hinüber und sagte, dass er kein Thai sprechen kann und sein Englisch auch niemanden vom Hocker riss. Ich sprach allerdings so gut ich es konnte erst mal auf Thai mit ihr, nicht um zu prahlen, sondern ganz einfach, weil es mir Spaß machte. Und so manches Mal hatten mir meine bescheidenen Sprachkenntnisse Türen geöffnet, die Anderen verschlossen blieben. Ich erzählte ihr über meinen Bekannten, dass er auf der Beach Road nach einem Mädchen sucht und noch nicht wusste, wie er das überhaupt anstellen sollte. Sie hörte mir aufmerksam zu und ich fragte sie abschließend nach ihren Preisen für Short Time und Long Time. Sie nannte mir Preise von 500 Baht und 1000 Baht, wobei die Zuordnung wohl klar war. Ich fragte sie, ob sie Kinder hat und es stellte sich heraus, dass sie bereits einen Sohn hatte. Je länger ich mich mit ihr unterhielt, desto mehr bestärkte sich mein positives Gefühl für sie. Winni schien derweil überhaupt nicht bei der Sache, er schaute zwar die ganze Zeit zu uns rüber, aber er schien irgendwie abwesend. Ich erzählte ihm, was ich alles erfahren hatte. Meine nächste Frage war schon fast ultimativ: „Findest du sie nett?“ Anstatt einer Antwort nickte Winni nur. „Okay, dann ist ja alles bestens. Dann rede doch einfach mal mit ihr!“ Winni schien das Gespräch bis jetzt nicht mitverfolgt zu haben. Er stellte noch einmal die gleichen Fragen die ich vorher sowohl auf Thai als auch auf Englisch gestellt habe. Eigentlich dachte ich, es würde jetzt seinen normalen Gang gehen und er würde eine Entscheidung treffen. Aber da hatte ich mich getäuscht. Winni stellte weitere Fragen. Es wäre ja weiter nicht so schlimm, aber was er fragte, ließ mich fast an meinem Verstand zweifeln. „When do you have your high season here?“ Was sollte denn dieser Unfug. Ich blickte ihn verständnislos an und warf ihm einen warnenden Blick zu. Er reagierte nicht darauf. Joy schaute ihn mindestens genauso verständnislos an wie ich. „What you mean?“ Winni merkte wohl selbst, dass seine Frage auf Unverständnis stieß. „What time of the day you have most customers?“ Ist er jetzt total übergeschnappt? Was sollten solche komischen Fragen. Joys Reaktion fiel ähnlich aus. „Why you want know?“ Eine nur allzu verständliche Frage. Joy sah mich hilflos, ja fast schon verzweifelt an. Sie wandte sich Winni zu. „Why you want to know?“ Seine Antwort ließ mich nun endgültig an seinem Verstand zweifeln. I not need come when you have busy time. Not want make your business kaputt. So I come when you have time.“ Ich brauchte ein paar Sekunden um zu verkraften, was er da für einen Stuss von sich gegeben hatte. Soviel Dämlichkeit konzentriert auf einen Menschen bedurfte schon einiges an Toleranz um es ohne Widerworte zu schlucken. Joys Blick wandte sich mir zu, ihr Gesichtsausdruck war eine Mischung aus genervt sein, Verzweiflung und Flehen an mich, sie aus dieser Situation zu erlösen. Es war schon verwunderlich, dass sie ihm nicht einfach ein „Fuck off“ an den Kopf geschmissen hatte um ihn aufzufordern, doch endlich ihre Revier wieder freizugeben. Aber möglicherweise war es auch die Tatsache, dass sie genauso wie ich gespürt hatte, dass wir wohl auf einer Wellenlänge lagen. Ich wechselte zur thailändischen Sprache und entschuldigte mich für das merkwürdige Verhalten meiner Begleitung. Ich war erleichtert, als sie mit einem Lächeln meine Entschuldigung akzeptierte. Oder vielleicht war sie auch nur froh darüber, dass sich meine Aufmerksamkeit auf sie fixierte. Ich wechselte noch ein paar nette Worte mit ihr und bat sie noch, mir ihre Telefonnummer zu geben. Ich speicherte sie ab und rief sie kurz an, damit sie meine Nummer ebenfalls unter meinem Nick abspeichern konnte. Ich versprach ihr, dass ich mich wieder bei ihr melden würde und verabschiedete mich von ihr. Ich hatte die Nummer nicht für Winni abgespeichert, er würde bei Joy wohl nur noch eine Opferrolle einnehmen und keine Vorzüge bekommen. Zwar würde ich Joy nicht mehr während dieses Urlaubs wiedersehen. Aber das Schicksal hatte etwas für uns in petto.
 
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Ich hatte, während ich mit ihr redete gar nicht bemerkt, dass Winni sich bereits wieder auf den Weg gemacht hatte. Sein Verhalten weckte nicht gerade meine Begeisterung. Ich sah ihn knapp 50 Meter weiter an der Promenade stehen und mit einem Mädchen sprechen. Ich schloss zu ihm auf und bekam gerade noch mit, wie er nach ihrer Telefonnummer fragte. In der Hand hielt er Zettel und Kugelschreiber um sich die Nummer zu notieren. Oh my Buddha, wofür hatte dieser Depp ein Telefon? Was hatte ich mir da für einen Sonderling aufgehalst. Ich trat zu den beiden, begrüßte das Mädchen freundlich, zwang mir Winni gegenüber ein Lächeln ab und fragte ihn, was er da denn mache. „Ich frage die Mädchen, die mir gefallen, wie viel sie für Short Time und Long Time haben wollen und lass mir ihre Telefonnummer geben. Ich sah auf den Zettel, da stand aber bloß eine Nummer drauf. Ehe ich was daraufhin sagen konnte, wandte er sich ab und lief auf ein weiteres Mädchen zu. Ich fragte das Mädchen dem ich nun alleine Gegenüberstand nach ihrem Namen und bat sie, mir ihre Nummer zu geben. Was wollte dieser Idiot mit einem Haufen Nummern anfangen, wenn er den Nummern noch nicht einmal einen Namen zuordnen konnte. Ich verabschiedete mich von der Schönen und eilte Winni hinterher. Wieder hatte er bei einem Mädchen Halt gemacht und kritzelte eifrig etwas auf seinen Zettel, wahrscheinlich wieder eine Nummer ohne Zuordnung. Er sah mich kommen und drehte sich mir zu. Stolz verkündete er: „Jetzt habe ich den Bogen raus.“ Ohne meine Reaktion, abzuwarten hastete er weiter. Dass Mädchen, das er da so einfach hat stehen lassen, reagierte halt typisch für Thais in einem solchen Moment: Sie lächelte. Ich fragte sie, was der Farang wollte. Bereitwillig gab sie mir Auskunft, es waren ihre Preise und ihre Telefonnummer. Ich fragte sie höflich, ob er sie auch nach ihrem Namen gefragt hatte. Sie verneinte. Ich entschuldigte mich für Winnis Verhalten und bat sie um ihren Namen und um ihre Telefonnummer. Beides gab sie mir in der Hoffnung auf ein mögliches Geschäft bereitwillig. Die Mädchen, die Winni da bis jetzt scheinbar wahllos angesprochen hatte, sahen eigentlich ganz hübsch aus, aber bei keiner vom ihnen sprach mein Trigger an. Winni stand schon bei dem nächsten Mädchen und zog durch, was er mit „den Bogen raus hatte“ meinte. Es lief das gleiche Prozedere ab wie zuvor auch. Mensch, wozu hatte dieser Depp bloß ein Handy? Ich verfuhr wie gehabt und bekam auch von diesem Mädchen ihre Nummer und ihren Namen.

Bevor Winni davoneilen konnte, hielt ich ihn fest. „Sag mal, was fabrizierst du da für einen Unfug? Hast du die Namen von den Mädchen?“ Er schaute mich etwas verdutzt an und schien wohl erst jetzt zu realisieren, was er da gemacht hatte. „Wie willst du denn jetzt weiter vorgehen, nachdem du ihre Nummern hast? Gefällt dir eine von denen? Ich an deiner Stelle würde mich für Joy entscheiden, aber bei der bist du wohl wegen deiner dämlichen Fragen unten durch. So, was willst du jetzt machen?“ Er schien meine Frage nicht richtig verstanden zu haben, zumindest schaute er mich so an. Ich versuchte es noch einmal. „Du hast jetzt Nummern von 4 Mädchen ohne Namen. Ich habe die Namen für dich eingesammelt und auch ihre Nummern gespeichert. Also, was willst du nun machen?“ „Ich habe ja jetzt ihre Nummern und kann sie anrufen.“ Ich schüttelte nur noch mit dem Kopf. Es war mir unverständlich, wie man solch eine einfache Sache, wie ein Mädchen aus der Coconut Bar für Short Time mitzunehmen derart komplizieren konnte. „Und wie willst du das dann machen? Glaubst du tatsächlich, dass sich eines der Mädchen noch an dich erinnern wird? Glaubst du ernsthaft, du wirst auch nur eines der Mädchen wiedererkennen?“ Er musterte mich mit einem merkwürdigen Blick, der wohl irgendwo zwischen Verständnis und Ungläubigkeit anzusiedeln war.

Ich hatte beschlossen, dem unglückseligen Treiben hier ein Ende zu bereiten. Es brachte überhaupt nichts was er hier trieb. Insgeheim dachte ich bei mir, dass es für ihn wohl besser wäre, sich ins Hotelzimmer zurückzuziehen und sich einen von der Palme zu wedeln, anstatt unter denselbigen zu wandeln und Telefonnummern von Mädchen zu sammeln mit denen er sich nie treffen würde. Es wurde Zeit, diese Pappnase einmal wachzurütteln, Schocktherapie war angesagt. Und welche Ecke in Pattaya eignet sich dafür besser als die Soi 6. Die Zeit war auch gut, es war mittlerweile Abend und die Neonreklamen tauchen die Sois entlang der Beach Road in ihr zweifelhaftes Licht. „Komm Winni, wir fahren woanders hin, lass uns einen kleinen Bummel machen.“ Glücklicherweise folgte er mir ohne Fragen zu stellen. Wenig später waren wir unterwegs in Richtung Soi 6. Ich fuhr etwas in die Soi hinein und fand eine Möglichkeit, das Motorrad abzustellen. Ich hatte gesehen, dass in der 3 Angels Party angesagt war. Wir gingen die paar Meter zurück und sofort war die Aufmerksamkeit der Mädchen bei uns. Ein Mädchen fixierte Winni. Es war nicht mein Typ, etwas zu kurz geraten, pummelig und blondiert und schon reichlich angetrunken. Ohne Vorwarnung schoss sie auf Winni zu. Mit einem spitzen Aufschrei schmiss sie sich Winni an den Hals, ihre Beine schlangen sich um Winnis Hüften und für einen Moment kämpfte Winni um sein Gleichgewicht --- und um Fassung.

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Die Hilflosigkeit mit der er dieser weiblichen überfallartigen Attacke gegenüberstand, war ihm allzu deutlich ins Gesicht geschrieben. Ich fand es nur noch ergötzend dem Wirken dieses besoffenen Bargirls zuzusehen. Irgendwie bewunderte ich den Instinkt dieser Ladies, wie sie mit unglaublicher Zielsicherheit genau die Männer in einer Gruppe ausfindig machten, die ihnen am wenigsten Widerstand entgegenbringen würden. Und Winni war definitiv überfordert, verdammt zum hilflosen und zu jeglichem Widerstand unfähigen Opfer in den Fängen dieser kleinen, besoffenen Bestie, die diese Hilflosigkeit hemmungslos ausnutzte und dabei von ihren Kolleginnen jubelnd unterstützt wurde. Sie umschlang seinen Hals und küsste in offensiv, steckte ihre Zunge in seinen Mund. Aufkeimende Lust und Angst in Erkenntnis seiner eigenen Hilflosigkeit stand in seinem Gesicht geschrieben, unfähig ihr auch nur ein Quäntchen Widerstand entgegenzubringen. Ich hatte zwar vor mit ihm einige der einschlägig bekannten Bars der Soi 6 aufzusuchen um ihm eine Schocktherapie zu verpassen, aber das hatte sich jetzt erübrigt. Und die Szenerie, die sich vor meinen Augen abspielte, dazu noch in er Öffentlichkeit, war kaum noch zu toppen. Erneut fragte ich mich, welcher Art das Opfergespür dieser Mädchen war, so zielgerichtet zu agieren. Ich genoss das Schauspiel noch einige Minuten, bevor ich aktiv einschritt um Winni aus dieser Situation zu erlösen. Es gelang mir mit etwas Nachdruck, dass diese kleine Männer verschlingende Bestie von Winni abließ. Winni atmete schwer, und es war für einen Augenblick nur schwer deutbar, ob er froh oder unglücklich war, dass ich ihn aus dieser Situation befreit hatte. Ich fragte ihn, ob wir noch in eine Bar gehen sollten. Er sah mich nur an, schüttelte den Kopf und meinte, dass er jetzt gerne nach Naklua fahren wollte. Wir gingen zurück zum Motorbike. Ich fuhr durch die kleine Seitengasse in die Soi 6/1 und wenig später waren wir wieder auf der 2nd Road. Allerdings war Winni als Sozius extrem unruhig und schaute sich immer wieder um. Schon nach etwa 100 Metern sah ich mich gezwungen kurz anzuhalten. Was ist denn los? Warum wackelst du so rum und drehst dich immer wieder um? Möchtest du zurück zu ihr?“ Nein, nein. Meinst du sie kommt mir jetzt nach um Geld dafür zu verlangen weil ich sie geküsste habe?“ Autsch, ich fiel fast vom Bike. Natürlich würde sie uns jetzt hinterherrennen und lauthals 100 Baht für ihre Attacke fordern. Ich brauchte ein paar Sekunden bis ich mich wieder gefangen hatte, schüttelte den Kopf und fuhr ohne weiteren Kommentar nach Naklua. Radi hatte mir da von einer Bar erzählt, in der ein Mädchen arbeitete, die wohl ganz gut Deutsch sprechen konnte. Mit Winni war er schon mal da und Winni wollte mir die Bar zeigen.
 
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In der Ecke von Naklua ober- und unterhalb der Soi 33 gab es zahlreiche Bars, in der man häufiger schon mal Mädchen antraf, die Deutsch sprechen konnten. Diese Ecke heißt nicht umsonst Little Germany, definitiv aber die Ecke von Pattaya, die ich mied. Ich fand es einfach nur noch zum Kotzen, an einer Bar zu sitzen, umgeben von Ladies, die ich größtenteils nicht als hübsch empfand, und mir zu Musik von den Wildegger Herzbuben oder Ernst Mosch ein Wasser schmecken zu lassen. Das war für mich Anachronismus pur. Und auf Kontakte zu Deutschen, die sich dort wohl fühlten, konnte ich verzichten. Aber Winni wollte dahin und ich tat ihm den Gefallen. Wir stoppten an der Bar, wenn ich mich recht erinnere war es die Fire Cat. Es war nicht viel los in der Bar, weder viele Mädchen noch Gäste, aber ich tat Winni den Gefallen und ich stellt mich an einen der freien Tische. Ruckzuck kam auch schon eines der Mädchen angedackelt, es war wohl die richtige Bezeichnung, wie sie so auf ihren hochhackigen Schuhen mit kurzen Schritten zu uns herüberkam. Ich bestellte mir ein Mineralwasser, Winni sich ein Bier und ich hatte letztendlich auch etwas Lust auf Gesellschaft und sagte dem Mädchen, dass sie sich auch einen Drink mitbringen könne. Nur wenig später waren wir versorgt. Ich stieß mit dem Mädchen an und als Dank bekam ich sofort einen Kuss von ihr. Eigentlich war es nicht so nach meinem Gusto, derart direkt von einem Mädchen angegangen zu werden, zumindest nicht, wenn ich mich vorher nicht darauf eingestellt habe. Aber okay, der gesamte Nachmittag und Abend mit Winni war recht anstrengend und nervtötend, sodass es mir im Moment nichts ausmachte, ich sogar in einem gewissen Maße dankbar war, so auf die Straße des Vergnügens zurückgeführt zu werden. Über Winnis Gesicht huschte auf einmal ein Lächeln, das ich mir in diesem Moment nicht erklären konnte. Aber ich hörte dann eine Stimme hinter mir. Hallo; wie geht´s?“ Ich drehte mich um und hinter mir stand eine schlanke, groß gewachsene Thai mit langen, schwarzen Haaren. Sie blickte zu Winni hinüber und lächelte ihn an. Winni begrüßte sie ebenfalls, dann wandte sie sich mir zu und begrüßte mich ebenfalls. Ich sah sie immer noch an, irgendetwas an dieser Frau faszinierte mich, etwas sprach einen Trigger in mir an, der eigentlich nur selten anschlug, aber einher mit diesem Trigger gab es regelmäßig auch ein Warnsignal. Diese Frau zog mich irgendwie an, etwas Versautes, Gefährliches entsprang ihrer Aura. Sie mochte Mitte bis Ende 30 sein, dass sie gelebt hatte, sah man ihr an, aber genau das schien es, was ihren Reiz ausmachte. Das Mädchen, dem ich den Lady Drink spendiert hatte, spürte wohl instinktiv, was gerade in mir ablief. Wieder schlang sie ihre Arme um mich und gab mir einen tiefen Zungenkuss. Ich schloss meine Augen, innerlich dankbar dafür, dass mich mein Mädchen dem Blick einer Schlange kurz vor dem Zustoßen entzogen hatte. Eine gefährliche Frau konnte ich in meinem Leben nicht gebrauchen. Ich hatte eine vage Vorstellung davon, wie so etwas enden würde. Aber irgendwie konnte ich mich jetzt auch nicht mehr richtig auf mein Mädchen konzentrieren. Das lag aber wahrscheinlich auch daran, dass sie sich eine Zigarette angesteckt hatte und mich dann direkt geküsst hatte. Als Nichtraucher empfand ich das als sehr unangenehm. Ich löste mich behutsam aber energisch aus ihrer Umarmung und trank erst einmal einen Schluck Wasser um den Geschmack von kaltem Rauch loszuwerden. Ich setzte das Glas ab und sah ihr direkt in die Augen. Verflucht, was hatte dieses Biest nur an sich, was mich so derart faszinierte? Ich fand keine Antwort. Aber meine Erfahrung mit meiner langjährigen Freundin Cham hatte mich Vorsicht gelehrt. Bei ihr war es damals ähnlich. Ich lächelte sie an und ihr Gesicht erstrahlte ebenfalls unter ihrem Lächeln. Verfluchtes Kaffeehaus, unter ihrem Blicken fühlte ich mich im Moment wie auf einem Seziertisch. So etwas passierte mir selten. Ich weiß nicht warum, es war eine instinktive Reaktion mit der ich einen Arm um ihre Hüften legte und sie langsam zu mir heranzog. Sie brachte mir keinen Widerstand entgegen und ich spürte die Wärme ihres Körpers. Irgendwie fühlte ich mich wie eine Fliege im Netz einer gefräßigen Spinne. Irgendwie musste ich wieder etwas Distanz schaffen. Ich fragte sie, ob sie gerne etwas trinken möchte. Wieder lächelte sie mich an, nickte wortlos und wand sich sanft aus meinem Arm um sich einen Drink zu holen. Innerlich atmete ich dreimal tief durch. Als sie wiederkam, lehnte sie sich an mich an und wir prosteten uns einander zu. Ich fragte sie, weshalb sie ein recht passables Deutsch sprach. Sie erzählte mir einen kleinen Teil ihrer Lebensgeschichte. So war sie bereits einmal verheiratet und hat auch schon in Deutschland gelebt. Nach der Scheidung ist sie wieder zurück nach Thailand gekommen. Nun, das erklärte so einiges. Natürlich hatte ich Fragen nach dem Wieso, Weshalb und Warum. Aber ich verkniff sie mir. Ich hatte mich mittlerweile so unter Kontrolle, dass ich zumindest heute keine unüberlegten Sachen machen würde. Denn immer noch warnte mich meine innere Stimme vor dieser Frau. Allerdings kam mir eine andere Idee, natürlich beeinflusst von meinem Libido-Trigger.

Ich war ja die ganze Zeit schon auf der Suche nach einem geeigneten Modell für eine Fotosession, hatte diese aber nicht allzu intensiv betrieben. Mit Joy hatte ich gestern ja ein durchweg hübsches Mädchen gefunden. Ihr Nachteile bezüglich einer Fotosession waren aber offensichtlich. Die Geburt ihres Sohnes hatte Dehnungsstreifen auf ihrem Bauch und ihrem Po zur Folge und ihr Busen war sehr klein. Mir persönlich machte das für unser erstes Zusammentreffen wenig aus was auch daran lag, dass die Dehnungsstreifen nicht allzu augenfällig wirkten. Aber für eine Fotosession hätte ich besondere Aufmerksamkeit aufbringen müssen, um dies etwas zu kaschieren. Mir war auch klar, dass gerade in Thailand die Mädchen sehr abweisend waren, sich so fotografieren zu lassen. Somit hatte ich Joy erst einmal von meiner Liste gestrichen. Aber dieser Vamp hier in der Bar schien mir schon eher dafür geeignet. Zumindest wies sie on dem engen Kleid eine tolle Figur auf. Und Oberweite hatte sie auch. Mittlerweile hatte sie ihr Glas geleert und ich lud sie zu einem weiteren Drink ein. Sie kam zu mir zurück, lehnte sich an mich, bedankte sich nochmals für den Drink und prostete mir zu. Ich fragte sie, ob sie Lust auf eine Fotosession hätte. Sie lachte lauthals auf. „What kind of fotos?“ Ich erzählte ihr, welche Art Fotos ich machen wollte, aber sie schüttelte nur den Kopf und meinte, sie wäre zu alt dafür. Natürlich widersprach ich, sagte ihr, dass sie wohl eine tolle Figur hätte und ihre Oberweite wohl einiges hergeben würde. Ich ließ meine freie Hand über ihren Bauch in Richtung Brust nach oben wandern. Sie ließ es ohne abweisende Geste geschehen und ich fühlte durch den Stoff ihren Busen. Er fühlte sich fest an, dass er üppig war, war nicht zu übersehen. Meine Neugier auf diese Frau stieg. Ich fragte sie noch einmal und ihre Antwort weckte eine gewisse Hoffnung. „I will think about that.“ Mir blieb erst einmal nichts anderes übrig als zuzustimmen und ich versprach ihr, dass ich sie noch einmal drauf ansprechen würde.

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Ich sah zu Winni hinüber, er wirkte etwas unruhig und ich spürte, dass er wohl gehen wollte. Ich trank mein Wasser aus, bezahlte meine Rechnung und versprach meiner schwarzen Lady, dass ich noch
einmal wiederkommen würde. Wenig später saßen wir wieder auf dem Motorbike und ich fuhr entlang der Beach Road bis zum Mike Shopping Mall, nahm kurz vorher den Shortcut hinüber zur Pattaya Second Road und hinein in die Soi Honey Inn. Ich hatte nicht vergessen, dass ich Joy versprochen hatte, heute gegen 23 Uhr bei ihr vorbeizuschauen. Winni war mir mittlerweile egal, ob er heute Abend noch einen Stich landen würde oder nicht, ging mir, ehrlich gesagt, am Arsch vorbei. Ich hielt vor der Massage in der Joy arbeitete und sie wartete schon auf mich. Sie begrüßte mich mit einem herzlichen „Hi Tirak“, schlang ihre Arme um meinen Hals und begrüßte mich auf für Pärchen typisch thailändische Art mit einem „Hom“. Hom ist das thailändische Wort für riechen oder Geruch. Hom steht im Gegensatz zu „men“ für Wohlgeruch. Dabei legte sie ihre Nase leicht auf meine Wange und zog einmal tief die Luft ein. Dies ist in Thailand eine durchaus übliche Art unter sehr guten Freunden und Paaren anderen zu zeigen, dass man sich leiden mag. Winni, der Joy mit einem merkwürdigen Blick ansah, gönnte sie allerdings nur einen auffallend kurzen Blick. Sie sah mich an und fragte mich, wer das sei. Ich stellte ihr Winni kurz vor und erzählte ihre von meinen Bemühungen ihm zu einem Mädchen zu verhelfen. Joy lachte hell auf, griff kurzerhand zu ihrem Telefon und nur wenig später tauchte ein neues Mädchen auf. Auf den ersten Blick sah sie ja ganz nett aus, aber der zweite Blick, den ich ihr zuwarf, kam mit einem warnenden Echo zurück. Ich sagte allerdings erst mal nichts, mir schwante, was Joy vorhatte. Joy stellte sie mir mit dem Namen Nit vor. Ein weiterer Name, der unter den Mädels üblich war, womöglich gab es in Pattaya tausende Nits und auch Joys. Ich lächelte wissend in Anbetracht dessen, was jetzt kommen würde. Nit nickte mir kurz zu und machte einen entschlossenen Schritt auf Winni zu, er inzwischen abgestiegen war und das Szenario zu erfassen versuchte, was da gerade ablief. Nit reichte Winni in europäischer Manier und Winni ergriff ihre Hand fast automatisch. „Hi, I am Nit, Joy and me are same family.“ Mir fiel sofort auf, dass ihr Englisch sehr sicher klang, vollkommen anders als dieses Pidgin-Englisch, das viele der Pattaya-Ladies so von sich gaben. Ihre Stimme war fest und sie trat sehr selbstbewusst auf. Ab dieser Sekunde war Winnis Schicksal für den Abend schon besiegelt, bloß, dass er es für sich noch nicht realisiert hatte. Nit behielt die Initiative und würde sie wenn, dann auch nur scheinbar wieder abgeben. Sie hatte von Joy per Telefon schon die notwendigen Informationen erhalten und ging sehr zielstrebig vor. „I go with you tonight and tomorrow I will leave with Joy, maybe earlier. I give you a spezial price. Normaly I take about 2000 Baht for long time, for you it will only be 1500 Baht!“ Ich lächelte in mich hinein, wenn das mal kein Angebot war. Ich wusste ja, dass dieser Preis für eine Freischaffende ein Standartpreis war. Nun, vielleicht mochte sich Nit tatsächlich teurer verkaufen und wie es mir schien, machte sie das auch. Winnie sah mich fragende an, aber wie schon gesagt, ich hatte die Nase eigentlich von ihm und seinem merkwürdigen Gehabe gestrichen voll. So nickte ich ihm zu. „Mach es ruhig, der Preis ist für Long Time in Ordnung.“ Sorgen brauchte ich mir wohl keine machen, Nit schätzte ich als gerissen und clever ein, halt eine Frau, die ihr Business mit Power, Durchsetzungsvermögen und mit klarer Zielsetzung betrieb und auch in der Lage war, die Ziele zu erreichen, die sie sich gesteckt hatte. Wahrscheinlich war es diese Zielgerichtetheit, die meine intuitive Abneigung gegen sie begründete. Ich konnte mit Frauen, bei denen dies zu offensichtlich war, nichts anfangen. Winni war wahrscheinlich zu unerfahren oder ihm fehlte schlichtweg die Anlage, um diese subliminalen Gefühle zu entwickeln. Ich hatte so zwar meine Abneigung gegen Nit, aber andrerseits auch nicht das Gefühl, dass sie ihn abziehen würde. Aber auch Nit spürte, dass sie in Winni lediglich ein Opfer gefunden hatte. „Wait over here, I go an get my motor bike.“ Sprach es aus und machte sich auf den Weg, ohne eine Antwort abzuwarten. Winni sah mich hilflos an aber das einzige was über seine Lippen kam, war: „Dein Mädchen gefällt mir aber viel besser.“ Ich hielt mich zurück und sah zu Joy hinüber. Die hatte natürlich Winnis Bemerkung mitbekommen und wollte wissen, was Winni gesagt hatte. Ich übersetzte es ihr und ihre Reaktion und ihr Blick in Winnis Richtung war eindeutig. Winni wollte gerade etwas entgegnen, aber in diesem Moment kam Nit mit ihrem Motorbike um die Ecke, bremste vor Winni und überreichte ihm einen Helm. Ich bewunderte wieder einmal das Einfühlungsvermögen dieser Mädchen, die Art, wie sie wohl intuitiv potenzielle Kunden einschätzten und ihr Verhalten darauf abstellten. Aber wohl nicht jede hatte dies bis zu dieser sicheren Handhabung wie ich es bei Nit sah entwickelt. Winnis Widerstand war schon lange gebrochen und Nit bedeutete ihm, aufzusteigen.

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Wir machten uns auf den Weg zum Hotel und nur wenig später saßen wir im Restaurant und bestellten uns noch eine Kleinigkeit zu essen. Winni hatte sich in sein Schicksal ergeben aber irgendwie blieb sein Blick immer wieder an Joy hängen, die ihm aber keine Beachtung schenkte. Er hatte wohl mittlerweile erkannt, dass er von Joy keinerlei Beachtung geschenkt bekam. Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir noch in mein Zimmer. Gut, dass Radi schon in der Falle war, er hätte wahrscheinlich wieder einen Aufstand gemacht, hätte er mitbekommen, dass da auf einmal zwei Pärchen in einem seiner Zimmer waren. Winni war wohl in einem Ausnahmezustand. Kaum hatte ich die Tür geschlossen und Nit sich auf mein Bett gesetzt, kniete er vor ihr und fing an, sie zu begrapschen. Er hatte dabei einen selten dämlichen Gesichtsausdruck, zumindest für einen Mann in seinem Alter. Nit nahm es mit Gelassenheit und ging etwas auf diese spröde wirkenden Grapschereien ein. Aber bei ihr waren es halt die geschäftlichen Interessen die Grund für ihre Duldsamkeit waren. Ich wollte diesem peinlichen Treiben ein Ende bereiteten. Nicht, dass ich so etwas noch nicht erlebt hätte, aber Winnis Verhalten, die Art, wie er sich aufführte, wirkte wie schon gesagt, peinlich und das musste ich einfach nicht haben. „Winni, ich denke, es ist an der Zeit, dass ihr auf dein Zimmer geht!“ Winni brauchte ein paar Sekunden, bis er erfasst hatte, was ich meinte. Aber er stand auf und Nit, die wohl verstanden hatte, was ich meinte, erhob sich ebenfalls. Es dauerte dennoch fast 10 Minuten, bis die beiden letztendlich die Türe hinter sich schlossen.


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Ich war mit Joy alleine, endlich, die kurze Zeit seit unserem Zusammentreffen vor der Massage bis jetzt, es war ja kaum mehr als eine halbe Stunde vergangen, kam mir im Nachhinein wie eine kleine Ewigkeit vor. Mein Entschluss bezüglich Winni stand allerdings fest, das war die erste und letzte Tour, die ich mit ihm unternommen hatte.

Joy hatte sich bereits ins Bad zurückgezogen, ihre Sachen hatte sie, wie auch schon am Abend zuvor, säuberlich aufgehängt. Ich achtete diesmal darauf und tat es ihr gleich, nahm mein Handtuch und folgte ihr ins Bad. Sie war allerdings schon fertig und gerade dabei, sich ihre Zähne zu putzen. Ich huschte unter die Dusche, duschte mich kurz warm ab und folgte ihr dann ins Bett. Die erste Nacht mit ihr hatte mich wohl etwas verunsichert und ich wusste nicht genau, wie sich diese Nacht entwickeln würde. Ich schmiegte mich an ihren warmen Körper und begann sie zu streicheln. Mein Mund fand den Weg zu ihren Knospen die ich sanft mit meiner Zunge umspielte. Mein Kopf glitt hinunter zwischen ihre Schenkel und ich verwöhnte sie mit meiner Zunge, diesmal etwas intensiver als in der Nacht zuvor. Und tatsächlich reagierte sie diesmal, ihr Schoß bewegte sich, drängte sich meinem Mund entgegen und diktierte den Rhythmus. Dann drückte sie sanft aber bestimmt meinen Kopf zurück, drückte mich von sich und ich wälzte mich auf meinen Rücken: Sekunden später spürte ich ihren Mund, wie er meine Bauch liebkoste, nach unten wanderte und meine Schwanz aufnahm. Sie verwöhnte mich geschickt, dann lies sie ab und zog mir geschickt ein Kondom über und nur Sekunden später nahm ihr Schoß meinen Schwanz auf. Ich wusste, dass ich diese Stellung nicht lange würde durchhalten können. Aber unsere Körper hatten sich in Harmonie vereinigt und fast gleich mit ihrer Ekstase stieg auch die meine und wir kamen fast gleichzeitig zum Höhepunkt. Erschöpft und zufrieden sank sie neben mich. Nur wenig später nahm uns Morpheus in seine Arme.
 
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