Thailand Solo für KingPing, 3 Wochen in Thailand



Am nächsten Morgen wachte ich vor Joy auf, sie lag neben mir auf der Seite und hatte mir ihren Rücken zugedreht. Ich betrachtete sie wie sie da noch so friedlich schlief, bewunderte den samtenen Glanz ihrer Haut. Die Vorhänge waren noch vorgezogen, die Sonne schien und erzeugte ein diffuses Licht, das ihrer Haut einen zauberhaften Schimmer verlieh, der sich an den Rundungen ihrer Taille und ihres Pos brach. Ein Gefühl durchströmte mich in diesem Moment, wie ich es schon sehr lange nicht mehr gespürt hatte, Verlangen kam in mir auf, sie mit sanften Berührungen zu verwöhnen. Es kostete mich etwas Überwindung, es nicht zu tun. Ich hatte Respekt vor ihrem Bedürfnis, ganz einfach mal auszuschlafen. Und dass sie noch schlummerte, verrieten ihre langen und tiefen Atemzüge.

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Sachte, ohne ein Geräusch zu verursachen stand ich auf, zog mir meine Shorts und ein T-Shirt über, schnappte mein Notebook und verließ ebenso leise mit einem letzten Blick auf Joy, die immer noch genauso reglos dalag, das Zimmer. Es war bereits 11 Uhr morgens und ich fragte mich, wie lange sie wohl schlafen würde. Ich ging ins Restaurant. Winni saß schon dort, genauso wie Radi, der wie immer, gespielt wissend lächelte. Was Radi anging hatte ich mittlerweile meine Zweifel bezüglich seiner Qualitäten als Hotelbesitzer gegenüber seinen Gästen. Nicht das es mich bis jetzt, mal abgesehen von einigen Ausnahmen, sonderlich gestört hätte. Aber die Art und Weise wie er mit seinen Gästen umsprang und vor allem der Ton, den er dabei anschlug, ließ in mir langsam den Entschluss reifen, mich voll und ganz von Radi Mansion abzuseilen. Während meines letzten Urlaubs zusammen mir meiner Frau ist meine Schwägerin Mem am letzten Abend zu uns gestoßen. Unser Flug war am frühen Morgen und wir mussten in aller Herrgottsfrühe aufstehen, um rechtzeitig am Airport zu sein. Eigentlich hatten wir es so geplant, dass wir nach einem gemeinsamen Abschiedsessen und ein paar Drinks zusammen aufs Zimmer gingen um dort etwas zu schlafen. Radi bekam dies mit und er hat es kategorisch untersagt, dass wir zu Dritt in einem Zimmer schliefen. Er fing irgendwas an zu faseln, dass das verboten sei und er Strafe zahlen müsste, würde man ihn kontrollieren. Er behauptete, das wäre eine neue Regelung der Regierung und er würde es nicht dulden, wenn eine dritte Person mit zu mir aufs Zimmer käme. Ich könnte ja ein größeres Zimmer nehmen, das wäre dann erlaubt. Auch wenn ich für Mem ein eigenes Zimmer bezahlen würde, wäre es ihm egal. Ich konnte das nicht nachvollziehen und habe es als Spinnerei abgetan. Dennoch war ich über dieses merkwürdige Verhalten von Radi so derart sauer, dass sich das in meinem Kopf festgefressen hatte.

Ich sah Winni an, er sah etwas merkwürdig aus, aber seinen Gesichtsausdruck konnte ich im Moment nicht deuten. „Nun, Winni, wie war es? Ist sie schon weg?“ Er beantwortet mir nur den zweiten Teil meiner Frage. „Ja, sie ist vor etwa einer Stunde gegangen. Sie mochte nicht auf Joy warten, Hat wohl einen Termin.“ Ich zog nach. „Wie war es denn.“ „Och ja, ganz gut, wir hatten dreimal Sex, ich bin dreimal gekommen. Als ich ihr heute Morgen den Finger in ihren Po stecken wollte, hat sie das nicht gewollt.“ Da erzählte mir einer ein Märchen, wollte mir einen Bären aufbinden. Klar, als Single in Pattaya nach einem enthaltsamen Dasein in Deutschland, staut sich was an. Aber wenn man wie Winni über 60 ist, nehme ich es ihm nicht ab, dass er dreimal gekommen ist. Ein alternder Körper hat einen fallenden Testosteron-Spiegel. Und das schlägt sich direkt proportional in der sexuellen Leistungsfähigkeit nieder. Für mich war das lediglich Wunschdenken. Und eine Flappe zu ziehen, weil ein Mädchen es ablehnte, einen Finger in ihren Arsch gesteckt zu bekommen, war ebenso unangebracht. Ich vermutete mal eher, dass ihm das Gesamtpaket nicht gefallen hatte und dass er womöglich glaubte, zuviel gezahlt zu haben. Wie sich später herausstellte, hat er es nur einmal gebracht, die Story mit dem Finger stimmte, aber das wesentliche war, dass Winni ein Kiniau, ein Geizhals war und ihm die 1500 Baht für die Nacht wohl leid taten. Aber mir war das egal. Ich erzählte Radi von unserem Abend, dem Beach Road Walk zuvor, von Winnis Aktionen mit den Telefonnummern, von unserem Ausflug in die Soi 6 und wie es letztendlich dazu kam, dass er nicht alleine nach Hause kam. Radi feixte die ganze Zeit während er meiner Geschichte lauschte. Ich hatte allerdings auch keine große Lust, noch weiter darauf einzugehen und war deshalb froh, als mein Frühstück gebracht wurde und ich einen Grund hatte, mich zurückzuziehen.

Ich genoss mein Frühstück, checkte meine Emails und telefonierte mit Mam, die immer noch in Hua Hin verweilte und auf ein paar notwendige Dokumente für ihren Visa-Antrag wartete. Ich schaute auf die Uhr, fast zwei Stunden waren verstrichen, seitdem ich das Zimmer verlassen hatte. Ich nahm mein Notebook und ging zurück zu meinem Zimmer. Vorsichtig öffnete ich die Tür, Joy lag noch genauso da, wie ich sie vor zwei Stunden verlassen hatte. Wie müde musste sie sein, so tief und so lange schlafen zu können. Ich stellte mein Notebook auf dem Tisch ab und legte mich zu ihr ins Bett.

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Joy rührte sich und drehte sich auf den Rücken. Langsam öffnete sie ihre Augen, sah mich an und ein Lächeln erhellte ihr Gesicht. „Good Morning Tirak.“ Sie gähnte einmal tief und reckte ihren Körper. Fasziniert beobachtete ich den Fluss ihrer Bewegung, schaute wie gefesselt auf ihre traumhafte Figur. Sie entspannte sich und nahm mich in den Arm. „I feel good, darling.“. Es kam bei mir an wie der Hauch einer leichten Brise. Irgendwo in meinem Unterbewusstsein warnte mich eine ferne Stimme. Ich missachtete die Warnung. Joy löste sich von mir, wand sich mit einer gleitenden Bewegung aus dem Bett und verschwand im Bad. Als sie wieder aus dem Bad kam, wirkte sie frisch und unternehmungslustig. „Tirak, what you wanna do today?. Do you want me to go work?“ Es war mittlerweile fast 14 Uhr. Würde sie jetzt arbeiten gehen, müsste ich bis um 23 Uhr warten, der Zeit, um die sie für gewöhnlich Feierabend machte. Ich verneinte und zog mit diesem Nein gleich 300 Baht von meinem Budget ab, denn soviel müsste ich der Mama San dafür bezahlen, dass ihr hübschestes Mädchen heute nicht zur Arbeit kommen würde. Aber das war mir die Gesellschaft von Joy wert. Ich schlug Joy vor, den Nachmittag am kleinen Pool zu verbringen. „I don´t have a Bikini.“ Klar, die Mädels haben nie einen Bikini. Wahrscheinlich hingen in ihrem Schrank zu Hause Dutzende davon. Aber das war mir im Moment egal. Heute war Flohmarkt an der Soi Buakhao und ein kleiner Shoppingbummel war in Ordnung. Mit dem Bike waren wir schnell am Markt. Ich hatte zur Bedingung gemacht, dass ich den Bikini für sie aussuchen werde und sie lediglich ein Mitspracherecht bei der Farbe hätte. Es dauerte dennoch fast eine Stunde, bis eine Entscheidung gefallen war. Ich hatte ihr einen wirklich knappen Bikini ausgesucht und war gespannt darauf, wie sie sich darin machen würde. Zurück im Hotel probierte sie diesen Hauch von nichts an. Ich bemerkte, dass Joy sich etwas zierte. Ich sprach ihr zu, sagte, dass sie eine tolle Figur hätte und sich mit Sicherheit nicht zu verstecken bräuchte. Ich reichte ihr ein Handtuch dass sie dankbar annahm und sich umschlang. Wir gingen hinüber an den Pool. Der Pool war recht klein und um ihn zu erreichen, musste man Radi Mansion auf der anderen Seite verlassen, eine kleine Straße überqueren um auf das kleine Grundstück mit dem Pool zu gelangen. Zum Glück waren wir alleine. Wir legten unsere Sachen ab und stürzten uns ins Nass, Joy konnte ganz gut schwimmen, nicht immer der Normalfall bei vielen Thais. Im Pool suchte ich ihre Nähe, umschlang sie und spürte erneut die Faszination, die sie auf mich ausübte.

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Wir genossen etwa eine Stunde die Zweisamkeit, ruhten uns auf dem von der Sonne durchwärmten Steinboden aus und genossen die warmen Strahlen der Sonne, die sich langsam dem westlichen Horizont entgegen neigte. Auf dem Flohmarkt hatten wir nur eine Kleinigkeit gegessen und mittlerweile waren wir beide hungrig. Ich fragte Joy, ob sie wieder im gleichen Restaurant essen wollte wie gestern. Sie lächelte und es bedurfte keiner weiteren Frage, es war Zustimmung genug. Wir beendeten unseren Aufenthalt am Pool und machten uns für den Abend zurecht. Ich hatte am Nachmittag mit Charlie telefoniert und wir hatten uns für den späten Abend zum Billard verabredet. Es war für uns also noch genug Zeit, im Fung Pla Pao ausgiebig zu speisen.

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Wie am Abend zuvor genossen wir auch diesmal das hervorragende Essen in diesem Restaurant, ließen uns angemessen Zeit, wir waren ja nicht in Eile. Und soweit ich Charlie kannte, würde er sowieso wieder zu spät kommen. Joy und ich redeten nicht allzu viel aßen schweigend mit Genuss, nur unsere Blicke sprachen. Wieder hatte ich dieses Kribbeln im Bauch und gleichzeitig warnte mich im Hintergrund meine innere Stimme. Das Kribbeln im Bauch obsiegte und ich brachte die Stimme zum verstummen. Insgeheim wusste ich aber, das dies ein Fehler war.
 


Oops, fällt mir gerade auf, das letzte Bild ist nicht im Fung Pla Pao entstanden, sorry...

Danke, frank69...
 


Hallo Longtimetravel, danke erst einmal für dein Lob. Was du nicht weißt, weiß ich dafür.:lach:Von daher bin ich bezüglich Winni, mit dem, was ich über ihn schreibe, schon verständnisvoll in meinen Ausführungen. Hättest du das "Vergnügen" gehabt, ihn life zu erleben, würdest du mir wahrscheinlich beipflichten. Von daher habe ich schon sehr viel Verständnis für ihn aufgebracht. Nur ein kleiner Sidestep: Ich hatte ihm ja empfohlen, es mit Joy (von der Beach Road) zu probieren. Mein Gefühl für sie hatte ich ja als sehr positiv geschildert. Wie sich einen Monat später bei meinem folgenden Aufenthalt herausstellte, lag ich damit zu 100% richtig, zumindest was meine Person betraf. Ich war mit Winni im BigC Extra unterwegs und er lag mir die ganze Zeit damit in den Ohren, dass er gerne ein Mädchen von der Beach Road hätte. Nun gut, ich habe ihm vorgeschlagen, sich mit Joy zu treffen, ein Anruf würde genügen, um ein Date mit ihr zu bekommen. Er sagte, das wäre ok und hat mich gebeten, sie anzurufen. Das habe ich dann auch getan und ihr gesagt, dass wir uns mit ihr treffen würden. Natürlich habe ich ihr auch erzählt, dass der Wunsch nach einem Date von Winni und nicht von mir kam. Sie erklärte sich einverstanden und wir verabredeten uns. Nur 1 Minute später hat Winni seinen Schwanz eingezogen und meinte, er wollte das Date nicht. Ich hatte das Date ausgemacht für ihn und er weigerte sich partout, es bei Joy abzusagen. So blieb der Gesichtsverlust an mir hängen, da ich das Date abgesagt habe. Ich hätte es auch einfach sein lassen können, aber das liegt mir nicht. Von daher war ich verdammt stinkig auf ihn.

Okay, dann schauen wir mal, wie es weitergeht. Viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße

KingPing

p.s.(an alle Leser): Ich weiß nicht, ob ihr schon eine Wahl getroffen hast. Bis jetzt sind es gerade mal 120 Member, die ihre Stimme abgegeben haben. Bei der Mühe, die sich alle Autoren der Reiseberichte gegeben haben, sollte das auch durch eine entsprechende Teilnahme an der Abstimmung honoriert werden. Seht diese Aufforderung bitte neutral und nicht als Werbung für meinen Reisebericht sondern für alle Autoren.

Recht herzlichen Dank.
 


Ich habe das mehr als Schüchternheit und damit verbundene Unsicherheit eingestuft. In Verbindung mit einem an Deutschland verhafteten Denken und mangelnder geistiger Beweglichkeit stellt sich dann das ein, was ich beschrieben habe. Der war nach ein paar Tagen so dermaßen frustriert, dass er schon wieder die Koffer packen wollte.

Ach so, bezüglich Nit, nach Aussagen von Joy pimpert sie regelmäßig ohne Kondom, ist sehr geschäftlich orientiert und ich schätze sie als eiskalt und absolut berechnend ein. Eigentlich eine Frau, die wohl 1:1 in einen deutschen Puff passen würde. Bei ihr haben "alle" Alarmglocken bei mir geschrillt. Nun gut, Winni hat sie eine Nacht gehabt und ich war mir recht sicher, dass sie nicht kobern würde, weil das Ganze ja von Joy als Gefälligkeitsdient eingefädelt wurde.

Liebe Grüße

KingPing
 


Nachdem wir das Fung Pla Pao verlassen hatten, fuhren wir in Richtung Walking Street. Wir hatten uns dort mit Charlie verabredet. Wie schon befürchtet, mussten Joy und ich auf Charlie und Dao warten. Aber das war nicht so tragisch, wir waren ja nicht in Eile. Wir schlenderten zusammen die Walking Street hinunter, unser Ziel war die Walking Street Disco am Anfang der Walking Street, dort wo die Beach Road endet und die Pattaya Tai beginnt. Die Walking Street ist einem ständigen Wandel unterworfen, rückblickend auf meinen letzten Besuch gabe es einige neue Bars und es immer wieder erstaunlich, in welches, teilweise fantasievolles Outfit die Mädchen gesteckt wurden, um potenzielle Kunden in den Laden zu locken. Während ich mit Joy Hand in Hand die Walking Street entlang ging, warf ich immer mal wieder einen Blick zu Charlie rüber. Charlie schien nur Augen für seine Dao zu haben, manchmal hatte ich den Eindruck, dass er von seiner Umwelt überhaupt nichts mitbekam. Aber das täuschte wohl. Denn Charlie überraschte mich immer wieder mit einigen Hinweisen zu bestimmten Locations, die wir gerade passierten, in denen oder vor denen er mal das eine oder andere für ihn wichtige Erlebnis hatte.

Wir hatten mittlerweile die Hälfte der Walking Street abgelaufen. Heute gab es wohl etwas Besonderes. Mitten auf der Straße waren Oldtimer aufgereiht, einer nach dem anderen. Charlie wollte unbedingt Fotos von den Mädchen mit einem blauen Pickup als Kulisse machen. Nun gut, warum eigentlich nicht. Aber ich ahnte, was passieren würde. Sowohl Joy als auch Dao waren hübsch anzusehen, Joy trug eine Kombination aus Bluse und Mini in rosigen Farben und Dao einen schlichten, schwarzen Mini. Das hatte mich heute, ich sage einmal, angenehm überrascht, dass Dao in einem für sie wohl derart züchtigen und fast schon konservativ anmutenden Outfit auf die Straße ging. Zumindest im Vergleich zu unseren Treffen vorher

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Joy und Dao posing

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Dao posing


Aber egal, beide zusammen gaben eine gute Figur ab und sie posierten entsprechend unserer Wünsche vor dem Pickup. Wie ich es befürchtet hatte, gesellten sich einige Männer dazu, die ebenfalls begannen, ungefragt Aufnahmen zu machen. Aber okay, wir waren ja in Pattaya und da passierte so was nun mal am laufenden Band. Trotzdem ging es mir etwas gegen den Strich und ich machte nur ein paar Aufnahmen. Wir gingen dann hinüber zum Eingang der Walking Street Disco. Aushängeschild dieser Disco ist ein alter amerikanischer Straßenkreuzer, wenn ich es recht in Erinnerung habe, ein Chevi, den man leicht diagonal an die Seitenwand gehangen hatte.

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Eingang zur Walking Street Disco


Allerdings gab es ein Problem, als wir in die Disco rein wollten. Es findet am Eingang eine Kontroll
e durch zwei Angestellte statt. Und da Dao ja keine Thai war sondern aus Kambodscha stammte, wurde sie erst einmal aufgehalten. Es benötigte letztendlich etwas Überzeugungsarbeit, ehe wir die Disco betreten konnten. Ich mochte diese Disco, sie zwar nicht sehr groß, aber die Musik dort gefiel mir, die Preise waren nicht überteuert wie zum Beispiel in Tony´s Disco, vor allem aber wurde das Rauchverbot in der Disco eingehalten, was mir als Nichtraucher sehr entgegenkam. Und wahrscheinlich auch meiner Begleitung, denn weder Charlie und Dao, noch Joy rauchten.

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Joy trifft eine Freundin


Wir bestellten uns unsere Drinks und ich beobachtete Dao. Ich hatte sie an einem Abend zuvor erlebt, wie sie sich in einer Agogo verhalten hatte. Dao mochte es, sich zu produzieren, hatte womöglich eine exhibitionistische Ader, sie konnte sich exzellent bewegen, hatte aber keinerlei Gefühl dafür, wann die Grenze des Ertragbaren erreicht war und ab wann es obszön und peinlich wurde. Ich spürte förmlich, wie ein Ruck durch sie ging, als sie die Beats der Musik vernahm. Wir hatten einen freien Tisch gefunden, Charlie hatte sich hingesetzt, Joy, Dao und ich bevorzugten es, stehenzubleiben. Es dauerte bei Dao nicht lange, bis sie anfing, sich im Rhythmus der Beats zu bewegen. Ich schaute zu Charlie hinüber. Sein Blick haftete an Dao, nur ab und zu checkte er die Umstehenden ab, ob sie Dao Aufmerksamkeit schenkten. Irgendwie hatte ich schon während unserer ersten Treffen den Eindruck, dass Charlie umso mehr für sich herauszog, desto auffälliger Dao sich in der Öffentlichkeit bewegte. Auffällig aber im Sinne ihres ungezügelten, aufreizenden Auftretens. Denn leider kannte Dao diesbezüglich keine maßvollen Grenzen und ihr Auftritt in der Agogo war an Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten. Nicht dass ich prüde wäre oder etwas gegen freizügige Auftritte hätte. Aber wenn meine Freundin in einem Mini, der bei Dao mehr eine Popomanschette war als ein Kleidungsstück, aufreizend und mit gespreizten Beinen einem meiner Begleiter ihre nur durch einen knappen, schwarzen String verhüllte Muschi vor die Nase halten würde, wäre das wohl ihre letzte Aktion als meine Freundin. Aber Charlie sah das wohl anders. Er schien von solchen Aktionen Daos fasziniert, sein Gesichtsausdruck glich in diesen Momenten dem eines kleinen Kindes, das voller Staunen und mit leuchtenden Augen vor dem Christbaum stand und nicht fassen konnte, was es da an Geschenken präsentiert bekam. Auch Dao schien zu merken, dass ihr hier nicht die Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde, die sie eigentlich gewohnt war. Die Walking Street Disco war aber genau dafür ein recht ungeeigneter Ort, die Räume waren zu eng und das Publikum bewegte sich im Rhythmus der Beats. Dao schien das nun auch bemerkt zu haben, bewegte sich nun schon weitaus aufreizender. Aber bis auf ein oder zwei Farang die neben uns standen, wurden ihr keine Blicke gegönnt. Und auch die beiden Farang schauten nur kurz zu uns herüber und widmeten sich dann wieder ihren Getränken. Dao bemerkte auch, dass niemand ihr besondere Aufmerksamkeit schenkte, nur Charlies Blick haftete nach wie vor an ihr. Entschlossen drängte sich an Joy und mir vorbei und setzte sich rittlings auf Charlies Beine. Ihr Kleid rutschte dabei so hoch, dass einem neugierigen Blick eigentlich nichts verborgen blieb. Provokativ schob sie ihren Unterleib in kopulierenden Bewegungen vor und zurück. Sie legte ihre Arme hinter ihren Kopf, drückte ihren Rücken durch, um ihren Busen besser zur Geltung zu bringen. Oder besser gesagt, um den Anschein großer Oberweite zu wahren, denn das Versprechen ihres BH´s war weitaus großer als das, was er trug. Sie hatte ihre Augen dabei geschlossen und ihren Mund in gespielter Verzückung leicht geöffnet. So bekam sie gar nicht mit, dass das Publikum in der Disco wohl kein Interesse an ihrer Show-Einlage hatte. Nur Charlie sah sie mit verklärtem und dümmlich-glückseligem Blick an. Was mochte wohl in seinem Kopf vorgehen. Ich schaute zu Joy hinüber, sieh schaute ebenfalls zu Dao aber ihr Lächeln erinnerte mich eher an genau das Lächeln, mit denen Thais gerne einmal für sie unangenehme Situationen überbrücken. Ich fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, Pool spielen zu gehen. Sie nahm meinen Vorschlag spontan und wie es mir schien, mit Erleichterung an. Ich wandte mich Charlie zu, musste ich zweimal Ansprechen, ehe er überhaupt realisierte, dass ich ihn angesprochen hatte. Ich sagte ihm einfach, dass wir jetzt Pool spielen gehen wollten. Ich leerte ostentativ mein Glas um deutlich zu machen, dass wir sofort aufbrechen wollten. Dao blickte etwas erstaunt zu Joy hinüber aber die nickte nur lächelnd. Wir verließen die Disco und liefen die Walking Street entlang zu unseren Bikes, die wir am Marine Plaza abgestellt hatten. Unser Ziel lag in einem Bar Center gegenüber des View Talay 6.

Die ICU Bar hatte ich mit Joy schon vorher besucht. Dort hatte ich von ihr die brutale Abfuhr beim Billard bekommen und es drängte mich auf Revanche. Allerdings waren diesmal Charlie und Dao dabei, das würde mir die Gelegenheit geben, zusammen mit Joy gegen die Beiden zu spielen. Glücklicherweise war der Tisch frei, wir bestellten uns Drinks und belegten den Tisch. Wir ließen Charlie und Dao den Vortritt. Charlie hatte den ersten Stoß. Er schwang den Queue mit einer Wucht, die jegliches Gefühl vermissen ließ. Trotzdem schaffte er es, eine Kugel zu versenken. Das war es dann aber auch schon. Ich überließ Joy den Vortritt, sie versenkte zwei Kugeln und übergab an Dao. Ich ahnte, was kommen würde. Dao lehnte sich provokant über den Tisch. Allerdings schien es, als hätte sie überhaupt keine Ahnung davon, wie man einen Queue hält beziehungsweise zu führen hat. Sie stieß die weiße Kugel nicht, nein, sie schob sie mit dem Queue ein Stück. Ihr Erfolg war entsprechend mager. Ich sah zu Joy hinüber, die sich vor Lachen bog. Eigentlich war das Spiel schon entschieden. Joy und ich versenkten Charlie und Dao ein ums andere Mal. Charlie hatte überhaupt kein Gefühl sondern spielte, bildlich gesehen, mit der Brechstange. Wir spielten gut und gerne noch 2 Stunden, bevor wir den Abend ausklingen ließen. Ich hatte am späten Nachmittag einen Anruf von Fredrik und Jane bekommen, sie hatten sich für den morgigen Tag angekündigt und ich hatte vorgeschlagen, zusammen mit Charlie, Dao, Joy und mir zu Pipo ins Restaurant zu fahren, um dort eine meiner Ansicht nach, kulinarische Besonderheit Pattayas zu genießen. Alle waren einverstanden, Charlie allerdings erst, nachdem ich ihm zugestanden hatte, etwas obendrauf zu legen, damit er nicht zu arg in die eigenen Tasche greifen musste.
 


Auweia.....:lach:

Danke...
 


Lieber Rabarbero, gestatte mir bitte diese folgende kleine Spitze bezüglich deiner Signatur, manchmal habe ich den Schalk im Nacken:

"Bedenke: Egal wie gut sie aussieht, es gibt einen Typen, der genug von ihr hat!"

Nimms bitte mit Humor. Ich wünsche dir einen angenehmen Abend.
 


@basilisk50: Wenn dem so ist, dann meinen Glückwunsch, ich bringe das nicht mehr. Ich sehe das mehr als Ausnahme denn die Regel. Und dass Winni in den Bereich Regel fiel, wurde von Nit bestätigt. Er hatte zwar ein gewisses Standvermögen (dank Generika) aber nur einen vollzogenen Event.

Einen lic. phil. I-Schreibstil, un dat füre ne Rheinländer.:mrgreen:

Ehrlich, das war mir erst mal unbekannt und musste mich erst mal schlau-googeln.

Danke für die Anerkennung.

Liebe Grüße

KingPing
 


Oops, muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben und mir Sorgen ums Bruttosozialprodukt machen?

Danke für deine Anerkennung.
 


Die Nacht mit Joy verlief harmonisch wie die Nächte zuvor auch. Wieder verschlief Joy den gesamten Vormittag und stand erst auf, nachdem Fredrik und Jane bereits eingetroffen waren. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, verzogen wir uns an den Hotel eigenen Pool und verbrachten den Rest des Tages mit Müßiggang. Wir hatten uns bei Pipo für 20 Uhr angemeldet. Mit Fredrik und Jane würde es terminlich keine Probleme geben, sie hatten ein Zimmer direkt neben meinem bezogen und wir trafen uns gegen 19 Uhr an der Rezeption. Ich hatte Charlie bereits angerufen und ihn gebeten, seiner Dao etwas Dampf unter dem Hintern zu machen, damit wir pünktlich bei Pipo ankommen würden. Trotz eines Vorlaufs von fast 90 Minuten mussten wir doch noch fast 20 Minuten auf Charlie warten und kamen letztendlich mit 20-minütiger Verspätung bei Pipo an. Pipos Restaurant lag wirklich recht abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Aber ich hatte allen einen kulinarischen Event der exklusiven Art versprochen und war mir zu 100% sicher, dass es auf großen Anklang stoßen würde. Ich hatte das Abendessen für 6 Personen vorbestellt. Es war Pipos Wunsch, da er für die Fleisch-Bouillon entsprechend Vorbereitungszeit benötigte. Ein Fondue auf die klassische Art mit heißem Öl ist zwar auch nicht zu verachten, aber mit der Bouillon bekommt das Ganze eine besondere geschmackliche Note. Anhang anzeigen IMG_2281.jpg Anhang anzeigen IMG_2278_1.jpg Ich hatte Pipo angerufen und ihm mitgeteilt, dass wir etwa 20 Minuten später eintreffen würden. Er erwartete uns bereits und begrüßte uns herzlich. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man in Pattaya ein Restaurant betritt und das Gefühl vermittelt bekommt, bei einem guten Freund zum Essen eingeladen zu sein. Und Pipo verstand es, seinen Gästen genau dieses Gefühl zu vermitteln. Wir nahmen unsere Plätze ein und orderten erst mal ein paar Drinks. Aus einer inneren Eingebung heraus fragte ich Pipo, ob er alkoholfreies Bier hätte. So etwas hatte ich bis heute in Pattaya, geschweige denn in Thailand noch nie bekommen. Zu meiner Überraschung bejahte Pipo meine Frage und noch größer wurde sie, als er mir eine Flasche Erdinger Alkoholfrei präsentierte. Das war ein Einstig in einen kulinarischen Abend wie ich ihn mir wünschte. Anhang anzeigen IMG_2285.jpg Anhang anzeigen IMG_2283.jpg Da Pipo die Speisen bereits vorbereitet hatte, dauerte es nicht lange, bis serviert war. Es gab eine großzügige Auswahl köstlicher Soßen, 11 an der Zahl, die wohl kaum geschmackliche Wünsche offen ließ. Das Fleisch, sowohl Rinder- als auch Schweinefilet, hauchzart geschnitten, wurde für jeweils ein Paar separat auf zwei Tellern gesondert gereicht. Insbesondere das Rinderfilet war von solch guter Qualität, dass man es roh essen konnte. Das Mahl konnte beginnen und ich war froh zu sehen, dass es allen köstlich mundete und es jeder genoss. Ein Fondue dieser Art ist schon etwas Besonderes, eine Gaumenfreude, die über einen Zeitraum von fast einer Stunde genossen wird. Und wird bestellten alle noch einen Teller Fleisch nach. Durch das Garen des Fleisches über fast eine Stunde hat die Brühe einen besonderen Geschmack angenommen. Der krönende Abschluss unseres Fondues bestand darin, das die äußerst geschmackvolle Brühe in Trinkschalen, verfeinert mit einem guten Schuss Massala, gereicht wurde, für mich eigentlich der geschmackliche Abschluss unseres Dinners. Wie versprochen habe ich bei Charlie noch etwas Geld drauf gelegt, da er, wie er sagte, knapp bei Kasse war. Das Preis/Leistungsverhältnis in Pipos Restaurant ist einfach hervorragend, für das Menu inklusiver meines speziellen Wunsches nach alkoholfreiem Bier und zwei Shoots Massala habe ich für Joy und mich 1400 Baht bezahlt, ein Preis, der bei der Qualität des Essens wahrlich als günstig anzusehen ist. Nachdem wir wohl gesättigt Pipos Restaurant verlassen hatten, fuhren wir zurück nach Pattaya. Wir hatten uns, wie am Abend zuvor, dazu entschlossen, den Abend gemütlich bei einer Partie Pool in der ICU-Bar ausklingen zu lassen. Der weitere Abend verlief ruhig, wir spielten zusammen einige Partien Pool. Ich fand immer besser in das Spiel hinein und konnte mittlerweile sogar mit Joy gleichziehen. Den Abend ließen wir dann in der ICU Bar ausklingen. Charlie fuhr mit seiner Dao zurück ins Nirun Appartement, Fredrik, Jane, Joy und ich machten uns auf den Weg zum Radi Mansion. Satt und zufrieden über den kulinarisch gelungenen Abend suchten wir unsere Zimmer auf.
 
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