KingPing
V.I.P
Ersteller
- Mitglied seit
- 06.02.2011
- Beiträge
- 15.521
- Likes erhalten
- 34.018
Travel Guide
-
Thread Starter
- #189
Am nächsten Morgen wachte ich vor Joy auf, sie lag neben mir auf der Seite und hatte mir ihren Rücken zugedreht. Ich betrachtete sie wie sie da noch so friedlich schlief, bewunderte den samtenen Glanz ihrer Haut. Die Vorhänge waren noch vorgezogen, die Sonne schien und erzeugte ein diffuses Licht, das ihrer Haut einen zauberhaften Schimmer verlieh, der sich an den Rundungen ihrer Taille und ihres Pos brach. Ein Gefühl durchströmte mich in diesem Moment, wie ich es schon sehr lange nicht mehr gespürt hatte, Verlangen kam in mir auf, sie mit sanften Berührungen zu verwöhnen. Es kostete mich etwas Überwindung, es nicht zu tun. Ich hatte Respekt vor ihrem Bedürfnis, ganz einfach mal auszuschlafen. Und dass sie noch schlummerte, verrieten ihre langen und tiefen Atemzüge.
Anhang anzeigen IMG_2231.jpg
Sachte, ohne ein Geräusch zu verursachen stand ich auf, zog mir meine Shorts und ein T-Shirt über, schnappte mein Notebook und verließ ebenso leise mit einem letzten Blick auf Joy, die immer noch genauso reglos dalag, das Zimmer. Es war bereits 11 Uhr morgens und ich fragte mich, wie lange sie wohl schlafen würde. Ich ging ins Restaurant. Winni saß schon dort, genauso wie Radi, der wie immer, gespielt wissend lächelte. Was Radi anging hatte ich mittlerweile meine Zweifel bezüglich seiner Qualitäten als Hotelbesitzer gegenüber seinen Gästen. Nicht das es mich bis jetzt, mal abgesehen von einigen Ausnahmen, sonderlich gestört hätte. Aber die Art und Weise wie er mit seinen Gästen umsprang und vor allem der Ton, den er dabei anschlug, ließ in mir langsam den Entschluss reifen, mich voll und ganz von Radi Mansion abzuseilen. Während meines letzten Urlaubs zusammen mir meiner Frau ist meine Schwägerin Mem am letzten Abend zu uns gestoßen. Unser Flug war am frühen Morgen und wir mussten in aller Herrgottsfrühe aufstehen, um rechtzeitig am Airport zu sein. Eigentlich hatten wir es so geplant, dass wir nach einem gemeinsamen Abschiedsessen und ein paar Drinks zusammen aufs Zimmer gingen um dort etwas zu schlafen. Radi bekam dies mit und er hat es kategorisch untersagt, dass wir zu Dritt in einem Zimmer schliefen. Er fing irgendwas an zu faseln, dass das verboten sei und er Strafe zahlen müsste, würde man ihn kontrollieren. Er behauptete, das wäre eine neue Regelung der Regierung und er würde es nicht dulden, wenn eine dritte Person mit zu mir aufs Zimmer käme. Ich könnte ja ein größeres Zimmer nehmen, das wäre dann erlaubt. Auch wenn ich für Mem ein eigenes Zimmer bezahlen würde, wäre es ihm egal. Ich konnte das nicht nachvollziehen und habe es als Spinnerei abgetan. Dennoch war ich über dieses merkwürdige Verhalten von Radi so derart sauer, dass sich das in meinem Kopf festgefressen hatte.
Ich sah Winni an, er sah etwas merkwürdig aus, aber seinen Gesichtsausdruck konnte ich im Moment nicht deuten. „Nun, Winni, wie war es? Ist sie schon weg?“ Er beantwortet mir nur den zweiten Teil meiner Frage. „Ja, sie ist vor etwa einer Stunde gegangen. Sie mochte nicht auf Joy warten, Hat wohl einen Termin.“ Ich zog nach. „Wie war es denn.“ „Och ja, ganz gut, wir hatten dreimal Sex, ich bin dreimal gekommen. Als ich ihr heute Morgen den Finger in ihren Po stecken wollte, hat sie das nicht gewollt.“ Da erzählte mir einer ein Märchen, wollte mir einen Bären aufbinden. Klar, als Single in Pattaya nach einem enthaltsamen Dasein in Deutschland, staut sich was an. Aber wenn man wie Winni über 60 ist, nehme ich es ihm nicht ab, dass er dreimal gekommen ist. Ein alternder Körper hat einen fallenden Testosteron-Spiegel. Und das schlägt sich direkt proportional in der sexuellen Leistungsfähigkeit nieder. Für mich war das lediglich Wunschdenken. Und eine Flappe zu ziehen, weil ein Mädchen es ablehnte, einen Finger in ihren Arsch gesteckt zu bekommen, war ebenso unangebracht. Ich vermutete mal eher, dass ihm das Gesamtpaket nicht gefallen hatte und dass er womöglich glaubte, zuviel gezahlt zu haben. Wie sich später herausstellte, hat er es nur einmal gebracht, die Story mit dem Finger stimmte, aber das wesentliche war, dass Winni ein Kiniau, ein Geizhals war und ihm die 1500 Baht für die Nacht wohl leid taten. Aber mir war das egal. Ich erzählte Radi von unserem Abend, dem Beach Road Walk zuvor, von Winnis Aktionen mit den Telefonnummern, von unserem Ausflug in die Soi 6 und wie es letztendlich dazu kam, dass er nicht alleine nach Hause kam. Radi feixte die ganze Zeit während er meiner Geschichte lauschte. Ich hatte allerdings auch keine große Lust, noch weiter darauf einzugehen und war deshalb froh, als mein Frühstück gebracht wurde und ich einen Grund hatte, mich zurückzuziehen.
Ich genoss mein Frühstück, checkte meine Emails und telefonierte mit Mam, die immer noch in Hua Hin verweilte und auf ein paar notwendige Dokumente für ihren Visa-Antrag wartete. Ich schaute auf die Uhr, fast zwei Stunden waren verstrichen, seitdem ich das Zimmer verlassen hatte. Ich nahm mein Notebook und ging zurück zu meinem Zimmer. Vorsichtig öffnete ich die Tür, Joy lag noch genauso da, wie ich sie vor zwei Stunden verlassen hatte. Wie müde musste sie sein, so tief und so lange schlafen zu können. Ich stellte mein Notebook auf dem Tisch ab und legte mich zu ihr ins Bett.
Anhang anzeigen IMG_2217.jpg
Joy rührte sich und drehte sich auf den Rücken. Langsam öffnete sie ihre Augen, sah mich an und ein Lächeln erhellte ihr Gesicht. „Good Morning Tirak.“ Sie gähnte einmal tief und reckte ihren Körper. Fasziniert beobachtete ich den Fluss ihrer Bewegung, schaute wie gefesselt auf ihre traumhafte Figur. Sie entspannte sich und nahm mich in den Arm. „I feel good, darling.“. Es kam bei mir an wie der Hauch einer leichten Brise. Irgendwo in meinem Unterbewusstsein warnte mich eine ferne Stimme. Ich missachtete die Warnung. Joy löste sich von mir, wand sich mit einer gleitenden Bewegung aus dem Bett und verschwand im Bad. Als sie wieder aus dem Bad kam, wirkte sie frisch und unternehmungslustig. „Tirak, what you wanna do today?. Do you want me to go work?“ Es war mittlerweile fast 14 Uhr. Würde sie jetzt arbeiten gehen, müsste ich bis um 23 Uhr warten, der Zeit, um die sie für gewöhnlich Feierabend machte. Ich verneinte und zog mit diesem Nein gleich 300 Baht von meinem Budget ab, denn soviel müsste ich der Mama San dafür bezahlen, dass ihr hübschestes Mädchen heute nicht zur Arbeit kommen würde. Aber das war mir die Gesellschaft von Joy wert. Ich schlug Joy vor, den Nachmittag am kleinen Pool zu verbringen. „I don´t have a Bikini.“ Klar, die Mädels haben nie einen Bikini. Wahrscheinlich hingen in ihrem Schrank zu Hause Dutzende davon. Aber das war mir im Moment egal. Heute war Flohmarkt an der Soi Buakhao und ein kleiner Shoppingbummel war in Ordnung. Mit dem Bike waren wir schnell am Markt. Ich hatte zur Bedingung gemacht, dass ich den Bikini für sie aussuchen werde und sie lediglich ein Mitspracherecht bei der Farbe hätte. Es dauerte dennoch fast eine Stunde, bis eine Entscheidung gefallen war. Ich hatte ihr einen wirklich knappen Bikini ausgesucht und war gespannt darauf, wie sie sich darin machen würde. Zurück im Hotel probierte sie diesen Hauch von nichts an. Ich bemerkte, dass Joy sich etwas zierte. Ich sprach ihr zu, sagte, dass sie eine tolle Figur hätte und sich mit Sicherheit nicht zu verstecken bräuchte. Ich reichte ihr ein Handtuch dass sie dankbar annahm und sich umschlang. Wir gingen hinüber an den Pool. Der Pool war recht klein und um ihn zu erreichen, musste man Radi Mansion auf der anderen Seite verlassen, eine kleine Straße überqueren um auf das kleine Grundstück mit dem Pool zu gelangen. Zum Glück waren wir alleine. Wir legten unsere Sachen ab und stürzten uns ins Nass, Joy konnte ganz gut schwimmen, nicht immer der Normalfall bei vielen Thais. Im Pool suchte ich ihre Nähe, umschlang sie und spürte erneut die Faszination, die sie auf mich ausübte.
Anhang anzeigen IMG_2194.jpg
Wir genossen etwa eine Stunde die Zweisamkeit, ruhten uns auf dem von der Sonne durchwärmten Steinboden aus und genossen die warmen Strahlen der Sonne, die sich langsam dem westlichen Horizont entgegen neigte. Auf dem Flohmarkt hatten wir nur eine Kleinigkeit gegessen und mittlerweile waren wir beide hungrig. Ich fragte Joy, ob sie wieder im gleichen Restaurant essen wollte wie gestern. Sie lächelte und es bedurfte keiner weiteren Frage, es war Zustimmung genug. Wir beendeten unseren Aufenthalt am Pool und machten uns für den Abend zurecht. Ich hatte am Nachmittag mit Charlie telefoniert und wir hatten uns für den späten Abend zum Billard verabredet. Es war für uns also noch genug Zeit, im Fung Pla Pao ausgiebig zu speisen.
Anhang anzeigen IMG_2185.jpg
Wie am Abend zuvor genossen wir auch diesmal das hervorragende Essen in diesem Restaurant, ließen uns angemessen Zeit, wir waren ja nicht in Eile. Und soweit ich Charlie kannte, würde er sowieso wieder zu spät kommen. Joy und ich redeten nicht allzu viel aßen schweigend mit Genuss, nur unsere Blicke sprachen. Wieder hatte ich dieses Kribbeln im Bauch und gleichzeitig warnte mich im Hintergrund meine innere Stimme. Das Kribbeln im Bauch obsiegte und ich brachte die Stimme zum verstummen. Insgeheim wusste ich aber, das dies ein Fehler war.
Von daher bin ich bezüglich Winni, mit dem, was ich über ihn schreibe, schon verständnisvoll in meinen Ausführungen. Hättest du das "Vergnügen" gehabt, ihn life zu erleben, würdest du mir wahrscheinlich beipflichten. Von daher habe ich schon sehr viel Verständnis für ihn aufgebracht. Nur ein kleiner Sidestep: Ich hatte ihm ja empfohlen, es mit Joy (von der Beach Road) zu probieren. Mein Gefühl für sie hatte ich ja als sehr positiv geschildert. Wie sich einen Monat später bei meinem folgenden Aufenthalt herausstellte, lag ich damit zu 100% richtig, zumindest was meine Person betraf. Ich war mit Winni im BigC Extra unterwegs und er lag mir die ganze Zeit damit in den Ohren, dass er gerne ein Mädchen von der Beach Road hätte. Nun gut, ich habe ihm vorgeschlagen, sich mit Joy zu treffen, ein Anruf würde genügen, um ein Date mit ihr zu bekommen. Er sagte, das wäre ok und hat mich gebeten, sie anzurufen. Das habe ich dann auch getan und ihr gesagt, dass wir uns mit ihr treffen würden. Natürlich habe ich ihr auch erzählt, dass der Wunsch nach einem Date von Winni und nicht von mir kam. Sie erklärte sich einverstanden und wir verabredeten uns. Nur 1 Minute später hat Winni seinen Schwanz eingezogen und meinte, er wollte das Date nicht. Ich hatte das Date ausgemacht für ihn und er weigerte sich partout, es bei Joy abzusagen. So blieb der Gesichtsverlust an mir hängen, da ich das Date abgesagt habe. Ich hätte es auch einfach sein lassen können, aber das liegt mir nicht. Von daher war ich verdammt stinkig auf ihn.