Thailand Teilzeitauswandern, Gedanken dazu

Bei anderen bin ich nicht ins Gespräch gegangen aber es war mindestens sicher, dass sie aus einem westlichen Land waren; möglicherweise auch Russen - ich checke keine Papiere.

Bei denen mit denen ich sprach gebe ich zu, dass ich nur annehmen kann dass sie Deutsche waren. Sie sprachen mit mir in deutsch aber ich weiss nicht, ob es Österreicher waren oder sie so sprachen, weil sie als Nichtdeutsche Deutsch gelernt haben.
Das relativiert deinen ursprünglichen Beitrag.

der Aspekt der unzureichenden Finanzierung und dem falschen Finanzverhaltens
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Es steigt mindestens ein Träumer täglich in BKK aus dem Flieger. So lange es Youtuber gibt die erzählen das du nur 800 € um ein sorgefreies Leben dort führen zu können werden es auch nicht weniger werden.
 
So lange es Youtuber gibt die erzählen das du nur 800 € um ein sorgefreies Leben dort führen zu können werden es auch nicht weniger werden.


Und das sagen haufenweise Youtuber. Und wenn nicht Du sondern ich das scharf in Frage stelle, riskiere ich geteert und gefedert zu werden.

Ich kann dazu mal meine Ansicht in Deinem Windschatten artikulieren:

Unter 1500 Euro im Monat ist, natürlich meine ich da größere Städte in Thailand, eine einigermaßen komfortable Lebensführung inklusive KV eher schwer - insbesondere wenn man das in die Zukunft verlegt.

ICH würde inzwischen monatliche Beträge um 2000 Euro als untere Grenze für ein komfortables Leben dort ansetzen und rate Rentnern ohne eine stabile Ausstattung und zwar MONATLICH ab auch nur an das Auswandern zu denken.

Die sind in DACH besser aufgehoben. Sie können aber sehr wohl unbeschadet dort urlauben. Ich selbst bin was mich betrifft schon eine ganze Weile dabei zu verschieben und das ist meiner Erkenntnis geschuldet, dass ich, einmal aus dem Job, nicht mehr so leicht so gut verdienen werde um zu sparen.

Mein Punkt ist allerdings bald gekommen: es ist absolut greifbar.

Ach ja... ich denke die Philippinen sind eben keine günstigere Alternative und schon gar keine komfortablere.

Das relativiert deinen ursprünglichen Beitrag.

Nicht wirklich. Denn: was bitte machen kaukasische Obdachlose in Südostasien?
 
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Schöne, sachliche Diskussion hier!
Anfang 30 bin ich jetzt in dem Alter wo alle so langsam anfangen ins Familienleben zu starten. Die ersten Hochzeiten sind durch.
Willkommen im Club. Dieses Jahr gleich mehrere Einladungen bekommen. Ich kann mir aufgrund ähnlicher (wenn auch etwas anderer, s.u.) Ausgangslage gut vorstellen wie du dich fühlst.
Auch ich bin Alleinstehend, 90% der Zeit halte ich dies auch für den zu mir best passenden Zustand, in 10% der Zeit zweifel ich da manchmal aber etwas dran. Bei mir kommt hinzu, dass aus mir unerklärlichen Gründen hierzulande auch absolut nichts mit den Frauen läuft. Eigentlich lerne ich überall auf der Welt (und damit meine ich keine Länder wo ich ein wandelnder Geldautomat bin, sondern bspw. USA und Australien) problemlos interessierte Frauen kennen, nur hier bin ich wirklich offensichtlich absolut unsichtbar und uninteressant. Ich habe meinen Frieden damit mittlerweile gefunden und daher auch mein Leben deutlich anders als der "Mainstream" gestaltet.
Es schlägt halt jetzt das Loch zu weil keine Ziele mehr da sind im Moment.
Und genau an dem Punkt war ich schon mit 20 und ab da habe ich (neben den Reisen mit Freunden) auch das Alleinreisen für mich als Lebensmotto entdeckt und alles darauf ausgerichtet. Ich habe extrem überschaubare Fixkosten in DE (kleine und sehr einfache 1-Zimmer Wohnung, kein Auto, kein Materialismus, keine teuren Hobbys) und würde vermutlich sogar mit Bürgergeld über die Runden kommen. Im Gegenzug habe ich aber nicht nur ein richtig großes Reisebudget, sondern auch eine weit überdurchschnittliche Sparrate. Und das ziehe ich so seit mittlerweile 11 Jahren durch. Ich entscheide mich mittlerweile gegen Gehaltserhöhungen und für mehr Freizeit / Remote Office Days etc. und verbinge neben meinen regulären Urlaubstag mittlerweile immer 2-3 Wochen im Jahr im EU Ausland und arbeite von dort.

Das lässt sich bei meinen Ansprüchen und dank meiner unendlichen Flexibilität sehr günstig machen (low cost Flug + Mehrbett Hostel gibt's in fast ganz Europa preiswert). Bis zum frühen Nachmittag wird regulär gearbeitet und Geld verdient, danach geht's dann zum Sight-seeing und Strand wofür andere nicht nur ihren Jahresurlaub sondern auch ein vielfaches der Kohle in die Hand nehmen müssen. In den Hostels lernt man oft (aber nicht immer) noch weitere nette Menschen kennen und es ist für mich der ideale ausgleich zum eher eintönigen und (außerhalb der Arbeit) einsamen, aber für mich trotzdem angenehmen Alltag.

Durch die kontinuierlich sehr hohe Sparrate und nüchterner, faktenbasierter Investitionstrategie habe ich mittlerweile trotz 0€ Startkapital und ohne irgendein Erbe insbesondere für meines jungen Alters sehr gute Rücklagen bilden können.
Selbst unter Einberechnung einer dauerhaft hohen Inflation und co. könnte ich nach aktueller Planung bereits mit Mitte 40 sorgenfrei und mit einer sehr guten monatlichen Auszahlung den Exit schaffen, wenn ich es denn wollen würde. Denn aktuell gefällt mir mein Job und das dortige familiäre Umfeld richtig gut, nur die Zwischenphasen zuhause sind manchmal etwas öde. Dafür komme ich dieses Jahr trotz Vollzeitjob mit allem drum und dran auf 9 Reisen in 7 Ländern, letztes Jahr was es ähnlich.

Da ich irgendwie alles im Leben mal mitgemacht haben will, ist das ein sehr bunter Blumenstrauß an Erlebnissen (Städtetrips in Europa, gigantische Roadtrips in Nordamerika, Strandurlaub am Mittelmeer, Natur - und Partyurlaub in Asien...). Von schlafen im Kofferraum bis High-End Poolvilla immer gut durchmischt. Und genau das alles ist mir nur möglich, weil ich dieses "Loch" damals genutzt habe mir mein eigenes und für mich sehr erfüllendes Leben in maximaler Freiheit zu gestalten, wovon viele die andere Entscheidungen trafen oft nur träumen. Ich weiß noch, wie die mich damals alle für meine Pläne belächelt haben, weil ja völlig unrealistisch und jeder das 0815-Frau-Kinder-Haus-Garten leben wird, heute freue ich mich für jeden der darin sein Glück gefunden hat und belächle den einen oder anderen Missgünstigen, der damit richtig auf die Schnauze gefallen ist :).

Das ist jetzt nur ein sehr kurzer Abriss, aber vielleicht hilft es auch dir mal über den Tellerrand zu schauen und zu gucken wie man das "Loch" sinnvoll nutzen kann.
Nicht böse gemeint, aber im Ausland sollte man sich schon auf die Landessprache einstellen......
Stimme ich dir für die absoluten Basics im Alltag zu. Dank KI braucht es aber spätestens in ein paar Jahren mehr nicht. Für mich als jemand der immer super in Mathematik aber sich unfassbar schwer mit Sprachen tut ein echter Segen. Schau dir mal an was bspw. deepl.com mittlerweile alles so gezaubert bekommt. Wenn sich das in dem Tempo auch für den asiatischen Raum weiterentwickelt, kommst du dank live Übersetzung notfalls auch in der Provinz noch ziemlich gut zurecht.
 
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Die Anzahl von obdachlosen deutschen Alkoholikern in Pattaya ist schon beunruhigend und sie macht mich traurig...

Ok. Vielleicht wohnten die irgendwo aber immer wieder mal sah ich welche auf der Strasse liegen und betteln. Ich frage keine Details, bin nur erschrocken. Die sahen definitiv nicht aus als ginge es ihnen gut. Völlig verwahrlost. Einmal fragte einer nach einer Zigarette, ein anderer wollte wissen, ob ich ihm etwas Geld geben könne. Bei anderen bin ich nicht ins Gespräch gegangen aber es war mindestens sicher, dass sie aus einem westlichen Land waren; möglicherweise auch Russen - ich checke keine Papiere.
Ich habe da auch einige schräge Gestalten gesehen, aber obdachlose, bettelnde Farangs noch nie.

Aber wahrscheinlich treibe ich mich in den falschen Ecken herum 🤔
 
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Hmm, davor waren es noch DEUTSCHE obdachlose Alkoholiker.

Ich habe ja gesagt, dass ich welche traf aber ich kontrolliere wie gesagt keine Pässe. Stört es Dich, wenn es Deutsche sind? Ich habe nicht gesagt, dass ALLE Deutschen da Alkoholiker sind wie es manchmal in Medien gezeigt wird um einen bestimmten Eindruck zu erzeugen (wenn das Dein Ablehnungsmotiv ist, ich kann nur raten).

Aber dass da überhaupt solche Gestalten herum hängen ist für ein Industrieland peinlich. Und der amerikanische Youtuber mag vielleicht die Situation eher kennen aus den USA.

Ich habe meinen Frieden damit mittlerweile gefunden und daher auch mein Leben deutlich anders als der "Mainstream" gestaltet.
Ich weiss nicht was das sein soll, "Mainstream". Es gibt Menschen die in meinem Umfeld annehmen, das sei eine Nische. Die Leute wiederum die in meinem Umfeld sind, könnten genau die die ich gerade erwähnte als Nische empfinden.

Ein Bäcker unter Maurern wird im Gespräch über die Arbeit staunen und umgekehrt. Mainstream ist relativ.

Aber wahrscheinlich treibe ich mich in den falschen Ecken herum
Siehst Du, ich treibe nirgends herum.

und würde vermutlich sogar mit Bürgergeld über die Runden kommen
Ich habe das mal aus Spass versucht. Es war wie ein Absetzen vom Nikotin. Bin immer wieder gescheitert - spätestens nach 2 Wochen musste ich in ein gutes Restaurant. Aber wenn es hart auf hart käme, ginge es. Vielleicht eine gute Übung das immer mal wieder zu versuchen.

Nur wollte ich das nicht machen müssen.

Wenn sich das in dem Tempo auch für den asiatischen Raum weiterentwickelt, kommst du dank live Übersetzung notfalls auch in der Provinz noch ziemlich gut zurecht.

Kann man so auch emotional authentisch übersetzen? Ich habe Zweifel, aber weiss es nicht. Ich denke, es ist alles möglich. Man kann jede Sprache wenigstens mittelgut lernen, mindestens als Rentner mit ewig viel Zeit.
 
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Ich habe ja gesagt, dass ich welche traf aber ich kontrolliere wie gesagt keine Pässe.

Du hast das gesagt:

Die Anzahl von obdachlosen deutschen Alkoholikern in Pattaya ist schon beunruhigend und sie macht mich traurig...
Das impliziert das du schon viele Deutsche getroffen hast.
Im nachhinein ruderst du zurück und erzählst etwas von anderen Nationen die Deutsch gelernt hätten.

Stört es Dich, wenn es Deutsche sind?
Warum sollte es das tun???

Aber dass da überhaupt solche Gestalten herum hängen ist für ein Industrieland peinlich.
Wie gesagt in all den Jahren ist mir das einmal aufgefallen. Und ich bin eigentlich den ganzen Tag zu Fuß unterwegs.

Siehst Du, ich treibe nirgends herum.
Siehst du die ganzen obdachlosen deutschen Alkoholikern dann auf Youtube oder vom Balkon?
 
Das impliziert das du schon viele Deutsche getroffen hast.
Im nachhinein ruderst du zurück und erzählst etwas von anderen Nationen die Deutsch gelernt hätten.

Nö. Ich bleibe dabei: es sind einige Deutsche Alkoholiker dort, die unangenehm auffallen. Ich rudere nicht zurück, weil es stimmt. Es sind nur halt nicht Massen, sondern einige. Was ist denn Dein Problem? Es ist halt so.

Warum sollte es das tun???

Das kannst nur Du beantworten. Hartnäckiges Aufbegehren ;-) ? Es ist genau so, wie ich es sagte.

Siehst du die ganzen obdachlosen deutschen Alkoholikern dann auf Youtube oder vom Balkon?

Die die ich meinte, sah ich in Pattaya. Reicht doch

Wie gesagt in all den Jahren ist mir das einmal aufgefallen. Und ich bin eigentlich den ganzen Tag zu Fuß unterwegs.

Siehst Du. Und ich sah sie als ich da war. Ebenfalls zu Fuss

Du hast das gesagt:

Ich verweise auf das Gesagte

Das impliziert das du schon viele Deutsche getroffen hast.

Es impliziert, dass es mich beunruhigt. Der Rest (das es viele sind), kommt von Dir. Ich finde, es sind zu viele.

erzählst etwas von anderen Nationen die Deutsch gelernt hätten.

Ich habe gesagt, dass ich deren Pässe nicht kontrolliert habe und sie deutsch mit mir sprachen. Ich schliesse daraus, dass sie deutsch waren. Ob das so ist, kann ich nicht versichern aber annehmen - logisch denke ich, aber nicht zwingend.
 
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mein Alter Herr, der hatte auch so ne midlife crisis und wollte nur noch weg und Abenteuer. Auch 57, Konzern, Geld alles gut und Altersvorsorge auch. Hat immer drauf gewartet, dass der golden handshake kommt. Wollte unbedingt nach Asien (SEA). Südamerika kannte er schon. Und Afrika interessierte ihn nicht. War am Anfang von allem fasziniert, aber dann kam der Alltag. Genauso wie in Deutschland oder in Südamerika. Hat dann selbst gemerkt, dass er entweder was machen muss oder es öde sein würde. Wohnt jetzt in Südamerika (kann die Sprache) und fliegt zweimal im Jahr nach Asien. Ist glücklich damit. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und nicht vergessen, Partner, Kinder, Familie und Freunde nicht zu vernachlässigen. Meine 5 cents
 
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