Durchdacht oder nicht, er ist weder Mediziner noch mit der Thematik fachspezifisch vertraut. Es spielt keine Rolle, ob er hier oder da fachlich konform mit der Materie ist oder nicht, letztendlich steht sein Geschäft im Mittelpunkt seines Interesses, was ja durchaus legitim ist, aber sich hier fachlich etablieren zu wollen, ist für mich im überzogenen Sinn das Gleiche, als würde ein Metzger sich über Gehirnchirurgie auslassen.
Gerade solche Themen wie die Verabreichung von Hormonen und deren mögliche Nebenwirkungen, sind immer sehr individuell anzugehen, weil ein jeder Metabolismus anders reagiert und die einzige und beste Möglichkeit, hier eine individuell zugeschnittene Medikation zu verordnen, ist halt die Aufgabe eines Spezialisten, in dem Fall halt ein Urologe. So ein Coach hat auch keinen Überblick über die gesamte medizinische Situation und gerade in solchen Fällen ist es unabdingbar, hier genau nachzuhaken, beispielsweise unter Einbeziehung von Vorerkrankungen oder laufender Medikation.
Ich habe ja selbst nach meiner Untersuchung damit gerechnet, sofort ein Depot zu bekommen. Daraus wurde dann nach der wirklich verständlichen Argumentation des Urologen im ersten Schritt die Verordnung von Testogel für 3 Monate. Aktuell habe ich mein 2. Depot für 3 Monate und ich verspüre keine negativen Nebenwirkungen.