Testosteron spritzen lassen

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        #61  

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Member hat gesagt:
Mit Verlaub, dieser Mike ist ein Fitness-Coach ohne medizinische Expertise. Was der erzählt und rät, mag zwar in gewissen Bereichen das Ergebnis aus Erfahrungswerten sein, aber ein medizinischer Background mit einem Bezug zu Fachjournalen ist nicht vorhanden. Bevor ich mir in Bezug auf medizinische Themen etwas von ihm annehme, müsste ich schon unter einem extremen Verlust an Intellekt leiden.

Das ist wahr. Ist aber kein Grund seine durchdachten Argumente einfach zu ignorieren. Ich habe solche und andere Überlegungen mit meinem Endokrinologen angesprochen und war oft überrascht was ich da so als Antworten zurück bekam.
 
        #62  

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Member hat gesagt:
Ist aber kein Grund seine durchdachten Argumente einfach zu ignorieren.

Durchdacht oder nicht, er ist weder Mediziner noch mit der Thematik fachspezifisch vertraut. Es spielt keine Rolle, ob er hier oder da fachlich konform mit der Materie ist oder nicht, letztendlich steht sein Geschäft im Mittelpunkt seines Interesses, was ja durchaus legitim ist, aber sich hier fachlich etablieren zu wollen, ist für mich im überzogenen Sinn das Gleiche, als würde ein Metzger sich über Gehirnchirurgie auslassen.

Gerade solche Themen wie die Verabreichung von Hormonen und deren mögliche Nebenwirkungen, sind immer sehr individuell anzugehen, weil ein jeder Metabolismus anders reagiert und die einzige und beste Möglichkeit, hier eine individuell zugeschnittene Medikation zu verordnen, ist halt die Aufgabe eines Spezialisten, in dem Fall halt ein Urologe. So ein Coach hat auch keinen Überblick über die gesamte medizinische Situation und gerade in solchen Fällen ist es unabdingbar, hier genau nachzuhaken, beispielsweise unter Einbeziehung von Vorerkrankungen oder laufender Medikation.

Ich habe ja selbst nach meiner Untersuchung damit gerechnet, sofort ein Depot zu bekommen. Daraus wurde dann nach der wirklich verständlichen Argumentation des Urologen im ersten Schritt die Verordnung von Testogel für 3 Monate. Aktuell habe ich mein 2. Depot für 3 Monate und ich verspüre keine negativen Nebenwirkungen.
 
        #63  

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Member hat gesagt:
Durchdacht oder nicht, er ist weder Mediziner noch mit der Thematik fachspezifisch vertraut. Es spielt keine Rolle, ob er hier oder da fachlich konform mit der Materie ist oder nicht, letztendlich steht sein Geschäft im Mittelpunkt seines Interesses, was ja durchaus legitim ist, aber sich hier fachlich etablieren zu wollen, ist für mich im überzogenen Sinn das Gleiche, als würde ein Metzger sich über Gehirnchirurgie auslassen
Ich da schwätzt du einfach um mein Argument herum. Gute Ideen können von jedem kommen. Natürlich bedarf es dann einen Experten um es aufzugreifen und in den wissenschaftlichen Kontext zu setzen. Dafür gibt es viele Beispiele in der Geschichte der Wissenschaften.

Mich würde es interessieren welche Möglichkeiten und Alternativen dir dein Urologe aufgezeichnet hatte. Welche Hormone und Schwankungen berücksichtigt er bei deiner Behandlung? Wie oft erhebt er ein Blutbild um die Änderungen zu beobachten und eventuell zu korrigieren?
 
        #64  

Member

Member hat gesagt:
Durchdacht oder nicht, er ist weder Mediziner noch mit der Thematik fachspezifisch vertraut. Es spielt keine Rolle, ob er hier oder da fachlich konform mit der Materie ist oder nicht, letztendlich steht sein Geschäft im Mittelpunkt seines Interesses, was ja durchaus legitim ist, aber sich hier fachlich etablieren zu wollen, ist für mich im überzogenen Sinn das Gleiche, als würde ein Metzger sich über Gehirnchirurgie auslassen.

Gerade solche Themen wie die Verabreichung von Hormonen und deren mögliche Nebenwirkungen, sind immer sehr individuell anzugehen, weil ein jeder Metabolismus anders reagiert und die einzige und beste Möglichkeit, hier eine individuell zugeschnittene Medikation zu verordnen, ist halt die Aufgabe eines Spezialisten, in dem Fall halt ein Urologe. So ein Coach hat auch keinen Überblick über die gesamte medizinische Situation und gerade in solchen Fällen ist es unabdingbar, hier genau nachzuhaken, beispielsweise unter Einbeziehung von Vorerkrankungen oder laufender Medikation.

Ich habe ja selbst nach meiner Untersuchung damit gerechnet, sofort ein Depot zu bekommen. Daraus wurde dann nach der wirklich verständlichen Argumentation des Urologen im ersten Schritt die Verordnung von Testogel für 3 Monate. Aktuell habe ich mein 2. Depot für 3 Monate und ich verspüre keine negativen Nebenwirkungen.
Diesem Beitrag von @KingPing kann ich nur zustimmen. Mit meinem kleinen Krankepflegerhirn will ich nur darauf hinweisen, dass es in dieser Diskussion um Endokrinologie geht. Dieser Medizinische Fachbereich ist riesig, denn er umfasst eben nicht nur Testosteron/Oestrogen/Gestagen usw. sondern sehr viele Hormone die unterschiedliche Wirkungen und Wechselwirkungen haben. Auf den Ratschlag eines Fitnesscoaches oder eines Kraftsportlers würde ich mich nicht verlassen. Denn das was bei denen wirkt kann bei Dir zu erheblichen Problemen führen. Die Lern- und lebenserfahrungen dieser Leute will ich keineswegs herabsetzen, aber diese Empfehlungen können eben nur "Ideen" sein, die dann medizinisch verifiziert werden sollten.
 
        #65  

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Member hat gesagt:
Wie oft erhebt er ein Blutbild um die Änderungen zu beobachten und eventuell zu korrigieren?

Nein, ich schwätze da nicht herum. Ich argumentiere sachlich. Ich habe weder argumentum ad hominem angebracht, noch die subjektiven Erfahrungswerte des Coaches in Zweifel genommen. Es ist aber Fakt, dass er nur ein Coach ist und nicht über einen fachlich-medizinischen Background verfügt. Letztendlich will er nur seine Produkte verkaufen und vermarktet diese unter einem pseudo-medizinischen Deckmantel. Das gleiche Umsetzungsschema findest du auch bei anderen Coaches, und ebenso bei vielen sogenannten "Heilpraktikern", die auf YT unterwegs sind. Es gibt aber auch Mediziner, die hier in dem Bereich unterwegs sind und jede Menge Bullshit verbreiten.

In Bezug auf gute und fundiert sachliche Aufklärung kann ich hier den YT-Kanal von Dr. Janos Hegedüs empfehlen.

Was du daraus machst und auf wen du hörst, ist letztendlich deine Entscheidung und interessiert mich auch nicht. Ich gebe jedenfalls absolut nichts auf solche Geschäftsmodelle. Wenn ich in Bezug auf Ernährung und auf Nahrungsergänzungsmitte Bedarf habe, wende ich mich gezielt an solche Menschen, die eine entsprechende Ausbildung haben und über eine Expertise verfüge.

Meine medizinische Geschichte ist meinem Urologen bestens bekannt. Er kennt meine medizinische Vorgeschichte. Nach meinem AKS bin ich im Kontrollprogramm und in diesem Bezug wird bei mir alle 3 Monate ein großes Blutbild erstellt. Dann bin ich auf PrEP und auch hier findet alle 3 Monate eine Kontrolle über ein großes Blutbild statt. Das findet dann alternierend statt, sodass ich über das Jahr alle 6 Wochen ein umfassendes Bild bekomme. Ich bin also in jeder Beziehung hier allerbestens aufgestellt und es wird von mir in keinster Weise leichtfertig gehandelt.

Wie andere das handhaben, ist mir ehrlich gesagt Wurscht. Ich für meinen Teil habe diese Eigenverantwortung, unterziehe mich diesem Kontrollrhythmus und beuge mich ärztlichen Entscheidungen.
 
        #66  

Member

Member hat gesagt:
Es gibt aber auch Mediziner, die hier in dem Bereich unterwegs sind und jede Menge Bullshit verbreiten.
Und wie in jedem anderen Fachbereich gibt es auch hier immer mehr Mediziner:innen, die abkassieren wollen und dabei ihren einst geschworenen Eid kreativ interpretieren.
 
        #67  

Member

Member hat gesagt:
Nein, ich schwätze da nicht herum. Ich argumentiere sachlich. Ich habe weder argumentum ad hominem angebracht, noch die subjektiven Erfahrungswerte des Coaches in Zweifel genommen. Es ist aber Fakt, dass er nur ein Coach ist und nicht über einen fachlich-medizinischen Background verfügt. Letztendlich will er nur seine Produkte verkaufen und vermarktet diese unter einem pseudo-medizinischen Deckmantel. Das gleiche Umsetzungsschema findest du auch bei anderen Coaches, und ebenso bei vielen sogenannten "Heilpraktikern", die auf YT unterwegs sind. Es gibt aber auch Mediziner, die hier in dem Bereich unterwegs sind und jede Menge Bullshit verbreiten.

In Bezug auf gute und fundiert sachliche Aufklärung kann ich hier den YT-Kanal von Dr. Janos Hegedüs empfehlen.

Was du daraus machst und auf wen du hörst, ist letztendlich deine Entscheidung und interessiert mich auch nicht. Ich gebe jedenfalls absolut nichts auf solche Geschäftsmodelle. Wenn ich in Bezug auf Ernährung und auf Nahrungsergänzungsmitte Bedarf habe, wende ich mich gezielt an solche Menschen, die eine entsprechende Ausbildung haben und über eine Expertise verfüge.

Meine medizinische Geschichte ist meinem Urologen bestens bekannt. Er kennt meine medizinische Vorgeschichte. Nach meinem AKS bin ich im Kontrollprogramm und in diesem Bezug wird bei mir alle 3 Monate ein großes Blutbild erstellt. Dann bin ich auf PrEP und auch hier findet alle 3 Monate eine Kontrolle über ein großes Blutbild statt. Das findet dann alternierend statt, sodass ich über das Jahr alle 6 Wochen ein umfassendes Bild bekomme. Ich bin also in jeder Beziehung hier allerbestens aufgestellt und es wird von mir in keinster Weise leichtfertig gehandelt.

Wie andere das handhaben, ist mir ehrlich gesagt Wurscht. Ich für meinen Teil habe diese Eigenverantwortung, unterziehe mich diesem Kontrollrhythmus und beuge mich ärztlichen Entscheidungen.
Alle 6 Wochen ein Blutbild ist gut.
Wie haben sich bei Dir andere Hormone geändert? Berücksichtigt dein Arzt das das Verhältnis von Testesteron zu anderen Hormonen eventuell außerhalb der Norm bewegen?
 
        #68  

Member

Member hat gesagt:
Alle 6 Wochen ein Blutbild ist gut.

Natürlich, mein Spiegel bewegt sich auf einem guten Niveau. Ob sich da jetzt irgendwo kritische Werte oder Verhältnisse ergeben, überlasse ich meinen Ärzten. Solange da alles im grünen Bereich ist, besteht für mich kein Grund, beunruhigt zu sein.

Außerhalb der Norm ist eigentlich keine gute Nachfrage. Sowohl meine Frau, als auch ich sind jetzt schon seit ca. 10-17 Jahren unter einer beständigen ärztlichen Kontrolle, meine Frau wegen ihrer ungeklärten Meningitis und ich wegen meines AKS. Wir haben immer sehr ausführliche Gespräche mit den uns betreuenden Ärzten, ganz ohne Zeitdruck.

Normwerte wie im Maschinenbau und bei Werkstoffen gibt es eigentlich nicht. Hier verschieben sich die Parameter aufgrund neuer Erkenntnisse immer wieder und manche Blutwerte sind so dermaßen individuell, dass sie ohne Nebenwirkungen außerhalb eines Richtwertes liegen. Zwischen 2002 und 2016 habe ich Null Alkohol konsumiert, aber mein Gamma-GT lag deutlich außerhalb jeglicher Richtwerte. Seit 2016 habe ich wieder Alkohol getrunken, mäßig, und merkwürdigerweise ging mein Gamma-GT soweit runter, dass er nur noch knapp oberhalb des Richtwertes lag. Seit August letzten Jahres habe ich wieder keinen Bock auf Alk und mein Gamma-GT bleibt konstant knapp oberhalb der Richtwerte. Mein Gamm-GP ist soweit okay und ebenso meine Leber. Fakt ist also, dass ich mich damit außerhalb der "Norm" bewege, ohne gesundheitliche Einschränkungen.

Ich will das allerdings auch nicht verallgemeinern.
 
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