doclec
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01 Abreise
Am Tag der Abreise nach Thailand, knapp vor 17h, machte ich einen letzten Kontrollgang durch die Wohnung und mir schoss, wie immer in diesen Momenten der Gedanke durch den Kopf: „Was haben wir vergessen einzupacken? Wir werden jetzt 4 Wochen lang nicht mehr in diese Wohnung zurückkehren. Letzte Chance.“ Mir fiel nichts ein, aber ich war überzeugt davon, irgendetwas haben wir sicher liegen lassen. Das ist immer so :). Egal. Wir haben die Pässe, das Geld und die Handys, darauf gespeichert über die Cloud alle Buchungen und alles andere lässt sich ersetzen. Türe zu, alle Schlösser versperren und los geht’s Richtung Bahnsteig, um den Zug Richtung Flughafen Wien zu erreichen.
Wir wissen bereits durch vergangene Erfahrungen, wie sich ein Direktflug nach Thailand in der Holzklasse anfühlt und auch diesmal war es nicht anders als sonst. Fast nicht anders. Wir hatten einen Platz ganz hinten im Flugzeug und stellten fest, dass dort der Gang zwischen den Sitzreihen etwas breiter ist als in der Mitte. Das war angenehm. Ansonsten war es wie immer. Eingepfercht für 10,5 Stunden auf nicht einmal einem Quadratmeter. Aber diese Erfahrung besagt ebenso: man überlebt auch das.
So war es auch und die offizielle Einreise in das Land der Pragmatikweltmeister stellte sich dieses Jahr als besonders problemlos heraus. Es gibt im Flughafen Suvarnabhumi vor der Passkontrolle eine Stelle, wo nationale und internationale Reisende getrennt werden. Links diejenigen mit einem Foreigner-Pass, rechts diejenigen mit einem Thai-Pass. Aranaa erinnerte sich daran, was ihr ein Beamter letztes Jahr sagte: Farang-Ehemänner dürfen mit ihren Thai-Ehefrauen auch in die Warteschlange mit den Thaipässen. Wir sahen den Vorteil dieser Regelung klar vor den Augen: diese Warteschlange war signifikant kürzer. Die Passkontrolle selbst war unspektakulär. Die Beamtin interessierte sich nur für meinen Pass und meine Boarding-Karte und fragte weder nach einer Hotelbuchung noch nach einem Rückflugticket. Dann noch kurz warten auf die Koffer und schon waren wir draußen.
Tochter Nene und Neffe Jen hatten angekündigt, uns abzuholen. Es waren paar Line-Calls zur örtlichen Synchronisierung notwendig und dann wir gingen gemeinsam ins Tiefgeschoss, wo es die Wechselstuben mit den besten Kursen gibt. An der Stelle flogen kurz die Funken zwischen Aranaa und mir. Nachdem sie letztes Jahr Probleme beim Geldabheben mit ihrer Bankkarte bekommen hatte, habe ich ihr von Wise eine Visa-Karte bestellt. Damit kann sie jene Bath abheben, die ich vor 2 Monaten bei einem guten Kurs auf dieses Konto überwiesen hatte. Aber was machte liebe Frau? Nein, sie hatte diese Karte nicht mitgenommen. Absichtlich. Sie hat nur Euros als Bargeld mitgenommen, die sie jetzt zu einem nicht besonders guten Kurs umtauschen musste. Ich war etwas sauer, schließlich hatte ich ihr zuvor alles genau erklärt. Aber mit dieser Thematik dürfte sie intellektuell doch etwas überfordert gewesen sein.
Die fast 4-stündige Autofahrt nach Phimai startete. Auf dem Weg holten wir in Korat noch Aranaas Mutter ab und gegen 22h trafen wir im Heim von Aranaas Familie ein. Man sollte meinen, dass wir todmüde ins Bett fielen. Falsch. Es gab im Umkreis noch eine Thai-Veranstaltung mit Tanz und Musik. Koffer schnell abgestellt und los ging’s.
Anhang anzeigen IMG_8271.jpg
Gegen 1h früh kehrten wir zurück und diesmal wurde wirklich geschlafen.
Am Tag der Abreise nach Thailand, knapp vor 17h, machte ich einen letzten Kontrollgang durch die Wohnung und mir schoss, wie immer in diesen Momenten der Gedanke durch den Kopf: „Was haben wir vergessen einzupacken? Wir werden jetzt 4 Wochen lang nicht mehr in diese Wohnung zurückkehren. Letzte Chance.“ Mir fiel nichts ein, aber ich war überzeugt davon, irgendetwas haben wir sicher liegen lassen. Das ist immer so :). Egal. Wir haben die Pässe, das Geld und die Handys, darauf gespeichert über die Cloud alle Buchungen und alles andere lässt sich ersetzen. Türe zu, alle Schlösser versperren und los geht’s Richtung Bahnsteig, um den Zug Richtung Flughafen Wien zu erreichen.
Wir wissen bereits durch vergangene Erfahrungen, wie sich ein Direktflug nach Thailand in der Holzklasse anfühlt und auch diesmal war es nicht anders als sonst. Fast nicht anders. Wir hatten einen Platz ganz hinten im Flugzeug und stellten fest, dass dort der Gang zwischen den Sitzreihen etwas breiter ist als in der Mitte. Das war angenehm. Ansonsten war es wie immer. Eingepfercht für 10,5 Stunden auf nicht einmal einem Quadratmeter. Aber diese Erfahrung besagt ebenso: man überlebt auch das.
So war es auch und die offizielle Einreise in das Land der Pragmatikweltmeister stellte sich dieses Jahr als besonders problemlos heraus. Es gibt im Flughafen Suvarnabhumi vor der Passkontrolle eine Stelle, wo nationale und internationale Reisende getrennt werden. Links diejenigen mit einem Foreigner-Pass, rechts diejenigen mit einem Thai-Pass. Aranaa erinnerte sich daran, was ihr ein Beamter letztes Jahr sagte: Farang-Ehemänner dürfen mit ihren Thai-Ehefrauen auch in die Warteschlange mit den Thaipässen. Wir sahen den Vorteil dieser Regelung klar vor den Augen: diese Warteschlange war signifikant kürzer. Die Passkontrolle selbst war unspektakulär. Die Beamtin interessierte sich nur für meinen Pass und meine Boarding-Karte und fragte weder nach einer Hotelbuchung noch nach einem Rückflugticket. Dann noch kurz warten auf die Koffer und schon waren wir draußen.
Tochter Nene und Neffe Jen hatten angekündigt, uns abzuholen. Es waren paar Line-Calls zur örtlichen Synchronisierung notwendig und dann wir gingen gemeinsam ins Tiefgeschoss, wo es die Wechselstuben mit den besten Kursen gibt. An der Stelle flogen kurz die Funken zwischen Aranaa und mir. Nachdem sie letztes Jahr Probleme beim Geldabheben mit ihrer Bankkarte bekommen hatte, habe ich ihr von Wise eine Visa-Karte bestellt. Damit kann sie jene Bath abheben, die ich vor 2 Monaten bei einem guten Kurs auf dieses Konto überwiesen hatte. Aber was machte liebe Frau? Nein, sie hatte diese Karte nicht mitgenommen. Absichtlich. Sie hat nur Euros als Bargeld mitgenommen, die sie jetzt zu einem nicht besonders guten Kurs umtauschen musste. Ich war etwas sauer, schließlich hatte ich ihr zuvor alles genau erklärt. Aber mit dieser Thematik dürfte sie intellektuell doch etwas überfordert gewesen sein.
Die fast 4-stündige Autofahrt nach Phimai startete. Auf dem Weg holten wir in Korat noch Aranaas Mutter ab und gegen 22h trafen wir im Heim von Aranaas Familie ein. Man sollte meinen, dass wir todmüde ins Bett fielen. Falsch. Es gab im Umkreis noch eine Thai-Veranstaltung mit Tanz und Musik. Koffer schnell abgestellt und los ging’s.
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Gegen 1h früh kehrten wir zurück und diesmal wurde wirklich geschlafen.