Teil 1
12.8. ich erwache um 6 und es geht mir scheußlich. Spiele mit dem Gedanken, die ganze Reise zu verwerfen.
Vor meinem Fraule versuche ich natürlich, meinen Zustand herunterzuspielen. Sie merkt aber durchaus, wie es um mich steht. Da sie aber weiß, was mir an dieser Reise liegt, hilft sie mir, unter großen Sorgen, beim Packen.
Um 12 Uhr fährt sie mich zum Bahnhof und in einer Stunde bringt mich das Zügle zur nächst größeren Stadt.
Kaufe dort 5 Blister á 4 "Blauen" zu je 110..
Angesichts meiner jämmerlichen Gestalt mit einer Krücke, verneine ich, bei der Pharmazistin, ein mildes Lächeln zu erkennen.
Ich kaufe ein Ticket für einen Bus nach BKK zum Mochit Busterminal.
Als der Bus schließlich abfährt, bin ich wirklich am Ende. Zum Glück ist dies ein alter, sehr bequemer. Ich habe einen Doppelsitz für mich alleine.
So kann ich auf der siebenstündigen Fahrt immer wieder etwas schlafen und komme etwas erholt um kurz nach Mitternacht am Mochit an.
Fortsetzung folgt