Thailand Zurück ins Paradies? Meine Reise nach Thailand (Dezember 2020)

So, dann melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

Viel zu berichten gab es in den letzten zwei Wochen nicht.

Nach dem einwöchigen Urlaub in Krabi bin ich wieder zurück nach Bangkok und wohne dort mit meiner Freundin in einer schönen 2-Zimmer Wohnung in Sathorn.
Blick vom Balkon auf den Pool und den Lebua State Tower im Hintergrund.

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Man kann also sagen, dass eine Art von Alltag eingekehrt ist. Ich muss ja schließlich noch arbeiten und kann nicht nur Urlaub machen.

Ansonsten geniesse ich die Zeit hier.

Die momentanen Corona-Einschränkungen betreffen mein tägliches Leben kaum.
Solange ich im Restaurant essen, ab und zu zur Massage gehen und mich frei bewegen kann, bin ich zufrieden.

Letzte Woche hab ich mein Touristenvisum um die üblichen 30 Tage für 1.900 Baht bei der Immigration in Bangkok verlängert.
Ich war am Dienstag gegen 11:45 Uhr dort. Da kaum was los war, bin ich noch vor der Mittagspause drangekommen und war um kurz nach 12:00 Uhr wieder auf dem Heimweg.

Auf Grund der trostlosen Aussichten in Deutschland würde ich aber gerne länger in Thailand bleiben. Deshalb werd ich versuchen diese Covid Extension zu bekommen.
Damit könnte ich im Idealfall weitere 60 Tage hier bleiben.

Falls das nicht klappt, hab ich mal eine Visa Agentur kontaktiert.
Diese Agentur könnte mir ein ED- bzw. Volunteer-Visum vermitteln, womit ich bis zu 15 Monate am Stück in Thailand bleiben könnte.

Allerdings sind die Kosten nicht ganz unerheblich und definitiv über meinem gesetzten Budget. Ich bin unter 50 Jahre alt und mit einem TR-60 Visum eingereist, weshalb nur ein ED- oder Volunteer-Visum in Frage kommt. Der Spaß würde mich also 56.000 - 75.000 Baht kosten.

Eigentlich will ich nur bis Ende April / Anfang Mai bleiben. Deshalb lohnt sich so ein Langzeitvisum, das einen nicht mal zur Wiedereinreise berechtigt, nicht wirklich für mich.

Aber seht selbst:

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Kennt sich jemand mit Visa Agencies aus und kann sagen, ob das "normale" Preise sind oder beinhalten die Preise einen deftigen Corona-Zuschlag?
@Bartel Du hast ja erst einen Agent beauftragt. Wäre super, wenn du etwas zu den Preisen sagen könntest :)
 
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Ich lese hier sehr interessiert mit und bedanke mich für Deine Einsichten in den Alltag in Thailand....Allerdings bin ich sehr erstaunt, dass DU einerseits arbeitest, andererseits aber keine ca 70000 Thai Baht zur Verfügung hast....Für mich stellt sich generell die Frage, wie man in Thailand mit so wenig BUDGET und Rücklagen längerfristig bleiben will und kann? Ist eine ehrlich gemeinte Frage und DU solltest Dich keineswegs irgendwie angegriffen fühlen....Mit so wenig BUDGET zu leben,ist schon sehr opportunistisch gedacht

Ich will hier nicht über meine finanziellen Verhältnisse sprechen, aber ich kann sowohl in DE als auch in TH ein sehr entspanntes Leben führen, ohne mir über jeden Euro Gedanken machen zu müssen.

Hier nun die Erklärung:

Mein Visum ist noch bis zum 08. März gültig und ich will bis maximal Anfang Mai bleiben.

Das heißt, dass ich für nichtmal zwei Monate, für die ich das Visum brauchen würde, 70.000 Baht bzw. knapp 2.000€ bezahlen müsste.
Anstatt Budget hätte ich Schmerzgrenze schreiben sollen, weil mir der verlängerte Aufenthalt in Thailand dann doch keine 1.000€ an reinen Visumkosten pro Monat wert ist.

Würde ich tatsächlich noch mehrere Monate oder gar ein Jahr in Thailand bleiben wollen, dann wäre die Summe zu verschmerzen.

Meine ursprüngliche Planung waren 3 Monate. Den Rückflug hab ich auch schon zusammen mit dem Hinflug für den 09. März gebucht.
Es war nur eine Überlegung, wie ich doch noch länger in Thailand könnte. Ich muss aber nicht um jeden Preis hierbleiben.
 
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Dann melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

Die letzten Wochen waren ziemlich entspannt.
Ich wohne noch in Bangkok und bereise Thailand immer mal wieder für ein paar Tage.

Nächste Woche werd ich für die letzten vier Wochen, bevor es am 22. April wieder zurück nach Deutschland geht, in ein anderes Condo ziehen, weil mich der Lärm von vierspurigen Hauptstraße stört.
Abgesehen davon hat sich meine Freundin über den zu langen Weg zu ihrer Arbeit beschwert. Kann ich auch nachvollziehen, wenn man täglich ewig im Stau steht oder alternativ mit dem Motorbike-Taxi zur BTS Station, den Zug nehmen und dann nochmal aufs Motorbike muss, bis man bei der Arbeitsstelle angekommen ist.

Wie dem auch sei...in der Zwischenzeit waren für eine Woche auf Phuket. Darüber hab ich hier berichtet:

Vor ca. 2 Wochen sind wir für zwei Nächte nach Pattaya und im Anschluss für drei weitere Nächte auf Koh Chang.
Zu Pattaya kann ich nicht viel sagen. Am ersten Tag haben wir am Pool vom Hotel entspannt.

An Tag 2 sind wir zum Nong Nooch Tropical Garden gefahren.

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War ganz interessant.

So richtig gefallen hat mir die Mischung aus botanischem Garten und Freizeitpark im Stil von Jurassic Park aber nicht.

Die Zusammenstellung war insgesamt ziemlich willkürlich und sah sehr künstlich aus.
Ich weiß nicht, was Tempel mit den roten, englischen Telefonzellen zutun haben.
Meine Freundin war aber von den Dinosauriern ziemlich angetan. Das hiess, dass ich mal wieder 1000 Fotos machen musste 😅

Auf Koh Chang war ich dann zum ersten Mal und fand es ganz gut.
Da die Insel zum Großteil auf der Westseite besiedelt und touristisch erschlossen ist, kam es einem nicht so leer wie auf z.B. auf Phuket vor, zumal wir an einem Wochenende dort waren und ein paar Thais ebenfalls Kurzurlaub gemacht haben.
Dabei ist mir aufgefallen, dass v.a. die besseren Hotels „gut“ gebucht waren. Ich denk mal, dass auch nur die Besserverdiener in der momentanen Situation Urlaub machen können.

Wir hatten einen Bungalow direkt am Strand, was natürlich traumhaft war, auch wenn das Wasser nicht so klar war.

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Mehr als Essen, am Meer entspannen und die Insel mit dem Roller erkunden, haben wir aber auch nicht gemacht.

Hotelpool mal wieder für uns allein.

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Essen...

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Und zum Abschluss waren wir noch beim Mangrove Boardwalk.

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Insgesamt ein gelungener Trip.
 
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Gestern bin ich von einer 2.000km langen Motorradtour durch den Norden Thailands zurückgekommen und dachte mir, dass ich die Tour mal hier teilen werd, falls es noch andere Member gibt, die Thailand gerne auf zwei (oder auch vier) Rädern erkunden.

Tag 1 Bangkok - Phetchabun
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Bis man den Großraum Bangkok hinter sich gelassen hat, dauert es eine Weile.
Deshalb bin ich auf der Autobahn 1 auf schnellstem Weg in Richtung Saraburi gefahren.

Dieses Teilstück war jedoch so spannend wie Fahrten auf der Autobahn mit dem Motorrad nunmal sind.
Zusätzlich dazu ist in Saraburi die thailändische Zement- sowie Granit- und Marmorindustrie ansässig. Dementsprechend viele LKWs waren auf den Straßen rund um die Stadt unterwegs.

Kurz nach Saraburi bin ich dann endlich auf wenig befahrende Landstraßen abgebogen und hab nach knapp 370km Phetchabun erreicht.

Phetchabun scheint eine ziemlich entspannte Kleinstadt zu sein, auch wenn ich nicht so viel gesehen hab.

Tag 2 Phetchabun - Nan

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Am zweiten Tag hab ich dann endlich das gefunden, weshalb ich mit dem Motorrad in den Norden wollte: kurvenreiche, kaum befahrene Straßen durch "bergige" oder für süddeutsche Verhältnisse eher hügelige Landschaften.

Blöderweise bin ich irgendwo falsch abgebogen, sodass ich viel zu lange auf der Hauptstraße zwischen Phitsanulok und Uttaradit geblieben bin.
Als mir der Fehler aufgefallen ist, gabs aber keine Möglichkeit mehr ohne allzu lange Umwege auf die ursprüngliche Route zurückzukehren.

Erst als ich Uttaradit erreicht hab, konnte ich in Richtung Lam Nam Nan Nationalpark abbiegen.
Der Nationalpark ist in erste Linie ein Wald / Dschungelgebiet mit relativ großem See (Sirikrit See), der wiederum in den Fluss Nan mündet.

Wenn man diese Route nach Nan wählt, muss man den See mit einer kleinen "Fähre" überqueren.
Das Boot kann maximal zwei PKWs befördern. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und kostet 300 Baht für Autos sowie 150 Baht für Motorräder.

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Am Seeufer gibt es auch ein kleines Dorf. Die Bewohner leben wohl von der Fischerei. Wobei ich mir nicht sicher bin, was genau sie in der braunen Brühe fangen.

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Nachdem ich wieder an Land war, konnte ich auf schönsten Bergstraßen dem Sonnenuntergang entgegen fahren.
Noch bevor es dunkel wurde, hab ich mein Hotel erreicht und mich etwas in Nan umgeschaut.

Die Stadt hat auf mich einen sehr entspannten und sauberen Eindruck gemacht.

Nach mehr als 8 Std. im Sattel hab ich mir noch eine (seriöse) Massage gegönnt und auf einem der Nachtmärkte gegessen.
 
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Hi

Koh Chang. Paradise Resort. Ich erkenne den Pool. Die deluxe bungalows sind Klasse. Aber leider ziehen die Preise immer weiter an ebenfalls ein tolles Büfett.

Genau, das Hotel war es.

Hab 41€ pro Nacht für den Bungalow in erster Reihe inkl. Frühstück bezahlt.

Zum Buffet kann ich nichts sagen.
Das ist ein „Nachteil“ an Corona.
Die Zimmer sind zwar günstig, aber häufig gibts anstatt einem Frühstücksbuffet nur ein kleines Menü bestehend aus 1-2 Eierspeisen, Toast und 1-2 asiatischen Gerichten.
Auch sind häufig gewisse Einrichtungen in den Hotels geschlossen. Dinner am Strand war nicht möglich, weil das Restaurant geschlossen ist und auch sonst ist das ganze Drumherum auf ein Minimum reduziert.

arbeitest du von Thailand aus oder bist du derzeit 'in between jobs'?

Bin selbstständig und arbeite von Thailand aus :)
 
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