Pattaya Endstation Grauzone – Mut zur Hässlichkeit

Franke

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„Seit ihr mühselig und beladen, mach ich euch frei von aller Last. Das Leben macht erst richtig Laune, wenn man sich in die Hose fast“. Conny Dachs.

Prolog


Kommenden Sonntag geht es wieder für ganze fünf Tage nach Pattaya (wer jetzt nicht gelacht hat: SOFORT AUFHÖREN MIT DEM LESEN!). Ursprünglich plante ich ja traditionell nach meinem Einstieg zu Songkran 2016 diesen Event jedes Jahr nun mit zu zelebrieren und auch schon für Songkran 2017 war bereits ein Ticket für unglaubliche 440 € gebucht. Wie es aber der Zufall so wollte, war ich auch zu Silvester in Pattaya (siehe letzter Reisebericht) und konnte mich anschliessend nach diesen Aufenthalt nur schwer motivieren, mit dem Ergebnis das ich die Reiserücktrittsversicherung einlöste und mir meinen Flugpreis erstatten ließ. Die Übersättigung von Silvester war 14 Wochen zu Songkran noch immens und ich hätte diesen Trip dort hin nicht wirklich geniessen können.

Wer meine Reiseberichte kennt, der weiß das ich kein großer Fan von Pay4Sex in Pattaya bin, ich aber später aufgrund eines Schlüsselerlebnisses detailiert noch einmal darauf eingehen werde. Auch sehe ich mich persönlich auf einen falschen Weg hier mich weiter in solchen Foren zu bewegen: mein Traum ist es eine Beziehung, ich aber aus beruflichen Gründen (in dem es komischerweise hervorragend klappt) kaum Chancen sehe, so eine aufzubauen. So etwas benötigt Zeit, die aber schon aufgrund einer intensiven Arbeitswoche (selbsständig) nicht vorhanden ist.


Wieso aber gleich die Flinte ins Korn schmeissen? Deswegen entschied ich, mich für das komplette Jahr 2017 mich neu zu erfinden und den Weg zu einer Beziehung, somit weg vom Sextourismus. Wo findet man also so eine Beziehung? Im Internet, genauer gesagt bei Parshit.de. Also meldete ich mich dort als Premiummitglied (nicht ganz billig) an, natürlich auch mit dem Wissen das dort auch Menschen sind, die eine ernsthafte Beziehung suchen. Dort konnte man sich ein Profil erstellen und meine ersten beide Worte bei der Vorstellung lauteten „Endstation Parship“.


Man(n) muss dort zwar ein wenig aktiv sein (ich hatte einen Standardsatz, wo ich mit „kopieren“ und „einfügen“ möglichst viele Frauen anschrieb) bekam aber auch relativ viel Resonanz. Anschließend musste nur noch selektiert werden, was für einen oberflächlichen Menschen wie mich kein Problem darstellte.


Persönlich sehe ich mich und euch in der dritten Liga (habe ja schon sehr viele Membertreffen hinter mir und konnte mir dort auch eine persönliche Meinung drüber bilden). Nicht so gutaussehend, von der Gesellschaft aufgrund schlechter DNA an den Rand gedrängt, suchen wir unsere (sexuellen) Beziehungen im Sextourismus und fröhnen unserer Freizeit unter Gleichgesinnten. Ihr tut genau das, was euer Selbstwertgefühl stärkt, ohne dabei Einschnitte machen zu wollen. Ein Teil kommt damit klar, der andere Teil (zu dem ich gehöre) weniger: ich beschäftige mich seit sechs Jahren mit dieser Branche, werde demnächst vierzig Jahre alt und habe garantiert nicht vor, das mein Leben zu 99% nur von meiner Arbeit bestimmt wird. Da muss es doch mehr geben: einen Grund warum man das tut was man tut.


Schaut euch den Chester Bennington an: der hatte alles! Familie, Geld, Fame. Und was ist er jetzt? Tot. Ich dachte mir „wenn so einer schon an seinen Depressionen erliegt, musst du für dich selber schon eine Lösung finden“. Für mich persönlich wird es von Jahr zu Jahr schwerer, mich zu motivieren: eben den Grund warum man das tut, was man tut.


Mag sein, das diese Launen die Anzeichen einer Midlife Crisis sind oder ich einfach das Bedürfnis habe, auf hohen Niveau zu jammern: ich kenne Leute die beneiden mich für meinen beruflichen Erfolg und vor allem um dieses freie, unabhängige Singleleben. Auf der anderen Seite bin ich neidisch auf diese Familienmenschen, auch um diese Geborgenheit, was ich natürlich denen nie so sagen würde. Ich denke aber zusammengefasst gehören solche Aussagen eher auf die Psychiatercouch, deswegen ziehen wir hier einen Schlussstrich und widmen uns wieder der Selektierung bei Parshit.


Das jemand wie ich aus der dritten Liga lieber kleine Brötchen backen sollte, versteht sich von selbst: Erwartungen waren somit auf ein Minimum. Wie sieht es aber mit dem Anspruch aus? Sollte man mal versuchen, eine Lizenz aus der zweiten Liga zu erwerben? Sollte man abgewiesen werden, wird das ja keinem weh tun...oder etwa doch? Also bewarb ich mich und die Rückmeldungen waren erstaunlich positiv.


Alle waren neugierig, was für eine Person sich hinter dieser Vorstellung verbarg.Demzufolge entwickelten sich sehr interessante Gespräche und es kam auch zu ganzen vier „Dates“, zwei davon ich sogar innerhalb zwei Werktagen durchzog (einen Sonntag hinter einen Feiertag). Zwei von vier Dates hatten bereits Kinder, was für mich kein Problem darstellte bzw. ich mich eben auf so eine Situation einrichten müsste. Sowas wurde von vornherein im Chat geklärt, bevor es überhaupt zu einem persönlichen Treffen kam.


Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail mit den einzelnen Treffen gehen, sonst würde das hier den Rahmen sprengen. Ich war eigentlich immer meines Auftretens sehr sicher und auch die Damen gaben mir zumindestens bei den Dates die Vermutung, das ich alles richtig gemacht habe bzw. so ein kompletter Tag zeitweilen so harmonisch verlief, das man schon die Hochzeitsglocken läuten hörte.


Genau zu dem Zeitpunkt bis die nächsten 24 Stunden anbrachen und es nur so Vorwürfe gegen mich hagelte. Diese Erscheinung „heute so und morgen genau andersrum“ konnte ich in ihrer Gleichheit (auch mit der selben Kritik an meiner Person) bei genau zwei Damen feststellen (als ob die Schlampen sich abgesprochen hätten). Auf Nachfrage, woran es denn gescheitert ist und was ich denn besser machen könnte, kam ein Gerüst aus Besserwisserei und Klugscheisserei, die teilweise total unbegründet war und wahrscheinlich selber nur die eigen gemachten Fehler kaschieren sollten. Alleine diese Anschuldigungen verletzten mich jedesmal zutiefst und brachten mich an meine emotionalen Grenzen.


Als ob das schon nicht schlimm genug wäre, merkte ich durch diese geänderten Umstand wie missmutig ich in meinen geregelten Arbeitsalltag stampfte. Ich wurde teilweise gegenüber meinen Kunden extremst launisch und das sind mal eben die, die mir meinen Lebensunterhalt finanzieren. Ich war von mir selber entäuscht, wie sehr mich solche Gefühle beeinflussen: ich erinnerte mich an einer Aussage vom TAF, wo es hieß das Männer und Frauen in der Regel eigentlich nicht zusammen passen und so langsam glaubte ich das auch. Diesen mentalen „Stress“ wollte ich mich nicht weiter aussetzen.


Jetzt sagt ihr „ach Franke, was labberst du schon wieder? Ist doch ganz klar, das mit so einem Verhalten kein anderes Ergebnis zu erwarten ist“. FALSCH! Wie ich bereits geschrieben hatte, waren ja schon einige Membertreffen dabei und genau aus dieser Anzahl dieser vielen Personen würde ich sagen, das einige (so um die sechs rum) von denen locker in der ersten Liga mitspielen könnten. Die hätten den ganzen Bums hier im TAF gar nicht nötig, sondern könnten sich in jeder Dorfdisco unter dessen Niveau verkaufen bzw. auch eine vernünftige Beziehung führen. Mit einem von denen bin ich im regen Austausch, was unsere Erfahrungen angeht und selbst da kam eine Abweisung (die Dame war zweite Liga mit zwei Kindern) auf einmal aus dem nichts. Der anschliessende, emotionale Stress war 1:1 derselbe bei ihm, den ich durchmachen durfte und selbst wenn jemand aus der ersten Liga, Probleme mit einer aus der zweiten Liga hat, was will denn ich bitteschön in der dritten Liga mit Ambitionen zur zweiten Liga?


Viel schlimmer noch: aus diesen vier Dates die ich hatte war eine dabei, die sich selbständig machte und ein Nagelstudio eröffnete (also die Nägel am Finger, nicht die mit dem Hammer). Auf meine Nachfrage das dies ja noch ziemlich am Anfang stünde und was sie parallel beruflich machte, meinte sie das sie bei ALDI an der Kasse sitzt. Ich habe dann nichts diffamierendes gegen sie gebracht im Gegenteil: wir machten uns sogar noch über die Kunden lustig, die dort einkaufen. Zu ihrem Hintergrund gehört noch dazu, das sie drei Kinder hat und eines davon mit Down-Syndrom. Das Ergebnis mit ihr war, das sie sich nie mehr bei mir zurück gemeldet hat.


Ich meine: hockt bei ALDI (nicht Edeka, nicht Rewe, nein: ALDI) an der Kasse, mit drei Kindern wo eines behindert ist. So eine scheisse kann man sich doch nicht ausdenken. Das ist doch Tiefpunkt und selbst so eine meldet sich nicht mehr, nur weil sie in der zweiten Liga spielt. Das war für mich persönlich der Wendepunkt wo es keinen Sinn mehr machte weiter zu suchen und ich wohl weiter in der dritten Liga spielen musste. Also sah ich mir dort das nächstgelegenste Profil an: ein „Schwiegertochter-gesucht-Beate-Verschnitt“ im Maßstab 1:1.


Ich war schockiert und dies konnte unmöglich mein Anspruch sein, mit so etwas eine Beziehung aufbauen zu wollen. Dafür verdiene ich einfach zuviel Geld und hab so eine Behandlung nicht verdient. Ich legte mein Parshit Profil auf „Inaktiv“ und zog mich zurück. Der Beziehungsmensch Franke ist gescheitert: ich hab´s versucht und ich hab versagt!





 
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Vorwort

Irgendwie schloss ich gerade mit meinem Leben ab. Mir wurde klar, das ich wohl den Lebensabend mit Typen wie euch (nichts persönliches) verbringen darf, denn es gab einen Plan B: B wie Prostitution. Was ich aber auf keinen Fall wollte, war zurück zum Sextourismus. Nehmen wir speziell mal Pattaya: meiner Ansicht nach ist der Sex mit hiesigen Mädchen nicht gut. Das liegt an meinen Ansprüchen als auch die Attraktivität der Thais. Wenn man dann noch soviel Energie und seine ohnehin begrenzten Urlaubstage mit in den Topf wirft, dann ist es vom Ergebnis her nicht gut. Wohl dem also, der sich auf dieses Terrain einlassen kann: mein Fall ist es nicht!

Nach dem Motto „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ machte ich mich wieder einmal in der deutschen Prostitutionsszene kundig. Eigentlich war ich ständig in „Kontakt“ mit diesem Milieu, daher wir in Nürnberg eine ausgezeichnete Metropole in Sachen „Pay4Sex“ zu bieten haben. Nun konnte ich mich aber abseits des Sextourismus (jetzt standen ja mehr Gelder zur Verfügung) noch intensiver damit beschäftigen. Nachdem ich mich also mit der ersten Jahreshälfte (2017) mit „Parship“ beschäftigt hatte, galt nun in der zweiten Jahreshälfte meine vollste Aufmerksamkeit dem „Rotlicht“.

Die Auswahl an Sexgespielinnen war hier immens international besetzt und ich fing zum kategorisieren an. Da waren die vier Sterne Nutten, da waren die fünf Sterne Nutten und da waren die Latinas. Die Latinas konnte ich unmöglich in eine Sterne Bewertung aufnehmen, da diese für mich Göttinnen sind. Alleine beim Gedanken dieser Rundungen lassen mich schon beim schreiben dieser Zeilen feucht werden. Aber aufgrund meiner schlechten Erfahrungen in Pattaya musste ich erstmal wieder zu schätzen wissen, was guter Sex überhaupt bedeutet: ich konnte mich ja schlecht in einen BMW mit 280 PS setzen, wenn ich davor nur in einem FIAT gefahren bin. Ich musste lernen was „Geschwindigkeit“ bedeutet, um die „Fahrt“ zu geniessen.

Also fing ich bei den vier Sterne Nutten an, wobei ich mir vorher ein monatliches Budget absteckte. „So & so oft gehst du zur Prostitution und so & so viel gibst du dafür aus“ stand bei den Fixkosten im monatlichen Kassenbericht. Mein Tagessatz lag bei einer Stunde, umgerechnet je nach Standort zwischen 125 € bis 150 €. Ich wollte nicht zur Schnellspritzer-Fraktion gehören, die wegen 20 Minuten das Haus verlassen, sondern wollte mich ordentlichst an den Mädels austoben. Was mir aber relativ früh aufgefallen ist: Nutten reden gerne.

Ich weiss jetzt nicht, ob es an mir lag und die sich ungern von mir eine Stunde lang durchnehmen lassen wollten oder ob das allgemein dazu gehört, das sie sich selber eine gewisse Unsicherheit und / oder dem Freier nehmen wollen, dementsprechend viel Kommunikation vor und während des Beischlafs war, was ich so garantiert nicht erwartet hätte. Ich will jetzt nicht sagen, das alle nach dem gleichen Schema vorgegangen sind, aber im Schnitt sind es acht von zehn Prostituierte wo ich mir denke „warum erzählst du mir das alles“ daher es auch teilweise belanglos ist bzw. Dinge sind, die mich nichts anzugehen haben. Ich hab hier im Forum sogar eine komplette Begegnung mit einer vier Sterne Nutte gepostet, vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an diesen Beitrag.

So einfach wie dieses Konzept für mich klingen mag, war es aber dann doch nicht: persönlich merkte ich, wie ich viel zu großen Respekt vor diesen Nutten hatte. Das waren alles so hübsche Menschen und der blasse, dünne Junge durfte da nun drüberrutschen. Wie bereits beschrieben war ich immer noch im vier Sterne Territorium, weil ich es einfach nicht verdient hatte, mich mit etwas „besseren“ abzugeben. Eine von diesen Mädels meinte sogar später zu mir, das ich kein Pufftyp wäre. Ich meinte darauf „ein Beziehungstyp bin ich aber auch nicht. Irgendwo muss ich ja hingehören“.

Bis ich dann auf „Samantha“ aus Ungarn traf, die komischerweise einen französischen Akzent hatte und ich nur ihretwegen diesen Reisebericht schreibe. Hier gehe ich jetzt mehr ins Detail, um auch den Hintergrund (hoffentlich erfolgreich) zu vermitteln.


Nach dem üblichen „Shake Hand“ (zu dem Zeitpunkt waren wir schon beide nackt) unterhielten wir uns (auf dem Bett) über ihre / meine Tattoos. Hier vermittelte sie mir, das sie keine Lust hätte diesen Job ewig zu machen (21 Jahre alt) und sie aufpassen müsste, was sie sich stechen ließ. Ich meinte, das doch die Arbeitgeber in der heutigen Zeit sehr aufgeschlossen über Tätowierungen wären und am Ende des Tages sowieso nur die Leistung zählt. Im Prinzip war somit der Smalltalk beendet und man konnte zum vergnüglichen Teil übergehen.

Nach dem obligatorischen Blaskonzert fragte sie dann „und wollen wir jetzt ficken “ wobei ich mir einen kurzen Lacher nicht verkneifen konnte. Es gibt Mädels die können „Dirty Talk“ und gehen auch härter ran. Das sind aber zum großen Teil auch solche zutätowierten Trashprollschlampen alá „Kitty Core“ (auf die Google Bildersuche gehen und Kotztüte breit halten: selbst ich hab meine Grenzen) denen man das auch abnimmt. Hier jetzt mit der kleinen, süßen Samantha mit dem französischen Akzent fand ich es lustig, aber nicht denunzierend. Sie sah dann aber meine Reaktion und meinte schelmisch „oh Entschuldigung, ich meinte: wollen wir jetzt Sex haben“. Im Prinzip noch völlig harmlos, meine Reaktion sie vielleicht zu einer späteren Aktion animiert haben könnte, aber dazu gleich mehr.

Es ging zum eigentlichen Akt: hier merkte ich erstmals, das ich gerade frisch von der Arbeit kam. Trotz vorheriger Dusche war ich immens ausgepowert, sollte jetzt zuhause vor dem Fernseher auf der Couch mit hochgelegten Füßen lümmeln, statt mit der vier Sterne Nutte zu fi**** äääh ich meine Sex zu haben. Ich hatte die Lage total unterschätzt und hätte nie gedacht, das ich keine Leistung mehr bringe. Zudem war die Bude innen (aussen hatten wir Hochsommer) total überhitzt (ein lumpiger Ventilator surrte direkt an der Bettkante).

Ich zog verschiedene Stellungen durch, wobei ich bei dem von mir verhassten Doggy-Style (obwohl ich an der Bettkante stand) einen Wadenkrampf bekam, Samantha aber zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit einem Krampf zu kämpfen hatte, nachdem ich zu schnell, zu ruckartig zugestossen hatte. Sie schrie auf und legte sich gleich auf den Rücken, um ihr Bein zu stabilisieren. Ich schnappte mir derweil ihren Fuß und zog diesem samt Bein Richtung ihres Oberkörpers (wie bei den Fußballern), um die Muskulatur zu lösen. Das ganze liest sich genau so erotisch, wie es im Endeffekt auch vor Ort ausgesehen hat. In der Missionar zurück war dann Ende Gelände und ich musste mir eingestehen, das ich unmöglich kommen konnte was ich Samantha auch verklickerte. Was jetzt passierte, war der eigentliche Grund warum ich überhaupt nochmal einen Reisebericht schreibe.

Samantha legte sich (das Bett war groß genug) von mir aus gesehen versetzt auf die gegenüberliegende Seite auf den Rücken und sagte „schau mal: ich mach das mal jetzt“. Dabei spreizte sie die Beine und fingerte sich unter lautem Gestöhne selber, während ich mir parallel darauf einen wichsen sollte.

Ich weiss jetzt gar nicht wie ich eine flüssige Überleitung finden soll, deswegen schreibe ich mal alles Schritt für Schritt auf, auch wenn es nicht in vielleicht geeigneter Reihenfolge passen sollte.

Ich hatte wahrlich über sechzig Nutten in Pattaya: glaubt ihr, das da eine mal dabei war, die so eine Dienstleistung angeboten hat? Das so eine mal über ihren Schatten springt? Ich will nicht sagen, das ich mich mit ein paar von ihnen nie darüber unterhalten hätte, aber mal von sich aus die Iniative zu ergreifen wie in diesem Fall: Fehlanzeige!

Stattdessen schauen diese Nutten vordergründig auf sich selber: „Hauptsache ich hatte meinen Spaß. Was der Kunde will, ist doch zweitrangig“. Die lassen sich ficken, kommen multiple Male, rollen sich ab, holen ihr Handy raus und ich bleibe unbefriedigt zurück.

Wie ich bereits am Anfang erwähnte, setze ich soviel Energie in Aufenthalte wie Pattaya und werde dann mit solchen Mädels konfrontiert: die sollen mal lieber weiter den Reis pflücken, auf der Schule bleiben oder über den zweiten Bildungsweg eine Lehre machen, aber bitte nicht mir als Sextouristen mein Geld nehmen und vor allem meine Zeit kosten! Weil sowas frustriert mich nicht nur, sondern sowas macht mich sauer.

Mädels trifft es eigentlich ganz passend: was hier veranstaltet wird. hat nichts mit Professionalität zu tun. Schaut euch Samantha ,die ungarische vier Sterne Nutte mit dem französischem Akzent, an: denkt wahrscheinlich über mich „was lacht dieser kleine Kasper schon über das Wort ficken. Das ist doch bestimmt kein Pufftyp und hier total fehl am Platz“ was sie dazu inspiriert, sich vor mir zu fingern ohne dabei ein Wort zu verlieren, um mich davor zu schützen das ich mich eventuell für meiner selbst schämen muss.

Sie weiß das der Herr eloquente Franke sie extra gebucht, 150 €uro auf den Tisch gelegt hat und nun eine super Zeit erwartet: da will sie natürlich nichts unversucht lassen und das ist genau die vorbildliche Einstellung, wie es zu funktionieren hat bzw. ihr einen Reisebericht lest, nur weil eine vier Sterne Nutte vor mir an sich rumspielt.

Dieses Kundenverständnis von Samantha hat mich so überrascht, das sich jetzt (ich nenne es mal) eine Eigendynamik entwickelte und ich hier vorerst abbrechen muss, weil ich erst im Reisebericht selber nochmal auf die Situation eingehen werde.
 
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Vom Abschluss her ein ziemliches Bashing gegen die Prostituierten-Szene aus Pattaya. Ist das fair? Ich denke schon. Dann ist der Sex halt nicht so gut, was aber noch lange nicht heisst das wir uns dort nicht amüsieren können. Denn wenn man mal die Nebenkosten aussen vor lässt, kann man dort für kleines Geld verdammt viel Spaß haben. So gut wie der Sex zuhause ist, so sehr vermisse ich die sozialen Kompetenzen in Pattaya. Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob ich mich jetzt eine Stunde an einer hübschen Prostituierten austoben darf oder ob ich mit einem Mädel die ganze Nacht mit entsprechenden Rahmenprogramm vergnügen kann.

Wo wir dann auch schon zu den Endplanungen für diesen Aufenthalt kommen: ursprünglich plante ich mir selber einen Urlaubsstop für 2017 und 2018 zu geben, daher ich auch noch ein Privatleben habe (das ist dieses eine Prozent) und dementsprechend dort auch finanziere. Das Vorhaben klappte für das erste dreiviertel Jahr ganz gut, aber ich merkte an mir selber schon eine gewisse Antriebslosigkeit: wenn man sich auf nichts freuen kann, sondern immer nur von dem selben Umfeld umgeben ist, dann macht das schon einen depressiv. Ich merkte das ganz krass zu Beginn von Parshit, wo du jeden Tag jemanden hast mit dem du chatten kannst und der dir den Tag versüßt: jetzt war da eben nichts mehr außer dieser Melancholie und es ging erst wieder mental aufwärts, wie ich den Urlaub buchte. Dieses weitere 2018ér Jahr ohne Abwechslung hätte ich nicht durchgehalten.

Daher ich nun ziemlich spät (im November 2017) buchte, waren dementsprechend die Flugpreise auf einem hohen Stand. Ich habe in einem regulären Arbeitsjahr selber eine Woche zur freien Verfügung, die nicht als Urlaub zählt. Dafür ist diese dann aber fest ohne jegliche Ausnahme, das heisst ich muss an einen Sonntag fliegen (weil ich Samstag noch in der Arbeit bin) und muss an einen Samstag wieder kommen (weil am Montag schon wieder die Arbeit wartet).

Mit „soviel“ Flexibilität hat man nun nicht die größte Auswahl: der Flug mit „Turkish Airlines“ von Nürnberg über Istanbul nach Bangkok und zurück in der Economy Class mit Servicepauschale und Kreditkartenzahlung kostete zusammen stolze 810 €uro. Alternativen wie Spanien (Madrid) oder Kolumbien (Medellín) die ganz oben auf meiner Agenda stehen, waren leider zu kostspielig bzw. zu kurzfristig zum planen.

In Pattaya selber werde ich mich während meines Aufenthaltes wieder nahe an der Walking Street einquartieren: nicht weit entfernt vom „Hot Spot“ entfernt und auch noch ein weisser Fleck auf meiner Seebad-Karte, daher ich mich dort nie großartig mit den Agogos (ohne fremde Begleitung) beschäftigt habe. Ich denke aber nicht, das es zu größeren Kopulationen in diesen Etablissements kommen wird.

Stattdessen kann ich mich wieder voll auf die Freelancer-Szene konzentrieren, die sich für mich mittlerweile zu einer grauen Masse vermischt hat. Zwischen Optik und Charakter sehe ich keinen großen Unterschied mehr und wir demzufolge am Rand fischen können, anstatt uns in der Mitte aufzuhalten wo das Leben pulsiert: einfach mit mehr Mut zur Hässlichkeit

Jetzt fragt ihr euch „Franke wie kann man sich denn dann dein Beuteschema in diesem Aufenthalt vorstellen“ und ich das eine sehr gute Frage finde und es mir mal wieder zeigt, das ihr mit denkt. Ich habe mich in letzter Zeit zu negativ in anderen Reiseberichten geäußert mit (metaphorischen) Aussagen wie „so was schaue ich nicht einmal mit dem Arsch an“ oder „seit wann werden die Hässlichen gefickt“ als auch „macht ihr hier eine Schweinchenparty und warum bin ich nicht eingeladen“. Für mich ist die Freelancer-Szene eine Herausforderung: da will ich mich an den Mädels aufreiben, da will ich Arroganz, die sollen mir ihren Marktwert in die Fresse schlagen.

Wenn ich mir allerdings meine letzten beiden „Draws“ aus meinem letzten Reisebericht (Dezember 2016) ansehe, einmal meine kambodschanische Metzgerei Fleischfachverkäuferin mit den zu etwas zu dicken Armen und zuviel Zahnfleisch proportional zu den Zähnen, mit der ich aber immerhin den Analverkehr fröhnen dürfte und Ms. America, die ich nur aus der Agogo auslöste weil ich a) die Haarfarbe scheisse fand und b) diesen phänomenalen Englischkenntnissen, hatte ich in der Arbeitsgruppe „chronisch untervögelt“ doch eine recht gute Zeit, so das der Club 3000 gerade mal eine Randnotiz fand.




Auch mit dem Hintergrund, das ich mit der „asiatischen Attraktivität“ nicht sehr viel anfangen kann und ich dort eher die sozialen Kompetenzen schätze (wenn ich guten Sex will, bleibe ich zuhause) habe ich mir speziell für meinen ersten Tag was ganz besonderes einfallen lassen, was einzigartig in der Historie dieses Forums sein dürfte und ich mit einer dieser Sextouristen-Mythen aufräumen werde.

Ich bedanke mich jetzt schon für alle Formen der Aufmerksamkeit. Für Rückfragen stehe ich noch bis einschliesslich Samstag zur Verfügung. Einen Livebericht wird es aufgrund des zeitlichen Mangels nicht geben, vielleicht mal eine kurze Wortmeldung. Der eigentliche Reisebericht dürfte ab dem 19.02. beginnen.


In diesem Sinne

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Erst einmal vielen, lieben Dank für dieses enorme positive Feedback. Ich persönlich hatte zwar meine Vorstellungen wie die Resonanz ausfallen könnte, aber das was hier geboten wird macht mich gerade sprachlos (deswegen schreibe ich ja ;)). Ich merke wie ihr es schätzt, was für eine Menge Arbeit ich mir mit solchen Reiseberichten mache, im Gegenzug dafür liefer ich euch Top-Content: versprochen!:heart:

Wenn ich so einen (vorbereiteten) Reisebericht schreibe, dann poste ich traditionell eine Woche vor Abflug die komplette Einleitung (wie hier geschehen). Das mache ich deswegen, das die Member genügend Zeit haben sich über mich auskotzen zu können. Einen Tag vor dem Abflug gehe ich dann noch einmal auf Kritik ein und dann kommt ohnehin die Reise, wo dann "Ruhe im Karton" ist. Aufgrund der Vorbereitung muss ich mich dann später im Reisebericht selber nicht auf die Kritik fokusieren, weil ja die zu dem Zeitpunkt schon "abgearbeitet" ist und es zumal störend ist, sich mit "Nebenbaustellen" beschäftigen zu müssen.

Natürlich kenne ich auch meine Pappenheimer, die mich hier vermehrt kritisieren. Wo ich neu in dem Forum war, habe ich mir Kritik wahnsinnig zu Herzen genommen. Ich habe dann wie im Berufsleben gedacht: was kannst du das nächste Mal besser machen, wo kannst du aus deinen Fehlern lernen?

Mittlerweile ist es mir mehr als egal, was Menschen aus einem Randgruppen-Forum von mir denken. Das soll in keinem Fall beleidigend sein, denn ich gehöre auch zu dieser Randgruppe. Das TAF ist nicht das Epizentrum der Welt: von meinem Standpunkt aus seit ihr alle weit weg! Ich habe mit euch überhaupt nichts zu tun! Wer mir wichtig ist, das ist der Kunde der für meine monatlichen Unkosten verantwortlich ist und der mir es erlaubt, solche Reisen zu tätigen. Dessen Meinung ist mir wichtig, nicht eure!


Wie gesagt hätte ich mich erst einen Tag vor Abflug (kommenden Samstag) nochmal wegen den "Kritikpunkten" gemeldet, die Resonanz aber so unerwartet ist, das ich jetzt doch mal "eingreifen" werde (ausserdem ist mir gerade langweilig :D).

Lese gerne mit,Kommentar spare ich mir erstmal,meine graue Zellen müssen deinen
Einstieg erst einmal verdauen.

Ich wurde gestern von einem Member angerufen (Spachnachricht) der mich förmlich angebrüllt hat, warum das alles soviel zum lesen ist und er das "zum kotzen" und "voll scheisse" findet, obwohl er die Rohfassung bereits gelesen hat und eigentlich wissen müsste, was da auf ihn zu kommt. :D Es sind halt mittlerweile seit meinem letzten "Auftritt" 14 Monate vergangen und ich muss dementsprechend gleich die Antwort parat haben, bevor die Frage überhaupt gestellt wird (was leider nie zu klappen scheint :().

Franke flieg lieber auf die Philipinen. Da findest du noch, was du suchst. Bin in 14 Tagen in Manila, und ich werde dort abgeholt, von einer lieben, hübschen, netten pinay, die mich nach 8 Monaten chatten, noch nie nach cash gefragt hat

Soll nicht heissen, das ich Thaimädels schlecht finde und bedauerlicherweise kann ich dazu auch nicht mehr schreiben, ohne gleich ein Fazit (das übrigens schon zu 90% fertig gestellt ist, weil ich ja ganz genau weiss was mich wieder erwartet) ziehen zu müssen. Ich finde die Thaimädels auch nicht abgezockter als die anderen (ethnischen) Fraktionen: muss halt immer nur einen Dummen geben, der sich abziehen lässt. Ansonsten "take care" und so super Sache, sonst würde ich ja nicht mehr rüber fliegen.

Grüße aus der 3.Liga, ich freue mich auf gute Stories und viele Lacher. :)

Du bist doch nicht dritte Liga: du bist doch ein Hübscher! :liekas:

An der Frauentormauer in Nürnberg bin ich auch immer mal lang spaziert als ich noch da wohnte. [...]. Als fast 40 jähriger ist dritte Liga aber eigentlich noch gut. 4. Liga eher realistisch.
Quasi da wo der Club auch hingehört.:bye:

Dieses Etablissement spielt sich zum größten Teil heute online ab: es gibt eine wunderbare Suchmaschine, die deutschlandweit die komplette Szene abdeckt (will jetzt hier keine Werbung machen). Aber an der Frauentormauer ist der Klassiker. :D Was den FCN angeht: das ist aber keine schöne Aussage, jetzt wo es gerade so gut läuft. :(

Wenn ich dies nun lese, verstärkt sich nun meine ganz individuelle Meinung, dass Du nicht alle Latten am Zaun hast (sorry, was passenderes fällt mir nicht ein).

Sehr geil: mich beleidigen und einen schönen Urlaub wünschen! :D Wie lange hast du mich in der Lucky Love kennen lernen dürfen? Zehn Sekunden? Zwanzig Sekunden? Ich hab @kelle und seiner Braut schnell die Hand geschüttelt und bin weiter gezogen. Stillstand ist der Tod! Gerade in Pattaya.

4 Dates ist doch wohl nichts, sei offen und versuche es weiter, was hast Du zu verlieren?

Ich hab die Einleitung aufgebläht, das eigentlich keine Fragen mehr offen sein sollten und trotzdem kommt dann wieder so ein "Einwurf". Also nochmal! Ich hatte mir 2017 fest vorgenommen, das ich das mit dem Dating solange durchziehe, bis die richtige dabei ist. Was ich zu verlieren habe? Meinen letzten Fünkchen Verstand!

Da war eine 39 jährige Frau dabei, die aus Tschechien kam und so im Pflegeberuf war, wo sie in ganz Europa bei den jeweiligen Klienten ist (mit eigenen Zimmer & Verpflegung). Ich hab sie getroffen und dann ging es erstmal mit dem Hund spazieren, danach in den Zoo wobei ich ihr (!) Auto fahren durfte, weil der Hund hinten im Kofferraum war. Nachdem Zoo ging es noch ordentlich frühstücken, wo sie mich (!) eingeladen hat. Danach zu ihr (!) nach Hause (!), wo wir es uns im Garten bequem gemacht haben und über Gott & die Welt diskutiert haben.

Zum Abschluss gab sie mir einen Kuss auf die Wange und wir machten aus, das wir uns vor ihren nächsten Job wiedersehen: ein Tag voller Harmonie! Und am nächsten Tag? Eine WhatsApp Nachricht, das ich ein Typ bin mit dem man es maximal zwölf Stunden am Stück aushält. In der vorherigen Minute hört man noch die Hochzeitsglocken läuten, in der nächsten Minute findet man sich heulend auf dem Bett.

Aber kein Problem: der Markt ist groß! Also auf zur nächsten Maid, die mir nach dem Treffen schreibt das meine Profilbilder eher den harten Typen suggerieren und ich im "Reallife" doch eher der nette Kerl bin. Da frag ich mich, wie man zwei Wochen am Stück miteinander chatten kann, ohne das ich weiss wie der andere tickt und ich ihr an ihre Menschenkenntnis zweifel, nach dieser Aussage ich von ihrer WhatsApp Liste fliege und wieder heule.

Ich bin ein totaler Spätzünder, was das allgemeine Leben wie Beziehungen oder Beruf angeht: was den Beruf angeht, so konnte ich mich zumindestens dort weiter entwickeln, aber was Beziehungen angeht klafft da eine ordentliche Lücke zwischen Anspruch und Realität. Und bevor ich mit meinem Leben unzufrieden wäre, halte ich mich lieber in einem Randgruppen-Forum auf und mal davon abgesehen, ist ja das Leben hier doch nicht sooo scheisse!

Ich hatte letzten Oktober meinen üblichen Kundendienst mit dem Auto und musste zwangsläufig dem öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Eben einmal im Jahr mit den "öffentlichen". Ich hasse es mit Bus und U-Bahn zu fahren, weil es da drin stinkt und 90% nur Gesocks damit fährt. Ich warte also am U-Bahn Steig und sehe neben mir so ne Kalkleiste mit seiner fetten-fetthaarigen Frau mit Kind und Kinderwagen. Der Typ so um die 35 Jahre hatte mindestens 10 kg Untergewicht (dafür hatte seine Frau mindestens 15 kg zuviel) und sah mit seiner "gesunden Hautfarbe" aus wie frisch vom Entzug. Abgerundet wurde das von seiner Joggingshose, wo ich mir dachte "warum stehst du im 13:00 Uhr mit der Joggingshose am Bahnsteig, anstatt zu arbeiten".

Ich sah mir ihn an mit seiner "Familie" und dachte mir "dein Leben ist vorbei". Was hat der bitteschön noch? Nichts! Und was hab ich? Alle Freiheiten der Welt!

Grossartiges Intro. Im Voraus vielen Dank für den kommenden Super-Bericht und geniess den Urlaub :tu:

Das ist eine große Ehre, nein eine Auszeichnung einen Beistand von oberster Front zu erhalten. Das freut mich natürlich umso mehr und motiviert mich, ordentlichen Top-Content zu liefern.

Mal wieder ein Frankeintro wie es nur vom König der doppeldrei himself kommen kann.
Hast du mal überlegt es in FC mit den Damen aus Afrika zu probieren?

Meine Krone hab ich vor vier Jahren abgelegt und das Amt mit sofortiger Wirkung aufgegeben, daher diese Strasse nur noch eine schlechte Parodie ihrer selbst ist. Was Afrika angeht, war das auch bereits in Planung, das Thema Sicherheit (zu lesen im Freetown Bericht von @kakao) auch eine große Rolle spielt.

Vielleicht nennst du deinen nächsten Bericht mal Endstation Komfortzone

Anhang anzeigen amedia0.giphy.com_media_3o7WTvzoluVRS0QSjK_giphy.gif

Jetzt ist ja dieser Sextourismus eine ziemlich Einbahnstraße. Du glaubst doch nicht wirklich, das ich wegen dem bisschen fickificki um die halbe Welt jette? Man(n) braucht auch Ambiente als auch Entertainment und es fehlt in der Branche einfach an Vielfalt.

Ich hab mich wahrlich mit vielen Reisezielen beschäftigt, die Pro & Contras abgewogen und ich überhaupt keine Lust habe, mich hier jetzt großartig rechtfertigen zu müssen. Aber ich kann dir garantieren: das war mein allerletzter Reisebericht aus Pattaya, das nächste mal wird die Location gewechselt. Es ist auch alles schon in Planung und ich konnte leider den Fall nicht vorziehen, obwohl ich alles dran gesetzt habe. Den Rest entnimmst du bitte dem abschliessenden Fazit (ca. Mitte März 2018).

( Deine Flugbuchung ist genau so katastrophal wie dein Leben ,

wenn ich nur 1 Woche zur Verfügung habe fliege ich noch Samstagabend mit der Nachtmaschine und penne im Flieger .
Retour geht es wieder Samstagnacht bzw so das ich Sonntagabend in D wäre . )

Du kannst dir sicher sein, das ich das geplante Treffen (auf dem Boot) in Songkran soweit beeinflusst habe, das ich dich nicht treffen musste, weil du eine sehr unangenehme Person bist, die auch nicht davor zurück schreckt, in privaten Chaträumen sich verbal auf ekelhaftester Weisse hinter meinen Rücken zu äußern und Kraftausdrücke zu benutzen. Das du mein Leben als "katastrophal" bezeichnest, halte ich für übertrieben.

Der Flug selber geht von der Türkei nächsten Sonntag um 20:50 und landet am Montag um 09:45 Uhr. Economy kann ich nicht so gut schlafen, werde es aber trotzdem probieren. Am Samstag will ich wieder in D sein, weil ich einfach noch einen kompletten Tag brauche, um mich auf die Arbeit (als auch Jetlag) vorzubereiten, die am Montag wieder startet. Mal davon abgesehen reicht eine kurze "Besuchsperiode" in Pattaya locker aus, daher man in dem Bumskaff ohnehin nicht viel unternehmen kann.
 
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Aus aktuellen Anlass mal wieder ein ungeplanter Einwurf von mir deswegen, weil es mir sonst zu unübersichtlich wird.

Meistgestellte Kontroverse (Platz 2 nahm das Wort "beratungsresistent" ein) war die Tatsache, das ich das Fazit bereits zu 90 % fertig gestellt habe, was aber auch gleichzeitig heisst das dort noch 10% zur Verfügung stehen.

Für mich geht es jetzt bereits zum achten Mal nach Pattaya und es ist ja nicht so, das sich die Stadt mittlerweile neu erfunden hat. Sie ist und bleibt auf seine Art einzigartig. Ich weiß was mich erwarten wird und kenne zum größten Teil die Abläufe: was will ich da bitteschön noch am Ende zusammenfassen?

Ich habe (bis auf einmal) immer Fazite geschrieben und merke, wie es jedesmal schwieriger wird, eine geeignete Wortwahl zu finden. Geplant war ohnehin von meiner Seite aus, ein Fazit komplett wegzulassen und diese bereits fertig gestellten 90% in den vorbereiteten Text Beitrag #1 bis #3) zu setzen. Allerdings wurden hier wieder "ganz tolle" Fragen gestellt, wo ich hoffte das diese nicht gestellt werden, daher ja alles selbsterklärend sein sollte. Das heisst, ich werde jetzt ein bisschen was von den 90% Kuchen wegnehmen und so hoffentlich die Fragen beantworten können und auch nicht vergessen, das dort immerhin noch 10% zur freien Verfügung stehen: da lass ich mich wiederrum überraschen :)

Vielleicht kann ich ja den Söder dann besser einschätzen :mrgreen:

Du wirst verdammt nochmal deinen neuen fränkischen Minister lieben und ehren! Sonst überschreib ich dir mein restliches Parshit-Abo: dann werden die Euro-Elefanten gedatet und es ist Schluss mit diesem heidnischem rumhuren! :mad:

Mit Kritik gehst du mittlerweile übrigens souverän um. Erinnere mich an die ehemaligen Member onkel und atze, die dich vor ein paar Jahren durch ihre konstanten Sticheleien kurzfristig dazu gebracht haben, deinen Bericht einzustellen. Jedenfalls kannst du neben austeilen auch einstecken.

Dann bist du auch schon so lange dabei? Oh Mann: ich nehm dich erst seit dem Münchner Forentreffen für wahr. :D Liegen ja gerade mal acht Wochen Unterschied zwischen unserer Registration ;)

Erst einmal weigere ich mich, die rosa rote Brille am Suvarnabhumi Airport aufzusetzen. Wenn dann von Fanatikern diese Berichte gelesen werden, welche ihren kompletten Biorhythmus danach stellen, weil sie davon überzeugt sind das dort drüben das Paradies ist: wenn ich auf deren Kultur spucke, dann ist mir das schon bewußt das das wenig für Begeisterung sorgt. Ich würde aber nicht soweit gehen und mit einem Schalke Trikot im Dortmunder Fanblock sagen "na Mädels? Hat euch Mutti wieder das gleiche angezogen ?" :D

Was das austeilen angeht: ich habe (wie ich es selber nenne) die zwei Stufen der Eskalation. Das hat was mit meinem früheren Berufsumfeld zu tun, wo ich mir das wunderbar aneignen konnte. Ich kenne im Forum natürlich meine Pappenheimer. Wenn es jetzt natürlich jemand ist mit entsprechenden Background, was Kenntnisse im Schreiben von Berichten oder dem (Thai)land an sich angeht, dann habe ich sein Meinungsbild zu akzeptieren.

Wenn es allerdings solche Member sind, die sich oberlehrerhaft gegen mich aufspielen, dann schau ich natürlich in wie fern sie sich für das Forum engagieren. Was für eine Meinung vertreten sie? Was für einen Reisebericht haben sie bereits geschrieben? Ich belasse es dann meistens bei einer "Warnung" die ich natürlich schön verpacke, das es nicht als Warnung rüber kommt, weol ich bewusst niemanden bloßstellen will. Sollte es dann eskalieren, kann ich mich an zwei Fälle seit meiner Registration erinnern, weiß aber nur einen Vorfall genau: der hatte einen Reisebericht geschrieben (ich kenne den Membernamen) wo ich ihn nach Strich und Faden zerfickt habe! Ich hab ihn richtig in seinem eigenen Bericht gedemütigt, was die absolute Genugtuung war: ich wurde zwar danach verwarnt, welche Verwarnung aber nach einem Jahr ohnehin verjährt und nachdem ich mich aufgrund meiner Berichte 1-2 mal im Jahr wirklich aktiv beteilige, dann ist das wohl absolut überschaubar.

Komischerweise engagiert sich dieser Typ jetzt wunderbar in meinen Berichten, aber auch nur weil alle jetzt "danke Franke" rufen. Ein Umfaller, der sein Meinungsbild nach dem Größenverhältnis der Community ändert und mich sogar schon treffen wollte: auf so etwas unehrenhaftes spucke ich!

Anhang anzeigen ai.imgur.com_kGSWBbC.gif


Online-Dating in D ist ne Mischung aus Selbsterniedriung und Dummenscharade.

Na das stand aber nicht in den AGB´s bei Parship :D Spaß beiseite. Ich überlege ja immer, wie tiefgründig man so einen (nennen wir ihn mal) Vorbereitungstext schreiben kann: mehr Metaphern hier, weniger Melancholie dort? Was heisst hier subtil?

Und dann kommt so eine Aussage über das Online-Dating: ich ärgere mich gerade richtig, das mir das nicht eingefallen ist. Ich hab parallel so eine Word.Datei, wo ich Bemerkungen und Ideen für weitere Reiseberichte sammel. Da kommt das Zitat hinzu: viel zu schade, das das im Nirvana verschwindet.

Diese Erwähnung der Drittklassigkeit war doch wohl kalkuliert denn kaum jemand, selbst wenn er in der Kreisliga spielt, würde sich hier im TAF in die unteren Ligen einordnen.

Ich weiss jetzt nicht, ob man Fakten kalkulieren kann: da fehlt es an der akademischen Ausbildung. Aber "danke" das du meine Aussage in Frage stelltst: ich hab es ja auch nur explizit erklärt (ich hoffe der Sarkasmus ist angekommen).

Ich bin jetzt mal ganz fies (ich will das jetzt auch abkürzen) und frage "wenn ihr euch für höheres berufen fühlt, warum seit ihr denn dann als Sextourist geendet ?" Ich muss schon vor den Spiegel treten können und sagen "ja das ist mein Marktwert und ja daraus resultierende Ergebnis ist mein maximaler Anspruch". Ich persönlich mache so etwas aus Überzeugung.

Jetzt sagt der Sextourist aber "uuui das ist ja mal ganz schlecht. Ich hab ja einen höheren Anspruch als meinen Marktwert". Da sagt er dann "nööö hab ich keinen Bock drauf" bleibt in seiner Komfortzone (das Wort kennst du) und sagt "bevor ich so ne Alte mit fettigen Haaren besteigen muss, flieg ich lieber zum ficken nach Thailand". Das macht er dann vier Mal im Jahr und um die Zeit dort hin zu überbrücken, wichst er. Und ENDE!

Ich kann natürlich unmöglich alle in einen Topf schmeissen: es gibt ja sehr viele im Forum, die erfolgreich integriert sind und mit einer Thai verheiratet sind: die haben vielleicht mal als Sextourist angefangen. Dann gibt es wiederrum die, die ihre Pornofantasien ausleben wollen (wie du) und welche die gerne eine Beziehung führen würden, allerdings keinen Fuß in die Türe bekommen und so wieder beim Sextourismus landen (wie ich).

Wenn dich das Thema interessieren sollte, starte doch einfach mal einen Thread: "warum habt ihr euch für den Sextourismus entschieden" ? Ich wette Wörter wie "Emanzen" oder "Euro-Elefanten" also auch "Komfortzone" werden den Thread dominieren (sorry @riva beim letzten Absatz war ich einfach schon zu müde, das ich das in einem Reisebericht wirklich noch ausdiskutieren will).


Wow @Franke du lebst also noch und meldest dich hier mit einem Quickie-Reisebericht zurück

Ich war doch bei @riva ´s "Hundekotzewelpen" Bericht engagiert dabei (das ist gar nicht so lange her) : da hast du mich doch dann "der Herr eloquente Franke" genannt. Hab ich natürlich in meinem Reisebericht übernommen (danke dafür). Was den "Quickie" angeht: Songkran 2016 war ich nur vier Tage dort. :coool:

Was ich mittlerweile auch nicht verstehe und nachvollziehen kann, ist deine Verdrossenheit Pattaya und den Girls gegenüber und vorgibst etwas an deinem Leben und sozialen Status ändern zu wollen und doch immer wieder dorthin fliegst

Ich habe weder eine Verdrossenheit gegen Pattaya noch gegen die Girls. Ich erweitere die Antwort jetzt, weil @riva eine ähnliche Frage gestellt hat.

Pattaya ist für Sextouristen gemacht! Ich habe ein riesiges Spektrum an Agogos und Bars, Diskotheken und Massage-Salons zur Verfügung. Zudem eine fette Einkaufsmeile und das alles zu günstigen Preisen, auch was den Sex angeht. Wenn ich jetzt mal Vergleiche zu ähnlichen Metropolen ziehe, die ein ähnliches Angebot anbieten, dann kommen diese weniger gut weg, weil vieles auch sehr auf Shorttime tendiert: da gibt es Strassenstriche und mehr ist es dann auch nicht. Zwar kann man immer noch auf Diskotheken ausweichen und dort eben eine gute Zeit haben, haben wir dann aber wieder das Problem mit "Joiner Fee" & Co (wo allerdings AirBnB eine Alternative ist) und erhöhte Nebenkosten (Alkohol).

Ich kann mich aber auch noch gerne wiederholen und sagen, das das der letzte Pattaya Bericht ist: der nächste Reisebericht (die Planungen sind schon in Bearbeitung) findet in einer komplett anderen Location statt. Wann es allerdings soweit ist, weiß ich noch nicht.

Ist Parshitt bloss ein freudscher Versprecher?

Es gibt in Deutschland eine Datingseite (das erfolgreichste Portal) die sich Parship nennt. Ich habe es einfach nur in Parshit umbenannt, genauso wie @riva ichwürde.com in ichwürge.com umbenannt hat (sehr kreativ, Applaus dafür).

Wenn ich jetzt noch die Haut der Thais miteinkalkuliere, dann sieht es verdammt schlecht aus für unsere Euro-Elefanten.

Das hat einen leichten Game of Thrones Touch. Der Verband der "schwarzen-Gazellen" angeführt von @Vollpfosten, die Einheit der "breithüftigen-Nilpferde" an der Spitze @LatinoLoco, du mit dem Heer der "ICE-Hühner" und ich mit dem Stamm der "Euro-Elefanten". Wollen doch mal sehen, wer am Schluß übrig bleibt :D

Das kann ich nicht verstehen. Jedenfalls wenn ich in Thailand nicht kommen kann, dann wird fast immer geblasen und gewichst, oder sie leckt mir die Eier oder Brustwarzen bis ich komme. Irgendwas läuft da bei dir anders.

Ja weil sie (ich bin jetzt mal nett) von "tuten und blasen" (wortwörtlich) keine Ahnung haben. Was die da teilweise "rumfuhrwerken" als ob die wüßten, was sie machen. Nur das wissen eben die meisten nicht. Dann geht meine Geilheit in Frustration über und dann denk ich mir "was mach ich hier überhaupt".

Natürlich würde ich solche Sprüche bei den "breithüftigen Nilpferden" nie klopfen. Die würden mich fertig machen und ich würde genau wie du in eine Sucht fallen, resultierend das ich in acht Wochen spanisch spreche :D

Franke auf der Suche nach seinem Glück....die 6.

Falsch, die 8. Immer schön die Reiseberichte in der Signatur abzählen.

Nach allem was ich von Dir gelesen habe, sehe ich an dieser Aussage von @PeterGun könnte was dran sein.

Versuch es doch mal mit nem Ladyboy.

Du musst wissen, das @PeterGun das neckisch meint und mich versucht, natürlich aufzuziehen. Ich finde seine Kommentare eine richtige Bereicherung, unabhängig im welchen Thread.

Was den Ladyboy angeht: ich war schon bei insgesamt drei Stück. Das Erlebte dort kannst du in den jeweiligen Reiseberichten entnehmen: ich wünsche viel Vergnügen beim suchen.

Ganz ehrlich auch wenn ich so meine kleinen Diskrepanzen mit @Franke habe wünsche ich ihm dass wirklich.
[...] Aber so lange er beim Sex an die mangelnde Einrichtung des Hotelzimmer denkt habe ich so meine Zweifel.

Ich kann mich nicht erinnern, mit dir irgendwelche Diskrepanzen gehabt zu haben. Das einzigste was mir sauer aufgestossen ist, das du behauptet hast das ich Reiseberichte nur wegen der "likes" schreibe, was total gelogen war.

Ich hab meinen letzten Reisebericht abbrechen müssen, weil ich total unvorbereitet war: ich wollte vor dem Urlaub nie einen schreiben, habe ich aber dann doch und merkte so allmählich, wie unmöglich das eigentlich war detailiert einen Orginal-Franke Reisebericht zu schreiben.

Ich hatte keinerlei Aufzeichnungen, nur ein paar ganz schlechte Fotos und die Chatverläufe aus LINE. Das hat mich so frustriert und die aufgestaute Arbeit nach dem Urlaub war einfach zuviel. Ich hab den Bericht auf Eis legen lassen und wusste zu dem Zeitpunkt, ob ich überhaupt weiter mache. Nach zwei Wochen Pause war ich wieder motiviert.

Was die Sache mit der Einrichtung des Hotelzimmers angeht: wir hatten uns vorher in der SHG unterhalten, in wie fern man kreativ auf Tische, Stühle und Couches sich "austoben" kann, ich mich so drauf gefreut habe in so einem schönen möbilierten Zimmer sämtliche Stellungen zu probieren, im Aufenthalt selber aber ein "Downgrade" bekommen habe und ich in dieser spartanischen "Abstellkammer" meine Planungen in den ohnehin nicht vorhandenen Mülleimer werfen konnte.


das heißt, Du solltest den technischen menschen ablegen, kein homo faber sein (so ähnlich schätze ich ja auch Nebulon ein, hier im exklusiven 5-Sterne-Forum nachzulesen).

@Nebulon ist homophob? Hat der sich nicht von einem LB in den Mund schiessen lassen? Wurde mir so erzählt, daher ich seine Reiseberichte nicht lese (zu melanchonisch, erinnert mich zu sehr an mich). Ich werd nur zum homophoben, wenn es lustig wird.

Auch in DACH, quatsch mal alle möglichen Frauen in Deinen Umfeld vom Trainingscenter bis beruf, über bekannte, an.
Treff Dich mit denen mal auffen Kaffee.
Bleib locker!

Achja, für DACH, mach mal nen Salsa-Tanzkurs, da ergibt sich was. auch erste Übung, falls Du nach Cuba oder Kolumbien wolltest...
Mach nen Spanischkurs bei der VHS oder so. bei diesen Kursen laufen genug Frauen rum.
Und nimm auch die Dicken oder Häßlichen zum Quatschen, als freunde. Weil Du brauchst noch viel Praxis im zwischenmneschlichen Umgang.

Die Typisierung nach Geld, Aussehen, Status, vergiß das im Moment...
Bleib locker...



Er bereichert dieses Forum ungemein und es hat etwas gefehlt, als er lange keinen mehr geschrieben hat.

Bedauerlicherweise hab ich nur 2x2 Wochen im Jahr Urlaub und nur für zwei Wochen ist auch eine sextouristische Aktivität reserviert. Arbeit geht immer vor, aber solange ihr Spaß beim lesen und ich Spaß beim schreiben habe, wird sich daran auch so schnell nichts ändern ;)

Vielleicht ist es von ihm ja auch eine Art ganz grosse Komödie und er überzeichnet bewusst...

Überzeichnen dürfen andere, die was zu kompensieren haben. Ich bleib meiner Linie treu und verzichte auch weiterhin auf die rosa rote Brille am Suvarnabhumi Airport.
 
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11.02.18 – Intro

Der Tag beginnt wie eigentlich jeder Tag ab 05:00 Uhr: ich persönlich nutze relativ viel vom Tag, demzufolge hat man davon auch mehr und ist dementsprechend produktiv. Mein Flugplan sagt mir, das ich heute 17 Stunden unterwegs sein werde und das das mal eben keinen Unterschied zu meinen sonstigen Tagesablauf ist.

Ich gehe die „to-do-Liste“ meiner Arbeit durch, was ich nach meinem Urlaub als erstes zu erledigen habe und tausche sie gegen die „to-do-Liste“ von Pattaya aus. Dort steht unter anderem ein Besuch in den Agogos der Walkingstreet.

Ich hatte mal @gonzo0815 gefragt, wieviel Agogos die Walkingstreet samt Nebenstrassen eigentlich zu bieten hat. Es wäre doch mal interessant, alle Agogos in diesem Gebiet in nur einen Aufenthalt zu besuchen. Immerhin schaffte ich das bereits in der Soi 6, wo ich nicht nur einen Besuch pro BeerBar abstatten konnte, sondern auch immer mindestens einen Ladydrink springen ließ.

@AndyFfm meldet sich als erstes und schreibt was von ca. 20 Läden. Das konnte nicht einmal ich glauben und denke, das dort bei dieser Schätzung jemand die rosarote Ibar Brille anhatte. @Traveler17 stellt eine Karte zur Verfügung und @gonzo0815 zählt die Läden: 109!

Ich bin nicht einmal fünf Tage vor Ort: wenn man das jetzt hochrechnet, müsste ich pro Tag über 25 Agogos besuchen und mit den Öffnungszeiten müsste mindestens pro Stunde vier Agogos besichtigt werden. Ich denke mir „wer denkt sich denn bitteschön so einen Quatsch aus“ und dann fällt es mir wieder ein: das war ja ich.

Es ist 08:20 Uhr: heute geht es in das thailändische Bumskaff Pattaya, aber vorher stehe ich erstmal in einem mittelfränkischen Bauernkaff an der Bushaltestelle. In etwa 9000 km werde ich meinen Zip-Breaker in ein Muscle Shirt, meine Wollmütze in ein Baseballcap und meine Trekkinschuhe in Flip-Flops tauschen.



Um 09:00 Uhr checke ich am Nürnberger Flughafen ein, wo mir der etwa 60 jährige (deutsche) Mitarbeiter von Turkish Airlines erst einmal sagt, das er schlechte Nachrichten für mich hat. So etwas hört man doch gerne an seinem ersten Urlaubstag und ich erinnere mich auch an die heutige E-Mail von Opodo, wo im Betreff „Flugplanänderung“ stand und es sich um eine Verspätung um „ganze“ fünf Minuten vom Flug nach Bangkok handelte. Ich laß mir also erstmal nichts anmerken und siehe da: alles halb so wild. Ich konnte zwar online einchecken, hatte aber nicht die Möglichkeit meine Ausweisdaten zu hinterlegen (weil einfach nicht danach gefragt worden ist). Nun hatte ich Sitze reserviert, die mir aber nicht garantiert werden konnten, er aber nach Ausdruck der Tickets Entwarnung geben konnte.

Irgendwie ist dieser Mitarbeiter froh, das er mich gerade hier hat: um uns herum 98% Türken erzählt er mir von seinen Urlaubsplänen. Ich spiele den Interessierten auch mit dem Wissen, das mein Gepäck noch eingecheckt werden muss. „Viel ist es ja nicht“ meint er zu meinem 60x40x20cm Koffer, was ich für gerade mal fünf Tage Aufenthalt bestätige. Zum Abschluss frägt er mich, ob es sich denn bei der Reise um Urlaub oder Arbeit handele, was ich mit „beides“ beantworte.

Der 2,5 stündige Flug nach Istanbul ist wenig aufregend. Allerdings stört die Tatsache, das so ein dreckiger Hipster am Notausgang sitzt, der wie der Name schon sagt für viele Leben verantwortlich sein kann, wenn Not ist. Er wird von der Stewardess eingewiesen, wie mit der Tür zu handhaben ist, was ihn allerdings wenig intressiert. Auch lustig eine Deutsche, sie sich beschwert das der Kaffee zu lasch ist: auf deutscher Sprache in einer türkischen Airline.

Ich hab aber meinen Spaß und muss hier mal eine Lanze für das doch so immer wieder schlecht gemachte Essen aus der Economy brechen. Ich liebe es einfach, meine Arme dicht an meinen Körper zu pressen und aus kleinst-gegebener Fläche ein überdimensioniertes zwei Gänge Menü zu mir zu nehmen. Neben mir stand dann auch noch der Catering Wagen, wo der Steward sich auch noch die Freiheit nahm, sich in die fünf Zentimeter freie Gasse auf die andere Seite zu quetschen und mal so überhaupt keine Probleme hatte, mich in den Nachbarssitz zu drücken.

Aber dann kommen diese Businessmenschen und machen alles mies! Die fotografieren ihr essen und stellen es online ins Forum. Wir wissen doch, das ihr euch die Businessklasse leisten könnt. Theoretisch könnten wir uns alle die Businessklasse leisten, nur wollen wir es einfach nicht. Ich bleib lieber hinten beim Pöbel & Gesocks und stech mit dem ohnehin viel zu stumpfen Messer auf das ohnehin bedauernswerte Brötchen ein.

Das landen auf dem Istanbuler Airport scheint diesmal nicht ohne Probleme abzulaufen: schlechtes Wetter zwingt uns zu ein paar Ehrenrunden und verzögert das aufsetzen auf dem Istanbuler Aiport um etwa 30 Minuten. Viele der Fluggäste honorieren die Landung unter schlechten Bedienungen mit Applaus.


Danach geht es mit dem Bus Richtung Terminal, wo ich mich bereits meinem Zip-Breaker im Koffer entledigt hatte. Nachdem mir nun die Gischt direkt ins Gesicht feuert, sehe ich zu das ich in den Bus komme. Unsere Freunde von der Businessklasse bekommen sogar ein eigenes Mobil, um ja nicht mit der Holzklasse fahren zu müssen: haben die etwa Angst vorm Hartzvierus?


Am Flughafen selber fahren wir zu einem kleinen Eingangsbereich, wo ich von dort aus diesen sehr großen, schönen Flughafen erkundigen kann. In einem Einkaufsteil kann man sogar noch mit Euro zahlen. Daher ich nun vier Stunden zu überbrücken habe, nehme ich mir ausgiebig Zeit, aktiviere nebenbei das GratisWIFI und gönne mir was beim Burger King, der aber so überfüllt war das ich es mir vor der Turkish Airlines Lounge bequem mache.


Mit der Tüte noch die Pommes vom Rand kratzend schlendere ich beim Algerien Check-In vorbei, wo viele auf dem Boden beten und einige mich verwundert ansehen, weil ich eben das einzigste Weißbrot vor Ort bin: also mal lieber schnell wieder weg!


Vorbereiten muss ich mich noch auf den Nachtflug und kaufe mir für 20 Euro ein Nackenkissen. Gleich vorab: eine richtig gute Entscheidung, daher man den Kopf auch im Winkel in das Kissen sacken lassen kann und sehr weich liegt. Zusammen mit meinen Lärmschutzkopfhörer die perfekte Kombination, um die absolute Stille zu geniessen.



Um 22:45 Uhr geht zum Gate, wo ich mir noch ein Wasser für drei dieser türkischen Währungseinheit ziehen will. Bezahlen will ich mit Kreditkarte am Automaten, was aber nicht geht. Ein Einheimischer steht neben mir und fragt, was ich kaufen will. Ich sage das ich ein Wasser will, aber jetzt nicht wegen fünf Euro zum Wechselschalter renne. Was macht er? Er kauft das Wasser...für mich! Ich frage, was er dafür haben will....nichts! Er wünscht mir noch einen schönen Trip, den wünsche ich ihn auch und lege noch ein „god bless you“ obendrauf, wobei ich in dem Moment hoffe das der Muselmann die Würdigung zu schätzen weiss. Könnte aber auch sein, das der Schuß in dem Moment nach hinten los geht: da kommt die mangelnde Allgemeinbildung zum Vorschein.


Aber jetzt geht es endlich zur Maschine nach Bangkok!
 
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12.02.18 – Intro - Teil 1/2

In der Maschine vom Istanbul – Atatürk Flughafen nach Bangkok finde ich mich in der letzten Reihe aussen in einer zweier Gruppe wieder. Letzte Reihen finde ich immer gut, daher ich leichte Komplexe habe meinen Sitz weitmöglichst nach hinten zu klappen, um so meinen rückwärtigen Nachbarn nicht unnötig zu behindern. Kein Fluggast der Welt macht sich diese Probleme: ich schon!



Als erstes bekommen wir von Turkish Airlines ein Starter Pack bestehend aus Slipper, Socken (als ob die Slipper nicht genug wären), eine Augendbinde, Ohrenstöpsel, eine Decke, Lippenbalsam und ein Zahnputzset. Hatte ich erwähnt, das ich in der Holzklasse sitze? Daher ich ohnehin bei Langstreckenflügen die Schuhe ausziehe (die Kleidung muss bequem sein, keine Angst vor der Joggingbuxe) gönne ich mir diese paar Slipper und lege mir die Augenbinde parat.

Wir sind noch nicht einmal eine Stunde in der Luft, werden schon die Einreisevisa für Thailand verteilt. Ich natürlich mit eigenen Kugelschreiber ausgestattet, gebe den natürlich gerne an meinen fragenden, türkischen Nachbarn weiter. Wenn man ein wenig einen Geschäftssinn hat, könnte man sich dort oben ein wenig das Flugticket durch Kugelschreiber verticken reinspielen. Natürlich geb ich meinen Kugelschreiber unentgeltlich weiter und bin mit den Muselmännern (nach der Aktion mit dem Wasser) wieder quitt.

Um etwas vom Mediasystem mit zu nehmen, schaue ich mir Blade Runner an. Da geht es um ein Baby, was gefunden werden will, es nach 45 Minuten gefunden wird, der Film aber trotzdem über zwei Stunden geht. Ich sitz davor und frage mich, um was es hier überhaupt geht. Entnervt gebe ich nach einer Stunde & 15 Minuten auf und versuche zu schlafen.

"This is Captain Franke speaking. Aufgrund unerwarterter Turbulenzen der meisten männlichen Fluggäste in ihrer Hose starten wir gleich wieder durch, lassen den Kulturrotz hinter uns und landen gleich in Pattaya".


Nach weniger als acht Stunden Flugzeit landen wir gegen 09:45 Uhr in Bangkok. Ich bin noch nie so entspannt geflogen: mein neues Nackenkissen hat sich jetzt schon ausbezahlt und ich freu mich richtig das ich den kompletten Tag in Pattaya aktiv gestalten kann, anstatt mein Jetlag ausschlafen zu müssen.

Wenn es heisst "bitte bleiben sie sitzen, bis das Flugzeug seine endgültige Parkposition erreicht hat" warum wird dann trotzdem aufgestanden?


Mein komplettes Urlaubsbudget habe ich in bar dabei: ich war ja jetzt schon ein paar mal „drüben“ und weiß in etwa, was auf mich zukommen wird. Das Budget wird nach und nach an Wechselschaltern umgetauscht: ich spar mir so einfach den zu groben Gebrauch von ausländischen Geld. Ich mag das „Zeug“ nicht immer mit nach Hause nehmen und dann bei der Hausbank einzahlen: zu große Verluste.

Nachdem ich also für das notwendigste wie Telefonkarte, Taxi, sowie die Vorrauszahlung meiner Unterkunft Geld eingetauscht habe (mieser Kurs am Flughafen) gehe ich zur Immigration und warte auf mein Gepäck, wobei ich parallel auf das Klo gehe. Als ich wieder zurück komme, sehe ich meinen Koffer schon: dafür gibts ein kleines Küsschen, dafür das nichts schiefgegangen ist und steuere aussen den „True-Move“ Schalter an.

Der Tante hinterm Thresen gebe ich mein Handy und ordere eine Karte für 8 Tage a´299 Baht. Mein Reisepass wird verlangt, parallel wird noch von mir ein Foto mit dem Firmenhandy gemacht. Unterm Strich hat sie sich aber ein wenig zuviel Zeit gelassen. Kann mir gut vorstellen, das sie die ein oder andere Verlinkung zu gewissen „Filmchen“ gelesen hat, jetzt ihre Schwestern in Pattaya anruft und sagt „jetzt kommt dieser Franke: alles mal auf halbe Leistung, volles Gehalt ist ohnehin garantiert“. Nach der Aktivierung mache mich auf dem Weg zum Treffpunkt meines Taxifahrers.



Falls ihr euch jetzt denkt „was ist denn das für eine Spaßbremse“ dann kann ich das bestätigen. Der Typ ist aber nicht da um mich zu belustigen, sondern er ist dafür da um mich von A nach B zu bringen was er auch gegen 1200 Baht plus 100 Baht Tip ordnungsgemäß ausführt.

Wo zeigt der Innenspiegel eigentlich hin?
 
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12.02.18 – Intro - Teil 2/2

Beim „Nighstar Inn“ angekommen (mein sechster Besuch in acht Aufenthalten) wurde ich schon im Deutschland Trikot erwartet. Auf Nachfrage, ob er das nur wegen mir angezogen hätte, wurde das bejaht (kann stimmen oder auch nicht, sorry für die Unschärfe).



Dieses Mal habe ich mir das größte Zimmer in vierten Stock gegönnt, das Zimmer an die 60 qm fasst, über Bad und Balkon verfügt.


Zudem gibt es exklusive Inhalte wie dem Zugang zum Waschmaschinenraum (also die stehen da einfach vor meiner Tür) sowie Handtücher soviel man tragen kann.



Natürlich wird auch Sicherheit ganz groß geschrieben: während sich Chipkarten-Schlösser ganz leicht hacken lassen und sich Zylinderschlösser einfach zu knacken sind, hat man sich hier für robuste Qualität entschieden und das Vorhängeschloss wieder auferstehen lassen.



Phänomenal auch diese extra Scheibe aus Glas für extra viel Schutz: die hat soviel Schutz gebracht, wie ich das Zimmer verlassen wollte zweimal dagegen gedonnert bin, jedesmal diese scheiß Scheibe vergessen.



Aber diese Qualität hat auch ihren Preis: für 18,10 Euro pro Nacht plus Stromkosten ist dieser Spaß nicht für jedermann Geldbeutel, dafür erstreckt sich dann aber auch einem eine wunderbare Aussicht wie diese.



Erstmal sorry für dieses arschige Intro. Ich bin vor zehn Stunden gelandet und hab jetzt bereits wieder drei "Baustellen" wegen der Arbeit anfangen müssen, deswegen muss das Intro ein wenig arschiger ausfallen. Zudem bin ich kein großer Freund davon: teilweise belanglos, irritierend, nichts was man sich merken muss.

Aber morgen geht es dann richtig los, wo ich mich auch schon richtig drauf freue weil gerade in diesen wenigen Tagen doch wieder sehr viel erleben durfte. Ab morgen dann ernsthafter, jetzt wird erstmal der Schlaf nachgeholt. Man schreibt sich...;)
 
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12.02.18 – Tag 1 von 5 – Teil 1

Ich verließ mein Zimmer um 13:00 Uhr, wobei mein erster Gang in Pattaya war der Weg zum 7/11 war. Das hat für mich mittlerweile Tradition, weil ich ja neben Snacks für die Minibar noch ein paar Zahnbürsten für meine unorganisierten Pappenheimer brauche: das ganze Jahr über die Beine breit machen in fremden Hotelzimmern, aber mal eine eigene Zahnbürste in der Handtasche? Fehlanzeige!

Im 7/11 war wohl heute der „bring dein Kind mit zur Arbeit“ Tag


Wieder zurück auf dem Weg zum Zimmer lief ich an einem Massagesalon vorbei, wo ein junger Thailänder außen auf Kundschaft wartete und mir ein „you handsome, i love you“ entgegenbrachte. Ich sah ihn an, deutete auf mein Gesicht und sagte „not really“ und lachten beide. Die erste sexuelle Anspielung in dieser Sextourismus-Saison: nicht von einer Soi 6 Schlampe, nicht von einer Agogo Braut, nicht von einer Freelancer Killer-Queen....nein: sie kommt von einen schwulen Maseur. Ich war mir sicher: ab sofort konnte es nur noch aufwärts gehen!

Mein „Starter Pack" für die nächsten fünf Tage – muss reichen!


Aus aktuellen Anlass jetzt aufgepasst und mitgemacht! Meine Kamagra Jellys kaufe ich über einen deutschen Händler ein. Die Homepage habe ich über dieses Forum erfahren und die Bezahlung läuft über Bitcoins. Meine alten Jellys die hier ihr auf dem oberen Foto noch in Tütenform seht, hab ich aus Slowenien bezogen und kannte die vorher nicht anders. Jetzt hat mein deutscher Händler mich mit diesen „Packs“ konfrontiert und ich keinen Schimmer hatte, wie diese zu öffnen sind. Zwar gibt es eine Bedienungsanleitung, die aber mehr Fragen als Antworten bringen.


Ich bin ja das ganze Jahr über auf „Tour“ und brauch diese „Packs“: demzufolge bin ich über ein viertel Jahr mit einer Schere im Auto rumgefahren, um diese auch öffnen zu können, bis ich mal durch Zufall erfahren habe (ein „Pack“ ist aufgeplatzt) wie man die richtig öffnet. In der Mitte selber ist eine perforierte Kerbung, die man aufbekommt in dem man das „Pack“ knickt. Aus dieser Öffnung kann man nun das Jelly „aufsaugen“ in dem man hinten noch auf die Hartverpackung drückt.

Wie gesagt habe ich es nicht gecheckt, wie man diese „blöde“ Verpackung ohne fremde Hilfsmittel (z.B. Schere) aufbekommt und habe mir mal die Mühe gegeben, eine anschliessende Fotomontage zu erstellen. Früher oder später werdet ihr auch mit diesen „Packs“ konfrontiert und dann wißt ihr, wie man diese ordnungsgemäß aufbekommt.




Was ich heute vorhatte an meinen ersten Tag war wie angekündigt die Freelancer Szene aufzumischen: nur das „wie“ hatte ich ja bereits angekündigt sollte sich erst im Bericht auflösen. Ich lief gegen 14:00 Uhr die Walking Street hinunter, um mich zu informieren wann den die Ibar offiziell aufmacht, worauf man mir sagte das diese parallel zusammen mit den Agogos eröffnen und das wäre um 20:00 Uhr.

Man kann über Thailand sagen, was man will wie „das Land leidet unter Korruption“ oder „die haben ein ernstzunehmendes Müllproblem“. Solche Fakten kann man dann aber auch relativieren, weil hier immer die Sonne scheint.


Was also tun die sechs Stunden bis dahin? Wie wär es denn, wenn wir der Soi 6 einen Besuch abstatten. Ich hielt das für die beste Alternative, noch genügend Zeit zu verbrennen: hinhocken, mit dem Mädel im Arm am Heineken nuckeln und aussitzen. Also stieg ich Pattayasaisong Road (parallel zur Beach Road / Anfang Walking Street) in den Bus, nur das der nach 200 meter rechts abbiegt. Ich dachte immer das die bis zum Zirkel fahren und wieder zurück über die Beach Road, aber falsch gedacht: dieser nicht und ich hab auch mittlerweile rausgefunden, das oben am Vordach von dem Bus das drauf steht, wo der hinfährt. Das wusste ich nicht, also stieg ich aus.

Daher ich keinen Bock hatte, weitere 20 Baht zu investieren, lief ich den Rest. Wenn ich gewusst hätte, wie lang der Weg noch ist, wäre ich wieder gefahren: das endete darin, das ich wie ich in der Soi 6 angekommen bin, seitlich ein Stechen in der Hüfte hatte, aber egal. Ich hatte aber auf den Weg dort hin Zeit mich einzustimmen, wie ich den die nächsten Tage auf mich zukommen lassen werde bzw. ich auf mein Gegenüber reagiere, was ich auch schon ein bisschen austesten konnte.

Da war dieser Sonnenbrillenverkäufer, der mit einem „Sunglasses“ und seinem Equipment auf mich zugeschossen kam. Ich deutete dann in den Himmel und sagte „look, no sun. When sun come back, i come back to you“. Da hat er sich gefreut, das er mal nicht wie üblich ignoriert worden ist oder die Masseuse 100 meter weiter, die mir ein „MASSAGE“ entgegen schallte. Ich hab dann ganz verlegen zu Boden geschaut, weil die ja alle so „hübsch“ sind und hab mit einem „no, i´m sorry“ abgewunken. Aber da hat die sich auch gefreut, wie sie vor ihren Kolleginnen den Falang in die mentale Defensive gedrängt hat und sich eben demenstprechend aufgespielt. Als letztes Beispiel nehm ich noch den Drogenverkäufer aus der Walking Street dazu, den ich allerdings auch ein wenig getrollt habe: der fragte ob ich Marihuana benötigte, ich abgelehnt habe weil ich kein Drogenabhängiger bin und mich aber trotzdem nochmal bedankte, das er mich überhaupt gefragt hat.

Ich bog dann in die Soi 6 ein, auch mit diesem „keinerlei Ansprüche mehr haben“ Gefühl (die Threadüberschrift steht da nicht umsonst) und wollte einfach, das sich die Mädel mir gegenüber engagieren. Auch wenn es nur ein bisschen ist: ich wollte einfach nur das Gefühl vermittelt bekommen, jetzt in diesen Moment gerade interessant zu sein.

Ich hatte die Soi 6 in den letzten drei Besuchen in ziemlich schwacher Erinnerung, konnte aber dieses Mal schon nach wenigen Metern erkennen das zumindestens eine gewisse Einstellung herrscht, das einem doch nicht alles scheiß-egal zu sein scheint. Wenn ich jetzt mal zurück schaue, wie lustlos die Mädels aussen an den Hockern auf ihre Smartphones tippten und wie ich jetzt auf einmal in diesem Moment mit einem „welcooome“ begrüßt wurde, dann ist das schon eine Wende um 180 Grad. Ich will jetzt nicht alles schön reden und wette Haus & Hof das einige Bars in der Strasse mit einer Besetzung von acht Mädels nicht einmal innerhalb von zwölf Stunden die zweistellige Customer Marke knacken, aber immerhin zeigte man mir gegenüber Engagement und das wollte ich ja auch.

So schrieb es sich das der ehemalige König eine Behausung betrat, wie sie nicht karger hätte sein können und ihm von der Wirtin ein malzartiges Gebräu aus den fernen Ländern des Hauses Hollands serviert wurde, sogleich die Hausdirne sich den Gelüsten niederer Herkunft begab, um ihn zu dienen. Aus den Klanggeber hörte man die Melodie der von der Insel der Affen, die Gallagher Brüder die mit ihrer Melodie „don´t look back in anger“ eine neue Epoche herauf beschwören wollten.

Für mich ein ziemlich guter Einstieg, besser als erwartet und bin dann auch von Bar zur Bar gesprungen. Nebenbei hab ich mir sagen lassen, das ihr Fotos mögt und will da natürlich auch mit einer kleinen Compilation aus der Soi 6 beitragen (das Foto oben rechts ist von einem anderen Tag: die habe ich nur hergezogen, weil sie so einen fetten Arsch zum draufhämmern hatte).



Im Prinzip ging das in dem Tempo so weiter: der Spaß stieg, der Alkoholpegel auch. Ladydrinks wurden geschmissen, am Geschlechtsteil wurde gerubbelt, an die Tittchen wurde gefasst, eben ein ganz normaler Tag in der Soi 6 und ich genau das so vermisst habe in den letzten vierzehn Monaten Pattaya-Abstinenz. Allerdings hat auch das Vergnügen seine Grenzen und die tut sich in dem Moment auf, wo genau DAS Mädel dir über den Weg läuft und deine „to-do-liste“ die Bekanntschaft mit dem Reißwolf machen kann.
 
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Was mir persönlich in Pattaya recht schwer bei den Mädels fällt, ist eine vernünftige Konversation zu starten. Ich will mich ja nicht über Politik, Klimaschutz und Bildung unterhalten, aber ich denke ein Gespräch auf Augenhöhe sollte nicht zuviel verlangt sein.

Ich bin ein Typ, mit dem man sich gut unterhalten kann: das merke ich auch immer wieder an meiner weiblichen Kundschaft, die aus erster bis dritter Liga bunt durchgemischt ist. Man fängt mit einem Thema an, spielt sich den Ball hin und her, ein Flow entsteht und sollte der abreißen fängt man mit einem neuen Thema an. Ein immer wiederkehrendes „offene Fragen“ Spiel. Wieso klappt das also nicht 9000 km weiter östlich?

Klar weiß ich doch das die Mädels primär ein Geschäft anstreben und ihr Interesse mit den Standardfragen wie heißt man, wo kommt man her und wie alt ist man, abschliessen wollen. Nur war mir das von Anfang zu monoton, also startete ich zumindestens im Ansatz in meinen letzten drei Besuchen in Pattaya, auch Interesse an meinen Gegenüber zu zeigen, die Anteilnahme aber an sich doch sehr in Grenzen bis nicht existenz war.

Wo ich dann im Dezember 2016 meinen letzten Reisebericht im TAF schrieb, wollte ich wissen woran dieses mangelnde Interesse kommt: sollte ich spezifische Fragen stellen? Gibt es einen Interessenschwerpunkt? Erstaunlicherweise kamen ein paar sehr gute Einwürfe, wobei ich mich hier bei @BigAnaconda @Cavigliano @Joker13 @Jörg und @riva bedanken will. Für @borat gibt es nur ein halbes Danke: der schreibt immer „mach Witze, mach Witze“ nur verstehen die teilweise nicht mal unsere Euro-Elefanten, daher diese aus Wortwitz, Ironie und Sarkasmus bestehen (ach...ich bin nicht so fies: ich mach ein dreivierteltes Danke draus).

Aus diesen Vorschlägen erstellte ich mir einen „Konversationsbaum“ den ich als Screenshot auf mein Handy publizierte und auf diesen zurück greifen konnte, wenn eine Konversation im jeweiligen Etablisment ins stocken gerät

Eigentlich wollte ich diesen „Konversationsbaum“ nicht im Forum posten, weil das Gelächter darüber doch recht groß sein könnte. Das lese ich immer wieder aus den Reiseberichten raus, was ihr für Empathie-Profis seit und auch beim „ichwürgecom“ Thread habt ihr ordentlich Fingerspitzengefühl bewiesen. Aber dann sagte ich mir „das sind doch bloß Sextouristen. Als ob´s mich juckt, was die von mir denken“ mal davon abgesehen, das ein Großteil von euch ohnehin die Füße still hält und ich mir gut vorstellen kann, das diese eben nun auch diese Vorlage nützen.


Gleich vorweg: NULL gebracht. Aber gleich sowas von NULL! Soviele Mädels in fünf Tagen und so wenig Inhalt: ganz, ganz traurig! Ich kann mich gerade mal an zwei Mädels erinnern, wo ansatzweise ein „Flow“ stattfand, der Rest hat seine Fragen beantwortet und genickt: keine Iniative, Aufgeschlossenheit Fehlanzeige!

Das mag aber nun auch an deren mangelnden Sprachkenntnissen liegen und ich auch nun mal zu akzeptieren habe, das ich hier nicht der gute Laune Onkel bin, sondern primär der Kunde der abgemolken werden sollte. Ich will hier jetzt auch nicht unnötig nachtreten, sondern das hier als Einwurf parallel zum Reisebericht schreiben, der demnächst weiter geht.
 
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