Pattaya KingPing’s Faux Pas, eine Geschichte in 3 Episoden

KingPing

V.I.P
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06.02.2011
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Episode I --- Präliminarien mit Apple

Seit fast drei Tagen war ich nun zwangsweise recht inaktiv. Ich bin Träger eines Zahnersatzes und der hat nach über 15 Jahren Dienst ausgerechnet, oder vielleicht sollte ich besser sagen, glücklicherweise, in Pattaya seinen Geist aufgegeben. Glücklicherweise deshalb, weil eine Ersatzversorgung in Pattaya wesentlich günstiger zu bekommen ist als dieselbe Arbeit in Kummerland. Unglücklicherweise deshalb, weil mir der Vorfall einen gehörigen Strich durch meine ursprüngliche Urlaubsplanung gemacht hat und ich auch einen kleinen Teil meiner ersparten Reserven opfern musste.

Passiert ist mir das Ganze dämlicherweise kurz vor dem Wochenende und ich turnte mit einem recht bescheidenen Mundgefühl durch das Nachtleben Pattayas und beschloss den Abbruch, weil ich mich überhaupt nicht mehr danach fühlte, irgendetwas auf die Reihe zu bekommen. In einem Drugstore besorgte ich mir noch etwas Haftcreme und zurück in meinem Zimmer fixierte ich das Ganze notdürftig.

Am nächsten Morgen rief ich dann erst einmal in der Euro Dental Clinic an und bekam für 13 Uhr einen Termin. Ich nahm mir noch die Zeit für ein kleines Frühstück im Diana Inn in der Soi Diana und schaffte es pünktlich um 13 Uhr in der Praxis zu sein. Ich hatte wohl Glück, denn Dr. Ramin war anwesend. Wie sich später herausstellte, arbeitet er jetzt fast nur noch in Pattaya und ist nur zwei- bis dreimal im Jahr für ein paar Wochen in München um in seiner dortigen Praxis nach dem Rechten zusehen.

Er begutachtete das ganze Malheur und wir besprachen kurz die Möglichkeiten. Anhand des Status, festgestellt durch eine Panorama-Röntgenaufnahme ergab sich die Notwendigkeit, insgesamt 3 Zähne ziehen zu müssen, alles als Vorbereitung für eine Teleskoplösung auf Basis von NEM, für die ich mich letztendlich entschieden hatte. Dr. Ramin arbeitet derzeit mit zwei Dental-Laboren zusammen, RoFi in Rayong, die sich weigern Nicht-Edelmetalle (NEM) zu verwenden und einem neuen Labor in Chiang Mai, das NEM verwendet. Die Entscheidung für NEM fiel mir leicht, einmal ist es in seinen Eigenschaften ähnlich stabil wie Gold und zum anderen in meinem Fall ca. 30.000 Baht günstiger als die Edelmetall-Lösung. So würde mich der ganze Spaß letztendlich ca. 120.000 Baht kosten, viel Geld, aber mit Sicherheit weniger, als ich in Kummerland berappen müsste. Ich bestand darauf, eine erste Anzahlung mit meiner Visa Card in Höhe von 60.000 Baht zu leisten. Nach etwa 1 Stunde Aufenthalt bei Dr. Ramin verließ ich die Praxis zwar guter Hoffnung auf einen neuen Zahnersatz, aber auch mit einem recht flauen Gefühl im Magen über die ganzen Umstände. Die Behandlung sollte dann Anfang der Folgewoche durchgeführt werden.

Ich verzichtete darauf, mich mit einem Taxi nach Hause bringen zu lassen, schlenderte gemächlich die 3rd. Road in Richtung Pattaya Klang und war damit beschäftigt, innerlich alles zu verarbeiten. Ich überquerte die Central Pattaya Road und setzte meinen Weg in Richtung Soi Buakhao fort. Lucy, die Chefin meiner nunmehr einzig favorisierten Massagen in Pattaya, hatte mir gesagt, dass ihre Schwester in Höher der Pattaya Klang Soi 11 di PK Massage betreibt. Da wollte ich doch mal einen Blick draufwerfen. Bis dato hatte ich die Massagen entlang der Pattaya Klang ignoriert. Es war nicht viel los vor dieser Massage, gerade mal ein Mädchen saß draußen und spielte Patience. Sie bemerkte mich und blickte auf und fast automatisch leierte sie ihren Spruch runter.

„Massage please.“

Ich musste unwillkürlich lächeln, nicht wegen des Spruches, der war mir ja nur allzu bekannt, nein, es war der schelmische oder gar spitzbübische Ausdruck im Gesicht, in den Augen des Mädchens, der mich ansprang. Und auch in meinem Bauch machte es irgendwo Klick. Allerdings war mir im Moment nicht nach Massage, zu sehr war ich mit anderen Dingen beschäftigt, als dass ich mich jetzt auf diese Art hätte entspannen könne. Allerdings war mein Entschluss gefasst, genau mit diesem Mädchen heute noch eine Massage zu genießen. Ich versprach ihr, im Laufe des Tages noch einmal vorbeizukommen. Für einen Moment sah ich die Enttäuschung in ihren Augen aufblitzen, aber es war wohl mehr ihr sonniges Gemüt, das augenscheinlich war und die Enttäuschung unmittelbar in ihre Schranken verwies. Aber für mich hatte ich den Entschluss gefasst, dieser Massage, speziell diesem Mädchen noch einmal einen Besuch abzustatten.
 
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Ist nur eine kleine Geschichte und auch schon fertig geschrieben. Das ist mir in Pattaya passiert und ich fand es dann doch noch recht lustig, habe es deshalb mal schnell niedergeschrieben.
 
An der Pattaya Klang Soi 13, besser bekannt als Soi Buakhao, nahm ich mir ein Bahtbus und fuhr erst mal zur Soi Lengkee. Dort hatte ich mir wie schon sooft zuvor im Onyx ein Zimmer genommen. Die nächsten Stunden nutzte ich erst einmal dazu, das Geschehene zu verarbeiten, döste etwas ein, da ich in der vorangegangenen Nacht recht unruhig geschlafen hatte.

Gegen 18 Uhr meldete sich mein Nong Chai, ein kleiner Spitzname der Thais für das, was bei uns Männern manchmal den Verstand ausschaltet. Ich machte mich etwas frisch, verließ das Onyx und begab mich auf den Weg zur PK Massage. Allerdings suchten meine Blicke das Mädchen vom Nachmittag erst einmal vergeblich. Da mir aber nach einer Massage war, folgte ich dem Mädchen, das mich angesprochen hat, in die Räumlichkeiten.

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Sie hatte die Mitte 30 überschritten, sah aber ansprechend aus und hatte ihren Busen wohl mit Silikon recht deftig aufgewertet. Ich drehte mich noch einmal zur Tür um und just in diesem Moment ging diese auf und das Mädchen vom Nachmittag kam herein. Sie erkannte mich sofort wieder und da ich geneigt bin, einmal gemachte Versprechen auch einzulösen, machte ich in einem kurzen Gespräch klar, dass ich genau von diesem Mädchen massiert werden möchte. Das Mädchen, welches mich in den Laden geführt hatte, war, wie sich später herausstellte, die Managerin und sie akzeptierte meine Entscheidung mit einem Lächeln.


Während meine ausgewählte Lady die Liege für die Massage vorbereitete, duschte ich kurz ab. Als ich zurückkam, war soweit alles fertig und ich legte mich bäuchlings auf die Liege. Ich merkte schon an der Art, wie sie die Massage begann, dass sie etwas von ihrem Handwerk verstand. Ihre Griffe waren sicher und richtig dosiert. Ich ließ mich erst einmal fallen und genoss den ersten Teil der Massage ohne viel Worte zu verlieren. Ihr Timing war gut, nach knapp einer halben Stunde kam die Aufforderung mich umzudrehen.

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Hier beginnt für mich immer der interessante Teil einer Massage, nicht immer wegen der erotischen Aspekte, mehr in Richtung Konversation, insbesondere darum, meine Chancen auszuloten, um ein Mädchen zu daten. Meine Lady hieß Apple und irgendwie passte dieser Name zu ihr. Ihr herzerfrischendes Naturell erfreute mich und mit meinen bescheidenen Kenntnissen der thailändischen Sprache gelang es mir, sie davon zu überzeugen, sich auf ein Date mit mir einzulassen. Irgendwie schien es, als hätten wir, was unsere Lebhaftigkeit anging, gesucht und gefunden. Und auch mein Bauchgefühl signalisierte ganz eindeutig ein Ja. Da jetzt der weitere Verlauf des Abends klar war, verzichtete ich auf ein erotisches Zwischenspiel in der Massage. Nun ja, ein kleines Vorchecking lief ja doch noch, sowohl von Apple als auch von mir. Was Apple sah, schien ihr zu gefallen und was ich fühlte, machte Lust auf mehr.

Apple hat die Massage dann professionell zu Ende gebracht, und damit meine ich nicht, dass es ein Happy End gegeben hat. Mit Niki, der Chefin, handelte ich noch die Barfine aus, die sie auf 300 Baht festlegte. Apple machte sich kurz frisch und wir verließen zusammen die Massage. Der Abend war ja gerade angebrochen und ich hatte Hunger. Vorher spazierte ich mit Apple noch über den kleinen Mark an der Soi Buakhao, dort, wo die Soi 19 von der 3rd Road auf die Soi Buakhao trifft. Der Dress den Apple anhatte, passte nun mal überhaupt nicht in eine Disco. Ich kaufte ihr 3 Slips für 100 Baht, eine knappe Jeans nach dem Strickmuster Hot Pants und noch ein passendes Top für jeweils 190 Baht. Wir brachten die Sachen auf mein Zimmer und ließen uns dann mit dem Motorbike zu Fung Pla Pao fahren. Das Essen dort war wie immer ausgezeichnet, aber wir hatten keine Lust, uns dort allzu lange aufzuhalten, da wir in die Disco wollten.

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Ich bezahlte die Rechnung und wir verließen das Restaurant. Leider haben dort noch keine Motorbike Taxifahrer Position bezogen und wir beschlossen, den Shortcut in Richtung Buffalo Bar zu nehmen. Der kleine Verdauungsspaziergang tat recht gut und vom Timing lagen wir so gerade richtig. Zurück im Onyx machte sich Apple dann fertig, zog die Sachen an, die ich ihr gekauft hatte und es kam im Ansatz der Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling gleich. Verdammt sexy sah sie aus.

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Mit einem Bahtbus fuhren wir zur Walking Street und steuerten meine beliebteste Disco an, die Walking Street Disco. Apple schien es richtig gut zu gefallen, sie tanzte ausgelassen und es machte mir richtig Spaß, ihr dabei zuzusehen. Nach etwas mehr als einer Stunde wechselten wir die Location und gingen noch kurz auf einen Absacker ins Insomnia. Apple musste um 10 Uhr morgens wieder auf der Matte stehen und so beendeten wir den Abend im Insomnia. Schließlich hatten wir ja noch etwas anderes, vergnüglicheres vor.

Gegen 2:30 Uhr waren wir wieder zurück im Onyx. Wir duschten schnell und gaben uns dann einem innigen Vergnügen hin wobei jeder von uns auf seine Kosten kam. Ich war angenehm überrascht von Apple, es machte verdammt viel Spaß mit ihr und sie hatte einiges drauf. Rundum zufrieden schliefen wir wenig später erschöpft und eng aneinander gekuschelt ein.

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Apple hatte sich den Alarm am Handy für 9:30 eingestellt und so wurde ich frühmorgens unsanft aus den Schlaf gerissen. Aber okay, Apple stand recht flott auf, duschte sich kurz, zog sich an und verabschiedete sich von mir mit einem Kuss auf die Wange. Verhandlungen oder Gezerre um Geld gab es nicht. Ich hatte ihr am Vorabend bereits 1000 Baht gegeben. Ich mag es so und mache es so eigentlich am liebsten.
 
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Apple ist wirklich eine Nette. Selten ein Mädchen mit solch überschwänglicher Natürlichkeit getroffen.

In der zweiten Episode komme ich auf die Katz.... :wink0: (mit 4 Beinen) :mrgreen:
 
Episode II --- Intermezzo oder die Sache mit der Katze

Ich drückte mich noch etwas in den Schlaf, stand dann aber doch gegen 13 Uhr auf. Hunger ließ mich nie gut schlafen und ich sehnte mich nach meinem American Breakfast im Diana Inn in der Soi Diana, mein Standardfrühstück zum Preis von 95 Baht mit einem Kaffee, der ebenfalls annehmbar schmeckt. Und auch die für das Personal verantwortliche Lady bereicherte mit ihrem Anblick meine beginnenden Tag.

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Mein Mundgefühl war nach wir vor voll daneben, aber glücklicherweise sorgte meine Haftcreme doch für einen einigermaßen sicheren Halt. Ich hatte an diesem Tag wenig Lust und noch weniger Muße, irgendetwas zu unternehmen. Ich wollte ja gerne, fühlte mich aber derart mit einem Handicap belastet, dass mir die Motivation fehlte, in die Walking Street Disco zu gehen. So schlenderte ich dann etwas durch Pattaya um die Zeit totzuschlagen, aber irgendwann hatte ich auch dazu keine Lust mehr und machte mich auf den Rückweg zur Soi Lengkee.

Ich bog auf dem Bürgersteig vor dem Family Mart in die Soi Lengkee und machte dann etwas erschrocken aber instinktive einen Auswahlschritt. Auf dem Boden lag ein dunkelbrauner Haufen und ich dachte im ersten Moment, dass irgend so ein Straßenköter dort seine Hinterlassenschaft abgelegt hatte. Aber in diesem Moment bewegte sich dieser Haufen und beim zweiten Hinsehen erkannte ich, dass es sich um eine junge Katze, vielleicht mal gerade 3-4 Wochen alt, handelte. Ich guckte mich etwas um aber von einer Katzenmutter war weit und breit nichts zu sehen. Mit Sicherheit handelte es sich bei dieser Handvoll Leben um einen kleinen Nestflüchtling, der da so hilflos zusammengerollt auf dem Bürgersteig lag. Wer die Kreuzung Soi Lengkee/Soi Buakha kennt, kann sich an 5 Fingern abzählen, dass dieses Jungtier da nur eine geringe Lebenserwartung haben würde.

Kurzentschlossen bückte ich mich und hob dieses kleine Häufchen Elend auf. In meinen Händen zitterte es wie Espenlaub. Innerlich fluchte ich leise. Ich hatte jetzt gerade für etwas Verantwortung übernommen und ich überlegte, wie ich mich auch im Sinne dieses Kitten von der Verantwortung befreien könnte.

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Erst einmal nahm ich sie mit zu mir aufs Zimmer. Dort rollte sich Mis Kitty, so habe ich sie getauft, erst einmal auf einem Handtuch zusammen und verfiel in einen Schlaf. Sie fühlte sich an, als hätte sie etwas Temperatur. Nun gut, ich würde schauen, was ich da machen könnte. Etwas Erfahrung im Umgang mit Katzen, nicht nur den zweibeinigen aus Siam, hatte ich ja. Zu allererst fragte ich mal die Mamsan vom Onyx. Sie erklärte sich etwas widerwillig dazu bereit, die Katze zu übernehmen. Aber so ganz traute ich dem Braten nicht, ich wusste ja, wie Thais manchmal mit Tieren umzugehen pflegten. Es war mittlerweile schon 22 Uhr. Mir machte der Zustand der Katze etwas Sorgen. Im Internet fand ich einen Tierarzt und ich beschloss kurzerhand, mit Miss Kitty dort vorstellig zu werden. Gesagt, getan, mit dem Motorbike Taxis ging es recht flott zur Pet Clinic an der Ecke Pattaya Thai/Sukhumvit. Dort wurde ich auch gleich von der Tierärztin empfangen. Und beim Anblick dieser atemberaubend schönen Frau stand ich erst mal mit offenem Mund da.

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Natürlich ließ ich es mir dann nicht nehmen, ständig in ihrer Nähe zu bleiben, schließlich wollte ich ja wissen, wie es denn genau um Miss Kitty stand. Nun, Miss Kitty wurde durchaus professionell behandelt, wurde sorgfältig geeinigt, bekam Medizin gegen ihr Fieber, Antibiotika, eine Wurmkur und ihre Ohren wurden von ein Parasiten befreit, die sich dort eingenistet hatten. Der Klinik angeschlossen ist ein kleiner Laden mit Futter und Tierbedarf ähnlich wie beim Fressnapf in Kummerland. Ich kaufte noch etwas Leckeres für Miss Kitty ein, bezahlte die Arztrechnung in Höhe von knapp 900 Baht und wenig später waren wir wieder zurück im Onyx. Miss Kitty schien das ganze gut getan zu haben, sie entpuppte sich als recht lebhaft und tollte putzmunter durch mein Zimmer. Irgendwie erinnerte sie mich an die vielen zweibeinigen Ladies, die mit mir Schäferstündchen verbracht hatten. Waren sie zufrieden, zeigten sie ein ähnlich lebhaftes und anhängliches Verhalten.

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Für einen kurzen Moment dachte ich, ich hätte mir ein Gremlin angelacht.
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Trotzdem war das Problem Miss Kitty als Anhang für mich noch nicht vom Tisch. Google sei Dank stieß ich auf die Webside Cats4You, betrieben von einem Engländer namens Paul. Der kümmerte sich zusammen mit seiner Frau wohl um Katzen, die sich in einer Notlage befanden oder einfach vermittelt werden sollten. Das Ganze erinnerte mich an Lisa, einer Tierpflegering auf Koh Chang, die sich in ähnlicher Art für Tiere dort engagierte. Ich rief die angegeben Nummer an aber leider meldete sich niemand. Nun gut, es blieb mir halt noch die Möglichkeit, eine kurze Email zu verfassen. Ich verfasste ein paar Zeilen, gab noch meine Nummer an und hoffte auf einen Anruf am nächsten Morgen.

Und der kam auch am nächsten Morgen. Ich erklärte Paul kurz den Sachverhalt und es dauerte keine Stunde, bis er bei mir auf der Matte stand und Miss Kitty abholte. Er rief mich kurze Zeit später an und teilte mir mit, dass Miss Kitty auch schon ein neues Zuhause gefunden hatte und auch, wo ihr neues Zuhause war. Wieder einmal stellte sich für mich heraus, dass die Welt wohl ein Dorf zu sein schien. Ein Zimmermädchen des Pattaya Holiday Lodge an der Kreuzung 3rd Road/Pattaya Tai hatte Miss Kitty aufgenommen. Der Besitzer des Guest Houses war mir allerdings recht gut bekannt. Alex war mal eine Zeit mit der Schwester meiner Frau zusammen.

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Tah, stolze Ersatz-Mom für Miss Kitty, jetzt Daeng Muh

Nun gut, Alex war ebenfalls ein Katzennarr und ich wusste Miss Kitty, die jetzt allerdings Daeng Muh hieß, gut untergebracht und ich war um eine Sorge ärmer.
 
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:D Hab gerade das Kleingedruckte gefunden. :cool2:
Sag nicht, dass Du dir ´ne kleine Mietze zugelegt hast... meine ist gerade knapp 4 Wochen alt und hängt noch bei Mutti anne Zitzen. Bekomme sie in 4-6 Wochen. ´Ne Mischung aus Britisch-Kurzhaar und irgend ´nem Dorf-Kater. :D

Volltreffer! :lach:
 
Naja, wir sind ja in einem Forum, dass sich ja doch sehr intensiv mit Miezen, Kätzchen und Pussies beschäftigt. Warum also nicht mal mit einer auf 4 Pfoten.:wink0:
 
Episode III --- Showdown

Mittlerweile hatte ich mich auch etwas an meine gebrochene Zahnprothese gewöhnt, sie schien dank der Haftcreme einigermaßen gut zu halten und ich überprüfte, dass sie mir auch beim Lachen nicht aus dem Mund fiel. Ich fühlte mich wieder einigermaßen sicher und nach dem Event mit der Katze auf 4 Pfoten dürstete es mich nach einer auf zwei Beinen.

Den Rest des Tages bis zum Abend verbrachte ich mit Müßiggang, blieb in meinem Zimmer und stöberte im Internet. Gegen 22 Uhr trieb mich der Hunger nach draußen. Ich aß eine leckere Nudelsuppe, an feste Nahrung traute ich mich im Moment nicht ran. Gegen 23 Uhr war ich dann schon recht früh im Rot Daeng, so nennen die Thais die Walking Street Disco.

Zeitgleich mit mir trafen zwei Frauen dort ein, die mir eigentlich nur durch ihre eher dezente Kleidung auffielen, beide in Schwarz, schon etwas älter aber dennoch Hingucker. Ich stellte mich an die Kopfseite der Theke, hatte erst einmal reichlich Platz, da in der Disco noch nicht viel los war, bestellte mein Sodawasser und bezahlte die dafür üblichen 80 Baht. Ich mochte diese Disco, die Preise sind moderat, die Musik nicht zu laut und vor allem gefällt mir die Music dort.

Die meisten Mädchen, die dort verkehren, sind nicht so überzogen freizügig gekleidet wie teilweise in de I-Bar oder dem Insomnia. Und auch die meisten Farang, die die Disco aufsuchen, sind entsprechend angemessen gekleidet. Ab und an tauchen zwar mal ein paar Badelatschen-Deppen auf, aber die sind auch schnell wieder verschwunden. Die beiden Frauen, die mir vorher aufgefallen waren, standen erst einmal abseits an einem Tisch vor dem Eingang zur Toilette. Dann tauchte so ein Muskel-Tattoo-Willy mit zwei schmächtigen Applaudier-Heinis auf, die sich auch ja von ihm abhoben, frei nach dem Motto ‚Jungs, versteckt euch hinter mir, ich bin hier der King und ihr meine Lakaien‘.

Scheinbar schien dieser tätowierte und aufgepumpte Willy eines von den beiden Mädchen zu kennen, denn nach einer kurzen Aufforderung kamen sie beide herüber und standen direkt neben mir. Eigentlich gefielen mir beide Frauen ganz gut, aber gegen Muskeln und viel Geld, soviel war offensichtlich, konnte ich mit meinem Lächeln mit Handicap wohl nicht anstinken.

Mittlerweile hatte ich mein zweites Wasser bestellt und kam dem Bedürfnis nach, das erste gleich mal zur Toilette zu tragen. Als ich dann wiederkam, standen zwar die beiden Frauen noch da, aber von dem Muskel-Willy mit samt seiner Bagage war weit und breit nichts mehr zu sehen.

Und dann folgte das in den Discos so beliebte Spiel der Mädchen, Blicke flogen hin und her, erstes, zaghaftes Lächeln, man wiegt sich im Takt der Musik und es kommt zu ersten Berührungen, Po an Schenkel, Po an Po oder auch Po an Schoß. Zuerst hatte ich geglaubt, dass diese Berührungen von der Schönen Zufall wären da die Disco nun doch schon gut besucht war, aber die ständigen Wiederholungen und auch die Intensität widersprachen dem. Ich legte ihr sachte die Hand auf die Hüften und sie gab dem leichten Druck nach und presste ihren wohl gerundeten Po gegen meinen Schoß.

Die Folgen waren absehbar. Mein Nong Chai war ja ein höflicher kleiner Kerl und sobald sich ihm eine Dame nach seinem Geschmack bis auf Tuchfühlung genähert hatte, befand er es als höflich-natürliche Reaktion, sein Haupt zu erheben und der Dame so sein Wohlgefallen an ihr zu äußern. Und in diesem Fall befand die Dame halt, diese leichte Berührungsphase etwas auszudehnen.

Da stand ich nun am Tresen, dies in doppelter Hinsicht und hatte beide Hände um ihre Hüften gelegt, um diese köstliche Berührung nicht zu frühzeitig enden zu lassen. Endlich wandte sie mir auch ihr Gesicht zu und strahlte mich an. Ob ich ihr nun wirklich gefiel, vermochte ich an dieser Stelle nicht genau zu sagen, jedenfalls schien ihr die überaus höfliche Reaktion meines Nong Chai zu gefallen, zumindest war ihre Neugier soweit geweckt, dass sich ihre Hand zwischen uns drängte um meinen Nong Chai auch mal persönlich zu begrüßen. Dem gefiel das offensichtlich oder besser gesagt spürbar, hatte er doch soeben äußerste Härte Rockwell erreicht.

Endlich gönnte sie uns eine kleine Atempause, sie drehte sich um und lächelte mich an. Wie sich herausstellte, hieß sie Cat, 35 Jahre jung und sie sagte, sie käme aus Bangkok und ist nur ab und an in Pattaya. Solch ein Zufall, Miss Kitty Cat gestern und Miss Bangkok Cat heute. Buddha schien mir wohlgesonnen und schickte sich an, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, natürlich im Sinne von Vergnügen. Aber das war mir im Moment so ziemlich recht.

Ich roch Frau und ich sah Frau. Zwar schien sie ihre Form mit Silikon gepuscht zu haben, aber ihr Dekolleté war für mich der Hingucker schlechthin. Ich verkniff mir den Wunsch, anzufassen was da so offensichtlich nach Berührung schrie. Und ich tat wohl gut daran, genau das zu unterlassen.

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Wir unterhielten uns recht locker und ich gab ihr noch ein Bier aus. Wie so viele Mädchen bevorzugte sie SML, in der Walking Street Disco keine große Investition. Nur wenig später kamen dann allerdings die von mir so ungeliebten Fragen, wieviel ich denn bezahlen würde. Nun gut, ich hatte da meine Limits. Normalerweise, so erklärte ich ihr, zahle ich für ein Mädchen aus der Disco 1000 Baht, aber ihr würde ich, weil sie mir so gut gefiel, 1500 Baht geben. Sie lachte herzhaft auf, möglich, dass ich unter ihrer Preisvorstellung lag. Aber zu meiner Überraschung willigte sie ein.
 
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@NoMagic: "Showdown" heißt diese Episode, lieber NoMagic. Und der kommt im letzten Abschnitt. :hehe:

Das mit den Beisserchen und dem Zungeneinsatz wäre ja eine gute Begründung. Aber leider war das alles sehr real und hat mich einige Euro gekostet.
 
Nachdem wir unsere Drinks geleert hatten, verließen wir die Walking Street Disco. Cat hatte noch etwas Hunger und wir beschlossen, im Fra Pattaya noch eine Kleinigkeit zu essen. Ich erzählte ihr, dass ich verheiratet war und gerade mal einen kleinen Urlaub alleine in Pattaya verbrachte. Es kamen die üblichen Rückfragen, die ich wie gehabt alle beantwortete. So erfuhr sie natürlich meinen Spitznamen Puchong, wo ich in Pattaya meine Bleibe hatte und dass ich nicht luxuriös wohnte. Nachdem wir gesättigt waren bezahlte ich die Rechnung. Eigentlich hatte ich gedacht, wie üblich mit dem Baht-Bus bis zur Soi Diana zu fahren und von dort das kurze Stück zur Soi Lenkee zu laufen. Ich war dann doch etwas überrascht, als Cat mir eröffnete, dass sie ein Auto hätte, bestimmt nicht so alltäglich für ein Mädchen, das in der Walking Street Disco nach Farang Ausschau hält. Leichte Zweifel kamen in mir auf. Sie meinte, ich solle an der Kreuzung auf sie warten, sie wäre in ein paar Minuten da. Ich fragte kurz nach, um was für ein Auto es sich handeln würde. Ein Honda sei es und der wäre weiß.

Wir trennten uns, sie ging nach rechts und ich nach links und postierte mich da, nach einem weißen Honda Ausschau haltend, an der Kreuzung Pattaya Tai/2nd Road. Ich wusste jetzt nicht so genau, ob ich jetzt einfach abserviert wurde oder ganz einfach Opfer einer kleinen Hochstapelei geworden bin. So beschloss ich, maximal 10 Minuten zu warten. Mein Zeitempfinden war durch Glücksgefühl, Vorfreude auf ein gemeinsames Erlebnis mit einer hübschen Frau, extrem unrealistisch. Zwischen dem subjektiven Empfinden und der tatsächlich verstrichenen Zeit lagen wohl Welten. Ich war ganz in mich selbst versunken, beschäftigte mich mit Allem und Nichts um die bevorstehenden Stunden, als unvermittelt eine Frau neben mir hielt. Geblendet durch das Gegenlicht der vorbeifahrenden Autos nahm ich die weibliche Gestalt nur diffus war.

„Come on!“

Wie ein Dackel gehorsam dem Pfiff seines Herrchens folgte, war ich innerhalb von Sekunden Sozius.

„Where do I have to go?“

“Trong pai, straight on!”

Es kam mir automatisch wie programmiert über die Lippen. Wir setzten uns sofort in Bewegung und waren schon auf Höhe des Wat Chai, als bei mir langsam wieder rationale Denkprozesse einsetzten. Wieso wollte die wissen, wohin sie fahren sollte? Nun gut, als Lady aus Bangkok kannte sie sich möglicherweise nicht gut in Pattaya aus.

„What’s your name?“

Oops, den hatte ich ihr sogar buchstabiert, litt sie an Alzheimer? Mittlerweile lag der Talad Wat Chai, der Markt, fast hinter uns. Meine Gedanken flossen träge wie Sirup im Winter. War da nicht von einem Honda in weißer Farbe die Rede, einem Auto?

„Nice Honda you have, but not white.“

Was stammelte ich mir da für einen Unsinn zurecht. Jemand, der die Gesamtsituation wohl als Außenstehender überblickt hätte, würde mich wohl augenblicklich für verrückt erklären. Irgendwie dämmerte mir so langsam, dass es sich bei einem Honda wohl um ein Auto in weißer Farbe handeln musste. Für gewöhnlich haben Autos 4 Räder, also zwei auf jeder Seite. Und als Gast in einem solchen Auto würde ich normalerweise links neben der Fahrerin sitzen. Der eklatante Unterschied zur momentanen Realität war, dass ich auf einem Gefährt saß, das lediglich über zwei Räder verfügte und ich nicht neben der Fahrerin saß, sondern hinter ihr. In letztendlicher Konsequenz bedeutete das, dass ich auf einem Motorrad saß und nicht in einem weißen Honda. Langsam aber sicher wurde mir bewusst, dass ich da wohl gerade in meinem umnebelten Zustand einen ziemlichen Bockmist verzapft hatte. Blieb also nur noch die Möglichkeit, dass mich meine Lady verarscht hatte und ich bei der Selbstverständlichkeit ihrer Aufforderung aufzusitzen, davon ausgegangen bin, dass sie es tatsächlich sei.

Mittlerweile befanden wir uns schon in der Soi Buakhao, ich hatte ihr kurz zuvor den Weg angewiesen. Ich sah die Lady ja nur von hinten, verrenkte mich ein wenig, um einen Blick in ihr Dekolleté zu riskieren. Wie ein Schock durchfuhr mich nun die Gewissheit, dass es sich mal definitiv nicht um meine Auserwählte Lady handelte. Mir lief es wie ein Schauer über den Rücken. Ich musste meiner Fahrerin, die mich da so selbstverständlich als würden wir uns schon lange kennen, aufgelesen hatte, klarmachen, dass ich gerade im Begriff stand, einen riesengroßen Haufen Mist zu produzieren. Ich fasste mir ein Herz und gab mir einen Ruck.

„Sorry, I am very sorry, I did something wrong. I thought you were someone different. Can you please bring me back to the place where you picked me up? I really did something wrong. Sorry for that.”

Es kam nur ein knappes ‚okay‘ von ihr, in dem allerdings auch etwas Enttäuschung mitschwang. Wir waren jetzt in Höhe der Soi 15 der Soi Buakhao, in die sie sofort einbog. Ich war auf dem Rückweg, hoffte innigst, dass da ein weißer Honda an der Ecke zur 2nd Road auf mich warten würde. Ein doppelter und dreifacher Gesichtsverlust am heutigen Abend würde meine Laune wahrscheinlich für die nächsten Stunden auf einen Tiefpunkt bringen.

Ich bewunderte allerdings meine Fahrerin, mit welch scheinbarer Gelassenheit sie diese Situation bewältigte. Ohne einen weiteren Versuch zu starten, mich umzustimmen oder schlimmer noch, mich einfach abzusetzen, setzte sie alles daran, mich möglichst schnell wieder zurückzubringen. Ich hätte es ihr nicht einmal verdenken können, würde sie mich einfach abgesetzt haben. Aber ich war ja in Thailand, und hier tickten die Menschen nun einmal anders und im Geiste wünschte ich ihr viel Glück.

Wir kreuzten die 2nd Road, fuhren bis zur Beach Road und bogen dann in die Pattaya Tai ein. Fast an genau dem Punkt, an dem sie mich eingesammelt hatte, setzte sie mich wieder ab. Kurz vor uns bog gerade ein weißer Honda in die 2nd Road ein und hielt. Ich hoffte nur, dass es Cats erster Versuch war, mich aufzunehmen. Ich bedanke mich bei meiner Fahrerin mit einem Thank you, das vom Herzen kam und mit einem respektvollen Wai. In dem Moment war ich ihr einfach nur dankbar für ihr absolut korrektes Verhalten. Ich eilte schnell zu dem weißen Honda und da saß dann auch Cat am Steuer und lächelte mich an. Ich stieg erleichtert ein.

Cat fragte mich, wo ich gewesen sei. Also war es zumindest schon mal ihr zweiter Versuch, mich einzusammeln. Ich erzählte ihr diese ganze Geschichte so, wie sie sich ereignet hatte. Leichte Zweifel waren wohl bei ihr vorhanden.

„You lie to me?“

„No, this is really true. I told you before, that I don’t like to lie.”

Sie sah mich für einen kurzen Moment immer noch lächeln an und ich erwiderte ihren Blick.

„Okay, I believe you, so let’s go. We don’t have too much time tonight. I want to enjoy with you. Tomorrow morning I have to go back to Bangkok early.”

Die Erleichterung in mir über diesen glücklichen Ausgang eines fatalen Ereignisses ließ mich den Rest der Nacht mit Cat mit besonderer Intensität erleben. Und auch ihr schien es sehr gut zu gefallen. Mein Kopf versank zwischen ihren Schenkeln und es kam mir vor wie eine besondere Form einer Missionarsstellung. Sie hielt meinen Kopf zwischen ihre Schenkel gepresst und obwohl Buddhistin rief sie in einem fort: ‚Oh my God! Oh my God‘.

Nachdem ich sie so scheinbar missioniert hatte, kümmerte sie sich noch liebevoll um meine Entspannung. Zufrieden kuschelte sie sich danach an mich und wir schliefen einen nur kurz währenden Schlaf bis zum nächsten Morgen. Cat hatte sich den Alarm gestellt, verabschiedete sich mit einem Kuss und einem süßen Lächeln von mir.
 
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