Thailand Lotuspflaume, eine befriedigende Reise hinein und zurück

SkinnyPete

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06.09.2016
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Hallo Ihr Verrückten,

SkinnyPete ist wieder im Anflug. Endlich, nach fast drei Jahren Absinth ... nee ... Absolution .... quatsch ... ah jetzt hab ich es : Abstinenz, geht es endlich wieder ins gelobte Land der Lotuspflaumen.

Obwohl ich schon Mitte Januar den Plan verfolgte mich in traute Gefilde zu senden, war mir das Brimborium um die ganzen Coronalfantasiebeschränkungen und der damaligen verrückten Enreisequarantänebestimmung, zuviel. Daher wurde der gebuchte Flug bei Airfrance kurzerhand eine Woche vor Takeoff storniert.

Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen wie das ist, sich Monate auf eine Urlaub vorzufreuen, der dann im letzen Moment gecancelled wird. Ein Urlaubtus interruptus sozusagen. Aber diesmal nicht Kameraden. Ich ziehe jetzt voll durch, komme was wolle.

Am 19 November geht es von Amsterdamm direkt nach Sumsibumm und dann nehme ich mir, bis kurz vor Weihnachten, Alles worauf ich so lange verzichten musste. Sonne, Strand, lecker Essen, Massage, bissl Kultur ... in Beutelform und Frauen, Frauen, Frauen, Frauen und ..... nochmals Frauen. Ich spreche hier nicht von normalen Frauen, sonder den liebreitzenden, süßen, sanften, zarten, zierlichen, anmutigen, freundlichen, anschmiegsamen weiblichen Wesen, die es nur hier gibt.

Und ich weiß, Ihr wisst genau wovon ich rede.

Also, wer Bock hat, der kommt mit mir mit. Ich berichte von den Hügeln, den Bergen, den Schluchten, dem Walde, den Strassen, dem blanken Fels, den Höhlen, und allen Farben, dem Pinken, dem Moccabraunen von rot bis schwarz von blondiert bis rasiert. Lasst uns die Schönheit und Jugend preisen, uns am süssen Duft der Unerfahrenheit laben und das Leben in die unerschütterliche Daseinsbejahung einer nie enden wollende Erkenntnisflut leiten, auf dass aus uns die Wahrheit am Höhepunkt der Erleuchtung entgegen schreit ...... Thailand ist geil.

Hallelujah

to be continued...
 
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Part 1

Es ist soweit, ich sitze in Amsterdam am Schiphol und warte auf meinen Flug. Es ist das erste Mal , dass ich direkt fliege. 11 Stunden zusammen mit EVA in der 787-10 Dreamliner. Danach 24 Stunden "inside of sexy Bee" von der Soi Cowboy, so ist der Plan.

Die Zugfahrt über Amsterdam Central mit der Bahn, liess ein kleines Zeitfenster für einen Kurzbesuch in der Innenstadt zu. Der Geruch von Gras, der durch die schmalen Gassen waberte, die unzähligen Coffe - Shops und die rot beleuchteten Fenster haben ein ganz eigenes Flair. In den Schaufenstern standen teils Mädels, Wuchtbrummen , bei denen, wenn Du den Eingang suchst , kräftig auf den Oberschenkel haust und dann den Wellen folgst. Also 90- 60-90 an dem rechte und dem linke Oberschenkel . Schnell noch ne Pizza verdrückt und ich tauchte im Menschengewühl vor Madam Toussod in die Menge und ließ mich zurück bis zum HBF treiben.

EVA Airline hatte mir bis zur Buchung des Fluges nichts gesagt, aber es scheint eine ordentliche Fluggesellschaft zu sein. Die 970 € sind zwar etwas teuer, aber seit die Welt im inflationären Ausnahmezustand ist, wurde der Preis gefühlt jede Stunde teurer.

Jetzt freue ich mich auf den Urlaub und ich hab es nötig. Trotz kurzer Beziehungen am Jahresanfang bin ich kritisch untervögelt. Deutliche Anzeichen sind :
Du suchst Körperkontakt zu Schaufensterpuppen, Schafe scheinen Dir zuzuzwinkern und Du fängst an , Dich an Hundebeinen zu reiben.

Nur noch ein paar Stunden und zwei meiner drei Probleme sind gelöst...

To be continued...
 
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Part 2

Endlich landeten wir in Bangkok. Die Immigration war so leer, dass ich direkt zu den Beamten durch laufen konnten. Das hatte ich noch nie erlebt. Dann noch schnell den Koffer vom Band, die AIS Simkarte ins Handy geschraubt, rein ins Taxi und ab nach Sukhumvit . Für die ersten drei Tage hatte ich das Asok Residence Hotel ausgesucht, weil im Nana , über Agoda,ausschließlich Raucher Zimmer angeboten wurde.

Das Hotel liegt etwas am Rand des Partyzentrums , an der Hauptstraße nördlich von der Soi Cowboy. Die Preiskategorie und die aus Ausstattung ist ähnlich wie im Nana. Also perfekt um die ersten drei Tage an zu kommen.
Kurz die Sachen aufs Bett geschmissen und schon ging es los ins Zentrum . Bisher war es immer Tradition gewesen, die erste Nacht in Thailand mit Noy zu verbringen. Ich kenne die kleine Maus jetzt seit etwa sechs Jahren ( Siehe vorherige Reiseberichte ) und stand regelmäßig in Kontakt zu ihr. In der COVID Krise hatte ich sie und Ihre Kinder auch zeitweilig mit ein bisschen Geld unterstützt. Mein Plan war, dass ich sie in ihrem Massage Shop überraschen wollte. Doch obwohl ich die Soi 11 hoch und runter lief, und sie bestätigt hatte dass sie arbeitete, konnte ich sie nicht finden. Noy wusste nicht , dass ich in Thailand bin und als ich sie, nach dem verunglückten Überraschungsversuch , über Whatsapp anschrieb, wollte sie es auch zuerst nicht glauben. Wir verabredeten uns vor dem Mercure und als wir uns trafen , gab es für die kleine Maus kein Halten mehr. Sie war überwältigt und die Tränchen flossen. Wir gingen zusammen etwas essen. Sie kuschelte sich ganz eng an mich , aber es kamen immer wieder fassungslos und ungläubige Blicke in meine Richtung, ob dies kein Traum war.

Nach dem Essen fuhren wir ins Hotel und ich durfte mein Willkommensgeschenk auspacken. Noy hatte seit unserem letzten Treffen zwei neue Upgrades bekommen, die von mir ausgiebig getestet wurden. Durch die vergrößerte Oberweite wirkte Ihr Popöchen noch zierlicher und ihr Körper um so weiblicher auf mich. Wir ließen uns sehr viel Zeit. Erst das gemeinsame Duschen mit anschließender erotischer Massage. Dann die Kür und was soll ich sagen, was für eine Kür. Es fühlte sich an , als hätten wir die letzten Jahre nur geübt , uns aufeinander Einzustellen, um besser und besser zu werden und fügten in dieser Nacht alle Teile zu einem Großen und Ganzen zusammen. Als ich den letzten Pinselstrich in diesem Gemälde gesetzt hatte, war es perfekt. Eine perfekte Nacht.

To be continued…
 
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Part 3

Der nächste Morgen begann mit Schmerz, aber dem schönsten Schmerz den es gibt: Muskelkater nach dem Vögeln.

Die kleine Noy hatte noch was zu erledigen und kräftig Kopfschmerzen aufgrund der nächtlichen südlichen Erschütterung.

Dann ein kurzes Frühstück eingeschmissen und schon begann die Jagd nach den neuesten bangkokkijanischen Textilien. Dazu fuhr ich mit dem Taxi zu einem Bobo Markt. Diese Märkte sind über ganz Bangkok verteilt, öffnen um 1:00 Uhr nachts und schließen gegen 13:00 Uhr mittags. Ich kam gerade noch rechtzeitig, um ein paar Shorts und T-Shirts zu ergattern. Sehr cool durch die kleinen verwinkelten Gassen zu schlendern und das hektischen Treiben zu beobachten .

Dann zurück ins Hotel und erst mal wieder In die Horizontale. Es ist schon verrückt wie der Jetlag und die warmen Temperaturen einen am Anfang des Urlaubs schlapp machen.

Gegen 20:00 Uhr warf ich mich erst in Schale und dann ins Nachtleben. Mein erstes Ziel war Nana Plaza, dem vertrauten Ort, von wo ich bisher immer meine vorherigen Thailandreisen gestartet hatte.

So saß der kleine SinnyPete gemütlich bei einer Flasche Singha und etwas zum Essen in der Bar und grinste zufrieden sich hinein. Ich ließ die Menschenmassen an mir vorbeiziehen und stellte fest, dass alles etwas ruhiger oder langsamer ab zu laufen schien.

Seit der Legalisierung von Gras in Thailand sind alle voll easy drauf. Gepaart mit einem Schuss COVID Lethargie erzeugt das wohl diese ruhige Mischung in dem ansonsten hektischen Treiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich einfach nur ein alter Sack geworden bin und meine Sinne so langsam zu schwinden scheinen.

So in meine Gedanken vertieft, schlängelten sich plötzlich von hinten zwei zierliche Arme um mich. Die Hände tasten sich an mir herunter , zielstrebig in Richtung Zentrum. Die Arme und Hände gehörten zu Lina auf der Suche nach dem nächsten Lady Drink. Natürlich fand sie ihren Drink, und ich eine anregende Gesprächspartnerin. Ihre Freundin Ning kam dazu und schon machten wir Party und unterhielten damit den ganzen Laden. Brad Pitt aus Neuseeland gesellte sich mit seiner kleinen Pi dazu und wir waren ein cooles Fivepack.

Im Hintergrund lief die Fußball WM Holland gegen Irgendwehn. Ich gab die Order aus, dass der nächste Lidl Drink … äh Lady Drink erst ausgegeben würde, wenn Holland das erste Tor schießen würde. Also fieberte die beiden Mädels in jeder Strafraumszene für Holland. Aber die Holländer waren schlecht und das fanden alle blöd. Um nicht wortbrüchig zu werden, errichtete ich schnell ein Fonds mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro um der Getränkekrise entgegen zu wirken . Die nächsten Lady Drinks wurden dann aus diesem Sonderkontingent bezahlt und alle waren glücklich. Vielen Dank für den Tipp lieber Finanzminister Lindner.

Als ich circa eine Stunden später die Bar in Richtung Soi Cowboy verlies, hatte Holland immer noch kein Tor geschossen und in dem Fonds befand sich noch ca. 99.999.999.875 Euro , Das nenn ich mal effektives Wirtschaften.

Trotzdem der vielen Sauferei , ging es mir verhältnismäßig gut. Ich hatte zwischen dem vielen Bier immer mal wieder eine Flasche Wasser getrunken. Dieser Tipp, von dem lieben Tom, brachte mich gut durch den Abend.

Soi Cowboy du kleine Drecksau ... wat isset schön widder hier zu sin. Die Straße war gut gefüllt und die Auswahl an Mädels fantastisch. Aber vorher wollte ich mir noch eine Massage gönnen. Dazu ging ich in einer der kleinen Seitenstraße zu Ni , eine etwas älteren erfahrenen Massage Lady. Als ich wieder mit geordneten Muskeln und Knochen auf der Straße stand war ich so hinüber, dass ich zurück zum Hotel fuhr und tot ins Bett viel.

Einen Tag weg, 29 to go…

To be continued …
 
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Part 4

Am nächsten Morgen erwachte nicht nur ich, sondern auch die Lust auf Noy. Der kleine Floh ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Das ist für mich höchst ungewöhnlich.

Vielleicht bin ich Opfer des Leonard Phänomens geworden , aus der Serie Big Bang Theorie. In dem Phänomen geht es darum, dass Nähe … Sympathie erzeugt. Je näher man einem Menschen kommt , je häufiger man ihn in sieht , mir ihm spricht, anfasst oder vögelt , desto sympathischer wird einem dieser Mensch. Da dieser Mechanismus komplett im Unterbewusstsein abläuft , kann man sich auch nicht dagegen wehren, so sagt es auf jeden Fall die Theorie. Und dieser Mechanismus soll auch der Grund sein, warum sich die attraktive Penny in unattraktiven Leonard verliebt.

Ich finde das schreit nach einem Selbstversuch. Man nehme einen männlichen Probanden A: SkinnyPete und einen weibliche Probandin B: Noy. Diese beiden Probanden geben wir , abgeschirmt von äußeren Umständen und Einflüssen auf eine abgelegene einsame Insel. Ich habe mir gedacht, dass Koh Samet hier ein exzellentes Testumfeld abgeben könnte . Dort werden die Probanden fünf Tage lang in dem Samed Hideaway Resort den Versuch starten. Eingepfercht in einen Deluxe Vogelkäfig werde ich die Theorie bestätigen , wiederlegen, oder ergänzen. Und egal wie es ausgeht, danach möchte ich einen Doktortitel.

Ich habe dann ganz schnell das Hotel gebucht, von der Polizei die Insel räumen lassen und vom Militär eine Flugverbot Zone und einen 2 km breiten Sperrkorridor errichten lassen. Falls ihr vorhattet, in den nächsten Tagen Koh Samet zu besuchen, muss ich euch leider enttäuschen. Wissenschaft geht vor

Am Nachmittag traf Probandin B ein. Nach einem gemütlichen nachmittags F *** lud ich sie in anschließend in die Zansibar auf der Soi 11 zum Essen ein. Meine kleine Labormaus war ganz aufgeregt , als sie von meinem Plan erfuhr , sprang mir um den Hals und konnte es gar nicht erwarten ins Hotel zu kommen um sich zu bedanken.

Ein Hoch auf die Wissenschaft.

To be continued…
 
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Part 5

Am nächsten Morgen ging es los. Über einen Bekannten hatten wir Mr. Non mit seinem Taxi empfohlen bekommen. So fuhren wir von Bangkok bis zum Pier westlich von Rayong. Dann mit dem Speedboot auf die Insel Koh Samet.

Trotz akribischer Vorbereitung und offiziellen Zusagen zwecks des Experimentes, war die Insel weder geräumt noch gesperrt worden. Also blieb mir nur die Möglichkeit einer Feldstudie und ich kratze allen Spirit von Freud, Darwin, Da Vinci und Inka Bause zusammen, den ich in mir finden konnte.

Koh Samet ist eine wirklich kleine Insel, und das Hotel Samed Hideaway Resort liegt im Norden nahe des Hafens. Die kleine Probandin war ganz aufgeregt, hüpfte umher und freute sich über jede Kleinigkeit. Den saubere Pool, das schöne Zimmer mit Meerblick und das herrlich große Bett, wo sie sofort ankündigte, viel Zeit darin verbringen zu wollen.

Ein paar Worte zu:
Noy arbeitet sechs Tage die Woche in einem Massage Studio auf der Soi 11. Solch ein Urlaub, auch wenn es nur für fünf Tage ist, wo sie nicht arbeiten muss, alles essen darf was sie möchte, Freizeit hat und sich als Tourist fühlen darf, ist in Ihrem sonstigen Leben unbezahlbar. Ihre Kinder sind 10, 16 und 17 Jahre alt. Die beiden Großen arbeiten seit kurzem mit eigenem Einkommen in Bangkok in einer Coffeebar. Ihr kleine Sohn lebt bei ihrer Schwester und ihrem Mann in Ratcherburi auf einer Kokusnussplantage. Dieser Urlaub von ihrem normalen Leben, der Familie, von Stress und Sorgen, ist also etwas ganz Besonderes.

Immer wenn ich mit Noy in Bangkok zusammen war, war der Tag mit Ausflügen, Massagen, Besorgungen, Matratzenakrobatik , Nahrungsaufnahme oder Schlaferei ausgefüllt. Hier auf Koh Samet kamen ausgedehnte Zeiten des Faulenzen und des Nichts tun dazu. Ganz nach dem Sprichwort von Freud: willst du einen Menschen wirklich kennenlernen , musst du mit ihm faulenzen … geht er Dir auf den Senkel , nimm ihn fest am Henkel, schmeiß ihn dann ins Meer , ist doch garnicht schwer. Großer Psychiater, der alte Meister , leider gänzlich ohne Talent für die Lyrik.

Am ersten Abend war natürlich keine Zeit zum Faulenzen, denn als ich die Hotel Tür hinter uns schloss, fielen wir übereinander her, und knüpften nahtlos an die Aktivitäten in Bangkok an. Nach dem ersten und zweiten Reibungsgesetz von Da Vinci, und dem immensen Verbrauch von Reibungsenergie zwischen Noy und meiner schiefen Ebene, meldet sich zwischenzeitlich der Hunger. Also machten wir uns fertig und gingen in ein kleines Strand Restaurant, in dem man sich die Speisen mit einem kleinen Tischofen selbst zubereitet. Wir lachten, tranken, brutzelten, und aßen um anschließend todmüde ins Bett zu fallen.

Am nächsten Tag war erst mal ausschlafen angesagt und wir fuhren erst gegen Nachmittag in das kleine Dorf Samed City. Wir stellten fest, dass die Insel zur Zeit nicht wirklich gut besucht ist. Hier in den Außenbereichen, in Kontrast zu den touristischen Hotspots wie Bangkok, Pattaya oder Patong, ist die Entwicklung hin zur Normalität nach COVID, deutlich langsamer zu spüren. Das gibt der Insel einen noch ruhigeren Charme.

Noy kaufte noch einen frechen Badeanzug und es konnte an den Strand gehen. Der Strand Sai Kaew Beach ist einfach der Hammer. weißer Sand , kristallklares Wasser und Palmbewuchs am Rand. Ein Traum. Die Touristen am Strand sind ein bunter Mix aus Thailändern die Urlaub machen, ein paar Engländern und ziemlich vielen Russen. Letztere genießen wahrscheinlich die Abgeschiedenheit der Insel im Besonderen, da sie durch den dummen Krieg ihre Regierung einige Anfeindungen im Ausland auszuhalten haben.

Politik hatte in meinem Experiment nichts zu suchen, und deshalb genossen wir beide einfach die gemeinsame Zeit.

To be continued…
 
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Part 6

Am nächsten Mittag wurden wir durch laute Stimmen und Thai-Mucke geweckt. Es bahnte sich eine thailändische Geburtstagsparty an. In mehreren kleinen Grüppchen saßen die Thais um den Pool herum und vernichteten ein Bier nach dem anderen. Sangsom, der einheimische Rum durfte auch nicht fehlen. Das war ein Gekreische, Gegacker und Gelache in dem Thaikauderwelsch … einfach herrlich und endlich leben in der Bude.

Das Samed Hidaway ist etwas abgelegen und Aktivitäten an dem hauseigenen Strand , oder in nähere Umgebung waren Fehlanzeige. Wollte man mal was erleben, musste man mit dem dem Taxi die anderthalb Kilometer nach Samet City fahren. Die Taxifahrer hatten die Preise abgesprochen und so musste man für jede Fahrt circa 200 Bath zahlen, was natürlich unverschämt teuer ist. Wer aber das Taximonopol auf so einer kleinen Insel hat, der bestimmt die Preise. Ich hatte zwei - dreimal versucht, die Preise zu verhandeln und bin kläglich gescheitert. Aber was soll’s, zahlen und glücklich sein ist hier die Devise. Deshalb war es ganz schön, dass bei uns in der Anlage endlich ein bisschen Leben einzog. Wir gesellten uns zu den Geburtstagsgästen am Pool und ich lernte Rahid aus Bangkok kennen. Der Ägypter lebt seit drei Jahren dort als Programmierer und hatte an seiner Seite Kitty eine Vollblutstangentänzerin. Ich kann über Rahids Stange nichts sagen, aber sie war bei Kitty sicher in besten Händen. Der Tag verflog und schon landete ich mit Noy wieder in der Kiste.

Sehr gut aufeinander eingespielt brachten wir uns ordentlich über den Berg. Doch je vertrauter der andere einem wird, desto mehr schwindet das geheimnisvolle, das Abenteuer … einfach das Feuer. Man muss wissen, was man will und ich genoss die Harmonie in und um Noy.

Der nächste Tag war ein Samstag und fing mit ordentlich Regen an. Die Geburtstagsfeier sollte heute ihren Höhepunkt erreichen doch Noy und ich fuhren nach Samed City zum abendlichen Ebbe Flanieren. Der ganze lange Strand war von Bar zu Bar mit vielen bunten Lichtern geschmückt und es waren viele Leute unterwegs. Es traten immer wieder Feuershows vor den unterschiedlichen Restaurants auf und es trubelte ein angenehmes Spektakel. Wir setzten uns in die Sitztsäcke einer kleinen Indiebar mit Livemusik und tranken ein Paar Cocktails. Plötzlich stand Lai, ein 1 1/2 jähriger kleiner Thaijunge vom neben Tisch vor uns. Er war ganz fasziniert, dass er mehr Haare hatte als ich und als ich ihm dann auch noch mein Cocktailschirmchen überließ, war ich ganz weit vorne. Er turnt die ganze Zeit um mich herum, brachte mir alle möglichen Schaufeln und Gegenstände und hatte Spaß für zehn. Seine Eltern Eh und Dojong kamen aus einem Dorf oberhalb von Pattaya und machten zwei Tage Urlaub auf der Insel. Noy war ebenfalls fasziniert von dem Kleinen und so kamen wir in ein sehr angeregendes Gespräch. Anschließend wurden wir herzlich eingeladen sie in Ihrem Dorf einmal besuchen zu kommen. Mal sehen ob ich einen kleinen Abstecher hinkriege.

Der Regen setzte wieder ein und wir fuhren zurück ins Hotel. Leider dauerte die Regenfront die gesamte Nacht und auch bis in den Nachmittag hinein an, so dass der Tag fast ausschließlich im Bett verbracht wurde. Noy bekam ihre obligatorischen Oilmassage von ihrem Falang und revanchierte sich entsprechend. Wir genossen ausgiebig die Zweisamkeit, denn am nächsten Tag war der Umzug nach Jomtien geplant. Ich hatte dort für fünf Tage das Bay Beach Resort gebucht, aber nur eine Nacht mit Noy.

To be continued…

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Part 7

Bericht

Sehr geehrte Damen und Herren, der TAF university of modern art of sexual behavior.
Hiermit präsentiere ich Ihnen die Ergebnisse der abgeschlossenen Studie des Leonard Phänomens. Die Versuchsanordnung und der Ablauf, ist Ihnen bereits geläufig und so komme ich, mit Ihrer Erlaubnis direkt zur Auswertung der Ergebnisse.

Nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass das als Leonard Phänomen bekannte zwischenmenschliche Nähesympathieentwicklungsschemata vollumfänglich als bestätigt betrachtet werden kann.

Als Begründung sehen wir die eindeutige Ausprägung eines Verhaltensmusters, das mit zunehmender Versuchslaufzeit einen durch Nähe stetig ansteigenden Sympathiegewinn, eindeutig nachweist. Diese Entwicklung ist sowohl bei Proband A sowie bei Probandin B deutlich sichtbar, was die Diversität und geschlechtliche Unabhängigkeit gleichzeitig beweist.

Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche ausgeprägte Manneskraft des Proband A gepaart mit einer unglaublichen technischen Versiertheit sowohl in Stellung und auch der Fingerfertigkeit, sowie die immense Ausdauer und das überwältigende Stehvermögen. Der gesamte wissenschaftliche Stab empfiehlt daher Proband A als Zuchthengst für den Fortbestand der Menschheit einzusetzen.

Hochachtungsvoll

Dr. Hc. SkinnyPete , Beach University Jomtien
 
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Part 8

So schön die Sympathie und das Zusammensein mit Noy ist, so haben mir die Tage gezeigt, dass ich nicht mehr bereit bin, mein Leben an ein Leben einer zukünftigen Partnerin anzupassen. Ich bin jetzt 50, und möchte mein Leben in den 30 nächsten Jahren eigentlich so weiter leben, wie es zur Zeit ist. Ich bin glücklich und zufrieden, finanziell weitestgehend unabhängig und habe einen interessanten Beruf, der mich zu 100 % ausfüllt.


Vielleicht passiert mir noch die ein oder andere Affäre, man wird sehen. Ich glaube das ist auch der Grund, warum ich Thailand so gerne mag. Hier sind die Affären unglaublich unkompliziert. Natürlich, weil auch Geld mit dem Spiel ist aber seien wir mal ehrlich, für welche Affäre In Deutschland braucht man kein Geld ? Und vergleicht man die Professionellen von Thailand mit den Deutschen, dann fühle ich mich bei den thailändischen Frauen mehr gewollt, mehr geschätzt und es ist immer ein bisschen Herz dabei.

Ich bin Noy für die geschenkte Zeit unglaublich dankbar, aber es war nun an der Zeit, neue Erfahrung zu suchen. Der Abreisetag begann bewölkt, was zu unser beider Stimmung passte. Wir kamen zum Pier und mussten noch circa eine Dreiviertelstunde warten, bis das Schnellboot angelandet kam. Die Überfahrt dauerte etwa 10 Minuten und schon saßen wir im im 900 Bath Taxi nach Jomtien. Das Bay Beach Resort gilt als fünf Sterne Tempel bei Agoda. Tatsächlich findet man eine solide nicht übermäßig anspruchsvolle Unterkunft vor. Ich fühle mich sehr wohl, aber die vier Österreicher, die ich am Frühstückstisch kennen gelernt habe, haben sich für ihre drei Wochen Spaßurlaub eine andere Hotel Kategorie gewünscht.

Noy war mit dem Zimmer besonders zufrieden, da es eine Badewanne gab. So hüpft der kleine Floh erst auf ihren Sachen und dann in die Badewanne rein. Natürlich hab ich ihr Gesellschaft geleistet. Abends ging es zur Walking Street. Ich war schon ganz aufgeregt, was sich in den drei Jahren verändert haben mochte. Die BathBus Verbindung klappt hervorragend. Egal wo man im Jomtien einsteigt. Alle BathBusse Richtung Norden fahren zielgerichtet zur Second Road von Pattaya. Dort machen Sie dann ihre obligatorische Runde über Terminal 21 und anschließend die Beach road wieder runter. Wir stiegen oberhalb der Walking Street aus und stürzen uns ins Nachtleben.

Vieles Gute wurde erhalten, wie Bamboo Bar, Stones Bar, Lucifer und Insomnia Discos und natürlich die Agogos. Einiges fehlte, wie die Isaan Disco und einiges kam neu dazu wie Zeus Live Music Bar. Besonders gespannt war ich auf den Frog Barkomplex. Für die Erkunden hatte ich aber die falsche Gesellschaft an meiner Seite, da ich damit rechnen musste Puh über den Weg zu laufen. ( siehe Pinocchio, Lügen haben lange Nasen). Deshalb blieben wir auf der Walking, bis wir an der Insomnia Diskothek angekommen waren.

Die Disco hat sich gar nicht verändert und ist einfach ein geiler Laden geblieben. Ich weiß, dass Noy keine Party Maus ist und so blieben wir nur auf einen Drink und nahm den Bathbus wieder zurück ins Hotel, um die letzte gemeinsame Nacht zu verleben. Noy und ich gaben noch mal alles und so konnten wir zufrieden einschlummern. Am nächsten Morgen kam um 7:30 Uhr ihr Taxi. Obwohl sie sich sehr auf ihre Familie und Bangkok freute, so fiel ihr der Abschied sichtlich schwer. Sie lag noch eine gefühlte Ewigkeit in meinem Arm und ging nicht ohne das Versprechen, mich vor meiner Rückreise nach Germany noch einmal sehen zu dürfen. „Na klar Kleines, wird gemacht“.

To be continued…
Anhang anzeigen C695DEF9-455F-4A8B-9C8C-6E80FF667148.jpg Anhang anzeigen AF29FE62-10EA-4ED6-9517-E45090C92462.jpg
 
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