Thailand Nach Thailand mit Partnerin

@gonzo0815: "Diese Geschichten sind einfach zum schießen" - finde ich auch, wenn man nicht betroffen ist!
"Aber anscheinend müssen manche wirklich einiges ertragen, nur um in Begleitung einer hübschen Frau zu sein." - Das war mit Sicherheit nicht mein Motiv für unsere gemeinsame Reise!
"Ich bin ja mitlerweile auch einiges an Zickereien gewohnt, aber was du da mitgemacht hast..." - Da muß ich Dir, leider, uneingeschränkt recht geben.
"Danke, dass du uns so super unterhälst" - freut mich, wenn es ankommt.

@sukhumvit: Ne, habe keine entlose Geduld. Ich habe nur permanent abgewogen, welche Konsequenzen könnten Reaktionen haben, nach denen mir zumute war. Ich mußte ja auch irgendwie das Spagat zwischen Job und Privat hinkriegen. "ihr etwas Geld in die Hand gedrückt und sie für immer in die Wüste geschickt" - geht in die Richtung Spagat. Geld ist für sie kein Thema, bestenfalls einen TB um meine Mißachtung auszudrücken. Aber wie gesagt, ...

LG Thaivisit
 
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@Jackpot: "Wer Frauen versteht kann auch durch Null teilen" - 100 pro Deine Meinung

LG
 
Mann der Bericht ist ein richtiges Dejavu für mich und Mann bin ich froh dass nicht nur ich mal so eine Freundin hatte, ich könnte Dir ein paar Muster erzählen :lach:

Danke, Danke, Danke @Camaro. Du verstehst sicher, dass mein Bedarf bis ans Lebensende gedeckt ist!

LG
 
Es waren schon ein paar Gäste eingetroffen und ich musste schon damit beginnen, jedem das Gefühl zu geben, er sei der Größte. Besonders bei den Thai Paaren hatten sich die Ladies sehr adrett in Schale geschmissen und so hatte ich schon die Vorahnung, dass es für meine ein pathologischer Festschmaus wird. Eine sehr festlich gewandete Thai hatte vom Hotel den Auftrag, sie vom Loom abzuholen und rüber zu geleiten. Ich empfing sie gleich an der Tür besonders höflich, ließ ihr gleich einen Champus reichen und stellte sie bei jeder Gelegenheit vor, um ihr das Gefühl zu geben, sie sei der Mittelpunkt. Ich merkte, sie war innerlich angespannt und ihre Laune war auch nicht die beste, dabei brauchte sie den Vergleich wirklich nicht zu scheuen.

Zu den Begleiterinnen der anwesenden Herren verhielt ich mich bewusst zurückhaltend. Jetzt musste ich in die Arena und mein Bla Bla Bla vorbringen. Bei meiner Begrüßung stellte ich sie sogar vor die anwesende Prominenz, obwohl ich natürlich weiß, dass gerade in Thailand die Rangfolge strikt einzuhalten ist. Aber ich bin ja nur ein dummer Farang, dem gegenüber, so hoffte ich, ist man vielleicht nachsichtiger. Entgegen meiner sonstigen Art lobte ich sie in ihrem beruflichen Wirken und verkündete, dass ich „stolz“ darauf sei, sie nicht nur hier begrüßen zu dürfen, sondern auch dass sie meine Lebensgefährtin sei. Danach fütterte ich die anderen mit Schmalz und ging zum eigentlichen Kern der Ansprache über, was auch ohne meine Notizen recht gut klappte. Mein System dabei ist, dass ich im Bett vorm Einschlafen die Inhalte und Worte zurecht schustere und irgendwie klappt das dann auch ohne Manuskript.

Noch zwei Reden und dann gab´s Futter vom Buffet (ist im Conrad wirklich sehr gut) und der übliche Smalltalk, Kärtchenaustausch usw. Eigentlich hatte ich erwartet, bei ihr durch meine Laudatio gepunktet zu haben. Ich musste aber feststellen, dass sie eine noch größere Fresse zog. Als wir mal kurz alleine standen, lies sie die Katze aus dem Sack. Ich hätte während meiner ganzen Rede auf eine bestimmte Dame „gestarrt“, keine Ahnung wen oder was sie meinte, und die ganze Show machte ich nur, um andere Frauen zu beeindrucken. Ich bemühte mich zwar um Contenance, wir waren ja schließlich auf einer dienstlichen Spielwiese, aber mein Plan für heute Abend danach stand fest.
 
Wenn ich mich mit irgendwelchen Leuten unterhielt, wendete sie sich demonstrativ ab und es war nicht leicht, den Spagat zwischen dem dienstlich Notwendigen und ihren Befindlichkeiten herzustellen. Irgendwann war die Chose glücklicherweise vorüber und wir gingen wortlos ins Zimmer. Ebenso wortlos zog ich schnell meine Jeans an und ging einfach weg. Ich war geladen hoch drei. Unten schnappte ich mir ein Taxi und ließ mich schnurstracks zum Nana-Zirkus fahren. In einem Laden kaufte ich mir Lümmeltüten und auf in den Kampf!

Erst hab‘ ich auf der Aussichtsplattform, die Eckbar am Eingang zum Innenhof, was getrunken und das Treiben beobachtet. War recht was los. Dann bin ich die Rolltreppe hochgefahren und wurde schon auf der ersten Etage fündig. Vor ihrer Bar treiben sich ja immer jede Menge Mädels rum und so ließ ich mich gerne von 2 Süßen anbaggern. Wir gingen zusammen in eine lauschige Ecke ihrer Bar und ließ sie ihr Fummelprogramm abspulen. Nach ein paar LDs, die Mama San bedachte ich auch mit einem Drink, löste ich die Beiden für eine ST Nummer aus. Da die diesbezüglichen Looms gleich vor Ort sind, konnten sie ihre Minis und ihr Oberteilchen anbehalten. Nach dem obligatorischen Duschen (zu dritt), wo es auch schon zur Sache ging, landeten wir auf der Matratze und schoben einen Dreier, wobei beide ein Glücksgriff hinsichtlich Aktion waren.

Ich ging nicht mehr mit zurück in die Go Go, sondern machte mich von Dannen. An der Ecke zur Suk ist eine Tankstelle mit einem McD, in dem ich noch einen Hamburger verdrückte und durch das Fenster ein Rudel Chiang Mai Girls beobachtete, die ihren Bauchladenkitsch sortierten. Dabei fiel mit glücklicherweise gerade noch ein, dass ich noch die übrig gebliebenen Verhüterli entsorgen muss. Ich gab sie beim Weggehen einem Folklore Girl, für was auch immer. In ihrem Gesicht war ein großes Fragezeichen zu erkennen. Dann schnappte ich mir ein Taxi und wollte gen Hotel fahren.
 
War nur ne kurze Fahrt, denn gleich nach dem Marriott, ist es glaube ich, sah ich die Meinige stöckeln. Ich ließ stoppen und stieg aus. Sie starrte mich sowohl überrascht als auch furchterregend an. „Und, hat es geschmeckt“? Keine Ahnung, was sie meinte, sie lief ja in Richtung des Geschehens. Ich sagte, wenn du den Hamburger meinst, ja. „Tu nicht so scheinheilig, du warst 100% in dem Seafood Lokal (das meinend, in der Soi 7, wo sie zuvor ihre Show abgezogen hatte) und hast nach jungen Mädchen gegafft“. Ich sagte nein, ich war nicht dort und habe auch nicht gegafft sondern gleich 2 gefixxt und danach einen Hamburger gegessen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ich sei ein Lügner, sie wisse genau wo ich war, ich wolle nur ablenken usw… Okay, wenn sie meint.

Sie machte kehrt und lief zurück Richtung Hotel. Ich ließ sie rennen und ging auch langsam zurück. Weil der Bürgersteig, wenn man ihn überhaupt so nennen kann, recht abenteuerlich ist, nahm ich nicht den kürzeren Weg sondern den über die Wireless Road. Als ich am Hotel Athene vorbeilief, sah ich sie dort allein auf der Terrasse sitzen, war ja auch schon spät. Hat mich überhaupt gewundert, dass sie da noch was zu trinken bekam. Ich ging zu ihr und fragte sie, ob sie runter gekommen ist, da ich jetzt schlafen will. In meinem Alter sei ein Dreier doch recht anstrengend und ich brauche jetzt meine Erholung. Ich solle aufhören sie zu verar.., meinte sie, und ging mit ins Hotel. Noch ein bisschen lesen und Heia.
 
@Cavigliano: da hattest Du noch Glück mit "nur einigen Tagen". Ich mußte 3 Wochen irgendwie überstehen/überleben.

LG
 
So. 6.1.08

Am nächsten Morgen war der vorausgegangene Abend kein Thema mehr. Dafür überraschte sie mich beim Frühstück mit der bemerkenswerten Erkenntnis, dass Bangkok keinen Strand habe. Badeurlaub war ohnehin nicht angedacht und so fragte ich sie, ob sie überhaupt Badezeug dabei habe. „Du weißt doch, dass ich gerne am Strand bin“ (weiß ich das?). Also, hast du oder hast du nicht? „Nein, natürlich nicht“. Natürlich?! Okay, sagte ich ihr, von mir aus machen wir ein paar Tage Strandurlaub. Heute schauen wir nach Badeklamotten, morgen habe ich noch dienstlich zu tun, aber am Dienstag, von mir aus. „Ja geht das denn“? Ich hatte keine Lust auf rhetorisches Idiotenkarussel und sagte ihr, sie solle mich das ruhig machen lassen. Auf eine Insel hatte ich keine Lust und Hua Hin liegt mir irgendwie nicht. Weiß nicht warum, aber irgendwas stört mich an der Atmosphäre dort. Also habe ich mich für das Seebad entschieden, Patty sagte ihr sowieso nichts. Und wenn schon, ihren „Schub“ kriegt sie überall. Allerdings hatte ich keine Lust, dort in einem Luxusschuppen zu wohnen, da bin ich Mensch, da will ich sein. Ich rief das Siam Bayview an und buchte vom 8.-12.1. Das Conrad informierte ich darüber, dass wir unter Beibehaltung des Zimmers in dieser Zeit außerhalb sind.

Also, ab zur Skytrain und ins Paragon. Überraschenderweise wurde sie sehr schnell fündig und die Beachausstattung konnte ich abhaken. Eine harte Geduldsprobe war dann noch die Schuhabteilung, aber auch das ging, bis auf die Frustration, nichts was ihr gefällt gefunden zu haben, vorüber. Wir gingen dann in ein Café neben dem Seiteneingang, den ich schon erwähnte, und ließen uns durch den Auflauf der Schönen (na ja, die weniger) und Reichen unterhalten. In diesem Café freue ich mich immer über einen Croque Monsieur, der da mindestens so gut schmeckt wie in Frankreich. Für mich glücklicherweise kam es zu keinerlei Dramen und so fuhren wir zurück mit der Skytrain zum Hotel.
 
Zwischenzeitlich näherte sich der Abend und ich fragte sie, auf was sie Lust habe (zu essen, meine ich). Das zu erwartende “ich weiß nicht“, aber okay. Ich fragte sie, ob sie Lust habe mal arabisch zu probieren. Sie hatte zwar auch hierbei keine Vorstellung, sagte aber wenigstens nicht nein. Klar, mein Lieblingsaraber liegt auch im Sündenpfuhl, aber ich habe aufgegeben, vermeintliche Prophylaxen einzubauen. Wenn es sein muss, findet sie auch einen Aufhänger im reinen Männerkloster, wie, ich hätte die Titten der Jungfrau Maria angegafft. Also ins Taxi bis etwa Grace Hotel.

Durch den vorherrschenden Dresscode der Muselmänner war sie vermutlich von ihren Symptomen abgelenkt. So gingen wir in die Seitenstraße zu meinem Lieblingsaraber (ist eigentlich ein Ägypter, aber super Arab-Food). Zwar viel Chrom und Glitzer, aber das Essen dort finde ich gut. Mit den Bildern der Speisekarte konnte sie erwartungsgemäß nichts anfangen, also bestellte ich Falafel, Humus, Fladenbrot, Lamm usw. Da bei mir kaum Gefahr besteht zum Alkoholiker zu werden, macht es mir überhaupt nichts aus Ayran oder Fruchtsaft zu trinken. Hab‘ schon mal geschrieben, dass mir das süße Zeug sogar schmeckt. Sie leidet schon eher darunter, bei den Arabs auf ein Glas Wein verzichten zu müssen.

Gegenüber dem Lokal sind Stände, die die Blicke auf sich lenken und natürlich das Treiben als solches. Und schon ging´s wieder los. „Kennst du die“, die Verkäuferin meinend, von der sie annahm, dass ich sie begutachtete. Ich erwiderte nur, „Du nicht? Das ist doch Swinging Pussy, die mit den mandeläugigen Kastagnetten zwischen den Beinen“. Das verschlug ihr glücklicherweise die Sprache und auch in Folge gab sie Ruhe. Wir bummelten noch durch die Stände der Suk, gingen rüber zum Landmark und tranken noch was. Danach fuhren wir ins Hotel.
 
@raptor: "Also, sei mir nicht böse, aber wie kann man als SOA Profi seine DACH Freundin/Frau/+1/+2/+3 ... etc. mit nach LoS nehmen??!
Besonders wenn man dort noch berufliche oder karrieretechnischen Zukunftsambitionen hat.
Das werde ich wohl nie begreifen??" - Gibt ne Menge Gründe. Zum einen, ich hab's schon geschrieben, hatte ich zuvor super Erlebnisse, auch mit Dach-Freundinnen. Kann mich noch gut erinnern, wie wir gemeinsam mit den Bargirls, z. B. im Biergarten ne Menge Spaß hatten. Gibt auch welche, die anders gestrickt sind.
Mit beruflichen oder karrieretechnischen Ambition hat das meinerseits nix zu tun. Das ist mein/unser Job. Für sie war SOA und Übersee im Allgemeinen noch Neuland. Sie gehört dem gleichen "Verein" an wie ich, nur räumlich getrennt in einer anderen Abteilung und sollte sich auch in anderen Ländern, außerhalb der 3 od. 4 in denen sie schon tätig war, einarbeiten. Sonst hätte ich sie auch kaum auf einem dienstlichen Event erwähnen dürfen. Nebenbei, wir hatten uns auch dienstlich in einem europäischen Land kennengelernt und kamen so auch privat zusammen.

LG
 
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