Thailand "Naiv" in Thailand

@Nebulon
Im Bericht habe ich ja mal das mit den Freundinen der hübschen Frauen erwähnt. Nun sie war leider die Freundin und ich eben nur der Wingman (Der Freund der sich opfert damit der andere die "blondine" Abschleppen kann - Ja es gibt tatsächlich ein paar so einfältige Typen).
Optisch ist sie ja nicht gerade ein Stunner, aber ich war selbst ganz überascht darüber was die im Bett so drauf hat. Man sagt ja, stille Wasser sind tief.

Das Drachenshirt gefält mir von den dreien selbst auch am Besten und es ist an heißen Tagen so richtig schön kühl. Aber noch besser gefiel mir das "Flammenhemt" aka "Feuerhemd". Das war so richtig heiß. *wortspiel-grins*
 
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>>>>>>>>>>>>>>>>> 09:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Hot In The City

Von Schönheit geblendet

Als Maew hörte heute gehe es nach Koh Larn, kam wie erhofft ein "OK, I come with you". Natürlich bekam sie auch diesmal wieder ihr 2000THB, wofür sie sich mit einem, "You pay good" bedankte.

Nach der Überfahrt ging es vom Pier aus mit einem privaten Tuk-Tuk zum Strand. Die ganze Reise dauerte gut eine Stunde. Der Strand war übersät mit Sonnenliegen,
eine neben der anderen, in mehreren Reihen Ordentlich aufgestellt.
Der reinste Alpträum.
Hier sah man Wort wörtlich den Strand vor lauter Liegen nicht mehr. In der ersten Reihe mag dies vielleicht noch einigermaßen erträglich sein, aber in den hinteren Reihen kann von gemütlich keine Rede sein.
Hinzu kam, das Maew es für sinnvoller hielt wenn immer einer bei den Sachen blieb, um Dieben keine Gelegenheit auf Beute zu geben. Sie hatte ganz ohne Frage recht, aber zu zweit wäre es im Wasser dennoch lustiger gewesen.

Trotzdem wurde es noch ein schöner Tag, zwar kein herausragender Tag, aber wenigstens ein ereignisloser Tag, und wenn Mann schon mal ans Meer fahrt, sollte Mann auch mal hineingehen. Womöglich würde zumindest der Abend, die Flaut des Tages wieder ausgleichen.

An diesem Abend mimte Z den Reiseführer, und bot eine Einführung in das Nachtleben Pattayas.
Als Auftakt ging es in eine riesige Bar in der Mitte der Walking Street. Wie Z dann aber erklärte, hatte diese Bar nicht Bloß einen Schirmherrn, sondern mehrere Mama-Sans, jede zuständig für ihren eigenen kleinen Bereich. Es waren also in Wahrheit viele kleine unabhängige Bars, vereint unter einem Dach. Das Gebäude selbst übernahm dabei im Grunde nur die Funktion von einem überdachtem Marktplatz.
In der Bar die Z ansteuerte, kam es in diesem Urlaub zur zweiten Begegnung mit einer molligen Asiatin. Für Liebhaber dieses Frauentyps ist Thailand die reinste Wüste. Wie auch schon bei der letzten Begegnung mit einer Vertreterin ihrer Art
in der Soi Cowboy verstrahlte sie eine hemmungslos verspielte Aura, auch ohne dies auch noch zur Schau zu stellen, in dem sie dazu auf dem Tresen tanzte. Die leicht prüde Gesinnung ihrer anwesenden Kolleginnen schien sie zumindest nicht zu teilen. Vermutlich würde diese wilde Stute im Bett abgehn wie eine Granate.
Während ihre Kolleginnen zurückhaltend die eben eingetroffenen Kunden fürs erste beharrlich Ignorierten, wohl in der Hoffnung diese würden dann weiter ziehen, so das sie sich weiter ungestört ihren Privatangelegenheiten widmen können, war diese gut gebaut Grazie sofort zur Stelle und Umgarnte die Neuankömmlinge mit ihrem Charme.
Z hatte die Bar wohl eher zufällig ausgewählt, gab es hier doch, wie er feststellen musste, ein Mädchen mit dem er früher schon mal Bekanntschaft geschlossen hatte, und kaum dass sie ihn erblickte, war sie auch schon an seiner Seite.
Während Z sich nun also seiner alten Liebe widmen musste sorgte eine Runde Jangar
mit der leidenschaftlichen Katze für die nötige Unterhaltung.
Nach gut einem Getränk lagen auf einmal alle Holzklötzchen, gut verstreut, Quer über die ganze Bar. Die Stabilität des Holzturms hatte dem streben gen Himmel seinen Tribut gezollt, und der Zeitpunkt des Aufbruchs war somit gekommen.
Da der Abend noch jung war, und Z ohnehin nur seine alte Flame hätte auslösen können, ging es nun ohne weibliche Begleitung weiter in ein nahegelegenes Speiselokal um den allmählich aufkeimendem Hunger bereits im Keim zu ersticken.
Shopping auf lehren Magen soll man ja meiden, heißt es, obwohl bei dem Bevorstehenden, vermutlich eine gewisse andere Sorte Nahrung diesem Zweck dienlicher gewesen wäre.

Gut genährt wurde der Mai-Thai-Boxring am Anfang der Walking Street erreicht. Auch hier waren es, so wie schon eben, viele kleine Bars, vereint unter einem Dach.

Es heißt sie seien nur sichtbar, für jene, die Suchen und Glauben, doch da stand sie.
Ein menschgewordenes Einhorn.
Eines dieser mythischen Wesen, deren zeitlose Schönheit nie vergeht.
Anders konnte es nicht sein.
Sie war gewiss schon in den späten dreißigern, aber der Zahn der Zeit hatte ihr nichts anhaben können.Frauen wie sie müssen der Ursprung des Begriffs MILF sein, den wenn sie keine ist dann keine.
Ihr Englisch war hervorragend. Sie benutzt kein TEnglisch, so wie die anderen Mädels, sondern sprach in ganzen Sätzen mit samt "R" und allem was sonst noch so dazu gehört.
Doch das erstaunlichste war ihr Alter. Sie hatte sogar die 50 bereits überschritten,
was ihrer Anmut aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, nun Wirkte sie irgend wie sogar noch attraktiver, jung trotz ihres Alters.
Mit diesem fleischgewordenem Engel, das Bett zu teilen wäre wohl das höchste der Gefühle. Mehr braucht Mann nicht, zum glücklich sein.

Es herrschte gute Stimmung und die Zeit mit ihr verging wie im Fluge. Leider Blieben aber alle Annäherungsversuche vergebens. Selbst nach dem dritten Getränk,
gut zwei Stunden später, ließ sich ihr Herz nicht erweichen.
Es heißt zwar, auch andre Mütter hätten schöne Töchter, nur war sie vermutlich die Mutter all dieser Mütter. So ging es also etwas enttäuscht und alleine hinaus in eine finstre trostlose Nacht, die ohne ihren Glanz nun deutlich dunkler geworden war.

Z meinte vor der Bar, er hätte ja schon viel früher darauf hinweisen wollen,
habe sich aber trotzdem zurückgehalten, da es hin und wieder dann doch verkommt,
dass sich auch eine Mam-San auslösen lässt, rein aus Spass an der Freude, aus Spass an der Sache, und in diesem Fall hätte er wirklich ein sehr gutes Gefühl gehabt, war sich gegen Ende sogar sicher, sie würde noch einlenken, und es würde heute noch was mit ihr gehn.



>>>>>>>>>>>>>>>>> 21:30 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Der Stoff aus dem die Träume sind

Als nächste ging es ins "Angel Witch".
Ja ganz recht, ins "Angel Witch".
Aber der Weg führte dafür nicht etwa über Bangkok ins "Nana Place", nein, auch hier in Pattaya gab es ein "Angel Witch".
Und nun würde sich zeigen, warum das "Angel Witch" im Internet so über den grünen Klee gelobt wurde.Natürlich konnte diese ganz ohne Zweifel, schon allein aus Organisatorischen Gründen, keinesfalls die gleiche Show haben, aber zumindest gab sie Einblick darauf, was im "Nana Place" ab 22 Uhr dort los gewesen wäre.
Also so ähnlich wie zum Beispiel beim Theater, wo auch, in verschiedenen Städten verschieden Stücke laufen, aber eben ganz gleich wo man sich ein Musical auch ansieht, es wird darin immer gesungen.

Bis zum Beginn der eigentlichen Show, würde es noch eine Weile dauern, und bis dahin galt es, die Mädels auf der Bühne mit Tischtennisbällen zu bewerfen. Bei diesem Spiel musste zuerst ein Eimer mit Tischtennisbällen erworben werden. Die Bälle wurden dann auf die Bühne geworfen, und die Mädels mussten versuchen diese zu fangen. Für jeden Tischtennisball in ihrem Besitz bekamen sie einen kleinen Betrag, der mit dem Erwerb des Eimers bereits beglichen war.
Als "Meisterschütze" traf natürlich nicht ein Ball, dass anvisierte Ziel, und die Mädels hatten sichtlich ihren Spaß daran. Dies mag wohl auch der Grund gewesen sein, weshalb das auserkorene Opfer dennoch an den Tisch kam und sich auf einen Lady-Drink einladen ließ.
Da alle für sie bestimmten Bälle ihre Kolleginnen besaßen, und sie leer ausgegangen war, wurde nun ein neuer Eimer bestellt. Zwar war sie nun nahe genug, so dass selbst ein Blinder sie nicht mehr hätte verfehlen können, aber der Einfachheit halber bekam sie nun kurzer Hand den ganzen Eimer überreicht.
Allerdings ging vorher noch, wie auch schon beim ersten Eimer, die Hälfte der Bälle an Z, der bei diesem Spiel deutlich Geschick bewies.

Abgelenkt von der Schönheit am Tisch, konnte die eigentliche Show nur noch am Rande mitverfolgt werden.vEinmal wies die Tischbegleitung daraufhin, die nächste Nummer sei eines der Highlights der Show.
Wie sich zeigte, war handelte es sich um die selbe Beckenakrobatiknummer, auch schon in Bangkok beigewohnt worden war.
Bei einem anderen Teil der Show taten zwei Mädels so als würden sie sich gegenseitig beglücken, aber ziemlich sicher war alles nur Show.
Obwohl, sicher hätte es auch seine Reiz, öffentlich auf einer Bühne eine kleine Nummer zu schieben.

So gegen halb zwölf kam dann die "Miternachtseinlage", in prächtigen, asiatischen Kostümen betraten die Akteure die Bühne. Da aber Z noch vor beginn der Show darauf hinwies, nun käme eine der berühmten Catoy-Shows war das Interesse an der Show bereits erloschen, noch ehe sie begann.

Um Mitternacht war das Showprogramm offenbar zu ende, oder zumindest hatte Z beschlossen nun weiter zu ziehn.
Es ging nun erstmal von einer A-GoGo zur nächsten, nirgendwo auf mehr als ein Getränk, bis Schließlich zum Abschluss noch mal ein echter Höhepunkt folgte.
Es ging in eine Bar voll mit lauter jungen Hühnern und die Nymphe die sich dem Tisch näherte konnte noch keinen Monat älter als 18 sein, aber die hatte es Faust dick hinter den Ohren. Sie beherrschte sämtliche Tricks um einen Mann auf touren zu bringen. Zu ihrem Leidwesen, war jedoch schon vor Tagen, nach den eher schlechten Erfahrungen in Bangkok, der Beschluss gefasst worden, nie wieder etwas mit einer A-GoGo, ansonst wäre es gewiss spannend gewesen, zu sehen, ob sie ihre Leidenschaft auch ins Hotelzimmer mitnehmen würde.

So aber, ging es zurück zu Maew, die freudig überrascht war, hatte sie doch nicht mehr so recht damit gerechnet, auch Heute wieder ausgelöst zu werden.
Maew wollte an diesem Abend unbedingt Karaoke singen, und nach dem ihr Lied zu ende war, überzeugte sie ihren Schatz davon, ebenfalls einen Song zum besten zu geben. Die Auswahl war jedoch schwierig. Keines der Musikstücke kam ernsthaft in Frage.
Und da war er - Eternal Flame.
Eine bereits fast vergessene Liebeserklärung.
Auswendig gelernt, und doch nie vorgetragen.
Zuversichtlich dies hinzubekommen, ging es also frohen Mutes ans Werk. Doch wie sich herausstelle lag das Ganze nun doch bereits zu lange zurück. Die stimme Brach immer wieder, die Performance war miserabel, und es fehlten einfach die echten Gefühle, um so einer Liebeserklärung wirklich Leben einzuhauchen. Den Titel kurz vorher ein zwei mal im Original anhören, hätte vermutlich auch bereits wunder bewirkt. Kurz und gut, am Ende des Stücks war es gut, dass dieser Schrecken ohne Ende endlich vorbei war.

Bevor es zurück zum Hotel ging, erbat sich Maew noch ein kleines Abendmahl von einer nahelegen Garküche. Währen das Straßenstandessen dann im Zimmer verspeist wurde meinte Maew, ein Wörterbuch wäre viel besser als, so ein elektronischer Übersetzer, da dies beide Seiten nutzen könnten.
Allerdings wäre ihr mit einem Deutsch-Englisch-Wörterbuch wohl genau so wenig gedient gewesen.
Sie wies auch darauf hin, sie hätte extra scharfes Essen bestellt, damit heute Abend auch ein Blowjob möglich wäre.
Da sie aber schon am Abend zuvor erwähnt hatte, dass ihr so etwas keine Freude bereiten würde, wurde dieses Angebot dankend abgelehnt. Und so blieb es bei dem bereits üblich gewordenen "Gute Nacht"-Beischlaf, wurde jedoch auch an diesem Abend nicht verzichtet.

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>>>>>>>>>>>>>>>>> 08:30 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Sonnez les matines

Eins Allein

Passend zum Sonntag wurde beschlossen, einen Ruhetag einzulegen.
An diesem morgen gab es kein "Bum-Bum" für Maew.
Der gute Vorsatz lautete, "Heute kein Alkohol und kein Bum-Bum".
Zudem wurde Maew die Barfine für diesen Tag überreicht, damit auch sie mal einen freien Tag genießen könne.

Als Maew dann auch noch ihre 2000THB bekam, meinte sie: "To much" und gab 1000THB zurück. Doch auch dies konnte nichts ändern, war es doch keine Frage des Geldes, sondern mehr, eher so etwas wie eine Frage des Glaubens.
Zum Abschied wies Maew darauf hin, das sie heute Abend in ihrer Bar müsse, da ihre Mama-San heute Geburtstag hat, es am Abend eine Feier geben würde, und sie sich freuen würde, wenn man sich da sehen würde, auch wenn sie heute Abend nicht mit aufs Zimmer kommen dürfe.
Danach begann ein ausgedehnter Spaziergang von der Walking Street am Pier mit dem Sportboot-Hafen vorbei, über Sand, Steine und Felsen immer dem Meer entlang. Doch auch als es schließlich, beim besten Willen, kein weiterkommen mehr gab, kam ein umkehren nicht in Frage. Heimlich ging es über ein Hotelgelände hoch zu einer Bergstraße. Erst hier war ein umkehren akzeptabel, da dies nun ja einen neuen Weg zurück in die Stadt darstellte.
Zufälligerweise führte die Straße sogar genau zurück zum Pier, wo das ganze Abenteuer seinen Anfang genommen hatte. Also führte der Weg nun wieder durch die Walking Street und dann die Beach Road entlang.
Als dann das Ende der Beach Road erreicht war, wurde jedoch die nähe zum Meer, neuen Erfahrungen vorgezogen, und es ging einfach den gleichen weg wieder zurück.
Unterwegs erfolgte ein Anruf bei Z, um sich mit ihm für den Abend zu verabreden.
Just in dem Moment fuhr er in einem Tuk-Tuk vorbei.
Somit folgte, das Telefon, mit Z in der Leitung, immer noch am Ohr, ein Sprint dem Tuck-Tuck hinterher, bis es Z schließlich gelang das Tuck-Tuck anzuhalten.
Völlig außer Atem wurde mit Z, für eine kurze Verschnaufpause, sogleich die nächste Bar angesteuert.

Z berichtete hier nun, er hätte heute, so kurz vor seiner Heimreise, das Mädel wiedergefunden, die es ihm letztes mal so angetan hat. Er hätte eine ihrer damaligen Freundinnen getroffen, und die wusste in welcher Bar seine Flamme zur zeit arbeitete. Zwar hatte er vorerst also nur ihre Adresse, aber dies war zumindest schon mal ein Anfang.
Am Abend würde Z einen Bekannten treffen müssen, mit dem er hergekommen war, fragte aber sofort ob nicht Interesse bestünde mitzukommen, da es ihm nur all zu recht war, dies nicht alleine tun zu müssen.
Sie waren zu dritt nach Thailand gekommen. Der dritte im Bund war das Bindeglied zwischen den beiden. Doch dieser lag schon den ganzen Urlaub mit einer Beinverletzung im Krankenhaus.

Da sich allmählich der Hunger breit machte, war als nächstes ziel McDonalds auserkoren. Z schwärmte von einem Bürger den es nur hier in Thailand gäb, aber am ende viel die Wahl doch auf den üblichen McChiken.
Danach trennten sich die Wege, da Z noch zu seinem Freund im Krankenhaus musste, und dann war da natürlich auch noch die Sache mit der Adresse, die er in einem Online-Cafe überprüfen wollte.

Die Rezeption war bereits auf das Problem mit dem Whirlpool hingewiesen worden, und so wurde die Zeit bis zum Abendessen genutzt, um die Leistung der Putzfrauen zu überprüfen.
Zur Überbrückung der Zeit, die notwendig war, um die Wanne mit Wasser zu befüllen wurden die Dienste des TV-Geräts in Anspruch genommen. Ein echter Glücksfall, denn gerade lief eine "Star Trek"-Folge. Eine mit der neuen Enterpreis wo Picard der Captain ist. Es war die Folge "Masks" auf deutsch "Der Komet", in der eine fremde Sonde, die Erringungen einer ganzen Zivilisation in Datas Speicher überspielte, weshalb er dann anfing Personen aus deren Mythologie zu verkörpern.



>>>>>>>>>>>>>>>>> 20:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Herzschmerz Welcome

Abendessen gab es an diesem Abend im Ruen Thai. Vorzügliche Speisen wurden hier garniert mit traditionellen Tänzen der thailändischen Kultur. Bei der nachfolgenden Barhoppingtour durch Soi Six und Soi 7 kam es diesmal zu keinem Besuch von A-GoGos und das ganze verlief nahezu Ereignislos. Eben ein gemütlich Abend,
einfach nur mal mit Freunden ein Bier Drinken, oder genauer genommen eine Cola. Wie gesagt das ganze verlief nahezu Ereignislos, nahezu.
Das Leben versteht es wahrlich meisterhaft gut Vorsätze auf eine harte Probe zu Stellen.
An einer Bar war beim Vorbeigehen der Abstand zu den dort beschäftigten Damen so gering, dass es einem der Mädels möglich war ihre Arme um den Vorbeikommenden zu schlingen. Ihr Mund suchte sich zielstrebig seinen Weg zu den Lippen des Erwählten und es folgte ein langer zärtlicher Begrüßungskuss. Es hatte fast denn Anschein, als hätte sie, nach langer Zeit der Trennung, endlich ihren Liebsten wiedergefunden.
Wie sich später zeigte, könnte sie, zumindest vom Alter her, glatt eine alte Schulfreundin aus Kindertagen sein.
So eine Begrüßung kann Männer natürlich auf die schnell mal völlig willenlos machen. Daher hatte sie nun auch leichtes Spiel, Hand in Hand ihre Eroberung in ihre Bar hineinzugleiten, und ihrer Bar auf diese Weise drei neue Kunden zu bescheren.
Die Konversation in englischer Sprach erwies sich mit ihr als Spielend einfach, selbst das rollende "R" war ihr nicht fremd. Hinzu kamen sogar ein paar Brocken deutsch,
was neben dem daraus resultierendem Gesprächsstoff, auch die Verständigung mit ihr erheblich erleichterte.
Als das Thema mal auf Ladyboys fiel, und dass es heißt, man solle bei schönen Frauen diesbezüglich vorsichtig sein, meinte sie ganz ungeniert, mit einen Griff zwischen ihre Schenkel ließe sich ganz leicht beweisen, dass sie eine echte Frau ist.
Angenehmer weiße war es mit ihr nicht so, wie mit der Teeny-Nymphe aus der A-GoGo vom Vortag, wo man es keinem verübeln konnte, wenn gesagt hätte: "Bitte. Nehmt euch doch ein Zimmer". Es war mit ihr einfach locker ungezwungen
und erstaunlicherweise wirkte sie auch gerade betrunken. Sie war einfach eine Frau der man gerne die Welt zu Füssen legen möchte.
Mag sein das die Erringung den kurzen Augenblick mit ihr verklärt, doch ohne Frage war sie in diesem Urlaub die einzige bei der ernsthaft LKS-Gefahr bestand.
Im Hintergrund begannen sogar bereits die Hochzeitsglocken zu läuten. Daher wurde schweren Herzens der Beschluss gefasst, standhaft zu bleiben und den Ruhetag weiterhin einzuhalten, um ihr nicht am Ende endgültig und heillos für immer zu verfallen, jedoch, bereits mit der Absicht am nächsten Tag zu ihr zurückzukehren, um mit ihr gemeinsam die verbleibenden Tage des Urlaubs zu genießen.



>>>>>>>>>>>>>>>>> 22:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Play it again

Nach dem es für Zs Bekannten schließlich Zeit geworden war eigene Wege zu beschreiten, sollte nun, ermutigt von Zs Worten am Vortag, erneut ein Angriff auf Hot-Mama-Sans Libido erfolgen.
Sie war sehr erfreut über das wiedersehen und holte, als aufmerksame Gastgeberin,
sogleich Jackpot unter der Ladendecke hervor, war doch auch schon am Vortag eine gewisse Sympathie für dieses Spiel erkennbar gewesen.
Doch aller Charm der zu bieten möglich war, half auch diesmal nichts, und als es nichts mehr zu verlieren gab, wurde alles in eine Waagschale geworfen, und ein Herausforderung zu einer letzten Partie Jackpot ausgesprochen.
Ihr wurde vorgeschlagen: "If I win, I get a long time with you, and if you win, you get a long time with me", eine Win-Win-Situation sozusagen.
Unerwarteter weise entlockt ihr dieser plumpe Anmachspruch tatsächlich ein Schmunzeln, lehnte es aber Verständlicher weise dennoch kategorisch ab. Z merkte sogar an, um eine long time spiele man nicht. Offenbar war ihm, anders als Hot-Mama-San, der Witz an der Sache entgangen.
Der Zeitpunkt des Aufbruchs war somit gekommen.
Das Mädchen welches Z in dieser Bar ausgelöst hatte, wechselte mit Hot-Mama-San noch ein paar Abschiedsworte, und dann ging es zum Abschluss des Abends in Maews Stammbar.
Auf dem dem Weg dorthin offenbarte Zs Begleitung, das auch Hot-Mama-San sehr gerne mitgekommen wäre, aber das leider zur Zeit ihr Sponsor in der Stadt ist,
weshalb dies für sie leider nicht möglich war.
Also eins muss man ihr lassen, Hot-Mama-San weiß genau wie sie Stammkunden gewinnt, und bei Laune hält.

In Meaws Bar begannen dann erneute die Glocken zu läuten.
Aber diesmal war es eine Frage des Standpunkts, ob dies nun Hochzeits- oder Alarmglocken waren.
Maew hatte ihre Mutter mitgebracht, um ihr ihren Freier vorzustellen.
Also langsam wurde der Boden unter den Füßen echt heiß.
Dabei war Maew doch bereits bei der ersten Begegnung darauf hingewiesen worden, das sie leider nicht die nötigen Kriterien erfüllte, um für etwas ernsthaftes auch nur in Frage zu kommen. Also ganz gleich was das Morgen bringen würde, die Sache mit Maew durfte keines falls weitergehen. Dies würde für sie alles nur unnötig erschweren.
Ganz so wie vorgenommen wurde dies somit die erste Nacht in Pattaya ohne "Gute Nacht"-Action. Allmählich wirkten Pattaya und Bangkok fast wie ein Spiegelbild des jeweils anderen, eben alles Seitenverkehrt.

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@pobe
da es mein Heimt ist bin ich in dem Punkt schonmal aus dem Schneider. :mrgreen:
Wenn ich's anhaben sehen's schließlich nur die andren. 8cool)

Hoffe übrigens auch, das Feuerhemd nochmal zu finden, würde es gerne wieder meiner Samlung hinzufügen.
 
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>>>>>>>>>>>>>>>>> 12:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Was du heute kannst besorgen, ...

Stadt-Land, Fuß

In einem alten Märchen trifft ein Wanderer ein hübsches Mädchen und begleitet es in ihr Heimatdorf. Am Abend bittet diese ihn plötzlich, den Ort noch vor Mitternacht zu verlassen. Aus Liebe kommt er dieser Bitte nach, will aber später zu ihr zurückkehren. Nach Mitternacht bleibt das Dorf jedoch unauffindbar.
Nachdem er die ganze Nacht hindurch vergeblich nach dem Ort gesucht hat, trifft er am frühen Morgen endlich einen alten Jäger. Dieser berichtet, dass das Dorf schon seit vielen Jahrhunderten verschwunden ist und nur alle 100 Jahre für einen Tag wieder aufersteht.
Nun, der Gedanke an diese Geschichte kam nach gut einer Stunde vergeblichem herumirren in der Stadt. Die Bar in dem die Herzdame vom Vortag arbeitet war nun bei Tageslicht unauffindbar.
Ein Anruf bei Z brachte leider auch nicht denn gewünschten Erfolg.
Zwar wusste er, in welcher Straße sie liegen müsste, merkte aber an, dass diese vermutlich erst am Abend öffnet.
Da er nachher nach Jomiten fahren wollte um sich dort mit seiner Kleinen vom letzten Jahr zu treffen, und es nun ohnehin nichts besseres mehr zu tun gab, wurde ein Treffen in 10 Minuten vor McDonalds vereinbart. Es erschien ja ohnehin sinnvoller nach der Rückkehr aus Jomiten gemeinsam nach der Bar zu suchen.

Jomiten wirkt fast schon ländlich und das mitten in der Stadt.
Die Bar des Mädels befand sich in einer ruhigen gemütlichen Seitengasse, die durchaus zum verweilen einlud. Als Z die Bar betrat, erkannte ihn seine Angebetete sofort wieder, gesellte sich zu ihm, und da er nicht alleine war forderte sie eine Freundin auf es ihr gleich zu tun. Diese schien davon nicht gerade angetan, folgte aber gehorsam. Die schüchterne Kleine wurde von Zs Freundin als Nu vorgestellt.
Die Beiden Herren bestellten sich je ein Getränk, und die Damen bekamen natürlich ebenfalls einen Drink spendiert.
Dann kam eine Herausforderung zu einem Spiel "4 gewinnt". Dabei kommt zwar schnell der Gedanke an ein einfaches Kinderspiel, doch gegen Nu zu gewinnen erwies sich als ein Ding der Unmöglichkeit.
Als sich die Drinks allmählich dem Ende zuneigten, wies Z darauf hin, dass sich gleich gegenüber ein Nagelstudio befände, und es doch eine Schande wäre, Thailand zu verlassen ohne eine Fußpflege genossen zu haben. Daher bestand er darauf das Nu ihren Begleiter dorthin führe.
Vermutlich wollte er nur mit seiner kleinen ein wenig alleine sein.
Also gut soll er seinen Willen haben.

Nach der Fußpflege war in der Bar auch eine Schweizer "Familie" eingetroffen. Es war ein Mann mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn aus erster ehe, der diesen Thailandurlaub von seinem Vater zu seinem sechzehnten Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Der Vater hatte das Gefühl sein Sohn würde sich langweilen, und so bat er die Rückkehrer diesem doch bei einer runde Billard Gesellschaft zu leisten.
Zwar wurde dieser bitte entsprochen und dem Jungen während seiner ersten Runde Billard erstmal die Regeln und die theoretischen Grundlagen beigebracht, da aber Theorie und Praxis zwei paar Schuhe sind, wurde das weitere Spielen bereits nach der ersten Runde an Nu übertragen, um Zeit zu haben sich ein wenig mit dem Vater des jungen zu Unterhalten.

Inzwischen war es schon längst dunkel, und Zeit nach Pattaya zurück zu kehren. Zs Freundin wollte unbedingt ihre Freundin mitnehmen, und da Z seiner liebsten offenbar keinen Wunsch abschlagen wollte, hielt auch er es für eine gute Idee und wies darauf hin, dass er ja gestern bereits dazu geraten habe die Herzdame auszulösen,und der Fehler von gestern nicht wiederholt werden solle, schließlich sei der Spatz in der Hand besser als die Taube auf dem Dach. Schweren Herzen wurde also schließlich einwilligt, und Nu ausgelöst.

Hier sieht man wieder einmal, was dir wichtig ist, dass verschiebe bloß niemals auf Morgen. Gelegenheit diese Lektion zu lernen, hätte es ja bereits am ersten Tag in der Soi Cowboy gegeben, aber wer nicht hören will muss eben fühlen. So ist das nun mal, wenn man den weisen Worten der alten Sprüche kein Gehör schenkt.

Auf dem Weg zum Tuk-Tuk suchte Zs Freundin ein Gespräch unter vier Augen. Sie bat um Verständnis für ihre Freundin. Nu sei gerade erst frisch aus dem Isan hier angelangt, und Heute zum ersten mal Ausgelöst worden. Daher hoffe sie nun stark, für Nu einen guten Mann ausgewählt zu haben, der Nu gut behandelt, aber irgend wie habe sie ein gutes Gefühl, was das betrifft.



>>>>>>>>>>>>>>>>> 22:30 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Pech in der Liebe, Glück im Spiel

Während einem Spaziergang auf der Beach Road hatte Zs Freundin offenbar ein klares Ziel vor Augen. Zielstrebig ging sie zu einem Einkaufszentrum, und dort in den obersten Stock.
Doch das von ihr ersehnte "Ripley's Believe It or Not" war leider bereits geschlossen.
Auf dem Rückweg wollte sie ein wenig shoppen. Auch Nu fand sich dort eine DVD und komischer weise gab es hier auch eine DVD von dem Kinofilm, der zur Zeit in Bangkok um 12 Uhr im MBK lief. Die zwei DVDs wurden also sogleich erstanden, und dann ging es weiter auf ein Runde Jackpot in Hot-Mama-Sans Bar.
Es wurde diesmal mit Hot-Mama-San um Lady-Drinks gespielt, doch die gute Frau hatte an diesem Tag einfach kein Glück. Sie gewann nicht ein Spiel.
Zum Abschluss wollte Z noch einen Absacker in seiner Stammbar einnehmen, aber irgend wie schien dies nicht unbedingt eine gute Idee.
Nach allem was dort am Vortag vorgefallen war, und dann auch noch mit einer neuen im Schlepptau. Aber Z meinte er kenne Maew gut, und sie sei ein Profi. Alle Bedenken seien daher unbegründet.
Noch nicht ganz überzeugt, ginge es dennoch in Maews Bar.
Z hatte vermutlich recht gehabt. Maew sah zwar im ersten Moment etwas überrascht aus, vielleicht sogar ein wenig betrübt, hatte sich aber schnell wieder im griff, und anstatt nun groß eine Szene zu machen, tat sie das genaue Gegenteil, sie lies sich nicht anmerken, dass sie einen der neuen Gäste bereits deutlich besser kannte, als wie es für eine bloße Kellnerin möglich wäre.
Als Nu kurz auf der Toilette war, sprach Maew sogar ihre aufrichtig klingenden Glückwünsche zur neuen Eroberung aus, und ermahnte, dieses zarte Pflänzchen nicht zu hart anzufassen, mit einem Zwinker auf die Ereignisse, die vor vier Tagen, in ihrer eigenen ersten gemeinsamen Nacht geschehen waren.
Zumindest war damit nun sichergestellt, dass Maew sich keine unnötigen Hoffnungen machte.

Im Hotelzimmer, nach dem Duschen, kam Nu in ein Badetuch gewickelt, aus dem Badezimmer und wollte nun erstmal den Inhalt ihre neuen DVD in Augenschein nehmen.
Es handelte sich um eine Musikvideo, vermutlich eine Thailändisch Band.
Zum ersten mal mit dieser Musikrichtung konfrontiert war es doch erstmal eher Gewöhnungsbedürftig, aber ihr gefiel es ganz offensichtlich. Sie saß, bekleidet mit ihrem Badetuch auf dem Bett, und sang Lieder mit.
Irgend wann hatte sie dann aber genug von diesem Gegröle auf der DVD, und plötzlich ging sie plötzlich ab wie eine Rakete. Eigentlich war erwartet worden, für dieses Mauerblümchen sei die Missionarsstellung bereits eine zu große Zumutung, aber sie hatte auf einmal alle Hemmungen verloren, und es Faustdick hinter den Ohren. Sie nahm erstmal begierig den Freudenspender in den Mund. Doch nach einer weile verlangte es sie nach mehr. Sie setzte sich auf das gute Stück und begann ihr Becken zu kreisen. Und eben so erfinderisch ging es dann den Rest der Nacht weiter.
Wenn dieses Mädel wirklich frisch vom Land kam woher konnte sie dann solche sachen? Oder war sie eben einfach nur ein Naturtalent? Aber im Grunde war es auch ganz egal, denn das Einzig was dabei wirklich wichtig ist, sie konnte es.
Uns somit war der Abend doch noch gerettet.

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>>>>>>>>>>>>>>>>> 10:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Einmal trifft's jeden

Der frühe Vogel entkommt dem Wurm

Nach ein wenig "Morgengymnastik" war es bereits Zeit fürs Mittagessen.
Dabei läutete ihr Telefon, und hinterher meinte Nu, wie froh sie sei, einen "hand zahmen man" gefunden zu haben. Der Anruf kam nämlich von ihrer Freundin, die sich darüber beklagt hatte, Z würde zu viel Alkohol trinken. Z sei zwar "a good man",
aber der Alkohol wäre den nächtlichen Aktivitäten leider doch eher abträglich.

Da sieht Man(n) wieder einmal den Unterschied zwischen Männern und Frauen.
Während ein Gentleman geniest und schweigt, müssen Frauen stets über alles Tratschen. Frauen nehmen bei ihren Freundinnen kein Blatt vor den Mund.
Bei einem Mann könnte eine Nacht gar nicht so schlecht sein, als dass er nicht am nächsten Morgen, vor seinen Freunden damit prahlt, wie gut es nicht war. Selbst wenn sie ins Bett fällt und sofort einschläft, würde der Mann noch behaupten, "die ging ab wie sau".

Einen Nachtisch wollte sie nicht mehr bestellen. Sie meine, sie würde diesen lieber im Zimmer einnehmen. So was muss Mann nicht zwei mal gesagt werden.
Schon ging's ab ins Schlafgemach um ein wenig Action zu erleben, um sich dort zu amüsieren und einfach gemeinsam etwas Spass zu haben.
Sie fiel auf die Knie und begann die Hose aufzuknöpfen. Aber irgend wie lief da diesmal etwas völlig verkehrt.Sie öffnete den Mund, griff sich mit der Hand das gut Stück, ...
Upps
Da war es auch schon geschehen.
Wie peinlich.
Die ganze Sahne verteilte sich über ihr Gesicht und auch ihre Kleidung hatte ein paar Spritzer abbekommen. Offenbar war sogar ein wenig in ihrem Mund gelandet,
aber nun gut, sie sagte ja sie wolle Nachtisch.

Tja,
wie war so etwas überhaupt möglich?
Gut, es war zwar schon die ganzen letzten Tagen so, dass der Höhepunkt von mal zu mal früher erreicht wurde, aber sollte es nicht eigentlich genau umgekehrt sein?
Wird eine Orange ein zweites mal ausgepresst, dann sind da ja auch nur noch ein paar Tropfen drin die noch herausgepresst werden können.
Schon klar, dass der Vergleich hinkt. Ein Mann ist keine Orange, sondern ein Orangenbaum. Aber trotzdem müssten doch auch die Orangen erstmal nachwachsen.

Natürlich sollte auch sie noch auf ihre Kosten kommen. Doch bevor Runde zwei eingeläutet werden konnte, wurde noch schnell das Wasser im Whirlpool angestellt, da dieser ewig brauchte, bis er voll war.
Was dann folgte war wohl das, was gemeinhin als Quickie bezeichnet wird.
Was war denn heute nur los?
Ein paar Stöße, und keine viertel Stunde später war alles wieder vorbei.
Das zweite mal in Folge.
Dies war echt kein guter Tag für sie.

Da es als Nächste im Whirlpool weitergehen sollte, und dieser noch eine ganze Weile brauchen würde, bis er einsatzbereit war., musste als Überbrückung bis zu Runde drei, die am Vortag erworbene DVD herhalten. Nicht aber das Musikvideo, sondern der Kinofilm, und damit waren die Rollen nun vertauscht, denn diesmal konnte sie irgend wie nicht so recht etwas damit anfangen.
Ob es aber am Film lag, oder nur an ihren schlechten Englischkenntnissen ist jedoch eine ganz andere Frage.
Die Whirlpool-aktivitäten erwiesen sich dann aber wiedereinmal, als nicht ganz so prickeln wie erhofft, und somit fand auch Runde drei ihr glückliches Ende im Bett, genau rechtzeitig bevor Nus Handy sich bemerkbar machte, und über drei Ecken ein treffen mit Z vereinbart wurde.



>>>>>>>>>>>>>>>>> 15:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Einen Abschied in ehren, kann niemand verwehren

Nun war eine Rückkehr nach Jomiten notwendig um die Barfine der Mädels zu begleichen. Doch diesmal blieb es bei einem einzigen Getränk. Beim Aufbruch kam gerade das Abendrot zum Vorschein, und Z wollte vor der Rückfahrt noch schnell ein paar Dinge im 7/11 besorgen.
Er empfahl, bei dieser Gelegenheit doch gleich auch ein paar Döschen Tiger Balm zu erwerben.
Mit Tiger Balm ist es angeblich genau so wie mit Krating Daeng, und bei uns in verdünnter Form als Wick Vaporub bekannt.

Mit Zs Freundin allein vor dem Regal mit dem Tiger Balm offenbarte diese wie stolz sie doch darauf sei, für Nu so eine gute Mama-San zu sein, und das sie glücklich sei, das Nu bei ihrem ersten Falang einen so guten Man erwischt habe.
Sie wurde zwar darauf hingewiesen, dass Nu in Wahreit zur zeit mit einem A-loch zusammen sei, wollte diesen Worten aber nicht so recht glauben schenken.

Dies war Zs letzter Abend in Thailand. Schon in wenigen Stunden würde er im Flieger sitzen. Zum Abschied wollte er noch einmal richtig gut essen.
Das Swiss Food schien ihm die geeignete Wahl.
Schon beim betreten keimte ein leichtes bedauern darüber auf, die "Roof Garden Suite", bei der Hotelwahl nicht an erste stelle gesetzt zu haben.

Auf der ersten Seite der Speisekarte wurden eine einfache Thai-Deutsch-Hochzeit angeboten. Dies mag im ersten Moment zwar nach irgend einer exotischen Speisekreation klingen, aber in Wahrheit bot der Besitzer des Lokals seine Hilfe an, um die bürokratischen Hürden zu überwinden, die einer solchen Verbindung im Weg stehen.

Nach dem alle die Speisekarte einer gründlichen Prüfung unterzogen hatten, Fiel die Wahl einstimmig auf ein Raklettessen.

Nach dem essen war es für Z bereits höchste Zeit zum Flughafen aufzubrechen.
Somit trennten sich nun die Wege der beiden Urlaubsgefährten, und es ging zurück ins Hotel, da bereits am nächsten Tag um 10 ebenfalls der der Aufbruch zum Flughafen bevorstand.

Es mag ja sein das Doktorspiele ihren Reiz haben, aber wenn aus dem Spiel ernst wird, dann ist schnell aller erotischer Zauber verflogen.
Nu hatte sich eine kleine Erkältung eingefangen, sie vermutete, es läge an der Klimaanlage, die daraufhin sofort deaktiviert wurde.
Doch obwohl es ihr nicht gut ging, wollte sie die letzten Verbleibenden Stunden nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Es heißt zwar, Schlaf sei die beste Medizin, nur ist zu bezweifeln, dass auch "miteinander schlafen" dazu zählt. Aber sie ließ sich nicht davon abbringen.
Nachdem sie also ein paar Medikamente eingenommen hatte, wurde ihre Brust mit Tiger Balm eingerieben, und dann ging es leicht benebelt zur Sache, bevor sie gewillt war sich dem erholsamen Schlaf hinzugeben.

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>>>>>>>>>>>>>>>>> 08:30 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Good Bye Darling

Alles gut geht ein mal zu ende

Am nächsten Morgen ging es Nu schon wieder besser, sie hatte nur noch leichte Halsschmerzen. Doch dies konnte sie erst recht nicht von den morgendlichen "Turnübungen" abhalten.
Und dann wurde die Zeit langsam auch schon Knapp.
Das Taxi war für 10 Uhr bestellt, und jetzt mussten erst noch die Koffer gepackt werden. Nu half mit so gut es ging und legte die Wäsche fachgerecht zusammen,
damit im Rucksack genug Platz dafür war.

Als alles vorbereitet war, nutzte Nu die kurze Verschnaufpause für ein kurzes Gebet.
Sie kniete auf dem Bett, mit blick auf die Wand. Ihre Hände waren gefaltet und berührten ihre Stirn. Zwischen den Händen lag ein Zettel mit thailändischen Schriftzeichen. In dieser Haltung verbeugte sie sich wiederholt.

Danach war der Zeitpunkt des Aufbruchs gekommen.
Ein kurzer Rundblick ob auch nichts vergessen worden war, und dann konnte es eigentlich losgehen. Doch zuvor wollte Nu noch die E-Mail-Adresse um in Kontakt bleiben zu können, und reichte dafür Stift und Papier. Nachdem die E-Mail-Adresse darauf notiert war, Wurde der Zettel dann in zwei Teile gerissen, damit auch sie ihre E-Mail-Adresse aufschreiben konnte, und ihre Mails später nicht dem Spamordner zum Opfer vielen.
Bei dieser Bitte viel sie aus allen Wolken, und war ganz entsetzen.
Nur ist das leben aber nun mal ein geben und nehmen, und nach dem sie sich wieder gefangen hatte, gab sie ihre E-Mail-Adresse doch weiter.
Beim Taxi angekommen wollte sie unbedingt zum Flughafen mitfahren.
Während der Taxifahrt schmiegte sich Nu an ihren Falang und schlief ein, und kurz darauf schliefen dann beide.

Am Flughafen war es eine wohltat Nu dabei zuhaben, um die Wartezeit zu verkürzen. Nach dem Mittagessen war die Zeit des Abschieds leider endgültig gekommen.
Der Flieger wartet nicht.
Es blieb also nur noch ihr gute Besserung zu wünschen, und ihr das Geld für die Rückfahrt zu geben, bevor es unwiderruflich durch den Check in ging, und sie sich schließlich alleine am Flughafen Bangkok wieder fand.



>>>>>>>>>>>>>>>>> 22:00 <<<<<<<<<<<<<<<<<
Epilog

Stapfend durch den frischen Schnee, ging es zu dem Bus mit dem Fahrziel Bahnhof. Der Bus war nahezu menschenleer, während er über die in Dunkelheit gehüllten Straßen bretterte. Allmählich gesellten sich immer mehr Fahrgäste zu den Mitreisenden, und so füllte sich langsam der Passagierraum.
Aber welche Sprache sprachen diese Menschen?
War das wirklich deutsch?
War das überhaupt das richtige Jahr?
Wie seltsam fremd hier doch alles war.
Am besten, nichts wie in den Zug, ab nachhause, und ausschlafen.
Doch ein Mann versperrte beharrlich den Eingang zum Zugabteil.
"Erst aussteigen lassen!"
Es dauerte eine Weile bis sich der tiefere Sinn seiner Worten gänzlich erschloss, und die Erkenntnis ins Bewusstsein sickerte, dass dieser Mann der Schaffner war.

Zuhause wurde dann auch klar, weshalb Nu auf die Bitte, um ihre E-Mail-Adresse
so entsetzt reagierte. Ihre E-Mail-Adresse stand auf einem buddhistischen Wunschamulett. Ein schlechtes Omen also für, welche Träume auch immer damit Verknüpft waren.

In den folgenden zwei, drei Monaten wurden immer wieder E-Mails mit Nu ausgetauscht und am Ende verständigte man sich darauf, sich im nächsten Januar wiederzusehen.
Danach herrschte ein gutes halbes Jahr Funkstille, und als schließlich die Zeit kam einen Flug zu buchen, kam von ihr die Nachricht sie sei jetzt schwanger, aber bevor sie von ihrer Schwangerschaft erfahren hatte, sei ihr Thai-Freund mit einer ihrer Freundinnen durchgebrannt, und darum ginge sie nun zurück in ihr Heimatdorf, um dort ihr Kind alleine groß zu ziehen.
Auf die Frage, ob ihr denn irgend wie geholfen werden könne, erwiderte sie, dass sie dies nur geschrieben habe, da nun, aus genanten Gründen, ein Treffen im Januar leider nicht mehr möglich sei, und damit die Reise nicht in Erwartung sie wiederzusehen, angetreten werde.

Dies sind die Ereignisse, so wie sie damals erlebt wurden.
Inhaltlich wurde dabei auf kreative Freiheit so weit möglich verzichtet.
Etwaige Abweichungen vom damaligen Verlauf gehen in erster Linie zu lasten kleinerer Erinnerungslücken und inzwischen vergessenen Details.
Man sollte aber bedenken, die Flüssigkeit im Glas ist zwar ein Fakt, der wohl kaum jemals bestritten wird, ob das Glas aber nun immer noch halb voll ist, oder bereits halb leer, entscheidet einzig und alleine die eigene subjektive Wahrnehmung.

Von zwei Männern die Abends in einen Fastfoodladen gehen, sieht der eine nur die vollbusige Blondine, deren lange Beine bis zum Boden reichen, die in ihren High-Heels und dem viel zu kurzem Minirock gerade ihren Burger bestellt.
Der andere aber hat nur Augen für die rothaarige Kassiererin, mit ihren süßen Sommersprossen, und der frechen Brille auf der niedlichen kleinen Stupsnase, wie sie ihm die ganze Zeit verstohlene Blicke zuwirft und ihn dabei keck anlächelt.
Würde man nachher fragen, wie denn die heiße Braut im Fastfoodladen ausgesehen hat, man bekäme zwei völlig verschiedene Antworten.

Nun,
fast 5 Jahre später,
erscheinen natürlich so manche Dinge in einem gänzlich neuem Licht, und so würde sich inzwischen stellenweise auch ein völlig anderes Bild der damaligen Ereignisse zeichnen. Nichts des du trotz wurden es damals so erlebt, wie hier beschrieben, und welche Sichtweise nun die Richtige ist, lässt sich ohnehin nicht sagen.
Es bleibt sogar ungewiss, ob überhaupt eine der beiden Sichtweisen die Richtige wäre.

>>>>>>>>>>>>>>>>>> fin <<<<<<<<<<<<<<<<<<



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Nachwort

So, das war's dann leider mit den 10/11 Tagen der ersten Thailandreise.
Und all jenen, denen es beim Lesen vielleicht noch nicht aufgefallen ist, in diesem Bericht "fehlt" der Hauptcharakter. Auf die Verwendung der Worte "ich" und "mir" wurde gänzlich verzichtet.
Auf diesen "literarischen" Kniff wird bei weiteren Berichten jedoch verzichtet (falls weitere Berichte erwünscht sind).

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