Pattaya Odyssee der Gefühle - Fünf Tage, fünf Erkenntnisse

Franke

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Hier nun also die Fortsetzung auf meinen Reisebericht „Zweite Chance Pattaya – auf der Suche nach mir selbst“. Hierzu eine kleine Einleitung: man sollte meinen Premierenbericht zumindestens im Ansatz kennen, damit man in etwa weiss, worauf man sich auf den kommenden Seiten einlassen wird. Fast wäre es zu einem nahtlosen Übergang zu meinen vorangegangenen Ereignissen geworden: ich habe aber die Kurve gekriegt, wenn auch sehr spät. Ich will nicht zuviel prophezeien, sehe mich aber trotzdem auf einen guten Weg.



Hier sitze ich nun zuhause back in Germany. Mein Kopf ist voll mit Erlebnissen, die mich auf die nächste Stufe hieven: genauso wie es geplant war. Was geplant war? Das was ihr mir gesagt habt. Zu diesem Zwecke arbeitete ich mir ein „Who is Who“ der Szene in Pattaya aus, welche mit meinen Vorlieben übereinstimmten. Mehr hin zu Gogo Clubs, mehr weg von Beer Bars: gerade was die berüchtigte Soi 6 traff, um die es ja in meinem Vorgänger am meisten geht, musste ich Abstand halten. Folgender Ablauf war geplant: die Gogo Clubs New Star, Happy Agogo und Peppermint standen ganz oben auf meiner Liste, wenn es um die Walking Street ging. Mir wurde auch dringenst geraten, die Soi LK Metro aufzusuchen, daher man Buisness mäßig nicht ganz so abgezockt war wie in der WS. Die LK Metro sollte der kommende, aufgehende Stern im Gogobereich sein, um der Walking Street konkurrieren zu können ja sogar besser zu werden. Hier stand ein Besuch des „Office“ , „Champagne“ und des „Queens Club“ an, vom letzteren ich nur gutes hörte. Geplant waren in den aktiven Tagen zweimal am Tag Sex zu haben. Bedauerlicherweise hatte ich nur noch neun „Designergummis“ zur Verfügung, so beschloss ich auf den letzten Stich auf 7/11 zurückzugreifen. Das meine Tour so aufgehen wird, habe ich selber nicht geglaubt: das es am Ende besser wird, hätte ich nicht erwartet!



Sonntag, 10.02.13: ich treffe die letzten Vorbereitungen zu meiner Rehabilation. Fünf Tage habe ich mir gegeben: fünf Tage in der ich mir beweisen werde, das ich kein hoffnungsloser Fall in Sachen Pay4Sex bin, das ich zur Elite gehöre, das ich mich aus meinem bereits selbst geschaufelten Grab befreien werde. Habe ich auch wirklich eine andere Wahl? In zwei Tagen will ich in Thailand einschlagen: als erstes sagt mir mal meine „wannabe ST“ über Facebook ab (bekannt aus dem Premierenbericht), daher sie momentan in Malaysia arbeitet und mal eben kein Geld für den Heimflug hat. Mit meiner LKS Lady Nacharee (ebenfalls bekannt aus dem Premierenbericht) vereinbare ich, das sie mich vom BKK Airport abholt und sie mich dann in das bereits gemietete Taxi nach Pattaya begleitet, um gemeinsam die Nacht zu verbringen. Sie wirkt überrascht mit der gemeinsamen Nacht und meint darauf hin, das eine „Small Money“ Gebühr fällig wird. Mich überrascht das weniger, daher ich sie schon alleine aus dem Grund sehen will, weil sie mir noch 3500 Baht schuldet. Mit dem Geld das ich ihr zahle, kann sie ihre Schulden an mir zurückzahlen: ich brauche kein schlechtes Gewissen haben, das ich ein Barmädchen abziehe und jeder gewinnt! Das packen gestaltet sich als schwierig: trotz des geringen Aufenthalts bekomme ich mehr zusammen als in meinen neun Tagen im August. Schon alleine meine zwei Paar Schuhe verhindert das Reisen mit Sturmgepäck. Als Reiseoutfit wähle ich Turnshuhe (statt Stiefel, wie im Deutschland Winter eben üblich) und einen dicken Zipper Kapuzenpulli mit Shirt drunter, diesen ich dann leicht noch in den Koffer hinzufügen kann, um schon „shirtbereit“ aus den Flieger, Zwischenstopp Abu Dhabi, steigen zu können.


Montag, 11.02.13: mein Zug zum Münchner Airport geht um 18:00 Uhr. Ein guter Grund nochmal der Arbeit nachzugehen, um ein paar extra Eurönchen einzuheimsen. Mit einem „viel Spaß“ werde ich von einem Arbeitskollegen in den Urlaub verabschiedet. „Das wird sich noch rausstellen“ meine ich und lasse ihn verdutzt zurück. Vor der Tür wartet meine Mom mit laufenden Motor und dem Gepäck am Start. Natürlich weiss sie nichts von meinem Parallelleben und bittet mich, ihr ein bestimmtes Kleid von Ihr in Thailand mehrfach anfertigen zu lassen. Daher mein Gasthaus in der Soi 6 liegt, werde ich mehrfach am Tag von dem Schneider in der Beachroad abgepasst werden: er wird mich solange nicht in Ruhe lassen, bis er mit mir Geld verdient! Wie einen Knochen zum Hund werde ich ihn dem Auftrag zuschmeissen, das er während meines kompletten Aufenthaltes beschäftigt ist. Nach einer ziemlich ereignislosen Zugfahrt geht es auf direkten Weg zu Check In. Nach Abgabe meines Koffers frägt mich die Dame, nachdem ich ja online eingecheckt hatte, wo denn der von mir ausgedruckte Beleg sei. Auf Gegenfrage, wofür ich was selber ausdrucken muss, wenn ich es doch sowieso in Ticketform von der Fluggesellschaft ausgehändigt bekomme, wusste sie keine Antwort und entliess mich kommentarlos zur Zollkontrolle. Um 22:20 Uhr hob der Flieger endlich ab und erreichte pünktlich zur Ortszeit am Dienstag, den 12.02.13 um 07:00 Uhr den Abu Dhabi Flughafen. Aber landen? Pustekuchen! Es hatte sich ein dichter Nebel (Wüste, heiss, 40 Grad und Nebel: wo gibts denn sowas?) um das Flughafenfeld gelegt und wir als auch ca. acht weitere Maschinen drehten nun ihre Kreise auf a) warten das der Nebel sich verzieht und b) die Landeerlaubnis. Ich sehe aus dem Fenster und sehe neben uns einen weiteren Flieger im Parallelflug: sieht man auch nicht alle Tage!

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Neben mir saß eine deutsche Studentin, die bis dato innerhalb der letzten sechs Flugstunden unscheinbar (was sie auch ausstrahlte) in ihren Thailand Büchern geblättert hat, jetzt aber ziemlich redselig wurde. Wann denn der Flieger landen würde? Ich deutete auf den Bildschirm, das sie das ja ablesen könnte, ich innerlicher auch keine große Lust auf Smalltalk mit ihr hatte. Das da doch jetzt seit 30 Minuten dasselbe stand: ich meinte darauf hin ja, wie sich auch großartig was verändern will wenn man in der Warteschleife hängt. Sie hatte bedenken, das sie ihren Anschlussflug verpassen könnte und ich beruhigte sie, das die Fluggesellschaften angehalten sind, bis zu 1,5 Stunden wegen solcher Turbulenzen auf ihre Gäste zu warten, welches ich aber auch nur wusste, weil es eine Stewardess fünf Minuten vorher einen Fluggast ein paar Reihen vor mir ausgeplaudert hat. Wir verglichen dann unsere Anschlussflüge und siehe da: sie flog eine Maschine vor mir nach Bangkok. Ich hatte drei Stunden Zwischenstop sie eben nur eine Stunde, was sich aber ohnehin erledigte, da wir ja immer noch in der Luft waren. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich die Landerlaubnis und es ging in den Anflug über. Als ich runtersah, erkannte ich die Umgebung des Flughafens nicht mehr: irgendwie hatte ich diesen anders in Erinnerung. Als die Anschnallzeichen erloschen, hatte sich jeder nur sein Handgepäck geschnappt und ist hurtig Richtung "Anschlussflüge“ gespurtet. Ich versuchte mich zu orientieren und kam in der Ankunftshalle an, wo ich mit einem fragenden „ja sag mal haben die umgebaut ?“ erkannte, das ich planmäßig zwar an meinem Zwischenstopflughafen bin, ich Abu Dhabi offensichtlich mit dem Dubai Airport verwechselt hatte. Ich versuchte irgendwelche Abflugstafeln zu finden und bahnte meinen Weg durch die Menschenmassen, dessen Flüge durch die verzögerte Landungen nun nach hinten verschoben wurden.
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Die Studentin hatte sich mal eben hübsch in meinen Windschatten mitziehen lassen und ließ auch nicht mehr locker: wo sie denn jetzt hin musste. Nett wie ich bin, warteten wir zusammen auf die Einblendung ihres Fluges an einer der Anzeigetafeln. Ich erklärte ihr, wo es lang ging und wir verabschiedeten uns. Ich meinte dann spaßeshalber, das man sich dann in der Warteschleife um den BKK Aiport ja mal zuwinken könnte. Sie hatte mit ihrem Flug Glück, ich weniger: meiner wurde auf zwei Stunden „verspätet“ angesetzt und ich rechnete hoch, wann ich wohl in Bangkok ankommen würde.



Über Facebook schrieb ich Nacharee (später gibts noch ein Foto von ihr), das ich mich zwei Stunden verspäten werde, was sie zur Kenntnis nahm und wir uns mit einem „take care“ verabschiedeten. Nach einem ziemlich ereignislosen Flug landete die Maschine um 21:45 Uhr am BKK Airport. Nach der Passkontrolle tauschte ich meine Euros in Baht und ging zur Gepäckausgabe, wo ich meinen Koffer in Empfang nehmen durfte. Ich musste zusehen, das ich mein Taxi erwischte: zwischen Tor 3&4 hiess es, würde man mich in Empfang nehmen. Ein Schild, wo mein Name draufsteht: so wollte sich der Fahrer zu erkennen geben. Ich war ohnehin schon zwei Stunden zu spät: ich hoffte, das mein Taxifahrer soweit mitdachte und die Anzeigetafel für kommende Flüge registriert hatte. Ich hatte nämlich keinen Bock mich von irgendeinem Bauernfänger für viel Geld noch durch sämtliche Schmuckläden in BKK kutschieren zu lassen, bevor es an das Endziel Pattaya ging.

Alternativ musste ich mich nach Nacharee umsehen, die mir sagte das sie an Tor 5 wartete. Als ich durch den Ausgang am Terminal war, ging ich gezwungenermaßen die Nummern der Ausgänge rückwärts: als ich an Tor 5 angelangt war: keine Nacharee. Hab erstmal ne ziemliche Fresse gezogen, wieso sie nicht da steht, wo sie stehen sollte. Später wurde mir gesagt, das es wohl auf allen Stockwerken diese nummerierten Ausgänge gibt. Es kann sein, das sie an Tor 5 stand, aber eben auf einer anderen Ebene. Ich hoffte inständig, das wenigstens mein Taxifahrer an seinem Tor stand: ich also weiter vor und viele Menschen mit vielen Namensschildern entdeckt, nur nicht eben mit meinem. HALT DOCH! Ich einer Ecke kauernd saß eine Person: auf ein DIN A4 Blatt mit blauen Signalstift meinen Namen hingerotzt: nicht so wie ich es in der Werbung gelesen hatte. Das Schild hielt ein Mädchen in der Hand, gefühlte vierzehn Jahre alt. Das soll man Taxifahrer sein?


Ich stellte mich brav vor und bedankte mich, das sie solange auf mich gewartet hat. Ich erklärte ihr, das der Flug wegen Nebel Verspätung hatte: deswegen auch die Verzögerung. Hat sie persönlich aber nicht interessiert: sie wollte mich nur nach Pattaya bringen und dann ab ins Bett zum schlafen. Lustigerweise wollte sie mir noch meinen Koffer abnehmen: der 40 Kilo Floh ging mir gerade mal bis zur Brust, ich habe artig abgelehnt im Hinterkopf was das wohl für ein Bild abgegeben hätte, wenn ich neben der gehe mit meinem Mini Handgepäck und sie meinen 15 Kilo Koffer am Start.^^ Ich hab ihr dann erklärt, das eine Freundin noch auf mich wartet und ob ich mich kurz hinsetzen könnte, um online zu gehen, um sie über Facebook zu kontaktieren (Chat). Ich hab aber bemerkt, das sie mich nicht so gut versteht, weil ihr Englisch ziemlich übel war (naja hauptsache für eine Firma arbeiten, die ausländische Gäste betreut) und sie nicht kapiert, was ich eigentlich will. Ich fragte schnell, ob sie so nett wäre Nacharee anzurufen, daher ich mit meinem Telefon (ist derselbe Anbieter wie letztes Jahr: nur diesmal bekam ich kein Netz mit meinem billig 100 Euro Handy. Beim I-Phone klappte es noch) keine Verbindung zustande brachte. Ich gab ihr die Telefonnumer und tata sie war dran: sie machten untereinander einen neuen Treffpunkt aus und wir fuhren einmal (ich nahm hinten Platz, dabei ist dieses Foto entstanden) um den Block. Zwischenzeitlich gab ich meiner Fahrerin 200 Baht Tip in die Hand.

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Da stand Nacharee: wie ich sie in Erinnerung behalten hatte. Wir umarmten uns und sie überreichte mir ein Geschenk (ein Band mit Blumen, das man sich über das Handgelenk ziehen kann). Wir saßen beide auf der Hinterbank und schmusten / küssten einfach nur rum. Ich genoß die Zeit und merkte, was mir zwischen August 2012 (Pattaya Premiere) bis zu diesem Zeitpunkt gefehlt hatte. Ich gestand ihr, das sie die letzte Person war die ich geküsst habe und sie die erste Person ist, die ich in dem Augenblick wieder küssen durfte. Sie war glücklich, ich war glücklich: es schien perfekt. Nach 1,5 Stunden Autofahrt sind wir dann in Pattaya eingetroffen: wir fuhren in die Soi 6 und ich erkannte garnix mehr! Die Strasse voller Menschen! Wir robbten uns mit dem Auto in Schrittgeschwindigkeit duch die Strasse: mein Gasthaus hatte bereits um 00:30 Uhr seine Aussenbeleuchtung ausgeschalten. Meine größte Befürchtung war aber, das dort niemand mehr anzutreffen zu war, daher wir eine Check In Uhrzeit von ca. 21:30 Uhr ausgemacht hatten: jetzt war es bereits nach Mitternacht. Ich versuchte mich, an meiner Stammbar, der Chili Bar, zu orientieren daher die genau gegenüber der Lagune ISS stand. Nichts zu machen, also zweiter Versuch und rein in die Seitenstrasse, um über die Soi 6/1 den Hintereingang zu finden. Hier auch wieder Schrittgeschwindigkeit, kein Erfolg. Wir parkten und ich sagte meinen beiden Mädels, das ich es zu Fuss finden werde: ich müsste mich nur orientieren. Daher ich keine Lust hatte, in der Soi 6 zur besten Zeit in Stücke gerissen zu werden, schlug ich Nacharee vor das sie mich begleitet. Davon war sie aber nicht begeistert, daher sie ja einen Customer an der Seite hatte und sie, wenn sie entdeckt wird, nach der Barfine gefragt werden wird. Da ihre Bar, das Halifax eher Richtung Beach Road lag und wir unmöglich in Sichtweite kommen würden, war ihr in dem Moment egal.


Mir war es dann aber auch egal, daher ich nur noch den Tag zu Ende bringen wollte: also raus aus dem Taxi, in die Soi 6/1, in eine Seitenstrasse direkt in die Soi 6. BAM! Voll im Zentrum und die Mädels bekamen das mit. Ich hatte gleich drei hinter mir stehen, die mir voll ins Ohr brüllten. Eine weitere Situation, mit der ich auch im August 2012 konfrontiert wurde: wenn auch nicht ganz positiv. Mir war es wurscht und ich gab Fersengeld, um mein Gasthaus zu finden. Ich hielt mich links und orientierte mich von Haus zu Haus und da stand sie: die ISS Lagune. Im „Foyer“ brannte noch Licht und ich klopfte an die Tür. Die „Gasthausmutter“ kam mir entgegen und schloß die Tür auf. Ich begrüßte sie und entschuldigte mich für meine Verspätung. Ich machte ihr klar, das ich noch jemanden im Taxi habe mal abgesehen von meinem Gepäck. Ich bat sie, die Tür offen zu lassen das ich mich, wenn ich im Auto komme, mich daran orientieren kann. Gesagt, getan mit Spurt an den schreienden Weibern zurück ins Taxi und mit Schrittgeschwindigkeit das Endziel erreicht. Ich drückte 1200 Baht für die Beförderung ab und schleppte meinen Koffer Richtung Foyer. Die Gasthausmutter reichte mir darauf die Hand: ich schnallte nicht was sie von mir will, gab ihr meine Hand zum Gruß, bis sie dann meinte das sie meinen Passport benötige. Kein Problem: Kopie gemacht und parallel 4200 Baht für sechs Nächte abgedrückt. Später lag ich noch 360 Baht als Trinkgeld obendrauf, welches aber der Tip für meinen kompletten aufenthalt im ISS darstellen sollte. Nacharee hatte Durst und bat mich, ihr was zu trinken zu bestellen: Wasser gab es von der Gasthausmutter und ich fragte, was es kosten würde. Man muss dazu wissen: jeden Tag wird der Kühlschrank umsonst mit neuen Wasserflaschen gefüllt, die nix kosten! Die Wirtshausmutter erinnerte mich daran und meinte, das ich das eigentlich noch wissen sollte: dementsprechen ging der erste 2013 „Lady Drink“ aufs Haus^^



Mit Nacharee ging es dann nach oben: als erstes verwechselte ich mal das Zimmer. Ich wollte in F, es stand aber E auf dem Schlüssel. Sie lachte laut, machte mich auf den Fehler aufmerksam und ich meinte nur, das wenn da drinnen jetzt eine Nummer geschoben wird, der Typ mich in Stücke reisst wenn ich an seinem Schloss herumfuhrwerkte. Im Zimmer habe ich erstmal meinen Koffer entleert: Hemden, Hosen, Schuhe und Kulturbeutel wollten fein säuberlich einsortiert werden. Danach war ich aber trotz langer Reise noch nicht müde und es war der perfekte Zeitpunkt, mich nach der Soi LK Metro umzusehen, um dort auch in einer Apotheke die im Forum empfohlen wurde, Kamagra zu kaufen. Ich machte Nacharee drauf aufmerksam, das ich nochmal alleine losgehe (ich wollte nicht, das sie weiss, das ich Potenzmittel zu mir nehme) und bot ihr an, ihr was vom MCD zu bringen. Ein Fischmac durfte es sein. Ich sagte geht klar und man könne ja abrechnen (sie schuldete mir noch 3500 Baht) wenn ich wieder kommen würde: großer Fehler, der sich am nächsten Tag rächen sollte! Dazu später mehr. Ich ging also in die Soi 6 in die Second Road rechts und versuchte verzweifelt, die Soi LK Metro zu finden. Kein Erfolg, daher ich die Strasse nur bis dato auf Google Maps fand. Von der Second Road ging eine Strasse links mit dem Namen Soi Dianna. Nur die schreibt sich nicht so: in Wirklichkeit heisst die nämlich für nicht thaisprechende Menschen Soi 13 und war von meiner Orientierung meilenweit entfernt. Das war mal eben kein Fußmarsch von fünf Minuten, da musste man schon den Bahtbus nehmen. Wie gesagt: zu dem Zeitpunkt wusste ich nichts von einer Soi 13, da wünsche ich mir im TAF eine dementsprechene Verbesserung. Newbies werden die nicht finden! Also 180 Grad Wende und auf zum MCD: Fischmac zum mitnehmen bitte! Kein Problem und ab in die Soi 6, ins Gasthaus zu Nacharee. Fischmac überreicht und nochmal auf das Geld zu sprechen zu kommen, um sich drauf zu einigen das morgen abgerechnet wird.


Danach ging es zum duschen: ich fragte sie, ob sie Lust hätte mir mir gemeinsam zu duschen. Einige Mädel machen es, manche nicht. Ich denke, es hat auch was mit Privatsphäre zu tun, wenn man Intimwäsche betreibt oder sowas ähnliches. Gleich vorweg: ich bekam von „meinen“ Mädels immer dieselbe, auf lustige Art gemeinte, Antwort. Sie meinten, das sie zu schüchtern sein, sich nackt zu zeigen und ich gegenargumentierte, das man sich sowieso nackt begegnen würde, daher es das Buisness nunmal nicht anders zulässt^^ Wir hatten dann eine schöne Nacht, allerdings beide ohne Orgasmus: ich zu müde (zumindestens redete ich mir das ein) und sie mehr auf „take care“ Trip. Daher dies der erste Sex war und er noch nicht zum offiziellen Teil des Berichts gehört, will ich auch nicht weiter ins Detail gehen und enden das Intro.


Das nächste mal: Tag 1 – Egotrip schiesst Eigentor


Gleich mal was in eigener Sache: sorry für das langatmige Intro. Hat mir genauso viel Spaß gemacht es zu schreiben, wie ihr es beim lesen hattet. :ironie: Denke auch das ich Tag 1 & 2 zusammenfassen werde, daher Tag 1 nicht so der Burner ist. Mal auf den Umfang schauen.

Frage: wollt ihr lieber, das ich die Bilder von den kommenden Mädels vor den oder nach den Ereignissen poste? Ich denke, davor kann man sich die Situation besser vorstellen, ich hätte es danach aber lieber um die Story drumherum abzuschliessen. Wenn keine Einwände kommen, belasse ich es auch so.
 
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Wird bestimmt ein geiler Bericht. Mach mal, wie Du denkst. Das wird sowieso sehr lesenswert werden.[...]Du weißt ja, warum das für mich richtig kriegsentscheident ist. :ornp:

Ich werd definitiv einen Tag auf zwei Berichte splitten, sonst wirds mir persönlich zu lang. Was die Fotos angeht, setze ich die ein sobald die Situation kommt. Und ja: es ist mir bekannt.:mrgreen: Mein Fetisch ist, das ich es hasse, wenn die Mädels sich die Haare hochbinden: ich hab die lieber in natura vor mir. Aber dank "rhythmischen Bewegungen" löst sich das Problem von selbst.:ornp:

Wenn ein Flugzeug nicht durch irgendwelche äußeren Umstände an einem pünktlichen Abflug gehindert wird, fliegt es los, egal wie viele Passagiere noch drauf gebucht und nicht da sind.

Yep war bestimmt nur ne Ausnahme, um ein Massenchaos zu vermeiden: alle Maschinen an dem Tag hatten bis zu drei Stunden Verspätung mal davon abgesehen, das wir noch eine halbe Stunde auf dem Boden am Rollfeld blieben. Das Flieger in der Regel nicht warten, kenne ich aus dem letzten Jahr: da war Check Inzehn Minuten abgelaufen und das wars. Wetterbedingungen hatten aber schuld, deswegen bekam ich ein Hotel und den nächsten Flieger tagsdrauf.

herrlich,

geht genau so vielversprechend weiter, wie der letzte Bericht aufgehört hat.[...]
freue mich auf das, was kommt.

Sorry, aber das wird Standard-Rohkost. Bin bis jetzt überhaupt nicht zufrieden mit dem Bericht: meine einzigste Motivation ist Tag 4 und Tag 5. Darauf hinzuarbeiten hilft ungemein, der Rest: ich geb mein bestes, aber im Endeffekt ist es nicht gut.:?



Gasthausmutter ist mein Favorit...

Letztes Jahr war es die Wirtsdame, sorry. War schon spät beim schreiben.:mrgreen: Rezeptionistin finde ich bei einem Gasthaus ein wenig übertrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
13.02.13 Tag 1 – Egotrip schiesst Eigentor- Teil 1/2

Ich hatte eine bis dato wunderbare Zeit mit Nacharee: offensichtlich zu gut, den ich entschied mich noch einen Tag mit ihr zu verbringen. Das machte meine „Who is Who“ der Szene in Pattaya, meine Route die ich mir ausgearbeitet hatte, erstmal zunichte. Mein offiziell, erster Urlaubstag hatte noch nicht mal begonnen und ich musste meine Pläne über den Haufen schmeissen. Ich zog mich an, machte mich frisch und dabei fiel mir auf, das Nacharee ihren Fischmac nicht angerührt hatte. Er lag noch 1:1 wie ich ihn ihr gebracht hatte auf den Tisch. Ich wies sie darauf hin und sie antwortete mir, das ihr gestern der Appetit vergangen sei. Auf der Nachfrage warum, meinte sie das ich das Geldthema (die 3500 Baht die sie mir schuldete) schon wieder angeschnitten hätte. Sie machte sich ihre Gedanken, das ich mit ihr nur zusammen sei, damit ich mein Geld wiedersehe. Ich sagte das das nicht stimmt, daher ich sie für eine wunderbar, nette Person halte und ich es geniesse, mit ihr Zeit zu verbringen. Wie dem auch sei, wurde erstmal mein Opulus fällig: LT (logischerweise ohne BF) mit LKS Bonus 1500 Baht. Von dem Geld gab sie mir gleich 1000 zurück und meinte, das wir den Rest bei der Bank abheben könnten.


Daher der Tag schon ziemlich angebrochen war, cancelte ich das Frühstück und bat Nacharee, das wir gemeinsam was thailändisches Essen, daher ich vorher (auch nicht in den drei August 2012 Wochen) noch nie in einer einheimischen Küche war. Danach wollte ich unbedingt zu dieser goldenen Budha Statue, bei der ich auch bei meinen letztjährigen Trip verpasst habe, diese zu besuchen. Gesagt, getan gingen wir erstmal zur ihrer Adoptivmutter / Mamasan von der Halifax Bar. Es gibt in der Soi 6 zweimal die Halifax Bar: eine ist ziemlich mittig und die andere ziemlich unten an der Beach Road. Beide aber auf der gleichen Soi Seite. Bei der zweiteren arbeitet Nacharee plus Mamasan. Als wir in das Apartment der Mamasan reinkamen, war diese erstmal ziemlich überrascht mich überhaupt wiederzusehen. Nach ein wenig Smalltalk entschied Nacharee einen „Ausflug“ ins 7/11 und daher es mein Job ist als Customer für alle Auslagen verantwortlich zu sein, konnte ich ihr diese Bitte natürlich nicht abschlagen. Unterm Strich hielt sich der Spaß unter fünf Euro: davon gab es ein paar schicke Flip Flop´s, daher wir ja eine größere Tour zu Fuss zur Buddha Statue machen wollten. Anschliessend ging es zum ATM, wo mich Nacharee „ausbezahlen“ wollte. Der Automat spuckte einen tausender aus, danach war groß und fett auf dem Display zu lesen, das der Kreditrahmen ausgeschöpft sei. Ich meinte sofort zu ihr, das dies kein Problem sei, daher ich ja noch weitere Tage vor Ort bin und sie mir das Geld auch am Ende meines Urlaubs geben könnte. Insgeheim wusste ich aber, das ich die restlichen 1500 Baht wohl nie mehr wiedersehen werde. Alternativ hätte ich ja ihren „Tageslohn“ einbehalten können, was mir aber im Moment zu unverschämt erschien.



Danach ging es lecker Thai essen (war so ne Open Air Küche in einem Pavilion) und zu Fuss Richtung Beach Road, um einen Bahtbus in die Walking Street zu nehmen. Ab diesen Punkt wurde dann gelaufen. Der Trip wahr sehr schön, aber lang: ich quengelte ab und zu (ich Depp hatte immer noch meine lange Jeans an und das bei 30 Grad) und Nacharee meinte zu mir, das sie mich vorher schon gewarnt hätte, das es sehr lang zum laufen sei. Ich meinte aber, das es gar keinen Grund gäbe mich zu beschweren, daher ich ja eine wunderbare Begleitung hätte und ich diese Momente einfach aufsaugen muss, daher wenn es wieder zurück nach D geht die Leidenszeit beginnt. Innerlich fand ich es aber zum kotzen: wenn man eine Passage überstanden hatte, wo es ziemlich steil war, wartete dahinter schon die nächste Passage, die noch steiler war. Gut fande ich, das der Weg mit kleineren Kiosk´s bestückt ist: so konnte man sich immer wieder mal setzen, was trinken und die Ruhe (der krassse Gegensatz zu Pattaya Dowtown) geniessen. Ich schlug Nacharee noch vor, das man sich vielleicht einen Roller mieten könnte (so ein Teil kostet im vorgeschlagenen Shop 25 Euro Kaution), um so einen gewissen Aussichtspunkt zu erreichen (der über den beleuchteten Pattaya Schild, wo man auf den Strand blickt). Ich wollte noch ein paar Fotos bei Nacht schiessen, relativierte aber dann meine Meinung nachdem wir oben bei der Buddha Statue waren: ein herrlicher Ausblick auf die Stadt, wo ich ein paar schöne Fotos für die bucklige Verwandtschaft für zuhause machte. Hierbei ist auch dieses Foto mit Nacharee entstanden.
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Nach dem ich auch Fotos von der Buddha Statue hatte, ging es wieder Richtung Downtown. Ich fragte Nacharee, ob man nicht ein Taxi nehmen könnte, daher ich keinen Bock mehr auf laufen hatte. Sie redete mit diversen Taxlern und entschied sich dann für ein Motorbike Taxi, auf dem wir zu dritt Platz nahmen. Ganz stolz verkündete sie mir, das ich nur 100 Baht bezahlen müßte und das bei zu zwei beförderten Personen. Ich persönlich wusste, das ich alleine 100 Baht zahle: wie es bei zwei Personen aussah, wusste ich nie. Der Preis schien mir fair und ab ging der wilde Ritt, wobei dieses Foto entstanden ist. Anhang anzeigen nacharee.jpg

Wir ließen uns zu einem Thai Saloon kutschieren, wo Nacharee den Besitzer und deren Belegschaft kannte. Sie meinte, das wir nach dem langen Marsch uns eine Fußmassage gönnen sollten. Ich willigte ein und Nacharee machte einen Preis pro Person für 100 Baht (geschenkt für eine Stunde) klar. Nacharee meinte, das ich mich neben der hübschen Dame (zwecks abrechnen) hinsetzen sollte, nur war da nur eine Sumo Ringerin (die gleich mal von mir Tip sehen wollte) und die zeigte mir gleich, was Schmerzen bedeuten. Nacharee bekam „natürlich“ als Masseuse eine ganz, kleine, zierliche süße Maus und die „Behandlung“ begann. Ich musste mich schon ziemlich zusammenreissen, das ich mir vor lauter Unbehaglichkeit nicht selber in die Faust beisse. Wie die an meinem Fuss rumschraubte: angenehm ist was anderes. Ich versuchte mich abzulenken und unterhielt mich mit Nacharee. Heimlich flüsterte ich, das ihre Masseuse ja mal voll scharf wäre udn Nacharee meinte, das wenn ich will sie mir ihren Namen von der Bar gibt, wo sie arbeitet. Da war ich überrascht: tagsüber 7/11 oder Thaimassage, nachts in der Bar. Ich verneinte artig und blödelte mit Nacharee noch ein wenig rum. Dabei zückte sie ihr 300 Euro Handy und machte immer wieder (und das auch während meines mehrtägigen Aufenthalts bei ihr ) Fotos, wo wir beide drauf waren. Ich machte auch folgendes Foto von draussen, damit ihr ungefähr wisst wo ich war. Es gab Motorbikes für 25 Euro Kaution zu mieten, dahinter sieht man einen Gogo Club (da stand immer ein Kind davor, nicht gerade die beste Werbung) und ganz auf der linken Seite war ein „Happy Ending“ Massagesaloon, in dem ich nur zufällig eingerutscht bin. Mehr dazu bei Tag 3.

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Die Massage hielt and und meine Masseuse von Sumo Wrestler fiel auf, das ich nicht der „größte Fan“ ihrer Arbeit war. Mein Gesicht verzog sich in Abständen von hundertstel Sekunden zwischen Lachen und Schmerzen. Sie meinte zu Nacharee (die mir es übersetzte) das sie mich mag, weil ich wie ein kleines Baby bin. Naja könnt schlimmer kommen und es kam dann auch schlimmer: als Abschluss gab es eine Rückenmassage, wo der Koloss seine Hände in meine Hüften rammte, so das ich mir mein Atmen gut einteilen musste, um nicht zu kollabieren. Tja war halt mal was anderes und frisch gestärkt ging es wieder Richtung Soi 6 / Gasthaus.
 
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Franke hat halt Stil.

Also sagen wir mal so: zur Mittagszeit wenn die Sonne 30 Grad runterballert, sind kurze Hosen angebracht. Allerdings ziehe ich da auch 3/4 Jeans vor, die zumindestens eine leichte Brise an den Waden garantieren. Total kurze Hosen, an denen man die Oberschenkel erkennt: dafür ist der Fremdschämfaktor einfach zu groß. Ab 18:00 Uhr (für mich Beginn der Ausgehzeit) gehe ich auch nur noch mit Hemd & Hose aus dem Haus, weil ich nicht so ein Klischeetouri bin und mich den Mädels dementsprechend präsentieren will. Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, wenn man zu businessmäßig im Gogo sitzt und sich wundert, wieso sich kein Mädel zu einem setzt (ist mir passiert). Habe ich natürlich erst danach im Forum erfahren. :roll:

Soi 13 gibt es in Pattaya etliche, sprichst du aber von Soi Diana, so ist die einmalig in Pattaya. Informationen finden sich darüber in diesem Forum mehr als genug.

Mag sein, das es Informationen gibt: ich habe sie nicht auf Anhieb gefunden und das sollte eigentlich der Sinn sein. Schau dir mal die Location Grafik es Queen´s Club an:

Queen Club Location

Da steht eindeutig was von Soi Diana, nur wenn man erstmal davor steht, sind es nur Nummern. Für mich wäre interessant gewesen: Soi Diana = Soi 13.
 
13.02.13 Tag 1 – Egotrip schiesst Eigentor- Teil 2/2



Als es wieder Richtung Gasthaus ging um uns für den Abend fertigzumachen, bemerkte ich bei Nacharee das sie etwas in Schieflage lief ergo mit ihrem Flip Flops wohl nicht ganz zufrieden war. Ich bot ihr aufgrund meines schlechten Gewissens (schliesslich habe ich sie mit den Dingern den halben Tag rumgescheucht) an, das wir uns nach festeren Schuhwerk umsehen. Unsere Route fiel dabei auf Mike´s Shopping Mall. Zwischenzeitlich steckte sie mir, das sie wohl auch nicht ganz mit ihrer Masseuse zufrieden war: sie war ihr zu jung und unerfahren. Ich schreibe den Dialog deswegen, weil dieses Beispiel später noch einmal in einem anderen Fall kommen wird. Wir erreichten dann Mike´s Shopping Mall: die ersten paar Schuhe, die Nacharee in der Hand hielt, waren 2000 Baht wert. Ich verneinte und meinte, das nichtmal ich Schuhe in dem Umfang besitze. Ich fand ein geeignetes Paar für sie (600 Baht), bezahlte artig und meinte spaßeshalber, das ich ihr den Betrag ja später vom Tip abziehen kann. Sie fand das aber überhaupt nicht lustig: sie zog vom Leder, das das genau dieselbe Scheissaktion war wie ich mit dem Fischmac abgezogen hatte. Das wenn ich ihr jetzt jedesmal einen gefallen mache (quasi für sie Baht locker mache) sie sich Gedanken machen muss, ob ihr das später nicht abgezogen wird. Innerlich fande ich es total lächerlich, wenn ich schon Spaß mache, sich wegen sowas aufzuführen: allerdings verstand ich Nacharee. Sie hatte zwei Kinder, einen Ex-Mann der über alle Berge war und einen ausländischen Boyfriend (der Vater eines der Kinder), der offensichtlich nicht genügend Geld nach Hause bringt. Ich entschuldigte mich für mein Verhalten und versprach ihr, das ich in Zukunft (auch auf ihrer Situation hin) drauf achten werde, was ich sage.



Wir schlenderten von der Second Road in die Soi 6 Richtung Gasthaus, aber nicht ohne das Nacharee nochmal einen Abstecher zu einer „Kollegin“ in der Mod Bar machte. Wir setzen uns an einem Tisch im inneren mit der Dame und die beiden fingen an zu quatschen. Daher ich ja kein Thai verstehe, hatte ich genügend Zeit mich umzusehen: weit kam ich aber nicht, weil mein Blick förmlich festfror an Nacharee´s Kollegin ihrer Oberweite. Mann hatte die Riesenbrüste! Ich unterbrach das Gespräch zwischen den beiden und fragte nach ihrem Alter: 34, genau so wie meins! Irgendwann kam es zu der Situation, das ihre Kollegin neue Getränke holte und ich Nacharee auf ihre Oberweite aufmerksam machte. „They are plastic“ flüsterte sie. „I don´t care“ erwiderte ich. Nach begleichen der Rechnung gingen wir und ich meinte zu Nacharee, das ich ihrer Kollegin im Laufe meines Aufenthaltes wohl noch einen Besuch abstatten werde. Sie sah mich dabei ziemlich schräg an und meinte „she´s old“. Jetzt konterte ich und meinte, das sie nicht alt sondern erfahren ist. Und das Erfahrung sehr wohl was mit guter Performance zu tun hat und nannte eben das Masseuse Beispiel. Die war ja auch jung und Nacharee war mit ihrer Arbeit nicht zufrieden. Und genau auf so etwas musste ich auch achten: nicht die jungen neunzehnjährigen Kücken brachten mich weiter, sondern ich musste auf Erfahrung setzen, daher es mir offensichtlich daran mangelte. Darauf wusste Nacharee keine Antwort und blieb vorerst still.


Im Gasthaus angekommen kurz frisch machen und dann zum Italiener auf der Second Road (wurde hier im Forum empfohlen, sehr lecker). Preis im (überraschten) guten Niveau, besonders Getränke spottbillig. Live Mukke (so ein Alleinunterhalter, der Beatles Songs trällerte und ab und zu mit der Kellnerin im Duett sang, saugut gemacht) gab es obendrauf und so endete ein ereignisreicher Tag im romantischen Stil. Hab ich was vergessen? Ach ja: der Sex! Deswegen war ich doch erst überhaupt hier. Also ab auf´s Zimmer und ich noch immer ohne Kamagra am Start. Nunja ein Thema das ich gerne über den Rest des Reiseberichtes schweigen würde: wer schonmal ins Off Topic Forum gespitzt hat, wird erkennen das mein langjähriges Dasein als Single wohl nicht ganz ohne Folgeschäden geblieben ist. Diese (wir nennen sie ab sofort) Folgeschäden erlauben zwar Sex mit einer Frau, aber im unbefriedigten Stile: und zwar für MICH! Nacharee hatte auf jedenfall viel Spaß in der Nacht und daher ich mich langsam an ihre Anwesenheit gewöhnte, entschied ich mich noch einen ganzen Tag mit ihr zu verbringen. Danach gehen wir mit meinen Bettgeschichten auch m(s)ehr ins Detail, versprochen ;-)



Das nächste mal: Tag 2 - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah
 
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Bin wieder mit an Bord und freue mich natürlich schon auf die Tage 4 + 5.
Das Tattoo an Nacharees Bein sieht echt chick aus.

Und was ist mit Tag 2 und 3? Auf die freuste dich nicht? :cry: Haste recht: ich mich auch nicht! :ironie: Bin gerade am überarbeiten des zweiten Teils von Tag 2, aber ab dem dritten Tag gehts dann mit neuen Mädels aufwärts (also nicht erst ab Tag 4). Da steigt natürlich der Enthuismaus. Dann gibts auch wieder Fotos. :yes:Nacharee´s hatte links wie rechts das gleiche Tattoo am Bein. Das war so ein Henna Tattoo, das nach einiger Zeit verschwindet. Bei dem Fotoshoot war es schon ziemlich verschwunden.

Die 34ig Jährige kenn ich seit 2-1/2 Jahren und der einte oder andere Member hat auch schon bekanntschaft gemacht.
grüsse

Schon ein Hingucker in der Strasse, kann nur hoffen das sie bei meinen nächsten Urlaub wieder vor Ort ist. Ich denke mal, ab einem gewissen Alter kann man so eine Beschäftigung ja auch nicht täglich nachgehen. Aber bei ihr sah ich ihr Alter nicht an.


14.02.13 Tag 2 - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah- Teil 1/2


Nächster Tag, noch keinen GogoClub von innen gesehen und immer noch die Superlongtime an der Backe. Aber ich hab´s ja auch nicht anders gewollt: LKS war überhaupt nicht der Fall, denn ich kannte meine Rolle als Customer, obwohl Nacharee immer wieder behauptete das ich für sie kein Customer wäre, sondern ein Freund. Diese Erkenntnis sollte sich am letzten Tag (5) noch bitter rächen, zur gegebenen Zeit aber mehr dazu. Nunja und was macht man so in der früh im Bett und weiss das die Putze erst gegen nachmittag das Zimmer aufräumen wird? Rischtich: erstmal Sex! Also ab in die Startpositionen: ich wurde erstmal mit einem BJ verwöhnt. Was mir auch ziemlich am Anfang mit der ganzen Pay4Sex Geschichte (und zwar mit allen Mädels durch die Bank) auffiel: diese Schmatzgeräusche dabei! Können die den nicht einfach in den Mund nehmen und sich rauf & runter mit dem Kopf bewegen? Stattdessen wird drauf rumgelutscht, mit der Geräuschkulisse war das nicht so mein Fall.

Danach wurde „er“ ordentlichst eingeölt (Nacharee war vorher beim 7/11 und hat Babyöl gekauft. Kann ich jedem nur empfehlen, eine kleine Flasche neben seinem Bett zu haben)und ab ging der Ritt. Hatten wir nicht etwas vergessen? Ja genau: das Kondom! Ziemlich übel, denn ich bemerkte den fopa erst während des Aktes, während Nacharee ganz bewusst das Kondom wegließ, weil sie laut eigener Aussage mir vertraute, ich ihr aber versprechen musste das ich es mit den restlichen Mädels „nur mit“ machen würde (was für mich eine Selbstverständlichkeit war). Sie liebte es oben zu liegen, Positionswechsel war ihr überhaupt nicht recht (mir ehrlich gesagt auch nicht, daher die Aussicht einfach zu schön war). Sie hauchte immer wieder meinen Namen und abwechselnd „stieg sie ab“ , kam mit der BJ Variante und „stieg wieder auf“. Daher ich versuchte mich auch einzubringen, flüsterte ich ihr ein „I wanna eat you up“ ins Ohr. Sie konterte mit einem „Why“ und meinte, das ich sie vergessen würde, wenn ich das mache. Ich dachte: häh? Am Spaßloch lecken und sie dann links liegen lassen? Was war das denn für eine Logik? Naja wer nicht will, der hat schon: also weiter im Text. Was ihr auch ein wenig missfiel war, das ich meine Augen beim küssen immer schließte. Also Augen offen lassen, auch für die anderen Mädels: gut zu wissen für die Zukunft. Der Sex dauerte ziemlich lange (dank auch meiner Folgeschäden) so um die 2,5 Stunden und Nacharee verkrampfte in einer Situation über mir. Sie meinte „don´t look at me, when i´m come“ was mich aber natürlich nicht davon abhielt trotzdem zu gucken^^. Sie rollte sich zur Seite ab und sah mir in die Augen. „Why you not come?“ fragte sie mich. „I don´t know“ antwortete ich. Ich fragte sie, ob sie wirklich gekommen sei oder nur mir was vorspielt, das ich mich besser fühle. Sie fragte mich verdutzt, warum sie mir was vorspielen sollte? Ich nahm die Situation erstmal so hin und wunderte mich über mich selber, das ich offensichtlich in der Lage war das Frauen wenn sie Sex mit mir haben, es auch schaffen zu kommen. Als kleines „Nachspiel“ stand für mich „fingern“ auf dem Plan: als Nacharee so neben mir lag, machte ich erst einen Finger nass und glitt (unter der Bettdecke) in ihr ein. Sie lächelte und ich nahm einen weiteren Finger dazu. „What are you doing?“ fragte sie lachend und ich dachte, das es wohl nicht ihr Fall sei, wenn man ihr Spaßloch (neben dem GV) bearbeiten will.

Naja macht nix und wir gingen erstmal duschen. Nacharee als erstes, daher ich die Privatsphäre zu respektieren hatte. Als sie in der Dusche fertig war, stand ich vor der Tür und fragte „can i get in?“ was Nacharee bejahte. Ich trat ein und sie meinte, das sie ja keinen kennt und das ist auch das erste Mal, das jemand vorher frägt ob er ins Bad reinkommen darf. Ich erwiderte das ich das aus reinem Selbstschutz machte, daher ich wenig Interesse dran hatte, das Mädel Inflagranti beim „strullern“ zu erwischen. Auf so eine Aussicht (okay ein Member kenne ich, das ihm das gefallen würde^^) könnte ich verzichten. Danach wurde sich schick angezogen: ich bemerkte richtig, wie sich meine Hose auf meinen Schwanz drückte. Dieser lange Sex blieb nicht unbemerkt und ich hatte ja ein fast brennendes Gefühl im Schritt, welches aber nach einer Weile abklang. Ich zahlte Nacharee 1500 Baht für die Liebesnacht / Tag 2 Aufenthalt aus und wir entschlossen uns zum gemeinsamen Bar hopping durch Pattaya.
 
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14.02.13 Tag 2 - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah- Teil 2/2

Schick fein gemacht für den Ausgang des Tages statteten Nacharee und ich der Mod Bar bei ihrer Freundin einen Besuch ab. Vor der Bar zusammen mit den Mädels sitzend traf sie (wie es der Zufall so will) einen alten Bekannten. Er ebenfalls Deutscher, wohnhaft im Ruhrgebiet und Motivationscoach von Beruf. Küsschen hier, küsschen da und ich erstmal dezent im Hintergrund. Sie stellte uns dann aneinander vor: ich sagte zu ihm, das ich Nacharee den zweiten Tag „gebucht“ hätte, welches aber überhaupt nicht geplant war und man sowas wahrscheinlich nur macht, wenn es eben schön zusammen passt. Er konnte mir beipflichten und bestätigte, das es ihm nicht anders ergehen würde. Nacharee flüsterte mir ins Ohr, das ich doch wegen meinen Problemen mich an ihn wenden sollte, ich aber meinte das ich den „Typ“ doch keine fünf Minuten kenne und mir das zu persönlich werden würde. Leider war es auch sein letzter Tag in Thailand, daher wir vorhatten im Gespann um die Häuser zu ziehen und er gab mir zum Abschluss noch einen Tip, wie man sich den Mädels gegenüber zu verhalten hat, wenn sie einen nach dem Namen fragen: immer „Cheap Charlie“ antworten.^^ Wir verabschiedeten uns (nach einem Abschiedsfoto zu dritt) und zogen weiter die Second hoch, wo wir an einer weiteren Bar stoppten. Nacharee meinte noch zu mir, das er auch ein Freund wie ich sei, er ihr mal Geld geliehen hatte und das ohne es wieder zu wollen. Mir war die Info gar nicht recht, daher es mir win wenig so erschien das Nacharee mir das unter die Nase halten wollte alá "du kannst mir mal einen gefallen machen ohne dafür eine Gegenleistung erwarten zu wollen". Wie sehr sich doch diese Aussage an Tag 5 bewahrheiten sollte, später dazu mehr!

Ich war richtig in Geberlaune bei Nacharee´s nächsten Stop und bestellte mir meinen „All Time Favorite“ Drink Jacky Cola, während Nacharee auf Heineken auswich (normalerweise sollte es umgekehrt sein). Es schien so, als Nacharee alles und jeden in Pattaya kannte und immer, wenn wir an einer ihrer weiblichen Bekanntschaften (in den Beer Bars) vorbeikamen präsentierte sie mich stolz und ich musste mir dann Sprüche wie „Sexy, handsome Man“ „gefallen“ lassen.^^

Weiter die Second Road hoch erstreckte sie eine Art „Open Air Gogo“, wo Mädels zwar an der Stange tanzten, dies aber dementsprechend züchtig. Circa 150 Meter davor befand sich eine Pharmacy und mir fiel schlagartig ein, das ich ja noch Kamagra benötigte. Ich liess Nacharee im glauben, das ich noch ein Mittel gegen meinen leichten Husten (ich hatte wirklich welchen: 30 Grad und dann diese Air-Cons machen einen wirklich fertig) benötigte, lud sie bei der „Open Air Gogo“ ab und machte mich den Weg zurück zur Apotheke. Innen wartete ich, bis der Kunde vor mir draussen war, um dann mit leiser Stimme zu fragen „Do you have Kamagra?“ „Yes: Jelly or tablets?“. Jelly natürlich. „I take ten of them“. „Okay, 750 Baht“. „I give you 600“. Darauf ließ er sich ein, daher ich ja wusste das man den Preis bis zu 45 Baht pro Beutel drücken kann, ich aber weder Lust noch Zeit hatte, zu pokern. Das ganze wurde in einen neutralen Beutel gepackt und ich holte Nacharee zum nächsten Location ab.

Wir zogen dann weiter in einen richtigen Beer Bar Komplex, der mir bis dato auch in seiner Art unbekannt war. Es sah aus wie ein riesiger, überdachter Pavillon um die 200 qm mit mehreren Bars (mindestens zehn) und Poolbilliard. Wir setzten uns an den Thresen: gegenüber von mir saß eine etwas ältere, dreiköpfige Urlaubsgemeinschaft. Die älteste von den Damen (ca. 75 Jahre) starrte fasziniert auf die sich regelnden Mädels an den Stangen. Ich dachte mir „Muttchen, das gibt es bei dir im Heim aber nicht“.^^ Nacharee bestellte ihr Getränk und verschwand auf´s Klo. Der weibliche Bartender drehte sich zu mir und ich sagte „Jacky Cola“. Sie wiederrum „Heineken?“ und ich ja nenn es doch wie du willst. Also gab es halt keinen Longdrink, sondern ein Bier. Nacharee war aber indes zurück und meinte, das dies ihre Bestellung sei, klärte das Missverständnis auf und ich bekam meinen Drink.

Danach ging es mit dem Bahtbus Richtung Third Road. Ich meine mich zu erinnern, das es die Richtung war. Wieder in einer der vielen Beer Bar Strassen saß eine Gruppe „Ladyboys“ und mir fiel nichts besseres ein, als einen von denen voll auf die gemachten Brüste zu glotzen. Nacharee sah das und zog mich (in ihrem nicht so ganz mehr nüchternen Zustand) zu dem Ladyboy. Sie quasselte irgendwas von „touch them, you have open your mind“ oder so ein ähnliches Kauderwelsch. Mir war die Sache ein wenig peinlich, gab dem Ladyboy die Hand und entschuldigte mich, das wir jetzt weitergehen müssen.

Keine fünf Meter entfernt sah ich dann ein „Beer House“: ich mag mich auch dran erinnern, das ich irgendwas von „German“ gelesen habe und wir kehrten ein. Ich sah diese große Anzahl an Biersorten und bestellte für Nacharee nur das beste: ein Erdinger Weissbier! Ich hatte große Sorge, das der Bartender ihr nur die Flasche reicht: er schenkte es dann aber auch „pro-like“ in ein orginal Erdinger Weissbier Glas ein. Nacharee wunderte sich, das sie die „Beer Bar“ in Pattaya zuvor nie gesehen hatte: schliesslich war sie ja seit ein paar Jahren schon „aktiv“ im Business unterwegs. Sie hatte förmlich Geschmack gefunden und machte ein paar Fotos mit dem Handy: nur vom Bier, sie mit Bier, ich und sie mit Bier.^^ Sie fragte mich, ob wenn sie alles austrinkt dann auch deutsch sprechen könnte? Hinter uns saß eine etwa sechsköpfige Männerrunde: alles Norddeutsche im Harley Outfit. Ich meinte:“ Do you want sound like them? Achtn, nachtn, schachtn, dachtn“? Sie fand das so lustig und an ihrer Art merkte ich, das der Alkohol in ihr langsam einsetzte. Es war Zeit den Tag (war schon dunkel) ausklingen zu lassen. Als ich die Rechnung bekam, staunte ich nicht schlecht: fünf Euro für ein Weissbier! Okay ist halt eine Importsache, was ich Nacharee auch zu verstehen gab.

Dann ging es mit dem Bahtbus wieder in die Soi 6. Daher wir beide noch gut drauf waren, schauten wir bei der Ruby Bar (oder heisst es Club? Nicht mehr ganz sicher) vorbei. Diese wurde von einem Amerikaner betrieben, dessen hochachtung ich ihm aussprach daher er den Mut fand, so ein Etablisment als Ausländer zu leiten. Er kam aus Boston und in dieser Stadt sind die Red Sox (Baseball) das Sportthema Nummer eins. Ich hatte also ein wenig Gesprächsstoff mit ihm. Was mir auffiel: es war keine typische Soi 6 Bar, wo Mädels aussen saßen und man sich eine zum Ladydrink abgreifen konnte, sondern es war mehr so eine Gemeinschaftsbar: viele junge Ausländer hatten bei Musik ihren Spaß und unterhielten sich.

Hier stellte mir Nacharee auch einen jungen Australier vor, der in Pattaya lebte. Er trug ein weisses Shirt mit der Aufschrift „I´m a“. Daneben war ein Bild von einem Hubschrauber. Ich hab´s am Anfang nicht verstanden, bis Nacharee mich aufklärte: „I´m a Helicopter“. Oh Mann natürlich!Du liest es das ganze Jahr über im TAF, kennst es sogar aus einer Reisebericht Überschrift „I´m not a butterfly, i´m a helicopter“ und wenn´s vor die steht, checkste es nicht!^^ Ich war aber zu schüchtern, um ihn direkt drauf anzusprechen das ich eine ähnliche Philosophie verfolgte: wo wir aber direkt einer Meinung waren, war das dies die beste(!) Strasse in Pattaya ist. Was will man(n) mehr? Was will ich mehr? Ich lernte die Bars immer besser und besser kennen, ich hatte hübsche Mädels um mich, ich hatte alles direkt vor meiner Tür. Wieso Gogo? Wieso mehr bezahlen? Das eine angebliche „Qualität“ stimmt? Das im schlimmsten Fall alles in einem Optikfick enden soll? Ich musste mich schlagartig an die ganzen Hater von meinem ersten Reisebericht erinnern: geht mal schön in eure Gogo´s , schaut euch dieses ermüdende Arschgewackel an der Stange an. Aber ich bin ja fair: ich war während meiner Urlaubszeit auch in dem ein oder anderen Gogo. Später dazu mehr: freut euch auf den Rundumschlag!

Für mich war es dann Zeit für´s Sandmännchen, aber Nacharee die mittlerweile ordentlichst getankt hatte und man es ihr auch den Alkoholpegel ansah, hatte noch Hunger. Also flux zu einer der Garküchen in der Strasse und was muss ich zu meinem Schrecken erkennen? Einer meiner früheren Shorttimes (die einzigste vom August 2012) stand dort auch (immer noch in dem ein und demselben weissen Shirt) und bestellte was. Man sollte sich dazu mal meinen ersten Reisebericht durchlesen, in welcher Katastrophe von meiner Seite aus diese Liaison endete. Ich flüsterte Nacharee ins Ohr „i had sex with that girl and it was terrible“ und was macht die? Geht zu der rüber und stellt uns aneinander vor, daher wir uns ja vom letzten Jahr bereits kennen sollten. Total peinlich für das Mädel und mich! Ich gab artig Pfötchen und meinte, das es nett ist sie wiederzusehen und wünschte noch einen schönen Abend. Ich zog Nacharee weg und meinte das diese Aktion, obwohl sie doch wusste was für eine „Vergangenheit“ ich mit ihr hatte, total peinlich sei und sie sich nicht wie ein Idiot aufführen sollte, nur weil sie ein wenig was getrunken hatte.

Nacharee nahm mich aber wenig ernst und ich merkte, das sie sich „abgeschossen“ hatte. Für mich war jetzt nur noch wichtig, sie ins Zimmer zu bekommen, um weiteren Schaden abzuwenden. Sie löffelte ihre von der Garküche gekaufte Suppe aus und meinte das sie unbedingt noch ins 7/11 wollte. Ich wollte keine Szene machen und stützte sie auf dem Weg. Dabei schütete sie mir ca. ein viertel von ihrer Suppe auf mein weisses Hemd. Toll: das hätte ich am nächsten Tag nochmal anziehen können. Ich sah aus wie ein kleines Schweinchen! Nur gut das die gute Hose (meine einzige in fünf Tagen) nichts abbekommen hatte. Wir gingen also im Gänsemarsch Richtung 7/11 an der Second Road: dabei lieb sie immer wieder in den Ausbuchtungen des Gehsteigs hängen (normalerweise meine Paradedisziplin, wo ich ständig im gesamten Urlaub über stolperte). „Höhepunkt“ war, wo sie an dem Stand dagegen knallte, wo die Taxifahrten zum BKK Airport angeboten werden und die ganzen Motorbike Taxler sich nen Ast ablachten alá „da hat der Farang aber den Jackpot mit der Crack whore gezogen“.

Der 7/11 Trip fand gott sei dank ohne weitere Folgeschäden statt: ich stand (wenn sie im Regal rumwühlte) dicht hinter ihr, falls sie mir nach vorne kippen sollte oder ähnliches. Endlich kamen wir dann unbeschadet in meinem Zimmer in der Soi 6 an. Ich war ziemlich angepisst von der Situation und teilte ihr mit, das sie sich besser unter Kontrolle haben sollte. Ich kann es nicht leiden, wenn ich durch jemanden anderen Schuld lächerlich gemacht werde, gab ihr zu verstehen das dort draussen Mädels sind die mich bereits kennen und ich wegen ihr keine Lust hätte, mir einen schlechten Ruf einzuhandeln, das ich Mädchen abfüllen würde. Sie verstand das, entschuldigte sich und gab mir zu verstehen, das sie beeindruckt war wie ich auf sie (in ihrer Trunkenheit) aufgepasst habe. Insgeheim dachte ich mir, was ich denn für eine andere Wahl schon hätte und wir gingen zum Sex über. Im Bad gönnte ich mir 100 mg Kamagra und der Spaß begann. Im Prinzip das gleiche Szenario wie der Morgensex, nur das ich aufgrund meiner Gemütslage deutlich aggresiver war. Dies glich sich auch auf Nacharee aus, die offensichtlich meine Halsgegend „ordentlichst bearbeitete“ wie auf nachfolgenden Foto zu sehen ist (das unter dem Schlüsselbein ist ein blauer Fleck), das ich am nächsten Morgen aufgenommen habe.


Anhang anzeigen DSC00290.jpg

Das nächste Mal: Tag 3 – Das Ende einer Paysex Ära
 
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..wer hätte das gedacht :roll:

Soi Bukhao und Soi Metro fand ich diesmal als Katastrophe - Menschenmassen und Verkehr ohne Ende.

Ich fand die Beach Road abgefuckt: bin vor lauter Frust auf der Strasse gelaufen, weil eben zuviel Menschen sich auf den Gehsteigen aufhielten und es irgendwie nur im Schneckentempo voranging. So schlendern pack ich gar nicht, ausser mit nem Girl.

Das mit den verschieden nummerierten Ausgängen auf verschiedenen Stockwerken habe ich bis dato nicht gewusst: wenn sie zu mir gesagt hätte, ich stehe auf der Ebene 2 am Gate 5 wär das klar. So kam nur ein "ich steh am Gate 5". Stockwerk wäre noch wissenswert gewesen, sie meinte da wohl das ich mich auskenne (eventuell das es einen bestimmten Meeting Point in einem bestimmten Stockwerk gibt oder was weiss ich).

Wofür war denn der Selbstschutz ?

Das hast du falsch verstanden bzw. ich wohl etwas kompliziert geschrieben. Folgende Situation: Mädel ist im Bad gerade beim duschen. Neben der Dusche steht die Toilette. Mädel duscht noch, kann ich aber nicht wissen weil Tür zu. Es kann sein, das sich das Mädel gerade auf der Toilette befindet und ich wenig Lust habe, das mit ansehen zu müssen. Deswegen frage ich "Mädel kann ich reinkommen?" und sie zu mir "nett das du frägst. Das hat ja vorher noch keiner gemacht" und ich wieder "ja kein Problem: ich will dir ja nicht beim pissen zu sehen. Da kenn ich jemanden aus dem TAF, den wird das gefallen. Aber mein Fall ist es nicht". Ende im Gelände!
 
15.02.13 Tag 3 – Das Ende einer Paysex Ära – Teil 1/2



Meine letzte Nacht mit Nacharee war Geschichte: wir verabschiedeten uns, ich beglich die Rechnung von 1500 Baht für letzte Nacht und versprach, das ich sie im laufe des Tages in ihrer Bar, dem Halifax, besuchen werde. Nun ging sie und ich war ganz auf mich alleine gestellt. Zeit also mich mal in meinen Stammbars vom letzten August vorstellig zu machen. Als erstes schaute ich bei der Chili Bar, direkt gegenüber der ISS Lagune meinem Gasthaus, vorbei: die Mamasan dort bekam große Augen, als sie mich sah. Ich gab ihr zu verstehen, das ich die nächsten drei Tage voll aufdrehen könnte und ich zum Abend hin definitiv mal bei ihrer Bar vorbeischaue. Sie freute sich mich wiederzusehen und so verblieben wir auch. Danach war das „Smoke & Kisses“ dran: deren Mamasan (sie war nicht der Owner der Bar, kümmerte sich aber darum das der jeweilige Customer das richtige Mädchen bekommt) erkannte mich auch sofort wieder. Nach einem Küsschen wurde ich spontan zum Essen an der Bar eingeladen (thaischarf), dessen bitte ich natürlich nicht ablehnen konnte (hab dafür trotzdem als kleines dankeschön 50 Baht auf den Tresen gelegt). Ich lernte auch ein nettes Mädchen kennen: sie sah gut aus, sprach ein paar auswendig gelernte Sätze deutsch (akzentfrei, war richtig erstaunt) und hatte einen (ausländischen) Freund, was hieß das sie weg vom Markt sei bzw. nicht in der Bar arbeitete (ich ließ mir das später erklären). Ich wurde noch gefragt, ob ich Lust auf was zu trinken hätte: klar hatte ich die, wollte ja Geld unter die Mädels bringen. Also wurde ich nach innen gebeten.



Lang blieb ich nicht alleine und ich denke, von meinem gesamten Aufenthalt in Pattaya kam jetzt einer der Begegnungen, die mir vertraut vor kam. Leider habe ich (so gut wie bei allen Mädels) den Namen vergessen und könnte mich ohrfeigen, das ich mit ihr zusammen kein Foto gemacht habe. So etwas wird einem immer erst bewußt, wenn so eine Art Person dann eben nicht mehr an der Seite ist. Aber von vorn: das Mädel stellte sich vor. Nicht die bestaussehendste von allen, aber vom Charakter her top. Zusätzlich konnte sie sich gut zur Musik bewegen, musste sich also von der „Konkurrenz“ keinesfalls verstecken. Sie war 34 Jahre alt (genauso wie ich) und konnte gebrochen Englisch sprechen, auf jedenfall so das man es versteht. Schlimm war, das sie mir bekannt vorkam: wenn man jetzt mal von meiner eigenen Mutter Fotos aus ihren jugendlichen Jahren nimmt (so zwischen 20-30 Jahre alt), waren Ähnlichkeiten schon vorhanden. Ich weiss nicht, was kranker ist: so etwas zu denken oder so etwas dann auch noch zu schreiben.^^ Aufgrund das die Person noch öfters den Bericht kreuzen wird, nennen wir sie auch Lady Mama.



Lady Mama, ein weiteres Girl & ich saßen nun auf der Couch und ich fragte nach meiner „wannabe“ Shorttime (bekannt aus meinem ersten Bericht von August 2012). Da wurde dem weiteren Girls bewusst, das ich eben Customer von jener Person sei und es ging ein Seufzer durch den Raum, als ihr Name genannt wurde. Sie wurde in der Bar genauso vermisst, wie ich sie vermisste: allerdings musst du eben dort hingehen, wo du Geld verdienst und das hiess für sie erstmal weg von Pattaya, ab nach Malaysia. Rückkehr war zu dem Zeitpunkt offen. Lady Mama und ich wurden dann alleine gelassen: als erstes zeigte sie mir mal ihre „gemachten“ Brüste (aber noch in Verpackung sprich BH). Da war tatsächlich Silikon drinnen: es fiel auch nicht sehr auf, daher es sehr natürlich und nicht zu groß aussah. Ich denke, sie hat sich die „Dinger“ einfach zwecks Selbstwertgefühl „aufblasen“ lassen, weil sie vorher einfach zu klein waren. Sie steckte mir noch, das der ganze Spaß in Bangkok um die 50.000 Baht gekostet hat. Ich sagte das es eine sinnvolle Investition sei, daher sie ja mit ihrem Körper Geld verdienen musste. Apropos Körper: der war makellos. Ein ganz flacher Bauch (man merkte, das sie noch kein Kind aus dem Spaßloch rausgepresst hatte und das mit 34 Jahren), dem ich mich natürlich gleich aneignete. Ich sagte, das ich regelmäßig ins GYM gehe, mit ihrem flachen Bauch aber nicht mithalten konnte und zeigte meinen Waschbärbauch. Mit einem „No bui, bui“ (was wohl auf Thailändisch so etwas wie „kein Bauch“ heissen sollte) konterte sie meine Bedenken. Für mich war es Zeit aufzubrechen und verabschiedete mich bei Lady Mama, das wir uns im Laufe der Tage wiedersehen werden.



Es ging weiter Richtung Beach Road. Ich war auf direkten Weg zu Nacharee, wurde aber von einer Dame aufgehalten, die im zweiten Halifax arbeitete: war das doch tatsächlich mein Pattaya Premierenfick vom letzten Jahr. Sie hat sich natürlich riesig gefreut und wollte gleich mit mir in die Kiste, was ich natürlich „dankend“ (die ausführliche Story mit ihr gibt es im ersten Reisebericht) abgelehnt habe. Sie meinte zu mir, das sie meinen fünf Euro Schein (seit August 2012) immer noch als Glücksbringer hat. Wir tranken was zusammen und ich machte mich wieder auf. Angekommen bei Nacharee ging es erstmal nach innen in die Bar. Sie fragte wo ich hingehen würde und ich meinte das primär heute erstmal die Beach Road auf dem Plan stehen würde. Sie bot mir spaßend dann noch eine Shorttime an: ich lehnte aber ab und meinte lachend, das sie ja mittlerweile wissen würde, wie der Sex mit ihr endet. Ich ging und wollte mich wieder zur Chili Bar vorkämpfen. Beim „Smoke and Kisses“ haben sie mich schon wieder versucht, reinzuschreien: ich gab aber Zeichen, das ich später nochmal vorbeischauen werde, was zu dem Zeitpunkt allerdings nicht geplant war. Neben dem „Smoke and Kisses“ war die Viking Bar. Dort erkannte man mich zu meinen erstaunen auch. Das war die Bar, wo mich vier Damen des älteren Semesters letztes Jahr fast „vergewaltigt“ hätten. Man: soviel tolle Erinnerungen an nur einem Tag. Man bat mich rein und ich nahm dankend an. Ein bisschen Smalltalk hier, ein bisschen Smalltalk da. Nichts besonderes, bis mir ein sehr junger Mann vorgestellt wurde. Der kleine Knirps war schätzungsweise so um die 4-5 Jahre alt und schien mich irgendwie zu fixieren. Ich machte ein paar rhythmische Oberkörperbewegungen (wollte nicht mein ganzes Clubbing Repertoire aufzeigen) zur Musik und der kleine Fratz stieg voll drauf ein. Wie ein kleiner Mini-me kopierte er alle meine Moves. Ich hab auch ein wenig mit den Armen gearbeitet: war zwar nicht ganz synchron, aber Potenzial war vorhanden. Meine Dame neben mir und ich waren begeistert, weniger aber die Mutter die sich das nicht lange mit ansehen wollte und ihren Sohn wegzog. Okay vielleicht nicht der beste Umgang mit jemanden, der 9000 km Strecke auf sich nimmt, um sich mit Mädels zu treffen weil er zuhause beziehungstechnisch nix gebacken bekommt^^ Nach Begleichung der Rechnung machte ich mich endgültig zur Chili Bar auf.
 
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15.02.13 Tag 3 – Das Ende einer Paysex Ära – Teil 2 /2



An der Chili Bar angekommen beachtete ich gar nicht erst weiter die Mädels, daher ich ja nur kurz bei der Mamasan vorbeisehen und drauf ansprechen wollte, was den mit ihrem letztjährigen Personal passiert sei. Ich erkannte von den Mädels die draussen waren nur eine: wie gesagt hat mich das aber nicht sonderlich interessiert, weil ich mich heute an der Beach Road mich nach Freelancern umsehen wollte. Ich also rein zu Mamasan und sie gleich „i´ve got something good for you“. Sie rief einer ihrer Mädels rein: um Himmels willen! Die totale Blingbling Bitch! Die war mehr damit beschäftigt, ihre Haare zu richten als mich erstmal wahrzunehmen. Die Mamasan meinte dann nur zu uns „ now you know each other and after that take a room together“ was wohl soviel heissen mag: erstmal beschnuppern, dann in die Kiste. Im Tonfall hörte man aber schon eine ziemliche Verzweiflung raus: das war auf dem selben Level zu sehen, so wie ihr meinen ersten Reisebericht wahrgenommen hattet. Sie wusste natürlich von meiner „Vergangenheit“ und gab mir zu verstehen, das wir mal langsam anfangen müssten, an mir Geld zu verdienen. „Meine“ „Blingbling Bitch“ pflanzte sich dann neben mir auf die Couch. Hier mal ein Foto von ihr (das war aber nicht in der Bar), wie mein Ersteindruck gegenüber ihr war.

Anhang anzeigen DSC00298.jpg



Nach Bestellung meiner Coke / LD hab ich versucht das Eis zu brechen: ich fragte sie nach ihrem Namen und der lautete Nam, den ich aber nach drei Sekunden schon wieder vergessen hatte, daher ich es (wie bereits erwähnt) mit Mädels eine gewisse Zeit brauche, bis ich mir deren Namen merken kann. Ich stellte mich artig vor und fragte sie, wie lange sie schon in der Chili Bar arbeitete: acht Wochen antwortete sie. Ich war noch nicht so 100 prozentig überzeugt von ihr: sie schien das zu merken un ergriff wiederrum die Initiative. Sie sprach doch tatsächlich ganze zwei Sätze (wie das Mädel vorher bei „Smoke and Kisses“) deutsch. Die waren zwar recht ordinär, dafür akzentfrei^^ Ich staunte nicht schlecht, sagte das ich das sehr beeindruckend finde und sie lächelte (das erste Mal seit unserer Begegnung). Sie zeigte mir dann Fotos auf ihrem Billighandy: sorry aber das musste gesagt werden. Ich dachte, ich hab schon so ein Rotzteil. Aber ihres schoß schon den Vogel ab: die Fotos die sie drauf hatte, waren zu einer gesamten Datei zu sehen. Sie musste quasi über den Touchscreen ranzoomen, um so alle Fotos zu sehen. Normalerweise blättert man bei einem Smartphone von Foto zu Foto. Im Prinzip hat soweit alles gepasst, aber ich hatte kein Interesse. Nicht falsch verstehen: sie war gut aussehend, aber vom Charakter her hatte ich (bis dato) meine Bedenken daher bei mir auch die Chemie stimmen sollte. Bis jetzt würde nur alles in einem Optikfick enden und meine Vorstellung (daher ich eh nur LT gehen) ließ das nicht zu.



Irgendwie wanderten meine Augen durch das Fenster, wo die anderen Mädels saßen. Und wen sehe ich das? ICH GLAUB ICH SPINNE! Miss Japan, die ich dank Miss Superklette vergangenen August links liegen lassen musste (die Geschichte dahinter ist im ersten Bericht nachzulesen). Und da draußen saß sie. Ganz alleine. Und ich freute mich so sehr, das ich sie wiedersehen kann. Für mich war klar, das ich mich wegen meines letztjährigen Verhaltens entschuldigen musste und klärte Nam neben mir erstmal auf, was wir für eine gemeinsame Historie hatten. Nam klärte mich erstmal wegen ihren Namen auf und der lautete Rose. Hier mal ein Foto von Rose, allerdings von Facebook und keins von mir: warum das so gekommen ist, dazu später mehr.

Anhang anzeigen Rose.jpg



Nam meinte, das wie ich in die Bar reingekommen bin, Rose zu ihr gesagt hätte das ich ihr „Husband“ sei und ein wenig dumm aus der Wäsche gesehen hat, wie sie zu mir reingerufen worden ist. Ich hab mir bei dem Wort „Husband“ natürlich mega was drauf eingebildet: was aber nichts anderes bei den Mädels heisst, wenn sie dich so nennen, das du Stammcustomer bist (wurde deswegen auch erst später aufgeklärt). Ich fragte Nam, ob es in Ordnung wäre Rose mit reinzurufen: die hatte nichts dagegen und ich ging raus zu Rose. Die hockte sich dann gleich zu mir und ich musste erstmal wegen ihren Englischkenntnissen checken, ob sie mich soweit auch versteht. Die waren genauso gut wie die von Nam und ich erzählte Rose von der letztjährigen Situation, entschuldigte mich was sie auch annahm und die Geschichte war abgehakt. Ich hatte also Nam rechts im Arm (die auf ihrem Handy tippte) und Rose links vor mir, die es sich auf meinen Bauch bis hoch zur Brust (sie legte da ihr süßes Köpfchen drauf) bequem machte. Rose fragte dann irgendwas auf thailändisch Nam. Nam übersetze und fragte, ob ich ins Fitnessstuido gehe? „Na endlich jemanden den es mal auffällt“ dachte ich mir. Da saß ich: mit zwei Mädels im Arm und das zum Preis von zwei Ladydrinks. Ich fühlte mich gut, aber dennoch schuldig. Eigentlich wäre es jetzt Zeit, eines der Mädels abzuschleppen: aber meine Folgeschäden liessen es nicht zu, daher ich (noch?) nicht gut genug für überhaupt eines der Mädels war. Ich liess Nam (die mittlerweile die MP 3 Funktion auf ihrem Handy nutze und fleissig Lieder mitträllerte-aber in so einer tiefen Stimmlage, das ich meinte ein Ladyboy sitzt neben mir^^) wissen, das es heute wohl nur bei dem LD bleiben wird, worauf sie emotionslos „no Problem“ antwortete. Ich drehte mich um und sah die Mamasan beim Kassensturz: die Bar war bis auf einen weiteren Kunden leer und ich bekam das Gefühl nicht los, das dieser Zustand sich auch im weiteren Abend nicht ändern wird. „Ich bin ein schlechter Customer“ brummelte es (auf deutsch) auf einmal aus mir raus. Nam drehte sich zu mir um und meinte lachend „What the fuck?“. Ich lachte und meinte, das ich offensichtlich so Phasen hätte, wo ich mit mir selber rede. Wie dem auch sei: ich wollte zur Beach Road und verabschiedete mich von „meinen“ zwei Mädels, in dem ich ihnen (ohne das es die Mamsan sah) noch je einen hunderter in die Hand drückte. Rose verschwand nach draußen und ich meinte zu Nam, das ich mich wohl noch ein wenig umschauen werde. Sie meinte dann „okay but if you come back, we have to do something“. Das war auch schon eine gewisse Ansage, das es auf dem Level nicht weiterlaufen wird: entweder ich werde einer ihrer „Husbands“ oder ich sollte mir ein anderes Mädel suchen. Mir war die Aussage aber ziemlich egal (ich war nicht überzeugt von Nam), daher ich ja nun mich auf Rose die letzten zwei Tage fixieren konnte und heute an Tag 3 erstmal die Beach Road abgeklappert wird.

Bedauerlicherweise muss ich den Beach Road Abschnitt nochmal aus zeitlichen Gründen splitten, hoffe das ich im Laufe des Abends noch Tag 3 komplett abschliessen kann.
 
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