Thailand Tischtuch goes Thailand Teil II

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Das Laden der Bilder benötigt doch ziemlich Zeit. Darum mache ich lieber einen zweiten Thread auf, damit das noch erträglich ist.

Dorfleben

Die erste Woche war bereits wieder vorbei und es wurde Zeit, dass wir uns im Dorf bei der Familie einfanden. Meine Frau ist in Zentralthailand genauer in einem kleinen Dorf in der Nähe von Lopburi aufgewachsen.

Habe extra geschaut, dass Pattaya auch noch auf der Karte ist (unten rechts), damit man sich besser orientieren kann
:hehe:

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Lopburi hat nicht soviel zu bieten. Einzig der Prad Sam Yod hat es zu ein bisschen Bekanntheit geschafft.

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Der Grund warum Lopburi in ganz Thailand bekannt ist, sieht man beim nächsten Bild.

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Die Affenstadt. Lopburi mi ling. Clevere, freche Kerle.

Die Schwiegermutter lebt (Der Grossvater ist letztes Jahr verstorben) in einem kleinen Dorf etwa 15 Km von Lopburi entfernt in diesem Haus.

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Die Umgebung ist mittlerweile gepflegt. Die Hunderudel, welche noch vor einigen Jahren die Gegend unsicher machten, sind verschwunden. Im Gegensatz zu vielen von uns geniesse ich das Dorfleben und es wird mir eigentlich nie langweilig.

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Innenhof (Klar ersichtlich am Schirm, dass hier ein Schweizer Farang die Finger im Spiel hat.

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Ein kleines Wat gehört natürlich auch dazu

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hier werde ich gemäss Plan einmal durch den Kamin rauchen

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Gegen Abend kommt sogar ein wenig Leben in das Dorf

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Der Teil des Dorfes in welchem vorwiegend die Taglöhnerfamilien leben ist dann doch eher ärmlich.

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Diese lassen sich auch nicht so gerne fotografieren.

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hier noch ein älteres Bild

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Die Müllfrau hat allerdings nichts dagegen

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Dieses Jahr hat es trotz Hot Saison praktisch jeden Tag kurz aber heftig geregnet.

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Das kühlt dann auch flott runter und man kann die angenehmen Temparaturen geniessen.

Am Bach zum Beispiel

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oder auf dem Markt

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Der Fahrtwind kühlt noch zusätzlich

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In den nächsten Tagen werde ich einige kleine Alltagsgeschichten vom Dorfleben beschreiben.

tt
 
Mein Moped wurde die letzten drei Jahre gut gewartet und so bot es sich auch an, endlich wieder einmal die Umgebung abzufahren und zu schauen, ob und was es neues zu entdecken gibt.

Nachdem noch vor 3 Jahren die Reisernte mit Maschinen als zu teuer bewertet wurde, wird nun nur noch mit Maschinen geerntet. Ueberall auf den Feldern wird gebaut und die Strassen vergrössert.

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Vorbei die Zeiten, als auf den Feldern von Hand mit der Sichel gearbeitet wurde.

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In Zukunft werden keine Mails mehr kommen, der Wasserbüffel ist krank. Möglichweise heisst es dann:

Die Reismaschine hat einen Kolbenklemmer bitte sende sofort geld...
:mrgreen:

tt
 
Ueberall sieht man Störche auf den Feldern. Zuerst glaubte ich, dass diese hier überwintern aber anscheinend sind sie hier heimisch

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Einmal ist mir sogar ein ganz spezieller Schnappschuss geglückt. Ein Storch und ein neugierig guckender Waran auf dem gleichen Bild.

Das Foto finde ich geil. Der Zufall hat da ordentlich mitgeholfen....


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Klaffschnabelstörche (Anastomus) heissen diese Störche wenn ich richtig nachgeschaut habe. Sie haben einen speziellen Schnabel, damit können sie Apfelschnecken (Pila spp.) u.a. Wasserschnecken sowie -muscheln aus ihren Schalen polken, indem die Unterschnabelspitze unter den Verschlußdeckel der Schnecke gesteckt wird.

Mitunter impft der Storch vorher ein "Narkosemittel" ein, damit sich der Schließmuskeld er Schnecke entspannt.
 
Danke schön!

Ich fotografiere mit einer Panasonic Lumix FZ 18. Die habe ich mir auf den Urlaub zugelegt.

Phra Phuttabat ist nicht so weit weg. Aber statt Richtung Saraburi von Lopburi aus geht es nördlich in Richtung Ban Mi. Ziemlich genau zwischen Lopburi und Ban Mi. Auf der Karte oben kannst Du dich orientieren.

gruss bis Montag
tt
 
:hehe: :mrgreen:

tt


Heute gehe ich mit dem Bruder meiner Schwiegermutter fischen. Er ist bekennender Netzfischer und kennt sich da wirklich auch gut aus.

Das Problem bei ihm ist eigentlich nur, wenn er Geld hat, dass er Mühe hat, wieder nüchtern zu werden. Ich habe ihm während wir nach Patty fuhren für die 4 Tage 400 Baht geschenkt.

Gemäss Aussagen der Grossmutter war er während diesen 4 Tagen keine Stunde nüchtern. Aber sonst ein patenter Kerl.


Das mit dem Fischen und dem Netz hatte ich mir eigentlich immer ein wenig naiv vorgestellt. Man wirft das Netz und schaut dann, was drin ist.

Das war aber nicht wirklich so. Zuerst wurde das Wasser genaustens studiert. Dann wählte er eine Stelle aus und stand dann mal da.

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Jede Welle im Wasser wurde genaustens beobachtet. Das Netz jederzeit wurfbereit

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Eigentlich sah das ein wenig aus wie in einem Samuraifilm. Stolz und kampfbereit stand er mit seinem Hut da und zuckte mit keiner Miene.

Meine Mia hat mir gesagt, dass es dort Bäume habe. Darum habe ich auch keine Mütze mitgenommen. Natürlich hatte es keinen einzigen Baum in der Nähe und der Schweiss lief mir in Strömen herunter, während er mit stoischer Ruhe dastand.

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Plötzlich sah er einen Fisch, welcher kurz an die Oberfläche kam und praktisch gleichzeitig warf er das Netz.

Dabei konnte ich verschiedene Wurfstile beobachten...

Der Vollnetzhandwurf beispielsweise


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oder auch der gefächerte Handwurf

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Wenn die Beute etwas weiter weg war, kam auch schon mal ein Hechtsprungnetzwurf in Frage

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So nach 2 Stunden hatte er dann immer zwischen 2 bis 5 Bla John's gefangen.

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Ich selber ging dann etwas früher nach Hause, da ich kurz vor einem Hitzestau war. Daheim habe ich zuerst geduscht. Das hat jedoch nur kurzfristig geholfen.

Obwohl das vermutlich fast eine Todsünde ist, bin ich anschliessend für etwa 10 Minuten in diesen unseren Waschtrog gesessen.

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War aber trotzdem spannend, wie das mit dem Netzfischen geht.

Ich selber habe auch ein wenig im Fluss nebenan gefischt. Leider kommen in dieser Jahreszeit immer tonnenweise Wasserpflanzen den Fluss hinunter, wenn sie die Düsen öffnen.

Die Ausbeute war dann auch entsprechend sehr mager. Obwohl von der Qualität gibt es nichts zu meckern.

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tt
 
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