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Thailand Trotzdem ist das Leben schön!

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16.4.

Nach einer schrecklichen Nacht schmeckt mir auch kein Breakfast.

Um 12 Uhr checken wir aus und verbringen die Stunden bis zur Fahrt zum Sushibumsi im winzigen Room unserer Tochter,

Es geht mir ja sowas von beschissen. Ein Schwächeanfall jagt den nächsten.
Vereinbart ist, wenn ich in D abkratzen muss, werde ich dort verbrannt und mein Fraule bringt die Asche nach Thailand zurück.
So hat es @aalleexx mit seinem Dad auch gemacht.

Fortsetzung folgt
 
Teil 2
16.4.

Nach einer schrecklichen Nacht schmeckt mir auch kein Breakfast.

Um 12 Uhr checken wir aus und verbringen die Stunden bis zur Fahrt zum Sushibumsi im winzigen Room unserer Tochter,

Es geht mir ja sowas von beschissen. Ein Schwächeanfall jagt den nächsten.
Vereinbart ist, wenn ich in D abkratzen muss, werde ich dort verbrannt und mein Fraule bringt die Asche nach Thailand zurück.
So hat es @aalleexx mit seinem Dad auch gemacht.

Fortsetzung folgt
 
Teil 3
Gegen 20 Uhr checken wir am "Versehrten-Schalter" von Thai Air ein. Unsere Tochter hat alles organisiert. Ich werde mit einem Rollstuhl abgeholt und über Passkontrolle und Handgepäck filzen, direkt zum Gate gerollt
Shame shame shame.
Jetzt ist es also wahr geworden.

Die Krücke durfte ich mitnehmen. An dieser humple ich zu meinem Platz. Mein Fraule schleppt 2 Rucksäcke Kabinen-Gepäck.

Ich hätte noch aufs Klo gemusst. Knete schon seit Stunden einen dicken Werkel mit dem Schließmuskel immer wieder in Wartestellung zurück.

23:45 Uhr startet der uralte Dampfer (B777).
Mein allerliebstes Thailand - werde ich dich wiedersehen?

Fortsetzung folgt.
 
Teil 4
27.4.
Bin ein bissle enttäuscht.
Der Flieger ist uralt und abgefuckt. Es ist eng und der Sitz ist beinhart. Das Polster ist total zusammengeritten und steckt in einem abgeschabten Bezug.
Mein Monitor funktioniert nicht und kann auch von der Flugbegleiterin nicht aktiviert werden.

Auf der Flughöhe angelangt erwarte ich eigentlich von einer "guten" Airline einen Drink. Den gibt es sogar bei den Chinesen - aber hier nix dergleichen.

Endlich wird ein Dinner serviert. Es ist überraschend viel und umfangreich. Schmecken .... nun ja?

Ich bestelle für mich einen Rotwein und für mein Fraule einen Apfelsaft und einen Rotwein (dieser ist natürlich für mich).
Die Flugbegleiterin reagiert unwirsch. Mir wird klar gemacht, dass es normalerweise nur ein Getränk gibt. Als mein Fraule mit ihr Thai spricht, rückt sie den Wein doch noch heraus. Scheinbar hat sie aber noch etwas abgelassen, was mir mein Fraule nicht übersetzt.

Ich fühle mich ein bissle als ein Betrüger.
Dabei bin ich doch nur ein Alki, den man problemlos zufrieden stellen kann.

Fortsetzung folgt
 
Lieber @Glupperer, solltet ihr in der Gegend Ulm auftauchen, sag mir Bescheid. Können uns gerne treffen auf nen lecker Berg Bier oder Gold Ochsen und ne good old Curryworscht.
 
Teil 5
Den Kaffee hätte ich gleich mitbestellen müssen. Als ich auf ihrer "Rückfahrt" reklamiere, ist es zu spät. Sie räumt nur noch ab. Ätsch!!!

Dann beginnt eine lange quälende Nacht.
Dafür muss ich diesmal keine, in Sandalen und weißen Nachthemden gekleideten, mit um den Kopf gewickelten Geschirrtüchern ertragen.
Auch keine erschreckende, durch schwarze Vorhänge verhüllte, weibliche Gestalten.

Da meldet es sich aus meinem Inneren, diesmal mit aller Macht. Es gibt keinen Ausweg, außer zur weit entfernten Toilette.
Ohne Krücke und unter großen Schmerzen taste ich mich, bei fast vollkommener Dunkelheit, den Gang entlang. Zum Glück ist eine Toilette frei.
Während ich mich von Jeans und Schlüpfer befreie, habe ich das Gefühl, in die Hose zu scheißen. Der Werkel ist aber so zäh und dick, dass er nur ein wenig herausspickt und den Schlüpfer streift.
Der Rest ist Schwerstarbeit und kann nur unter großer Anstrengung und Schmerzen herausgedrückt werden.
Schließlich versagt sogar die Vakuumspülung der Toilette.
Macht mit ihm, was ihr wollt, aber ich bin ihn los.

Der Rückmarsch zum Sitz ist schwierig. Da blenden mich in der Dunkelheit zwei Lampen. Ohne Stock ist es schwierig, auf den wackeligen Beinen zu bleiben. Ich muss mich mit den Händen durchtasten. Dabei streife ich volles Haar Glatzen und Dauerwellen.
Schlafende werden aus dem Traum gerissen. Hinter mir flucht und schimpft es.
Nur schwer finde ich wieder meinen richtigen Platz.

Fortsetzung folgt
 
Hallo Glupperer
Schön wieder etwas von dir zu hören.
Der Service im Flieger wird immer schlechter.
Normalerweise fliege ich mit Emirates. Im Januar noch mit denen in Dubai gewesen.
Immer ein top Service, man bekommt was man möchte.
Aufgrund der Unruhen habe dieses Mal auf die Premium Airlines Airfrance umgebucht.
Doppelter Preis wie bei Emirates.
Service wie bei MC Donald.
Besteck aus Holz, das Essen nur Pampe. Zum Frühstück gab es eine Papiertüte mit Futter. Mit dem Holzmesser bekam man das Brötchen nur zertrümmert hin.
Ich fühle mit dir, freue mich das du die Reise antreten kannst und warte auf weitere Informationen.
 
Teil 6

Alles geht einmal vorüber. Auch diese schreckliche Nacht.

Plötzlich wird das Breakfast serviert. Gar nicht schlecht. Doch, das kann man so lassen.
Pünktlich landet der alte Vogel in FRA.

Auch hier bin ich als Schwerbehinderter angemeldet. Direkt schon am Ausgang des Fliegers steht ein Porter und frag, wie es mir geht. Wenn es mir gut geht, kann er vor mir zwei schwerere Fälle transportieren.
Es geht mir tatsächlich nicht sooo schlecht. So soll ich am Ausgang des Fingers auf einer Bank warten.
Vor mir warten schon 7 bis 8 Schwerbehinderte im Rollstuhl. Ich setze mich auf die Bank. Da muss mein Fraule ganz dringend auf die Toilette. Ich bin genervt.

Plötzlich entscheide ich mich dafür, es selbst zu versuchen.

Die Passkontrolle ist an einem ganz neuen Platz, noch nicht vollständig ausgeschildert und nur schwer zu finden.

Vor uns eine beautiful black Lady mit 2 Kids, die endlos befragt wird. Schließlich wrd sie in ein Büro geführt. Endlich sind wir dran. Ich werde gefragt, ob wir beide in Deutschland wohnen. Da dem nicht so ist, müssen wir an einen anderen Schalter.
Das hätte man uns auch vorher sagen können.
Der Beamte ist sehr nett und höflich. Fragt mich, wie lange ich schon in Thailand wohne. Über 20 Jahre! "Alles richtig gemacht", meint er.

Inzwischen ist eine gute Stunde seit der Landung vergangen. Wir hasten zum Gepäckband. Dieses läuft gerade erst an.
Nur ab und zu kommt ein Gepäckstück an. Als wir endlich beide haben, ist fast eine weitere Stunde vergangen. Insgesamt 2 von 4, bis unser Zug fährt.

Fortsetzung folgt
 

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