Außendienst August 2026
Einleitung
Es geht mir in letzter Zeit nicht so gut.
Meine Parkinson-Erkrankung schreitet unaufhörlich fort. Schon bald werde ich vermutlich nicht mehr reisen können.
Seit mehreren Jahren habe ich das Gefühl, meine nächsten Geburtstag nicht mehr zu erleben. Doch auch nach meinem 77-sten bin ich immer noch auf dieser Welt.
Also - Zähne zusammenbeißen und keine Schwäche zeigen.
Ich habe auf diese Reise tatsächlich trainiert.
Obwohl es mir morgens nach dem Erwachen meistens sehr schlecht ging, bin ich in den Pool gesprungen und habe mehrere Längen á 10,40m gezogen.
Danach fühlte ich mich besser. Will dies auch zukünftig beibehalten.
Teilweise habe ich mich mit schwereren Arbeiten, wie Holz spalten, beschäftigt. Da hat es mich aber teilweise "gewickelt."
Immer wieder hatte ich spektakuläre Stürze. Erst letzte Woche hat es mich wieder einmal hingehauen und mein Körper ist immer noch mit Hämatomen gezeichnet. Zudem tun mir beim Durchschnaufen ganz scheußlich die Rippen weh.
Also Gründe, diese Reise erst gar nicht anzutreten.
Es ist mir aber klar, wenn ich das jetzt nicht durchziehe, ist es "aus" mit mir.
Obwohl es mir manchmal so beschissen ging (geht), versuche ich dies vor meinem Fraule herunterzuspielen. Die macht sich natürlich allergrößte Sorgen, will mir aber andererseits den Urlaub nicht vermasseln.
Also: trotz aller Widrigkeiten kann es losgehen.
Fortsetzung folgt in Teil 1