-
Thread Starter
- #77
Freitag, wie der Name bereits sagt, A.s day off. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los. Zuerst zum Big Buddha, dann zum Chalong Tempel.
Zu beiden konnte A. mir eine Menge erzählen und ich merkte, wie eng sie mit dem Buddhismus verbunden ist (ja, ich weiß, erstaunlich in Thailand). Ich bin da so eher der Atheist oder zumindest mal kein Mitglied einer Kirche, da ich auch kein Freund des hiesigen Steuersystems bin.
Mit 14 wirst Du konfirmiert, was Dir zu diesem Zeitpunkt eine gute Möglichkeit erscheint, mit verhältnismäßig wenig Aufwand, in überschaubarer Zeit, einen recht ordentlichen Verdienst einzuheimsen. Dann fängst Du an zu arbeiten und die Kirche, die ja nur indirekt an Deinem Verdienst beteiligt war, holt sich ungefragt Monat für Monat ein vielfaches davon zurück – na super! Und mal eben über Internet abmelden oder den örtlichen Pfarrer anrufen, ist nicht.
Würde dieses Geld wenigstens noch sinnvoll investiert werden, z. B. für hungernde Menschen auf der Erde, so würde ich es noch gut heißen, aber (ok, ich war kein Katholik, trotzdem ging ein Teil meiner Steuer durch meine kathol. Ex an diese Vereinigung) wenn ich den Namen „Franz-Peter Tebartz van Elst", ehemaliger Bischof von Limburg, nur höre, dann stellen sich mir die Nackenhaare hoch
. (Franz-Peter, solltest Du hier mitlesen, ich fürchte für Dich
)
Okay, zurück zum Buddhismus. Für mich eine Religion, mit der ich mich durchaus anfreunden kann, zumal diese noch von sich behaupten kann, niemals aktiv Kriege unterstützt zu haben
.
Darüber hinaus war A., wie ebenfalls die meisten Thai ein absoluter Anhänger von König Bhumipol Adulyadev (05.05.2015, 65. Jahrestag der Krönungsfeier – wir wollen ja mal etwas für die Bildung tun an dieser Stelle) sowie dessen Tochter. Die Tochter ist absolut beliebt im Land, nach derzeitiger Gestzeslage (oder hat es sich zwischenzeitlich geändert?) wird aber eher der Sohn gekrönt werden, viele Thai denken aber noch, es wird sich schon etwas ergeben.
Anhang anzeigen P1000647.jpg
Anhang anzeigen zz10.jpg
Nach dem Chalong Tempel
Anhang anzeigen zz11.jpg
sind wir dann erst einmal nach Rawai gefahren, wo sich rechts vom Pier in einer Seitenstraße, direkt am Strand mehrere Restaurants befinden. Zum Strand hin sind diese Podeste aufgebaut, auf denen man so schön relaxen und aufs Wasser schauen kann. Die Küchen befinden sich auf der anderen Straßenseite.
Anhang anzeigen zz12.jpg
A. hat für uns bestellt und wir haben für relativ kleines Geld mal wieder himmlisch gespeist. Diese Sitzerei auf den Knien oder halb verrengt auf dem Allerwertesten ist nicht so ganz mein Ding, so dass ich mich dann nach dem Essen auf ihren Schoß gelegt habe und erst einmal etwas weggedöst bin. Sie hat brav still gehalten, bis ich ca. ½ Stunde später wieder zu mir kam.
Nächster Anlaufpunkt war der Nai Harn Beach, den ich ja schon kannte, dann ging es nach Karon, wo wir uns haben massieren lassen. Da wir den Tag recht stressfrei gestaltet hatten, war es schon recht spät und es würde bald dunkel werden. Also sagte A., noch mal ein paar Meter zurück, zur After Beach Bar. Eine Art Reggae Kneipe / Restaurant direkt an der Straße mit Terrasse zum Meer.
Unsere Bedienung war ein total netter Kathoey. Da noch wenig los war (auf der Terrasse war es auch noch recht gut temperiert), setzten wir uns erst einmal unter das Dach in den Schatten und genossen die herrliche Aussicht. Als die Sonne sich dann dem Horizont näherte, setzten wir uns raus und schauten auf einen wunderbaren Sonnenuntergang.
.....kann das Leben nicht schön sein? .....
Zu beiden konnte A. mir eine Menge erzählen und ich merkte, wie eng sie mit dem Buddhismus verbunden ist (ja, ich weiß, erstaunlich in Thailand). Ich bin da so eher der Atheist oder zumindest mal kein Mitglied einer Kirche, da ich auch kein Freund des hiesigen Steuersystems bin.
Mit 14 wirst Du konfirmiert, was Dir zu diesem Zeitpunkt eine gute Möglichkeit erscheint, mit verhältnismäßig wenig Aufwand, in überschaubarer Zeit, einen recht ordentlichen Verdienst einzuheimsen. Dann fängst Du an zu arbeiten und die Kirche, die ja nur indirekt an Deinem Verdienst beteiligt war, holt sich ungefragt Monat für Monat ein vielfaches davon zurück – na super! Und mal eben über Internet abmelden oder den örtlichen Pfarrer anrufen, ist nicht.
Würde dieses Geld wenigstens noch sinnvoll investiert werden, z. B. für hungernde Menschen auf der Erde, so würde ich es noch gut heißen, aber (ok, ich war kein Katholik, trotzdem ging ein Teil meiner Steuer durch meine kathol. Ex an diese Vereinigung) wenn ich den Namen „Franz-Peter Tebartz van Elst", ehemaliger Bischof von Limburg, nur höre, dann stellen sich mir die Nackenhaare hoch
. (Franz-Peter, solltest Du hier mitlesen, ich fürchte für Dich
)Okay, zurück zum Buddhismus. Für mich eine Religion, mit der ich mich durchaus anfreunden kann, zumal diese noch von sich behaupten kann, niemals aktiv Kriege unterstützt zu haben
.Darüber hinaus war A., wie ebenfalls die meisten Thai ein absoluter Anhänger von König Bhumipol Adulyadev (05.05.2015, 65. Jahrestag der Krönungsfeier – wir wollen ja mal etwas für die Bildung tun an dieser Stelle) sowie dessen Tochter. Die Tochter ist absolut beliebt im Land, nach derzeitiger Gestzeslage (oder hat es sich zwischenzeitlich geändert?) wird aber eher der Sohn gekrönt werden, viele Thai denken aber noch, es wird sich schon etwas ergeben.
Anhang anzeigen P1000647.jpg
Anhang anzeigen zz10.jpg
Nach dem Chalong Tempel
Anhang anzeigen zz11.jpg
sind wir dann erst einmal nach Rawai gefahren, wo sich rechts vom Pier in einer Seitenstraße, direkt am Strand mehrere Restaurants befinden. Zum Strand hin sind diese Podeste aufgebaut, auf denen man so schön relaxen und aufs Wasser schauen kann. Die Küchen befinden sich auf der anderen Straßenseite.
Anhang anzeigen zz12.jpg
A. hat für uns bestellt und wir haben für relativ kleines Geld mal wieder himmlisch gespeist. Diese Sitzerei auf den Knien oder halb verrengt auf dem Allerwertesten ist nicht so ganz mein Ding, so dass ich mich dann nach dem Essen auf ihren Schoß gelegt habe und erst einmal etwas weggedöst bin. Sie hat brav still gehalten, bis ich ca. ½ Stunde später wieder zu mir kam.

Nächster Anlaufpunkt war der Nai Harn Beach, den ich ja schon kannte, dann ging es nach Karon, wo wir uns haben massieren lassen. Da wir den Tag recht stressfrei gestaltet hatten, war es schon recht spät und es würde bald dunkel werden. Also sagte A., noch mal ein paar Meter zurück, zur After Beach Bar. Eine Art Reggae Kneipe / Restaurant direkt an der Straße mit Terrasse zum Meer.

Unsere Bedienung war ein total netter Kathoey. Da noch wenig los war (auf der Terrasse war es auch noch recht gut temperiert), setzten wir uns erst einmal unter das Dach in den Schatten und genossen die herrliche Aussicht. Als die Sonne sich dann dem Horizont näherte, setzten wir uns raus und schauten auf einen wunderbaren Sonnenuntergang.
.....kann das Leben nicht schön sein? .....



.