Battambang ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, wurde im 11. Jahrhundert gegründet und hatte vor allem in den letzten 2 Jahrhunderten eine wechselhafte Geschichte.
Ab 1795 eroberte das Königreich Siam die Region und war mehr als 100 Jahre in Battambang. Erst 1907 fiel die Provinz nach Intervention der Kolonialmacht Frankreich wieder zurück an Kambodscha.
Während des 2. Weltkrieges trat Frankreich dann die Provinz wieder an Thailand ab. Nach der Unabhängigkeit Kambodschas ging die Region dann wieder zurück an Kambodscha und erlebte bis 1967 einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Ab 1975 entvölkerten die Roten Khmer dann Battambang und zwangen die Bevölkerung unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen zum Bau des Staudamms Kamping Puoy.
Bis 1996 war die Region dann ständig in Kämpfe zwischen den Roten Khmer, den Vietnamesen, lokalen Wiederstandsgruppen und Sihanouks Nationalarmee ANS verwickelt. Erst danach herrschte Frieden.
In der Gegenwart ist Battambang inzwischen durch seine Kunstszene bekannt. Viele der bekannten Maler, Schriftsteller und Schauspieler des Landes stammen aus Battambang und haben dort gearbeitet.
Und auch ausländische Maler, Autoren und Intellektuelle werden von der dortigen schönen und ruhigen Atmosphäre der Landschaft am Sangker-Fluss angezogen und lassen sich davon inspirieren.