Pattaya Meine die ist anders!! - Ist sie das wirklich??

        #981  

Member

Ich hatte ehrlich gesagt mit keine andere Reaktion vom TO erwartet schon als er sie das erste mal verabschiedet hat weil sie vollkommen betrunken ihrem Ex-Mann nachgeweint hat und er wie ein Kleinkind gelauscht hat war blamabel.
 
        #982  

Member

Danke Oli für Deinen Mut deine Geschichte hier so schonungslos zu präsentieren.
 
        #983  

Member

@oli53 ich verstehe dir ganz Gut weil ich das gleiche erlebt habe, ich habe auch meinen Revanche genommen aber das erzähle ich hier nicht öffentlich, per PN kannst du gerne mit mir kontakt aufnehmen
 
        #984  

Member

Ich habe jetzt über Wochen alles mitgelesen.

Ich habe mitgefiebert und mitgewartet. Und auch mitgetrauert.

Und ja, es ist scheisse gelaufen. Und ja, es war nicht in Ordnung von ihr. Und ja, ungestraft davonzukommen hätte nicht meinem Bild von fairem Leben entsprochen.

Aber ich habe trotzdem erhebliche Störgefühle mit diesem Ende:
- Das Leben ist nun mal nicht fair, nicht mit Dir, nicht mit ihr. Du wirst es mit Deinen Aktionen nicht fairer machen
- Deine Reaktion war extrem hart. Ich könnte sie vielleicht verstehen, wenn Du sie innerhalb Deines Kulturkreises eingesetzt hättest. Vor allem könntest Du dann sicher sein, daß Dein Opfer sie so verstanden hätte, wie Du sie gesendet hast. Aber Du hast eine deutsche Reaktion nach Thailand geschickt und ich würde mich nicht wundern, wenn sie noch nicht einmal verstanden hätte, was überhaupt abgelaufen ist.
- Mir gefällt die Analogie mit dem Hund, der dafür bestraft wird, die Wurst zu essen. Oder wie im Mittelalter, als allen Ernstes Tiere vor Gericht gestellt wurden.

Kurzum: In meinen Augen war die Reaktion zu hart. Und das heißt nicht, daß ich sie nicht verstehen kann.

Just my 2 ct.

Was aber viel wichtiger ist: Dir jetzt alles Gute!
 
        #985  

Member

Ich bin sehr dankbar für diese Geschichte. Sie hat mich sehr unterhalten und ich habe regelmäßig in das Forum reingeschaut, um zu wissen, wie es weitergeht. Ehrlich gesagt halte ich es für ein literarisches Meisterwerk. Vielleicht in erster Rohfassung, aber wenn man die Geschichte als Gesamtes sieht und in wundervolle Worte verpackt, dann ja.

Es ist erstaunlich, dass der Protagonist so unsympathisch und voller Widerspruch sein kann. Ich meine, er leidet an Krebs, wird daran vermutlich sterben und trotzdem fällt es dem Leser schwer, Mitleid mit ihm zu empfinden. Denn der Protagonist ist durch und durch ein Narzisst, ein furchtbarer Narzisst.

Der Protagonist macht sich nichts aus Geld, aber ist sich nicht zu schade, in jedem seiner Posts zu erwähnen. wie reich und mächtig er doch in Deutschland war. Der Protagonist ist auch überhaupt kein Rassist, denn nach seinen Worten hätte er jeden respektiert, sogar den Türken, der seinen Hof gefegt hätte. Der Protagonist schaut auch stetig auf die Kulturen der Thai, wie sie leben, herab.

Für den Protagonist ist es allein die deutsche Lebensweise, die erstrebenswert ist. Und dass Leute ein anderes Leben erstreben und in einer Wellblechhütte leben, ist für den Protagonisten dieser Geschichte überhaupt nicht vorstellbar. Für ihn ist nur das von ihm gelebte Leben für andere Menschen anstrebbar. Der aufmerksame Leser mag sich jetzt fragen, warum der Protagonist dann überhaupt nach Thailand fährt, wenn er doch so auf diese Kultur herabschaut? Aber das ist nur durch den Narzissmus zu erklären, denn nur wenn der Narzisst den Eindruck hat, dass er über anderen Menschen steht, lässt er sich auf diese Menschen ein. Und schon früh in der Beziehung der beiden Personen wird irgendwie klar, dass der Protagonist und seine Freundin irgendwie nicht wirklich zusammenpassen. Denn jedes Mal, wenn der Protagonist Erwartungen ausdrückt, die von Pim erfüllt werden, ist sie seine Traumfrau, die schönste Frau der Welt und sie wird ihn über alles lieben. Aber wenn sie diesen Erwartungen nicht entspricht, ist sie einfach nur eine kleine Prostituierte.

Das zieht sich durch unzählige Posts in diesen Foren so, dass eigentlich diese Frau dem Mann nur gerecht wird, wenn sie alles genauso tut, genauso ist. Wie er will, wenn sie sich ihm völlig unterwirft. Ansonsten ist sie bloß eine Prostituierte.

Der Protagonist beklagt auch schon früh seine Scheidung. Seine Frau hätte ihn ja jetzt verlassen, weil er krank ist. Für ihn ist es völlig normal, dass er, laut eigener Aussage, seine Frau immer und immer und immer wieder betrogen hat, denn so sei er halt.

An dieser Stelle stellt sich der aufmerksame Leser die Frage, na ja, vielleicht ist die Frau aber auch einfach so, dass sie sagt, wenn genug ist, ist genug und ich haue ab.

Generell stellt der Protagonist gerne moralische Erwartungen auf, wie andere Menschen sich zu verhalten haben. Diese Richtlinien gelten für alle, außer für ihn selbst.

Auch später versucht er, diese Frau zu kaufen. Aber diese Geschichte zeigt, dass eine Frau- ein Mensch, nicht käuflich ist. Denn man kann Sicherlich, für Stunden, für Wochen, eine Rolle spielen, einen Job erfüllen, aber am Ende des Tages gibt es immer noch das Bewusstsein des Individuums und da kann auch das Geld diese Frau einfach nicht kaufen.

Natürlich ist es nicht besonders toll von dieser Frau vorzugaukeln, dass er der Einzige für diese Frau ist oder dass diese Frau ihn über alles liebt und niemals jemanden anders auch nur anschauen würde, aber durch das Wesen, das der Protagonist während seines Auftritts durch und durch gezeigt hat, fällt es wirklich schwer, ihr das übel zu nehmen.

Auch sieht man ja nur seine Seite der Dinge, wie er sie behandelt hat. Und für mich ist es erschreckend, dass sich für jemanden, der gerade an einer unheilbaren Form von Krebs erkrankt ist. der seine Zeit vor sich ablaufen sieht, so wenig Empathie empfindet, weil er einfach so schlecht mit seiner Umwelt umgeht, weil seine Umwelt ihm zu Füßen liegen muss.

Ich gehe wirklich davon aus, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt, denn ansonsten täte es mir leid, wie man so tief als Mensch sinken kann.

Ich staune auch über die Sicht auf sexuelle Praktiken durch den Protagonisten. Wenn eine Frau gewisse Dinge im Liebesspiel zulässt, ist sie eine wundervolle Frau. Wenn sie darüber hinausgeht, ist sie nur eine Prostituierte. Nichtsdestotrotz steht der Protagonist hauptsächlich auf sexuelle Praktiken, die seiner Definition nach nur von Prostituierten ausgeführt werden.

Ich würde mich jetzt gerne mit Worten verabschieden wie Leb wohl und alles Gute, aber bei einer Person, die scheinbar nur darauf ist, andere Menschen gefügig zu machen und für die eigenen Belange zu unterdrücken, fällt mir das sehr schwer. Und es ist wirklich interessant zu sehen, wie eine Krankheit in diesem Grad eine Person vielleicht zum Nachdenken, zum Reflektieren überredet, aber in diesem Fall scheint es einfach den Narzissmus zusätzlich durch Wahnfantasien zu befeuern. Ich empfinde wirklich nichts als Mitleid mit dem Protagonisten, weil er auch in 60 Jahren Lebenszeit nicht in der entferntesten Form verstanden hat, was innerer Frieden und Liebe bedeutet.
 
        #986  

Member

Member hat gesagt:
Ich bin sehr dankbar für diese Geschichte. Sie hat mich sehr unterhalten und ich habe regelmäßig in das Forum reingeschaut, um zu wissen, wie es weitergeht. Ehrlich gesagt halte ich es für ein literarisches Meisterwerk. Vielleicht in erster Rohfassung, aber wenn man die Geschichte als Gesamtes sieht und in wundervolle Worte verpackt, dann ja.

Es ist erstaunlich, dass der Protagonist so unsympathisch und voller Widerspruch sein kann. Ich meine, er leidet an Krebs, wird daran vermutlich sterben und trotzdem fällt es dem Leser schwer, Mitleid mit ihm zu empfinden. Denn der Protagonist ist durch und durch ein Narzisst, ein furchtbarer Narzisst.

Der Protagonist macht sich nichts aus Geld, aber ist sich nicht zu schade, in jedem seiner Posts zu erwähnen. wie reich und mächtig er doch in Deutschland war. Der Protagonist ist auch überhaupt kein Rassist, denn nach seinen Worten hätte er jeden respektiert, sogar den Türken, der seinen Hof gefegt hätte. Der Protagonist schaut auch stetig auf die Kulturen der Thai, wie sie leben, herab.

Für den Protagonist ist es allein die deutsche Lebensweise, die erstrebenswert ist. Und dass Leute ein anderes Leben erstreben und in einer Wellblechhütte leben, ist für den Protagonisten dieser Geschichte überhaupt nicht vorstellbar. Für ihn ist nur das von ihm gelebte Leben für andere Menschen anstrebbar. Der aufmerksame Leser mag sich jetzt fragen, warum der Protagonist dann überhaupt nach Thailand fährt, wenn er doch so auf diese Kultur herabschaut? Aber das ist nur durch den Narzissmus zu erklären, denn nur wenn der Narzisst den Eindruck hat, dass er über anderen Menschen steht, lässt er sich auf diese Menschen ein. Und schon früh in der Beziehung der beiden Personen wird irgendwie klar, dass der Protagonist und seine Freundin irgendwie nicht wirklich zusammenpassen. Denn jedes Mal, wenn der Protagonist Erwartungen ausdrückt, die von Pim erfüllt werden, ist sie seine Traumfrau, die schönste Frau der Welt und sie wird ihn über alles lieben. Aber wenn sie diesen Erwartungen nicht entspricht, ist sie einfach nur eine kleine Prostituierte.

Das zieht sich durch unzählige Posts in diesen Foren so, dass eigentlich diese Frau dem Mann nur gerecht wird, wenn sie alles genauso tut, genauso ist. Wie er will, wenn sie sich ihm völlig unterwirft. Ansonsten ist sie bloß eine Prostituierte.

Der Protagonist beklagt auch schon früh seine Scheidung. Seine Frau hätte ihn ja jetzt verlassen, weil er krank ist. Für ihn ist es völlig normal, dass er, laut eigener Aussage, seine Frau immer und immer und immer wieder betrogen hat, denn so sei er halt.

An dieser Stelle stellt sich der aufmerksame Leser die Frage, na ja, vielleicht ist die Frau aber auch einfach so, dass sie sagt, wenn genug ist, ist genug und ich haue ab.

Generell stellt der Protagonist gerne moralische Erwartungen auf, wie andere Menschen sich zu verhalten haben. Diese Richtlinien gelten für alle, außer für ihn selbst.

Auch später versucht er, diese Frau zu kaufen. Aber diese Geschichte zeigt, dass eine Frau- ein Mensch, nicht käuflich ist. Denn man kann Sicherlich, für Stunden, für Wochen, eine Rolle spielen, einen Job erfüllen, aber am Ende des Tages gibt es immer noch das Bewusstsein des Individuums und da kann auch das Geld diese Frau einfach nicht kaufen.

Natürlich ist es nicht besonders toll von dieser Frau vorzugaukeln, dass er der Einzige für diese Frau ist oder dass diese Frau ihn über alles liebt und niemals jemanden anders auch nur anschauen würde, aber durch das Wesen, das der Protagonist während seines Auftritts durch und durch gezeigt hat, fällt es wirklich schwer, ihr das übel zu nehmen.

Auch sieht man ja nur seine Seite der Dinge, wie er sie behandelt hat. Und für mich ist es erschreckend, dass sich für jemanden, der gerade an einer unheilbaren Form von Krebs erkrankt ist. der seine Zeit vor sich ablaufen sieht, so wenig Empathie empfindet, weil er einfach so schlecht mit seiner Umwelt umgeht, weil seine Umwelt ihm zu Füßen liegen muss.

Ich gehe wirklich davon aus, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt, denn ansonsten täte es mir leid, wie man so tief als Mensch sinken kann.

Ich staune auch über die Sicht auf sexuelle Praktiken durch den Protagonisten. Wenn eine Frau gewisse Dinge im Liebesspiel zulässt, ist sie eine wundervolle Frau. Wenn sie darüber hinausgeht, ist sie nur eine Prostituierte. Nichtsdestotrotz steht der Protagonist hauptsächlich auf sexuelle Praktiken, die seiner Definition nach nur von Prostituierten ausgeführt werden.

Ich würde mich jetzt gerne mit Worten verabschieden wie Leb wohl und alles Gute, aber bei einer Person, die scheinbar nur darauf ist, andere Menschen gefügig zu machen und für die eigenen Belange zu unterdrücken, fällt mir das sehr schwer. Und es ist wirklich interessant zu sehen, wie eine Krankheit in diesem Grad eine Person vielleicht zum Nachdenken, zum Reflektieren überredet, aber in diesem Fall scheint es einfach den Narzissmus zusätzlich durch Wahnfantasien zu befeuern. Ich empfinde wirklich nichts als Mitleid mit dem Protagonisten, weil er auch in 60 Jahren Lebenszeit nicht in der entferntesten Form verstanden hat, was innerer Frieden und Liebe bedeutet.
Ein erstaunliches erstes Post @HornyHerby, gratuliere ... :tu:
 
        #987  

Member

Von mir aus gesehen hast du einen RIESIGEN Fehler gemacht! Du hattest einen absoluten Glücksfall mit Pim, so eine findest du genau EIN mal im Leben. Sie hätte alles für dich gemacht, sie war so ehrlich dir das ganze Geld gutgläubig für den Container zurück zu überweisen, sie hätte es auch behalten und abhauen können, sie hat nur diesen Fehler mit der fehlgeleiteten Nachricht gemacht. Vielleicht war die Aussage sie solle arbeiten eine Erniedrigung für sie? Und du hast alles zur Sau gemacht (nicht sie!), statt sie mal wenigstens damit zu konfrontieren. Du hättest es klarstellen können dass es nicht in Ordnung war und hättest die töllste Frau gehabt! Es war ja immer alles super mit ihr!
 
        #988  

Member

Ui ui ui - Du machst wirklich keine halben Sachen..

Geld auf dem Konto mit Deiner Aktion zurückholen und den Mietvertrag zum Ende des Monats auflösen, hätte ich nachvollziehen können und verstanden.

Das Risiko, dass Sie den Ring bei sich hatte und ein (kleiner) Teil des Geldes vielleicht schon abgehoben war oder an die Familie weitergeleitet wurde bist Du ja auch eingegangen.

Ich erinnere mich: Es ging mir nie um das Geld, das letzte Hemd hat keine Taschen und ich hatte eine wunderschöne Zeit mit Ihr, bevor der "Knall" alles veränderte.

Ja, Sie hat Dein Ego verletzt, aber für mich hätte Dein Rachefeldzug gerne etwas gemäßigter (siehe oben) ausfallen dürfen bzw. ausfallen müssen.

Von daher kann ich zu Deinem Ende nur sagen: Ich bin fassungslos...

P.S: Fortsetzung folgt von mir auch nicht (mehr).
 
        #989  

Member

Member hat gesagt:
Aber Du hast eine deutsche Reaktion nach Thailand geschickt und ich würde mich nicht wundern, wenn sie noch nicht einmal verstanden hätte, was überhaupt abgelaufen ist.
Kann gut sein, schaden wollte sie dir sicher nicht
 
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