Als Abzocke empfinde ich, wenn ich glaube, ich gebe einem AGogo-Girl einen Ladydrink aus, der mich 200 Baht kostet und ich dafür ihre Anwesenheit für die Dauer des Getränkes erhalte. Sie den Ladybeleg nimmt, kurz an ihrem Glas nippt, auf die Bühne an die Stange sich fortbewegt und anschließend den nächsten Ladydrink klar macht und in ihrem Glas neben mir das Eis schmilzt.
Als Abzocke empfinde ich das Runner-Verhalten, wenn ich Longtime vereinbare, ich noch mit dem AGogo-Girl eine Diskothek besuche und das Girl zur Toilette geht und nicht wieder gesehn wird. Oder aus einem vereinbarten Longtime nach einer Stunde von der Barbie ein Shorttime gemacht wird, ich nicht auf Shorttime stehe und mit der Barfine an die AGogo in der Soi6 das Girl und die Shorttime-Barfine bezahlt hätte. Bei 1.500 BT Barfine, den Bin-Zettel voll Ladydrinks und der Diskussion mit Barbie, was sie für ihre lauwarme Nummer zu kriegen hat, denke ich dann, dass ich den Spaß zu Hause in besserer Qualität für das gleiche Geld in einem SaunaClub bei einer Buchung von einer Stunde bekommen hätte.
Verarscht fühle ich mich, wenn die Mamasang oder der Manager der AGogo mich anlächelt, ansonsten nichts für mich rumkommt und ich keinen Baht von der Barfine wiedersehe. Alles schon erlebt in der Fahrenheit AGogo in Pattaya.
Das AGogo-Girls für Longtime 5.000 BT und mehr aufrufen, ist freie Marktwirtschaft und keine Abzocke. Das Barbie im Bett eine Schlaftablette ist und Blasen mit Pusten verwechselt ist maximal eine schlechte Leistung und keine Abzocke, wenn sie die vereinbarte Zeit einhält.
Hier im Thread wird aber meistens assoziiert, dass das Aufrufen von Preisen, die man persönlich nicht zahlen möchte in einem 2te-Weltland, als eine Unverschämtheit empfunden wird, weil der Mindestverdienst eines Arbeiters (300 Baht) umgerechnet keine 8 Euro ausmacht und ich für 20 Euro eine Hochzeitsnacht von einer Thai geboten bekommen muss, wenn ich mich nicht abgezockt (übervorteilt) fühlen soll. Das ist schlichtweg Unsinn.
Niemand ist gezwungen einen Preis zu zahlen, den er nicht aufwänden will und es gibt keinen Anspruch, Sex zu seinen Wunschpreisen zu kaufen, wenn die andere Seite mehr Geld dafür sehen möchte.