Madagaskar Tana - Nosy Boraha - Nosy Be: 4 Wochen mit Handgepäck unterwegs

Sorry für den zeitlichen Hänger; hatte viel um die Ohren und den Kopp nicht frei.

Also weiter -
Wir kamen noch mit einem jungen Kerl am Tisch ins Gespräch;
er empfahl uns einen zuverlässigen Bus: pünktlich, garantiert pannenfrei,
komfortabel; dass er irgendwie da mit drin hing war klar. Egal.
Nach der üblichen Verspätung, dem Tanken und dem Aufsammeln
neuer Passagiere aus den Vororten ging‘s dann doch noch auf die Piste.
Und es zog sich wieder wie Kaugummi….
Gegen Mittag zog ich die Reissleine, da die Ankunft am Fährhafen in
Soanierana Ivongo nicht vor dem frühen Nachmittag zu erwarten war;
das präferierte „Schnellboot“ aber wohl schon gegen Mittag ablegt.
Da es dort mit Übernachtungen nicht so dolle sein soll, machten wir einen
weiteren Zwischenstopp rund 60 km vor dem eigentlichen Etappenziel in Fenerive (Ost).
Anderntags dann zeitiger Abmarsch und Überfahrt, so der Plan.

Mit der Ansage an den erstbesten Pousse-Pousse-Driver uns ein
schönes Hotel zu suchen kamen wir nicht weit, da er a) kein Hotel kannte oder
b) kein französisch und auch den südmadagassischen Dialekt meiner Arlette
nicht verstand oder alles nicht. Leicht genervt fanden wir nach
Auskunft eines Passanten dann doch noch das Hotel DARIA in einer Seitenstrasse.

Ich bin nicht sicher, ob das Hotel mittlerweile genau nach gegenüber
auf die andere Straßenseite gezogen ist oder nicht, jedenfalls war unser
Haus schon leicht in Jahre gekommen. Nichtssagende Zimmer gab es ab 60K,
ich entschied mich nach einem Rundgang durchs Hotel jedoch für die
teuerste Suite im Haus, ein Art Clubraum, mit unübersehbaren Anleihen
der Räumlichkeiten in den etablierten RTC-Saunaclubs im Ruhrgebiet:
große Kunstleder(!)-Eckcouchgarnitur in rot-schwarz auf plüschigem Teppich drapiert,
dezente Beleuchtung, billiges Wandregal im IKEA-Style mit großer
Spielwiese unter einem Fenster zur Terrasse hin.
Konnte man aber mit zwei Klappjalousinen vor neugierigen Blicken schließen.
Die Matratze schön hart nach meinem Gusto, also alles perfekt. Welcome Home!
Schatzi kam auch gleich wieder auf Ihre Kosten, ich war aber irgendwie
noch nicht ganz im Spiel. Egal, passt trotzdem: kuscheln, ficken,
chillen, shoppen, staunen und ein kaltes Bier.
Was will man mehr im Urlaub?
---------------------------------
Bilder habe ich von diesem Ort und dem Hotel leider keine gemacht.
Weiss nicht warum... war vermutlich im Urlaub

Anhang anzeigen IMG_1745.JPG
 
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Nach dem Matrazensport haben wir am „Busbahnhof„ in Fenerive noch die Abfahrt am Folgetag organisiert. Der Bus hat uns dann sogar am Hotel abgeholt; der Fahrer bestand bei unserer „mündlichen Buchung“ sogar darauf. Ort und Uhrzeit konnten wir uns sogar aussuchen.
Hat soweit auch alles geklappt und die
letzten 60-70 km bis zur Hafenstadt Soanierana Ivongo verliefen ereignislos. In einem kleines Bretterverschlag (den wir ohne den Kofferschlepper, der uns am Busausstieg empfangen hat, nie gefunden hätten) von maximal 2 m x 1,5 m Grundfläche gab es Tickets. Ich glaube 40k für mich und 10K für Schatzi waren die Tarife. Mit uns ging u.a. noch ein Trupp schweizer Pauschaltouris, von einer Radtour kommend, mit an Bord. Rund eine Stunde sollte die Überfahrt dauern und es schaukelte ein wenig; für ein-zwei Duzend der rund 50 Passagiere jedoch zu lang und heftig.
Die bereitgestellten Eimerchen waren somit bei Ankunft teils gut gefüllt. Bilder habe ich keine gemacht…..
Als paradiesisches Fleckchen präsentierte sich uns gegen Mittag Ste. Marie.
In Ivongo habe ich telefonisch einen Bungalow im vermeindlichen Strandhotel reserviert, jedoch hatte die schnuckelige Anlage a) keinen Strand und b) nur ein Zimmer nach hinten zur Hauptstrasse raus.
Also mit allen Konsequenzen, den der Durgangsverkehr und eine gegenüberliegende LKW-Werkstatt so zu bieten hat. So schön das Zimmer auch war, aber damit konnten wir uns nicht anfreunden. Nach einer Nacht verabschiedeten wir uns und wechselten in die Bungalow-Hotelanlage „La Libertalia“ ca. 2 km südlich vom Hauptort. Hier hat es dann gepasst und wir blieben 5 Nächte.
(Bilder folgen)
 
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Da wir die meißte Zeit im Bungalow verbracht haben, blieb natürlich wenig Zeit um die Insel zu erkunden.
Aber natürlich haben wir trotzdem auch auswärts einiges unternommen.
Wie mir durch das TAF bekannt war, bietet die Insel nur eingeschränkte Möglichkeiten
auf bequemem Wege Ladies abzuschleppen. Was mir aber auch völlig egal war....
wie dem aufmerksamen Leser dieses Threads bekannt sein sollte.
Die "Taverne des Pirates" grad gegenüber der Hafeneinfahrt/Strasse und dem
TukTuk Wartebereich schien wohl in der Szene bekannt zu sein,
allerdings wurde auf einer Tafel vor dem Eingang darauf hingewiesen, dass
die Taverne keine Kontaktbar ist und die entsprechenden Damen bitte draussen bleiben möchten.
So war es im Mai d.J. Ich denke aber, wer Abends in der Hauptsaison mit offenen Augen
über die Hauptstrasse flaniert und nicht ganz schüchtern ist, wird auch hier schnell Erfolg haben.

Wer also nicht ausschliesslich auf Schokohasen-Jagt ist, für den bietet
die Insel in der Tat an vielen Stellen echtes Südsee-Feeling, vorausgesetzt das
Wetter spielt einigermaßen mit (Gruss an @Johnny33 ...). Mir in Erinnerung geblieben ist
die "NATIONARA Green Lodge" rund 15 km nördlich des Hauptortes Ambotifototra.
Hier haben wir einmal zu Mittag gegessen und uns die Anlage zeigen lassen.
8-10 Bungalows, leicht erhöht im bewaldeten Hang (teilweise noch im bau),
sehr schön exotisch eingerichtet und einen hellen Strand garniert mit einigen Felsen
und das zu einem Preis, der den Seychellen-Urlaub eigentlich überflüssig macht.
Nachteil: man ist weit weg vom Schuss und die Fahrerei rd. 45 min über die
Schlaglochpiste bis zum Hauptort, nervt spätestens bei der 2. Tour.

Mein eigentlicher Favorit wäre daher die "Ecolodge le Ravoraha" ganz im Süden
der Insel, sollte ich nochmal mit Begleitung hier aufschlagen.
In Steinwurfweite (also fussläufig) vom Flugplatz entfernt ist man
ruckzuck im Hotel.
Vorteile: Die "Ortschaft" Vohilava bietet ein Minimum an touristische
Infrastruktur (schlichte Restaurants, Bars, etc.), wobei die Bungalow-Anlage selbst
alle Annehmlichkeiten und ein absolut exotisches Ambiente bietet.
Man ist mit dem TukTuk in rd. 20/25 min für 20K (= 4 Euro) recht schnell im
Hauptort Ambotifototra, ein Flughafen-Transfer per Taxi ins Hotel ist praktisch nicht nötig
und man ist in ein paar Minuten an dem Strandende, wo es dann mit der Piroge
auf die kleine Nachbarinsel "Ile aux Nattes" geht. Hier hatten wir grad neben der
Anlegestelle der Pirogen unsere Traumstrände fast alleine für uns.
OK, zur Hauptsaison mag es hier sicherlich voller sein, aber im Mai war es eben leer.
Der Transfer mit dem TukTuk kostet ganz kleines Geld, für die 5 min. mit der Piroge
werden 4-6000 AR (ca. 1-1,50 €) aufgerufen. Die kleinen Boote warten dutzendweise
am Strand und bevor man sich für eines entscheidet kommt der Käpt'n schon auf einen zu.
Einfacher geht's wirklich nicht.
Unten ein paar Bilder von der Ile aux Nattes und der Ecolodge.

Zu unserer Bungalow-Anlage "La Libertalia" später mehr.

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Mit der Bungalow-Hotelanlage „Libertalia“ hatten wir dann unsere Unterkunft gefunden.
Mehr zufällig, denn wir stiegen in Ambodifotatra ohne konkretes Ziel ins TukTuk und
liessen uns auf der N21 an der Westküste Richtung Süden kutschieren.
Der Fahrer meinte dann irgendwann, hier wäre es auch schön, also Halt gemacht. 6 oder 8 geräumige Doppelbungalows reihten sich nebeneinander zwischen Hauptstrasse (die durch eine hohe Mauer nicht sichtbar war) und Strand. Großer Restaurantbereich, Pool, Steg mit kleiner Privatinsel und das ganze für rd. 60 € die Nacht/Zimmer. Das Ganze machte einen gepflegten
Eindruck, also 5 Nächte gebucht.
Die Tage verbrachten wir mit „chillen“:bett_poppen:im Bungalow und - wenn die Zeit reichte - mit Ausflügen auf die Insel.
Abends gings es regelmäßig fussläufig ins „Chez Nath“ zum Essen, einem urigen Restaurant
rund 200 m weiter die Strasse runter Richtung Süden. Inhaber ist ein Franzose der lange Zeit
2 Restaurants am Genfer See betrieb, es ihn dann aber vor einigen Jahren hierhin verschlug.
Das Essen war immer landestypisch vorzüglich. Hatte auch bis zur Abreise nie irgendwelche Verdauungsprobleme. Also klare Empfehlung👍.
Am vorletzten Abend gab es hier jedoch wieder eine Szene mit Schatzi weil sie Ihren Alkoholkonsum zum 2. Mal nicht im Griff hatte. Trotz Ihres Versprechens nach dem ersten Mal in Tamatave. Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann sind es besoffene Weiber die nicht mehr mitkriegen wie sie sich benehmen und was sie für einen Stuss labern. Mir wars vor den Gästen echt peinlich und habe sie dann auch nur mit Mühe wegschleppen können. War nun entschlossen sie anderntags persönlich in den Flieger zu setzen und abzuschieben. Abend war natürlich Funkstille aber als sie mir dann am nächsten Morgen im Halbschlaf meine Latte bearbeitete, hab ich meinen Entschluss dann kurzfristig doch revidiert.:headbash:.

Würde ICH den Trip zur Ile Stainte Marie nochmal machen?
Auf jeden Fall, dann aber mit dem Flieger ab Tana hin und spätestens nach einer Woche auch so wieder zurück. Nach der Ankunft grad’ Rüberlaufen zur „Ecolodge de Ravoraha“ (siehe oben) und fertig. Es landen und starten maximal(!) - wenn überhaupt - 2x am Tag die Propeller-Flieger auf dem Flugplatz, so richtig wahr nimmt man das aber nicht. Das ist also absolut nicht zu vergleichen mit den Frequenzen auf Malle oder den anderen Ferien-Hotspots in Flughafennähe in Europa.
Wer das Abenteuer sucht, Zeit hat und was von der Ostküste, bzw. dem Osten von Madagaskar sehen will, dem empfehle ich den Bustrip im Cotisse. Insel-Ausflüge und Transfers in den Hauptort sind jederzeit kurzfristig und recht easy mit den TukTuks zu machen.
Man sollte sich aber auch im Klaren sein, dass es an der Ostküste häufiger regnet
als im Westen Madagaskars. Wir hatten ausnahmslos Glück mit dem Wetter.
Ich denke aber, in den europäischen Sommermonaten kann man hier nicht viel falsch machen.
Bilder von unserer Anlage „Libertalia„ im Anhang.
(Das dritte Bild ist der Blick aus unserer Hütte)

Wie geht‘s mit uns weiter?
Der Abflug ist gebucht und dann geht‘s wirklich getrennt weiter?
Schaun wir mal ….

Anhang anzeigen 32C7127E-79DA-46E1-B7F1-B1D9A26B48D6.jpeg

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Bin noch nicht fertig….
Die Rückreise nach Tana per Flieger verlief recht unspektakulär. Wir liessen uns für 25k (rd.5 €) mit dem TukTuk zum Flugplatz kutschieren. Da wir dort rund 2,5 Std. vor Abflug ankamen konnten wir sofort das Gepäck aufgeben und den Boarding Pass holen. Danach gings nochmals fussläufig retour nach Ravoraha zum Mittagessen und auf einen Espresso in die Ecolodge.
Der Abflug - pünktlich auf die Minute(!) - verlief planmäßig, ebenso die Ankunft in Tana
rund 1 Std. später. Für 60k gings dann mit dem Taxi straigt ins bekannte Hotel Sakamanga.
Das Zimmer habe ich nochmal 3 Nächte gebucht. 2 Nächte mit meiner LT, danach noch
1 Nacht solo bevor es auch für mich abschliessend noch 1 Woche nach Nosy Be geht.
Vor Ihrer Abreise ging es aber nochmal auf Shopping Tour durch Tana.

Ich habe festgestellt, dass im Prinzip ALLES in der Hauptstadt zu bekommen ist,
von den alltäglichen Dingen bis zu überflüssigem Luxusschnickschnack. Aber:
Alles eine Frage des Geldes…. und das macht es für geschätzt 80-90 % der
Bevölkerung unmöglich sich mit den teuereren Dingen einzudecken.
Hier im sog. Non-Food Bereich sind meinem Empfinden nach die Chinesen und die Inder
ganz dick im Geschäft, egal ob Kleidung, Schuhe, Möbel, Haushalts-Kleinkram, Werkzeug, weisse Ware, Elektronik-Artikel oder sonstiges Luxuszeugs.
Habe spasseshalber mal eine Visite im recht neuen „Klein-Media-Markt“ (Name vergessen) gemacht, nicht weit vom Glacier in Richtung Sole-Hotel. Die Preise, speziell bei dem Elektronik-Zeugs und den üblichen Elektro-Haushaltsgeräten, unterscheiden sich so gut wie nicht von denen hier im heimischen Media-Markt. Und daher bleibt der Erwerb dergleichen für die allermeißten Madagassen eben nur ein feuchter Traum.

Ihr Flug ging dann früh morgens Richtung Fort Dauphin (ganz im Süden), den ich Ihr vorab schon gebucht habe. Ich wollte nicht, dass Sie hier in Tana weiter arbeitet. Ich denke auch, dass Ihre
Motivation für den „Ferien-Job“ - also sich mit anderen Kerlen einlassen - zumindest in den ersten Wochen auf Null gesunken wäre, zumal das Erlebte mit mir auch sie nicht unbeeindruckt
ließ. Ich hielt es daher meinem Verständnis nach angebracht ihr die Rückreise per Flieger zu sponsorn. Daneben habe ich ihr auch noch etwas Taschengeld zugesteckt, so dass Sie nicht
nur mit ner schönen Erinnerung, Erfahrung und neuen Klamotten daheim auftaucht.
Alternativ hätte sie günstiger mit dem Camion fahren können, eine Art „Viehtransport“ für Menschen auf der Ladefläche eines fensterlosen, heruntergekommen Lastwagens. Wer sich so ein Gefährt mal anschauen möchte, kann mit entsprechenden Stichworten (Camion - Transport - Madagaskar - etc.) gerne googlen.
Aber hey, wir hatten beide eine unvergessene, super Zeit und umsonst ist bekanntlich nur der Tod. Im übrigen gebe ich für soviel unnützes Zeugs Geld aus, da waren mir die paar Kröten auch schon fast egal.

Der Abschied morgens vor dem Hotel fiel uns schon schwer; will nicht verhehlen, dass meine Augen auch a weng feucht wurden, von Ihrer Heulerei ganz zu schweigen. Den Kontakt per WA habe ich nach 3-4 Wochen auslaufen lassen, bzw. habe nicht mehr geantwortet. Sollte es mich mal nach Tolanaro/Fort Dauphin verschlagen (was gut möglich ist), dann werde ich mich sicher auch bei ihr melden; und ich bin mir auch sicher, dass der Spass ansatzlos weiter gehen würde. Vorausgesetzt natürlich, sie ist bis dahin nicht in anderen „Händen“. Na jedenfalls ist Sie gut zu Hause angekommen, alle haben sich daheim gefreut und ich war bereit für neue Abenteuer. Nosy Be ruft, aber irgendwie war die Luft ein trotzdem wenig raus.

Noch einen Tag und eine Nacht hier abhängen und dann gehts weiter mit dem Flieger.
Mädelstechnisch ist in Tana für mich nichts mehr gelaufen. Ich hatte einfach keinen Bock mehr.
Mal schauen was mich da auf der Insel erwartet.
Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, soviel vorab.
 
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Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitgenossen hier im Forum scheine ich wohl zu einer Minderheit zu
gehören, die in Madagaskar (oder Nosy Be) ohne große Planung aufschlagen.
OK; das Hotel Bombonera habe ich im Voraus gebucht, das wars aber auch dann.
Flughafen-Transfer, Geld ziehen per Kk, Ausflüge, Tauchen, Wäsche waschen, Mopped leihen, etc. Geht alles vor Ort.
Termine mit Mädels vorab per Badoo (o.ä.) ausmachen; ... in Ambatoloaka??
Naja, jedem das seine.

Abends gegen 19 h also am Airport in NOS angekommen. Transfer nach Ambatoloaka habe ich natürlich nicht
im Vorfeld organisiert. Also habe einen der freundlichen Gelbwesten in der Gepäckbandhalle gefragt,
ober er mir draußen einen der wartenden Taxifahrer suchen könnte, der eh nach Amba fährt und mich
noch mitnehmen könnte. Hat auch jemanden gefunden, Mitfahrertarif 50K auf der Rückbank. Gebongt.
Später am Abend dann in der Nähe vom Taxi Be ne Kleinigkeit gegessen und in Ruhe geschaut wie der "Hase hier so läuft".
Die Mädelsdichte ist auf dem Strip abends recht hoch, die Kontaktaufnahme mehr als einfach (Blickkontakt reicht eigentlich).
Restauranttechnisch ist für jeden was dabei, Preise ähnlich wie in Tana und auf Ste. Marie.
Und mit französisch, kleinem Trinkgeld und afrikanischer Toleranz lassen sich auch alle sonstigen Probleme recht easy lösen.
Ich denke, die eine Woche kriege ich also noch gut rum.

Was die Bekanntschaften und "Kontakte" angingen, so war ich zwar neugierig, hatte mir prinzipiell aber nichts zurechtgelegt.
Es würde sich schon was ergeben, und so ergab sich dann auch einiges.
Gleich am nächsten Morgen lief mir die "Masseuse" Daniela bei meinem Strandspaziergang in die Arme und fragte wie es mir geht.
Das war lieb, hatte aber eher Lust auf einen Kaffee mit Meerblick und so lud ich sie grad mit ein.
Wir schwatzten ein wenig und als ich ihr eröffnete, dass ich noch mein Koffer auspacken musste und dann eine Massage
wegen der langen Anreise gestern gebrauchten könnte, bot sie sich uneigennützig an, mir zur Hand zu gehen .
Hatte wohl schlechtes Gewissen wegen des "Coffee for free"....:yes:
Angekommen zeigte ich Ihr das Bad und mein volles 8-kg-Handköfferchen.
Nach dem Duschen zeigte sie mir umgehend auf dem Bett Ihren :ass:und gab mir sogleich zu verstehen,
dass ich doch endlich "anfangen" möge. Ich war etwas irritiert ob der offensiven Art, ergab mich dann aber meinem Schicksal:sbaer:
Die Massage versprach Sie mir für einen späteren Zeitpunkt.

Daniela ist Mitte 20, hat ein nettes Wesen spricht passables franze, ist ansprechend gebaut, absolut vorzeigbar
und im Bett mit allen (ich wiederhole "mit Allen") Wassern gewaschen. Irgendwie liefen wir uns in dieser Woche
immer wieder (unfreiwillig) über den Weg und wir hatten insgesamt 3 richtig aktive Tage/Nächte zusammen.
Neben kleineren Geschenken (Parfüm, etc.) Ich gab ihr jeweils so 40-60K Ariary und lud sie auch mehrmals zum Essen ein.
Bin nicht so der Aktfotograf, daher kann ich leider nicht Bilder dienen. Sorry.

Fortsetzung folgt ....
 
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Am zweiten oder dritten Abend lief mir Agathe über den Weg, genauer gesagt, sie kreuzte meinen Weg
grad' vor dem Hotel als ich eilig und mit großem Hunger auf dem Sprung zur nächstbesten Pizzeria und Sie mit
Freundin auf dem Weg zum Strip nach Amba "Downtown" war.
Auch hier das übliche "Bon soir, ca va? Massage?
Hatte noch den Nachmittag mit Daniela in den Gliedern:geparkt: und eigentlich kein rechtes Interesse auf Smalltalk,
aber als bekennender Liebhaber großer Oberweiten ist mir beim dezenten Blick in Ihr Dekolleté
zuerst die Brille beschlagen und vor lauter Puls noch fast von der Nase gefallen.
Habe mir also flugs ihre Nr. geben lassen mit dem Versprechen, mich kurzfristig mal bei Ihr zu melden....
Rief sie also anderntags gegen Mittag an mit dem Lockruf "brauche Massage".
Lange Rede kurzer Sinn: die Intro-Massage war noch so lala aber in der horizontalen war
ihrerseits rundum tote Hose. Naja, Ihre Figur war genau nach meinem Gusto, ich kam auch anderweitig
auf meine Kosten, aber dass ich hier die Solorolle spielen musste trübte die Séance doch ein wenig ein.

Fragt mich nicht warum, irgendwie blieb ich trotzdem den Nachmittag bei ihr hängen, wir gingen Abends
noch gemütlich essen und weil sie doch irgendwie süss war und eine gewisse Ausstrahlung hatte
durfte sie auch die Nacht bleiben. Bißchen kuscheln und fummeln war noch, aber die Hitze mach einen doch zu schaffen ....
Mein Plan B war nämlich, sie am nächsten Tag nochmal zu fordern, und zwar dergestalt, dass sie Ihre
körperlich unbestreitbaren Vorteile ausspielen musste. Unter der morgentlichen Dusche
war also Tacheles angesagt, zunächst bat ich um ein anständiges Blaskonzert und danach klingelten
ihre Glocken in leicht gebückter Haltung. :sbaer:Woah
Später dann noch gemeinsames Frühstück im Mofo-Café (beim ATM am Parkplatz), Küsschen, Taschengeld, Tschüss.

Agathe, ca. 30 Jahre, schulterlanges glattes Haar, bestens proportioniert, elegant ruhiges Auftreten,
leicht schüchtern, absolut vorzeigbar. Vom Profi weit entfernt, trotzdem kein rausgeschmissenes Geld.
Vielleicht bin ich zu gut für diese Welt.
Auch hier leider keine Fotos😫
 
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Wie ich an anderer Stelle in diesem Forum bereits berichtete, habe ich nicht nur schöne Stunden
an Land sondern auch im Wasser, genauer gesagt beim Tauchen, erlebt. @Flo bolero hat mich
zum Tauchkurs bei Mada-Scuba (schäg gegenüber vom Restaurant "SAFARI") überredet.
Wie das mit dem Tauchen so war hat Flo bereits berichtet.
Muss es bei dieser Gelegenheit aber nochmals wiederholen; wer ein minimales Interesse an der
Unterwasserwelt hat, sollte die Tauchmöglichkeiten dort auf Nosy Be wahrnehmen.
So ein Kurs für Tauch-Newbies kostet zwischen 300-350 € und beinhaltet 6 Tauchgänge.
Mit Tauchschein kosten die Tauchgänge (ca. 35-45 min) zwischen 30-35 €uro.
Ich denke, das sind auch die Richtpreise in den anderen Tauchschulen.

Wie auch immer, nach dem vormittäglichen Tauchen knurrte uns jedesmal gehörig der Magen
und die Mittagstisch-Empfehlung von Boris Quénard, dem Tauchchef, ging an einem
polnischen Bekannten von ihm, der ein kleines Restaurant (Name vergessen)
zwischen der Djembe-Disco und dem ATM am Parkplatz führt.
Neben dem lokalen Allerlei und 2-3 polnischen Spezialitäten hat's mir dort der
Octopus-Salat :liekas:angetan. Das aber nur am Rande .....

Jedenfalls turnte da auch eine für meinen Geschmack hinreißende Bedienung rum
die es mir irgendwie angetan hat. Sie war auch noch zuvorkommend und freundlich, so wie man
die Servicekräfte hier in Deutschland momentan herbei sehnt und nicht findet (... Ok, anderes Thema).
Offensichtliches Interesse an den Vazards vor Ort konnte ich bei Ihr nicht ausmachen.
Es ging nicht anders, ich habe sie am 2. Tag also in einer ruhigen Minute angesprochen sie möge mir doch
bittschön ihre Nr. geben, ich würde sie mal nach Feierabend anrufen und gerne auch ausführen.
Paradoxerweise war sie eher von der klassischen Skinny-Fraktion, also eigentlich nicht mein Figurtyp.
Unabhängig davon hatte ich auch kein wirkliches horizontales Interesse, mir ging es in diesem Fall
eigentlich nur um die Bekanntschaft (ja das gibt es auch auf Nosy Be !!).
Julia, 26 Jahre ein Kind, kommt (auch) aus Fort Dauphin und arbeitet 8-9 Monate auf Nosy Be um für
sich und Ihr Kind über die Runden zu kommen. Der Vater des Kindes kam vor 2 Jahren bei einem
Verkehrsunfall ums Leben.

Es hat sich dann ergeben, dass wir trotzdem noch eine Nacht zusammenkamen, aber es ist nichts gelaufen.
Ja liebe Community, so isser manchmal der Handlungsreisende, nicht immer nur auf Länderpunkte aus.
Sie war wirklich schüchtern; in Erinnerung geblieben ist mir Ihre vorsichtige Frage, ob Sie meinen Kleinen auch
mit dem Mund berühren(!) dürfe, sie hätte das noch nie gemacht. Und das war glaubhaft!
Rechts auf dem Bild, das ist Sie.

..... und so nimmt die Geschichte Ihren Lauf, Fortsetzung folgt

Anhang anzeigen Agenturleitung .JPG
 
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Meine 4 Wochen in/auf Madagaskar gehen nun bald zu Ende.
Wenn ich keine beruflichen und familiären Verpflichtungen daheim hätte, dann bräuchte
ich nicht lange überlegen: Rückflug canceln und diesen irgendwann später neu buchen.
Nicht wegen meiner neuen Bekanntschaft, sondern weil mich das easy living
hier - speziell auf Nosy Be - einfach in den Bann gezogen hat.
Klar, Urlaub ist meistens easy living, trotzdem hat mich das Feeling hier irgendwie "gepackt".
In ein paar Monaten geht's praktischer Weise in den vorgezogenen Ruhestand,
dann schauen wir mal weiter ....

Julia, jaa.... : Sie ist die einzige der ich meine deutsche Handy-Nr. gegeben habe.
Und das nutzt Sie natürlich mit vielen Whats-Apps um sich in Erinnerung zu halten.
Erst recht als ich ihr im Sommer eröffnet habe, dass ich Anfang November meine
14 Tage Resturlaub '23 auf Nosy Be verbraten werde.:baaee:
Um ehrlich zu sein, ich freue mich auch Sie wieder zu sehen.
Sie hat sich nach Ihrem Abgang in dem Restaurant (nachdem der Chef da mehrmals
verbal gegen die Mädels übergriffig wurde; hab's selber einmal mitbekommen)
mit einer kleinen Verkaufsbude nebenan in Madirokely/Daresalam selbstständig gemacht.
Und so wie ich mitbekommen habe, kommt sie mit Ihren Verkäufen ganz
gut über die Runden (3 Bilder unten).
Nachdem sie mir von Ihren Plänen erzählt hat, habe ich ihr mit kleineren Beträgen
eine gewisse Anschubhilfe zukommen lassen, wohlgemerkt als Kredit:atze: ,
Sie versprach auch umgehend, mir diesen zurückzuzahlen.
Das wäre mir dann aber doch zu doof, mich von Ihr aushalten zu lassen;
ich denke wir werden das Payback vor Ort in "Naturalien" 😛verrechnen ....

Wie's geht's weiter? Keine Ahnung! Eine gemeinsame Zukunft wird es definitif nicht geben,
dazu bin ich zu stark geerdet. Ich denke, wir werden noch ein paar schöne Tage verbringen,
und dann - bei Gelegenheit - werden wir auch ein ernstes Wort miteinander reden müssen.

Mein Fazit? Kommt im nächsten Beitrag.

Anhang anzeigen Stand1.JPG

Anhang anzeigen Stand2.JPG

Anhang anzeigen Stand3.JPG
 
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