Teil 5
Den Kaffee hätte ich gleich mitbestellen müssen. Als ich auf ihrer "Rückfahrt" reklamiere, ist es zu spät. Sie räumt nur noch ab. Ätsch!!!
Dann beginnt eine lange quälende Nacht.
Dafür muss ich diesmal keine, in Sandalen und weißen Nachthemden gekleideten, mit um den Kopf gewickelten Geschirrtüchern ertragen.
Auch keine erschreckende, durch schwarze Vorhänge verhüllte, weibliche Gestalten.
Da meldet es sich aus meinem Inneren, diesmal mit aller Macht. Es gibt keinen Ausweg, außer zur weit entfernten Toilette.
Ohne Krücke und unter großen Schmerzen taste ich mich, bei fast vollkommener Dunkelheit, den Gang entlang. Zum Glück ist eine Toilette frei.
Während ich mich von Jeans und Schlüpfer befreie, habe ich das Gefühl, in die Hose zu scheißen. Der Werkel ist aber so zäh und dick, dass er nur ein wenig herausspickt und den Schlüpfer streift.
Der Rest ist Schwerstarbeit und kann nur unter großer Anstrengung und Schmerzen herausgedrückt werden.
Schließlich versagt sogar die Vakuumspülung der Toilette.
Macht mit ihm, was ihr wollt, aber ich bin ihn los.
Der Rückmarsch zum Sitz ist schwierig. Da blenden mich in der Dunkelheit zwei Lampen. Ohne Stock ist es schwierig, auf den wackeligen Beinen zu bleiben. Ich muss mich mit den Händen durchtasten. Dabei streife ich volles Haar Glatzen und Dauerwellen.
Schlafende werden aus dem Traum gerissen. Hinter mir flucht und schimpft es.
Nur schwer finde ich wieder meinen richtigen Platz.
Fortsetzung folgt