Motorrad Das, was vielen Thaigirls fehlt: KURVEN

Ben69

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Münsterland / Deutschland
Eine Motorradreise durch die Regionen Chiang Mai – Chiang Rai – Nan - Phayao



Endlich war es wieder soweit und die nächste Motorradreise in Thailand stand auf dem Programm. Geplant war diesmal eine 7 tägige Reise durch die Regionen Chiang Mai – Chiang Rai – Nan – Phayao.

Nachdem ich die Reise geplant habe wurde erstmal ein Motorrad für die Zeit gemietet. Entschieden habe ich mich für eine Kawasaki Versys 650 ccm von C&P Big Bikes in Chiang Mai C&P Big Bike | cpbigbikechiangmai Big Bike Rental Bike Rental Good big Bike Big Bike Chiangmai für 1800 Bath / Tag. Als Alternative wird auch die Suzuki VStrom 650 ccm und die Triumph Tiger 660 ccm angeboten. Da ich aber zuvor immer gut zufrieden war mit der Kawasaki Versys 650 so habe ich mich auch diesmal dafür entschieden, und wurde nicht enttäuscht. Ich muss sagen, das war bisher das beste Motorrad das ich in Thailand gemietet habe, ca 72000 km gelaufen, der Motor summte wie ein Kätzchen, Top Reifen und Bremsen und super gepflegt. Das Motorrad war ausgestattet mit einem Top Case und einer Smartphone Halterung.

Anhang anzeigen 20221027_172209.jpg
das Bild ist bei der Rückgabe entstanden.

Kurze Info zur persönlichen Ausrüstung.

Da es ja nicht die erste Motorradreise in Thailand ist, und die alte Motorradbekleidung einfach zu warm und zu schwer ist habe ich mir mal neue Ausrüstung gegönnt.
Diesmal bin ich mit einer Rev ´It Eclipse Kombination aus Hose und Jacke gefahren. Beides ist sehr leicht aber aus abriebfesten Polyester, mit Meshgewebe für eine gute Belüftung und Protektoren.
Wer früh morgens schon in den Bergen unterwegs ist, der sollte bei der Jacke auf alle Fälle eine dünne Jacke oder Poloshirt dabeihaben, sonst wird es zu kalt. Den Helm habe ich beim Motorradverleih ausgeliehen, sehr guter Zustand, fast wie neu würde ich sagen.

Nun zu dem Titel der Story: KURVEN

Anhang anzeigen Route 1081 (3).jpg Anhang anzeigen Route 1138 (8).jpg Anhang anzeigen Route 1148 (17).jpg Anhang anzeigen Route 1148 (22).jpg Anhang anzeigen Route 1168 (4).jpg Anhang anzeigen Route 1251 nach Wasserfall (2).jpg Anhang anzeigen Route 1093 (18).jpg Anhang anzeigen Route 1081 (24).jpg Anhang anzeigen Route 1333 (2).jpg
 
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Tag 1 Chiang Mai – Mae Sai 322 km

Gefahrene Straßen: 106 – 107 – 1089 – 1130 – 1338 – 1149 – 1



Rechtzeitig morgens vom Hotel aus zu C&P Big Bikes gelaufen, freundlicher Empfang durch Lan und seine Frau. Maschine stand schon bereit im Geschäft, alle Formalitäten erledigt, Pass muss abgegeben werden, nur Third Party Versicherung, dieses gibt bei mir den einzigen Punktabzug da man keine Vollkasko Versicherung abschließen kann. Gepäck ins Top Case und der Rest in eine Gepäckrolle die ich auf der Sitzbank befestigen konnte.
Wenn man bedenkt das hier eine Woche zuvor noch alles unter Wasser stand, war der Motorradshop und die Gegend darum schon wieder alles Tip Top.
Aber die Probleme mit dem Hochwasser und Starkregen in den Wochen zuvor, sollte mich die gesamte Zeit begleiten. In den Bergen gab es schon viele Erdrutsche die nur zumt Teil beseitigt wurden, oft gab es noch Sand und Geröll am Straßenrand.

Nun sollte es losgehen, zuerst über die 106 und 107 aus Chiang Mai heraus. Die 107 ist eine zweispurige Straße die bis Fang geht und dort in die 1089 übergeht. Alles nichts Besonderes, hauptsächlich flache landwirtschaftliche Gegend, die man aber gut fahren konnte bei nicht zu viel Verkehr. Die 1089 ist genauso wie die 107 zuvor, landwirtschaftlich geprägt, Straße auch mit schönen Kurven und Geraden wo man auch mal gut am Gashebel drehen kann. Eine kurze Rast habe ich bei der Hom Pan Din Vineyard Farm gemacht.

Kurz danach geht die 1089 in die Hügel und es wurde immer besser zum Motorradfahren, bis ich zur Abzweigung in die 1130 kam und hier weiterfuhr. Die 1130 führt schließlich in die Berge und bietet alles was das Motorradherz sich wünscht. Gute Straßen, Kurven, es geht auf und ab und eine tolle Landschaft.

Anhang anzeigen (31).jpg
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Eine Rast habe ich dann auf der 101 Tea Plantation Doi Mae Salong gemacht, mit einem traumhaften Ausblick über das Tal und die Teeplantagen.

Anhang anzeigen Teeplantage 101 Doi Mae Salong (5).jpg Anhang anzeigen Teeplantage 101 Doi Mae Salong (10).jpg

Eigentlich wollte ich in dieser Gegend auch meine erste Übernachtung machen, da es aber noch früh am Tag war entschied ich mich bis Mae Sai weiterzufahren, es waren ca. 70 km.

Von der 1130 ging es nun über die 1338 weiter in Richtung Mae Sai, Nun war ich in den Bergen angekommen, Kurven, Serpentinen und eine traumhafte Landschaft, schnell fahren war allerdings nicht möglich, so dass ich für die Strecke länger brauchte wie ich gerechnet habe. Die gut ausgebaute Straße führte durch viele kleine Dörfer, die u.a. vom Tee- Kaffee- und Kakaoanbau lebten, allerdings war die Straße auch unübersichtlich da es von einer Kurve in die nächste ging und man oft nicht wusste was einen erwartet.
Anhang anzeigen Route 1138 (6).jpg
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Hier wurde eine Behelfsbrücke gebaut, da die vorherige durch die Wassermassen die es noch ca. 1 Woche zuvor in der Gegend gab, weggerissen wurde. Auch sah man noch viele Erdrutsche die es zuvor gegeben hatte. Zum Teil waren die Straßen an den Abgängen auch nur einspurig befahrbar.

Am Ende der 1338 bin ich dann in die 1149 eingebogen in Richtung Mae Sai, hier musste ich allerdings kurz vor Mae Sai umkehren da das Militär die Straße (Grenze), wegen Erdrutschen gesperrt hatte. Gegend Abend so ca 18:30 bin ich dann im Hotel in Mae Sai angekommen. Dies war schon ein sehr schöner Vorgeschmack auf das was mich in den nächsten Tagen erwarten sollte an super Strecken, einmalige Landschaften und an den Spaß am Motorradfahren.

Bergdorf an der 1149 wo hauptsächlich Kaffeeanbau betrieben wird.

Anhang anzeigen Pha Hi Village Kaffeeplantage (7).jpg
Anhang anzeigen Pha Hi Village Kaffee (7).jpg
 
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Tag 2 Mae Sai – Phu Chi Fa, ca. 200 km

Gefahrene Straßen: 1041 – 5024 – 1041 - 1290 – 1020 – 1155 – 4029 – 1093

Dieser Tagesbericht wird sich wohl über 2 - 3 Post hinausziehen, einfach zu viele Bilder. Und ich habe schon sehr gut aussortiert.

Dieser Tag sollte auch schon früh losgehen, es war etwas Sightseeing angesagt auf der Strecke. Der heutige Tag führt mich zunächst durch die landwirtschaftlich geprägte Ebene des Mekong bis zum Goldenen Dreieck.

Route 5054
Anhang anzeigen Route 5054 (4).jpg
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Zum Glück war ich schon rechtzeitig dort und es waren noch keine Menschenmassen anwesend, so konnte ich mir alles in Ruhe anschauen. Dort traf ich dann auf eine Motorradgruppe aus Malaysia, die in 14 Tagen eine gut 5000 km lange Rundreise machen, Kuala Lumpur – Golden Triangel – Kuala Lumpur. Noch nett mit denen bei einem Kaffee unterhalten und dann trennten sich unsere Wege.

Golden Triangle
Anhang anzeigen Golden Triangle (8).jpg

Meine Fahrt ging weiter den Mekong entlang durch wunderbare Natur und auf guten Straßen. Die Strecke auf der 1290 bietet eigentlich alles was der Motorradfahrer mag, Kurven, lange Geraden, und schöne Landschaft, der Beiname Paradise Road ist absolut zutreffend.

Route 1290
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Anhang anzeigen Route 1290 (45).jpg Anhang anzeigen Route 1290 (51).jpg
Anhang anzeigen Route 1290 (55).jpg Anhang anzeigen Route 1290 Huaisai Mai Viewpoint (4).jpg Anhang anzeigen Route 1290 (65).jpg Anhang anzeigen Route 1290 (66).jpg

Fortsetzung folgt im nächsten Post.
 
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Fortsetzung Tag 2

Route 1290
Anhang anzeigen Route 1290 (67).jpg Anhang anzeigen Route 1290 (71).jpg Anhang anzeigen Route 1290 (77).jpg Anhang anzeigen Route 1290 (80).jpg

Am Ende der 1290 geht es in die 1020 über für eine kurze Strecke bevor man in die 1155 abbiegt. Erst geht es wieder am Mekong entlang bevor es zurück in die Berge geht, an der laotischen Grenze entlang.
Route 1155 am Mekong entlang
Anhang anzeigen Route 1150 Ban Huai Lan Viepoint JPG (1).jpg
Anhang anzeigen Route 1155 Hua Ban Ian VP (6).jpg

Nun hatten mich die Berge wieder zurück, es ist einfach ein Traum dort zufahren und das bei wirklich guten Straßenverhältnissen, eine Landschaft die ihresgleichen sucht, sehr schöne Cafés die zu einer Rast einladen und kleine verträumte Dörfer.

Ungefähr auf halber Strecke sah ich ein Straßenschild das mir mein Ziel Phu Chi Fa über eine andere Strecke anzeigte, über eine kleinere Bergstraße mit einigen Viewpoints. Kurz mal auf Google die Strecke angeschaut und für gut befunden. WAS soll ich sagen, ein TRAUM, ich hätte mir selber in den Ars.... gebissen hätte ich die Bergstraße nicht gemacht. Also ging es über die 4029 und 1093 nach Phu Chi Fa.

Doi Pha Tang Viewpoint
Anhang anzeigen Route 4029 Doi Pha Tang VP (1).jpg
Landschaft an der 4029
Anhang anzeigen Route 4029 (2).jpg
Kaffeebohnen zum trocknen, ein typisches Bild in den Bergen
Anhang anzeigen Route 1093 (8).jpg
Typische Campingareale in den Bergen
Anhang anzeigen Route 1093 (19).jpg

Foertsetzung folgt.
 
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Fortsetzung Tag 2

weitere Bilder der 1093
Anhang anzeigen Route 1093 (13).jpg Anhang anzeigen Route 1093 (15).jpg Anhang anzeigen Route 1093 (25).jpg Anhang anzeigen Route 1093 (34).jpg

In Phu Chi Fa angekommen bin ich erstmal in den Nationalpark und habe mir den Berg kurz vor Sonnenuntergang angeschaut. Der Weg hoch vom Parkplatz ist nicht weit, ca 400 m, aber es geht steil hoch und man kommt gut aus der Puste.

Der Ausblick vom Berg allerdings entschädigt wieder für die Strapazen und man steht praktisch direkt auf der Grenze zu Laos, alles, rechts und hinter dem Berg ist Laos.
Anhang anzeigen Phu Chi Fa Felsen (14).jpg Anhang anzeigen Phu Chi Fa Berg (2).jpg Anhang anzeigen Phu Chi Fa Felsen (6).jpg

Am nächsten Morgen werde ich diesen Aufstieg nochmals machen, vorm Sonnenaufgang um 06:14 Uhr und hoffe auf einen klaren Himmel und schönen Sonnenaufgang. Anschließend ging es zu der Unterkunft, die ich mir bereits zuvor im Internet ausgeschaut hatte. Übernachtung für 1000 Bath incl. Dinner und Frühstück. In dem Ort Phu Chi Fa ist nicht viel los, kleiner Markt an der Straße wenige Restaurants wovon auch noch viele geschlossen hatten und einige Campingplätze. Zum Glück gab es einen Kiosk und ich konnte den Abend mit 2 Dosen Chang beenden.
Phu Chi Fa Dok Sieo Unterkünft.
Anhang anzeigen Phu Chi Fa Dok Sieo Hotel (1).jpg
Abendessen zum selber zubereiten
Anhang anzeigen Phu Chi Fa Dok Sieo Hotel (3).jpg
Anhang anzeigen Phu Chi Fa Dok Sieo Hotel (2).jpg
 
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Tag 3 Phu Chi Fa – Nan ca. 230 km

Gefahrene Straßen 1093 – 4010 – 1021 – 1148 – 101



Der frühe Vogel……. steht um 5 Uhr auf um sich den Sonnenaufgang am Berg Phu Chi Fa anzuschauen. Gegen 5:30 Uhr habe ich mich auf den kurzen Weg gemacht zum Parkplatz unterhalb des Berges. Es war schon sehr viel los dort, die Leute von den umliegenden Campingplätzen wurden per Pick-up dort hochgefahren und ausgeladen. Reger Betrieb war auch schon an den Essen- und Getränkebuden.

Nun kam wieder der Aufstieg zum Gipfel, obwohl ich heute nicht nach ganz oben wollte, da es vorher einen kleinen Platz gab wo man meiner Meinung nach die besseren Fotos machen konnte. Leider war der Himmel an diesem Morgen doch sehr bedeckt und mit dem traumhaften Sonnenaufgang war es leider nichts. Sehr interessant aber war der Nebel, der unten über den Dörfern und Tälern in Laos lag, sehr beeindruckend. Da man leider nichts machen kann am Wetter muss man sich halt mit dem zufriedengeben was man bekommt. Auch wenn der Sonnenaufgang nicht gut zu sehen war, ist es doch ein besonderes Erlebnis dort oben zu sein, wenn es hell wird. Ich werde sicherlich irgendwann mal zurückkommen um mir den Sonnenaufgang anzuschauen.

Anhang anzeigen Phu Chi Fa (23).jpg

Anhang anzeigen Phu Chi Fa (20).jpg

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Anhang anzeigen Phu Chi Fa View Point (12).jpg

Die Kinder in ihren Trachten stehen am Weg und bieten Lieder und Tänze an für einen kleinen Obolus
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Anschließend ging es wieder zurück zur Unterkunft und es wurde mir mein Frühstück gebracht. Eine sehr gute Reissuppe, Toast, Marmelade, Kaffee (Instant) und Obst.

Nach der Stärkung und nachdem ich meinen Esel wieder gepackt hatte ging es weiter die 1093 entlang durch die Berge. So wie auch die Strecke zuvor war es eine gut ausgebaute Straße auf der es Spaß macht zu fahren. Es ging durch viele kleine Dörfer, vorbei an kleinen Camping Locations direkt am Abhang, schöner Natur und vielen landwirtschaftlichen Fläche hier besonders Maisanbau, Maniok und etwas Tee und Kaffee.

Route 1093
Anhang anzeigen Route 1093 (24).jpg

Anhang anzeigen Route 1093 (32).jpg

Anhang anzeigen Route 1093 (33).jpg

Mein nächstes Ziel sollte der Wat Nantaram, der große Teakholztempel, in Chiang Kham sein. Ein wirklich schöner Tempel, mit einer besonderen Geschichte die im Inneren auf einigen Tafeln erklärt wird. An diesem Tag war irgendein besonderer Ehrentag für diesen Tempel, ich meine der 100 Jahrestag, und deshalb auch gut besucht. Kurz nachdem ich mein Motorrad abgestellt hatte kam ein Mönch auf mich zu und fragte ob ich das erste Mal hier bin um den Tempel zu besuchen. Er lud mich direkt ein um mir einiges über den Tempel zu erklären, in einem sehr guten Englisch, zeigte mir einige Hinweistafeln usw. Zum Schluss meinte er nur noch, jetzt musst du dir noch einen kurzen Augenblick Zeit nehmen und im Tempel Buddha für eine sichere Weiterreise bitten. Gesagt getan und es ging weiter.

Wat Nantaram
Anhang anzeigen Route 1148 Wat Nantaram (17).jpg

Es geht nun zurück und weiter auf der Route 1148

Anhang anzeigen Route 1148 (26).jpg

Fortsetzung folgt
 
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Fortsetzung Tag 3

So und nun war ich schon auf der berühmten 1148, einer DER Motorradstrecken die man in Thailand gefahren sein muss. Und ja, alles was ich zuvor über die 1148 gelesen habe stimmt, es ist ein MUST DO hier zu fahren. Zuerst ist es eine gut ausgebaute breite Straße mit Kurven, langen Geraden, es geht auf und ab. Nachdem man wieder in die Berge kommt ist es eine Traumstraße für Motorradfahrer, und es sind sehr viele Bikes unterwegs am Wochenende, dem entsprechend voll sind auch die Cafés. Der Ausblick, die Straße selbst, die Landschaft, alles das ist es schon Wert diese Tour gemacht zu haben, aber auch die Strecken zuvor und die die noch kommen sollen.
Kurven der 1148
Anhang anzeigen Route 1148 (17).jpg

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Anhang anzeigen Route 1148 (30).jpg

An der 1148 gibt es jede Menge Cafés und Restaurants die zum Verweilen einladen. Aber sich eines der bekanntesten Cafés ist das "Route 1148" am Magic Mountain. Es gibt dort noch einige andere Cafés, Marktstände, Campingmöglichkeiten und Natur, einfach zum Genießen. Und alleine war ich dort auch nicht.

Anhang anzeigen Route 1148 Magic Mountain (21).jpg

Anhang anzeigen Route 1148 Magic Mountain (1).jpg

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Anhang anzeigen Route 1148 Magic Mountain (14).jpg

Anhang anzeigen Route 1148 Magic Mountain (15).jpg

Anhang anzeigen Route 1148 Magic Mountain (16).jpg

Von der 1148 ging es dann über die 101 bis nach Nan, die Strecke war nichts Spektakuläres, breite Straße mit je 3 Fahrbahnen. In Nan angekommen musste ich feststellen, dass die beiden Hotels die ich mir zuerst ausgesucht habe ausgebucht waren, mal kurz bei Google Maps nach weiteren Hotels geschaut und das nächste angefahren. Somit habe ich für 2 Nächte im Nan Baan Khun Hotel eingecheckt, 490 Bath / Nacht. Schöne große Zimmer, zentral gelegen, in unmittelbarer Nähe am Abend viele Garküchen und kleine Restaurants.
 
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Tag 4 Rundreise Nan - Bo Kluea Rock Salt – Nan ca. 390 km

Gefahrene Straßen 1168 – 1225 – 1257 – 1333 – 1081 – 101

Nur zur Info, ich komme wieder nicht mit einem Post hin. :D:D

Am heutigen Tag sollte in der Nan Region gefahren werden, als einziges Ziel hatte ich mir in Bo Kluea das Rock Salt Museum gesetzt. Eigentlich wollte ich heute nur eine kleinere Tour fahren, aber wie das leider so ist wurde die Strecke dann doch doppelt so lang, weil es wieder einfach nur Fahrspaß gewesen ist.

Gestartet morgens in Nan ging zunächst Stadtauswärts und über die 1168 weiter. Die 1168 bietet schon einen tollen Fahrspaß, da sie alles hat was ein Motorradfahrerherz höherschlagen lässt. Allerding ist die Straße auch recht gut befahren und es ist schon ein höheres Verkehrsaufkommen dort.

Route 1168
Anhang anzeigen Route 1168 (2).jpg

Anhang anzeigen Route 1168 (3).jpg

Am Ende der 1168 geht es in die 1225 ab. Auch diese ist eine sehr gut ausgebaute Straße die man gut mit dem Motorrad befahren kann. Die 1225 geht mehr durch die Täler dort und nicht so durch die Berge, zu beiden Seiten ist die Straße landwirtschaftlich geprägt und man kommt immer wieder mal durch kleinere oder größere Ortschaften.
Anhang anzeigen Route 1225 (3).jpg Anhang anzeigen Route 1225 (4).jpg

In der Ortschaft Santi Suk ging es dann rechts in die 1257 ab, diese Abfahrt hatte ich zuerst komplett übersehen da man nicht denken konnte das es sich um eine Nationalstraße handelt, das war auch mehr oder weniger nur die Zubringerstraße zur 1257. Die Straße ist auf den ersten paar km in einem sehr schlechten Zustand, eigentlich mehr Geröll und zerbrochene Fahrbahn mit Schlaglöchern, bis sich dieses Problem nach einigen km ändert. Die 1257 ist so eine typische Bergstraße in Thailand, mit sich ständig ändernden Straßenverhältnissen und Belägen, die nicht unbedingt zum Rasen einlädt. Vorsichtiges fahren ist hier schon angebracht. Landschaftlich ist Strecke sicherlich wieder ein Highlight unter Vielen.

Von der 1257 ging es dann ab in die 1333, ein Traum von Straße, komplett neue Teerdecke, super Kurven, ich dachte mir nur das es sowas gar nicht geben könnte mitten im Busch und nicht eine einzige Ortschaft wo ich durchgefahren bin. Nach ca 10 km sollte sich das auch dramatisch ändern, nun kam eine ca. 2 km lange Schotterpiste, ist wohl der Teer ausgegangen, bis es wieder in die gut ausgebaute Straße überging wie zuvor auch schon, aber leider auch nur für eine kurze Strecke. Danach ging es über in Schotterpiste, Betonstraße, Betonstraße mit vielen Schlaglöchern, Betonstraße mit aufgeplatzter Straßendecke usw. und dass in einer sehr hügeligen Berggegend was nicht unbedingt Spaß gemacht hat. Ich denke das ich so auf den ersten 20 – 30 km keine Ortschaft durchfahren bin und vielleicht 10 Moped oder Autos gesehen habe, ein Unfall oder Plattfuß in der Gegend wäre fatal.

Unterschiede der Route 1333
Anhang anzeigen Route 1333 (2).jpg
Anhang anzeigen Route 1333 (6).jpg

Nachdem ich durch die Ortschaft Ban Sop gekommen bin wurden die Straßenverhältnisse schlagartig besser und ich befand mich wieder auf einer recht gut ausgebauten Bergstraße wie man es in Thailand gewohnt ist, zum Glück.

Anhang anzeigen Route 1333 (17).jpg
Landschaft der 1333
Anhang anzeigen Route 1333 (4).jpg
Von der 1333 geht es dann über in die 1081 in Richtung Bo Kluea, diese Straße wurde von vielen Motorradfahrern und Gruppen befahren. In Bo Kluea habe ich mir dann das Rock Salt Museum / Dorf angeschaut. Es gab einige Läden dort, die das gewonnene Salz in unterschiedlichen Formen angeboten haben. So gab es verschiedene Salz zum Würzen, als Badesalz, in Lotionen und Cremes usw. Von der Salzgewinnung konnte man eigentlich nur die großen Ton Öfen sehen und sich den rest dazu denken. Hier ging es mehr um den Verkauf der Ware und es als Touristenattraktion darzustellen. Etwas dort umgeschaut, 1 Packet Salz gekauft, schmeckt sogar sehr gut, Kaffee getrunken und die Fahrt sollte weitergehen.

alter Salzwasserbrunnen
Anhang anzeigen Ban Bo Kluea Rock Salt (8).jpg
Kochstellen für die Salzgewinnung
Anhang anzeigen Ban Bo Kluea Rock Salt (4).jpg

Fortsetzung folgt
 
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Fortsetzung Tag 4

Ich wollte eigentlich einige Videos einfügen, aber leider sind die Meisten über 250MB und die Kürzeren, das kriege ich irgendwie nicht hin.

Da es erst ca 14 Uhr gewesen ist habe ich meine Strecke umgeplant und bin die 1081 weiter Richtung Norden gefahren, was sich später allerding als Fehler rausstellte da ich doch recht spät, ca. 20 Uhr in Nan wieder angekommen bin und ich nicht gerne im Dunkeln mit dem Motorrad unterwegs bin.
Route 1081
Anhang anzeigen Route 1081 (3).jpg

Anhang anzeigen Route 1081 (5).jpg

Anhang anzeigen Route 1081 (24).jpg


Aber trotzdem lohnt es sich die 1081 zu fahren, kurz hinter Bo Kluea ist es allerdings eine schlechte Straße, die dann auch noch in eine lange Baustelle führt wo die Straße zweispurig je Richtung ausgebaut wird. Nach der Baustelle ist es halt wieder eine gut zufahrende Strecke die durch viele Täler und über Berge geht. Man fährt hier viel durch Wald und die typischen landwirtschaftlichen Flächen im Norden. Was einem hier auffällt in der gesamten Region ist, dass die Reisfelder meist sehr klein sind und der Reis nur mit der Hand geerntet wird, das ist schon ein Knochenjob, einen Reisdrescher habe ich nicht einmal gesehen. An der Strecke gab es immer wieder mal kleine Cafés / Restaurant und die typischen Campingareale mit tollen Aussichten auf die Berge und Täler. Mit einer Biker Gruppe saß ich dann auch längere Zeit beim Kaffee zusammen und wir haben uns über die tolle Region ausgetauscht und wie schön es hier ist mit dem Motorrad zufahren.

geschnittener Maniok zu Trocknen
Anhang anzeigen Route 1081 (32).jpg

Handmade Reisernte, Bilder sind an der 1333 entstanden
Anhang anzeigen Route 1333 (19).jpg
Anhang anzeigen Route 1333 (27).jpg
Anhang anzeigen Route 1081 (15).jpg
Café an der 1081 mit toller Aussicht
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Anhang anzeigen 20221024_145542.jpg

Anhang anzeigen 20221024_145435.jpg

Zum Ende der 1081 kommt man auf die 101 die dann über Chiang Klang und Thawang Pha zurück nach Nan führte. Somit hatte ich am Abend 390 km mehr auf dem Tacho, obwohl eigentlich nur gute 230 km für diesen Tag geplant waren, aber es hat sich gelohnt
 
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Tag 5 Nan – Phayao – Chiang Rai ca. 260 km

Gefahrene Straßen 1091 – 1251 – 1021 – 1

Morgens ging es gegen 09:00 Uhr vom Nan Baan Khun Hotel wieder los in Richtung Phayao. Für diesen Tag hatte ich mir nur 2 verschiedene Wasserfälle für Sightseeing ausgesucht, als ich jedoch den Waldweg gesehen habe der zu dem ersten Wasserfall führte habe ich mich dagegen entschieden. Es wäre eine Strecke von ca. 2,5 km durch Wald und stark ausgespülten Weg gegangen, die Gruppe Thais die an der Zufahrt saßen rieten mir auch davon ab die Strecke zu fahren. Ca. 1 km weiter an der Straße gab es noch einen anderen Wasserfall, Huai Ton Phueng Waterfall, den ich mir dann angeschaut habe. Es lohnte sich aber nicht, denn es war nur ein kleiner Bach der ca, 1,5 Meter in die Tiefe fiel. Dann ging es zum nächsten Wasserfall der im Doi Phu Nang National Park gelegen ist, der Than Sawan Waterfall. Nach der Entrichtung des Eintritts, für mich 100 Bath und für mein Motorrad 20 Bath konnte ich mich auf den Weg hinunter zu den Wasserfällen machen, der erste den man passiert ist nichts Besonderes aber ca 200 Meter weiter sieht man schon die Fälle für die es sich lohnt hier eine Pause einzulegen. Es sind 3 Wasserfälle nebeneinander die sich danach über mehrere Stufen weiter abwärts in den Fluss ergießen.

Anhang anzeigen Thansawan Waterfall Doi Phu Nang NP (1).jpg Anhang anzeigen Thansawan Waterfall (14).jpg Anhang anzeigen Thansawan Waterfall (20).jpg Anhang anzeigen Thansawan Waterfall (21).jpg Anhang anzeigen Thansawan Waterfall Doi Phu Nang NP (41).jpg

Anschließend ging es über die 1251 weiter in Richtung Phayao, die 1251 geht einige km hinter dem National Park aus den Bergen heraus in eine Tal Ebene über, ziemlich flaches fahren hier bis nach Phayao, aber auf einer guten Straße.
Route 1251
Anhang anzeigen Route 1251 (1).jpg

Anhang anzeigen Route 1251 (3).jpg

Anhang anzeigen Route 1251 nach Wasserfall (1).jpg

Anschließend ging es über die 1251 weiter in Richtung Phayao, die 1251 geht einige km hinter dem National Park aus den Bergen heraus in eine Tal Ebene über, ziemlich flaches fahren hier bis nach Phayao, aber auf einer guten Straße.

In Phayao am See eine kleine Rast eingelegt und dem Treiben am See zugeschaut. Viele Leute hier die am See sitzen zum Entspannen, angeln oder nur am Ufer spazieren.
Anhang anzeigen Phayao See (1).jpg

Anhang anzeigen Phayao See (9).jpg

Nach dem Aufenthalt in Phayao bin ich dann die 1 weiter gefahren nach Chiang Rai. In Chiang Rai Hotel Kenlaya Place am Clock Tower in der Jetyod Road aufgesucht, das auch noch frei Zimmer hatte. Gut gelegenes Hotel in Chiang Rai direkt im Nachtleben, das sich allerdings nicht lohnte, und Nahe zum Nachtmarkt. Im Hotel war noch eine Biker Gruppe, 3 Engländer die in Thailand leben und fast nur OFF Road, Dirty Tracks fahren. Gute Unterhaltung mit denen gehabt und auch einige Tipps bekommen welche Routen man abseits der größeren Straßen fahren kann.
 
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