Pattaya Odyssee der Gefühle - Fünf Tage, fünf Erkenntnisse

Im Hotelzimmer angekommen räumte Nam ihre Tasche aus. Dabei zeigte sie mir ihren Ausweis: 24 Jahre alt und fast auf den gleichen Monat wir ich geboren. Zehn Jahre trennten uns also. das Foto sah aus wie ein „Mugshot“: im Hintergrund war eine Tabelle zu erkenen, damit man auf den ersten Blick gleich sah wie groß der Delinquent ist. Danach gönnte ich sich Nam die erste Dusche, danach war ich dran. Mit einem „alles oder nichts“ (immerhin sollte das mein letzter Stich bis August 2013 werden) Gefühl und dem Wissen meiner eklatanten „Absch(l)ussschwäche“ zog ich mir 200 mg (zwei Packungen) Kamagra im Badezimmer rein. Ab zu Nam ins Bettchen und was muss ich sehen? Hat die sich (wie all die anderen) die Haare hochgesteckt. ICH HASSE DAS, wenn sich diese bildhübschen Mädels da noch „verunstalten“ müssen. Ich werd in Zukunft sagen, das sie bitte die Haare offen lassen sollen. Nur gut das Nam und ich in der Kiste so im Element (ich nenn es mal rhythmische Bewegungen) waren, das die Schleife in den Haaren gleich wieder gelöst war.^^ es ging also zum obligatorischen Blowjob über: Nam hatte dabei einen „nur noch geil“ Blick drauf, der machte mir fast schon Angst.^^ Das war nicht so ein „hurra ich hab Spaß bei der Arbeit“ Blick, wie ich ihn sonst gewohnt war, sondern er kam schon aggressiv rüber. Nach einer ordentlichen Härte meiner Seite aus gings zum eigentlichen GV. Nam blieb nur eine Weile oben und zog mich gleich zur Seite, um in der Missionarsstellung weiterzumachen. Mir war in dem Moment eigentlich alles egal: ich wollte nur kommen! Was mich sehr überraschte, das Nam die Iniative übernahm: im plötzlichen Stellungswechsel (Doggy) zog sie meinen Schwanz raus, nur das sie sich umdrehte und ihn dann wieder einführte und das alles ohne sich mit mir vorher abzusprechen. Dabei legte sie ein Kissen auf ihren Bauch, da sie so höher liegte und ich ohne Probleme „meinen Job“ ausüben konnte. Ich war positiv erstaunt, wie spontan sie in dem Fall war, was mir der ganzen Situation noch mehr Spaß an der Sache brachte.

Gut im Rhythmus drehte sich Nam wieder zu mir um: sie dachte, das ich wohl zum Abschuss bereit war, aber da kannte sie mich schlecht.^^ Garnichts war bereit! Ich rackerte mir schön einen ab und Nam kam mir auf die Schliche: „why you don´t come“? Ich antwortete (ich konnte mein Grinsen nicht unterdrücken) „i don´t know, i have go to doctor“ und Nam „if you don´t come, you hurt my feelings“. LOL Was für ein Schweinchen Schlau Spruch: als ob das all meine Probleme löst. In dem Moment hätt ich der Perle am liebsten das Kissen in´s Gesicht gedrückt. Stattdessen machte ich Nam den Vorschlag sie „kommen zu lassen“. „I already came: two times“ sagte sie. Whoa: ich nahm ihr das mal so ab, daher sie mir jetzt nicht schnaufend den Eindruck machte das sie mir das nur sagt, das ich mich besser fühle. Ich hab aber auch realisiert, das es auch dieses mal mit meinem persönlichen Höhepunkt nichts werden sollte: was mich aber nicht dran hinderte, das Nam wenigstens zu ihrem Vergnügen kam. Sie blieb auf den Rücken liegen, schob aber ihre Beine zwischen meine, d.h. Missionarsstellung aber eben anstatt die Beine aussen blieben sie innen. Für mich ziemlich ungewohnt und „Madame“ war jetzt auch in der Stimmung, sich bedienen zu lassen. Ich musste mich mit den Unterarmen abdrücken, um nicht mein Gewicht auf ihr abzustützen. Ein ganz schöner Kraftakt, aber die Messe war eh gelesen. Nam wollte immer während des penetrierens, das ich eine zeitlang „in ihr“ verweile, bevor ich weitermachte. Dabei drückte mir ihr Spaßloch immens auf den Schwanz: überraschendes, aber endlos geiles Gefühl! Weniger geil war, das während der Nummer ihr Handy klingelte: naja wenigstens hatte sie soviel Anstand, den Anrufer auf die Mailbox weiterzuleiten^^


Zeit für ein wenig durchschnaufen meiner Seite aus war angesagt. Ich fragte Nam, ob sie nochmal gekommen sei. „Five times“ sagte sie. Shit!^^ Ich sah auf die Uhr: siebzig Minuten waren seit Beginn der „Session“ vergangen. Es war frustrierend: jeder in diesem Dreckskaff kam auf seine Kosten, nur war ich zu blöd dazu. Mal davon abgesehen, das mein erster Gedanke (nach der Aussage von Nam) ich mich wirklich in der Lage sah , für meine Leistungen jetzt mal Geld zu verlangen.^^ Ich machte Nam auf die kommende Pause aufmerksam: sie sagte in einer Mischung aus schnauufend und fragend meinen Namen und ich „yes“ und sie „i like you“. Naaaaaja: i like you. Das ist ja im ersten Moment nicht so überragend. Ein „i like you very much“ oder „you are something special“ hätte meinen Ego besser getan. Jetzt befand ich mich auf einem „i like you“ Level wieder. Hab (vorerst) mal damit leben müssen. Ich wollte mir also einen Schluck Wasser gönnen und ging dabei Richtung Kühlschrank. Ich war mit dem Rücken zu Nam gedreht und sah runter: da war dieser Megaständer zu sehen „dank“ einer Überdosis Kamagra. Also wer sagt, das das Mittel nicht hilft, dem ist nicht mehr geholfen. Was ich aber wirklich schlimm fand, das mein Kondom geplatzt ist (und das trotz während der Nummer immer wieder fleissigen einölens). Ich zog es runter in der Hoffnung das Nam nichts merkt. Die fragte aber gleich, was ich da mache. Ich antwortete nur, das ich mir das Kondom runterziehe: nichts weiter. Wollte sie da auch nicht unbedingt verunsichern, wobei ich mir eher Sorgen machen müsste: schliesslich hatte sie ja mehr Geschlechtspartner als ich.
 
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Nach einer Stärkung ging es wieder zu Nam ins Bett: es war 03:30 Uhr also zwei Stunden bevor mein Taxi mich zum Airport abholte. Ich fragte Nam, ob sie „ready for another round“ wäre. Müsste mir nur ein neues Kondom überstülpen und los gings. Sie meinte aber ungläubig „no! We need a rest“ wo ich es aber auch darauf belies. Ich meinte zu Nam, das ich nicht schlafen werde, das sie es aber gerne tun kann. Ich lies die Nachttischlampe brennen und legte mich auf den Rücken. Nam kam zu mir rüber, umarmte mich mit einem Arm, legte ihren Kopf auf meine Brust und schlief ein. Ich sah mir das an und mit ihren kleinen, weichen Atemgeräuschen die sie von sich gab, fand ich das abgöttisch goldig! Ich war überglücklich in so einer Position zu sein, um so einen Anblick geniessen zu dürfen. Ich schwor mir, das es Nam wert sei (ach was schreib ich: alles Nam´s in Pattaya) an mir und meinen Problemen zu arbeiten. Ich hatte wieder einen Sinn vor mir: was sind schon schwere Momente in der Arbeit, wenn du dich auf so ein Ziel motivieren darfst? Es war in dem Moment einfach wunderschön und für mich das persönliche Highligt in dieser Woche, trotzdem musste ich auch realisieren das ich nicht zu sehr von Gefühlen beeinflussen lassen dufte, in denen ich mich am Ende noch in Nam verliebe. (Foto von Facebook).

Anhang anzeigen namII.jpg


Die Zeit verging schnell und es war sowet: pünktlich um 05:30 Uhr stand das Taxi vor der Tür. Ich stand auf (Nam blieb liegen), packte meine letzten Sachen, stellte den Koffer vor die Tür und ging noch einmal ins Zimmer. Ich setzte mich auf die Bettkante zu Nam, die vor sich hindöste (sie hatte während ich redete, die ganze Zeit die Augen zu). Ich sagte ihr, das sie in dem Zimmer bis 12:00 Uhr bleiben könnte und das ich mich melden würde, sobald ich zuhause bin. Um den Moment so episch wie möglich zu gestalten flüsterte ich ihr „last kiss“ zu. Ein letzter Kuss und ich war draussen aus dem Zimmer. Keine fünf Sekunden später taucht Nam (mit dem Handtuch umwickelt) hinter mir im Gang auf und meint, das sie gleich mitgeht (in die Chili Bar gegenüber: hatte einen Schlüssel dabei). Die Schnalle hat mir meinen epischen Moment gekickt.^^ Naja: bin ich nochmal ins Zimmer mit ihr und wartete, bis sie sich angezogen hatte. War ja noch gut in der Zeit. Danach ging es runter ins Taxi: Nam winkte mir zum Abschied hinterher, ich winkte zurück und fragte mich insgeheim, wann wohl das „Miss you“ Feeling einsetzen wird. Bis dato konnte ich ganz gut ohne Nam, aber wir waren ja erst auch fünf Sekunden voneinander getrennt.^^ Der Taxifahrer selber war aber diesesmal nicht sehr gesprächig (der hatte eine Erkältung und Triefnase. Gerade mir triefte die Nase dank Aircon der letzten sechs Tage auch gewaltig): so wanderte meine Blicke durch die Amaturen. Auffahrunfall verboten oder Buddha im Hirn.^^

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Am BKK Airport war ziemlich schnell eingecheckt: nur der Zwischenstopp von ganzen zwölf Stunden in Abu Dhabi machte mir etwas zu schaffen(die Penner treten dabei die Aircon voll auf). Daher ich nicht gut schlafen konnte, legte ich mich einstweilen zu diesen Zeitgenossen.

Anhang anzeigen DSC00312.jpg



Endlich im Flieger nach München angekommen hatte ich einen schönen weichen Sitz: ich zog die Dekce über meinen Kopf, ignorierte die Stewardess mit dem Frühstück (ich hätte die fast mit der Semmel erschlagen, wie sie mich geweckt hat) und bekam von dem Flug vielleicht drei Stunden mit. Als „Begrüßung“ waren es 2 Grad und ein eiskalter Wind am Münchner Airport, bevor es für 2,5 Stunden mit dem Regionalexpress nach Hause ging. Es war Montag, der 18. Februar etwa 11:30 Uhr vormittags, als ich samt Gepäck in der Arbeit eintraf, um mich als wieder einsatzfähig zu melden.

Das nächste Mal: Outro - it's not about me, it's all about you
 
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Trotzdem mein Tip, wenns dich finanziell nicht umbringt - mach was.:wink0:

Bin schon dabei. :yes:

Ich mag deine Offenheit und deine Schreibe (vielleicht ohne das daher) .
Von mir ein :dank: für den tollen Bericht.

Danke für die Blumen. :bye:

Allemal angenehmer als 12 Stunden in der Wartehalle zu verbringen ...

Ich hatte eigentlich in der Planung vor, das ich in dieser Wartezeit meinen Bericht schreibe. Hat "super" geklappt, eine ganze Seite (jetzt sind es mittlerweile vierzig und vier werden noch dazu kommen) hab zusammen bekommen. :roll::iro1:

Diese Halsabschneider auf Klo kenne ich auch zu gut. 100 Baht finde ich aber mehr als übertrieben für die 30 Sekunden Nacken ausrenken, gerade auch im Verhältnis zu anderen Einkommen da. Manche arbeiten für 200 Baht den ganzen Tag. Aber klar versuchen die es immer wieder. :wink0: Die kriegen bei mir meist nie mehr als 20 Baht manchmal auch 2x20 Baht. Wenn ich aber drei- oder viermal am Abend schiffen gehen muss gibts auch irgendwann nix mehr.

Also wenn ich mehrmals bei der "Scheisshausmafia" kreuzen würde, dann hätte ich auch mindestens beim zweiten Mal abgewunken das kein Interesse mehr besteht. Wie man aufdringlichen Thais aus dem weg geht (ob männlein oder weiblein), habe ich ja mittlerweile rausgefunden. :mrgreen:

Ansonsten bin ich mal sehr auf Dein Fazit gespannt.

Es gibt kein Fazit im klassischem Sinne: das Outro (habe ich wohl unglücklich ausgedrückt und es wird versehentlich als "Fazit" betrachtet) sehe ich eigentlich nur als eine Art "nachwehe". Bedauerlicherweise kam es vor vier Wochen zu einem Vorfall, wo ich noch versuche den "richtig" zu "verpacken". Blöderweise muss ich auch ein wenig auf Zeit spielen: normalerweise brauche ich keine zwei Wochen um fünf Tage in Schriftform zu bringen.

Hoffentlich nimmst Du Dir für den nächsten Trip ein paar Tipps zu Herzen und nimmst Dir nicht wieder noch vor 3x am tag Sex zu haben[...]

Tipps nehm ich mir immer zu Herzen, aber 3x am Tag Sex: lass mal die Kirche im Dorf! :mrgreen: Es ist nur so das wie ich bereits im Intro erwähnt habe: man hat eine kurze Zeit, sollte aber dennoch so viel wie möglich mitnehmen. Ich muss aber echt mal schauen, wie die anderen das handhaben: mehr Reiseberichte lesen, eine Umfrage starten....naja ich hab ja jetzt wieder bis August genügend Bedenkzeit. :yes:

Noch ein kleiner Hinweis zum verhalten mit Thais: Auch wenn man es gut meint, selbst konstruktive Kritik ist meist unerwünscht.

Ein Volk von Mimosen und kritikresistenten: das hat mir gerade noch gefehlt. :roll: Ich hab halt leider keine große Lust, alles und jedem zuzustimmen: sonst meinen die Mädels man hat keine eigene Meinung und "treten auf´s Gas". Wird halt in Zukunft die Fresse gehalten, um den "potenziellen Fick des Lebens" nicht zu riskieren.[/QUOTE]

Also dann, auf zum Outro und Fazit. :D

Also gut: nur für dich ein Fazit. :bye:(aber nur ein kurzes)

Dieser Urlaub im Februar zweitausendunddreizehn war zu einhundert Prozent besser als mein Urlaub im August zweitausendundzwölf. Zwar gibt es immer noch (sehr viel) Luft nach oben, aber es sind erste selbsständige Gehversuche erkennbar sowie erste Wörter zu vernehmen. Zur Elite wird es nicht mehr reichen, aber Potenzial ist vorhanden. Es kann nur besser werden: die Hoffnung stirbt zuletzt! :#wub:
 
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Outro - it's not about me, it's all about you – Teil 1/3

In den nächsten Tagen versuchte ich mich wieder auf die Arbeit zu fokusieren: es ging wieder primär an´s Geld verdienen. Ich wusste aus meinem ersten Urlaub, das die Leidenszeit (ich muss ja jetzt nicht weiter erläutern, wie diese sich zusammenfügt) beginnen wird. Ich wusste nur nicht, wann der Zeitpunkt kam. Im TAF las ich einmal, das die Sehnsucht von Urlaub zu Urlaub heftiger wird. Im nachhinein traf das auf mich nicht zu: mir fehlte Nam zwar an meiner Seite, aber die großen Emotionen wie nach meinem ersten Urlaub blieben (dem Himmel sei dank) aus. Ich versuchte mir das als Motivation zu nehmen: auch das es irgendwann für mich einmal Routine sein wird, nach Pattaya abzudriften, ohne großartig von Gefühlen danach überrannt zu werden.

An Tag 4 (ich gehe hier gerade meine FB Chathistorie durch) nach meiner Ankunft in D war es dann soweit: jetzt vermisste ich Nam. Warum Nam? Weil sie halt die Person war, mit der ich bis dato meine beste Nacht des Lebens verbringen durfte. Ich gestand ihr das auch (via Chat), natürlich mit dem Hintergrundwissen das sie solche „Informationen“ gegen mich ausnützen könnte: Stichwort LKS. Nur wusste ich es auch besser, daher ich es ja schon mit Nacharee in einer ähnlichen Situation zu tun hatte. Nam schrieb mir dann das sie mich auch vermisst, sie aber nicht weiss wann wir uns wiedersehen werden, daher wir ja beide so weit voneinander entfernt wären: Standardaussage²! Für mich war es schon realistisch, das ich Nam nicht auf meine Gefühlsebene ziehen konnte, dennoch interessierte es mich was sie von mir hält: sieht sie mich als Customer oder ginge theoretisch mehr? Jetzt im nachhinein hätte ich es auf sich beruhen lassen sollen: Textnachricht alá miss you, see you next time, bye. Nur ist man bekanntermaßen danach immer schlauer.



Erst einmal gab es aber Klartext zwischen den beiden Fronten: in den nächsten Tagen postete sie ein Foto auf Facebook, wo sie und ein Ami (um die 25, gutaussehend, muss ich da neidlos anerkennen) abgebildet waren. Sie schrieb drunter American Boy vs. Bad Girl Soi 6. Bis dato völlig harmlos, bis einer der anderen Mädels fragte wer das ist und Nam das mit „thats my husband“ kommentierte. Ich musste mich unweigerlich an meine Nacht mit ihr erinnern, wo ich mich eben nur auf diesen „i like you“ Level wiederfand, während der diesen „husband“ Status genoß. Ich hab das Nam auch via SMS geschrieben, allerdings mit der zusätzlichen Bemerkung das ich alle ihre Customer hasse. Die letzte Bemerkung habe ich aber mit ganz vielen „Augenzwinker“ Smileys ausgestattet, weil klar: Customer = Income. Den „Witz“ hatte sie aber schnell gefressen, weil postwendend zurück kam das dies hier eben ihr Job sei und ich jetzt wissen würde, was das für ein Gefühl ist: wenn ich sie wollte, dann solle ich aufhören mit Rose (meine LT vor Nam, die auch in der selben Bar arbeitet) zu reden. Ich lies das erst einmal so stehen, daher mir ein gewisses Konkurrenzverhalten bei Nam gegenüber Rose schon aufgefallen ist und Nam mir das zumindestens so beschrieb, das sie Rose nicht als Freundin sieht.



Wir schreiben den 24. Februar und lege mir einen Skype Account an, den mir Nam (schon in Pattaya) dringenst empfohlen hatte. Mit ihr simsen und chatten war schön und gut, aber die Sehnsucht nach ihr war mittlerweile schon so groß, das mir eine Investition in eine Webcam auch egal war. Hier bat ich natürlich wieder das TAF zu Hilfe (DIA Thread) und wurde schnell nach einem geeigneten Produkt fündig: die Versandzeit lag bei zwei Tagen und solange das Teil noch nicht bei mir stand, hielt ich erstmals die Füße still (Kommunikation mit ihr eingestellt). Am nächsten Tag war ich im Auto zur Arbeit unterwegs: das Handy klingelte und Nam war dran. „Gentleman like“ wie ich nun mal bin, unterdrückte ich die Verbindung und ruf brav zurück (kann ja das arme Mädel kein internationales Gespräch über Mobilephone zahlen lassen). Sie hob ab und ich fragte, was sie gerade macht: „well i´m working“ meinte sie und ich sagte ihr, das wir am nächsten Tag über Skype chatten könnten (machten da noch eine Uhrzeit aus). Ich bin sachlich geblieben, also keine Gefühlsduselei oder so: Nam „leider“ nicht. Sie verabschiedete sich und meinte am Schluss „miss you“. Egal ob das jetzt wirklich von ihr so ehrlich gemeint war oder nicht: wenn man bei gefühlten null Grad im kalten Auto sitzt, um einen herum Schneetreiben und so etwas aus 12093 km Entfernung zu hören bekommt, versetzt das einen Schmetterlinge in den Bauch. Ich bin mit dem breitesten Grinsen in die Arbeit und war den Rest des Tages nur noch gut gelaunt.



Als meine Webcam bei mir eintraf, verabredete ich mich mit Nam zu besagten Videochat (ich zuhause, sie im Internetcafe) und los ging es: ich kann nur jedem raten, der Sehnsucht nach „seinem“ Mädel hat sich so etwas einzurichten. Wie ich Nam das erste Mal (nach neun, langen Tagen) wieder sehen konnte, linderte das den Trennungsschmerz. Ich fühlte mich ihr wieder nah, weil sie nur für mich da war. Ich meinte, das ich sie sehr vermisse und ich, wenn ich gewusst hätte wie gut das zwischen uns laufen kann, im nachhinein gewunschen hätte einfach mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Sie meinte das sie sich mit mir an eine „good time“ erinnere, sich dann meine Facebook Fotos angesehen hätte und mich auch vermisst. Es ist sogar der Satz „miss you more“ gefallen. Ich blieb (und bleibe auch jetzt noch) aber der Meinung, das Mädels nur so etwas sagen um den Customer bei Laune zu halten, habe sie aber darauf nicht angesprochen. Um mich ein wenig selbst bestätigen zu wollen, fragte ich sie ob sie meine Sexperformance mit ihr von einer Skala von eins bis zehn bewerten könnte. Dabei war eins die schlechteste Note während zehn die beste war. Ich glaube das Nam das System nicht ganz verstanden hatte, den ich bekam nämlich prompt eine zehn bescheinigt.^^ Oje alles erreicht, kein Anreiz mehr sich zu verbessern: das würde mir gerade noch fehlen, wo ich doch jetzt Blut geleckt hatte^^. Um auch wieder etwas ins Geschäftliche abzudriften, teilte ich Nam mit das ich im August wieder in Pattaya aufschlage, um natürlich auch einen großen Teil der Zeit mit ihr zu verbringen. Wir redeten über verschiedene Locations und Aktivitäten (wandern, clubbing, shooping, etc.). Ich konnte über diesem Weg gleich mal rausfinden, wie man nun „beziehungstechnisch“ zueinander steht und fragte natürlich über ihre „Tagesgage“ (alles in der SLT Option). Ich will jetzt nicht den genauen Preis sagen, aber sie hat schon gemerkt das ich sie „drücken“ will: ich habe ihr aber auch gleich gesagt das ich verstehe wenn sie Geld verdienen will, ich aber so offen sein muss und nachfragen werde, daher ich auch eine Grenze habe. Der „Endpreis“ den sie vorschlug (denn ich schlucken musste), war nichts besonderes für Low Time Verhältnisse und ich wies sie auch drauf hin, das die Barfine über die Tage ja auch noch fällig wird (in der Hoffnung, das sie sich vielleicht wegen mir Urlaub nimmt). Das wusste sie natürlich und machte trotzdem keinen Move, von ihrer „Entlohnung“ abzuweichen. Ich hab dann zähneknirschend zugestimmt. Vielleicht ein Dämpfer zur richtigen Zeit: immerhin war diese Sehnsucht jetzt weg und ich hatte zumindestens wieder eine Aufgabe, wie ich mit Nam eine gute Zeit verbringen kann. Am nächsten Tag schrieb ich ihr eine SMS, das ich mich über den Videochat sehr gefreut hatte und wir das alle vier Wochen wiederholen sollten, wenn es mal wieder was neues zu bequatschen gäbe. Lange hielt die Abmachung nicht...
 
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@mojoxxx: danke für das Lob.

Ich behalte Chiang Mai definitiv im Hinterkopf, hört sich nach einem echten Geheimtipp an. Höre immer nur Koh Larn hier, Koh Larn da. Also vom Preis ist es sicherlich besser als was Nam mir vorgeschlagen hat: die meinte, ein Auto mieten und ab in die Pampa. War von der Idee nie wirklich begeistert. :?

Rose (meine vorletzte LT) arbeitet auch in der Chili Bar. Der kannst du von Chris (also mir) ausrichten, warum sie es nicht für nötig hält meine E-Mails zu beantworten die blöde Bitch! :mrgreen: Okay das mit der Bitch lässt du weg. :mrgreen: Wenn sie nicht gleich weiss, um wen es sich handelt, sag ihr das ich letzten Februar im ISS Guesthouse genächtigt habe (das ist direkt gegenüber der Chili Bar). Dann kannst du ihr noch sagen, das sie vielleicht weniger in ihr IPad und mehr auf die Kunden achten sollte. :mrgreen: Wenn sie dir mit einem "WTF" antwortet, hast du bei ihr schon gewonnen. :bye:

Wegen Nam (und ich finde es zeitlich passend, das dieser Post von dir gerade jetzt kommt): wie angeschrieben in Post #100 kam es vor vier Wochen zu einem Vorfall, das sie momentan hindert überhaupt zu arbeiten. Das Königreich Thailand hat sie nämlich zu einer "Zwangspause" verdonnert, bei der sie nicht ganz unschuldig war. Einige meiner Leser haben mich ja schon via PN angeschrieben, ob ich mal die Facebook Adresse rausrücken könnte: habe ich dann auch gemacht, nur halt eben mit dem "Vermerk" das eine sofortige Antwort nicht gegeben ist. Im letzte Teil des Outro´s kommt die Auflösung...
 
Outro - it's not about me, it's all about you – Teil 2/3



04. März keine fünf Tage nach unserem letzten Videochat kontaktierte mich Nam, ob ich heute Zeit hätte mit ihr zu quatschen. Die Initiative ging eindeutig von ihr aus, denn ich hatte ja bereits meine „Dosis Nam“ die ich mir über die nächsten vier Wochen einteilen konnte. Ich schrieb ihr zurück, das sie doch genau wüsste wie das enden würde: ich sitze vor meinen PC, starre sie an und freue mich sie zu sehen und ihre Stimme zu hören. Ich hätte jetzt wirklich nichts neues für sie. Wenn sie aber Zeit todschlagen wolle, wäre ich für sie da. Wie hatten zwar dann eine Uhrzeit ausgemacht, aber der Videochat fand dann erst am nächsten Tag statt, d.h. ich hab am Vortag umsonst auf sie gewartet. Sie entschuldigte (via Facebook Chat) sich dafür, daher sie im „Lucifer“ (wahrscheinlich mit Customer) geblieben ist, ich aber meinte das sie sich ja dafür nicht zu entschuldigen bräuchte daher es ja ihr Job sei. Sie meinte dann, das wir heute ganz sicherlich skypen könnten und knallte ein „miss you“ dahinter. Ich meinte (mit einem fetten Augenzwinker Smiley) das sie aufhören soll, immer wieder „miss you“ zu schreiben oder ich fang zum heulen an. Sie fragte dann, warum das so ist. Ich meinte, das wenn sie „miss you“ schreibt ich mich schlecht fühle. Sie frägt wieder nach dem „warum“. Dann hab ich ihr zum ersten Mal zu verstehen gegeben, das ich nicht ihre wirklichen Gefühle für mich kenne. Ich kenne sie (Nam) eigentlich überhaupt nicht. Ich schrieb ihr, das ich befürchte da sie nur „miss you“ sagt, weil ich Customer bin und ihr Job ist, so etwas zu sagen.



Im Videochat später habe ich das Thema nochmal aufgegriffen. Ob sie sich in einen Customer verlieben könnte: ja das könnte sie. Ich konnte natürlich nicht Klappe halten und wollte es genau wissen. Ob sie sich in mich verlieben könnte: sie bejahte. Innerlich wusste ich nicht, was ich davon halten sollte: ich glaubte ihr nicht, daher ich davon stark ausging das sie mich auch weiterhin auf einem Customerlevel sieht. Deswegen beschwichtigte ich die Situation und meinte, das man sich unmöglich in mich verlieben könnte: ich sei mir der nächste selbst und da ist kein weiterer Platz für niemanden. Nam meinte wörtlich „i see you more like a brother, who takes care about me“. Großartig! „Gerfriendzoned“ von einer Prostituiereten.^^ Der Begriff „Friendzone“ bedeutet eigentlich nichts anderes, das man ein Mädchen für eine (sexuelle) Beziehung will, sie aber in dir eher den „besten Freund“ sieht und sich anderweitig nach Männern umsieht. Zu dem Zeitpunkt konnte ich noch drüber lachen: wer hätte gedacht, das dieser „take care about you“ Prozess keine sieben Tage später starten und in eine lange Leidenszeit greifen würde...



06. März keine 24 Stunden seit unserem letzten Videochat sieht mich Nam über Facebook online und will skypen. Kein Problem, hatte eh nichts besseres zu tun. Sie klappte ihren Laptop auf und führte mich durch ihr Apartment (Wohngemeinschaft). Danach ging sie ins Bad und zog sich mir nichts, dir nichts vor meinen Augen um. Die totale Online Peep Show.^^ Sie sah in ihrem Dress und dem Make Up unglaublich sexy aus, was ich ihr auch sagte. Wenn ich wollte, dann könnte sie noch „sexier“ rüberkommen, wenn ich das bei meinem nächsten Pattaya Besuch wünschte. Ich verneinte artig und meinte, das es zu dem wohl keine Steigerung geben würde. Wir unterhielten uns dann und ich kam auf das gestrige Gespräch zurück: das sie sich früher oder später verlieben müsste, das sie jemanden bräuchte der auf sie aufpasst, sie eine Beziehung startet und eine Familie gründen sollte. Nam meinte dann, das sie doch ein Baby hat und ich WAS??? Nam schaute irritiert und ICH WUSSTE, das ich was gesehen habe. In unserer gemeinamen Nacht war eine Narbe am Bauch zu erkenen und ich dachte da eher an einer Verletzung. Ich konnte mir damals um´s verrecken nicht vorstellen, das man ein Kind und dann noch so einen Astralkörper präsentieren kann. Deswegen habe ich es mir in der Nacht offensichtlich ausgeredet, das es hier um eine Mutter handeln könnte. Jetzt war der Fall aber klar und Nam ging davon aus, das ich eigentlich schon wüsste was Sache war: also erklärte ich ihr das Missverständis. Es wär jetzt nicht so schlimm gewesen (in meiner Pattaya „Karriere“ hab ich bis jetzt vier Mütter geknallt, kein Unterschied zu den anderen Mädels), hätte ich nicht noch gesagt das sie doch gerade in der Situation eine Zukunft (mit eben einer Beziehung) aufbauen sollte. Was dann kam, war wohl das schlimmste was ich in den vergangenen 34 Jahren mit anhören musste: „You know, my future is over“. Furchtbar! Ich meine, wenn ich um die Weihnachtszeit „die hungrigen Kinder aus Afrika“ Werbespots sehe und zum spenden aufgerufen wird, dann denke ich mir „naja es gibt Gewinner und Verlierer auf der Menschenskala“. Wenn dir aber eine 24 jährige Person ins Gesicht (trotz Videochat) sagt, das ihre Zukunft vorbei sei, dann fehlen mir die Worte. Wie es der Zufall so wollte, brach so langsam die Verbindung ab (ihr Telefonanschluss sprich Internet hatte eine ziemlich schlechte Verbindung den gesamten Abend über) und ich realisierte erstmal, was ich da überhaupt hören musste. Das ging mir damals so und geht mir auch jetzt während des Schreibens so emotional nahe, das ich Tränen in den Augen habe. Mir waren meine Probleme auf einmal völlig egal: was war das schon im Vergleich zu dieser Aussage? Ich hielt dieses ganze Pattaya Projekt (zu dem es mittlerweile ausgeartet ist) auf einmal für sowas von falsch! Muss es immer um mich gehen? Sollte man sich nicht mehr für den anderen interessieren? Waren meine Interessen vorrangig? Sollte ich mehr auf ihre Wünsche eingehen? Ich musste dennoch klaren Kopf bewahren und setzte mich gleich an den Facebook Chat. Ich lies sie wissen, das es mir sehr leid tut das ich so blöd gefragt habe, mit den Vermerk das ich vorher von einem Baby nichts wusste: ich gestand ihr meine dadurch entstandenen Emotionen. Sie bedankte sich dafür, das ich sie verstehe und meinte noch, das ich eine gute Person und netter Mann wäre.



In der nächsten Tagen ging das eigentlich immer hin und her: theoretisch hielt ich es keine zwei Tage aus ohne das ich mit Nam skypen wollte. Sie trat aber auch immer wieder an mich (schrieb mir SMS während meiner Arbeit), wenn es um´s Videochat ging. Ich dachte dabei, das sie wohl ab und zu ihre Streicheleinheiten benötige, das sie froh war wenn sie jemand hat, der sie anhimmelt. Unsere Gespräche liefen auch in die Richtung: sie erzählte mir von einem Customer, der mit ihr im Insomnia war und eben ein anderes Girl angesehen hat. Sie hat ihn dann zur Rede gestellt und meinte, wenn er das Girl wollte solle er sie sich holen und sie gibt ihn seine Barfine zurück. Der Customer meinte aber, das er sie und das Girl haben wolle, worauf Nam verneint hat. Sie hat mir zu verstehen gegeben (parallel ging meine Hoffung auf einen gemeinsamen Dreier mit Rose und Nam endgültig den Bach runter^^), das wenn ich mit ihr unterwegs sei, ich keinem anderen Girl nachzuschauen hätte. Ich bejahte das natürlich und merkte an, das das für mich das logischste auf der Welt sein. Dennoch fragte ich nach ob sie ein Problem damit hat, wenn ich in ihrer Abwesenheit (sprich ich barfine sie nicht) zu anderen Girls ginge. Das verneinte sie und mir kamen schon wieder Parallelen zu Nacharee auf meiner letzten SLT. Das hörte sich auch so an, das ich einen „Freibrief“ bekam und am Ende war dann doch alles falsch! Aber ich ließ mich dadurch nicht beeinflussen und sagte ihr das ich auf sie aufpassen werden. „I can take care about myself“ zwinkerte sie mir zu. Ich lachte: ich habe es ihr zu dem Zeitpunkt wirklich abgenommen!
 
LIEBESKASPER[...]

Naja, jetzt hats dich erwischt - und?
was solls und was ist so verkehrt daran?[...]

Ich würde sagen ziehe das Outro bitte bis August hin, damit wir nahtlos an deinem dritten Besuch teilhaben können.

Vergiss aber bitte nicht, das LKS immer mit finanziellen Hintergedanken in Verbindung gebracht wird. Zu dem Zeitpunkt war ich ja "nur" verknallt, allerdings hat mich Nam in eine Lage gebracht die...nunja es folgt heute noch die Auflösung und gleich die Absage, das ich das Outro bis August hinziehen werde. :wink0: Aber hier gibt es auch nochmals eine Anmerkung dazu.

Was meinen dritten Besuch angeht: ich hätte super Lust drauf mal einen Live Bericht zu schreiben, nur weiss ich nicht ob ich das genau in derselben Qualität abliefern kann. Es hat halt so den Vorteil das man alles in Ruhe nochmal Revue passieren kann. Nur muss ich hier ständig SMS mit Facebook Chat´s vergleichen, damit ich auch ja kein Detail verpasse. Das artet langsam in Arbeit aus. :mrgreen: Mal davon abgesehen: die liebe Zeit! Nam und ich chatteten im Schnitt alle zwei Tage. Da ist die freie Zeit, wo ich eigentlich an den Bericht arbeiten wollte mal schnell weg. :roll: Deswegen zieht sich der Bericht meiner Meinung nach zu lange hin: bin eigentlich ganz froh, das heute Schluss ist. Deswegen Tendenz zum Livebericht ABER

ich frage mich schon ob es nun zu einem weiteren Bericht kommen wird. Warum eigentlich? Was passiert schon großartig in meinem Urlaub? Doch genau das, was andere viel besser können als ich. Bei mir geht es doch nur darum, in kürzester Zeit mit sovielen Mädels wie möglich Sex zu haben. Ich finde es banal zu schreiben, das ich wieder in der Soi 6 (woanders komme ich ja nicht hin) mal wieder ein Mädel ins Insomnia abgeschleppt habe und es danach zum Matratzensport mit anschließender Morgennummer ging. Natürlich ist das ein riesen Vergnügen (mal von der Erholung abgesehen) und es entstehen auch die ein oder anderen interessanten Situationen, aber im Endeffekt dreht es sichim Kreis. Es wird wieder nach dem selben Schema ablaufen und hier im August mit einem weiteren Bericht "brillieren" zu müssen, halte ich für unnötig.

Dieser zweite Reisebericht Bericht entstand ja nur als "Antwort" auf meinen ersten Urlaub in Pattaya. Ich wollte nur zeigen, das es auch anders geht und das hab ich ja geschafft. Es sind zwar noch ein paar Feinheiten abzustimmen, aber im großen und ganzen sehe ich keine größeren Fehler mehr.

Heute Abend dann:Outro - it's not about me, it's all about you der letzte Teil - stay tuned :bye:
 
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Geil! :mrgreen: Erinnert an "New Kidz" oder "Buddy Ogün".


Outro - it's not about me, it's all about you – Teil 3/3


Ich war richtig glücklich, das ich in Nam jemanden gefunden hatte die mir den Eindruck vermittelte, das sie aufgrund ihrer Arbeit und ihrer Situation sehr gut zurecht kommen würde. Kein Vergleich zu Nacharee, wo ich mich nur in Facebook einloggen musste, was gereicht hat das ein Chatfenster aufpoppte und sich die Frage nach (mal wieder) Geld stellte. Nam lies mich auch in einem Chat wissen, das sie in BKK sei und jetzt erstmal zum relaxen zu shoppen geht. Finanziell unabhängiges Bargirl: was wollte ich mehr?

Unsere Planungen für die gemeinsame Zeit im August nahmen Fortschritte an und ich wollte ihr ein Geschenk machen als eine Art Wertschätzung. Mir ging ihr Billigteil von Handy ja sowas gegen den Zeiger und ich lies sie wissen, das ich eigentlich schon eine „Kleinigkeit“ einrichte mit Mädels, mit denen ich mehrere Tage unterwegs bin. Ich fragte Nam, ob sie sich ein neues Handy vorstellen könnte (hab da mal im TAF nach geeigneten Shops in Thailand nachgefragt: die guten Smartphones gingen ab 400 Euro aufwärts. So groß war meine Liebe dann doch nicht^^), sie lehnte aber dankend ab und meinte, das sie sich selber so etwas kaufen kann. Ich fragte, was sie dann will: sie nahm ihre rechte Hand hoch und zeigte grinsend mit dem linken Zeigefinger auf ihren rechten Ringfinger. Schmuck war die Antwort, aber was für ein Schock: solche Gesten sollte man eigentlich nur machen, wenn man sich Heiratsabsichten mit dem gegenüber vorstellt. Da waren sie wieder: die Schmetterlinge im Bauch.^^

Dann kam er, der ominöse 12. März: im Prinzip hat alles normal begonnen. Ich schrieb Nam über Facebook an, das ich sie gestern nicht sehen konnte und sie jetzt umso schlimmer vermisse. Nam lies mich gleich wissen, das sie online sei. Ich loggte mich in Skype ein und siehe da: Nam hatte sich Rose´s I Pad geschnappt und ich bekam eine perfekte Liveschalte in die Soi 6.^^ Zu diesem Zeitpunkt war es 19:00 Uhr Ortszeit in Thailand und sie Sonne war bereits untergegangen. Die Strasse war laut und hell durch die Werbetafeln, die das Neonlicht aufflackern liesen: es war gigantisch so etwas weit weg zuhause miterleben zu dürfen. Nam hatte einen Kopfschmuck auf: das war ein Heiligenschein Haarreif, wie man ihn z.B. aus dem Fasching kennt. Nam meinte, das sie gestern auf einer Party war und diesen geschenkt bekommen hatte. Ich meinte spaßeshalber, das ich ihr den Engel nicht abnehme: sie sei doch mehr das „Bad Girl“. Das fanden wir beide witzig: wenige Stunden später nicht mehr. Daher die Verbindung ziemlich schlecht war, schlug ich Nam vor später noch einmal zu skypen und zwar wenn sie Feierabend (eben 01:00 Uhr Ortszeit) hat. Sie war damit einverstanden.

Ich wartete also am späten Abend online in Skype auf sie. Es war bereits 01:12 Uhr Ortszeit und keine Nam weit und breit. Ich schrieb sie über Facebook an, das ich sie nicht online sehe und bemerkte, das sie wahrscheinlich einen Customer hatte. Ich wünschte ihr in dem Fall viel Spaß. Eine viertel Stunde später schrieb ich, das wenn sie die Möglichkeit hat heute nochmal online zu gehen, sie einfach nur mein Handy anklingeln lassen sollte und ich dann über Skype online gehe. Um 03:16 Uhr Ortszeit (45 Minuten nach meiner letzten Message über Facebook) kam die Nachricht von Nam: „very big problem“.

Ich war die letzten vier Wochen nur am überlegen, wie ich die folgendes Ereignis am besten beschreiben kann. Gestern war ich noch ganz anderer Meinung als heute: es ist eine Situation eingetreten, zu der es noch keine vernünftige Lösung gibt, soll bedeuten das es jetzt im Moment keinen Sinn machen würde, auf das Problem einzugehen. Nur soviel: entweder es geht alles gut und ich kann nach Songkran (um den 20.04. rum) mit dem Bericht abschliessen oder das genaue Gegenteil trifft ein und ich werde mich zu dem Vorfall, der mich an meine Menschenkenntnis zweifeln lässt, nicht mehr äußern. Bedauerlicherweise wird dies zu großer Wahrscheinlichkeit eintreffen.

Meine Odyssee der Gefühle endet hier: vielen Dank für´s Lesen.
 
@outdoorer: ich denke, wenn die Motivation stimmt (und das ist sie im Moment nicht, wegen einer Person die ich hier nicht namentlich nennen will), kommt es auch wieder zu einem Reisebericht. Nur hätte ich mal Lust auf einen Live Bericht und je nach Ausgang (ich weiss im Moment wirklich nicht was passierern wird) werd ich wohl die Situation mit einbinden müssen.

Mal davon abgesehen liegt es mir fern hier jemanden an der langen Leine zu halten: immerhin geben sich die Member ja die Mühe und lesen meinen Bericht. :bye:

Was die "Feinheiten" angeht: kann sein das ich mich im Moment gerade selbst fehleinschätze und mich zu weit aus dem Fenster lehne. Mir kommt das nach wiederholten Lesen zu routiniert vor und ich denke mir selber, wie ich persönlich das toppen könnte (daher ich wahrscheinlich auch vom Charakter her auf dem Level hängenbleiben werde). Aber das ist momentan eine Stimmungslage: ich denke, wenn die Wochen zum nächsten Pattaya Trip weniger werden und der Countdown läuft, dann spür ich auch wieder diesen Geltungsdrang. :mrgreen:

Also Geduld bis Ende Juli / Anfang August! :ironie:
 
The Nam Situation – Teil 1

Sie schrieb von einem „very big problem“ und ich textete zurück, das es hoffentlich nichts ernstes sei. Etwa sechs Minuten später kam eine Nachricht „sorry, stay in police station“. Ich dachte erst an nichts schlimmes: vielleicht mit dem Roller an einem Auto hängengeblieben oder irgendein anderes Verkehrsdelikt. Meine Sorge ging aber soweit, das ich ihr anbot eine eventuelle Kaution zu übernehmen, sollte es dazu kommen. Ich muss nochmals drauf hinweisen, das ich es für einen kleinen Unkostenbeitrag hielt, den sie mir jederzeit zurückzahlen konnte. Immerhin sah ich Nam ja wieder im August und in dem Fall schoß ich ihren „Tagessold“ eben vor. Nam bedankte sich, meinte aber das sie warten müßte und bat mich im Facebook online zu bleiben. Ich sagte das ich online bleibe und fragte sie, ob ich sie anrufen sollte: das bejahte sie.

Ich rief um 03:43 Uhr thailändischer Ortszeit bei ihr an: am anderen Ende der Leitung war definitiv eine Behörde zu hören. Nur in dem Fall das sie mich irgendwie verarschen will, schloss ich in dem Moment aus. Meine erste Frage war natürlich, was überhaupt passiert sei. Kleinlaut stammelte sie irgendwas mit „Ladyboy“. Ihr selbstbewusstes Auftreten, was ihr auch ermöglicht sich eben gut im Englisch artikulieren zu können, war dahin. Ich verstand sie fast nicht und beschränkte mich auf die wichtigsten Fragen: ob es zu einer Gefängiskaution kommen wird und wie hoch die ausfallen wird? Sie meinte, das sie das nicht wüsste und erstmal warten müsste. Ich schlug Nam vor, im Facebook online zu bleiben: sobald es was neues gibt, sollte sie mich antexten.

Ich legte auf und dachte nach. Ich weiss nicht mehr in welcher Reihenfolge mein Frust entwich: schlagartig musste ich mich an die Frage von Lady Mama an meinen letzten Tag in Pattaya erinnern. Hierbei ging es speziell um ST Kunden, die Zimmer in der Bar von Gebrauch nehmen, das das Mädel meist nach dem Akt noch unter der Dusche steht und die eigentlich nichts wie weg wollen. Kein Goodbye, kein „see you next time“, rein gar nichts. Ich wusste jetzt warum sie so reagieren: weil sie ihren Tunneblick auf „persönliches Vergnügen“ justieren. Weil sie keine Gefühle für die Mädchen entwickeln wollen. Weil sie in 12093 km Entfernung nicht hören wollen, eine Gefängniskaution in noch unbekannter Höhe zahlen zu müssen. Das war die Antwort auf die Frage und ich habe es nicht gewusst, weil ich es nicht besser wusste. Ich musste noch soviel dazulernen! Wenn es ein einmaliges Treffen mit Nam gewesen wäre, dann wäre mir das Ereignis scheissegal gewesen und mich nicht weiter drum gekümmert: ich wusste aber, das ich sie im August wiedersehen wollte. Ich empfand es für nicht fair, sie mit der Situation alleine zu lassen. Sollte ich sie etwa sich selber überlassen? Was würde ein anderer in meiner Lage tun? Ich entschloss mich der Sache anzunehmen.

Um 22:22 Uhr (deutsche Ortszeit) schrieb ich sie über Facebook an, das ich nicht mit ihr die ganze Nacht online sein kann. Ich schrieb, das ich mein Handy anlassen werde und wenn sie etwas benötigt, mich anrufen sollte. Auf diesem wege wünschte ich ihr noch „good luck“. Acht Minuten kam ein „ok“ von ihr. Ich ging in mein Bett, glotze noch ein wenig TV, legte das Handy direkt neben mich (auf den Nachttisch) und schlief langsam ein.
 
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