Franke
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The Nam Situation – Teil 2
Am 13. März um 03:36 Uhr deutscher Ortszeit klingelte mein Handy: mitten in der Nacht und zur besten Schlafenszeit. Ich hab für einen Moment dran gedacht den Anruf zu ignorieren (schon aufgrund meiner Müdigkeit), dachte mir „letzte Chance aus der Nummer noch raus zu kommen“. Stattdessen unterdrückte ich den Anruf, robbte mich zu meinem Festnetz rüber (es war saukalt im Zimmer) und rief Nam an. Ich musste irgendwie wach werden, weil nun höchste Konzentration angesagt war. Ich fragte Nam, die mittlerweile über sechs Stunden auf dem Polizeirevier war, wie hoch die Kaution sei: Nam meinte 1000 Baht. Ich fragte gleich nochmal nach, den ich konnte mir nicht vorstellen, das wir uns über so einen „Portobetrag“ ernsthafte Sorgen machen müssten. War ja klar das ich mich verhört oder sie sich nicht richtig verständlich machen konnte: über Nam´s Lippen glitt ein „tenthousand Baht“. Ich war erstmal sowas von bedient: was ist denn bitteschön mit dem Ladyboy vorgefallen, das man so ein drakonische Strafe zahlen muss? Ich wollte es vorerst nicht wissen (und weiss es bis heute auch noch nicht) und fragte ob Nam Paypal hat. Hatte sie nicht. Auf Anfrage von Western Union konnte sie ebenfalls nichts vorweisen. Wie kann man im heutigen Internetzeitalter keines dieser beiden internationalen Transaktionsmedien besitzen? Ich sagte Nam, das ich mich um die Situation kümmern werde und lag auf. Ohne großartig nachzudenken, fiel ich in mein Bett und schlief ein.
Um 05:30 Uhr klingelte erbarmungslos der Wecker: ich schliech mich übermüdet ins Badezimmer und dachte nach. Wie ich bereits bei unserem ersten Treffen angeschrieben habe, war Nam´s Vorstrafenregister aufgrund einer nicht weiter zu erwähnenden Notwehr bereits existent. Wie kann man sich also in eine solche Situation bringen, wenn ich doch weiss das ich unter Beobachtung stehe? Zudem: wie kann man nicht einmal 10.000 Baht auf seinem Konto haben, wenn eine „Notlage“ wie diese eintreffen sollte? Sprüche wie „i can take care about myself“ und ihre Einstellung alá „ich geh shoppen, um zu chillen“ hatten einen Wahrheitsgehalt von null Prozent. Nam hatte nicht nur mich, sondern vor allem sich auch selber verarscht!
Nur gut das der Wochentag ein Mittwoch war und ich nur vormittags arbeiten musste. Deswegen konnte ich mich den kompletten Nachmittag der „Nam Situation“ widmen. Parallel zum Anruf in der Nacht hatte sich noch ein weiteres, besorgtes „Mitglied“ unserer „Gruppe“ angeschlossen: ich bekam noch in der Nacht eine SMS von Nam´s Schwester, an die ich mich erst einmal wand. Ich musste ganz „old school like“ die Transaktion von 10.000 Baht über mein Girokonto laufen lassen und fragte erst einmal nach der IBAN (International Bank Account Number). Die schrieb aber ersteinmal wortwörtlich, ob sie sich nicht 15.000 Baht leihen könnte und sobald sie das Geld habe, würde es sie mir zurückgeben. Ich dachte aber garnicht dran, mal eben noch 5000 Baht draufzulegen. Thaimädels und Geld leihen: eine Beziehung, die ich bereits mit Nacharee bitter bereuen musste. Ich schrieb zurück, das ich versuche 10.000 Baht auf Nam´s Konto drauf zu bekommen und ich garantiert kein Geld an Leute leihe, die ich nicht kenne (was sie mit einem „ok“ quittierte). Auf Nachfrage der IBAN textete sie mir irgendwelche unbrauchbaren AGB´s der Bangkok Bank.Furchtbare Kommunikation bis dato, sollte aber noch schlimmer kommen. Um Bewegung in die Situation zu bekommen, fuhr ich zu meiner Bank: next stop „Sparkasse“.
Am 13. März um 03:36 Uhr deutscher Ortszeit klingelte mein Handy: mitten in der Nacht und zur besten Schlafenszeit. Ich hab für einen Moment dran gedacht den Anruf zu ignorieren (schon aufgrund meiner Müdigkeit), dachte mir „letzte Chance aus der Nummer noch raus zu kommen“. Stattdessen unterdrückte ich den Anruf, robbte mich zu meinem Festnetz rüber (es war saukalt im Zimmer) und rief Nam an. Ich musste irgendwie wach werden, weil nun höchste Konzentration angesagt war. Ich fragte Nam, die mittlerweile über sechs Stunden auf dem Polizeirevier war, wie hoch die Kaution sei: Nam meinte 1000 Baht. Ich fragte gleich nochmal nach, den ich konnte mir nicht vorstellen, das wir uns über so einen „Portobetrag“ ernsthafte Sorgen machen müssten. War ja klar das ich mich verhört oder sie sich nicht richtig verständlich machen konnte: über Nam´s Lippen glitt ein „tenthousand Baht“. Ich war erstmal sowas von bedient: was ist denn bitteschön mit dem Ladyboy vorgefallen, das man so ein drakonische Strafe zahlen muss? Ich wollte es vorerst nicht wissen (und weiss es bis heute auch noch nicht) und fragte ob Nam Paypal hat. Hatte sie nicht. Auf Anfrage von Western Union konnte sie ebenfalls nichts vorweisen. Wie kann man im heutigen Internetzeitalter keines dieser beiden internationalen Transaktionsmedien besitzen? Ich sagte Nam, das ich mich um die Situation kümmern werde und lag auf. Ohne großartig nachzudenken, fiel ich in mein Bett und schlief ein.
Um 05:30 Uhr klingelte erbarmungslos der Wecker: ich schliech mich übermüdet ins Badezimmer und dachte nach. Wie ich bereits bei unserem ersten Treffen angeschrieben habe, war Nam´s Vorstrafenregister aufgrund einer nicht weiter zu erwähnenden Notwehr bereits existent. Wie kann man sich also in eine solche Situation bringen, wenn ich doch weiss das ich unter Beobachtung stehe? Zudem: wie kann man nicht einmal 10.000 Baht auf seinem Konto haben, wenn eine „Notlage“ wie diese eintreffen sollte? Sprüche wie „i can take care about myself“ und ihre Einstellung alá „ich geh shoppen, um zu chillen“ hatten einen Wahrheitsgehalt von null Prozent. Nam hatte nicht nur mich, sondern vor allem sich auch selber verarscht!
Nur gut das der Wochentag ein Mittwoch war und ich nur vormittags arbeiten musste. Deswegen konnte ich mich den kompletten Nachmittag der „Nam Situation“ widmen. Parallel zum Anruf in der Nacht hatte sich noch ein weiteres, besorgtes „Mitglied“ unserer „Gruppe“ angeschlossen: ich bekam noch in der Nacht eine SMS von Nam´s Schwester, an die ich mich erst einmal wand. Ich musste ganz „old school like“ die Transaktion von 10.000 Baht über mein Girokonto laufen lassen und fragte erst einmal nach der IBAN (International Bank Account Number). Die schrieb aber ersteinmal wortwörtlich, ob sie sich nicht 15.000 Baht leihen könnte und sobald sie das Geld habe, würde es sie mir zurückgeben. Ich dachte aber garnicht dran, mal eben noch 5000 Baht draufzulegen. Thaimädels und Geld leihen: eine Beziehung, die ich bereits mit Nacharee bitter bereuen musste. Ich schrieb zurück, das ich versuche 10.000 Baht auf Nam´s Konto drauf zu bekommen und ich garantiert kein Geld an Leute leihe, die ich nicht kenne (was sie mit einem „ok“ quittierte). Auf Nachfrage der IBAN textete sie mir irgendwelche unbrauchbaren AGB´s der Bangkok Bank.Furchtbare Kommunikation bis dato, sollte aber noch schlimmer kommen. Um Bewegung in die Situation zu bekommen, fuhr ich zu meiner Bank: next stop „Sparkasse“.
Dir nochmal nachträglich viel Spaß in deinem Urlaub. 
[..]7,5 Wochen sind vergangen - und man erkennt die Stimme nicht mehr,vor allem wohl, weil du nicht damit gerechnet hast.
Aber ich habe ja noch meinen "Ma´Bitches" Bilderthread!
Einfach mal von jedem abgegebenen Kommentar (einschließlich von meinem) ein Bruchstück genommen und zusammengesetzt. Ist doch viel einfacher als sich eine eigene Meinung zu bilden. Und dann fängst du mit der Soi Buakhao an, obwohl ich doch eindeutig dazu was geschrieben habe: siehe Beitrag #36 (oder zur Soi 6 Beitrag#30). Kleiner Tip für die Zukunft: Reiseberichte beginnen i.d.R. ab Seite 1.