Indien Über Umwege zu Jay Jagannath und wieder zurück

Ich bin nun auf dem Weg nach Nasik einer der wichtigsten hinduistischen Städte Indiens. Gemeinsam mit Haridwar Allahabad und Ujjain zählt sie zu den wechselnden Austragungsorten der Kumbh Mela dem bedeutendsten Fest des Hinduismus auf dem Subkontinent.
 
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Jene Bereiche die ich in Nasik besucht habe und ich war natürlich nur im traditionellen und religiös wichtigen Zentrum der Stadt das auch besser entwickelte Stadtteile kennt sind eher rückständig. Was mir in der Region gut gefallen hat ist dass ein richtiger Tempel auch über einen Kuhstall verfügt das ist mir an anderen Orten nicht aufgefallen.


Das Leben in diesem Bereich spielt sich rund um den Fluss Godavari ab. Verbrennungszeremonien wie in Varanasi kann man hier keine beobachten doch viele Anwesende haben kahl geschorene Köpfe ein Zeichen dafür dass sie an einer Begräbniszeremonie eines Angehörigen teilgenommen haben.

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Nasik
Ansonsten ist mir ein wirklich schöner Tempel für Ganesha aufgefallen, an dessen Eingang sein Reittier zu sehen ist, also Mushika, die Maus. Sie hilft Ganesha beim Beseitigen von Hindernissen, weil sie in jede noch so kleine Lücke eindringen kann. Der Legende nach kann man ihr beim Verlassen des Tempels einen Wunsch ins Ohr flüstern.

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Wenn wir nach Nasik eine Runde in Mumbai drehen, damit man sieht, was die Stadt zu bieten hat, würde ich mich diesmal trotz ihrer Größe kürzer halten. Beginnen würde ich mit der typischen touristischen Strecke vom Tor von Indien und dem Taj Hotel, enden wird sie am Victoria Terminus mit seinem bekannten Bahnhof. Was es auf dem Weg zu sehen gibt, würde ich dem Einzelnen überlassen, indem er einen Reiseführer durchgeht, denn es ist die Sehenswürdigkeit schlechthin und wurde von den Briten errichtet.

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Auf den Fotos sah man auch, dass die Inder in Mumbai wesentlich dicker sind als im Rest des Landes. Sie haben nicht nur Thali und Samosa, sondern fast Food verfügbar. Im Sanjay Gandhi National Park wurde ich immer gefragt, ob ich auch Cricket spiele, aber weil mich das nicht so interessiert, gehe ich die letzten Meter zum Terminus.

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Direkt vom Gate von Indien starten auch die Ausflugsboote zur Elephanta Island, einem Ort, den ich ebenfalls besucht habe. Mich hat er aber weniger beeindruckt. Ich wurde auch von ein paar Leuten auf dem Boot angesprochen, die gerne trinken und mich ins Taj Hotel einladen wollten, um Party zu machen. Mich stört eher, dass alle ihre Plastikbecher in die Bucht von Mumbai werfen, als wäre sie ein Mistkübel. Die Besichtigung ist kurz, und alles gleicht den Höhlen von Ellora und Ajanta. Also halte ich lieber die Profile der Leute auf dem Boot fest.

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Meine abschließende Runde in Mumbai widme ich dem Ghobi Ghat, der bekannten Freiluftwäscherei in Mumbai, und ich halte fest, was mir so bei meinem Rundgang vor die Linse kommt. Dabei bewege ich mich auf mein letztes Ziel, den Crawford Market, zu und halte Eindrücke, die mir auffallen, als Image fest.

Ich kann aus beruflichen Gründen länger in Indien bleiben und dehne die ursprüngliche Reise insgesamt auf drei Monate aus. Weil bereits die Rückreise nach Delhi gebucht war, lasse ich den südlichen Teil Indiens vorerst ruhen und werde in weiterer Folge Rajasthan besichtigen.

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Den Abschluss mache ich erneut mit Qawwali, diesmal in der Haji Ali Mosque und den Sufi Gesängen. Hier ist der Rhythmus der Lieder ein wenig schneller, und ich poste einen Song, der den Rhythmus ganz gut wiedergibt.

/////https://www.youtube.com/watch?v=SihdsEzawaU&list=RDA0p2DTjLMxI&index=2/////



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Jaipur, das aufgrund der Farben der antiken Gebäude und der Stadtmauern auch als Pink City bezeichnet wird, ist bestimmt nicht das Highlight des Bundesstaates, aber meine erste Destination. Weil ich länger bleibe, habe ich mein Reisebudget angepasst. Nun sind nur mehr der Staatsbus oder reguläre Züge meine Transportmittel, es wird authentischer. Auch kulinarisch nähere ich mich den Gebräuchen an und esse fast nur mehr vegetarisch in einfachen lokalen Lokalen. Ich musste mich ein wenig auf das Essen einstellen, weil alles super schmeckt, ich aber am Anfang unüblicherweise Berührungsängste hatte, da es oft als unsauber erscheint. Vielleicht passt das auch zum Leitsatz der Destination: „Am Anfang verwirrt Indien, aber später verzaubert es.“ Eigentlich gefällt es mir inzwischen immer besser.


Hier sehe ich mir neben dem typischen Gewusel am Subkontinent den Palast der Winde an, der mit seinen vielen kleinen Fenstern auffällt, und ich besichtige den Stadtpalast. Außerdem war ich beim Amber Fort auf den Hügeln über der Stadt, um mir einen besseren Überblick zu verschaffen.



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