Kambodscha Wieder in Kambodscha!

Vonbock

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Das eVisum ging schnell und unkompliziert u (siehe mein Post #997 im Kambodscha Forum vom 30.12.2021). Achtung: Visum unbedingt auf der offiziellen Regierungszeiten beantragen!

Leider war mein Flug bei KLM auf einmal im Computersystem als gecancelt hinterlegt und ich bin in Panik geraten und habe einen neuen Flug bei Singapore Airlines gebucht. Als die Buchung bei KLM wieder auf grün stand blieb mir keine andere Wahl als dort zu stornieren und den neuen Flug mit Singapore Airlines zu nehmen was mich 900 Euro statt 730 Euro gekostet hat.

Dann der PCR Test, maximal 72 Stunden vor Einreise ausgedruckt und mit Stempel/Unterschrift (ich musste alsbald zweimal zur Teststelle fahren). Als ich mit Verspätung im Testzentrum angekommen bin war der Kurier zum Labor gerade weg und ich wieder in Panik da ich zuvor in der Zeitung gelesen habe, das PCR Tests knapp werden. Also Express-PCR Test für 120 Euro statt 60 Euro.

Nachdem Ich erst einen Online Check In machen konnte wurden dann in Frankfurt am Gate noch die Papiere kontrolliert: Ausdruck eVisa, Ausdruck Impfzertifikat, Ausdruck PCR Test (der „feucht Stempel“ wurde, so mein Eindruck, nicht überprüft) und als ich die Bordkarte bekam fiel mir ein Stein vom Herzen.

Der Flug mit Singapore Airlines war gut. Der Flughafen in Singapur ist gespenstisch leer. Der Transfer ist zwar gut organisiert aber etwas wie im Kindergarten. Erst steigen die Passagiere mit Ziel Singspur aus, dann werden Gruppe gebildet: Transfer eilig, Transfer nicht eilig, Transfer mit Scoot… jede Gruppe mit einem Gruppenführer in Schutzanzug der Reihe nach zum Wartebereich am Gate.

Die Einreise war eigentlich nicht so schlimm. Dokumente angeschaut und abfotografiert. Passkontrolle, covid Schnelltest und nach 5 Minuten mit negativem Ergebnis entlassen.

Der „Feuchtstempel“ wurde anscheinend nicht besonders geprüft und alle Dokumente zurückgegeben.

Jetzt bin ich glücklich wieder in Siem Reap zu sein und neugierig ein paar Frauen zu treffen.

P.S.: ich hatte dies schon im Kambodscha Form gepostet, hier nochmals als erster Teil meines Reiseberichts.
 
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Siem Reap

Wie in Siem Reap üblich hat mir das Hotel ein Tuktuk geschickt was mich vom Flughafen abgeholt hat. Die Fahrt dauert vielleicht 20 Minuten. Nachdem ich mich im Hotel frisch gemacht habe bin ich durch die Stadt spaziert und beobachtet, was sich alles verändert hat und mir noch eine lokale SIM Karte besorgt.

Keine 2 Stunden nach der Landung hat mich Linda über WhatsApp angeschrieben, wie konnte sie wissen dass ich hier bin? (Später sollte ich erfahren dass mein Tinder account mich verraten hat). Linda führt jetzt die Honeymoon Bar in der Sok San Road und ich soll doch auf einen Drink vorbeikommen, was ich versprochen habe. Bevor ich da war fuhr sie aber auf dem Weg zum Einkaufen schon auf ihrem Scooter vorbei und wir haben uns erstmal begrüßt.

Dann war ich noch im Secret Eden Spa zur Massage. Ein wirklich schöner und sauberer Laden mit guter Massage aber ohne Extras zu angemessen Preisen.

Aus dem Besuch bei Linda in der Honeymoon Bar sind dann eine ganze Menge Biere geworden und ich war recht angeschlagen, wobei die20 Stunden Reisezeit sicherlich ihren Anteil hatte. Linda hat dann ihrer Freundin gesagt sie soll mich mit ihrem Roller ins Hotel bringen und ich erinnere mich dass sie mich hoch ins Zimmer gebracht hat. Dann Filmriss und ich kam erst morgens wieder zur Besinnung, allein im Bett (von meinen Besitztümern hat nichts gefehlt).
 
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Den ersten Tag war ich von der Reise noch recht erschöpft und wollte den Tag deshalb ruhig angehen lassen und bin durch die Stadt flaniert. Zuletzt war ich im Januar 2019 hier und es war schon recht beklemmend was sich alles verändert hat. Viele Läden haben nicht überlebt, Straßen auf denen früher das Leben tobte sind gespenstisch leer. Andererseits wurden sämtliche Straßen erneuert und man spürt eine gewisse Zuversicht dass es hier bald wieder richtig abgeht.
Das Epizentrum des touristischen Nachtleben scheint sich von der Pub Street in die Sok San Road verlagert zu haben wo ein gutes Dutzend Bars auf trinkfreudige Qualitätstouristen wartet. Ich hatte Linda versprochen bei ihr vorbei zukommen und so bin ich in der Honeymoon Bar gelandet. Das Bier kostet einen fairen Euro und Laydrinks oder Barfine gibt es keine. Natürlich gibt der Gentleman der Dame einen Drink (zum Normalpreis) aus, dafür hat mich Linda den Abend gut unterhalten. Dabei blieb aber auch nicht verborgen dass hinter dem Lächeln auch viele Sorgen liegen. Es gab hier einen Lockdown, Schulden wurden gemacht um die Miete zu bezahlen und das Geschäft läuft natürlich noch immer nicht so gut wie früher. Von Corona Soforthilfen träumt man hier nur und hat Angst um die Existenz.

Liebe Leser, wenn ihr einmal nach Siem Reap kommt dann schaut bitte in der Honeymoon Bar vorbei und trinkt dort etwas; Linda wird sich gut um Euch kümmern und den einen oder anderen Ratschlag geben wie ihr Euren Spaß in Siem Reap haben könnt.
 
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Den nächsten Tag habe ich dann eine Tempeltour gemacht. Ein netter Tuktuk Fahrer hat mich für 20$ kutschiert. Erst Ticket kaufen, 37$ für einen Tag, 62$ für 3 Tage oder 72$ für 7 Tage wobei die Zeitkarten nicht hintereinander sondern innerhalb von 10 oder mehr Tagen genutzt werden können. So leer habe ich die Tempel noch nie erlebt, teilweise war ich der einzige Besucher dort.

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Am Abend habe ich mir dann eine Massage im Monirath Spa gegönnt. Irgendwie sieht man den Läden ja an ob es dort Extras gibt und als mir die Dame mit massage 5$ ankam antwortete ich dass dies nicht das erste Massagestudio in meinem Leben ist, ich mich bei der Massage in jeder Hinsicht entspannen und nicht über Geld sprechen möchte aber selbstverständlich gerne Trinkgeld gebe, jedoch nicht mehr als 20 $ insgesamt weil ich nicht mehr dabei habe.

Sie hat verstanden und eingewilligt. Ihr Handwerk hat sie verstanden und sowohl meine Muskeln als auch meinen Schwanz meisterhaft bearbeitet. Die 20 $ hat sie sich voll und ganz verdient.

Aus dem Absacker bei Linda sind dann doch ein paar mehr Biere geworden und eine Frau wollte unbedingt mit mir ins Hotel gehen. Ich habe ihr 50 $ Long time angeboten. Leider wollte sie sich dann doch nach einer Nummer verabschieden war aber mit 30 $ die ich ihr gegeben habe zufrieden.
 
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Ich muss etwas ausholen. Bei meinem letzten Besuch in Siem Reap habe ich Chantie kennengelernt die als Tourguide arbeiten und mit mir einen wunderschönen Ausflug in die Umgebung zu einem Vogelschutzgebiet gemacht hat (allerdings nur Touren und keinen Sex anbietet).

Solch einen Ausflug wollte ich wieder machen und habe sie kontaktiert. Allerdings läuft es wegen Covid in Siem Reap nicht mit gut für Tourguides und sie ist in ihrer Heimatstadt Sisophon (etwa 100 Kilometer von Siem Reap entfernt), ich kann aber kommen und sie zeigt mir die Provinz. Ich also einBus Ticket gekauft und los. In Sisophon war ich dann tatsächlich der einzige Barang, bin aber gut klargekommen. Mit Chantie dann den Bantheay Chhmar Tempel, den Trapeang Rohal Trach Stausee besucht und Streetfood Touren in Sisophon gemacht.

Was Sex anbelangt ist es dort allerdings schwierig etwas zu finden, trotzdem war es ein schönes Erlebnis einmal etwas von der Kambodschanischen Provinz kennenzulernen.

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Zurück in Siem Reap aber anders Hotel. Luxus für 22 Euro die Nacht und um die Ecke von der Honeymoon Bar. Das hat mich aber m Nachhinein allerdings vor gewisse Herausforderungen gestellt.

Die Happy Ending massage am Nachmittag war unkompliziert.

Beim Abendlichen Bier musste ich natürlich
bei Linda anhalten. Nett mit einem alten Australier unterhalten dessen Freundin mir die ganze Zeit schöne Augen gemacht hat. Stehen die beiden vielleicht darauf dass er zuschaut wie sie mit jemanden anderen…?

Aber ich wurde nicht direkt eingeladen und sonst war niemand bei Linda mit der ich hätte ins Hotel gehen können also weiter in die Pub Street und zurück in die Sok San Road. Dort in einer Bar eine Frau gesehen die mir gefallen hat. Einen Drink zusammen und dann mit dem Tuktuk (damit wir nicht zusammen an Linda vorbei laufen) zum Hotel.
 
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Ja, das frage ich mich auch. Allerdings spüre ich hier auch eine große Zuversicht, die Infrastruktur wurde modernisiert, alles ist für die Touristen bereit und anders als in Thailand gibt es faire und verlässliche Einreiseregelungen.

Einzig ist Kambodscha als Reiseland nicht so bekannt und Flugtechnisch (von Europa) nicht so einfach zu erreichen.

Ich fühle mich hier wohl und willkommen und wünsche den Menschen hier dass die Touristen zurück kommen.

Und allen die darauf warten wieder nach Thailand zu reisen möchte ich Kambodscha als Alternative empfehlen!
 
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Mit Englisch bin ich hier gut zurecht gekommen wobei manchmal auch der Google Übersetzer ins Khmer geholfen hat.

Strände und Inseln gibt es im Süden wobei die Anreise leider recht lange gedauert hat uns Sihanoukville von den Chinesen versaut wurde.
 
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