@Brömmel
Jain ...
Die Inkognito-Modi der Browser sind eher dazu gedacht Spuren des Surfverhaltens auf dem eigenen Rechner zu vermeiden, indem z.B. keine Cookies, Browserverläufe, Passwörter, etc mehr "öffentlich" gespeichert werden. Das richtet sich eher gegen Mitbenutzer des Rechners, Arbeitgeber etc.
Zudem ist das genaue "Verhalten" des Inkognito-Modus sehr von dem jeweiligen Browser abhängig. Es ist nämlich nicht so, dass gar nichts mehr gespeichert wird. Einige Inkognito-Browser speichern die Daten auch nur verschlüsselt, so dass sie dem Browser immer noch zur Verfügung stehen, einem Mitbenutzer aber nicht.
Bezüglich der IP und der Browserkennung bringt das aber gar nichts.
Grundsätzlich hast du zwar recht, dass Cookies, die gar nicht erst gespeichert werden, auch nicht wieder an die Webseite zurückgesendet werden können. Insofern ist die eindeutige Identifizierung über Cookies natürlich nicht mehr möglich, wenn der Inkognito-Modus des Browsers tatsächlich keine Cookies speichert.
Um sich darauf verlassen zu können, muss man aber die Beschreibung des Inkognito-Modus seines Browsers schon sher genau inspizieren und vor allem regelmäßig auf Änderungen überprüfen. Die nicht mehr gegebene Identifizierbarkeit durch Cookies ist ja eher ein Nebeneffekt des Inkognito-Modus, als dessen Intention. Von daher ist es durchaus denkbar, dass ein Browser dieses Detail mal ändert.
Zudem sind Cookies ja auch nicht per se ein Problem, sondern im normalen Betrieb durchaus sinnvoll. Problematisch werden sie ja erst, wenn man nach einigen Monaten z.B. auf DIA gesperrt ist und einen neuen Account anlegen möchte.
Da wäre man natürlich schon mal ziemlich weit vorn, wenn man DIA zuvor wirklich immer in den Inkognito-Modus aufgerufen hat. Die Frage ist aber dann, ob man das wirklich jedes Mal gemacht hat, oder nicht. Wer kann das nach 6 Monaten noch sicher sagen, oder surft grundsätzlich im Inkognito-Modus?