Lateinamerika Ecuador 2019

Die Rückkehr nach Montanita

Die folgenden Tage glichen sich wie ein Ei dem anderen. Ich verlor langsam aber sicher den Überblick über all die Kontakte und Nummern in meinem Handy. Ich genoss natürlich die ungewohnte Aufmerksamkeit so vieler hübscher Frauen, doch es wurde mit der Zeit auch anstrengend also entschloss ich mich den Kontakt mit Whitney zu vertiefen. Wir chatteten fast jeden Tag ein paar Stunden, da wir uns wegen dem Kind nicht so oft sehen konnten. Irgendwann schlug sie vor ein Wochenende in Montanita zu verbringen und sie erklärte mir, dass es sich dabei um den Partyort schlechthin handelte. Ich verschwieg ihr zunächst, dass ich bereits dort war und wusste was mich erwartet aber sie schien sich zu freuen mich überzeugt zu haben und konnte es kaum erwarten.​
Wir suchten schnell gemeinsam eine Unterkunft für 2 Nächte und wurden schließlich fündig. Eine 4-Sterne Wohnanlage mit Pool, Sauna und Fitnessraum, genau das richtige für uns. Kurzzeitig drohte der Ausflug ins Wasser zu fallen, da sie urplötzlich keinen Babysitter finden konnte und ihre Mutter wohl nicht bereit sei auf das Kind aufzupassen. Spätestens als sie mich erneut fragte ob ich nicht die Kosten für einen Babysitter übernehmen konnte, verflog die bisherige Vorfreude ein wenig. Machen wir uns nichts vor, die Mädels hier gehen nicht mit mir aus weil ich so unglaublich attraktiv bin oder charmant oder sonst was, es ging einzig und allein ums Geld das war mir klar aber dennoch ging mir das ständige Lügen und förmliche Betteln irgendwann gehörig auf die Nerven. Ich machte ihr klar, dass die Unterkunft sowie Verpflegung bei mir liegt und ich nicht noch Gott weiß wie viel für einen Babysitter bezahlen werde. Sie machte mir ein schlechtes Gewissen und wurde zunehmend mürrischer aber ich blieb in dieser Sache unnachgiebig und beharrte auf meinem Standpunkt. Erst als ich drohte allein zu fahren, fand sich ganz plötzlich eine Lösung und die Reise konnte beginnen.​
Wir trafen uns Freitag nach der Arbeit am Busterminal in Guayaquil und besorgten die Tickets. Die Stimmung im Bus war wie beim ersten Mal erstklassig nur hatte ich dieses Mal eine versaute Latina neben mir und nicht so einen bärtigen Hauself. Die Zeit verging wie im Flug und Whitney wurde mit jedem Kilometer aufgeregter. Sie erklärte mir, dass sie früher einige Male dort gewesen sei aber seit einigen Jahren kein Geld und keine Zeit mehr dafür habe. Spätestens als sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr, änderte sich alles für sie. Ich nutzte die Gelegenheit um nach dem Vater des Kindes zu fragen. Sie erklärte mir, dass es sich um einen Schweden oder Schweizer (bin mir nicht mehr sicher) handelt und dieser sich nach dem er erfuhr, dass sie schwanger ist, nach Europa aufmachte und sie nie wieder etwas von ihm gehört habe. Außer den Vornamen und eine Handynummer die nicht mehr existiert, habe sie keine Kontaktdaten von ihm. Mich überkam eine Art von Scham, denn im Wesentlichen bin ich nicht viel anders als dieser verantwortungslose Kerl der die Lage der Frauen hier ausnutzt und dann verschwindet wenn es ernst wird. Ich entschuldigte mich bei mir selbst mit der Ausrede, dass ich immerhin für ein paar sorgenfreie Tage sorgen konnte und ich nicht selbst schuld an der Gesamtsituation sei. Mit diesem naiven Gedanken vertrieb ich alle negativen Schwingungen in mir und konzentrierte mich auf die kommenden Tage.​
 
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Sandmann, lieber Sandmann
Unsere Unterkunft befand sich gut 5 Autominuten vom Partyzentrum entfernt, was mir sehr gefiel, immerhin konnte man hier auch ein wenig die Ruhe genießen. Bevor wir uns fertig machten für den ersten Abend, wurde erstmal das Bett getestet. Spätestens da waren meine Sorgen, im wahrsten Sinne, wie weggeblasen. Auch wenn sie nicht den perfekten Körper hatte, machte es mit ihr einfach Spaß und ich genoss jede Sekunde auch wenn es zunächst nicht viele waren, immerhin hatte ich mich die ganze Woche auf diesen Tag gefreut. Wir verschoben die zweite Runde auf den Abend und begannen uns fertig zu machen. Zunächst ging es in ein kleines aber feines Straßenlokal um etwas zu essen. Wie immer war das Essen ausgezeichnet und eine ordentliche Grundlage wurde geschaffen.​
Wir tingelten eine ganze Weile zwischen verschiedenen kleinen Strand- und Straßenbars hin und her bis wir in einen Beach Club einkehrten. Sehr zu meinem Missfallen war die Männerrate deutlich zu groß für meinen Geschmack aber ich hatte ja immerhin meine Begleitung schon dabei. Außerdem lenkte mich Whitney mit ihrer Reibetechnik, die wohl eine Art Tanz sein soll, vom Geschehen um mich herum ab. Das ging eine ganze Weile so bis wir schließlich schweißgebadet wieder Richtung Strand marschierten. Die angenehm kühle Brise trieb uns eine Weile am Strand entlang bis wir schließlich kaum noch ein Licht sahen. Immer wieder kamen uns Pärchen aus der Dunkelheit entgegen und kicherten vor sich hin. Sie zog mich hinter eine Düne und begann mich zu küssen. Ich verstand langsam, dass es sich dabei wohl um einen Rückzugort für Verliebte oder zumindest für Pärchen die etwas Schmutziges im Sinn hatten, handelte. Ich bin so gar nicht der Typ für Sex in der Öffentlichkeit aber wenn man schon Mal hier ist. Ich muss sagen, dass es sehr aufregend war und wir eine Menge Spaß hatten aber bei einer Erfahrung kann es meinetwegen bleiben, denn was man in den Romantikfilmen bei denen die Leute am Strand wilden, leidenschaftlichen Sex haben, nicht sieht, ist der scheiß Sand! Überall klebte der Sand an meinem nassgeschwitzten Körper. Ich versank mehr im Sand als in ihr, bei jeder Bewegung tat irgendetwas weh oder der Sand scheuerte schmerzhaft am ganzen Körper. Ich muss ausgesehen haben wie ein paniertes Schnitzel und das hochziehen der Hose mit dem anschließenden Marsch zurück ins Dorf fühlte sich an als hätte ich Schleifpapier zwischen den Beinen. Uns kamen weitere Pärchen entgegen und wir kicherten über ihr anliegendes Vorhaben munter vor uns hin.​
Whitney wollte in einen der bekanntesten Clubs des Landes und wie ich später herausfand sogar international anerkannten Technoschuppen, doch meine derzeitige Verfassung machte es mir unmöglich. Sie lachte und stimmte zu erstmal zu duschen. Im Licht der Stadt sah ich, dass ich tatsächlich von oben bis unten mit Sand bedeckt war. Ich schämte mich furchtbar, immerhin mussten die meisten Leute hier wissen was es bedeutete. Zum Glück kam recht zeitnah ein Taxi und wir fuhren die 5 Minuten zurück zur Unterkunft aber nicht ohne dem Taxifahrer einen sandigen Arschabdruck zu hinterlassen. Ich habe mich tatsächlich selten so auf eine Dusche gefreut wie in diesem Moment doch bevor ich Richtung Bad ging stand Whitney schon wieder vor mir aber dieses Mal komplett nackt. Ich zog sie mit unter die Dusche und wir wurden gemeinsam nicht nur den Sand sondern allerhand Körperflüssigkeiten los. Völlig entkräftet und gefühlt immer noch mit 10 kg Sand beladen fielen wir ins Bett und schliefen ein.​
Am nächsten Morgen wurde ich von den Geräuschen in der Küche wach. Whitney stand nur mit Slip bekleidet am Herd und machte Frühstück für uns beide. Sie hatte ein paar Utensilien von zu Hause mitgebracht um hier nicht einkaufen zu müssen, da Montanita ja ohnehin schon teuer genug gewesen sei. Ein schlechtes Gewissen überkam mich aber ich bedankte mich artig und verbrachte anschließend die Zeit mit ihr beim Shopping im Dorf. Sie wollte unbedingt einen Badeanzug, da sie den Pool ausprobieren wolle und ich dachte mir sie fährt ohne Badezeugs an den Strand? Sie erklärte mir, dass das Wasser hier einfach dreckig ist und die Leute ungern im Meer badeten und tatsächlich fiel mir erst dann auf, dass der Strand zwar voll ist aber kaum jemand im Wasser ist und wenn dann nur bis zu den Knien. Gut zu wissen dachte ich und kaufte ihr einen schlichten aber feinen Badeanzug. Der Rest des Tages bestand also vor allem aus Pool, essen, Pool bis zum Abend als es wieder ins Partyleben ging. Dieses Mal steuerten wir direkt den ominösen Superclub an und tatsächlich war das Ambiente deutlich professioneller als in den anderen Clubs aber an das ständige Gewummere der Musik werde ich mich wohl nie gewöhnen.​
 
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Nach einiger Zeit verzogen wir uns in einen anderen Beachclub und dort gefiel es mir bedeutend besser. Dutzende superheiße Latinas stolzierten auf und ab und tanzten aufreizend durch die Gegend. Auf einer Skala von 1 bis Belén waren durchaus ein paar 8ten dabei aber ich war ja versorgt also galt nur Gucken nicht Anfassen. Whitney bemerkte dennoch meine Blicke und legte sich extra ins Zeug meine Aufmerksamkeit wieder auf sie zu lenken aber es fiel ihr heute ungleich schwerer als am Vorabend, sodass die schnell wieder raus wollte. Gesagt getan, wir standen wieder in den engen Straßen und gönnten uns einen Drink nach dem anderen bis Whitney sichtlich mitgenommen war. Ich entschloss nun für uns beide, dass es besser wäre ins Bett zu gehen, immerhin hatte ich ja noch was vor mit ihr. Kaum angekommen, verbarrikadierte sie sich zunächst im Badezimmer und ich ahnte bereits Böses doch kurze Zeit später kam sie raus zog sich aus und forderte mich auf ins Bett zu kommen. Dort angekommen wollte ich gerade loslegen als sie aufspringt und erneut im Bad verschwindet. Der Geräuschkulisse nach war es das wohl heute Abend mit Matratzensport. Nach gut 10 Minuten klopfte ich an die Tür, da ich besorgt war, es sei was passiert. Als sie nicht öffnete, trat ich ein und sie schlief tatsächlich mit dem Kopf neben der Kloschlüssel. Dem Geruch nach zu urteilen, hatten sich die 10$ für einen Jägermeistershot bei ihr nicht wirklich gelohnt. Ich weckte sie auf, half ihr beim Duschen und legte sie ins Bett. Ich selbst versuchte den Abstand möglich groß zu halten um nicht Opfer einer nächtlichen Kotzattacke zu werden. Sie schlief den Schlaf der Gerechten und so entschloss ich mich für das Frühstück am Vortag zu revanchieren und versuchte mich selbst als Meisterkoch. Sie erwachte irgendwann mehr schlecht als recht und sah mich völlig verdutzt an. Sie hatte wohl nicht damit gerechnet mit Frühstück geweckt zu werden, war aber dankbar für jeden Bissen der drin blieb. Sie erinnerte sich nicht mehr an viel vom Vorabend und war sichtlich geschockt als ich ihr von den Ereignissen erzählte. Sie schämte sich in Grund und Boden und entschuldigte sich mindestens tausend Mal aber ich lachte nur und gab ihr zu verstehen, dass ich es eher amüsant finde. Da es nun aber bereits Sonntagmittag war und wir zurück mussten, drängte ich zur Eile und wir packten unsere Taschen und zogen ab Richtung Bus. Wie beim ersten Besuch war die Stimmung auf der Rücktour deutlich gedämpfter und der alt bekannte Geruch lag erneut in der Luft. Am Busterminal trennten sich unsere Wege und ich schlief, zurück im Apartment, noch ein paar Stunden.​
 
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Das war es mal wieder für heute. Sollte sich das Problem lösen lassen, werde ich die Bilder noch nachreichen.
 
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1. Das ist also Belén. Ich hab das Foto von ihrem Social Media Accounts

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2. Die kulinarishcen Köstlichkeiten der Andenregion möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich habe davon nur ein Stück gekostet und es war gar nicht so schclecht aber das Auge oder das Hirn isst eben mit also verzichtete ich zukünftig.

Anhang anzeigen 20190325_102108.jpg
3. Diese Bälle aus grünen Bananen mit Schinken und Ei sind da schon mehr mein Fall.
 
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Der Super Bowl
Der Tag verlief bis zum Abend wie immer. Es war allerdings Champions League Abend und Dank der modernen Technik, kann man mittlerweile auch vom anderen Ende der Welt die Bayern spielen sehen, wenn man denn will. Mein Kollege ist Herzblut Bayernfan und freute sich wie ein kleines Kind. Fußball zur Mittagsstunde und dann auch noch Bayern-Liverpool. An Arbeit war an diesem Tag nicht zu denken also bestellten wir uns eine fette Pizza und holten noch schnell im völlig überteuerten Kiosk ein paar Bier. Das Spiel war eher mittelmäßig und endete unentschieden doch mein Kollege schimpfte, wetterte und polterte bei jedem verloren Zweikampf oder vergebener Chance umher wie ein Irrer. Ich machte mir ernsthaft Sorgen, dass Nachbarn oder der Sicherheitsdienst bald vor unserer Tür standen aber Fußball ist eben Emotion pur. Außerdem fieberte ich ebenso dem bevorstehenden Super Bowl entgegen und konnte meinen Kollegen nur allzu gut verstehen. Den Super Bowl zu einer vernünftigen Tageszeit zu sehen war etwas ganz besonderes für mich. Immerhin musste man sich nicht die ganze Nacht um die Ohren schlagen um am nächsten Tag völlig gerädert auf Arbeit zu sitzen oder noch schlimmer wie damals im Studium am nächsten Tag eine Prüfung zu schreiben. Ich entschloss mich also diesen Abend zu zelebrieren und schlug meinem Kollegen vor unsere neuen Arbeitskollegen einzuladen um die Grillstelle auch mal zu nutzen. Die Idee fand Anklang und so fragten wir am nächsten Tag im Büro ob Interesse besteht. Bei American Football hörte zwar die Begeisterung auf (Kulturbanausen) doch spätestens als wir ein möglichst deutsches Barbecue mit anboten waren alle überzeugt. Sonntag 17:30 Uhr bei uns stand also fest und Dobby und ich konnten alle Vorbereitungen treffen. Bei unseren fast täglichen Streifzügen durch die Supermarktregale fiel uns schon früh auf, dass es zwar durchaus deutsche Produkte gab aber völlig überteuert waren. Eine Packung Bratwürsten für 14$ erschien uns als Wucher doch wir hatten ein Versprechen zu halten, so kam für ein Barbecue für 8 Personen schnell 400$ zusammen aber immerhin ist es der Super Bowl also was solls. Ich freute mich nicht nur auf das Spiel sondern auch darauf Antonella wieder etwas näher zu kommen, denn in den vergangen Tagen und Wochen beruhte unser Kontakt fast ausschließlich auf beruflichen Zwecken.​
 
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Super Bowl Teil 2
Wir verbrachten fast den gesamten Vormittag mit den Vorbereitungen für unser Barbecue unter Anleitung von YouTube zauberten wir regelrecht wahre kulinarische Wunder auch wenn bis auf die Würstchen und das Bier eigentlich nichts wirklich deutsch war aber dennoch waren wir sehr zufrieden mit unserem Werk. Pünktlich wie die Maurer starten wir 17:00 Uhr mit dem Grill damit zur verabredeten Zeit auch wirklich alles parat ist. Nebenbei flimmerten schon die Vorberichte der Amerikaner im extra aufgestellten TV und meine Vorfreude stieg. Der Grill ist heiß, das Bier kalt und das Spiel beginnt bald doch wo sind nur unsere Gäste? Wir haben mal wieder nicht mit der südamerikanischen Mentalität gerechnet. Uhrzeiten sind mehr als grobe Richtwerte zu verstehen und keinesfalls als verbindlich anzusehen. So kühlte der Grill schon fast wieder ab als es endlich klingelte. Alle Gäste kamen zeitglich als hätten sie sich vorher verabredet um gemeinschaftlich zu spät zu kommen. Sehr zu unsere Überraschung hatte jeder eine Kleinigkeit zum Gillen dabei obwohl wir ausdrücklich gesagt haben, dass es nicht nötig sei aber sie Verstanden sich selbst als eine Art Gastgeber und sie wollten uns als ihre Gäste in ihrem Land etwas Gutes tun. Was ihnen an Pünktlichkeit und manchmal auch an Effizienz fehlt, machen sie mit viel Herzlichkeit und Temperament wieder wett. Das Spiel geriet fast zur Nebensache da eine wirklich tolle und ausgelassene Stimmung herrschte. Es wurde viel gelacht und getrunken und natürlich alle Köstlichkeiten unter die Lupe genommen. Die Damen waren von unseren Kochkünsten und den deutschen Kartoffelknödeln begeistert, während sich die Männer über das teure Deutsche Bier und die Würstchen her machen. Am Ende sind eben doch alle gleich und es war einfach ein richtig toller Abend und er wurde besser und besser, denn wie erhofft kamen ich Antonella und ich uns wieder ein Stück näher. Als mittlerweile einzige der das Spiel noch so halbwegs verfolgte, gesellte sich Antonella zu mir und wir kamen ins Gespräch. Sie wusste so gut wie nichts über das Spiel und ich versuchte ihr die Grundregeln ein wenig näher zu bringen und erklärte ihr, dass ich selbst seit vielen Jahren aktiv in diesem Sport bin. Sofort musste ich ihr Bilder zeigen und sie glaubte wohl sie hätte es mit einem Profisportler zu tun. Ha, wenn die wüsste. Noch vor einiger Zeit bestand unser Standardtraining aus Biertrinken und sinnlosen Raufereien aber die Liebe zum Sport hat es nur noch gefördert. Leicht überschwänglich und sicherlich auch nicht mehr ganz nüchtern, schlug ich ihr vor, ein Spiel von uns in Deutschland zu besuchen. Sie verstand es wohl als Einladung, denn anders war ihre Reaktion nicht zu erklären. Sie fiel mir förmlich um den Hals und freute sich wie ein kleines Kind und ich wunderte mich, was genau ich eigentlich gerade gesagt hatte. Wir saßen noch gemütlich zusammen als das Spiel schon lange vorbei war. Übrigens eines der langweiligsten Finals der jüngeren NFL-Geschichte aber dennoch wird dieser Super Bowl für immer einzigartig in meinen Erinnerungen bleiben.​
 
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Super Bowl Teil 3
Nach und nach verabschiedeten sich unsere Gäste bis nur noch Antonella da war. Sie bestand darauf uns beim Aufräumen zu helfen auch wenn wir mehrmals ablehnten. Wir machten uns also gemeinsam ans Abwaschen während Dobby den Grill putzte und den Müll einsammelte. Da Dobby die Nacht mit Diana verbringen wollte, witterte ich meine Chance endlich einen Touchdown bei Antonella zu machen. Dobby verabschiedete sich also noch spät in der Nacht und ich ging nicht davon aus, dass einer von uns beiden morgen im Büro erscheinen würde. Ich lud Antonella ein noch einen Drink in der hauseigenen Bar zu nehmen, was sie natürlich dankend annahm. Es knisterte heute förmlich zwischen uns das konnte ich spüren und angefacht durch das gute deutsche Bier wurde ich mutiger und fragte ob wir nicht wieder rauf in mein Zimmer wollen. Ich setzte also alles auf eine Karte auch wenn ich bereits am ersten Tag grandios bei ihr abgeblitzt war, hatte ich das Gefühl, dass heute der Tag aller Tage ist. Im Fahrstuhl fasste ich mir ein weiteres Mal ein Herz drehte sie zu mir und küsste sie. Zu meinem Glück erwiderte sie den Kuss nicht nur, sondern fing an mich förmlich aufzufressen, was mir aber außerordentlich gefiel. Den langen Flur entlang zur Wohnung konnte ich meine Finger kaum von ihr lassen. Ihr kleiner, nahezu perfekter Hintern und die langen schwarzen Haare die bis zum selbigen gingen, brachten mich zusehends um den Verstand. Kaum fiel die Tür wieder ins schloss waren wir auch schon nackt. Ihr Körper war schlichtweg makellos. Die Proportionen waren perfekt und der Hintern, wie schön erwähnt, einfach Wahnsinn. Ich schnappte sie und trug sie in mein Bett, fast wie ein Höhlenmensch seine Angebetete in seine Höhle. Sie lachte drehte sich um und streckte mir ihren perfekten Hintern entgegen. Ich wusste, dass die Nummer schneller vorbei wäre als ein Wimpernschlag wenn wir im Doggy anfangen also drehte ich sie wieder um und begann sie zu lecken. Sie fing an langsam und leise zu wimmern und krallte sich förmlich in meine Haare. Ich stoppte erst als ich fast ertrank zwischen ihren Beinen und wollte gerade „rein in die Olga“ als sie meine Lanze schnappte und anfing zu blasen. Nun war es wiederum an mir zu wimmern und mich zu konzentrieren bevor ein Missgeschick passiert. Die Metapher mit dem Chrom und der Stoßstange schoss mir durch den Kopf und ich war mir sicher, dass der Autor ebenfalls Antonella kennen musste aber ich nahm mir vor standhaft zu bleiben. Ich war mir sicher, dass nicht einmal Herakles diese Prüfung bestanden hätte aber ich tat es. Den Anblick wie ihr wunderschönes langes Haar in rhythmischen Bewegungen und synchron zu ihrem Kopf vor und zurück schwang wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Jetzt musste ich aber auch ihr Innersten erforschen und forderte sie auf sich auf den Rücken zu legen, denn ich wollte ihr hübsches Gesicht unbedingt sehen, wenn es los ging. Nach einem kurz schmerzverzerrten Gesicht lockerten sich ihre Gesichtszüge wieder und sie schien es ebenso zu genießen wie ich. Sie war unglaublich eng und ich musste mehrmals innehalten um nicht zu explodieren, auch ein „versehentliches“ Rausrutschen verlängerte den Spaß etwas zumindest für mich. Irgendwann wurde ich müde und überlies ihr die Arbeit, also legte ich mich auf den Rücken und sie sattelte auf. Als sie sich dann auch noch umdreht und ich ihren perfekten Hintern in den Händen halte und sie weiter Rodeo auf mir spielt, ist es endlich soweit. Unter lautem Getöse und Kontraktion sämtlicher Muskeln in meinem Körper lade ich in ihr ab. Sie dreht sich wieder um und legt sich komplett auf mich. In diesem Moment bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt. Nach einer Weile fängt sie wieder an, an mir rumzuspielen und ich merke, dass ich nicht lange warten muss um wieder einsatzbereit zu sein. Dieses Mal besteht sie förmlich drauf von hinten genommen zu werden und ich bin nicht gewillt ihr diesen Wunsch abzuschlagen. Schnell ein neues Kondom gesucht und los geht’s. Von Anfang an bin ich hin und weg und hoffe, dass dieser Moment nie enden möge doch leider ist die Biologie ein Arschloch und so dauert es zwar ungewöhnlich lang in dieser Stellung aber dennoch landet die Ladung dieses Mal auf ihrem bezaubernden Rücken. Die anschließende gemeinsame Dusche dient als schöner Ausklang einer wundervollen Nacht. Mit akuter LKS-Gefahr schlafe ich schließlich eng umschlungen ein.​
 
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Honey Moon
Am nächsten Morgen klingelt ihr Handywecker gegen 6 Uhr früh nach gerademal 3h Schlaf. Ich versuche ihr klar zu machen, dass wir den ganzen Tag zusammen verbringen können aber sie erwidert, dass ihr Chef sie feuert, wenn sie nicht auf Arbeit erscheint. Der gleiche Chef der immer so nett zu uns ist und uns eigentlich alle Freiheiten lässt, will sie feuern weil sie sich einen Tag krank meldet? Sie erklärt mir, dass es in Ecuador kein Arbeitsrecht gibt und die Chefs theoretisch machen können was sie wollen. Auch Urlaubstage seien so nicht vorgesehen. Jeder Arbeiter hat das Recht auf 2 Wochen frei im Jahr, allerdings nur am Stück und ohne Bezahlung, sodass eigentlich Niemand Urlaub macht so wie wir es kennen. Das erklärt auch warum die Wochenendausflüge ein wahres Highlight für die Mädels sind. Mir war zwar klar, dass unser Sozialsystem in Deutschland seines Gleichen sucht aber, dass die Unterschiede dermaßen gravierend sind, war mir nicht bewusst. Da ich bereits wach war und sie irgendwie nicht gehen lassen wollte, entschied ich mich ihr ins Büro zu folgen. Da die letzte Nummer immerhin schon 3h her war und die erneute Dusche dieses Mal für erhöhte Stimulation sorgte, ging es ziemlich heiß her. Durch diese eher plötzliche Aktion war aber kein Kondom zur Hand und hätte ich das Gespräch mit Whitney über den Kindsvater nicht geführt, hätte ich mich vermutlich zu einer Dummheit hinreißen lassen, so allerdings inspizierte ich ihre oralen Fähigkeiten etwas genauer und sorgte immerhin für ein leichtes Frühstück für die junge Dame. Auf den ganzen Weg ins Büro hielten wir Händchen und küssten uns quasi ununterbrochen. Ich fühlte mich wie ein junger verliebter Teenager und genoss jede Sekunde. Kurz vor dem Ziel gab sie mir aber zu verstehen, dass kein Kollege davon erfahren darf und wir uns erst nach der Arbeit wieder sehen werden. Ich war zwar ein wenig traurig, doch verstand ihre Situation und stimmte zu. Den ganzen Tag konnte ich an nichts anderes denken und freute mich wie wahnsinnig auf den Feierabend. Der Tag kam mir schier endlos vor doch oh Wunder der Physik ging die Zeit dann doch irgendwann rum und wir fielen schon im Taxi übereinander her. Die wenigen Pausen in denen unsere Zungen nicht verknotet waren, holten wir kurz Luft und es ging weiter bis wir irgendwann bei ihrer Wohnung ankamen. Sie brauchte ein paar neue Klamotten, immerhin hatte sie nichts weiter dabei. Ich nutzte die Chance um mir ein Bild von ihren Lebensumständen zu machen und war schon ein wenig schockiert. Sie war immerhin studierte Geologien und hatte einen, wie ich dachte, recht lukrativen Job für die Stadt aber was ich zu sehen bekam, betrübte mich doch etwas. Sie wohnte in einfachsten Verhältnissen, so gab es zwar fließend Wasser, Strom und A/C, was nicht unbedingt der Norm entspricht, dennoch war das Apartment einfach enorm abgewohnt. Kein Putz an den Wänden, die Fenster sahen aus wie Flaschenglas. Türen und Wände krumm und schief gebaut und dazwischen ein pinkes Bett mit ein paar Kuscheltieren darauf. Ich war froh als sie ihre Sachen geschnappt hat und wir zurück ins Apartment fuhren. Auf dem Weg dorthin telefonierte ich mit meinem Kollegen, der mir erläuterte, dass er diese Woche bei Diana wohnen würde aber ganz normal zur Arbeit erscheint. Ehrlich gesagt war ich ganz froh, denn so hatte ich mehr Zeit für mich bzw. gemeinsam mit Antonella, wenn sie denn bereit ist eine Weile bei mir zu bleiben. Ich erzählte ihr von meinem Vorhaben und erklärte ihr die Situation. Sie war zwar begeistert von der Idee doch hatte Angst, dass es auf Arbeit zu Problemen führen könnte, wenn man uns so oft zusammen sieht und wir gemeinsam zur Arbeit fahren und auch wieder zurück. Ich beruhigte sie mit dem Vorschlag entweder getrennt zu fahren oder sie vorher in ihrer Wohnung abzusetzen immerhin machten die 20 min Umweg auch keinen Unterschied mehr. Freudestrahlend und überglücklich willigte sie ein und die wilde Knutscherei ging weiter. Wie konnten kaum die Finger voneinander lassen und die folgenden Tage waren die vielleicht schönsten in meinem Leben bisher. Doch die unweigerlich kommende Abreise hing wie das Damokles Schwert über uns, immerhin würde ich sie nicht einfach mitnehmen können und das wollte ich auch gar nicht. Ich entwickelte zwar ernstzunehmende Gefühle für sie aber mein ganzes Leben umzukrempeln erschien mir doch etwas zu extrem. Ich glaube sie wusste das auch aber erhoffte sich natürlich ein Ticket raus aus dem Elend und ich gab ihr wohl das Gefühl dieses Ticket zu sein. Dennoch genoss ich die Zeit unglaublich. Ich schämte mich irgendwann im Kiosk um die Ecke nach Kondomen zu fragen, da ich eigentlich jeden Tag welche kaufen musste und kam mir erneut vor wie der 16-jährige Junge an der Rossmann Kasse, der sich eine Packung Kondome kauft und eine Cola um zu vertuschen was er vorhatte.​
 
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Honey Moon 2
Ich konnte es abends kaum erwarten neben ihr aufzuwachen und war morgens schon begeistert was mich am Abend alles mit ihr erwarten würde. Sie ließ es sich nicht nehmen mich jeden Morgen mit einem Blow Job zu wecken und war ich doch mal vor ihr wach, revanchierte ich mich natürlich. Ich glaube irgendwann stellten wir uns beide schlafend in der Hoffnung der Andere würde versuchen einen zu wecken. Meistens gewann ich jedoch dieses „Spiel“. Dann ging es gemeinsam duschen und ab zur Arbeit aber ich musste sie, wie versprochen, bei ihrer Wohnung rauslassen damit sie ein paar Sachen schnappen kann und mit dem Bus zur Arbeit kommt, damit die Kollegen nichts mitbekommen. Meinem Kollegen habe ich es natürlich erzählt, immerhin war er nicht dumm und sah mein Dauergrinsen schließlich auch. Ich freute mich für ihn, er sich für mich und alle waren glücklich. Bis er mir sagte, dass er nach dem Wochenende wieder zurückkommt, da seine Diana für eine Weile in Manabi arbeiten müsste. Nicht gerade begeistert aber verständnisvoll nahm ich es zur Kenntnis. Ich wusste, dass Antonella nicht bei mir bleiben würde, da sie Angst hätte, dass er davon erfährt und es Ärger gibt. Sie wusste immerhin nicht, dass ich ihn bereits eingeweiht hatte und ich war mir nicht sicher wie sie reagieren würde, würde sie es erfahren. Am Abend erklärte ich ihr die Situation und wie erwartet würde sie dann wieder bei sich schlafen aber sie schlug vor bei ihr zu wohnen oder uns zu mindestens dort zu treffen. Mich schauderte es zwar dort wohnen zu müssen aber was tut man nicht alles. Ich stimmte halbherzig zu und sie freute sich.​
Der letzte gemeinsame Abend in meiner Wohnung ist schnell erklärt. Wir waren wie siamesische Zwillinge im Lendenbereich miteinander verbunden. Die besten Ärzte hätten ihre liebe Müh gehabt uns zu trennen und so verging der Tag wie im Flug. Noch am Abend ging es für sie zurück und da ich wusste, dass ihr der Weg allein nach Hause Unbehagen bereitet, begleitete ich sie. Im Dunkeln sahen die Gegend und die Wohnung noch unangenehmer aus aber ich ließ mir nichts anmerken. Wir lagen noch eine Weile zusammen und redeten viel über Gott und die Welt bis ich irgendwann auch zurück musste. Somit ging die wohl schönste Woche bisher leider zu Ende.​
 
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