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Der lange Arm des Gesetzes
Montagmorgen. Die Stimmung ist gedämpft. Mein Kollege vermisst seine Diana und ich bin nur wenige Minuten von Antonella entfernt doch muss mich in Zurückhaltung üben. Immerhin bin ich nach Feierabend mit ihr verabredet, was mein Gemüt ein wenig erhellt. Doch Dobby blickt wie ein geschlagener Welpe und leidet elendig. Er ist wirklich zu bemitleiden. Nach Feierabend fahr ich direkt zu Antonella und mein Kollege ist schon wieder am Telefonieren und bekommt nicht mal mit, dass ich nicht neben ihm im Taxi sitze. Antonella wartet bereits sehnsüchtig auf mich, man könnte meinen wir hätten uns ewig nicht gesehen, dabei ist der letzte Kontakt keine 2h her. Wir reißen uns förmlich die Kleider vom Leib und pimpern wild umher bis wir völlig entkräftet irgendwann im Bett liegen. Diese Frau macht mich echt verrückt. Sie zieht mein Hemd an und beginnt für uns zu Kochen. Der Anblick von ihr in meinem Hemd ist wundervoll und so dauert es nicht lange bis mich wieder die Lust packt. So geht es eine ganze Weile bis ich dann doch irgendwann wieder nach Hause muss und mich schließlich auf den Weg mache.
Dort angekommen kann ich Dobby nirgends erblicken aber ich dachte mir nichts weiter dabei immerhin war es schon spät und er würde wohl schon schlafen also ging es auch für mich schnurstracks ins Bett. Am nächsten Morgen erwarteten mich schon etliche Nachrichten von Antonella, dass sie sich auf den Abend freuen würde und ich mir doch ein paar Sachen zum Übernachten einpacken sollte. Ich konnte mich zwar nicht wirklich für diese Idee begeistern aber den Wunsch abschlagen wollte und konnte ich ebenso wenig also stimmte ich zu. Zu meiner Verwunderung war mein Kollege immer noch nicht zu sehen und ich machte mir langsam Sorgen. Sein Zimmer war abgeschlossen und ans Telefon ging er auch nicht obwohl ich es hören konnte. Ich brüllte schließlich durch die Tür, dass ich diese eintreten werde, wenn er jetzt nicht antwortet. Anders als erwartet öffnete er nicht die Tür aber rief an. Seine Stimme war fast weg als er mir erklärte, dass er krank sei und nicht zur Arbeit geht aber ich mir keine Sorgen machen soll. Ich glaube eher, dass er die ganze Nacht geheult hat und deshalb nicht rauskommt aber das ging mich nichts an also sagte ich ihm, dass wir uns erst morgen Abend wiedersehen und er nahm es stoisch hin.
Nach der Arbeit wieder also wieder schnell zu Antonella. So langsam finde ich an diesem Versteckspiel gefallen. Es hat etwas verruchtes sich nach der Arbeit heimlich mit seiner Kollegin zu treffen und bis zur völligen Erschöpfung zu vögeln. Allerdings war mein Risiko auch weitaus geringer als ihres wenn es um ernsthafte Konsequenzen geht aber daran dachte ich erstmal nicht, denn ich hatte Besseres zu tun. Sie umsorgte mich wie ich es sonst nur aus den Filmen aus oder über die 50/60er Jahre kannte. Mir wurde sofort ein Getränk meiner Wahl gereicht, die Sachen wurden feinsäuberlich zurecht gelegt und für den nächsten Tag vorbereitet, zu essen gab es wann und was ich wollte und regte sich etwas in meiner Hose wurde unverzüglich für Abhilfe gesorgt. Zu praktisch jeder Tages- und Nachtzeit konnte ich alles mit ihr anstellen was ich wollte. Sowas hatte ich in meinen vorherigen Beziehungen in Deutschland eigentlich nie erlebt. Klar war die Zeit auch schön aber so etwas kannte ich bis dahin noch nicht. „Heiratsmaterial“ schoss mir in den Kopf aber ich konnte und wollte nicht so weit gehen. Als ich am nächsten Morgen wie üblich geweckt wurde, (ich war schon wach, denn in der Bude habe ich kein Auge zu gemacht
) packte ich ihren Kopf und stieß ein paar Mal so tief in ihren Hals wie ich konnte. Ich war selbst von mir erschrocken doch im Halbschlaf überkam es mich förmlich. Aus Gewohnheit wollte ich mich sofort entschuldigen, doch sehr zu meiner Überraschung machte sie einfach so weiter bis ich ihr das kleine Frühstück direkt vorm Mageneingang ablegte(schön wär’s). Sie machte alles sauber, grinste kurz und ging in die Küche um das richtige Frühstück vorzubereiten. Es lag entweder an der unzureichenden Länge meinerseits oder aber an den Fähigkeiten ihrerseits. Tief in meinem Herzen weiß ich dass es Ersteres ist doch ich rede mir selbst Letzteres ein. Besser kann ein Tag nicht beginnen und auch die anstehende Arbeit vermag dieses Mal nicht mir die Stimmung zu versauen.