Thailand Auf den Spuren von Major Grubert

Horst Schlömer

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05.04.2014
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Grevenbroich
Prolog:
Dieser Reisebericht ist so war, wie ein Reisebericht eben sein kann. Alle vorkommenden Personen sind NATÜRLICH ein Produkt meiner Phantasie….wer es glaubt ist……
Aus diversen Gründen bin ich mit Fotos eher sparsam…..kann man eh alles schon woanders nachlesen.


Es war einer dieser ekeligen November Tage. Es wurde nicht richtig hell und durch den Nieselregen konnte man die
Braunkohlebagger im Tagebau nur schemenhaft erkennen. Ich lag mehr in meinem Sessel als das ich saß und hing
meinen Gedanken hinterher.

Genauer gesagt der letzten Redaktionskonferenz. Gerd Müller, unser Chef vom Dienst hatte mich mal wieder zusammen geschissen.
Mein Bericht über Schalke04 war in seinen Augen ein totaler Reinfall. War ja auch klar dass er als BvB Fan das alles anders sah.
Das sind dann so die Sternstunden eines Journalisten. Auch beim Grevenbroicher Tagblatt.

Die Tage wurden zusehends Ereignisloser. Es ging aufs Jahresende zu. Die Motivation der Kollegen war irgendwie im freien Fall.
Selbst der Gedanke an Gisela konnte mich nicht wirklich aufmuntern. Wie sie gestern Abend frisch geduscht und rasiert den alten
Horst zu Höchstleistungen angespornt hat.
Sie wollte unbedingt diese kleinen Analdildos ausprobieren, die ich von der letzten Erotikmesse mitgebracht habe.
Erst bei sich und dann bei mir……dumm nur, das der Genuss von zu viel Doornkaat bei mir ein suboptimales Erotikverhältniss hervorruft.
Mit anderen Worten…..ich kann dann nicht mehr….
:cry:

Mit einem lauten Knall flog meine Büro Türe auf und riss mich aus meinen Träumen. Meine leicht adipöse Figur wäre um ein Haar nach hinten vom Stuhl gekippt.
Es war Manfred, unser Redaktionsleiter.


„Horst, du bist ein Glückspils. Das du Spakko wieder das große Los gezogen hast, geht echt auf keine Kuhhaut. Scheiß die Wand an, ich beneide dich“

Mein Gesichtsausdruck muss echt Erschreckend gewesen sein. Ich verstand nur Bahnhof.

„Mensch Horst. Der Tönens von Schalke hat deinen Bericht gelesen und hat es irgendwie gedreht, das du zu seiner Nichte nach Bangkok fliegst.
Die arbeitet dort bei der Bangkok Post. Du sollst über Land und Leute berichten und über den Zoff zwischen den Roten und den Gelben.“


Ich schaute immer noch wie eine Kuh die einen Ochsen fliegen sieht.

„Mensch Alter, mach den Kopf zu. Übermorgen geht es los. EK 54 von Düsseldorf nach Dubai, dann weiter nach Bangkok.
Die Emirates Limo holt dich um 12 Uhr ab. Sieht zu das du gepackt hast.
Und lass deinen versifften Trench Coat Zuhause, in Bangkok ist es 35°C.“


Er beugte sein Frettchen Gesicht über meinen Schreibtisch:

„Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, hab ich hier noch eine nette Lektüre für Dich.
Pass aber auf, das du nicht unter die Räder kommst, sonst hab ich Gisela am Hals“


Er warf mir eine CD auf den Tisch und drehte sich unter einem Lachanfall mit einem der dreckigsten Lachen die es gibt wieder zur Türe.

„Wir lesen uns. Jeden Tag um 15 Uhr Ortszeit hätte ich gerne deinen Bericht“

Es ist so üblich, dass in Zeitungsredaktionen die erforderlichen Berichte jeweils am selben Tag noch an die Redaktion geschickt werden.
Der Bericht muss Lektur gelesen und gesetzt werden. Auch müssen mögliche Fotos eingesetzt werden.
Redaktionsschluss ist immer am jeweiligen Tag um 19 Uhr.


„Ach Horst, noch was“ Manfred lehnte halb in der Türe „Geh Morgen zur Reisestelle. Es existiert noch ein Arrangement mit Marriott.
Ist zwar noch vor dem zweiten Weltkrieg verhandelt, aber die Raten sind ganz ordentlich. Nimm das Marriott direkt an der Soi 2 / Shukhumvit das ist direkt im Hexenkessel“


Was er damit meine war mir nicht direkt klar, aber das sollte es noch. Ich setzte mich in meinem Sessel aufrecht und nahm die CD in die Hand:

Bangkok…No Limts..von Major Grubert
 
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Da waren Sie wieder, meine zwei (oder zwanzig) Probleme.
Gisela hat einen riesen Aufstand gemacht. Mindestens zwei Wochen ohne mich. Und wenn es blöde lief, kam noch eine Verlängerung nach Kuala Lumpur (KL News)
und Korea (Seoul Today) hinzu.
Das waren dann mindestens 3 Wochen wo sie alleine war. Genug Zeit also, um mit Ihren Freundinnen mein Konto zu plündern und Blödsinn anzustellen.

Es war mir mittlerweile egal. Irgendwie ging das alles eh viel zu schnell. Ich kam so grade noch dazu, einen kurzen Blick in die CD zu werfen.
Dann kamen die Informationen beim Auswärtigen Amt über die Reiseformalitäten. (Das ist bei uns Pflicht, wenn Auslandsreisen anstehen).
Auch die nötigen Impfungen waren noch o.k. (Tetanus und Hepatitis), der Reisepass noch gültig.

Bei meinem Besuch in der Reisestelle holte ich mir unsere neue AMEX Goldkarte ab, sowie alle Tickets und Hotelgutscheine.
Wieso auch immer hat es die Reisestelle geschafft, das ich eine Platinkarte für das Marriott bekommen habe und somit Zugang zu den Executive Lounges.
Dasselbe sollte es für Emirates auch geben, aber hier reichte es nur zu Gold.
Und da meine Tickets eh Business Class waren, brachte das keinen Mehrwert.

Am Abend vor der Abreise fand ich dann noch Zeit, die allgemeinen Dinge auf der CD zu lesen. Das sollte ja was Tolles werden.:mrgreen:
Ich wollte aber Prioritäten setzen. Die Nichte vom Tönnes konnte ich wohl nicht nach dem Night Life und den Specials fragen,
eher nach den allgemeinen Sehenswürdigkeiten. Diese stehen aber eh in meinem Marko Polo.
Um die Sache etwas strukturierter anzugehen, beschloss ich, mich erstmal auf die Massage zu konzentrieren.

Am Tag der Abreise holte mich die Six Limo pünktlich um 13 Uhr von Zuhause ab. Toller Service und im Preis inbegriffen.
Der Fahrer war ein Volltrottel.
Er hatte meinen Bericht über Schalke 04 gelesen und war wohl auch ein Fan einer anderen Mannschaft.
Als wir am Düsseldorfer Flughafen ankamen hatte ich nur noch Fransen an den Ohren, so hat er mich vollgetextet.
13.45 Uhr sind wir dann am Terminal C vorgefahren. Mehr als 2€ Trinkgeld habe ich nicht über, für diese Eierfeile.
Er bedankt sich trotzdem brav.
Meinen Koffer (Ich hatte im ersten Packversuch noch zwei Koffer) habe ich dann zum Check in, Emirates Schalter gerollt.
Oh Mann, wo wollen die ganzen Leute hin? Zur high Line Sauregurkenzeit war die Schlange am Eco Schalter lockere 50 Meter lang.
Und auf der linken Seite checkte grade Türkisch Airlines ein. Meine Lieblings Immigranten. Besonders die alten zickigen Mütterchen mit Kopftuch.
Der Business Class Schalter war leer, so hatte ich nach nur 3 Minuten meine Bordkarte.
Umgekehrt wieder an der Eco Schlange vorbei zur Sicherheitskontrolle. Dort dann Nummer drei meiner Probleme.
Touristen und Heimkehrer die keine Ahnung haben, nicht lesen können und von denen man überhaupt den Eindruck hat, das sie das erste Mal in ihrem Leben fliegen.
Mir viel George Clooney ein:“Up in the Air“. Verblüffende Parallelen.

Manfred hatte mir noch eingebläut in Düsseldorf am Free Shop blos nix zu kaufen.
Meine geliebten Zigarren und meinen Jack Daniels würde ich auch in Dubai bekommen. Nur 30% günstiger.
Also geradeaus und dem Schild „Emirates Lounge“ gefolgt. Für eine Business Class Lounge sehr geräumig, ein sehr guter und aufmerksamer Service nebst guten Speisen und Getränke Angebot.
Ein bisschen was gegessen und viel mehr getrunken (es gibt Dinge im Leben, die ertragen sich leichter wenn man leicht einen im Tee hat)
und es wurde schon zum Boarding gerufen.
Nach der üblichen und ungeduldigen Drängelei der Eco Passagiere (Ich hab noch nie einen Bericht gelesen, das ein zahlender Passagier nicht mitgenommen wurde, es sei denn er hat randaliert oder war besoffen.
Wozu also die Drängelei?) habe ich dann auf Sitz7C Platz genommen.
Ein Bulk Head Seat. Wobei es in der Emirates Business Class eigentlich egal ist (im Vergleich z.B. mit Lufthansa). Dort sind alle betten 180° und man kann mehr oder weniger gut schlafen.
Mit knapp 10 Minütiger Verspätung ging es dann los.
 
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Der Flug war eher Ereignislos. Das Essen war so gut, wie es eben für Flugzeugfutter sein kann.
Die Getränke waren o.k. und es war genug Jack Daniels vorhanden.
Die Flugbegleiterinnen waren durch die Bank recht ansehnlich, würdigten mich aber keines Blickes.
Nach dem Essen habe ich den Rest des Fluges verschlafen und wir sind recht pünktlich in Dubai gelandet.
Mein Glück blieb mir weiter hold und wir hatten keine Aussenposition. Also rein ins Terminal und wieder eine Sicherheitskontrolle.
Den Sinn habe ich bis heute nicht verstanden, muss ich aber auch nicht.
Dank des ausgehändigten „Fast Pass“ war die Sache in 10 Minuten erledigt.

Zwei Rolltreppen hoch und hier stand ich nun. Im größten Duty Free Shop der Welt.
Wahnsinn. Bis auf Pornos und Drogen gibt es dort wahrscheinlich nichts, was es nicht gibt.

Die Zigarren werden in begehbaren Humidoren verkauft und die Cohibas waren tatsächlich ca. 25% günstiger als in Düsseldorf.
Ne Literflasche Jack Daniels passte auch noch in meine Fototasche und ich bin dann erstmal zwei Etagen hoch zur Business Lounge.
Wow. Die Lounge ist genau so groß wie das Flughafen Terminal.
5 Restaurants, unzählige Toiletten und Lümmelecken. Hier lassen sich die 3 Stunden Wartezeit gut überbrücken, auch wenn das Essen eher mittelmäßig ist.
Die Cigar Lounge war auch toll. Die Lüftung so gut, das man nicht gerochen hat das hier geraucht wird.

EK 384 ging um 3.05Uhr Ortszeit. Also genau die Richtige Zeit um dann die Nacht im Flieger zu schlafen.
Die sechs Stunden Zeitverschiebung werden dann nochmal heftig, aber so ist das eben bei Reisen gen Osten.
Pünktlich um 3.10 hob die 777 auf der Runway 23l in Richtung Osten ab.
Nun: Das Abenteuer kann beginnen.
 
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Unsere 777 war nagelneu. Sie hatte schon das Wlan System von Emirates an Bord. In der Testphase konnte jeder für $1US 100MB versurfen.
Für mich eine gute Gelegenheit, meine E-Mails zu checken.
Neben den normalblöden Mails der Redaktion, wo immer und jeder im Verteiler steht und die eine Halbwertzeit von kleiner 2 Minuten haben, fischte ich eine E-Mail von Sun Lee.

Sun Lee war Reporterin bei der Bangkok Times und schrieb mir, das Sie sich riesig freue das ich das Land besuche um selbiges kennen zu lernen. Auch den Besuch Ihrer Zeitung fand sie spannend,. Sie war sehr interessiert zu erfahren, wo die Unterschiede in den Redaktionskonferenzen und der Berichterstattung liegen.
Ich war erstaunt über ihr gutes Englisch. Brav bedankte ich mich mit derselben unverbindlichen Höflichkeit. Insgeheim hoffte ich, dass sie nicht so eine alte Schabrakke war. So hatte ich wenigstens was fürs Auge, wenn gleich sie wahrscheinlich vom Alter her meine Tochter sein könnte.

Um 12.30 Uhr setzte die 777 auf der Landebahn des Suvarnabhumi Airports in Bangkok auf. Es regnete. Der Reiseführer hatte mich gewarnt aber ich war trotzdem eher überrascht.
Der Flughafen ist genauso, wie in anderen Reiseberichten beschrieben.
Als ich am Immigration Schalter stand war ich der einzige/erste. Ich dachte erst, ich hätte mich falsch angestellt. Der Immigration Officer war sehr freundlich, wollte aber trotzdem meine Bordkarte sehen. Im Nachhinein hab ich gesehen, das er meine Sauklaue nicht lesen konnte.

Mein Koffer war 5 Minuten später draußen. Der Zoll war faktisch nicht vorhanden und 14 Minuten nach dem de-boarding stand ich draußen. Besser gesagt in der Vorhalle und suchte meine Limo.
Am Ausgang D habe ich dann den Fahrer gefunden. Emirates bucht hier wohl wechselnde Fremdfirmen. Der Van der mich in die Stadt gefahren hat war jedenfalls alles andere als Vertrauenswürdig.
Das Verkehrschaos in Bangkok steht dem in anderen Städten in nichts nach. Nicht so anarchistisch wie in Indien oder Iran, nicht so gesittet wie in Kuala Lumpur oder Jakarta aber sehr effizient.
20 Minuten später standen wir dann vor dem Hotel.

Anhang anzeigen 114.jpg


Am Empfang dann die übliche Thai Freundlichkeit, von der ich schon so oft gehört habe. Leider war es mir nicht möglich zu ergründen, ob das Lächeln und die Freundlichkeit echt oder (beruflich) aufgesetzt war. Aber: Egal. Es hat mir gut gefallen. Eine sehr schöne Atmosphäre im Hotel. Ein Upgrade auf eine Junior Suite (zwei Zimmer) und viele Annehmlichkeiten des Hauses.
Der Blick aus dem Fenster erinnerte mich dann an das Gewitter was aufzog:

Anhang anzeigen 115.jpg

Auf dem Zimmer den Koffer schnellstens ausgepackt, mit die CD von Major Grubert, das Handy und mein Laptop geschnappt und es ausgenutzt, das der Regen mittlerweile aufgehört hat. Ab an den Pool


Anhang anzeigen 116.jpg
 
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Da lag ich nun am Pool. In Bangkok, Thailand bei 33°C im November. Mein Endorphinspiegel fing merklich an zu steigen.
Ich beglückwünschte mich selbst und war der Meinung: Es geht mir gut.
Ein kleines Nickerchen und ein paar Runden im Pool verstärkten diesen Eindruck.
Zurück auf meiner Liege kam dann der Konflikt: Erst Geschäft oder erst Privat?

Wie die Deutsche Arbeiterbiene so ist, entschied ich mich zuerst fürs Geschäft. Ein Anruf bei Sun Lee gestaltete sich nicht so einfach.
Trotz internationaler Ausrichtung ihrer Zeitung schienen viele Ihrer Kollegen, inklusive der Telefonvermittlung, des Englischen nicht so vertraut.
Nach geschätzten 20 Minuten warten und vermitteln hatte ich sie dann an der Strippe und wir verabredeten uns für den nächsten Tag um 9 Uhr in der Hotel Lobby.
Ich hatte eine Einladung zur Redaktionskonferenz und anschließend wollte Sun Lee mir dann das Touristische „Must have seen“ zeigen.

E-Mails aus der Redaktion waren keine da. Wie schön, meinen ersten Bericht musste ich erst Morgen abschicken. Also: Nun das Private.
Die CD hervorgekramt…man, man, ne Menge Auswahl.
Nachdem ich beim Lesen schon mehrfach das Gefühl hatte, mein Ständer würde die Maße meiner Badehose sprengen,
entschloss ich mich für den Anfang mit einer Nuru Massage zu starten.

Dr Bj’s Nuru..klang gut. Ein Name der einprägsam war.
Die Website gecheckt, vor allem welche Mädelz am Start waren:
Welcome to pictures of Dr. BJ's Nuru staff, girls, ladies

Nuro kannte ich bisher nur von dem Ableger des You Tube Kanals im Internet.
Sowas wär doch echt mal ein guter Anfang.
Frisch geduscht ging es vor die Türe in den Moloch Sukhumvit. Wahnsinn wie heiß es auf einmal war.
Diese Hauptstraße überquert man am besten über die vielen vorhandenen Brücken, auch wenn durch das Treppen steigen der Schweiß noch mehr läuft.

Das Kondenswasser der Klimaanlagen tropft auf den Bürgersteig und höhlt die Platten aus. Dadurch bilden sich gefährliche Stolperfallen.
Also: Augen auf und nicht nach rechts/links geschaut, auch wenn es echt schwer fällt.

Das Nana Plaza hab ich aus den Augenwinkeln war genommen (du kommst auch noch dran). Auf der linken Seite ging es dann Richtung Soi 7/1.
Nach 300 Metern sah ich den Friseurladen mit den Khathois davor, von denen Grubert sprach.
Irgendwie nett anzuschauen, mit Ihren dicken Silikonbrüsten. Teilweise sogar echt feminin.
Naja, ich bin ja noch lange hier. Und in meinem Alter muss man sich das Pulver das man verschießen will genau einteilen.

Also weiter. Vorbei an der SOI 7, wo das Beer House ist (und es war nichts los).
Klasse: Soi 7 und? Wo ist 7/1? Zum Glück bin ich dann die Shumumvit noch ein Stück hoch gelaufen und direkt vor der BTS Station ging es links ab.

Beim Einbiegen hat man das Gefühl, es geht nun in eine Schummer ecke (schaurig schmuddelig).
Irgendwie Super. Meine Geilheit und meine Erwartung stiegen mit jedem Meter weiter rein in die Straße.
Am Ende links, nach gefühlten 100 Massage Salons und 200 Bars dann:“Dr. BJ’s“.

Die üblichen Verdächtigen lümmelten sich auf den üblichen weißen Plastik Campingstühlen und das vorher schon zigfach gehörte „Massage..“ kam auch von hier.
Mit etwas wackeligen Knien die Treppe hoch in den klimatisierten Empfangsraum. Erstmal abdampfen.
Was zu trinken gab es nicht, dafür bauten sich ca. 20 Mädels, mehr oder weniger posend, vor mir auf und jede versuche
eine Art von Geilheit aus ihrem Gesicht springen zu lassen.
Ich hatte absolut keine Ahnung, wer ist wie gut und macht was wann wo wie oder auch nicht.

Leider gab es für meine Rat und Hilflosigkeit keine Erlösung: „Horst, alter Junge, da musst du nun durch. Nicht nur große Fresse, nun zeig mal die Eier in der Hose“ höre ich Manfred im Hinterkopf sagen.
Also: Augen zu und durch…zweite Reihe von unten, dritte von links….Autsch.
Doch etwas pummelig die Kleine. Alter nicht zu schätzen, irgendwo Mitte Zwanzig.

Die 2.000THB abgedrückt und dem Mädel hinterher gedackelt in die erste Etage.
Erwähnenswert sei noch, dass sie ein kleines Fläschchen dieses Nuru Gels mitgenommen hat.
Aus Japan weiß ich, dass das eine Alge ist die man im Wasser zerdrückt und die dann schön Slimo wird.
In der kleinen Flasche schien dann wohl ein Konzentrat zu sein?

Wie auch immer. Mein Blutdruck war mittlerweile bei 180/100 und mein Puls wollte den Systolischen Wert einholen.
(Ich erspare dem geneigten Leser die Dialoge in gebrochenem Englisch).
Erstmal ausziehen….nackich..also: Ganz nackich. Auch Uhr , Ringe und den geschenkten Armreif von Gisela. Alles in die Hosentasche.
So stand ich da wie Anno 1981 bei der Musterung der Bundeswehr.

Es folgte eine Ganzkörperwaschung vom feinsten. Mit viel Seife, viel Wasser, viel Gerubbel und Gewichse und noch vielmehr Geknutsche.
Eigentlich hätte mir das ja schon gereicht, auch wenn es dann von der Preis-Leistung eher untergalaktisch wäre.
Meine Masseuse hatte Kf. 38, wog schätzungsweise um die 50 Kilo, mit schönen festen B Titties.

Nun: nach der rituellen Waschung wurde die Massagematte auf den Boden gelegt, satt mit warmem Wasser geflutet und Horsti musste die Rheinische Pilz-Plauze auf der Matratze parken.
Dann kann kurz ein kaltes etwas…das Gel und schon rutschte die Maus auf meinem Rücken rum, wie der Anfänger auf der Schlittschuhbahn ohne Schlittschuhe.
Und wie glibbrig/glitschig das war.
Zwischendurch kam etwas System in die Sache und man konnte eine Art von Massage erahnen, die sich primär auf die Innenseiten meiner Schenkel,
mein Gehänge und meinen Anus konzentrierte. Sowas ist ja sowas von genau meins…das habe ich dann auch bekundet.
Durch mehrstimmige Grunzlaute und was man sonst noch so in Bauchlage tun kann um zu sagen: „Geil, mach weiter“.

Meine Thaimaus fing mittlerweile an zu singen, was mich etwas irritierte. Stöhnen wäre irgendwie angebrachter gewesen.
Wie auch immer, nach gefühlten 5 Stunden kam dann das Kommando: “Umdrehen bitte“….
 
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Moin,

danke erstmal an alle.
Momentan ist Weihnachtsmarktstresszeit.
Am Wochenende gehts weiter:bye:

Gruß
Horst
 
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Meine Thaimaus fing mittlerweile an zu singen, was mich etwas irritierte.
Stöhnen wäre irgendwie angebrachter gewesen. Wie auch immer, nach gefühlten 5 Stunden kam dann das Kommando:
“Umdrehen bitte“….




Da kniete sie nun vor mir, in voller Schönheit. Von oben bis unten eingeölt und schön glänzend. Die Nipples standen steif wie Treckerventile. (Was ich echt geil finde).
Sie hatte ihren Bären nicht zu 100% glatt rasiert, sondern einen kleinen Streifen stehen gelassen. (Das nennt sich Landebahn?).
Als sie nun Bäuchlings auf mir rumrutschte, „kratzte“ dieser Streifen immer an meinem Bändchen. Das so hinzubekommen war schon echt gut und fühlte sich noch viel besser an.

Meine Geilheit hatte mittlerweile den 99% Level erreicht. (der olle Dampfkochtopf prustete aus der letzten Dichtung).
Wie sie so auf mir rumrutschte, schickte ich meine Hände auf Wanderschaft. Klar war ihre Muschi feucht, von dem Nuru Gliber.
Nene, das Gefühl einer feuchten Muschi kenne ich und diese hier war triefnass. Zwei Finger ließen sich problemlos versenken,
beim dritten kam dann leichter Widerstand der Scheidenmuskulatur. Das Singen ist mittlerweile dann einem dezenten Stöhnen gewichen,
welches langsam lauter und vor allem intensiver wurde. Die Zungenküsse wurden fordernder und auch ihre Atemfrequenz hatte sich spürbar erhöht.
Das Hintertürchen ließ sich auch ohne Probleme penetrieren, wenn auch nur mit einem Finger. War ganz schön eng.

Plötzlich kniete sie neben mir und starrte mich aus glasigen Augen an.“Lets make true Love“.

Was glaube die Maus eigentlich, was das hier war? Sie rutschte von mir runter und grabbelte in ihrer kleinen Tasche nach nem Gummi.
Klein Horsti wurde professionell eingetütet und sie sattelte auf.
Komisches Gefühl, nämlich gar keins. Der Conti war wohl Marke doppelwandig und durch den ganzen Nuru Sabber hatte ich das Gefühl am Schwanz,
als würde man eine Wurst in ein Treppenhaus werfen, nämlich…nix….
Was dazu führte das sich die Standfestigkeit meiner Männlichkeit nach kurzer Zeit in Wohlgefallen auflöste.
Nene Mädel, so gibt das nix.

Ich hab dann abgesattelt, sie auf den Rücken gelegt, ihre Beine gespreizt und ihrer Muschi eine 1a Zertifizierte und ausgezeichnete Kitzlermassage verpasst.
Das hatte sie sicherlich so nicht erwartet, aber nach den ersten zehn Zugenschlägen ging das Stöhnen in ein zufriedenes Grunzen über.
So lag ich nun da, wie der Bär vorm Honigtopf und leckte Ihr 1a ihre Muschi.
Erwartungsgemäß hat sie das nicht lange durchgehalten und ist ziemlich heftig und laut gekommen.
Wie viele Frauen war auch sie danach extrem Berührungsempfindlich im Genitalberiech, so dass mein Kopf sanft, aber mit Nachdruck weggeschoben wurde.

„Now you“. Das ließe ich mir nicht zweimal sagen. Schwups lag ich wieder auf dem Rücken und spreizte meine Beine.
Was nun kam lernt man wohl in keiner Massageschule. Sie spülte den Glibber von meinen Eiern mit reichlich Wasser ab und holte eine dünne Kordel
aus ihren Accessoire Bag und band mir damit die Eier ab. Dann wurde der Mittelfinger in meinem Anus versenkt und startete die beste Prostatamassage die ich bislang hatte.
Die andere Hand massierte meine Eier und den Penis Schaft, währen ich sehr gekonnt eine schöne Blasnummer bekam.

Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. Als ich mich verkrampfte um meine Proteinration in ihren Mund zu schießen tat sie etwas,
von dem ich bisher nur gelesen hatte. Sie schob schlagartig ihren Mittelfinger bis zum Anschlag in meinen Hintern und meinen Penis
bis zum Anschlag in Ihren Hals und fing an wie Wahnsinnig zu saugen. Das war wie dein dreifacher Turbo Orgasmus Beschleuniger.
Ich glaube ich hab das halbe Viertel zusammengestöhnt. Keine Ahnung wie lange der Orgasmus war, aber ich hatte Sterne vor den Augen
und die kamen mit Sicherheit nicht von der warmen Luft.
Mit einem Puls von 180, Schweißüberströmt und einem frechen Grinsen machte ich die Augen auf.
Sie kniete neben mir und lächelte zurück. „All o.k.?“

Was für eine Frage. Ich brauchte noch zwei Minuten um wieder Herr über meine Sinne und die kontrahierenden Muskeln zu werden.
Danach ging es eigentlich sehr schnell. Wieder eine professionelle Dusche mit viel geknutschte aber ohne gefummel und gerubbel,
abtrocknen, anziehen und Schwups, stand ich wieder auf der Straße. Nicht ohne ihr 200 THB Trinkgeld zu geben und zu versprechen wiederzukommen.
 
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Wieder eine professionelle Dusche mit viel geknutschte aber ohne gefummel und gerubbel, abtrocknen, anziehen und Schwups,
stand ich wieder auf der Straße. Nicht ohne ihr 200 THB Trinkgeld zu geben und zu versprechen wiederzukommen.

Zurück auf der Straße waren immer noch die 100 Massagesalons und 200 Bars.
Es dämmerte mittlerweile und die Temperaturen und vor allem die Luftfeuchtigkeit gingen in Richtung erträglich.

„Grubert: Das war ein klasse Tip“ dachte ich, ein fettes Kreuz auf der Habenseite.

Und nun? Alles was nur annährend wie Testosteron aussah war irgendwo, aber nicht mehr in meinem Körper.
Die kleine Thaimaus hat mich ausgesaugt wie eine Caprisonne.

Ich musste mich beim Gehen etwas mehr als sonst auf meine Beine konzentrieren, sonst wäre ich gestolpert.
Trotzdem entging mir nicht dieses wunderbare Schauspiel in einer der kleinen Bars.
Eine Gruppe von älteren Herren Marke „Luke: Ich bin dein Vater“ saß dort, umgeben von einer Gruppe junger Thaimädels Marke
“Ich kann deine Tochter sein“. Die Kerle waren in heißer Diskussion, offensichtlich über die Fussballergebnisse. Bundesliga?
Die Weiber quasselten alle in Thai durcheinander. Dagegen war wohl der Turmbau zu Babel der reinste Sprachunterricht.
Deutsch? Ich blieb stehen und versuchte einige Wortfetzen zu ergattern. Ja, es war auch Deutsch dabei.
Und ein Kauderwelsch von Englisch, Italienisch und Niederländisch. Soweit hab ich noch alles verstanden,
der Rest war irgendwie eine hochverschlüsselte Geheimsprache, die sich mir nicht erschloss.

Bei uns im Rheinland wirst Du als Fremder am Tresen begrüßt Und wenn Du nicht schnell genug ein Gangstergesicht aufsetzt,
hast du sofort ein Gespräch an der Backe und dir kaut jemand am Ohr. Irgendwie hatte ich das hier auch erwartet,
denn diese Situation schien mir eine gute Basis für einen Bericht Nachhause. „Unsere Rente für die Erziehung“ oder so.
Aber ich wurde vollkommen ignoriert. Ich stand bestimmt 5 Minuten bei der Gruppe, versuchte Ihrem Gespräch zu folgen
und die Regeln zu verstehen, die es hier offensichtlich gab. Keine Chance.
Die Mädels hatten allesamt ein Schild an vor der Stirn. „ No Money, no Honey“.

Jane is klar. Horst: Hier ist nix zu holen, du bist ein Alien.

Also: Weiter die Soi7/1 wieder zur Suk. Und nach rechts abgebogen. Mittlerweile hatten hunderte von fliegenden Händlern
den Bürgersteig zu einem Minimarkt verwandelt. Von allem was man nicht braucht, war hier reichlich vorhanden.
Aber Glücklicherweise waren die Verkäufer nur dezent aufdringlich und akzeptierten ein „No thank you“ in der Regel.

Hunger. Jetzt weiß ich wieder was es war. Dieses beklemmende Gefühl, was aus dem Rippenbogen nach oben kräuselt und einem die Laune verdirbt.

An der Kreuzung Soi4 überquere ich die Suk und bleibe an gegenüberliegenden Strasse stehen. Neben dem wahnsinns Verkehr,
der für die Thais wahrscheinlich vollkommen normal ist, herrschte an und um die Kreuzung ein reges Treiben.
Neben einer Tankstelle und einem 7/11 gabe es einen MC doof und jede Menge fliegende Stände.
Nun: Ich bin ein weitgereister und Weltoffener Mensch, der auch Kulinarisch sehr interessiert ist, weswegen MC Donalds sofort aus der Liste viel.
Mein Problem sind meine empfindlichen Innereien. Wenn jemand an mir vorbei läuft der Durchfall hat, hänge ich zwei Tage auf dem Buler.
Daswegen schaute ich mir die fliegenden Stände genau an. Es sah alles extremst lecker aus und ich hätte warscheinlich 2 Stunden
nur Häppchen probieren können, inclusive der Käfer und Maden, aber ich hatte einfach Schiss.
Noch gebrandmarkt aus Indien, wo der Genuss von Lebensmitteln aus Garküchen auch mal mit einer Hepatitis im Krankenhaus enden kann,
beschloss ich mein körperliches Wohlergehen in die Hände von Sun Lee zu legen, zumindest das Kulinarische.

Der Blick auf die Uhr verriet mir, das die Lounge im Hotel noch 30 Minuten Dinner anbot. Also: Strammen Schrittes die Suk richtung marriott,
rauf auf die 16te, rein in die Lounge und: Ichweisnichtmehrwaseswar, an Abendessen in mich reingeschaufelt.

Neben kostenlosem Frühstück und Abendessen gibt es in der executive Lounge auch von 17.30 bis 20.30 freien Alkohol. Wein,
Bier und das Hochprozentige. Leider keinen Doornkaat, dafür aber Jack Daniels. Zwei verschiedene Weis und Rotweine nebst einer stattlichen zahl diverser Alkoholika.

Hier kann man sich getrost die nötige Bettschwere antrinken. Heute brauche ich diese sicherlich nicht,
da ich im Flieger nur zwei Stunden geschlafen habe, aber wer weis was noch kommt.
Nach dem Essen und einem, für Thai Verhältnisse, sehr guten Merlot, habe ich mich mit einem doppelten Jacky auf die Terrasse verzogen.
Mittlerweile waren die Auflagen der Sessel wider dort wo sie hingehörten. Der Gestank und der Lärm der Suk kamen nicht bis hier oben.
Es war eine Himmlische Ruhe, bei angenehmen 26°C. Der erste Zug aus meiner Cohibra Siglo II ließ meine Endorphine nochmals kurzzeitig hochkochen.
Hach ne, das Leben ist schön und irgendwie geht es mir Saugut.

Nach dem Zweiten Schluck des braunen Tennesse Whisky merkte ich deutlich wie mir der Alkohol zu Kopf stieg, was sonst eher nicht der Fall ist.
Ich beschloss meinen Jetlag mit 10mg Melatonin zu bekämpfen und zeitig ins Bett zu gehen.
Den „Last Oder“ Gang der Bedienung hab ich schon ausgelassen.
Mein Blackberry Wecker auf 8 Uhr gestellt und ich war echt gespannt, was mich Morgen erwartet.
 
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Wenn ich die Drecksau erwische, der die Klingeltöne programmiert hat, dem drehe ich den Hohlzkopf aus dem Gewinde.
Scheiße bin ich fertig. 8 Uhr Morgens. Ja klar, aber für meinen Körper ist es 2 Uhr Morgens und der gestrige Tag war eher von der anstrengenden Sorte.
Das ich nicht mehr 25 bin hatte ich schon erwähnt?
Horst: Es hilft nix, komm, raus aus der Kiste. Rein ins Bad. Oha: Ich kenn dich nicht, aber rasiere dich trotzdem.
Die warme Dusche belebte dann meine Lebensgeister, so dass ich einigermaßen ansehnlich um 8.30 in der exekutive
Lounge im 16 Stock des JW Marriott stand um zu frühstücken.

Ein hoch auf den Kerl der die Kaffeevollautomaten angeschafft hat. Der Kaffee war vorzüglich.
Wie auch die Horde an Thaibedienungen die um mich herum wuselten. Ein frisches Omelett nach meinen Wünschen rundete das Frühstück ab.
So ein Frühstück hält bis zum Abend.
Um 8.55 nochmal alles was Weiblich und Thai war angebaggert, man weiß ja nie, und ab in die Lobby. So nun. Wo war die Dame?

Ich wusste aus diversen Erzählungen, dass Thais oft wesentlich jünger aussehen als sie in Wirklichkeit sind. Aber keine Sun Lee weit und breit.
„ Mister Horst?“ Die Stimme von hinten ließ mich leicht zusammen zucken. Also sie war da.
Erwartungsvoll drehte ich mich um und: Ich traute meinen Augen nicht.
Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Und diese Dame die vor mir stand war schön, Zweifels ohne.
Und was noch viel besser war: Sie hatte eine Eleganz die mir eine Gänsehaut auf den Rücken zauberte. Eine Mischung aus Grand Dame und
ausgeprägtem Selbstbewusstsein. Nur das sie das überhaupt nicht zur Schau stellte. Keinerlei Arroganz oder ähnliches.
Sie lächelte mich an und ich wusste: Wir zwei mögen uns. Gekleidet war sie in einem Weißen Kostüm das ihre Kurven nicht allzu sehr betonte,
aber gleichzeitig auch zeigte, dass sie eine klasse Figur besaß. Und Ihr Lächeln war nahezu entwaffnend.
Horst du Sau, nun reiße dich mal zusammen und hör auf zu sabbern. Die Maus könnte deine Tochter sein.

Etwas verunsichert sagte ich: „Hi, I’m Horst. Nice to meet you“. Die Antwort kam in fast akzentfreiem Deutsch zurück.
„Ja, ich freue mich auch Sie hier zu sehen. Ihr fabelhafter Ruf ist Ihnen vorausgeeilt. Lassen Sie uns gehen, die Zeit bis zum Beginn der Konferenz ist knapp.“
Sprach es und schob ihren süßen Hintern an mir vorbei Richtung Ausgang. Im Nachhinein erfuhr ich,
dass sie in Deutschland in den Kindergarten und die Grundschule gegangen ist, Gelsenkirchen Horst,
und deswegen so gut deutsch spricht und das noch ohne Schalker Dialekt.

Der Limofahrer wartete mit laufendem Motor und die A/C auf 18°C. Wir stiegen ein und ab ging es zur Redaktion der Bangkok Post.
Wer je im Ausland auf Besuch war der weiß, dass es besser ist bei Fahrten mit dem Taxi oder der Limo „nicht“ nach vorne zu schauen
und mitzufahren sondern es wesentlich Nervenschonender ist, das Seitenfenster zu benutzen. Nun gut, ich drehte meinen Kopf in die andere
Richtung und konnte mich an meiner netten und Sexy Begleitung gar nicht satt sehen.
„So: Sie sind also Sun Lee?“ “oh..nein” war ihre Antwort. „Ich bin die Tochter. Mein Name ist Maiy. Sun Lee ist meine Mutter und sie ist total beschäftigt.
Ich habe ein Volontariat bei der Bangkok Post und habe die Aufgabe, Sie überall hin zu begleiten”


Tja, der Tag hätte schlimmer anfangen können. Ich rutschte in meinem Ledersessel etwas nach unten, so sassen wir quasi auf Augenhöhe.
Der Rest der Fahrt zur Redaktion war Smalltalk und dauerte keine 20 Minuten. Der Konverenzsaal war schon gut gefüllt und ich wurde von allen anwesenden Redakteuren herzlich begrüßt.
Irgendwie hatte die Morgendliche Sitzung viel Ähnlichkeit mir denen in Deutschland. Der Chef vom Dienst führte das Zepter und alle anderen kuschten.
Das hier Rücksicht auf das Gesicht der Thais genommen wurde, also jedem die Gelegenheit zu geben, sein Gesicht zu wahren, konnte ich nicht feststellen.

Ich möchte den Leser nicht weiter mit dem Zeitungskram langweilen. Die Konferenz dauerte zwei Stunden und Hauptthema waren die Machtkämpfe der verschiedenen
Oppositionsgruppen in Thailand. Meine Bitte, eine dieser Gruppen für ein Interview im Lumpinipark besuchen zu dürfen wurde eher zurückhaltend behandelt. Später vielleicht.
Ich war der Deutsche Tourist mit Zeitungscharakter und als solcher wurde ich behandelt und überall vorgeführt.
Nach der Konferenz bugsierte mich Maiy in die Kantine. Es gab frisch gepresste Obstsäfte.

„Horst?, So darf ich Sie doch nennen?“. Na, was für eine Frage. „Die nächsten Tage bin ich als Ihr Guide abkommandiert um Ihnen alles Sehenswerte in Bangkok zu zeigen.
Ich schlage vor, wir bringen sie zurück ins Hotel und sie ziehen sich etwas Luftigeres an. Ich wohne nicht weit vom Hotel und tue das selbe.
Danach werden wir den Wat Pho Tempel besuchen“
. Ihre Aussagen klangen so, als wären sie das selbstverständlichste von der Welt und duldeten keinen Widerspruch.

Also: Wieder ab in die Limo und zurück zum Hotel. Das Außen Thermometer zeigte mittlerweile 35°C an und ich frage mich, was es bei diesen Temperaturen noch anzuziehen gab.
Schnell unter die Dusche und rein in Shorts und T-Shirt. Irgendwie sah ich jetzt aus wie ein Tourist. Unten in der Halle dann die nächste freudige Überraschung.
Maiy hatte sich auch „gestylt“


Anhang anzeigen 157.jpg
 
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Ich hab am Anfang befürchtet - ne, gegen Riva & Co wird dat nix......

Also um der Warheit die Ehre zu geben: Ich bin hier nicht angetreten, um irgend einen Contest zu gewinnen.
Das sind meine Erfahrungen. Und: Warte mal ab, bis wir zum Pattaya Teil kommen....(Für mich ist diese Stadt nämlich das NO-GO:hehe:)

Und: Danke für die Blumen:dank:
----
Gruß
Horst S.
 
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