KingPing
V.I.P
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Wilma erhob sich. Christel zögerte noch ein paar Sekunden und stand dann ebenfalls auf. Ihr Fahrer hatte sich die beiden Koffer geschnappt und ging Richtung Ausgang. Wilma setzte sich auf den Vordersitz, einerseits wollte sie während der Fahrt nicht neben Christel sitzen, andrerseits machte sie ihr damit ihre Position Christel gegenüber deutlich. Der Fahrer hatte ihre Koffer eingeräumt. Wilma verabschiedete sich in Gedanken von Pattaya. Sie dankte dem Schicksal, sie hierher geführt zu haben. Pattaya hatte erreicht, dass sich ihr Leben geändert hatte.
Das Fone von Chris gab ein paar kurze Laute von sich. Chris checkte den Eingang der SMS.
”Benny, Wilma und Christel sind unterwegs zum Airport. Ab jetzt können wir uns wieder frei bewegen.”
”Gut, ehrlich gesagt, bin ich jetzt auch froh, dass sie weg sind. Ich bin mal gespannt, wie das mit Wilma weitergeht. Da scheint sich ja zwischen den Beiden eine Kluft aufgetan zu haben, die unüberbrückbar ist.”
”Ich bin zumindest gespannt auf den Showdown in Deutschland. Was diese Schlampe vorhat, die Art wie sie uns linken und ausnehmen will, erzwingt wohl eine präventive Maßnahme. Wilma hingegen sollten wir wohl eine Chance geben. Was meinst du?”
”Sehe ich genauso. Sie hat sich eigentlich ganz gut gemausert. Rückblickend wage ich mal die Behauptung, dass unsere Beziehung gehalten hätte, wäre sie nicht auf Christels engstirnigen Populismus hereingefallen.”
”Ja, da magst du wohl Recht haben. Und, was machst du jetzt. Du willst doch nicht etwas zurück zu Wilma?”
Chris hatte die Frage selbstverständlich nicht ernst gemeint. Benny brauchte ein paar Sekunden, um den Scherz zu erkennen. Anstatt zu antworten, lachte er nur und schüttelte den Kopf.
Für Wilma verlief der Flug nach Deutschland recht entspannt. Sie hatte dank Su und Martin einen krönenden Abschluss in Pattaya erlebt und freute sich nun auf ihre Rückkehr, vermisste ihre Wohnung und ihr Bett. Sie hatte sich vorgenommen, ihr Leben von Grund auf umzustellen. Sie würde sich neu einkleiden und ein großer Teil ihrer Klamotten würde wohl in der Altkleidersammlung landen. Den Kontakt zu Martin würde sie auf jeden Fall pflegen. Christel ging ihr, wie sie in Gedanken formulierte, am Arsch vorbei. Sie würde wohl in ihrer kleinen Welt versinken. Wilma glaubte nicht daran, dass sie es schaffen würde, ihrer Engstirnigkeit zu entkommen. Wilma wunderte es nicht ein-mal mehr, dass es ihr mittlerweile vollkommen egal war. Zudem hatte sie sich vorgenommen mit Benny und auch mit Chris Kontakt aufzunehmen. Sie hatte das Bedürfnis, mit Benny zu sprechen. Sie hatte erkannt, dass sie selbst es war, die durch ihr Verhalten die Beziehung zerstört hatte und es war ihr zum Bedürfnis geworden, dies mit Benny zu klären. Etwas wehleidig dachte sie an die schöne Zeit mit ihm zurück, war aber realistisch genug zu erkennen, dass da nichts mehr war, was eine Rückkehr zu alten Zeiten hätte denkbar erscheinen lassen. Auch hatte sie gerade angefangen, ihre neue Freiheit zu genießen und sich fest vorgenommen, ihr zukünftiges Leben derart zu gestalten, dass sie genau das tun würde, was ihr Spaß macht. Und Männer, so sagte sie sich, würden definitiv dazugehören.
Während des Fluges sprachen Wilma und Christel kaum miteinander. Christel trank zuviel Rotwein und der abgesenkte Luftdruck im Flieger tat ein Übriges, um sie recht schnell ins Land der Träume zu schicken. Auf dem zweiten Teilabschnitt des Fluges nach ihrem Stopover trank sie nicht mehr soviel, hatte wohl einen dicken Kopf und mit ihrem mittlerweile in prachtvollen Farben schimmernden Veilchen und ihrer verkaterten Mine sah sie alles andere als gut aus.
Ihr Flieger landete pünktlich. An der Immigration weckte Christels Veilchen das Aufsehen der Beamten. Es kam noch hinzu, dass sie wegen der vielen Gläser Rotwein, die sie getrunken hatte, kaum die Augen aufbekam. Aber letztendlich konnte sie die Immigration problemlos passieren.
Das Fone von Chris gab ein paar kurze Laute von sich. Chris checkte den Eingang der SMS.
”Benny, Wilma und Christel sind unterwegs zum Airport. Ab jetzt können wir uns wieder frei bewegen.”
”Gut, ehrlich gesagt, bin ich jetzt auch froh, dass sie weg sind. Ich bin mal gespannt, wie das mit Wilma weitergeht. Da scheint sich ja zwischen den Beiden eine Kluft aufgetan zu haben, die unüberbrückbar ist.”
”Ich bin zumindest gespannt auf den Showdown in Deutschland. Was diese Schlampe vorhat, die Art wie sie uns linken und ausnehmen will, erzwingt wohl eine präventive Maßnahme. Wilma hingegen sollten wir wohl eine Chance geben. Was meinst du?”
”Sehe ich genauso. Sie hat sich eigentlich ganz gut gemausert. Rückblickend wage ich mal die Behauptung, dass unsere Beziehung gehalten hätte, wäre sie nicht auf Christels engstirnigen Populismus hereingefallen.”
”Ja, da magst du wohl Recht haben. Und, was machst du jetzt. Du willst doch nicht etwas zurück zu Wilma?”
Chris hatte die Frage selbstverständlich nicht ernst gemeint. Benny brauchte ein paar Sekunden, um den Scherz zu erkennen. Anstatt zu antworten, lachte er nur und schüttelte den Kopf.
Für Wilma verlief der Flug nach Deutschland recht entspannt. Sie hatte dank Su und Martin einen krönenden Abschluss in Pattaya erlebt und freute sich nun auf ihre Rückkehr, vermisste ihre Wohnung und ihr Bett. Sie hatte sich vorgenommen, ihr Leben von Grund auf umzustellen. Sie würde sich neu einkleiden und ein großer Teil ihrer Klamotten würde wohl in der Altkleidersammlung landen. Den Kontakt zu Martin würde sie auf jeden Fall pflegen. Christel ging ihr, wie sie in Gedanken formulierte, am Arsch vorbei. Sie würde wohl in ihrer kleinen Welt versinken. Wilma glaubte nicht daran, dass sie es schaffen würde, ihrer Engstirnigkeit zu entkommen. Wilma wunderte es nicht ein-mal mehr, dass es ihr mittlerweile vollkommen egal war. Zudem hatte sie sich vorgenommen mit Benny und auch mit Chris Kontakt aufzunehmen. Sie hatte das Bedürfnis, mit Benny zu sprechen. Sie hatte erkannt, dass sie selbst es war, die durch ihr Verhalten die Beziehung zerstört hatte und es war ihr zum Bedürfnis geworden, dies mit Benny zu klären. Etwas wehleidig dachte sie an die schöne Zeit mit ihm zurück, war aber realistisch genug zu erkennen, dass da nichts mehr war, was eine Rückkehr zu alten Zeiten hätte denkbar erscheinen lassen. Auch hatte sie gerade angefangen, ihre neue Freiheit zu genießen und sich fest vorgenommen, ihr zukünftiges Leben derart zu gestalten, dass sie genau das tun würde, was ihr Spaß macht. Und Männer, so sagte sie sich, würden definitiv dazugehören.
Während des Fluges sprachen Wilma und Christel kaum miteinander. Christel trank zuviel Rotwein und der abgesenkte Luftdruck im Flieger tat ein Übriges, um sie recht schnell ins Land der Träume zu schicken. Auf dem zweiten Teilabschnitt des Fluges nach ihrem Stopover trank sie nicht mehr soviel, hatte wohl einen dicken Kopf und mit ihrem mittlerweile in prachtvollen Farben schimmernden Veilchen und ihrer verkaterten Mine sah sie alles andere als gut aus.
Ihr Flieger landete pünktlich. An der Immigration weckte Christels Veilchen das Aufsehen der Beamten. Es kam noch hinzu, dass sie wegen der vielen Gläser Rotwein, die sie getrunken hatte, kaum die Augen aufbekam. Aber letztendlich konnte sie die Immigration problemlos passieren.