Ich denke
@fax hat es recht gut beschrieben: Klar planen wir alle gerne und haben auch alle gerne ein bißchen oder auch ein bißchen mehr Sicherheit...ich auch.
Aber 30 Jahre im Voraus zu planen ist - gerade auch in dem Alter - schon recht sportlich!
Was kann sich nicht in 30 Jahren alles ändern! Das fängt an bei den politischen Verhältnissen (sowohl im Herkunftsland als auch im Zielland), geht weiter mit der wirtschaftlichen Situation (ebenfalls in beiden Ländern), altersbedingt mit der steigenden Wahrscheinlichkeit von gesundheitheitlichen Problemen und endet nicht zuletzt auch damit, daß sich unter Umständen die Interessenlage nochmals ändert.
Wie
@Don ja ausführlich dargelegt hat bzw seine Überlegungen ausführlich geschildert, dürfte die Krankenversicherung so ein Niet- und Angelpunkt sein.
Vor etwas über 30 Jahren fiel der Eiserne Vorhang und die Mauer, 10 Jahre vorher war das unvorstellbar. Heute steht EU und NATO bis in ehemaliges Sowjetgebiet hinein (Baltikum) dafür gibts Krieg in der Ukraine. Wer hätte da 1980 daran gedacht?
Und das sind ja Dinge, die vom Einzelnen nicht beeinflußbar sind, man muß sie halt hinnehmen, wie sie kommen, als einzelner Mensch. Ob es da gerade sooo sinnvoll ist, bis ins kleinste Elementarteilchen hinein zu planen? Es kann durchaus sein, daß man da vor lauter Planerei vergißt, sein Leben zu leben.
Das andere Extrem wäre mit Minirente einfach loszuziehen ohne Versicherung und ohne Rücklagen, logisch ist das zum Scheitern verurteilt.
Unser Freund Ecki gehört aber nicht zu der verantwortungslosen Sorte, die so etwas macht, insofern sllte man Ecki vielleicht ein bißchen ermutigen, wenn er denn den Schritt gehen will, ihn auch zu gehen, denn so ganz blank steht er ja nicht da!